DIE SAMSTAG-PRESSE – 14.  MÄRZ 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE – 14.  MÄRZ 2026

CBSO Liu © rabaukenhai-Reinhard-A-Deutsch

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 14.  MÄRZ 2026

Köln/Philharmonie
Bruce Liu und das CBSO lassen Tschaikowski aufblühen
Im Vorfeld dieses Meisterkonzerts stellte die Westdeutsche Konzertdirektion (WDK) ihre neue Saison vor. Auch die KölnMusik wird kommende Woche die Philharmonie-Saison 2026/27 präsentieren und ist damit zwei Monate früher dran als sonst. Aficionados der guten Musik, der feinen Klassik, werden also bald ihre – welch altmodische Redensart! – Kalender zücken.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Düsseldorf/Tonhalle
Kann die Musik aus Star Wars im Konzert bestehen?
Wieder einmal lädt ein Gastorchester in Düsseldorf zu einem cineastischen Abend ein. Heute auf dem Programm: Die Musik der Weltraum-Saga rund um die Skywalker-Dynastie. Diese von John Williams komponierte Filmmusik weiß bereits in den Star Wars-Filmen zu begeistern und wurde darüber hinaus auch mehrfach ausgezeichnet. Aber bietet sie auch genug, um ein ganzes Konzert zu füllen?
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Deutschland
Wolfram Weimer als „Kulturkampfminister“? Linke und Grüne toben, nicht alle Christdemokraten loben
Noch steht die CDU von Kanzler Friedrich Merz nach außen geschlossen hinter dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Könnte die interne Kritik, die vorerst anonym bleibt, noch lauter werden?
Tagesspiegel.de

Berlin/Staatsoper
Der Spielplan 2026/2027
staatsoper-berlin.de

Wien
Pianistin Buniatishvili: „Vor der Covid-Krise hatte ich keinen Urlaub“
Spitzenpianistin Khatia Buniatishvili über ihr Leben mit Kleinkind, das Schicksal ihrer Heimat Georgien und emotionale „Bühnenreisen“
DerStandard.at

Salzburg
»Die Festspiele werden nicht in der Salzach versinken«
Am 20. März berät das Kuratorium der Salzburger Festspiele erneut über die Zukunft von Intendant Markus Hinterhäuser. Die Redakteurin der Salzburger Nachrichten, Hedwig Kainberger, ordnet den Streit im Podcast von BackstageClassical.
backstageclassical.com

Klagenfurt
„Der Liebestrank“ feiert Premiere im Stadttheater Klagenfurt
Donizettis berühmte Opernkomödie über Liebe, Eitelkeit und einen vermeintlichen Zaubertrank feiert am 19. März Premiere im Stadttheater Klagenfurt. Regie führt Nilufar K. Münzing.
mein-klagenfurt.at

Eisenstadt
Herbstgold-Festival 2026: Zusatzkonzert von Startenor Rolando Villazón
Rolando Villazón und das Janoska Ensemble gastieren für eine weitere Vorstellung im Haydnsaal. Zusätzlich zu der bereits ausverkauften Vorstellung um 19.30 Uhr findet das zweite Konzert ebenfalls am 23. September um 16.00 Uhr statt. Erklingen werden Klassiker von Mozart, Lehár und Verdi, arrangiert im beliebten Janoska-Stil.
bvz.at

München
Bei Mephisto ist die Hölle los (Bezahlartikel)
Die BR-Symphoniker und Tenor Julian Prégardien bieten mit Schubert-Bearbeitungen und der „Faust-Symphonie“ von Franz Liszt ein entdeckungsreiches Programm.
Sueddeutsche.de

Das Schumann Quartett im Konzert: Ein musikalischer Organismus (Bezahlartikel)
Das Schumann Quartett besticht im Herkulessaal durch Kontrastleidenschaft und hinreißende Klangfarbigkeit.
Sueddeutsche.de

