DIE SONNTAG-PRESSE – 11. JANUAR 2026

DIE SONNTAG-PRESSE – 11. JANUAR 2026

Nicole Car (Rusalka) und Piotr Beczała (Der Prinz) © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 11. JANUAR 2026

Wien/Staatsoper
Piotr Beczała in „Rusalka“: Märchenzauber mit kleinen Hindernissen (Bezahlartikel)
Dvořáks „Rusalka“, weitgehend neu besetzt an der Staatsoper: Nicole Car in der Titelrolle ist gut, aber Piotr Beczała als längst bewährter Prinz überstrahlt alle.
DiePresse.com

Sa., 10. Jänner 2026: Antonín Dvořák, Rusalka
Im verschneiten Wien begab ich mich heute in die Staatsoper zur Inszenierungsbedingt fast durchgehend verschneiten „Rusalka“: Stark verbessert hat sich Nicole Car, denn wo sie vorgestern mit (leider bestens vernehmbaren) unangenehmen Tönen aufwartete, zeigte sie heute leiseren und innigeren Gesang.
forumconbrio.com

„Manon“ in der Staatsoper: Ein Tenor voll Noblesse und Leidenschaft (Bezahlartikel)
Benjamin Bernheim war der Star in einer mit mehreren Rollendebüts aufwartenden Repertoireaufführung von Massenets „Manon“ im Haus am Ring
DiePresse.com

9.1.26 „Manon“, Staatsoper, „Tenorales Glanzlicht“
In der ersten von vier angesetzten „Manon“-Vorstellungen brillierte Benjamin Bernheim als Des Grieux in einem sonst gesanglich mäßigen Umfeld, das auch die Sängerin der Titelpartie einschloss.
operinwien.at

Wien/Konzerthaus
Die verspätete Ehrung des Philippe Jordan  
Der ehemalige Chefdirigent Philippe Jordan gastierte bei den Wiener Symphonikern im Konzerthaus. Im Anschluss wurde ihm eine längst überfällige Ehrung zuteil.
krone.at

Philippe Jordan und sein Orden – nicht nur für Bruckner (Bezahlartikel)
Jan Lisiecki musizierte im Konzerthaus mit den Symphonikern und deren einstigem Chefdirigenten.
DiePresse.com

Salzburg
Runde Siebziger
Mozarts 270. Geburtstag und 70 Jahre Mozartwoche sind die Jubiläen, die von 22. Jänner bis 1. Februar gefeiert werden. Im Mittelpunkt von insgesamt 49 Terminen steht eine Neuinszenierung der Zauberflöte. Mozarts Todesjahr 1791 bildet den dramaturgischen roten Faden durch die Mozatwoche 2026.
DrehpunktKultur.at

Halle
Fabrice Bollon bleibt Generalmusikdirektor und Chefdirigent an den Bühnen Halle
DubistHalle.de

Antwerpen
Mozart in Flandern: Der ewige Kreisverkehr von Begehren und Gewalt (Bezahlartikel)
Tom Goossens inszeniert „Don Giovanni“ an der Opera Vlaanderen mit jungem Ensemble und freilaufenden Hühnern – zwischen Höllenfahrt und streng analysierter Struktur entsteht ein Abend, der Mozarts „dramma giocoso“ zugleich zuspitzt und entmythologisiert.
FrankfurterAllgemeine.net

Washington
Venezuela, Grönland, Kennedy-Center
Donald Trump entführt den Präsidenten von Venezuela und überlegt, Grönland zu annektieren. Das Kennedy Center in Washington hat er schon lange in seine Propagandamaschine integriert. Kleine Geschichte einer großen Übernahme.
backstageclassical.com

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Ein ausgezeichneter Dirigent und ein sensationeller Pianist.  (Bezahlartikel)
Philippe Jordan wurde von der Republik geehrt und brachte Jan Lisiecki mit. Die Symphoniker machten es ihm aber nicht leicht.
Kurier.at

Sächsisch geprägte Komponisten
Was die Jubiläen und Lortzing, Wagner und Weber über die Lage der Oper verraten
Von Manuel Brug
DieWelt.de

