DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025

DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025

Teatro alla Scala © Andreas Schmidt

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2025

Dokumentarfilm „La Scala- Die Macht des Schicksals“
Der neue Film „La Scala- Die Macht des Schicksals“ nimmt die Zuschauer nun mit bis in die hintersten Winkel der legendären Mailänder Scala. Die französische Regisseurin Anissa Bonnefont hat sich für ihre Dokumentation über die Scala weniger mit der Geschichte des Hauses beschäftigt als mit dem Ereignis, das Jahr für Jahr zu den wichtigsten Kulturereignissen zählt: der Inaugurazione, also der ersten Premiere der Saison, traditionell seit dem 7. Dezember 1951.
Von Kirsten Liese
swr.de

Gute Nachrichten der Klassikwelt – Es war nicht alles schlecht!
Orchester müssen dichtmachen oder werden fusioniert, Frauen und Minderheiten bekommen immer noch zu wenig Raum auf der Bühne, die Kulturetats schrumpfen unentwegt. In der klassischen Musik mangelt es nicht an schlechten Nachrichten. Zur Abwechslung sollen hier die Good News aus dem Jahr 2025 im Fokus stehen.
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Wien
Welser-Möst im Musikverein: Fast zum Verzweifeln resignativ (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker gaben unter Franz Welser-Möst im Musikverein einen altersweisen Richard Strauss und Beethovens Schicksalssymphonie.
DiePresse.com

Dokumentarfilm über die Entstehung der Operninszenierung „La forza del destino“ an der Mailänder Scala im Jahr 2024.
Die Mailänder Scala gilt als eines der bedeutendsten Opernhäuser der Welt. 1778 wurde es mit einer Oper von Antonio Salieri eröffnet, in späteren Jahrhunderten wurden Werke von Giuseppe Verdi, darunter „La forza del destino“, „Nabucco“, „Otello“ oder „Falstaff“ uraufgeführt. Größen wie Maria Callas, Montserrat Caballé oder Mirella Freni sowie Aureliano Pertile, Luciano Pavarotti oder Plácido Domingo schrieben an diesem Ort ebenso Aufführungsgeschichte wie die legendären Dirigenten Arturo Toscanini, Tullio Serafin oder Riccardo Muti.
Mit Video
filmdienst.de

ARTE-Mediathek
Wiederaufführung eines Filmklassikers: Aufpolierte „Liebes- und Walzerträume“ von 1925
100 Jahre nach der Kinopremiere erlebt eine klitzekleine Köstlichkeit der Filmgeschichte ihre Wiederaufführung im Fernsehen. Großartig restauriert und mit frischer Musik versehen, beweist das Werk, dass es sich manchmal lohnt, alte Filmrollen zu entstauben. Ein Walzertraum
in der Arte-Mediathek bis 14.3.2026
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Herzensverwirrung in Musik und Dichterwort
Mit dem Meldodram nach Goethes Werther von Gaetano Pugnani brachten das Mozarteumorcheter unter der Leitung von Giovanni Antonini und der Sprecher Sabin Tambrea eine für Literatur- wie für Musikliebhaber gleichermaßen spannende Rarität auf die Bühne
drehpunktKultur.at

Gürzenich-Orchester mit Dirigent Orozco-Estrada im Großen Festspielhaus: Weihnachtsfest mit schönen Turbulenzen  (Bezahlartikel) Zu seinem Advent-Gastspiel in Salzburg brachte das Gürzenich-Orchester den „Nussknacker“ mit.
SalzburgerNachrichten.at

Berlin
Musical-Premiere in der Neuköllner Oper: Der zweite Kirschgarten frei nach Anton Tschechov (Podcast)
Der zweite Kirschgarten soll verkauft werden! Da ist es gut, wenn sich die ganze Familie noch einmal trifft, hängen an ihm doch so viele Erinnerungen. Auch am ersten Kirschgarten, denn der stand in Namibia, gepflanzt vom Urgroßvater, der als Kolonialist nicht auf seine Schwarzwälder Kirschtorte verzichten wollte. Martin G. Berger und Wolfgang Böhmer nutzen Tschechows Klassiker als Ausgangspunkt, um aktuelle gesellschaftspolitische Fragen nach Besitz, Erbe, Schuld und Generationengerechtigkeit zu verhandeln – als Musical. Kai Luehrs-Kaiser hat die Premiere besucht.
radiodrei.de

Der zweite Kirschgarten – Neuköllner Oper: Gut Kirschen essen
Viel runder, weicher Sound weht durch diesen Tschechow. Aber auch das Erbe des Großvaters und ein überkommenes Milieu. „Der zweite Kirschgarten“ nennt sich das Auftragswerk an der Berliner Neuköllner Oper, das Alexandra Liedtke inszeniert hat.
nachtkritik.de

Die Neuköllner Oper haut thematisch auf die Pauke
und lädt das Wolfgang-Böhmer-Musical „Der zweite Kirschgarten“ als Familiendrama mit Kolonialgeschichte und neurechtem Gefasel auf.
Tagesspiegel.de