Leipzig
Peter Heilker soll ab 2028 Opernintendant in Leipzig werden
Ab Sommer 2028 soll Peter Heilker Intendant der Oper Leipzig werden. Das ist das Ergebnis eines Auswahlverfahrens. Der Stadtrat muss der Entscheidung noch zustimmen.
mdr.de

Annaberg-Buchholz
Knallbuntes Musical-Event: Gerd Natschinskis „Mein Freund Bunbury“ an den Sächsischen Landesbühnen
Der dritte und letzte Beitrag zur Natschinski-Reihe dieser Spielzeit – leider nur in den neuen Bundesländern: Nach „Messeschlager Gisela“ in Cottbus folgte „Mein Freund Bunbury“, das Vorzeige-Musical der DDR aus dem Jahre 1964, in Annaberg-Buchholz unter Mitwirkung der Komponisten-Witwe Gundula und dem jüngsten Sohn Lukas. Jetzt ziehen die Landesbühnen Sachsen nach. Intendant Manuel Schöbel setzt in seiner Inszenierung zur für die zukünftige Wirkungskraft wichtigen „Ent-Ostung“ an. Das Ensemble zeigt starke Meriten und flotten Spielwitz.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Braunschweig
„Marilyn Forever“ von Gavin Bryars am Staatstheater Braunschweig im zu engen goldenen Käfig (Bezahlartikel)
Gleichberechtigung unter den Geschlechtern ist ein Traum, der wohl noch lange brauchen wird, bis er Wirklichkeit werden wird. Die kürzlich verstorbene Rita Süssmuth war zuversichtlich: „Die Frauen werden schon hinreichend lästig werden!“ – Es macht Sinn, genau hinzuschauen, wie Frauen in der Vergangenheit bis in die heutigen Tage von Männern behandelt worden sind und wie sie darauf reagiert haben. Marilyn Monroe, die Stilikone der 40er und 50er Jahre, ist ein gutes Beispiel, wie eine Frau hochgejubelt wurde und dabei innerlich tief abstürzte. In Braunschweig nimmt Gavin Bryars’ Kammeroper dieses Phänomen in den Blick.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Bad Wildbad
Sänger für ROSSINI in Wildbad 2026. Eine Sémiramis mit Traumbesetzung
Das 37. Belcanto Opera Festival ROSSINI in Wildbad findet vom 23. Juli bis zum 2. August 2026 und mithin eine Woche später statt als bisher üblich. Gespielt wird im prachtvollen Große Kursaal im Kurhaus sowie im Königlichen Kurtheater. Als Rossini seine legendäre „Semiramide für eine Aufführung 1860 in Paris in französischer Sprache freigab, war dies wegen der ungemein talentierten Schwestern Marchisio, welche die Hauptrollen sangen und tatsächlich wurde die Aufführung der Bearbeitung von ‘Sémiramis’ mit den neuen Ballettmusiken von seinem Freund Michele Carafa ein Riesenerfolg. “Ihr habt einen Toten zum Leben erweckt”, sagte Rossini erstaunt zu seinen Solisten. Er selbst konnte nicht glauben, wie begeistert eine fast 40 Jahre alte Oper gefeiert wurde. In Bad Wildbad ist man nun stolz, für die moderne Erstaufführung am 26. Juli eine erlesene Besetzung aufbieten zu können. Diana Haller, Publikumsliebling nicht allein in Stuttgart oder Bad Wildbad und im letzten Jahr als Desdemona umjubelt, hat ihren Fachwechsel zum Sopran abgeschlossen und singt die Titelrolle. Den Arsace singt Marina Viotti, französische Muttersprachlerin und zuhause an allen großen Bühnen. Haller ist Trägerin des Wildbader International BelCanto Prize und des Manhattan Prize und hat wie Viotti in Bad Wildbad mit Rossini debütiert.
kulturfreak.de

