Teodor Currentzis © Olya Runyova
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 1. FEBRUAR 2026
Athen
„Requiem for the End of Love“: Currentzis jüngstes Gericht
Der umstrittene Guru-Dirigent Teodor Currentzis verwandelt die Oper von Athen 40 Minuten lang in einen Ort der brutalen Überwältigung. Was für ein Spektakel! Giorgos Koumendakis ist ein freundlicher Mensch: leise, warme Stimme, wohlgetrimmter Siebentagebart, wache Augen, hochgewachsen. Der 66-Jährige gehört zu den renommiertesten Komponisten Griechenlands. Er hat in Athen studiert und später bei Stars der modernen Musik des 20. Jahrhunderts wie Pierre Boulez, György Ligeti oder Iannis Xenakis. Reden muss man in diesem Beruf nicht viel. Die Welt in Töne zu fassen, ist ein weitgehend stilles, einsames Geschäft.
DieZeit.de
Wien
Wenn Opernhäuser kaum Oper spielen
Das fiktive Kulturamt belegt Reales: Die Kammeroper spielt an 150 Tagen 16 mal Oper, das Theater an der Wien 21 mal (plus drei konzertante Aufführungen).
Kurier.at
Salzburg
Christina Pluhar und Philippe Jaroussky bei der Mozartwoche: Ein „Requiem“ als quicklebendige Totenmesse (Bezahlartikel)
SalzburgerNachrichten.at
Mit Höllenlärm in den Himmel
Mozartwoche / Ensemble L’Arpeggiata / Pluhar. Das Orchester nicht leiser als fortissimo. Ein heldenhaftes Vokalensemble von acht Sängerinnen und Sängern singt als Chor gegen die Übermacht an. Vier grandiose Solisten finden im Getümmel keine gemeinsame Linie. Das Podium im Großen Saal – Schauplatz des Armageddon.
DrehpunktKultur.at
München
Don Giovanni, oder: Donna Proserpina – Wiederaufnahme von „Don Giovanni“ an der Bayerischen Staatsoper. „Es bleibe also jener Schurke bei Proserpina und Pluto!“ – Diesen Satz des Epilogs, mit dem die Figuren der Geschichte ihre Freude über die gerechte Höllenfahrt Don Giovannis und somit ihre Befreiung von diesem Wüstling zum Ausdruck bringen, nimmt Regisseur David Hermann als Ausgangspunkt für seine Inszenierung, die zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 2025 Premiere feierte
opernmagazin.de
Hamburg
Olga Neuwirths „Monster’s Paradise“: Überbordende Klangfantasie
Mit „Musiktheater zum Stand der Gegenwart“ kündigt die Hamburgische Staatsoper das Stück „Monster’s Paradise“ an. Die Österreicherin Olga Neuwirth hat es komponiert, zu einem Libretto der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Ein Portrait der Komponistin.
ndr.de
Leipzig
Steht die Oper Leipzig vor der Zahlungsunfähigkeit?
Die Oper Leipzig macht Verluste. Ein aktueller Wirtschaftsplan liest sich alarmierend und zeigt für die kommenden Jahre Fehlbeträge von etwa drei Millionen Euro jährlich auf. Die Gründe dafür sind vielfältig. Klar ist: Es gibt Handlungsbedarf.
mdr.de
Herbert von Karajan — Genie oder Opportunist?
In dieser Dokumentation enthüllen wir die ganze Wahrheit über den mächtigsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.
Video: Warum Herbert von Karajan nicht zur Beerdigung seiner ersten Frau ging
Kiel
Michael Kessler zelebriert Loriots „Der Ring an einem Abend“ in Kiel
Aus knapp 16 Stunden Original werden drei Stunden. Mit dabei: das Beste aus der Mammut-Oper von Wagner sowie Loriots Zwischenmoderationen präsentiert von Comedian Michael Kessler. Auf der weiten Bühne singen die Rheinnixen. Neben ein paar Requisiten, wie Helm, Schwert und Gold, stehen sie in aufwändiger Abendgarderobe vor dem Orchester.
