Wiener Konzerthaus, Großer Saal © Lukas Beck
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 4. JÄNNER 2026
Wien/Konzerthaus
Flüssig und nie überhitzt: Beethovens Neunte im Konzerthaus
Dima Slobodeniouk ist mit den Wiener Symphonikern und der Singakademie zum Jahresabschluss eine gediegene Interpretation von Beethovens Neunter gelungen.
DiePresse.at
Gesang, Geld, Repertoire : Welche Zukunft hat die Oper?
Die Oper ist eine gefährdete Kunstform: Ihre gesellschaftliche Finanzierung verliert an Akzeptanz, das Repertoire ist im Umbruch, die Gesangskultur ebenfalls. Und warum wird ausgerechnet sie als „elitär“ gemobbt?
FrankfurterAllgemeine.net
Wien
Viel Unmut in der ÖVP: Theater um Top-Job für Ex-Ministerin Hammerschmid
Die ehemalige SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid erhielt mit der Geschäftsführung der Bundestheater-Holding einen echten Top-Job, obwohl sie zentrale Kriterien der Ausschreibung nicht erfüllte. In Kultur- und Politikkreisen gibt es Unmut. Die Vergabe-Vorgänge werden zum Theater…
krone.at
Bis zu 887.000 sahen Neujahrskonzert im ORF-TV
Bis zu 887.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in Österreich verfolgten laut ORF (vorläufige Gewichtung) das erste Kultur-Highlight des Jahres im ORF-Fernsehen. Laut einer Aussendung des Senders vom Freitag lief das Konzert unter dem Dirigat von Yannick Nézet-Séguin auf mehr als der Hälfte aller TV-Geräte, die zum Zeitpunkt der Übertragung eingeschaltet waren. Im Vorjahr war der Spitzenwert bei 939.000 Zuseherinnen und Zusehern gelegen.
Kurier.at
Yannick Nézet-Séguin about the New Year’s Concert 2026
Video 3,42 Minuten
Yannick Nézet-Séguin about the New Year’s Concert 2026 – YouTube
Der Liedersängermacher. Hommage an Helmut Deutsch.
Er ist der Lied-Pianist schlechthin und feiert seinen 80. Geburtstag im Wiener Konzerthaus am 12. Jänner mit Jonas Kaufmann, den er wie viele bedeutende Sänger von Anfang an begleitete. Erinnerung an einen außergewöhnlichen Musiker.
DiePresse.com
Was mir heilig ist: Autor und Filmemacher Werner Fritsch
Sendung „Fazit“. Audio von jörn Florian Fuchs. (4,30 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de
Lübeck
Wo Elefanten und Libellen tanzen – Lübeck begrüßt das neue Jahr mit einem wundervollen Programm
Ist es in Zeiten, wo fast täglich Dinge passieren, die man vor Jahren noch für unmöglich gehalten hätte, und eine Horror-Meldung die nächste jagt, nicht beruhigend und herzerquickend, wenn man einmal für wenige Stunden nur Positives erlebt und Vorhersehbares wie ein magischer Seelenbalsam wirkt? Das Neujahrskonzert in Lübeck am 1. Januar 2026 bot genau das: Ein erfrischendes, wunderbar abgestimmtes Programm mit vielen beliebten Wiener Klassikern und ein paar Überraschungen, dargeboten mit Schwung und in hervorragender Qualität. Prosit Neujahr aus Lübeck!
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Paris
Siegfried von Wagner an der Opéra Bastille: Der dritte Teil des Nibelungenrings im Jahr 2026
Die Opéra Bastille präsentiert Siegfried von Richard Wagner, den dritten Teil des Ring des Nibelungen, in einer Inszenierung von Calixto Bieito vom 17. bis 31. Januar 2026.
sortiraparis.com
La Traviata an der Opéra Bastille: Verdis Opernklassiker neu interpretiert im Zeitalter der sozialen Netzwerke
La Traviata kehrt am Bastille Opera zurück, in einer zeitgenössischen Inszenierung von Simon Stone, in der Violetta zur Influencerin wird und zwischen den Widersprüchen einer hypervernetzten Gesellschaft gefangen ist. Vom 4. Juni bis zum 13. Juli 2026.
sortiraparis
Vorschau
Das Kulturjahr 2026 bringt viel Neues, große Jubiläen – und bittere Tränen (Bezahlartikel)
Institutionen feiern ihre glorreiche Geschichte, Manager nehmen Abschied, von Elfriede Jelinek gibt es zwei Uraufführungen, Florentina Holzinger macht in Venedig ein Spektakel und Asmik Grigorian ist Carmen.