Feuilleton
Türkische Sopranistin Leyla Gencer: Die vergessene Callas-Konkurrentin Den Namen Leyla Gencer kennen nur noch wenige, obwohl die Sopranistin früher oft in einem Atemzug mit Maria Callas genannt wurde. Beide hatten zur gleichen Zeit Engagements an der Mailänder Scala. Manchen in der Opernwelt gilt die Gencer als Geheimtipp, anderen als Kopie der Göttin. Den direkten Vergleich gab es 1957 in Köln – da traten die beiden nacheinander bei einem Gastspiel der Scala auf.
BR-Klassik.de

Tonträger
Samt statt Seide
Víkingur Ólafssons Projekt „Opus 109“ ist hochambitioniert, hinterlässt aber einen zwiespältigen Eindruck.
concerti.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

London
Bryn Terfel returns to The Royal Opera in Boris Godunov
theatre-news.com

Ermonela Jaho returns in triumph to The Royal Opera’s Traviata
bachtrack.com/de

The Royal Opera is on a roll with this stirring Verdi revival (Subscription required)
Richard Eyre’s production of the heart-rending La traviata makes an impressive return to Covent Garden
telegraph.co.uk

Williams, Glynn, Wigmore Hall review – a cornucopia of English song
This classy duo delight with a re-imagining of Schubert’s Winterreise
theartsdesk.com

New York
Noseda and the NY Philharmonic play exhilarating Shostakovich Four
bachtrack.com/de

Chengcheng Ma’s piano recital goes from Boston to Hell and back
newyorkclassicalreview.com

Washington
Washington National Opera to move out of Kennedy Center after Trump ‘takeover’
Artistic director of US’s national opera also cites ‘shattered’ donor confidence and box office revenue
theguardian.com

Boston
Despite subs, Nelsons, cast and BSO give heartfelt and idiomatic advocacy to Barber’s “Vanessa”
bostonclassicalreview.com

Baltimore
Baltimore Symphony marks America’s 250th year with all-American program
washingtonclassicalreview.com

Obituary
Soprano Maria Pellegrini Dies at 86
operawire.com

Rock/Pop/ESC Song Contest

Wien
70. Eurovision Song Contest: Teilnehmende Länder blicken gespannt auf Halbfinal-Auslosung im Wiener Rathaus

Laut ORF-Umfrage sehen 79 Prozent ESC als gute Möglichkeit, um Österreich zu präsentieren; Ticketverkauf startet am 13. Jänner Am Montag, dem 12. Jänner 2026, wird das Wiener Rathaus zum Eurovision-Song-Contest-Hotspot. Dort findet nämlich im Stadtsenatssitzungssaal der sogenannte Semi-Final Draw, die Auslosung für die beiden Halbfinale, statt. Davor wird die traditionelle Übergabe zwischen dem Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und dem Regierungspräsidenten der Stadt Basel, Conradin Cramer, die den offiziellen Start ins neue Song-Contest-Jahr bedeutet, vollzogen. ORF 1 und ORF ON übetragen mit der Sendung „Eurovision Song Contest 2026 – Die Halbfinal-Auslosung“ die gesamte Veranstaltung live ab 18.25 Uhr.
DiePresse.com

Ballett / Tanz

Hamburg
Das Doppel-Ballett Romantic Evolution/s zieht trotz des sperrigen Namens zunehmend Publikum ins Haus
Wie Silvia Azzoni der triebhaften, den dunklen Mächten verbundenen Madge tänzerisch Kraft verleiht, zeugt von großer darstellerischer Kunst. Allein der Wandel im mimischen Ausdruck von der triumphierenden bösen Hexe hin zur in ihr reifenden Erkenntnis, dass sie dereinst dafür wird bezahlen müssen, erweist sich als unter die Haut gehender Schlusspunkt in Bournonvilles La Sylphide. La Sylphide, Ballett von August Bournonville Äther, Ballett von Aleix Martínez
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Berlin
Tanztage Berlin: Rückzug in die Geborgenheit
(Bezahlartikel)
Tradition, Biografie und Spektakel: Mit drei queeren Performances haben die 35. Tanztage Berlin an den Sophiensaelen eröffnet.
BerlinerMorgenpost.de