ndr.de
Wuppertal
Christian Reif wird GMD der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters
Christian Reif wird neuer Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchester Wuppertal ab der Spielzeit 2027/28. Der 36-Jährige ist derzeit Chefdirigent des schwedischen Gävle Symphony Orchestra und hinterließ mit seinem energiegeladenen Gastdirigat am Pult des Sinfoniorchester Wuppertal bereits im September 2025 einen bleibenden Eindruck beim Wuppertaler Publikum.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Chemnitz
Drama hinter der Bühne! Chemnitzer Opernsänger kollabiert hinter der Bühne
Sein Meisterwerk „Don Giovanni“ bezeichnete Mozart selbst als „Lustige Oper“ (Dramma giocoso). Zur Premiere am Freitagabend im Chemnitzer Opernhaus wurde es plötzlich ernsthaft dramatisch: Während der Pause zwischen den beiden Akten kollabierte der Bass-Sänger Johann Kalvelage (32) hinter den Kulissen!
tag24.de
Graz/Opernredoute
Große Grazer Redoute. Volle Oper, viel Glamour – einzig Kunasek fehlte
Am Samstagabend fand die steirische Ballsaison ihren fulminanten Höhepunkt: Die Grazer Opernredoute stand auf dem Programm – zum mittlerweile 25. Mal. Im Liveticker finden Sie die wichtigsten Infos, die prominentesten Gäste und die besten Bilder.
krone.at
CD/Blu -ray-Besprechung
Eine Oper kehrt zurück: Und mit ihr eine ganze Biografie
Edmond Dédé: Morgiane, ou Le sultan d’Ispahan. „Morgiane“ steht stilistisch zwischen den Welten. Zeitlich angesiedelt irgendwo zwischen Verdi und Puccini, klanglich tief in der französischen Tradition verwurzelt. Man hört Offenbach, man hört Massenet, man hört die große Opernmaschine mit Chor, Ensembles und orchestraler Farbenlust. Gleichzeitig gibt es etwas Eigenwilliges, ja Stures an dieser Musik. Sie will nicht gefallen um jeden Preis.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
CD/Blu-ray-Besprechung
Marina Viotti demonstriert ihre stimmlichen Qualitäten im barocken Repertoire
Marina Viotti entstammt einer hoch musikalischen Schweizer Familie. Die Tochter des Dirigenten Marcello Viotti und Schwester des aufstrebenden Lorenzo Viotti studierte zunächst Philosophie, Literatur und Flöte, ehe sie sich zur Ausbildung ihrer Stimme entschloss. In den letzten Jahren nahm ihre Karriere an Fahrt auf, inzwischen singt sie an ersten europäischen Opernhäusern. Auf dem nun vorgelegten Album interpretiert sie Musik von Vivaldi, Porpora und Porta, sämtlich zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstanden
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Lucerne Festival
Wagner: Götterdämmerung (konzertant) am 10.9.26
Interpreten: Young Woo Kim (Siegfried), Daniel Schmutzhard (Alberich), Johannes Kammler (Gunther), Åsa Jäger (Brünnhilde), Patrick Zielke (Hagen), Olivia Vermeulen (Waltraute), Ania Vegry (Woglinde), Eva Vogel (Floßhilde), Sophia Brommer (Gutrune), Dresdner Festspielchor der Richard-Wagner-Akademie, Dresdner Festspielorchester, Concerto Köln, Kent Nagano (Leitung)
concerti.de
Wien/Opernball VIP-Betreuerin Wiesner
„Der Opernball ist wie Disneyland für Erwachsene“
Beim gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres treffen sich Reich und Schön in der Wiener Staatsoper. Dass es den Gästen am Opernball an nichts fehlt, dafür sorgt die Oberösterreicherin Susanna C. Wiesner. Im „Krone“-Interview erzählt sie unter anderem, wie man echte von Möchtegern-VIPs unterscheidet.
krone.at
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
The Vienna Philharmonic on fine form in Salzburg but the soloist and conductor fail to convince
seenandheard-international.com
Berlin
Successful premiere of Violanta at the Deutsche Oper Berlin leaves you wanting more of Korngold
seenandheard-international.com
Luzern
Joyce DiDonato, Cecilia Bartoli, Miah Persson Headline Lucerne Festival 2026
operawire.com
Venice
Teatro la Fenice 2025-26 Review: Simon Boccanegra Luca Salsi, Francesca Dotto & Francesco Meli are Compelling in Lackluster Production
operawire.com
Palermo
Q & A: Alvise Casellati on Leading Teatro Massimo di Palermo & Opera’s Social Power
operawire.com
Metz
Opéra-Théâtre de l’Eurométropole de Metz Review 2025-26: María de Buenos Aires
operawire.com
London
Boris Godunov at Royal Opera: Psychologically probing Russian epic
Richard Jones’ staging of Mussorgsky’s opera showcases some startling talents
Standard.co.uk.