München
Dirigent  Esa-Pekka Salonen: „Ich bin jetzt freier“
Esa-Pekka Salonen setzt im Konzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf Klangfarben. Im Interview mit BR-KLASSIK verrät er, was ihn an Werken von Ravel, Berlioz und Hillborg fasziniert
BR-Klassik.de

Geigerin María Dueñas: „Jedes Konzert soll besonders sein.“
Während andere junge Menschen im Dezember von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt ziehen, zieht die junge Geigerin María Dueñas von Konzertsaal zu Konzertsaal. Für sie ist wichtig, dass die Konzerte trotzdem keine Routine werden. Wie sie sich darauf einstellt – und worauf sie sich an Weihnachten freut.
BR-Kassik.de

Stuttgart
Stuttgarts Kultur unter Druck: „Man spart, man spart“ (Bezahlartikel)
In Stuttgart droht der Kulturszene ein herber Einschnitt. Was die neuen Sparpläne für Theater, Kunstvereine und Festivals bedeuten – und warum der Protest so laut ist.
FrankfurterAllgemeine.net

Bonn
Ein irres Panoptikum musikalischer Genialität
Die Ameise von Peter Ronnefeld am Theater Bonn
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wuppertal
Patrick Hahn: Abschied von der Oper mit ‚Hänsel & Gretel‘
Patrick Hahn blickt anlässlich seines Abschieds auf seine Zeit bei der Oper zurück: „Im Orchestergraben der Wuppertaler Oper habe ich in den vergangenen Jahren als Generalmusikdirektor viele beglückende musikalische Momente erlebt. Ich nehme viele Erinnerungen und Erfahrungen mit – und freue mich sehr, meinen Abschied vom Opernhaus gemeinsam mit unserem Opernensemble und dem Weihnachtsklassiker „Hänsel und Gretel“ zu feiern.
die-stadtzeitung.de

Feuilleton
Musiktheater-Rückblick 2025: Diese Künstler haben uns überrascht
„Kinder schafft Neues“, hat sich Richard Wagner am Ende seines kreativen Lebens gewünscht. Das ist im klassischen Musikbetrieb, der sich gerne an bekannten Erfolgsrezepten orientiert, gar nicht so einfach. Schließlich möchte das Publikum seine Lieblingswerke gerne immer wieder in bekannter Weise erleben. 2025 haben sich aus Sicht der BR-KLASSIK-Redaktion drei Persönlichkeiten besonders darin hervorgetan, auf publikumswirksame Weise Neues und künstlerisch Herausragendes zu schaffen.
BR-Klassik.de

Tonträger
Nobler Rausch der Klänge
Das gemeinsame Konzertprogramm „Orfeo son io“ von Rolando Villazón und Christina Pluhar überzeugt auch als Aufnahme.
concerti.de

Jahrhundertentdeckung oder Kuriosum?  (Podcast)
Engelbert Humperdinck: „Das Mirakel“. Weihnachtszeit – das bedeutet für die Klassik-Fans auch Humperdinck-Zeit: „Hänsel und Gretel“ ist die berühmteste Weihnachtsoper überhaupt. Aber Humperdinck hat noch andere Werke geschrieben, die zu seinen Lebzeiten ähnlich erfolgreich waren. Sein wohl größter Hit neben „Hänsel und Gretel“ war ein Werk mit dem Titel „Das Mirakel“, das nun erstmals beim Label Capriccio unter der Leitung von Steffen Tast neu eingespielt wurde. Jahrhundertentdeckung oder Kuriosum? Matthias Käther verrät es.
radiodrei.de

Wien
Trotz Sparkurs  neuer Millionen-Geldregen für kuriose Projekte
Nicht nur ins Ausland fließt viel Wiener Steuergeld. Satte 221 Millionen Euro schüttet die Stadt Wien im Jahr 2026 für teils abstruse Kulturangebote aus, genehmigt in der letzten Gemeinderatssitzung im heurigen Jahr. Die „Krone“ hat die Liste der Subventionen.
krone.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Wiener Staatsoper 2025-26 Review: Dialogues des Carmelites
Dramatic Production Featuring Stellar Cast Proves Riveting & Unforgettable
operawire.com

Venedig
Teatro La Fenice 2025-26 Review: La Clemenza di Tito – Strong Cast Delivers Compelling Musical Performance
operawire.com

Amsterdam
Festive Bach at the Concertgebouw from Il Gardellino
bachtrack.com/de

Versaille
Noël à la Chapelle: Magnificat
Christmas comes to Versailles, and the magnificent Chapelle Royale, courtesy of Le Poème Harmonique and Vincent Dumestre, one of the finest conductors of Baroque music around.
operatoday.com

London
Five stars for the Royal Opera’s Turandota high-powered Netrebko nails the top notes    With intriguing glimpses of vulnerability, there has been none better in this production since it was first mounted more than four decades ago
ft.com