Zürich
„Giulio Cesare“ als opulentes Bühnenspektakel: Händel trifft Hollywood in Zürich
Das Kino ist der Erbe der Oper: Eine verführerische These, die manches für sich hat, aber auch einiges gegen sich. Ein vehementer Befürworter ist der Regisseur Davide Livermore. Aus Opern macht er gerne opulente Bühnenfilme im Breitwandformat. So ist in seiner Inszenierung der Händel-Oper „Giulio Cesare“ am Opernhaus Zürich die ägyptische Sache um die machtpolitische, erotisch aufgeladene Affäre von Cäsar und Cleopatra als Folge des römischen Bürgerkriegs ganz selbstverständlich der „Tod auf dem Nil“ geworden.
swr.de

Der Barock von Händel, der Krimi von Christie und das Feuer von Bartoli
plattformj.ch

Mit Agatha Christie in die Oper: «Giulio Cesare» mit Cecilia Bartoli in Zürich
NeueZuercherZeitung.ch

Straßburg
Wenn aus Liebe Hass wird – Édouard Lalos Oper „Le Roi d’Ys“ an Opéra du Rhin Strasbourg
Das Uraufführungsjahr von Édouard Lalos (1823-1892) Dreiakter „Le roi d’Ys“ 1888 liegt irgendwie im Banne der Spätromantik a la Wagner oder Verdi. Also zwischen deren deutschen oder italienischen Spielart. Verdis „Otello“ war ein Jahr zuvor an der Mailänder Scala herausgekommen, die postume Uraufführung von Wagners Jugendwerk „Die Feen“ fünf Jahre nach dessen Tod zählt zwar nicht wirklich, seine Übermacht als Referenzmaßstab aber umso mehr.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Eine Sturmflut der Rache
An der Operá national du Rhin inszeniert Olivier Py höchst eindrucksvoll Édouard Lalos Oper „Le Roi d’Ys“. Atemberaubend, was Samy Rachid und das Orchestre national de Mulhouse zu dieser tragischen Geschichte im Graben entfesseln.
concerti.de

Tonträger
Georg Friedrich Händel: „Sosarme“ (Podcast)
radiodrei.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Budapest
Hungarian State Opera Will Perform New Operas Based On Novels By Th. Mann and Dürrenmatt
broadwayworld.com

Metz
Opéra-Théâtre de l’Eurométropole de Metz 2025-26 Review: Norma
operawire.com

Neapel
Rosa Feola’s Lucia rescues a San Carlo production showing its age
bachtrack.com/de

Edinburgh
Edinburgh International Festival announces 2026 programme
The 2026 Edinburgh International Festival, running from 7-30 August, will host 24 days of exciting performances across opera, theatre, music and dance.
gramophone.co.uk

Louise Alder, Iréne Theorin, Nina Stemme, Stephen Costello, Lawrence Brownlee & Hera Hyesang Park Lead Edinburgh International Festival’s 2026 Season
operawire.com

New York
Tunnel vision
Lise Davidsen, Michael Spyres, and Yannick Nézet-Séguin are astonishing in Tristan und Isolde at the Met, while Yuval Sharon‘s new production is anything but.
parterre.com

Metropolitan Opera Reveals Cast Changes for EUGENE ONEGIN
Baritone Iurii Samoilov replaces Igor Golovatenko in the title role, while mezzo-soprano Larissa Diadkova takes over the role of Filippyevna from Stephanie Blythe.
broadwayworld.com

Nézet-Séguin and the Philadelphia Orchestra find clarity and balance in Mahler’s ‘Resurrection’
seenandheard-international.com

Philadelphia Orchestra soars in Mahler “Resurrection” at Carnegie
newyorkclassicalreview.com

Miami
Couple’s star power shines brightly in FGO’s “Turandot”
Aleksandra Kurzak and Roberto Alagna in Puccini’s Turandot at Florida Grand Opera.
southfloridaclassicalreview.com

Washington
The Cathedral Choral Society of Washington 2025-26 Review: Carl Orff’s ‘Carmina Burana’
operawire.com

Los Angeles
Dudamel Revisits Inferno With Fire and Brimstone
sfcv.org

Berkely
Handel’s Innovative Hercules Rages Through Cal Performances
sfcv.org

Recordings
Lully: Atys (Les Ambassadeurs – La Grande Écurie, Alexis Kossenko)
Kossenko’s electric take shows why Atys is Lully’s masterpiece.
limelight-arts.com.au