Bryn Terfel powers this opera with a searing display of guilt (Subscription required)
The world-renowned singer returns to the role of Boris Godunov in the Royal Opera’s variable revival
telegraph.co.uk
London
A night without Nessun dorma: what does booing at the opera say about UK audiences?
Critics worry that heckling, such as that at a recent Royal Opera performance, is becoming more common
theguardian.com
Julia Wolfe’s unEarth: a climate crisis oratorio by the voices of the future
As the BBC launches a national scheme to get teenagers singing, its Symphony Orchestra gives young musicians a powerful platform to call for action
observer.co.uk
LSO/Treviño/Kopatchinskaja review – he conducts with a coiled-spring muscularity
TheGuardian.com
Leeds
Opera North’s contemporary Marriage of Figaro is a rattling good show (Subscription required)
The crumbling English country house setting gives a radical twist to the opera’s complex social web
TheTelegraph.co.uk
New York
Dudamel and the Philharmonic Partner With Carnegie Hall on Operas (Subscription required)
Gustavo Dudamel, the New York Philharmonic’s incoming music and artistic director, plans to lead annual operas in concert at Carnegie Hall.
nytimes.com
Light, warmth and mastery from Andsnes at Carnegie Hall
theclassicalreview.com
Boston
New works by Simon and Lang close BSO festival on a moving and affirmative note
bostonclassicalreview.com
Toronto
“They fuck you up, your mum and dad”: Alden’s Rigoletto returns to Canadian Opera Company
bachtrack.com/de
Recordings
VERDI Simon Boccanegra (Spotti)
This new studio recording of Simon Boccanegra, the first in a decade, comes from Marina Rebeka’s own label Prima Classic.
gramophone.co.uk
Ballett / Tanz
Augsburg
Mozarts Requiem als Ballett: Mit dem Kranich durch schmerzvolle Musik
Das Staatstheater Augsburg zeigt Mozarts Requiem als Ballett, aber nicht als reines Tanzstück, sondern als spartenübergreifendes Konzept. So sieht es aus.
BR-Klassik.de
Jazz
Wynton Marsalis verabschiedet sich von Jazz at Lincoln Center
1987 gründete der heute legendäre Komponist und Trompeter Wynton Marsalis in New York Jazz at Lincoln Center (JALC) als Teil des Lincoln Centers for the Performing Arts. Als Eventlocation, Bildungseinrichtung und mit eigenem Orchester etablierte sich das JALC schnell als führende Jazzorganisation – wobei der von Marsalis vertretene Traditionalismus immer wieder auch als Reibebaum für avantgardistisch gestimmte Musikerinnen und Musiker diente. An der Professionalität und Ernsthaftigkeit der Institution, der Marsalis bis heute als künstlerischer Leiter vorsteht, wurde aber nie gezweifelt. Nun kündigte der 64-jährige Musiker an, mit 2028 seinen Abschied zu nehmen.
Kurier.at
Sprechtheater
Nestroy im Tiktok-Stil: „Zu ebener Erde und erster Stock“ an der Burg
Bastian Kraft verpackt die Lokalposse über Reich und Arm in Zuckerlpapier – darinnen eine schrille Komödie mit vielen Tuschs und Projektions-Klamauk
DerStandard.at
Die Diener gehen die Wände hoch
Die Verwandlung eines Nestroy-Stücks in eine Graphic Novel? Viel Knallerei in Bastian Krafts Regie im Burgtheater, aber eine stilistisch ambitionierte Nestroy Anverwandlung über zwei Stockwerke. „Eine Million ist eine schussfeste Brustwehr, über welche man stolz hinabblickt, wenn die Truppen des Schicksals heranstürmen.“ Solchem Irrtum sind schon andere aufgesessen, nicht erst 1835 der Nestroy’sche Herr von Goldfuchs, der sich den Satz aus dem Mund seines Dieners Johann allzu gerne anhört.
DrehpunktKultur.at
Ausstellungen/Kunst
Salzburg
Aus der Not geboren: Neue Kunstmesse in Salzburg
Nach der Absage der Salzburger Ostermesse Art&Antique wurde eine Gruppe von Händlern aktiv und stellte mithilfe von Messemacher Wolfgang Pelz die SIFAF – Salzburg International Fine Art Fair auf die Beine.