New York
Cast Change: Ailyn Pérez & Toni Marie Palmertree will Replace Elena Stikhina in Metropolitan Opera’s ‘Madama Butterfly’
operawire.com

Lincoln Center Theater 2025-26 Review: Amahl and the Night Visitors
The Joyce DiDonato-Led Production is a Tender & Intimate Experience for All Audiences
operawire.com

Measured voices: Brahms with Vengerov and Friends at Carnegie Hall
seenandheard-international.com

Washington
I listen to the wind of my soul
Washington Concert Opera began its 39th season last month with Christoph Willibald Gluck’s late masterpiece Iphigénie en Tauride.
parterre.com

Saint-Ex marks the spot
Washington National Opera’s holiday presentation of The Little Prince, based on the classic French novella by Antoine de Saint-Exupéry, showcased the company’s Cafritz Young Artists
parterre.com

Kennedy Center Board Votes to Rename it „The Trump Kennedy Center“
The Trump-appointed board has „unanimously“ voted to re-name the performing arts center in Washington D.C.
theviolinechannel.com

Kennedy Family Criticizes Illegal Renaming of The John F. Kennedy Memorial Center for Performing Arts
operawire.com

Recordings
Locke’s List for 2025: Notable Operatic Recordings and a Few Non-Operatic Ones
classical-scene.com

Best Classical Music Albums of 2025 (Subscription required)
Listen to recordings by Maria Dueñas and Daniil Trifonov, works by Thomas Adès and Tania León, and more.
nytimes.com

Ballet / Dance

The Nutcracker in Buenos Aires brings joy for all age groups
bachtrack.com/de

Rock / Pop

Auch München betroffen: Rolling Stones sagen Tour 2026 ab
Viele Fans hatten sich schon gefreut – eigentlich hätten die Rolling Stones im Rahmen ihrer Tour 2026 auch nach München kommen sollen. Daraus wird nun leider nichts: Wie mehrere Medien berichten, haben die Stones die Tour abgesagt.
BR.de

Sprechtheater

Salzburg
Salzburger Festspiele: 23 Bewerbungen für Schauspielleitung
Gespräche im Jänner, Entscheidung im Februar
DerStandard.at

Wien/Theater in der Josefstadt
Das „Deutsche Leben“ einer Nazi-Mitläuferin wird zur Geisterstunde

Unter der Josefstädter Regie Andrea Breths brilliert Lore Stefanek in Christopher Hamptons Monolog in der Rolle einer „banal Bösen“
DerStandard.at

Josefstadt: Ein deutsches Leben – so normal wie die Hölle
krone.at

„Ein deutsches Leben“ in der Josefstadt: Goebbels mochte keinen Small Talk (Bezahlartikel)
Kurier.at

Nachtkritik: „Ein deutsches Leben“, inszeniert von Andrea Breth im Josefstädter Theater (Bezahlartikel)
Eine elegante weißhaarige Dame im Lehnsessel erzählt von ihren Erinnerungen. Das macht stutzig: Warum tut sie so, als ob sie so wenig gewusst und erkannt hätte?
SalzburgerNachrichten.at

Wien/Burgtheater
Jubel für die Familienhölle: „Das Ferienhaus“ im Burgtheater
(Bezahlartikel)
DiePresse.com

„Das Ferienhaus“: Simon Stone seziert die Schuld des Schweigens
krone.at

Medien

Film
Schnitzel with Noodles: ORF zeigt heute „Sound of Music“ und die Geschichte dahinter
Es ist ein Phänomen der Kinogeschichte: Millionen Menschen in den USA verbinden Österreich bis heute mit einem Film, der vor 60 Jahren seine Premiere gefeiert hat und den hierzulande kaum jemand gesehen hat. Eine neue Dokumentation des ORF-Landesstudios Salzburg erzählt am Samstag, 20. Dezember 2025, um 22.30 Uhr in ORF 2 „The Sound of Music – Die wahre Geschichte“.
SalzburgerNachrichten.at

ESC-Vorentscheid: Kandidatin zieht Teilnahme zurück
Die Latinpop-Sängerin Tamara Flores, die beim österreichischen ESC-Vorentscheid „Vienna Calling“ am 20. Februar antreten hätte sollen, hat ihre Teilnahme zurückgezogen. Wie der ORF in einer Aussendung mitteilt sei dies „auf eigene Entscheidung aus persönlichen Gründen“ geschehen. An ihrer Stelle tritt nun der 35-jährige Wiener Sidrit Vokshi an, um für Österreich beim 70. Eurovision Song Contest im Mai 2026 in Wien auf der Bühne zu stehen.
Kurier.at