Sprechtheater

Berlin/Schaubühne
Theaterpremiere Berlin:  In der Homeoffice-Hölle (Bezahlartikel)
Die Schaubühne eröffnet eine neue Spielstätte am Kurfürstendamm mit einem Stück von Marius von Mayenburg. „Egal“ jongliert raffiniert mit Geschlechterrollen und führt uns aufs ideologische Glatteis.
FrankfurterAllgemeine.net

„Egal“ an der Berliner Schaubühne: Eine ganz normale Ehe im Wohlstandsglaskäfig (Bezahlartikel)
In der Beziehungskomödie „Egal“ fetzen sich Marie Burchard und Stefan Stern über enttäuschte Lebensentwürfe. Das ist klug beobachteter, rasant erzählter Boulevard vom Feinsten.
Tagesspiegel.de

Medien

„Wer wird Millionär?“Quizshow-Trauma: Kandidatin verliert erneut fast ihr ganzes Geld
Die 3-Millionen-Euro-Woche gerät für eine „Wer wird Millionär?“-Kandidatin zum Albtraum. Sie setzt ihren Gewinn ein – und verliert fast alles. Und das zum zweiten Mal.
Die Show? lockt mit dem ganz großen Gewinn: Statt der üblichen eine Million Euro können Kandidatinnen und Kandidaten gleich das Dreifache erspielen. Davon träumte auch Tamara Löchel aus Köln. Für die junge Frau war es bereits die zweite Teilnahme an der RTL-Show.
Stern.de

Film

Auszeichnungen: Julia Roberts und George Clooney teilen Golden Globes aus
Prominente Helfer bei den Golden Globes: Dutzende Stars, darunter Julia Roberts und George Clooney sollen bei der Preisgala am Sonntag Trophäen verteilen. Auch ein K-Pop-Superstar ist dabei.
Tagesspiegel.de

Politik

„Keine Amerikaner, keine Dänen“: Grönland reagiert scharf auf Trumps Drohung
Die politischen Parteien in Grönland haben auf die erneute Drohung von US-Donald Trump reagiert, Gewalt zur Übernahme des rohstoffreichen Gebiets einzusetzen. „Wir wollen keine Amerikaner sein, wir wollen keine Dänen sein, wir wollen Grönländer sein“, so die Parteichefs der fünf im Regionalparlament vertretenen Parteien in einer am Freitagabend veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Die Solidarität mit Grönland ist auf der internationalen Bühne weiterhin groß, jedoch besteht auch Sorge um das Fortbestehen des NATO-Verteidigungsbündnisses.
orf.at

Österreich
SPÖ-Entscheidung fällt: Christian Kern bereit für „aufregendes neues Jahr“
Während Andreas Babler in seinem Heimatbundesland um bundesweite Zustimmung wirbt, schmeißt sein möglicher Herausforderer, Ex-Kanzler Christian Kern, in Wien eine Geburtstagsparty. Von dort ist zu hören: Kern ist bereit für ein „aufregendes neues Lebensjahr“ – und will sich in der Causa prima noch im Jänner entscheiden.
krone.at

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Unter’m Strich

Crans Montana
Lokalchef gibt zu: Notausgang von Schweizer Todesbar war verschlossen
Die Brandkatastrophe in der Silvesternacht wurde durch Champagner-Wunderkerzen ausgelöst. 116 Menschen wurden verletzt, 40 verloren ihr Leben. Diese Anzahl an Opfern hätte wohl weitaus niedriger ausfallen können. Wie der Betreiber der Bar „Le Constellation“, Jacques Moretti, nun gegenüber den Ermittlern zugab, war die im Untergeschoss gelegene Notausgangstür von innen verriegelt.
krone.at

Österreich
Polarisierung der Gesellschaft: Was uns trennt und was uns eint
Es klingt paradox: Mehr gute Freunde für jeden Einzelnen spalten die Gesellschaft. Warum das so ist, erklärt Komplexitätsforscher Stefan Thurner. Eine Studie des Complexity Science Hub zeigt: Zwischen Polarisierung und Aufkommen der sozialen Medien besteht ein zeitlicher Zusammenhang.
news.at