DiePresse.com
Buch
Ein heimatloser Rechter
Der Journalist Alexander Eiber hat eine Biografie des Intellektuellen und Publizisten Caspar von Schrenck-Notzing vorgelegt. Der Kampf um die Vorherrschaft im rechten/konservativen Lager wird in Deutschland mit aller Härte zwischen CDU/CSU und AfD geführt. Im Unterschied zu anderen Ländern, wo sich Ähnliches beobachten lässt, ist die die traditionellen Christdemokraten herausfordernde rechtspopulistische Partei ursprünglich selbst aus jenen hervorgegangen. Vor diesem Hintergrund ist das Buch von Alexander Eiber über „Konservatives Denken und Leben in Deutschland nach 1945“ von besonderem Interesse und mit Gewinn zu lesen. Hier wird die ganze Bandbreite dieses Lagers bis weit nach rechts ausgeleuchtet.
Kurier.at
Medien
Neue „Bridgerton“-Staffel: Und dann schleckt er sich die Finger ab
Die vierte Staffel von „Bridgerton“ schneidet soziale Ungleichheit an und müht sich dabei ab, einem Machtgefälle einen sexy Aspekt abzuringen.
DiePresse.com
Politik
Weltpolitik
Mehrere Tote bei Explosionen im Iran: Steht US-Angriff bevor?
Bei Explosionen im Süden des Iran sind am Samstag mehrere Menschen ums Leben gekommen. In der Hafenstadt Bandar Abbas starb laut Behörden eine Person, 14 weitere wurden verletzt. Berichte in sozialen Medien, wonach ein Kommandant der Revolutionsgarden das Ziel gewesen sei, wies die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim als „völlig falsch“ zurück. Der Zeitung „Tehran Times“ zufolge forderte zudem eine Gasexplosion in der Stadt Ahwas nahe der irakischen Grenze vier Tote.
oe24.at
Berlin
Staatssekretär zu Milliarden‑Kredit an die Ukraine: „Es wird Berlin treffen“
Abgeordnetenhaus: CDU-Staatssekretär bestätigt mögliche Milliardenlast durch Kredit an Kiew. Auch Berlin wäre betroffen. Es gab selten offene Worte. Im Berliner Europaausschuss hat der Staatssekretär für Europaangelegenheiten Florian Hauer (CDU) bestätigt, dass der geplante EU-Ukraine-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro erhebliche finanzielle Risiken für die Mitgliedstaaten und ihre Bürger birgt.
BerlinerZeitung.de
Österreich
ÖVP-Neujahrsauftakt: Stocker für Volksbefragung zu Heeresreform
Bundeskanzler und ÖVP-Chef Christian Stocker hat sich am Freitag beim politischen Neujahrsauftakt der ÖVP für Veränderungen und Reformen ausgesprochen. „Die Welt ordnet sich gerade neu, es geschieht vor unseren Augen, und wir sind mittendrin“. In Sachen Heeresreform will Stocker eine Volksbefragung durchführen. Koalitionspartner SPÖ und NEOS gaben sich zurückhaltend.
orf.at
Sport
Ski Alpin/Crans Montana
Nach Sturz in Abfahrt: „Brutaler Schock“ droht: Vonn mit Heli ins Spital
Lindsey Vonn ist am Freitag bei der Abfahrt in Crans-Montana schwer zu Sturz gekommen. Die US-Ski-Queen konnte noch selbst ins Ziel fahren, wurde dann aber doch mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Der Olympia-Traum der 41-Jährigen wackelt nun gewaltig.
krone.at
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Unter’m Strich
„Mittlere Katastrophe“: Darum wetzen Österreichs Fleischer die Messer
Brot und Milch billiger, Gemüse steuerlich entschlackt – eine jährliche Entlastung der Privathaushalte von knapp 100 Euro versprochen. Doch ausgerechnet dort, wo in Österreich das Herz in der Pfanne höher schlägt, klafft eine Lücke: Fleisch fehlt auf der Liste der angekündigten Mehrwertsteuer-Senkung von zehn auf 4,9 Prozent.
krone.at
Zugang für Senioren – Auf Druck von Erna (93) wird FinanzOnline umgebaut
Der „Krone“-Bericht über Oma Erna (93) zeigt Wirkung! Im Finanzministerium folgt das Treffen im Gelben Salon – und eine neue Regelung, die Tausenden Senioren den Zugang zum Finanzamt erleichtert.