YouTube schnappt sich Exklusivrechte für Oscarverleihung
Der wichtigste Filmpreis kehrt dem linearen Fernsehen den Rücken. Die Oscars sind ab 2029 weltweit exklusiv auf YouTube zu sehen. Google hat sich die exklusiven Streaming-Rechte für die Oscars gesichert. Ab 2029 wird die Verleihung des wichtigsten Filmpreises live auf YouTube übertragen. In den USA läuft das Ganze über YouTube TV, einem kostenpflichtigen Fernseh-Ersatz. Überall sonst ist der Livestream kostenlos auf der normalen Plattform geplant.
digitec.ch

Politik

Russische Vermögen: Dank und Häme für EU-Kompromiss
Die EU-Einigung auf einen Kredit über 90 Milliarden Euro zur künftigen Finanzierung der Ukraine hat in Kiew am Freitag für Erleichterung gesorgt – und in Moskau für Spott. Eine direkte Nutzung von in der EU eingefrorenem Staatsvermögen, über die wochenlang debattiert wurde, kommt vorerst nicht.
orf.at

Ukraine
„Wir haben eine einfache Wahl: Geld heute, oder Blut morgen“

Der folgenreichste EU-Gipfel seit der Pandemie muss eine Schlüsselfrage für Europas Sicherheit beantworten: Wie wird die Union ab 2026 den ukrainischen Abwehrkampf gegen Russland finanziell garantieren?
DiePresse.com

Putins Propaganda-Show: Häme für die EU, Lob für Trump – und ein Heiratsantrag
Bei seiner Jahrespressekonferenz warf Putin der Ukraine mangelnde Bereitschaft für einen Friedens-Deal vor – und erhob einmal mehr absurde Vorwürfe gegen Selenskij. Wladimir Putin macht keinen Hehl daraus, was für ihn derzeit zählt. Bei seiner jährlichen, stundenlang im Staatsfernsehen übertragenen Pressekonferenz stellte der russische Präsident klar: Der Krieg gegen die Ukraine bleibt oberste Priorität. Alles andere, von Wirtschaft bis Sozialpolitik, ordnet sich diesem Ziel unter.
Kurier.at

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Unter’m Strich

Die Zeit der Parksheriffs hat ein Ablaufdatum bekommen
Über viele Jahre haben Parkraumkontrolleure die Stadtbilder geprägt. Das könnte sich schon bald ändern. In Wels (OÖ) ist die Umstellung auf eine volldigitale Überwachung spätestens ab dem Jänner 2028 geplant. Noch müssen einige Adaptierungen vorgenommen werden, damit das „Scan Car“  Parksünder zuverlässig erkennen kann.
krone.at

Wie Quantenphysik den Weihnachtsmann rettet
Santa Claus muss in 24 Stunden alle christlichen Kinder auf der Welt erreichen. Der klassischen Physik zufolge würde er dabei auf seiner Geschenke-Tour verglühen. Ein Professor erklärt, wie es doch funktionieren könnte. 2708 Besuche pro Sekunde – ist das zu schaffen? Tolan errechnet, wie viele Haushalte der Weihnachtsmann ansteuern müsste – unter der Voraussetzung, dass er nur christliche, bis zu zehn Jahre alte Kinder beliefert, die in dem Jahr brav waren. In 24 Stunden müsste er demnach 2708 Besuche pro Sekunde absolvieren, um 234 Millionen Haushalte anzusteuern.
DerSpiegel.de

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. DEZEMBER 2025)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 20. DEZEMBER 2025)

Quelle: onlinemerker.com

ADVENT – das vierte Lichtlein brennt!

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ZUM KURZ- VIDEO

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Heute Premiere des Wiener Staatsballetts in der Volksoper: MARIE ANTOINETTE

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ZUM TRAILER (©Volksoper/Jakob Plattner)
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Wiener Volksoper: WIR SIND ALLE MATILDA!

Musiktheater-Projekt für Volksschulen

Die Volksoper Wien startet zweijähriges Musiktheater-Projekt für Volksschulen – Musik und Bildung als Schlüssel zu Empowerment und Chancengleichheit

Mit dem neuen, langfristig angelegten Musiktheater-Projekt Wir sind alle Matilda! setzt die Volksoper Wien seit Herbst 2025 ein starkes Zeichen für Bildungs- und Chancengleichheit. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren besuchen rund 300 Volksschulkinder wöchentlichen Musiktheaterunterricht, um einen spielerischen, niederschwelligen Zugang zu dieser Kunstform zu finden. Künstlerischer Hintergrund des Projekts ist das Familienmusical Matilda: eine Geschichte über die Kraft von Wissen, Fantasie und Mut, die zeigt, wie Bildung und Musik Kinder stärken und ihnen eine Stimme geben können.

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 Eine der ausgewählten Volksschulklassen bei einer Führung durch die Volksoper © Barbara Pálffy

VOM ERSTEN OPERNBESUCH BIS ZUR EIGENEN BÜHNENPRODUKTION

Seit September 2025 begleitet die Volksoper Wien ausgewählte Volksschulklassen mit insgesamt rund 300 Kindern. Das Projekt beginnt mit einem ersten, spielerischen Kennenlernen der Volksoper: Jede Klasse besucht das Opernhaus und entdeckt im Rahmen einer interaktiven Rätselrallye Zuschauerraum, Bühne, Orchestergraben, Maske und Garderoben.