JS Bach: Johannes-Passion (Pygmalion, Raphaël Pichon) A fresh, compelling take on Bach’s masterpiece.
limelight-arts.com.au

Ballett / Tanz / Performance

Pfingsten in Prinzendorf: Ein „geiles Angebot“ für Florentina Holzinger
Die Künstlerin plant mit den Wiener Festwochen und in Dialog mit der Biennale ein „Pfingstspiel“ im Schloss von Hermann Nitsch. Was führt sie im Schilde?
DerStandard.at

Sprechtheater

Wien/Kosmos-Theater
Ein schillernder und höchst virtuoser Ekelschwall

Das kleine Wiener Kosmos-Theater widmet der früh verstorbenen Helena Adler einen großen Abend: „Die Infantin trägt den Scheitel links“ gelingt vorzüglich.
krone.at

Landleben stinkt: „Die Infantin trägt den Scheitel links“ im Kosmos (Bezahlartikel)
Helena Adlers Roman „Die Infantin trägt den Scheitel links“ auf der Misthaufen-Bühne, in einer gelungenen Adaption von Susanne Lietzow.
Kurier.at

Medien

ORF
Westenthaler-Ansage vor Stiftungsrat: „Vorwurfslage hat sich verändert“
Peter Westenthaler will vom Stiftungsratvorsitzenden Heinz Lederer „umfassende Aufklärung“, befürchtet aber, dass „dieser alles verräumen möchte, in der Compliance Abteiltung.“ Er sagt auch: Der Generaldirektor außer Dienst Roland Weißmann „bestreitet, dass er freiwillig zurückgetreten ist.“ Die  Vorwurfslage habe sich verändert. Ich halte es für skandalös, dass der Generaldirektor außer Dienst Roland Weißmann heute hier nicht angehört werden kann. Lederer habe behauptet: Man könne den Generaldirektor nicht vorladen, weil er nicht mehr Generaldirektor sei. „Wir sind für das ganze Haus verantwortlich“, sagt Westenthaler. Also auch für den jetzt „einfachen ORF-Mitarbeiter Weißmann“.
oe24.at

ORF: Pius Strobl, der Machiavelli der Grünen
Vom Gendarmen zum (Medien)Politiker: Es ist die Geschichte eines Aufsteigers, Machtmenschen und Grenzgängers. Nun soll Pius Strobl, der ORF-Manager und enge Vertraute von Alexander Wrabetz, in der Causa Roland Weißmann eine zwielichtige Rolle gespielt haben.
DiePresse.com

ORF im Chaos – das sind jetzt die 7 heißesten Namen
Nach dem Vorwurf sexueller Belästigung musste ORF-General Roland Weißmann seinen Hut nehmen. Im August soll die Nachfolge bestimmt werden. Die Namen.
heute.at

Politik

USA
Michelle Obama über Ehe mit Barack: „Brauche nichts mehr von dir“
Seit dem Auszug ihrer erwachsenen Töchter stehen Michelle und Barack Obama vor einer nie dagewesenen Herausforderung. Jahrelang hat Michelle Obama die politische Karriere ihres Ehemannes unterstützt. Seit ihrem Auszug aus dem Weißen Haus strebt die ehemalige First Lady der USA ihre Selbstverwirklichung an. Ihre neue Unabhängigkeit hatte im vergangenen Jahr zu Spekulationen um eine Scheidung geführt, welche Michelle Obama dementierte. Nun räumte die 62-Jährige aber ein, dass sie und ihr Ehemann Barack Obama sich seit dem Auszug ihrer beiden Töchter Malia (27) und Natasha (24) in einer neuen Lebensphase befinden.
Kurier.at

Österreich
„Neue Köpfe“: Polit-Kenner meint  „Nur so kann man Kickl stoppen“
Ein Jahr nach dem Start der Dreierkoalition ist die Mehrheit dahin. Meinungsforscher Christoph Haselmayer vom Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) sieht die FPÖ im Höhenflug – und warnt im krone.tv Talk mit Jana Pasching: Ein Kanzler Herbert Kickl sei nur noch durch einen personellen Neustart bei ÖVP und SPÖ zu stoppen. Auch die Eskalation im Iran spiele den Freiheitlichen in die Hände.
krone.at

