Foto: Fedora (c) Bettina Stöß
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 30. NOVEMBER 2025
Berlin
„Fedora“ in Berlin: Trotz großer und schöner Stimmen bleibt diese Aufführung eine vertane Chance
Es ehrt die Deutsche Oper, dass sie sich der Rarität angenommen hat und immerhin eine ästhetisch ansprechende Inszenierung bietet, die sich nicht gegen die Musik stellt. Trotzdem enttäuscht die Produktion: Die Versäumnisse liegen in erster Linie auf Seiten des Dirigenten John Fiore, der sich mit dem Orchester und den Sängern nicht tief genug in die Partitur und den Text vertieft hat. Von dem ungeheuren Farbenreichtum der Musik vermittelt sich wenig, die Dramatik schon eher, aber zu grobstofflich.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Berlin
»Salome« von Evgeny Titov: Allgegenwärtiges Begehren
An der Komischen Oper Berlin deutet Evgeny Titov »Salome« von Richard Strauss neu aus
ND-aktuell.article2025
Festival Wien Modern
Wenn die Welt noch zu retten ist, dann mit Musik von Cornelius Cardew
Am Sonntag endet das Festival Wien Modern mit utopischen Klängen, nämlich einer Gesamtaufführung von Cardews „The Great Learning“ im Wiener Konzerthaus
DerStandard.at.story300000-corneliuscardew
Wien/ Musikverein
Wenn Trifonov Schubert spielt, wird es totenstill im Goldenen Saal
Am dritten Abend des Schubert-Minifestivals spielte Daniil Trifonov die G-Dur Sonate D 894. Seine Interpretation ist von berückender Klangkultur geprägt, der das Publikum andächtig lauschte. Der folgende Schwanengesang mit Matthias Goerne war ein würdiger Abschluss.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
Herbert hört hin 8: Der Bariton Matthias Goerne versteht offenbar Franz Schubert nicht
Eigentlich hätte da eine stinknormale Rezension über Franz Schuberts Liederzyklus „Schwanengesang“ stehen sollen, die vom Papier her überaus prominent besetzt war. Auf der einen Seite der überaus geniale Pianist Daniil Trifonov und auf der anderen Seite der angesehene Bariton Matthias Goerne. Nur hatte der Abend einen gewaltigen Schiefstand, weil nämlich der Begleiter zum Hauptereignis wurde. Und das veranlasst mich, eine Rückschau über diverse Aufführungen von einzelnen dieser gewaltigen Liederzyklen zu halten.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
CD-Besprechung
Vivaldis „Gloria e Imeneo“ wurde für eine königliche Hochzeit komponiert
Diese relativ kurze „Serenata“ wurde von Antonio Vivaldi 1725 als Auftragswerk für die Hochzeit des französischen Königs, Ludwig XV. komponiert. Das Werk ist äußerst selten zu hören, so stellt die im Sommer 2024 im Schloss von Versailles entstandene Aufnahme eine begrüßenswerte Ergänzung der Vivaldi-Diskographie dar. Gloria und Imeneo sind zwei allegorische Figuren, die Vivaldi in Wechselgesängen agieren lässt, ehe sich die beiden Stimmen zu einem finalen Duett vereinen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Berlin/ Boulez-Saal
Samuel Hasselhorn erklimmt den Gipfel der Liedgestaltung
Samuel Hasselhorn nähert sich den Texten Wilhelm Müllers und dem Notentext Schuberts mit hoher Sensibilität an, er schöpft die emotionale Tiefe jedes einzelnen Liedes bei akribischer Textdeutlichkeit in allen Facetten aus, schreckt auch vor Steigerungen ins forte nicht zurück, wo sie angebracht scheinen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Berlin
Ein Fest der Sinne: Das Barock-Wochenende in der Berliner Philharmonie hat begonnen (Bezahlartikel)
Das französische Ensemble Les Arts Florissants eröffnet das Berliner Barock-Wochenende mit Werken von Händel. Und den umwerfenden Sängerinnen Ana Vieira Leite und Shakèd Bar.
DerTagesspiegel.de.fest
München
Barrie Kosky über „Die Nacht vor Weihnachten“ im Nationaltheater: „Eine ganz tolle Familienoper“ (Bezahlartikel)
abendzeitung.muenchen.de.kosky
Frankfurt
Neuinszenierung in Frankfurt: Auf dem Weg zur „Schönen Helena“
Die Frankfurter Volksbühne probt eine rasante Neuinszenierung der komischen Oper von Jacques Offenbach. Ein Blick hinter die Kulissen.