Ergänzend arbeiten die Kinder mit einem pädagogisch geschulten künstlerischen Team wöchentlich direkt in den Schulen. Sie singen, tanzen, spielen gemeinsam und entwickeln ein Gefühl für Rhythmus, Stimme und Bewegung. So entsteht über zwei Schuljahre hinweg eine nachhaltige Begegnung mit Musiktheater, die Kreativität, Teamgeist und Selbstvertrauen der Kinder stärkt.

In diesem Projekt wurden Klassen berücksichtigt, die bislang wenig Zugang zu kulturellen Angeboten hatten – insbesondere solche mit einem hohen Anteil an Kindern aus sozial herausfordernden Lebenslagen, mit Migrationshintergrund oder sprachlichem Förderbedarf.

HÖHEPUNKT 2027/28: MATILDA AUF DER BÜHNE

Den künstlerischen Höhepunkt bildet die Eröffnungspremiere des Familienmusicals Matilda in der Spielzeit 2027/2028 an der Volksoper Wien. Parallel dazu führen alle teilnehmenden Schulklassen ihre eigenen, speziell gekürzten Schulversionen des Musicals an ihren Schulen auf. Die Kinder werden so nicht nur zu Zuschauer:innen, sondern spielen gemeinsam Musiktheater. Längerfristiges Ziel ist, dass besonders begeisterte Kinder aus diesen Schulkassen bei der Volksopernpremiere von Matilda auf der Volksopernbühne mitspielen und in unseren Kinderchor aufgenommen werden.

ZITAT LOTTE DE BEER

„Kreativität und Fantasie sind eine Superpower, die jedes Kind in sich trägt. Man muss sie aber hegen und pflegen, damit sie wachsen kann. Mit Wir sind alle Matilda! machen wir genau das. Wir möchten Räume schaffen, in denen Kinder wachsen, träumen und ihre Stimme finden – Räume für Fantasie, Kreativität, Selbstvertrauen und Entwicklung. Räume, in denen Kinder Musik und Theater nicht nur erleben, sondern selbst aktiv und kreativ gestalten.“

ZITAT ANDREAS BABLER

„Mit dem Projekt Wir sind alle Matilda! ermöglicht die Volksoper den Jüngsten eine einzigartige Musiktheatererfahrung. Unabhängig ihrer sozialen Herkunft und ihrer Vorinteressen, wird den Kindern eine Liebe zur Bühne mitgegeben. Auch darin zeigt sich die gesellschaftliche Relevanz von Kunst und Kultur.“


LANGJÄHRIGE ERFAHRUNG, KLARE VISION

Seit über 20 Jahren arbeitet die Volksoper Wien erfolgreich mit Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 25 Jahren in Kinderchor und Jugendchor und bietet musikalische Ausbildung sowie Bühnenerfahrung in professionellen Produktionen. Mit Wir sind alle Matilda! erweitert die Direktion diesen Ansatz zu einem nachhaltigen Projekt, das noch mehr Kindern Zugang zu künstlerischer Entfaltung ermöglicht und einen wichtigen Beitrag zur kulturellen und sozialen Teilhabe leistet.

MATILDA – EINE GESCHICHTE ÜBER WISSEN ALS WIDERSTAND UND EMPOWERMENT

Das Musical Matilda von Tim Minchin basiert auf dem Roman von Roald Dahl und erzählt von einem Mädchen, dessen Neugier und Liebe zu Büchern ihr die Kraft geben, sich mit ihren Mitschüler:innen gegen die Unterdrückung, Lieblosigkeit und Ignoranz ihrer gefürchteten Schuldirektorin Miss Trunchbull zu wehren. Werte wie Empathie, Freundlichkeit, Verbundenheit und der Triumph von Mut und Bildung über Ignoranz stehen im Zentrum des Stücks und bilden auch das Herzstück des neuen Volksoper-Projekts.

Genau hier setzt Wir sind alle Matilda! an: Musiktheater wird als Empowerment-Werkzeug verstanden, das Kinder in ihrer Persönlichkeit stärkt, ihnen Selbstvertrauen vermittelt und neue Ausdrucksformen eröffnet.

Das Projekt Wir sind alle Matilda! steht unter der Patronanz von Vizekanzler Andreas Babler und wird großzügig von der Berndorf Privatstiftung sowie der Dudlerei – Verein zur Förderung von Kinderkulturprojekten – unterstützt. Weitere Förderpartner sind Penguin Junior und die Wiener Städtische Versicherung. Kooperationspartner ist die Bildungsdirektion Wien.