Wende in Crans-Montana: Chef von Todesbar nach Brandkatastrophe in U-Haft
Am 4. Jänner hatte es noch geheißen, dass die Voraussetzungen für Untersuchungshaft derzeit nicht erfüllt seien. Auch weitere Kriterien wie Rückfallgefahr oder Kollisionsgefahr waren vor wenigen Tagen verneint worden. Der Chef der Bar, Jacques Moretti (49), und seine Ehefrau Jessica, die ebenfalls Mitbesitzerin ist, werden der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung und Brandstiftung verdächtigt – sie wurde aber nicht festgenommen.
krone.at

Österreich
Höhere Steuer: Beliebteste Zigaretten kosten bald 7 € pro Packung
Raucher aufgepasst: Die Zigarettenpreise steigen heuer schon früher. Denn im Februar hebt die Regierung bereits die Tabaksteuer an. Hersteller JTI erhöht als Reaktion den Preis für eine Camel-Packung um 30 Cent. Konkurrent Philip Morris verteuert seine Sorten ab 2. Februar um zehn bis 20 Cent. Damit kostet die populärste Marke Österreichs, Marlboro, erstmals sieben Euro.
krone.at

Düsseldorf
Tränenvideo geht viral: Junge Frau verzweifelt wegen Schnee vor Garage
Ein emotionales Video einer jungen Düsseldorferin geht derzeit in den sozialen Netzwerken viral. Was als normaler Wintertag begann, endete in Tränen und purer Verzweiflung im Schnee.
krone.at

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 11. JÄNNER 2026)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 11. JÄNNER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

BUPAPEST: Verdi-Requiem mit Anna Netrebko

Verdi-Requiem mit Anna Netrebko (Freitag 9.1.2026

https://mupa.hu/en/program/classical-music-opera-theatre/verdi-requiem-with-anna-netrebko-2026-01-09_19-30-bela-bartok-national-concert-hall

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83. Ball der Wiener Philharmoniker am 22. Jänner 2026 im Wiener Musikverein 

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© Richard Schuster

Traditionell wird der Ball von den Wiener Philharmonikern im Großen Saal des Wiener Musikvereins um 22:00 Uhr feierlich eröffnet.
Nach der Wiener Philharmoniker-Fanfare, op. 109  von Richard Strauss und der Ausseer Fanfare von Gottfried Freiberg wird Maestro Daniel Harding die Balleröffnung mit dem Walzer Rosen aus dem Süden, op. 388 von Johann Strauß (Sohn) dirigieren.

Die Eröffnung wird im ganzen Haus auf Screens übertragen, um möglichst vielen Gästen einen Blick auf das Geschehen im Großen Saal zu ermöglichen.

Auch dieses Jahr wird ein unterhaltsames und musikalisch breit gefächertes Rahmenprogramm unter dem Motto „Märchen“ präsentiert.
Beim Einlass um 21 Uhr spielen die jungen Musikerinnen und Musiker der Orchesterakademie im Eingangsfoyer des Musikvereins.
Im PORR Spiegelsaal lädt eine sehenswerte Fotoausstellung über die Konzertmeister der Wiener Philharmoniker von einst und heute zum Verweilen ein. Im Erste Bank Ball Foyer werden die Ballgäste auf eine genussvolle Reise durch die zauberhafte Weinlandschaft Österreichs geführt. Im Makart-Atelier erleben Sie ein schwungvolles und kontrastreiches Musikprogramm unserer philharmonischen Ensembles mit ihren besonderen Gästen.

Steinmetz-Bundy Privatsalon kreiert zum ersten Mal als offizieller Hairstyling-Partner des Balls der Wiener Philharmoniker den Look der Debütantinnen mit einer bewegten Hochsteckfrisur im Undone-Stil.

Das in Gold gehaltene Debütantinnen-Diadem für den Ball wurde von Christof Cremer entworfen. Im Zentrum thront die Lyra, deren Saiten mit einem freischwingenden tropfenförmigen Kristall in Fuchsia ersetzt wurden. Die Lyra wird umkränzt von Zweigen, die mit Beeren verziert sind. Das Diadem nimmt das Logo der Wiener Philharmoniker auf.

Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 12. Jänner 2026 um 9:30 Uhr im Kartenbüro der Wiener Philharmoniker.
Weitere Informationen auf www.wienerphilharmoniker.at

Das genaue Programm ist ab sofort am Link zum Download verfügbar.