FrankfurterRundschau.de
HR-Sinfoniekonzert – Der Herzschlag eines Sterns
Das HR-Sinfonieorchester in der Alten Oper mit großen Gefühlen und plakativem Schostakowitsch.
FrankfurterRundschau.de
Kulturpolitik
Kollaps der musikalischen Ausbildung in Deutschland
Die neue Studie »MiKADO-Musik« warnt vor einer ernsthaften Krise an Musikschulen in Deutschland und Österreich. Fachleute sprechen von einem drohenden »Kollaps« der musikalischen Bildung, wenn Politik und Träger nicht rasch und koordiniert gegensteuern.
https://backstageclassical.com/kollaps-der-musikalischen-ausbildung-in-deutschland/
Tonträger
Franui und Florian Bösch: „Die schöne Müllerin“ enimal anders
BR-Klassik.de.franui.boesch
Links zu englischsprachigen Artikeln
Prag
Chills and thrills from Pappano and the Czech Philharmonic
bachtrack.com.de.dallapiccola
Brno
Brno National Theatre Announces New Director
https://operawire.com/brno-national-theatre-announces-new-director/
Bergamo
Donizetti’s Historical Epic „Caterina Cornaro“ Has an Added Contemporary Dimension at Bergamo
operatoday.com.bergamo
A Brilliant, Entertaining Merging of Two One-Act Comedies for the Donizetti Opera Festival
operatoday.com.brilliant
Paris
Vive la farce: Handel’s Partenope returns to Paris
A zippy revival of the 1730 comedy, set in the 1920s, bursts with absurdism and a crazed energy. Plus, Wagner is transported to a big tech dystopia in Bastille.
observer.co.uk.handel
Agenda-Driven Les Noces de Figaro at the Palais Garnier
Undermines any Humour
operatoday.com.garnier
London
English National Opera 2025 Review: Partenope Man Ray’s Salon: Where Baroque Meets the Jazz Age
https://operawire.com/english-national-opera-2025-review-partenope/
Nicola Benedetti and friends review – delicious bite-sized musical snacks from a violinist still top of her game
TheGuardian.com.music
Elegant Elgar from Edward Gardner and the London Philharmonic Orchestra at the RFH
seenandhead.international.com elegant.elgar
Oxford
Bampton Classical Opera Young Singers‘ Competition 2025 – Winners announced
operatoday.com.bampton
Boston
Concert Review: Yo-Yo Ma and the Communion of Bach
https://artsfuse.org/320793/concert-review-yo-yo-ma-and-the-communion-of-bach/
Recordings
Víkingur Olafsson: ‘People talk about classical music as being old.
I think of it as being young’ (Subscriptin required) For his latest album, the pianist radically recontextualises Beethoven’s Opus 109 to dazzling, mind-expanding effect. Here, he explains his approach — to life, as well as music
https://www.ft.com/content/a7e8147b-689e-4f95-b498-bc8576c3478e
Jodie Devos, Luciano Pavarotti, Berit Norbakken Rolando Villazon, Freddie de Tommaso Lead New CD/DVD Releases
operawire.com.jodie
Ballett / Tanz
Graz
Ein Tanzabend rund um den Ring
Seit zwei Jahren ist Dirk Elwert Ballettdirektor an der Grazer Oper. Mit Produktionen wie „Sacre“ und „Follia“ hat seine Compagnie beachtliche Erfolge gefeiert. Derzeit steht mit „Ring“ ein vielseitiger, dreiteiliger Tanzabend auf der Studiobühne auf dem Programm.
https://steiermark.orf.at/magazin/stories/3331811/
London
Royal Ballet’s The Nutcracker review: ‚Spectacular Christmas magic‘
Sir Peter Wright’s version of The Nutcracker returns to Royal Ballet with a bravura extravaganza which conjures the Christmas cheer right out of you
https://www.standard.co.uk/culture/dance/royal-ballets-the-nutcracker-review-b1259368.html
Sprechtheater/ Kabarett
St. Pölten
Landestheater NÖ: Diese „Möwe“ kreischt solide, aber ein bisschen zu laut (Bezahklartikel)
https://kurier.at/kultur/landestheater-niederoesterreich-moewe-tschechow/403107686
ADHS statt Weltseele: „Die Möwe“ in St. Pölten (Bezahklartikel)
Regisseur Max Lindemann hat fürs niederösterreichische Landestheater einen wesentlichen Dialog aus Anton Tschechows „Die Möwe“ komplett umgeschrieben. Dadurch fehlt es der Komödie an Tiefe.
https://www.diepresse.com/20357800/adhs-statt-weltseele-die-moewe-in-st-poelten
Tschechows „Möwe“ kräht mit Berliner Schnauze
DerStandard.at300000.202511
Wien
Volkstheater Bezirke: Charlie Moor und seine Band lassen es krachen
Ein fulminanter Ingwer-Lemon-Shot: „Die Räuber“ sehr frei nach Friedrich Schiller vom Team des Bronski und Grünberg.