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Unter’m Strich

Österreich
Alfred Stern: „Die OMV könnte Sprit um 80 Cent pro Liter verkaufen“
OMV-Chef Alfred Stern warnt vor einem ernsten Mangel an Treibstoffen in Europa. Erste Tankstellen im Land säßen bereits auf dem Trockenen. Den Ruf der Politik nach einem Spritpreisdeckel nennt er „jämmerlich“. Der größte Profiteur der hohen Preise sei der Staat selbst. Soll Tanken rasch billiger werden, müssten Steuern gestrichen werden.
DiePresse.com

Autorennsport/Formel 1
Russell gewinnt China-Sprint, keine Punkte für Max
George Russell hat seine WM-Führung in der Formel 1 mit dem Sprint-Sieg in China weiter ausgebaut. Der Mercedes-Pilot triumphierte am Samstag vor den beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Max Verstappen landete als Neunter außerhalb der Punkte.
krone.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 15. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 15. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Bayerische Staatsoper: Umbesetzungsmeldung „Elektra“ am 18./21./27. März

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren: In den Vorstellungen von Elektra am 18., 21. und 27. März 2026 übernimmt Violeta Urmana die Partie der Klytämnestra anstelle von Nina Stemme.

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Violeta Urmana © Bayerische Staatsoper

 Violeta Urmana
Violeta Urmana studierte Gesang in Vilnius und München. Von 1991 bis 1993 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an. Sie gastierte u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Real in Madrid, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, der Opéra national de Paris, dem Teatro alla Scala in Mailand, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Metropolitan Opera in New York sowie bei den Festspielen in Salzburg, Bayreuth, Edinburgh und Aix-en-Provence. Zu ihrem Repertoire gehören sowohl Sopran- als auch Mezzosopran-Partien, darunter Aida / Amneris (Aida), Isolde / Brangäne (Tristan und Isolde) sowie Laura und die Titelpartie in La Gioconda; außerdem u.a. Azucena (Il trovatore), Odabella (Attila), Lady Macbeth (Macbeth), Santuzza (Cavalleria rusticana) sowie die Titelpartien in Ariadne auf Naxos, Tosca, Norma und La Wally. Sie ist mit dem Royal Philharmonic Society Award sowie den höchsten Orden Litauens und Italiens ausgezeichnet worden und ist außerdem Österreichische Kammersängerin, Ehrendoktorin der Hochschule für Musik und Theater in Vilnius und Artist for Peace bei UNESCO. An der Bayerischen Staatsoper war sie als Fenena (Nabucco), Kundry (Parsifal), Eboli (Don Carlo), Fricka / Sieglinde (Die Walküre), Leonora (La forza del destino), Klytämnestra (Elektra), Marija Dmitrijewna Achrossimowa (Krieg und Frieden), Die Gräfin (Pique Dame) und Kabanicha (Káťa Kabanová) zu erleben. In der Spielzeit 2025/26 kehrte sie als Die Zarin in der Neuproduktion von Die Nacht vor Weihnachten zurück.

ZU DEN VORSTELLUNGEN
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Staatsoper Berlin/Unter den Linden: Saisonvorschau 2026/2027 online

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Liebes Publikum,
der Spielplan der Saison 2026/27 ist online! Entdecken Sie ein Programm voller Höhepunkte: sechs Opernpremieren, Werke aus vier Jahrhunderten Operngeschichte, symphonische und kammermusikalische Konzerte sowie ein vielfältiges Angebot für unsere jungen Gäste.