Kurier.at
Graz
Oper Graz: Mit zuckersüßen Zitronen ins Jahr 2026
Maestro Marius Burkert und die Grazer Philharmoniker bereisten beim Neujahrskonzert „La Bella Italia“ in der Oper Graz Süditalien. Mitklatschen konnte man auch ohne den „Radetzkymarsch“.
krone.at
Korneuburg
Mitreißendes Konzert zum Jahresausklang füllte Korneuburger Stadtsaal
Für beste Stimmung zu Silvester sorgte unter der Leitung von Adolf Vasicek das Philharmonische Orchester Győr, Bariton Sebastian Holecek und Tanzschülerinnen und Tanzschüler beim Konzert im Stadtsaal.
NiederösterreichischeNachrichten.at
Berlin
Eine Utopie aus fernem Klang (Bezahlartikel)
Der Rias-Kammerchor und die Akademie für Alte Musik Berlin verwandeln die Philharmonie beim Neujahrskonzert in ein Klangkunstwerk. Justin Doyle malt venezianische Musikfarben neu nach.
FrankfurterAllgemeine.net
Beethovens Neunte zu Silvester: Der Frieden in weiter Ferne (Bezahlartikel)
Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin stimmt einmal mehr zum Jahresende die „Ode an die Freude“ an. Unter Leitung von Vasily Petrenko und mit einem Ukraine-Kriegsstück vorab.
Tagesspiegel.de
München
Wienerischer Charme im Quartier Latin: Otto Schenks Publikumshit La bohème in München
Es gibt legendäre Operninszenierungen, die trotz ihres Alters immer wieder die Zuschauer beim Erleben überwältigen. Die Bayerische Staatsoper hat einen derartigen Schatz in ihrem Fundus: Giacomo Puccinis La bohème in der Regie des Altmeisters Otto Schenk, der in diesem Januar 95-jährig verstarb. Auch als Schauspieler stand er 70 Jahre lang weltweit auf den Bühnen; seine Regie-Arbeiten bestechen durch eine überzeugend geradlinige Personenführung, die sich nicht auf Risiken einer künstlichen Verortung des Handlungsumfelds einlässt. Allein an der Münchner Staatsoper inszenierte er zehnmal, darunter Werke wie Richard Strauss’ Rosenkavalier, Johann Strauss’ Fledermaus oder Verdis La traviata und Don Carlo.
bachtrack.com/de
Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester: Spanische Inspiration (Bezahlartikel)
Facettenreich und effektvoll: Im Neujahrskonzert führt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden im Staatstheater musikalisch nach Spanien.
FrankfurterAllgemeine.net
Lüttich
„Die Fledermaus“ zum Jahreswechsel in der Lütticher Oper
Die Königliche Oper der Wallonie in Lüttich hat in den vergangenen zwei Wochen die letzte Opernproduktion des Jahres 2025 präsentiert. Traditionell steht dabei während der Feiertage eine leichte Oper oder Operette auf dem Programm. Diesmal war es „Die Fledermaus“ von Johann Strauss Sohn, eines der Highlights der „Goldenen Wiener Operettenära“.
brf.be
Feuilleton
Wider den Klassik-Zirkus
Viele Klassik-Veranstalter wollen die Erwartungen des Publikums bedienen und verkaufen die Musik an das Event. Aber gerade in dieser Zeit brauchen wir Wissen, Abgründe und Gegenrede — so dringend wie nie. Wir sollten 2026 mehr Tiefe wagen!
backstageclassical.com
Links zu englischsprachigen Artikeln
Wien
Thoroughly enjoyable Vienna Die Fledermaus revival has Kaufmann’s first Eisenstein on the stage
seenandheard-international.com
Berlin
Venetian splendour in Berlin: a heartfelt New Year’s celebration
bachtrack.com/de
Baden-Baden
Baden-Baden Festival 2025 Review: Don Giovanni
For its final production of the year, the Baden-Baden Festival presented Mozart’s “Don Giovanni” from December 19 to 21. It was conducted by Iván Fischer with baton and on the plateau, because the conductor, like Karajan before him, also directed the staging.