krone.at
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 1. FEBRUAR 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 1. FEBRUAR 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wien/Staatsoper: LA TRAVIATA, Tenor Anduaga und die Requisite
Heute: LA TRAVIATA: Bisanti; Sierra; Anduaga, Rucinski (1./3./6.2.2026)


ZU FACEBOOK mit Kurzvideo
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Linz: „AMOR & PSYCHE?“ – Premiere im Musiktheater des Landestheaters Linz, Großer Saal, 31. 01.2026
Tanzstück von Jeroen Verbruggen, Musik von Lukas Foss, Jimmy Lopez, Thomas Adès, Gabriel Fauré, Johann Paul von Westhoff (Outhere Music), Ralph Vaughan Williams, Stamatis Kraounakis, Charles Ives
Eine Produktion des Nationaltheaters Mannheim 2022
Die Geschichte von Amor und Psyche wurde im Märchenroman Der goldene Esel bzw. Metamorphosen des Apuleius aus dem Jahre 170 n. Chr. überliefert.
Zusammenfassung (nach www.planet-wissen.de): Das Erdenmädchen Psyche ist von so atemberaubender Schönheit, dass Venus aus lauter Neid ihren Sohn Amor auf sie ansetzt, damit sie an einen recht hässlichen Mann ihr Herz verliere. Doch Amor lässt sich einmal von den eigenen Pfeilen verwunden und verliebt sich in Psyche, wie sie sich in ihn. Doch erbittet er von ihr, dass sie ihn niemals zu sehen bekommen dürfe, damit sie nicht erfahre, wer er sei. Psyche bemüht sich ernsthaft darum, es ihrem Geliebten in allen Dingen recht zu machen, doch ihre Schwestern reden auf sie ein, bis sie eines Nachts ihre Neugierde nicht mehr zügeln kann und eine Lampe an Amors Gesicht hält. Entzückt von seiner Schönheit und erschüttert von ihrem großen Fehler lässt sie die Lampe los und Amor erwacht. Zu beider Entsetzen muss deshalb Amor Psyche für immer verlassen. Nach vielen Mühen findet sich im Himmel ein Gönner der beiden: Jupiter, der seinen Liebesboten Amor wegen dessen Verdienste um seine erotischen Umtriebe ins Herz geschlossen hat, beschließt ein gutes Ende der Geschichte. Amor und Psyche finden sich wieder. Schließlich gebiert Psyche Amor eine wunderschöne Tochter, welche den Namen Voluptas (Vergnügen, altgriech. Hedone) erhält.

Elena Sofia Bisei © Philip Brunader
Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber
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Stuttgart: Gauthier Dance Juniors (Theaterhaus)
„RADICAL CLASSICAL“ 30.1. (Premiere 23.1.) – Klassisch geht auch anders

LASCILO PERDERE: Unendlicher Zungenkuss – Ashton Benn und Giuseppe Iodice © Jeanette Bak
Zeitgenössische Choreographien zu klassischer Musik sind keine grundlegend neue Erscheinung, aber ein Großteil heutiger Tanzschöpfer greift doch vermehrt zu Unterhaltungsmusik allerlei Art, zu Collagen verschiedener Stilrichtungen oder eigenen Auftrags-Kompositionen. Warum die Kombination klassischer Klänge und moderner Tanzformen kein Paradoxon darstellen muss, hat das dritte Programm der vor zwei Jahren als Ergänzung zur Haupt-Compagnie aufgebauten Junior-Gruppe bewiesen. Bewusst sollte es, wie der Titel besagt, radikal auf diese Musikrichtung konzentriert sein und damit auch gezielt jungen Tänzern und einem jungen Publikum die Gelegenheit geben, ein für sie weithin unbekanntes musikalisches Terrain kennen zu lernen und dabei hoffentlich festzustellen, dass es dazu keines überwiegend klassisch verankerten Tanzes bedarf…
Zum Bericht von Udo Klebes
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TOPAKTUELL IN ORF III: Heute „THE GREAT VOICE“ PIOTR BECZAŁA AUS LINZ!