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Berlin/Staatsoper Unter den Linden: Tagestipps „Tosca“ und „Lohengrin“

Puccinis Tosca an der Staatsoper Unter den Linden erzählt von Leidenschaft, politischer Verfolgung und Machtmissbrauch im Rom des Jahres 1800. Floria Tosca gerät zwischen die Fronten, als ihr Geliebter Mario Cavaradossi einem politischen Flüchtling hilft und der Polizeichef Scarpia ihre Eifersucht für seine Zwecke instrumentalisiert.

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„Tosca“ © Hermann und Clärchen Baus

Puccini verbindet eine straff geführte Dramaturgie mit ausgeprägtem musikalischem Realismus. Die Oper zeichnet zentrale Schauplätze Roms – von Sant’Andrea della Valle bis zur Engelsburg – mit jeweils eigenem klanglichen Profil. In der Inszenierung von Alvis Hermanis entfaltet sich die Handlung als psychologisch konzentrierte Erzählung, visuell geprägt durch ein Graphic-Novel-Konzept von Kristīne Jurjāne.

Die Staatskapelle Berlin musiziert unter der Leitung von Giuseppe Mentuccia. In den Hauptpartien sind Sonya Yoncheva (Tosca), Vittorio Grigolo (Cavaradossi) und Christopher Maltman (Scarpia) zu erleben.

Besetzung

Musikalische Leitung:  Giuseppe Mentuccia
Inszenierung:  Alvis Hermanis
Szenische Einstudierung, Spielleitung:  José Darío Innella
Bühne, Kostüme:  Kristīne Jurjāne
Licht:  Gleb Filshtinsky
Einstudierung Chor:  Gerhard Polifka

Tosca:  Sonya Yoncheva
Cavaradossi:  Vittorio Grigolo
Scarpia:  Christopher Maltman
Angelotti:  Carles Pachon
Mesner:  Hanseong Yun
Spoletta:  Florian Hoffmann
Sciarrone: I rakli Pkhaladze
Kerkermeister:  Manuel Winckhler
Hirt:  Solist des Kinderchors der Staatsoper

Orchester:  Staatskapelle Berlin
Chor:  Staatsopernchor & Kinderchor der Staatsoper

Zum Werk Tosca

Puccinis Melodramma in drei Akten verhandelt Macht, Leidenschaft und Verrat. Die Oper spielt im Rom der frühen 1800er Jahre und zeichnet ein intensives Bild politischer und persönlicher Konflikte, in denen Liebe und Loyalität auf tödliche Probe gestellt werden. Hermanis’ Inszenierung verlegt die Handlung in die Entstehungszeit der Oper um 1900, während die Bühne durch einen Graphic Novel die historischen Schauplätze auf monumentale Architektur projiziert und die psychologische Dichte der Figuren verstärkt.

Termine
15. Januar 2026, 19:30 Uhr
17. Januar 2026, 19:30 Uhr
21. Januar 2026, 19:30 Uhr
24. Januar 2026, 19:30 Uhr
28. Januar 2026, 19:30 Uhr
30. Januar 2026, 19:30 Uhr
8. Februar 2026, 18:00 Uhr
11. Februar 2026, 19:30 Uhr
13. Februar 2026, 19:30 Uhr

Wagners Lohengrin an der Staatsoper Unter den Linden erzählt von Vertrauen, Verrat und dem Wunsch nach Gerechtigkeit. Elsa von Brabant wird des Brudermords beschuldigt, bis ein unbekannter Ritter erscheint, der für sie kämpfen will – unter der Bedingung bedingungslosen Vertrauens.

Die 1850 in Weimar uraufgeführte Oper verhandelt den Konflikt zwischen gesellschaftlicher Realität und utopischem Ideal, in dem Liebe und Wahrhaftigkeit über Macht und Gehorsam stehen. Die Staatskapelle Berlin musiziert unter der Leitung von Simone Young. In den Hauptpartien sind unter anderem Eric Cutler als Lohengrin und Elza van den Heever als Elsa von Brabant zu erleben.