operawire.com
Budapest
Ádám Fischer heralds the New Year with an energising rendition of Die Schöpfung
seenandheard-international.com
Feuilleton
How the minimalists liberated classical music from the purists (Subscription required)
Half a century on, composers such as Steve Reich and Philip Glass have become the grandees – but their influence will be felt at premieres in 2026
ft.com
Dinosaurs of the Baroque: discovering Les Dinos et l’Arche
Harpsichordist, composer and teacher of continuo Thomas Leininger is unusually well placed to reflect on this history. As well as lecturing in performance practice and historical basso continuo at Basel’s famed Schola Cantorum, he is also a composer – reconstructing historical operas, by Monteverdi, Vivaldi and Handel, among others.
bachtrack.com/de
Ballet / Dance
Ballet Nights, The New Year’s Day Concert: a win for both music and dance
bachtrack.com/de
Review: Ballet Nights – The New Year’s Day Concert with dancers, musicians and opera singers “of an incredible standard”
gramilano.com
Ausstellungen/Kunst
Gerald Matt über Kunstszene der 70er-Jahre: „Männer ignorierten die Frauen“
Der Ex-Chef der Kunsthalle Wien will mit dem Buch „Belladonna“ heimischen Künstlerinnen zu mehr Anerkennung verhelfen. Über einen einst sehr sexistischen Betrieb DerStandard.at
Religion
Bistum Münster
Sternsingerinnen aus Marl beim Neujahrsgottesdienst mit Papst Leo XIV.
„Das war unglaublich, ich kann das immer noch nicht ganz realisieren. Es hat sich angefühlt, als wären wir richtig berühmt.“ Kurz nach der Neujahrsmesse im Vatikan schildert die 14-jährige Mia aus dem Bistum Münster überglücklich ihre Eindrücke von einem wahrlich großen Erlebnis. In ihren festlichen Gewändern und mit glänzenden Kronen hatten die Sternsingerinnen Mia und Anna (13) aus Marl gemeinsam mit der österreichischen Sternsingerin Clara (14) aus dem Burgenland die Gaben zu Papst Leo XIV. an den Altar im Petersdom gebracht. „Am Anfang war ich sehr aufgeregt, aber als wir dann vor dem Papst standen habe ich mich richtig gefreut. Das war einer der schönsten Momente in meinem Leben“, erzählt Anna von der Begegnung mit dem Heiligen Vater, der die drei Mädchen segnete.
bistum-muenster.de
Politik
Ist Trumps Kampf gegen Drogenbanden nur vorgeschoben?
Offiziell begründet die Trump-Regierung ihr Vorgehen in der Karibik mit dem Kampf gegen Drogenbanden. Doch womöglich geht es ihr um etwas ganz anderes. Stecken andere Motive dahinter? „Es geht nicht um Drogen, Kriminalität oder nationale Sicherheit. Vielmehr gehe es Trump um einen Machtwechsel in Venezuela. Und um Öl“. Viel Unterstützung findet der US-Präsident in der eigenen Bevölkerung für seinen Kurs allerdings nicht. Schließlich würde Trump damit auch seinen eigenen Wahlkampfversprechen zuwiderlaufen – nämlich keine neuen Kriege zu beginnen, sondern bestehende Kriege zu beenden.
web.de
Trump greift Venezuela an und lobt sich selbst, Maduro festgenommen
Venezuela hat den USA einen „schweren militärischen Angriff“ vorgeworfen. Man wolle Zugriff auf Ölreserven sowie Mineralien des Landes erhalten. Auch ist von einer „massiven Verletzung der UN-Charta“ die Rede.
Kurier.at
Nach Festnahme wird Maduro in den USA der Prozess gemacht
Es habe sich um einen großangelegten Angriff gegen das Land und seinen Anführer gehandelt, teilte Trump am Samstag mit. Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro sei gefangen genommen und außer Landes gebracht worden.
oe24.at
„Failing nation“: Trump droht bereits nächsten Ländern mit Angriff
Kaum hat er Venezuela angreifen lassen, droht US-Präsident Donald Trump bereits den nächsten beiden Ländern. Es handle sich um eine „failing nation“, sagte er über eines. Damit ist ein sogenannter gescheiterter Staat gemeint, der seine grundlegenden Funktionen nicht mehr erfüllen kann. In diesem Fall geht es um den karibischen Inselstaat Kuba. „Über Kuba werden wir bald sprechen“, sagte Trump am Samstagabend auf die Frage eines Journalisten
krone.at
Österreich
Ein Jahr geplatzte Verhandlungen: Vom Ende zum Anfang von Türkis-Rot-Pink
Ein Jahr ist es her, dass Türkis-Rot-Pink mit einem großen Knall kurz nach Silvester zerplatzte. 12 Monate später regieren sie dennoch und versuchen bemüht, der Bevölkerung Optimismus für 2026 zu „liefern“. Doch wie viele Narben sind von dem Zerwürfnis damals geblieben – und wo läuft es nach 300 Tagen Koalition atmosphärisch am besten?