Die traditionsreichen Barocktage kehren mit vier Opern und Konzerten international renommierter Ensembles der Alten Musik zurück. Und zu den Festtagen 2027 wird Generalmusikdirektor Christian Thielemann sowohl in Opernaufführungen als auch bei einem Konzert am Pult der Staatskapelle Berlin zu erleben sein.
Programm entdecken

Zum Trailer

Tauchen Sie ein in die Vielfalt der Musik, teilen Sie Gefühlswelten und Gedanken mit anderen im Publikum und lassen Sie sich von den außergewöhnlichen Momenten der neuen Saison verzaubern.
Wir freuen uns darauf, Sie in der Saison 2026/27 bei uns zu begrüßen!

Mit einem herzlichen Willkommen und herzlichen Grüßen

Ihre Staatsoper Unter den Linden
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Deutsche Oper am Rhein: Gemeinsame erfolgreiche Jahre – Chefdirigent Vitali Alekseenok verabschiedet sich nach der Saison 2026/27

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Vitaly Alekseenok © Elza Kherebchuk

 Der Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein, Vitali Alekseenok, wird sich nach Erfüllung seiner Vertrags­­laufzeit ab der Spielzeit 2027/28 neuen Aufgaben zuwenden. Der 35-jährige Dirigent aus Belarus war zur Spielzeit 2022/23 zunächst als Kapellmeister an die Deutsche Oper am Rhein gekommen. Nach nur einem Jahr in dieser Position wurde er zum Ersten Kapellmeister und Stellvertretenden Generalmusik­direk­­tor berufen und unterschrieb zur Saison 2024/25, mit dem Weggang von Generalmusikdirektor Axel Kober, einen Dreijahresvertrag als Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein, der zur Saison 2027/28 endet.

Vitali Alekseenok: „Es war und ist mir eine große Freude, an diesem wunderbaren Haus zu arbeiten und Teil eines Teams zu sein, das in den vergangenen Jahren mit großem Engagement viele spannende Projekte realisiert hat. Von Anfang an haben wir eine gemeinsame künstlerische Sprache gefunden, die sich in ganz unterschiedlichen musiktheatralen Arbeiten entfalten konnte. Ich bin sehr dankbar für die Zusammen­arbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmonikern, mit Chor, Solist*innen, dem Ballettensemble und dem gesamten Team hinter den Kulissen. Auch wenn meine Zeit als Chefdirigent in absehbarer Zeit zu Ende gehen wird und ich mich neuen künstlerischen Erfahrungen und Heraus­for­derungen zuwenden möchte, wird die Deutsche Oper am Rhein für mich immer ein besonderer Ort bleiben. Dem Haus und seinem Publikum fühle ich mich auch zukünftig verbunden.“

„Wir dürfen uns überaus glücklich schätzen, mit Vitali Alekseenok bis Ende der Saison 2026/27 einen herausragenden Künstler in der wichtigen Position des Chefdirigenten an unserer Seite zu haben, der für die Musik nicht nur brennt, sondern sie auch exzellent vermittelt“, so der kommissarische Künstlerische Leiter der Deutschen Oper am Rhein, Marwin Wendt. Am 12. April 2026 wird Vitali Alekseenok im Opernhaus Düsseldorf die Premiere von Richard Strauss’ Elektra in einer Neuin­szenierung von Stephan Kimmig dirigieren und das Publikum zwei Wochen zuvor mit seinem Gesprächsformat Fokus Musik durch die Opernpartitur führen. In der Spielzeit 2026/27 wird Vitali Alekseenok zwei hochkarätige Opern­premieren und mehrere Wiederaufnahmen musikalisch leiten. Das Programm der kommenden Saison wird am 12. Mai 2026 veröffentlicht.