Kurier.at.volkstheater
Bühnen-Aus: Comedian Kaya Yanar zieht einen Schlusstrich
Der 52-Jährige will die berufliche Reiserei an den Nagel hängen. 2026 spielt Kaya Yanar noch seine letzten Termine. „Alles, was ein Anfang hat, hat auch ein Ende“, schrieb Yanar in einer Mitteilung an seine Fans. „Ich bin jetzt 52 und gehe auf die 80 zu und möchte mich nun gerne auf andere Projekte und vor allem auch auf meine Familie konzentrieren und deshalb die berufliche Reiserei an den Nagel hängen“, schrieb er darin zur Begründung.
Kurier.at.comedian
Politik
Ukraine
Durchsuchung bei Selenskyjs Bürochef
Bei dem ukrainischen Präsidialamtschef Andrij Jermak hat eine Hausdurchsuchung stattgefunden, die im Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen steht. Das teilten das Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) und die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) in Kiew am Freitag mit. Weitere Details will man später mitteilen. Jermak gilt als einer der einflussreichsten und engsten Vertrauten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
https://orf.at/stories/3412850/
Verhandlungsteam der Ukraine auf dem Weg in die USA
Ein Verhandlungsteam der Ukraine ist auf dem Weg in die USA, um über den Plan für ein Ende des Krieges mit Russland zu beraten. Die Delegation werde vom Chef des ukrainischen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, geleitet, gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj heute auf der Plattform X bekannt. Selenskyjs bisheriger Präsidialamtschef Andrij Jermak ist infolge seines Rücktritts nicht dabei. Er hatte sein Amt wegen Korruptionsvorwürfen am Freitag abgeben müssen
https://orf.at/stories/3412967/
Wien
Weiche Landung. Die (dreisten) Versorgungsjobs für Politiker
Andere müssen zum Arbeitsmarktservice, wenn sie ihren Job verlieren. Politiker und Funktionäre im Umfeld der Stadt Wien sowie bei halböffentlichen Institutionen mit Zwangsbeiträgen fallen hingegen weich. Sie werden bis zum Pensionsantritt versorgt – egal ob die Stelle benötigt wird oder nicht.
https://www.krone.at/3971795
Wirtschaft
Österreich
Hofer ändert seine Öffnungszeiten im Dezember
Im Dezember 2025 gelten in allen Hofer-Filialen in Österreich geänderte Öffnungszeiten. Der Dezember bringt einige Feiertage mit sich, weshalb sich auch der Handel entsprechend darauf einstellt. Hofer kündigt in einer Aussendung verkürzte Öffnungszeiten an gewissen Tagen an.
Kurier.at.chronik
Sport
Österreich
Alle schuldig, einer raus – es liegt bei Rapid nicht nur an Stöger
Ex-Trainer Peter Stöger musste als Letztverantwortlicher für die erschreckenden Rapid-Darbietungen gehen. Doch die Schuld verteilt sich auf viele Schultern.
Kurier.at.rapid
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Unter’m Strich
Wien
Erster Einkaufssamstag im Handel: „Viele schauen nur – gekauft wird wenig“
Erster Einkaufssamstag in Wien: In der Innenstadt bleibt der große Run nach dem Black Friday noch aus, in der Lugner City ist deutlich mehr los. Die „Krone“ war vor Ort, hat Händler und Kunden begleitet – und zeigt, warum so viele nur schauen und trotzdem die Kassen nicht stillstehen.
https://www.krone.at/3973382
Österreich
„Gefährdung bleibt hoch“: Hohe Sicherheitsvorkehrungen auf Christkindlmärkten
Österreichs Behörden sehen zur Weihnachtszeit ein erhöhtes Risiko – konkrete Hinweise auf Anschläge gibt es aber keine. Innenminister Karner beruhigt.
Heute.at
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 30. NOVEMBER 2025)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 30. NOVEMBER 2025)
Quelle: onlinemerker.com
WIEN / Volksoper: ASCHENBRÖDELS TRAUM. Märchenoperette von Martina Eisenreich und Axel Ranisch
Inspiriert von Johann Strauß
Uraufführung
Premiere: 29. November 2025

Foto: Marco Sommer/ Volksoper
Bitte, nie wieder ein Jubiläum!