DiePresse.com
Wirtschaft
Österreich
Manager Heimo Scheuch: „Österreicher profitieren zu wenig vom Börsenboom“
2025 feierte Wien einen Börsenboom: Um über 45 Prozent legte der Leitindex ATX zu. Das Problem ist nur: Die Kursanstiege machten vor allem Amerikaner und Engländer reich, weil sie ihr Geld viel öfter in Aktien anlegen als wir. Heimo Scheuch, Chef der Wienerberger AG, fordert daher von der Regierung mehr Anreize für den Kauf von Aktien – auch mit Blick auf die Sicherung unserer Pensionen.
krone.at
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Unter’m Strich
Flammeninferno in Crans-Montana: Ermittlungen gegen Barbetreiber eingeleitet
Nach der Brandkatastrophe in einer Bar im Kanton Wallis befindet sich die Schweiz im Schockzustand – und ringt um Antworten. Die ersten Todesopfer wurden identifiziert, weitere Verletzte werden in ausländische Spitäler verlegt.
DiePresse.com
Österreich
Hartes Verbot! Das darf Grasser auf gar keinen Fall tun
Karl-Heinz Grasser wurde pünktlich zu seinem 57. Geburtstag aus der Haft entlassen – doch eine Bedingung schränkt ihn jetzt massiv ein. Seine Bewegungsfreiheit ist dabei klar geregelt: Arbeit, Einkaufen, Arztbesuche – mehr ist nicht erlaubt. Doch wie nun bekannt wurde, gibt es eine weitere Einschränkung: Laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ muss Grasser mediale Zurückhaltung üben. Wörtlich: Er darf kein „mediales Aufsehen“ erregen.
heute.at
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 4. JÄNNER 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 4. JÄNNER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Jürgen Kesting macht sich Sorgen übe die Zukunft der Oper! Viele Häuser sind nur noch halb voll, die Zahl der Abonnements sinkt!

Gesang, Geld, Repertoire : Welche Zukunft hat die Oper?
Die Oper ist eine gefährdete Kunstform: Ihre gesellschaftliche Finanzierung verliert an Akzeptanz, das Repertoire ist im Umbruch, die Gesangskultur ebenfalls. Und warum wird ausgerechnet sie als „elitär“ gemobbt?
FrankfurterAllgemeine.net
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Yannick Nézet-Séguin about the New Year’s Concert 2026
Video 3,42 Minuten
Yannick Nézet-Séguin about the New Year’s Concert 2026 – YouTube
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OPER FRANKFURT: STATT CORINNE WINTERS BESTREITET DIE DEUTSCHE SOPRANISTIN NIKOLA HILLEBRAND DEN DRITTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2025/26 AN DER OPER FRANKFURT

Nikola Hillebrand © Miina Jung
Der dritte Liederabend der Spielzeit 2025/26 wird anstatt von Corinne Winters bestritten von der deutschen Sopranistin Nikola Hillebrand am
Dienstag, dem 13. Januar 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus.
Aufgrund von Terminüberschneidungen ist es Corinne Winters leider nicht möglich, den Abend wahrzunehmen.
Nikola Hillebrand wuchs bei München auf. Schon früh wurde ihr musikalisches und künstlerisches Talent sicht- und spürbar. Ballett, Querflöte, Chorgesang und Musizieren im Schulorchester
prägten ihre musikalische Kindheit. Heute hat sie sich als eine der begehrtesten und vielseitigsten SängerInnen ihrer Generation etabliert und ist sowohl im Koloratur- als auch lyrischen Fach und gleichermaßen in der Oper, im Konzert sowie als Liedinterpretin international gefragt. Ihr Repertoire reicht von Adele (Strauß’ Die Fledermaus) bis zu Cunegonde (Bernsteins Candide).