→ MEHR INFOS GIBT’S HIER

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Kammeroper Zürich: DON GREGORIO von Gaetano Donizetti

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Der Countdown läuft… In etwas mehr als zwei Wochen hat unser «Don Gregorio» Première: Gelegenheit, Ihnen und euch einen kleinen Einblick in die Probenarbeit zu geben – natürlich noch ohne Bühnenbild, Kostüm und Maske. Unser Regisseur Paul Suter hat aus der Geschichte – wie in jedem Jahr – ein rundum stimmiges Potpourri aus hintergründigem Witz und geistreicher Pointe geschmiedet, sodass gewiss sein kann, dass dabei kein Auge trocken bleibt. Ein heiterer Jahresausklang oder eine beschwingte Ouverture des Neuen Jahres – ganz wie es ein jeder sehen möchte.

Für die Première am 31. Dezember (17 Uhr) gibt es bereits nur noch Restkarten. Auch für die Vorstellungen im Januar lohnt es, sich frühzeitig die besten Plätze zu sichern. Wer noch verzweifelt auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist… Da eignen sich doch Karten für einen Abend mit Gaetano Donizetti ganz bestimmt…

Ticktets gibt es HIER (Ticketino).

Zürich im Dezember 2025: Gespräch mit Anna Gitschthaler anlässlich der Proben zu «Don Gregorio»

«Jeder hat das Potential Oper zu mögen»

In Kálmáns «Die Zirkusprinzessin», der diesjährigen Produktion der Operettenbühne Bremgarten AG (Schweiz), debütierte die junge österreichische Sopranistin Anna Gitschthaler als Fedora. Jan Krobot traf die vielseitig engagierte Sängerin anlässlich der Proben zu Donizettis «Don Gregorio», wo sie die Gilda Tallemanni gibt.

suz© Shirley Suarez

Geboren im steiermärkischen Oberwölz, besuchte Anna Gitschthaler die Schulen in ihrem Heimatort. Erster Kontakt zur aktiven Musik war für sie, die immer gern gesungen und getanzt hat, das Querflötenspiel, die Blasmusik im Ort und die Theaterrunde im nahen Murau. Besonderen Spass bereitete ihr (und vielen anderen Jugendlichen) das Mitsingen im Chor der Theaterrunde. Als Gitschthaler vierzehn war, meldete ihre Mutter sie zum Gesangsunterricht an. So lernte sie ihre Stimme auf eine andere Art kennen und hat bald gemerkt, dass ihre Stimme hier mehr im klassischen Gesang als im Pop zu Hause ist. Nach dem sie im Konzert der Gesangsschüler eine Arie aus «Così fan tutte» singen durfte, stellte sie fest, dass das Konzert nicht nur dem Publikum, sondern auch ihr selbst gefallen hatte. Inspiriert von ihrer Gesangslehrerin hatte sie weitergesucht: «Wo find ich jemand, wo will mich wer?» Als sich herauskristallisierte, dass ihr Lebensweg in die Schweiz führen wird, hat sie die Aufnahmeprüfung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) absolviert und bestanden. So erhielt Anna Gitschthaler ihre Ausbildung, die sie mit Auszeichnung abschloss, an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Yvonne Naef sowie in «diemasterclass Zürich» bei Sandra Trattnigg. So kann sie nun ihren Traum leben. Es fasziniert sie, mit dem eigenen Körper so klingen zu können, dass man eine riesengrosse Halle damit füllen kann…

Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/gespraech-mit-anna-gitschthaler-anlaesslich-der-proben-zu-don-gregorio
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Leipzig: Meisterkurs Gesang. Bewerbungsfrist 2. März 2026

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Die Deutsche Oper am Rhein trauert um Hans van Manen

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Hans van Manen © Andreas Endermann

Mit Hans van Manen, der am 17. Dezember 2025 im Alter von 93 Jahren in Amsterdam gestorben ist, verliert die Ballettwelt einen ihrer bedeutendsten Choreographen. Hans van Manen war dem Ballett am Rhein über mehr als ein halbes Jahrhundert lang künstlerisch eng verbunden, seit er im Mai 1971 vom damaligen Ballettdirektor Erich Walter erstmals an die Deutsche Oper am Rhein eingeladen wurde. Mit der Uraufführung „Keep Going“ schuf er für die Compagnie seinerzeit sein erstes Ballett außerhalb der Niederlande. 24 seiner mehr als 150 Choreographien kamen in den vergangenen 50 Jahren auf die Bühnen des Opernhauses Düsseldorf und des Theaters Duisburg. Diese außerordentliche Verbundenheit hat die Deutsche Oper am Rhein anlässlich seines 50-jährigen Bühnenjubiläums im November 2021 mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt.