Gott bewahre Künstler vor großen, runden Jubiläen, auf die sich alle stürzen. Die Tantiemen-Pflicht ist abgelaufen, und offenbar stürzt sich absolut jeder auf den Gefeierten, um sich an dem Genie abzuarbeiten. Johann Strauß war so unvorsichtig, vor 200 Jahren geboren zu werden, und musste deshalb heuer an Wiener Institutionen schon viel leiden. Dabei steht ihm die „queere“ Fledermaus von Lotte de Beer noch bevor…
Aber einen Vorgeschmack gab es an ihrer Volksoper bereits mit „Aschenbrödels Traum“. Dass man das noch erleben darf, dass Herr Aschenbrödel (wenn Frauen dauernd Männer spielen, geht es ja auch andersrum) einen Fußballer heiratet! Da tobt die woke Community vor Glück, und sie war offenbar vollzählig in der Volksoper versammelt, um der Premiere, die auch eine Uraufführung war, stürmische Begeisterung zu zollen.
Was hat man nun gesehen? In der Kunst hat Arnulf Rainer es vorgemacht – eine berühmte Vorlage nehmen, darüber kritzeln, und eine willige Medienwelt wird das Ergebnis zum Kunstwerk erklären. Vielleicht schaffen das die Komponistin Martina Eisenreich und der Autor Axel Ranisch mit ihrer „Märchenoperette, inspiriert von Johann Strauß“ auch…
Zum Premierenbericht von Renate Wagner
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Linz: „ADAM UND EVA“ – Premiere im Musiktheater des Landestheaters Linz, Black Box, 29. 11.2025
Musiktheater in einem Vorspiel und drei Akten von Anne-May Krüger nach Peter Hacks’ gleichnamiger Komödie, Musik von Mike Svoboda
Kooperation mit den Schwetzinger SWR Festspielen. In deutscher und englischer Sprache mit Übertiteln; österreichische Erstaufführung

Tina-Josephine Jaeger und Chor. Foto: Herwig Prammer
Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber
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MAILAND/ Teatro alla Scala: Für die Eröffnungspremiere am 7.12. wird intensiv geprobt)
«Tolstoj diceva che il compito dell’arte è far amare la vita alle persone, con tutte le sue brutture e le tragedie. Penso che Šostakovič abbia fatto lo stesso nella sua musica dove la combinazione tra comicità e tragedia è continua ed evidente.»
Il regista di Una Lady Macbeth del distretto di Mcensk, Vasily Barkhatov, spiega come Šostakovič abbia voluto dare una lettura diversa del personaggio di Katerina rispetto al racconto di Leskov da cui l’opera è tratta.
Anche attraverso la musica, il compositore riesce a trasformarla in una figura che racchiude una componente di tragedia, ma anche di vitalità e di folle allegria.

ZU INSTAGRAM mit Video
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Stadttheater Klaenfurt: Orpheus in der Unterwelt (ab 11.12.2025)
Opéra-bouffon in drei Akten und vier Bildern von Jacques Offenbach
Libretto von Hector Jonathan Crémieux, Gesangstexte von Ludovic Halévy
Deutsche Fassung von Peter Lund
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Jasmin Eberl (Öffentliche Meinung). Foto: Lukas Diller
PREMIERE 11. Dezember 2025, 19.30 Uhr
Die Ehe von Orpheus und Eurydike ist am Ende: Eurydike langweilt sich daheim zu Tode, während der eher unbegabte Geiger Orpheus seine Schülerinnen betatscht. Eurydike findet Interesse an dem virilen Aristeus, der sich jedoch als Pluto entpuppt, seines Zeichens Herrscher der Unterwelt. Er nimmt sie mit in sein finsteres Reich. Orpheus bleibt frohlockend über den Fortgang seiner Frau zurück. Doch er hat die Rechnung ohne die Öffentliche Meinung gemacht, die auf den Plan tritt und im Sinne des bürgerlichen Anstandes Orpheus auffordert, auf den Olymp zu gehen und vor den Göttern den Anspruch auf Rückgabe seiner Ehefrau durchzusetzen.
Als dann auch noch die Neue Öffentliche Meinung erscheint und die Frage stellt, was eigentlich Eurydike zu all dem sagt, ist es um die Ordnung im Götterhimmel wie in der Unterwelt geschehen. Alte Besitzansprüche geraten in einen Konkurrenzkampf mit den neuen Verhältnissen – ein Konflikt, der schließlich in einem turbulenten Fest in Plutos Reich eskaliert, das seinen Höhepunkt im berühmten Höllen-Cancan findet.