Mit der künftigen Generalintendantin Ina Karr, die zur Saison 2027/28 die künstlerische Leitung der Deutschen Oper am Rhein übernehmen wird, steht Vitali Alekseenok bereits in einem ersten Austausch über mögliche künstlerische Perspektiven. Sie sagt: „Vitali Alekseenok ist ein hervorragender Dirigent, der derzeit wesentlich zum hohen musikalischen Niveau von Ensemble und Orchester an der Deutschen Oper am Rhein beiträgt. Ich schätze seine Arbeit sehr und freue mich auf künftige Begegnungen und mögliche gemeinsame Projekte in den kommenden Spielzeiten.“

An der Deutschen Oper am Rhein hat Vitali Alekseenok als Chefdirigent die musikalische Leitung mehrerer Opern­produktionen übernommen, darunter die Uraufführung von Manfred Trojahns Septembersonate, Tschaikowskys Eugen Onegin, Verdis Nabucco, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk und die konzertante Opernaufführung von Beethovens Fidelio. Feinfühlig begleitete er auch das Ballett am Rhein, u.a. mit Tschaikowskys Der Nussknacker und Heiner Goebbels Surrogate Cities. Innerhalb des großen Opernrepertoires stehen Tschaikowskys Jungfrau von Orléans, Mozarts Zauberflöte sowie Das Rheingold und Die Walküre von Richard Wagner beispielhaft für das große Spektrum des Repertoires, das Vitali Alekseenok in Düsseldorf und Duisburg zusammen mit den Düsseldorfer Symphonikern, den Duisburger Philharmonikern, dem Ensemble und Chor der Deutschen Oper am Rhein zur Aufführung brachte.

Neben seinem Engagement an der Deutschen Oper am Rhein ist Vitali Alekseenok auch international als Opern- und Konzertdirigent gefragt: Mit der Premiere von Boris Godunow gab er im Herbst 2025 sein Debüt an der Opéra National de Lyon; an der Semperoper Dresden dirigierte er die Wiederaufnahme von Madama Butterfly. Konzertdebüts gab er in jüngster Vergangenheit mit der Dresdener Philharmonie, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Orchestre National de Montpellier und dem Maggio Musicale Florenz. Im Mai 2026 steht er erstmals am Pult der Philharmonie Zuidnederland und der Wiener Symphoniker.

Pressefoto im Anhang: Vitali Alekseenok (FOTO: Liliya Namisnyk). Weitere Portraits von Vitali Alekseenok stehen im Pressebereich unserer Website zum Download bereit.

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Wien/Ehrbar-Saal: Spüren Sie ihn schon – den Frühling?
Den zarten Duft der ersten Blüten, das leise Erwachen der Natur, das mit jedem Sonnenstrahl auch unsere Emotionen zum Klingen bringt?

Ja? Ich auch!

Diese Woche bin ich wieder – wie (eh fast) immer – erfüllt von vielen, wundervollen Klängen:

Den Auftakt bildet das Schlusskonzert der Vienna Classic Piano Academy, gefolgt vom Liederabend der mdw mit Studierenden aus den Klassen von Florian Boesch, Markus Hadulla und Angelika Kirchschlager. Von dort spannt sich der musikalische Bogen zu den Sinfonien der Bach-Söhne – ein Freude von und für die ganze Familie, sozusagen! Manoush Ruken Toth spielt Stücke von Brahms & Co auf meinem wundervollen Ehrbar-Flügel.

Ganz besonders freue ich mich auf das Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag von Hans Werner Henze mit der Jungen Philharmonie Wien!
(Psst: Wer sich besonders für Richard Wagners Leben in Wien interessiert, kann sich außerdem für eine Führung anmelden.)

Dazu treten die Kompositionen von Leopoldine Blahetka und Louise Farrenc, musikalische Farben aus Spanien und Amerika sowie unvergessliche Melodien der großen Meister der Filmmusik: Ennio Morricone und Nino Rota in mir auf.

Im Kleinen Ehrbar Saal verbirgt sich zudem eine – mir bereits bekannte – versteckte Perle … gleich zwei Mal!

Den Abschluss meiner aufregenden Frühlingswoche bildet schließlich der Operetten-Salon von Wolfgang Dosch (mit Künstlergespräch!) und dem VOCAL POP³.

Vielleicht ist es ja gerade diese Vielfalt, die den Frühling auch musikalisch spürbar macht. Ich bin mir sicher: Diese Woche findet jeder einen Moment zum Lauschen und Genießen.

Schauen Sie doch bei mir vorbei – Es würde Sie sicher freuen!

Herzlich,
Ihr
Ehrbar Saal

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