Die Werke Hans van Manens haben die Ballettwelt und das Ballettpublikum nachhaltig geprägt und sind für das Ballett am Rhein integraler Bestandteil des Repertoires. Alle Ballettdirektoren seit Erich Walter haben Stücke von ihm mit der Compagnie präsentiert, darunter zwei Uraufführungen und zwei deutsche Erstaufführungen. Besonders regelmäßig war Hans van Manen während der Ballettdirektion von Martin Schläpfer im Programm vertreten – das Stück „Alltag“ choreographierte er 2014 für Schläpfer selbst, der dafür an der Seite von Marlúcia do Amaral als Tänzer auf der Bühne stand. Auch in dieser Spielzeit kommt mit „Four Schumann Pieces“ im Rahmen des Ballettabends „Signaturen“ eines der Werke von Hans van Manen zur Aufführung.

Der „Meister der kurzen Form“ war vor allem ein Meister der Verdichtung, der in einer Viertelstunde die ganze Bandbreite menschlicher Beziehungen ausloten konnte, mit großer Musikalität, Humor, Lässigkeit und scheinbar müheloser Eleganz bei gleichzeitig höchsten technischen Ansprüchen.

Die Deutsche Oper am Rhein und das Ballett am Rhein sind unendlich dankbar dafür, dass Hans van Manen uns über eine so lange Zeit künstlerisch und freundschaftlich verbunden war und so viele unvergessliche Ballettabende geschenkt hat. Alle, die das Glück hatten, mit ihm arbeiten zu dürfen, werden seine künstlerische Genialität, seine außerordentliche Integrität und Ehrlichkeit, seine unprätentiöse Art, seinen humorvollen Pragmatismus und seine große Herzlichkeit immer in Erinnerung behalten.

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WIEN/ Kabinetttheater: Hugo BALL „KRIPPENSPIEL“

Concert bruitiste zum 29. Mal
Aufführung vom 18.12.2025
Aufführungsserie 11.12.-23.12.2025, alle Vorstellungen ausverkauft

Es lohnt sich nach Restkarten zu fragen!
Ein wahrer Publikumshit mit einem treuen Stammpublikum!

armin bardel
© Armin Bardel

Hugo Balls im Mai 1916 im Zürcher Cabaret Voltaire als „bruitistisches Konzert” uraufgeführtes Krippenspiel wird im Kabinetttheater seit 29 Jahren in der Vorweihnachtszeit im Wiener Alsergrund gespielt. Wie jedes Jahr wird der Bratapfel, der die Vorstellungen duftend begleitet, nach der Vorstellung serviert.

Spiel: Katarina Csanyiova, Tanja Ghetta, Walter Kukla
Bruit: Anna Clare Hauf
Technik: Kolja Meierhofer
Regie: Julia Reichert

Julia Reichert, die Gründerin und Prinzipalin des Kabinetttheaters, ist am 29. Oktober 2024 verstorben. Ihrem Wunsch gemäß führt das Team des Kabinetttheaters ihr Herzensprojekt mit großem Engagement weiter.

Bei der Uraufführung am 31. Mai 1916 im Cabaret Voltaire in Zürich waren Hans Arp, Hugo Ball, Emmy Hennings, Marcel Janco, Marietta di Monaco und Tristan Tzara die Akteure, in Wien sind Katarina Csanyiova, Tanja Ghetta und Walter Kukla die Figurenspieler im Hintergrund. Die Bruitistin Anna Clare Hauf agiert vor Publikum und überrascht, wie sie eine ganz besondere Klangwelt erzeugt, mithilfe der eigenen Stimme und vieler Gegenstände aus dem täglichen Leben und begleitet am präparierten Klavier. Sie folgt der Laut-Partitur von Hugo Ball in Geräuschen, in dadaistischen Gedichten und unterschiedlichen Stimmen.

Das Krippenspiel gliedert sich in sieben Bilder: Stille Nacht / Der Stall / Die Erscheinung des Engels und des Sterns / Die Verkündigung / Die heiligen drei Könige / Ankunft am Stalle / Die Prophezeiung

Während der Inhalt der ersten sechs Bilder Christen wohlbekannt ist, ist das VII. Bild „Die Prophezeiung“ wahrscheinlich für manche im Publikum ein wenig überraschend:

Plötzliche Hammerschläge. Nageln. Rattern. Klappern.

Zurufe der Knechte: He hollah! he hollah! he hollah!

Zymbeln, Pfeifen, Johlen, Volksmenge Bellen.

Die Pharisäer: Rabata, rabata, rabata, rabata, sallada, salada, sallada, sallada, sallada, sallada, sallada, rabata bumm, rabata bumm, rabata bumm, rabata bumm.

Die heiligen drei Könige: oh oho oh oh oh oh oh oh oh oh oh oh (sehr schmerzlich)

Esel und Öchslein (sehr schmerzlich): Muh iahh, muhhhhh, iahhhhh, muhhh.

Lamm: bähhhhhhh, bähhhhhhhhh, bähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!

Klagelaute der Maria: Ahhhhhhhhh, ahhhhhhhhhh, ahhhhhhhhhhhhhhhhh!

Glocken und Glöckchen: Bim bam bum, bim bam, bum, bim bam, bum. Gong gong.

Nageln: – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Und da er ward gekreuzigt
Da floß viel warmes Blut.