Ob Anstand und Ehrgefühl, ob Leidenschaft und Erotik – nichts ist vor Offenbachs Spott sicher, den er mit französischer élégance in spritzige und mitreißende Musik kleidet. Inszenieren wird dieses furiose Spektakel eine Koryphäe des Operettentheaters: Peter Lund feiert mit dieser Produktion sein längst überfälliges Debüt in Klagenfurt.
MUSIKALISCHE LEITUNG Chin-Chao Lin
REGIE Peter Lund
BÜHNE Jürgen Kirner
KOSTÜME Daria Kornysheva
CHOREOGRAPHIE Anastasia Troska
CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner
DRAMATURGIE Markus Hänsel
Orpheus, Musiklehrer Matthias Störmer, Thomas Tischler (15. & 23.01.2026)
Eurydike Maria Perlt
Jupiter, oberster Gott, Herr des Olymp Erwin Belakowitsch
Pluto / Aristeus, Herr der Unterwelt / Schäfer Adrian Domarecki
Die Neue öffentliche Meinung Jasmin Eberl
Hans Styx, Diener von Orpheus Christoph Wagner-Trenkwitz
Die (ehemalige) öffentliche Meinung /
Juno Sarah Alexandra Hudarew
Venus, Göttin der Liebe Ina Trabesinger
Minerva, Göttin der Weisheit Teresa Krall
Mars, Gott des Krieges Fabio Kopf
Cupido, Liebesgott Dominik Müller
Merkur, Götterbote Ricardo Frenzel Baudisch
Diana, Göttin der Jagd Lisa-Marie Rettenbacher
Bacchus, Gott des Weines Tobias Blinzler
Dance Captain und Swing Robert Johansson (27., 28., 31.12 2025 – Mars)
Kärntner Sinfonieorchester
Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt
Einführungsmatinee 30. November 2025, 11 Uhr, Moderation Aron Stiehl
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr, Sonntag um 14.30 Uhr
Preise Musiktheater A Euro 15,- bis Euro 96.-
Tanz-Workshop
Sa, 20.12.2025, 14.00–16.00 Uhr
Für Kinder und Jugendliche von 8-14 Jahren
Die Profis Tobias Blinzler und Lisa-Marie Rettenbacher geben Einblicke in die Choreographien der Operette.
DOWNLOAD https://www.stadttheater-klagenfurt.at/press/orpheus-in-der-unterwelt/
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Österreichische Gesellschaft für Musik. Programm Dezember 2025

Dezember 2025
Dienstag, 2. Dezember, 18:00 Uhr VORTRAG
Norbert Rubey (Wien; Vorstandsmitglied des Wiener Instituts für Strauss-Forschung)
„Entrüstung über die Operette ´Wiener Blut´.
Des Theaterkapellmeisters Adolf Müller jun. größter Erfolg.“
Mit Bild- und Tonbeispielen.
Mittwoch, 3. Dezember, 18:00 Uhr KÜNSTLERPORTRAIT
Rainer Küchl (ehem. Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und des Staatsopernorchesters,
Gründer des „Küchl-Quartetts“)
Im Gespräch mit Clemens Hellsberg.
Mit Musikbeispielen.
Dienstag, 9. Dezember, 18:00 Uhr ZYKLUS „JUNGE MUSIKWISSENSCHAFT“
VORTRAG Gregor Schima (Wien)
„Metatheatralität in der inszenierten Oper.“
Mit Videobeispielen.
Donnerstag, 11. Dezember, 18:00 Uhr VORTRAG
Monika Voithofer (Institut für Musikwissenschaft an der Universität Wien)
„Boulez, Schönberg und der Pierrot.“
Betrachtungen von Pierre Boulez´ Bezug zur Wiener Schule anlässlich seines 100. Geburtstags.
Mit Musikbeispielen.
Dienstag, 16. Dezember, 18:00 Uhr VORTRAG
Otto Biba (Wien; ehem. Direktor von Archiv, Bibliothek
und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde)
„Salieri nach dem Salieri-Jahr“.
Mit Musikbeispielen.
Für kurzfristig hinzugekommene Termine besuchen Sie bitte auch unsere Homepage www.oegm.org
2. Hof, Stiege 4, 4. Stock
Achtung! Lift: Stiege 4, links in der Einfahrt!
Eintritt frei!