Konstanze (Mozarts Die Entführung aus dem Serail) und Musette in Puccinis La Bohème führten sie an die Dresdner Semperoper und Gretel (Humperdincks Hänsel und Gretel) an die Münchner
Staatsoper. Regelmäßig singt sie Susanna (Mozarts Le nozze di Figaro) und Zdenka (Strauss’ Arabella). Zu ihren Plänen gehören Sophie (Strauss’ Der Rosenkavalier) in Berlin und Wien. Sie
ist auf der Opernbühne ebenso zuhause wie auf dem Konzertpodium; so sang sie kürzlich in der Londoner Wigmore Hall ein Schubert-Programm mit Malcolm Martineau am Flügel. Für ihre
leuchtende Stimme, ihr schauspielerisches Können und ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz wird sie regelmäßig von der Fachpresse gefeiert. Über ihre Darstellung der Susanna bei einer Aufführung in der Elbphilharmonie im März ’25 schreibt das Hamburger Abendblatt: „Nikola Hillebrand singt eine Susanna zum Verlieben, mit unwiderstehlich ausdrucksstarkem Sopran.“
Begleitet von Simon Lepper am Klavier präsentiert Nikola Hillebrand anlässlich ihres ersten Frankfurter Liederabends Werke von Franz Schubert.
Karten zum Preis von € 16 bis 109 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen
Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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Bayerische Staatsoper: Umbesetzungsmeldung „Madama Butterfly“
Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:
MADAMA BUTTERFLY
In den Vorstellungen von Madama Butterfly am 31. Januar, sowie am 3. und 6. Februar 2026 übernimmt Lucio Gallo die Partie des Sharpless anstelle von Ariun Ganbaatar.

Lucio Gallo
Lucio Gallo
Lucio Gallo, geboren in Tarent (Italien), studierte Gesang am Conservatorio Statale di Musica Giuseppe Verdi in Turin. Er gewann zahlreiche internationale Musikwettbewerbe. Gastengagements führten ihn u.a. an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Deutsche Oper Berlin, die Hamburgische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Oper Zürich, die Royal Opera Covent Garden in London, die Metropolitan Opera New York sowie zu den Festspielen in Salzburg, Savonlinna und Bregenz. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Leporello und Don Giovanni (Don Giovanni), Conte di Almaviva und Figaro (Le nozze di Figaro), Dandini (La Cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Malatesta (Don Pasquale), die Titelpartien in Eugen Onegin und Der fliegende Holländer, Telramund (Lohengrin), Giorgio Germont (La traviata), Rodrigo (Don Carlo), Ford und Sir John Falstaff (Falstaff), Scarpia (Tosca), Amonasro (Aida) und Escamillo (Carmen). An der Bayerischen Staatsoper sang er u.a. Conte di Almaviva und die Titelpartie in Le nozze di Figaro, Malatesta (Don Pasquale) sowie Jack Rance (La fanciulla del West).
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Budapest/Staatsoper: „LOHENGRIN“ – Neuinszenierung
Festspielreife Neuinszenierung

Pressefoto von Valter Berecz
Das war ein Wagner-Abend der besonderen Art an diesem Kleinod von einem Opernhaus! Das begeisterte Publikum im ausverkauften, aber dennoch nicht vollbesetzten Haus an der Andrassy utca erlebte eine Neuproduktion der romantischen Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner, die in der Regie von András Almási-Tóth und im Bühnenbild und Lichtdesign von Sebastian Hannak, aber auch von den Solisten und vom Chor her, den Bayreuther Festspielen selbst zu ihrer besseren Zeit zur Ehre gereicht hätte.
Hannak stellte ein opulent wirkendes britisches Kaufhaus des 19. Jahrhunderts mit seinen für die damalige Zeit typischen Metallkonstruktionen – weitgehend in Gold – auf die Bühne mit einer Galerie über alle drei Seiten und einer großen Brücke im Vordergrund für die Auftritte der Protagonisten. Darunter agierte der Chor in äußerst vielseitigen und im Großen und Ganzen geschmackvollen Kostümen mit den typischen britischen Zylindern von Krisztina Lisztipád. Es war eine außergewöhnlich große Zahl an Akteuren im Einsatz.
Im 2. und 3. Akt wird eine bühnenbreite Box mit einer schwarzen Seite für das intrigante Paar mit Video-Überwachungskameras und einem goldenen Ambiente für Lohengrin und Elsa installiert. Das bringt ein Stück surreale Phantasie in das ansonsten eher realistische Bühnenbild und sorgt somit für eine interessante Akzentuierung der Handlung und Konzentration auf das Wesentliche. In der goldenen Box entwickelt sich denn auch die entscheidende Szene zwischen Lohengrin und Elsa sehr authentisch und emotional. Der Regisseur verfolgt überhaupt eine sehr werkgerechte Personenregie, die von den Sängern auch entsprechend mitgetragen wird.