Text übernommen aus: www.projekt-gutenberg.org/ball/krippen/krippen.html

Großer Applaus am Ende des Krippenspiels nach rund 60 Minuten, bevor der kulinarische Teil des Abends beginnt.

Elisabeth Dietrich-Schulz

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Wien / Arnold Schönberg-Center. Karten über „Verbund“

Zum Selbstbestellen

Telefonische Anmeldung mit dem Code „Verbund Blauensteiner“: Telefon 01/712 18 88
Arnold Schönberg Center, Zaunergasse 1 – 3, 1030 Wien
Telefon 01/712 18 88, , www.schoenberg.at

Veranstaltungen Januar 2026

DI, 13. Januar 2026, 18.30h | € 9
Mosaik am Klavier. René Staar zum 75. Geburtstag
Kaori Nishii, Johannes Piirto und Milica Zakić Klavier
Hartmut Krones und René Staar Gespräch

Arnold SCHÖNBERG Sechs kleine Klavierstücke op. 19
Fünf Klavierstücke op. 23; Klavierstücke op. 33 a und 33 b
René STAAR Structures II op. 7/2; aus Balkanmosaïk op. 26 I, bis, c (UA); Monsieur Moderne op. 14/13; 5mal5 kurze Intermezzi Heft II op. 22j (UA); Bagatellen auf den Namen György Ligeti op. 14/3a; aus Un journal d’impromptus op. 22q sexies (UA)
Drei Pianist:innen entwickeln einen musikalischen Gesamtentwurf zweier Zeitalter und zweier Komponisten, deren Lebenszeit sich über wenige Wochen im Jahr 1951 überschneidet. Für beide spielte die Klaviermusik an Wendepunkten ihres Schaffens eine entscheidende Rolle – Schönbergs Opus 19 an der Schwelle zur freien Atonalität, sein Opus 23 am Beginn der Reihentechnik. Ein großer Überblick über das Klavierwerk René Staars von seinem ersten gültigen Klavierstück aus dem Jahr 1981 bis zum noch unvollendeten Impromptu-Zyklus zeigt, wie diese durchaus unterschiedlichen Tonschöpfer in ihrer Neugier auf harmonische Komplexität und Stimmführung zusammenfinden.

SO, 25. Januar 2026, 11.00h | Eintritt frei
Abschlusskonzert der 6. Komponierwerkstatt für junge Komponist:innen (12–18 Jahre)
Cornelia Horak Sopran | Günter Haumer Bariton
Stefan Neubauer Klarinette | Clara Sophia Murnig Klavier
Helmut Schmidinger Leitung der Komponierwerkstatt, Moderation
Uraufführungen der Teilnehmenden der Komponierwerkstatt: Emily Louise BEAUCHAMP, Jannis BLUUM, Leonard Christopher BRANDT, Pinyi FAN, Luan Seraphim LEONARDI, Nelson ZHANG
Arnold SCHÖNBERG aus Brettl-Lieder
Das Konzert präsentiert die Uraufführungen jener Werke, die im Rahmen der Komponierwerkstatt entstanden sind. Sechs junge Komponist:innen haben sich im Dialog untereinander und mit den Musiker:innen in Gruppen- und Einzelarbeitsphasen mit ihrer eigenen Musiksprache beschäftigt und dabei umformuliert, gekürzt, ergänzt und verworfen. Wie immer bei Uraufführungen wissen wir nicht, was das Publikum erwartet – aber genau das ist das Spannende. Seien Sie dabei, wenn diese junge Musik das Licht der Welt erblickt.

MI, 28. Januar 2026, 18.30h | € 9
An die Hoffnung
Ineo Quartet
Liuba Kalmykova und Nadia Kalmykova, Violine | Sarah Maria Dragović, Viola
Constantin Siepermann, Violoncello

Richard DÜNSER 3. Streichquartett »… und stille, den Schatten gleich …«; canta en el viento frío für Streichtrio
Joseph HAYDN Streichquartett Es-Dur op. 33/2
Arnold SCHÖNBERG  Streichquartett Nr. 3 op. 30
Lyrik spielt eine wichtige Rolle im Schaffen von Richard Dünser. Sein Streichquartett zitiert eine Zeile aus Friedrich Hölderlins »An die Hoffnung«, das Streichtrio – übersetzt »singe im eisigen Wind« – ist von einem Gedicht Pablo Nerudas inspiriert.
Neben diesen atmosphärisch dichten Klanglandschaften bildet Joseph Haydns »Scherz«-Quartett einen heiteren Gegenpol. Komplettiert wird der Abend mit Schönbergs gewichtigem Opus 30, einem Markstein der Gattungsgeschichte im 20. Jahrhundert.
Im Rahmen des Konzerts wird Richard Dünsers neue CD »… und stille, den Schatten gleich …« mit dem Ineo Quartet vorgestellt.

Freundliche Grüße
Anneliese Blauensteiner

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