© Johannes Ifkovits
20.15 Uhr
WELTSTAR PIOTR BECZAŁA AUS DEM MUSIKTHEATER LINZ
Musikalische Leitung Marco Boemi
Mit Piotr Beczała
Bruckner Orchester Linz
Musiktheater Linz 2026
Sie ist mit Sicherheit eine der schönsten Stimmen unserer Tage – der gleichzeitig samtige und stählerne Tenor von Piotr Beczała adelt Opern- und Konzertabende rund um die Welt!
Von Wien bis an die Met, von Berlin bis Barcelona – der international gefeierte Sänger wirkt in den berühmtesten Spielstätten der Welt. Was viele nicht wissen: Seine Karriere begann 1992 in
Linz, wohin er für ein Konzert zurückkehrt und mit dem Bruckner Orchester Linz und Marco Boemi am Pult einen Abend mit seinen schönsten Arien und „Hits“, die ihn durch seine Karriere begleitet haben, zum Besten gibt. ORF III bringt mit „Great Voices“ dieses Konzert als TV-Premiere in Ihr Wohnzimmer!
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Opera Carlo Felice di Genova: Tristan und Isolde (13. Februar 2026)

Gentile amica, gentile amico
La stagione artistica 2025-2026 della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova prosegue con il quinto appuntamento in programma: Tristan und Isolde, azione in tre atti di Richard Wagner, è in scena da venerdì 13 febbraio alle ore 18.30 (repliche domenica 15 alle ore 15.00, venerdì 20 alle ore 18.30 e domenica 22 alle ore 15.00).
Sul podio ci sarà Donato Renzetti alla guida dell’Orchestra e del Coro (diretto da Claudio Marino Moretti) del Teatro Carlo Felice. Personaggi e interpreti: Tilmann Unger (Tristan); Evgeny Stavinsky (König Marke); Marjorie Owens (Isolde); Nicolò Ceriani (Kurwenal); Saverio Fiore (Melot), Daniela Barcellona (Brangäne); Andrea Schifaudo (Ein Seemann/Ein Hirt); Matteo Peirone (Ein Steuermann).
Ti ricordiamo che i titolari di abbonamento o biglietto per le opere 2025-2026, 45 minuti prima di ciascuna recita, possono accedere in Sala Paganini e partecipare a una conferenza di presentazione a cura degli allievi del Conservatorio “Niccolò Paganini”.
PRIMA RAPPRESENTAZIONE
Venerdì 13 febbraio 2026
ore 18.30
Teatro Carlo Felice
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Herbert von Karajan — Genie oder Opportunist? Warum Herbert von Karajan nicht zur Beerdigung seiner ersten Frau ging
In dieser Dokumentation enthüllen wir die ganze Wahrheit über den mächtigsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.

Video: Warum Herbert von Karajan nicht zur Beerdigung seiner ersten Frau ging
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Wien/Ehrbar-Saal: Schöne Stimmen!

© Ruth Bruckner
Oh ja, ich weiß!
Das ist viieel zu flach gesagt.
Wenn es um ausgebildete Sänger:innen geht.
Aber – ist es nicht trotzdem so?
Auch das, worum es geht: schöne Stimmen?
Und zwar, wenn’s wie heute, um Liederabende geht:
Im doppelten Wortsinn?
1.) Die schöne lyrische Stimme des Dichters, der Dichterin
2.) Die schöne Stimme des Sängers, der Sängerin
Es ist das, was mich immer fasziniert: Was für eine multidimensional vertiefte Beschäftigung braucht es, um sich in der Welt der Kunstlieder und Kunstliedinterpretation wirklich zurechtzufinden! Wo sich in den Texten, hoch kunstvollen lyrischen Werken, schon genügend Interpretationsspielraum auftut und Rezeptionskompetenz gefragt ist, kommen noch die musikalischen und historischen Ebenen dazu.
Das ist eine besondere Reichhaltigkeit, nicht?
Kommende Woche finden gleich zwei Liederabende in mir statt.
Ich feiere das so richtig!
Herzlich
Ihr
Ehrbar Saal
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Neue CD von „Sony“ – Olivia Belli: „Daimon“
Die Neoklassik-Komponistin Olivia Belli veröffentlicht ihr estes Klavierkonzert „Daimon“ sowie weitere Werke auf ihrem neuen Album bei Sony-Classical.