Lohengrin
Musikalische Leitung:  Simone Young
Inszenierung:  Calixto Bieito

Szenische Einstudierung, Spielleitung:  Caroline Staunton
Bühne:  Rebecca Ringst
Kostüme:  Ingo Krügler
Licht:  Michael Bauer
Video:  Sarah Derendinger
Einstudierung Chor:  Dani Juris

Heinrich der Vogler:  René Pape
Lohengrin:  Eric Cutler
Elsa von Brabant:  Elza van den Heever
Friedrich von Telramund:  Wolfgang Koch
Ortrud:  Anja Kampe
Heerrufer des Königs:  Arttu Kataja

Orchester:  Staatskapelle Berlin
Chor:  Staatsopernchor

Zum Werk Lohengrin

In einer Zeit der revolutionären Umbrüche schrieb Wagner seine 1850 unter der Leitung von Franz Liszt in Weimar uraufgeführte Oper Lohengrin. Er thematisiert darin das Bedürfnis, der gesellschaftlichen Realität eine utopische Wirklichkeit entgegenzusetzen, die sich weigert Liebe, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit in den Dienst des unhinterfragten zivilen Gehorsams zu stellen. Als Vorlage verwendete Wagner Wolfram von Eschenbachs Parzival-Epos, Sagen der Brüder Grimm sowie verschiedene Märchensammlungen. Aus einem „Geist der Gegenwärtigkeit“ führt der spanische Opern- und Schauspielregisseur Calixto Bieito das Publikum durch seine Arbeiten und präsentiert sich erstmals mit einer großen romantischen Oper an der Staatsoper Unter den Linden

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© Monika Rittershaus

Termine

18. Januar 2026, 17:00 Uhr
25. Januar 2026, 17:00 Uhr
1. Februar 2026, 17:00 Uhr
7. Februar 2026, 17:00 Uhr

Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal.

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Heinz Sichrovsky in „News“: Die Freie Bühne ist gerettet
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Jahresausblickstechnisch würde ich Sie gern auf den 26. Februar einschwören: Da wird die Freie Bühne Wieden unter neuer Leitung wiedereröffnet, nachdem sich Direktorin Michaela Ehrenstein zu Silvester in den Ruhestand begeben hat. Übernommen hat der Opern-, Operetten- und Musical-Buffo, Charakterschauspieler, Regisseur und Impresario Gernot Kranner, der 2022, mit dem Antritt der Direktorin Lotte de Beer, die Volksoper verlassen musste. Er war nicht der Einzige, und er fehlt (auch nicht als Einziger). Er hat damals nicht resigniert, sondern sich mit Phantasie, Energie und Durchsetzungswillen unentbehrlich gemacht. Seine Kinderprogramme sind besuchenswert, als Regisseur verantwortet er demnächst „My Fair Lady“ in Liechtenstein. 

Und nun übernimmt er die Freie Bühne, mit der ich aus meiner Anfängerzeit die theaterhistorischen Auftritte der Direktorin Topsy Küppers verbinde. Er will dort etwas Unverwechselbares im Unterhaltungs-Genre aufbauen, dabei jungen Autoren, Komponisten und Schauspielern in die Karriere helfen. 

Subvention bezieht er (anders als die Vorgängerin) keine, er muss erst den Leistungsnachweis erbringen. Dazu braucht er allerdings einen Vertrauensvorschuss in Spendengestalt: 

Verein Theater in Aktion, AT56 1200 0514 0262 6001.

Sich hier verdient zu machen, sollte kein Fehler sein.
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Halle (Saale): Fabrice Bollon bleibt Generalmusikdirektor und Chefdirigent an den Bühnen Halle

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v. l. Fabrice Bollon, Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt und TOOH-Geschäftsführer Klaus Dörr bei der Unterzeichnung des neuen Dienstvertrags © Stadt Halle (Saale)/Thomas Ziegler

Halle (Saale), 09.01.2026 – Der Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle hat einstimmig die Verlängerung des Vertrags von Fabrice Bollon als Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Staatskapelle und Oper Halle beschlossen. Der neue Dienstvertrag beginnt zur Spielzeit 2027/2028 und gilt bis zum 31.07.2032.

Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister: »Ich freue mich sehr, dass wir die Arbeit mit Fabrice Bollon fortsetzen können. Die Vertragsverlängerung unterstreicht das vertrauensvolle Miteinander. Sie ist Beweis für die Qualität und Leistungsfähigkeit unseres Generalmusikdirektors. Als ausgewiesener, international bekannter Künstler, Komponist und Musiker wird Fabrice Bollon an der Spitze unserer Staatskapelle die Reputation der Stadt Halle (Saale) als Musik- und Kulturstadt weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus stärken und ihr Ansehen weiter steigern.«
Fabrice Bollon ist seit der Spielzeit 2022/2023 Generalmusikdirektor der Staatskapelle Halle. Er prägt das Profil des Orchesters mit einem Repertoire zwischen sinfonischem Kernbestand, Oper und zeitgenössischen Akzenten. Neben seiner Arbeit am Pult setzt er Impulse für neue Konzertformate und publikumsnahe Zugänge zur klassischen Musik, etwa mit erfolgreichen Lounge- und Salonkonzerten.
Auch als Komponist und international gefragter Dirigent ist Bollon regelmäßig präsent. Fabrice Bollon: »Die Arbeit als Chefdirigent und Generalmusikdirektor der Staatskapelle und der Oper Halle ist für mich eine wunderbare Aufgabe. Die künstlerische Leistung, die Motivation und die damit verbundenen Möglichkeiten der 115 Musikerinnen und Musiker sind einmalig. So ist es nicht nur Freude, sondern zugleich auch eine große Ehre, die Verantwortung für diesen Klangkörper übertragen zu bekommen. Gemeinsam werden wir unseren eingeschlagenen Weg weiter gehen und als Orchester der Stadt Halle und des Landes Sachsen-Anhalt vielfältige Konzerte und Projekte auf höchstem Niveau realisieren, sowie unsere Arbeit in der Oper vertiefen. Ich danke dem Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH für das mir entgegengebrachte Vertrauen durch die Verlängerung meines Mandats. Halle ist Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts und die Staatskapelle ihr wichtigster musikalischer Botschafter.«
Fabrice Bollon
Der 1965 in Paris geborene Dirigent ist seit Spielzeit 2022/2023 Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Staatskapelle Halle.

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Wien/Leopold-Museum: VERBORGENE MODERNE. FASZINATION DES OKKULTEN UM 1900

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FERDINAND HODLER, Blick ins Unendliche III (Detail), 1903/04 © Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne. Erworben 1994 | Foto: Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne

Bereits über 100.000 Besucher*innen haben sich von unserer Sonderausstellung VERBORGENE MODERNE. FASZINATION DES OKKULTEN UM 1900 begeistern lassen, die nur bis Sonntag, 18.01.2026, zu sehen ist. Um die Jahrhundertwende erstarkte das Bedürfnis nach einem Leben im Einklang mit der Natur und gleichermaßen nach Spiritualität. Angeregt durch theosophisches Gedankengut, Spiritismus und neue Tanzformen, vermittelten Künstler*innen ein mystisches Lebensgefühl.

Nur eine Woche später, am Sonntag, 25.01.2026, gehen die Ausstellungen KOWANZ. ORTNER. SCHLEGEL sowie WEGE ZUR WIRKLICHKEIT. VON WALDMÜLLER BIS ROMAKO zu Ende. Nutzen Sie die Gelegenheit diese drei Ausstellungshighlights noch zu sehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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NUR NOCH BIS 18.01.2026

Erstmals wird in Wien in einer großen Überblicksschau die Suche nach dem Neuen Menschen thematisiert. Die dunklen Aspekte dieses magischen Denkens werden dabei nicht ausgeklammert, das Projekt Verborgene Moderne leistet somit auch einen Beitrag zur Kritik der Gegenwart.

  • „Eine Bergtour in höhere Sphären:
    Ausstellung zeigt Esoterik in Wien um 1900.“
    Kurier, 04.09.2025
  • „Umfangreiche Recherchen präsentieren Wien erstmals als Knotenpunkt der okkult-reformerischen Internationale.“
    Falter, 04.09.2025
  • „Das reformistische Milieu um 1900 brachte viele okkulte Kunstströmungen hervor – das Leopold Museum erschliesst sie neu.“
    Neue Zürcher Zeitung, 25.11.2025

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