Am 20. Februar escheint das neue Album „Daimon“ von Pianistin und Komponistin Olivia Belli bei Sony Classical. Im Zentrum des Albums steht Bellis gleichnamiges erstes Klavierkonzert. Das klangmalerisch geschriebene Werk in drei Sätzen hat Olivia Belli mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin und John Metcalfe als Dirigent aufgenommen. Daneben steht die Klaviersuite „Ithaka“, in der die Cellistin Raphaela Gromes, die Violinistin Eldbjorg Hemsing, Saxophonistin Jess Gilliam und das Canea-Quartett als Gäste auftreten. Darüber hinaus ist die neue dreisätzigeKomposition für Soloklavier „Sonatina fot Nausicaa“ auf dem Album enthalten

Release Date: 02/20/2026
Whether Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Philip Glass or Arvo Part – the works of these composers have inspired Olivia Belli, one of the most captivating voices in the neoclassical scene. Equally, art and literature open new worlds for her, fueling her creativity as a composer. The starting point for her album Daimon, to be released on February 20 by Sony Classical, was Homer’s Odyssey. “It was Odysseus’ fate to return to his homeland Ithaca,” says Olivia Belli. “That’s where his wife and son were – everything that defined him.”
The idea that every life is essentially a journey, one that inevitably leads us toward our true purpose, deeply fascinated the Italian artist from the picturesque Marche region. From this concept emerged the piano concerto Daimon – recorded with a string orchestra and inspired by Italian Baroque music. It consists of three movements: The Departure, The Journey, and The Return. The second movement, The Journey, stands out in particular. It reflects the trials, hardships, and suffering faced not only by Odysseus but also by Olivia Belli herself on her path to catharsis. These emotional highs and lows unfold in strikingly epic soundscapes.
Olivia Belli consciously wove her own biography into the concerto. Daimon spans her life from adolescence to the present. As the daughter of a bank manager, she moved frequently as a child. Despite discovering exciting cities, she always felt something was missing – though she couldn’t quite name it.
That changed at age 14, when an accident left her bedridden for several months. “During that time, I was thrown back on myself. With no distractions, I realized what I truly needed: music and nature.” She had reached the point Socrates once described: “You must know who you are before you go out into the world.” In other words, Olivia Belli had found what the Greek term daimon expresses – her calling. Since then, she has never lost sight of her purpose.
Olivia Belli studied with distinguished pianists and pedagogues including Alexander Lonquich, Jörg Demus, Franco Scala, and Piero Rattalino, and also pursued composition studies, enriching her artistic identity. She has performed at acclaimed events such as the Piano Nights in Amsterdam, the Montreal Jazz Festival, and the Steinway & Sons Piano Series at the Royal Albert Hall (Elgar Room). Olivia Belli has also composed works for various artists, including Norwegian violinist Mari Samuelsen, French cellist Gautier Capuçon, and British organist Anna Lapwood. Above all, she has continually embarked on sonic explorations for her own recordings – often inspired by nature or Greek mythology. Her latest creative phase, especially with the piano concerto Daimon, has produced something truly exceptional for a neoclassical artist. Rather than relying on force and orchestral grandeur, this work calls for sensitivity – expressed in Olivia Belli’s unmistakable musical language. She favors gentleness, nuanced emotion, and pastel tonal colors.
Following Daimon, her recording continues with the Ithaca Suite, another musical journey into ancient Greece. This piece portrays the characters Odysseus encounters upon his return – including his father Laertes and his son Telemachus. In these Rencontres, cellist Raphaela Gromes, violinist Eldbjørg Hemsing, and saxophonist Jess Gillam shine as guest musicians. Olivia Belli not only contributes her musical signature but also embraces the collaborative spirit with her fellow artists. Her openness to shared creative processes and her refined sense for musical dialogue make her a sought-after partner – both as a pianist and composer. This artistic connection is also reflected in Olivia Belli’s own compositions, where she interweaves personal themes with universal emotions.
Odysseus’ wife Penelope is honored by Olivia Belli with a piano solo at the heart of the Ithaca Suite, its melody gently oscillating between melancholy and hope. “There is no Odysseus without Penelope,” the musician reflects. “Knowing you’re not alone is essential. We exist above all thanks to the people by our side.”
The album concludes with a sonata that openly reveals its unpretentious beauty: the Sonatina for Nausicaa. Nausicaa was the daughter of the Phaeacian king. She did not shy away when she found the shipwrecked Odysseus on the shore, but instead offered him clothes and food. “Nowadays, few would invite a homeless person into their home,” Olivia Belli observes. “For many, a person’s worth is measured primarily by success or money. Yet we all have our own unique calling.”