Die Inszenierung wartete trotz aller Realität auch mit einigen interessanten mystisch verklärten Elementen auf. So gab es zwei Tänzer, die einen goldenen Schwan (Vincent Elias Heyme) und einen schwarzen Schwan (Tamás Batór Jr.) in leicht gefiederten Kostümen verkörperten, natürlich die beiden Sphären um Lohengrin/Elsa und Telramund/Ortrud verkörpernd. Sie irrten mit seltsamen Bewegungen (Latin American Dance/Show Dance) immer wieder durch das Bild. Gemeinsam präsentierten sie gegen Ende des Vorspiels, das also leider nicht durchgängig vor geschlossenem Vorhang ablief, bereits den später zurückkehrenden Gottfried – wie eine Klammer um die ganze Geschichte. Beide führten stellvertretend auch den oft wenig überzeugend wirkenden Kampf zwischen Lohengrin und Telramund aus – eine sehr gute Idee des Regisseurs! Es gab noch einen dritten Schwan in dieser Aufmachung, der Lohengrin am Ende abholt. Diese surrealen Momente taten der Inszenierung gut, die einen „Lohengrin“ erleben ließ, wie ihn sich Wagner mit den heutigen technischen Mitteln auch hätte vorstellen können.

Pressefoto von Valter Berecz
Ganz erheblich trug zum allgemeinen Erfolg der junge und in silberner Ritterrüstung attraktiv auftretende charismatische Christopher Sokolowski als Lohengrin bei, der neben einer mitnehmenden darstellerischen Leistung auch mit einem klangvollen jugendlich-dramatischen Heldentenor glänzte. Er hat den Lohengrin schon in Bremen gesungen, auch einige Parsifale, und ist mit seinem stimmlichen Potential und seiner optischen Erscheinung sicher ein großes Talent auf der Opernbühne in den kommenden Jahren, zumal im Wagner-Fach. Seine Rollen-Interpretation war höchst eindrucksvoll, auch wenn die Stimme, er ist erst Anfang 30, an Breite und Volumen gewinnen wird. Johanni van Oostrum war eine vielseitige Elsa mit dem bestens zur Rolle passenden Timbre und agiler Rolleninterpretation. Dass ihr Sopran an Dramatik gewonnen hat, konnte sie vor kurzem als Sieglinde beweisen. Judit Kutasi war eine kraftvoll und mit schönem Mezzo-Timbre singende sowie giftige Ortrud. Egils Silins glänzte nur 11 Tage nach seinem letzten Jochanaan am Teatro Colón von Buenos Aires als Telramund mit kraftvoller, akzentuierter Stimme sowie perfekter Diktion. Kostas Smoriginas sang den Heerrufer, der gemeinsam mit Gottfried am Ende durch Ermordung von König Heinrich einen Regime-Change einleitete. Derek Welton gab König Heinrich ansprechend mit einem eher hellen Bass.
Der ganz offensichtlich sehr talentierte junge Dirigent und Assistent von Ádám Fischer, Martin Rajna, dokumentierte mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper bereits große Wagner-Kompetenz und gestaltete ein detailreiches und sehr transparentes Klangbild. Der von Gabor Csiki geleitete Chor der ungarischen Staatsoper sang absolut festspielreif, und der von Nikolett Hajzer einstudierte, aber etwas zu groß geratene Kinderchor war ebenfalls eindrucksvoll. Ein großer Abend an der Ungarischen Staatsoper!
Klaus Billand
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NEUE CD: ARS-Produktionen: Philipp Schmidt: CHARLOTTE! ADIEU! Fernando Sor

Philipp Schmidt – „Charlotte! Adieu!“
Feburar 2026
Mit Charlotte! Adieu! widmet der Gitarrist Philipp Schmidt sein Album der jungen Musikerin Charlotte Beslay (geb. Levavasseur), Schülerin Fernando Sors und talentierte Pianistin, deren Spiel selbst Rossini beeindruckt haben soll. Ihr früher Tod im Jahr 1835 – sie starb mit nur etwa zwanzig Jahren bei der Geburt ihres Sohnes – hinterließ tiefe Spuren bei Sor. In bewegender Erinnerung an sie komponierte er die Fantaisie Élégiaque, op. 59, deren Schluss die Worte „Charlotte! Adieu!“ trägt: ein musikalischer Abschied voll Innigkeit und Trauer.
Neben diesem zentralen Werk präsentiert das Album ausgewählte Étuden, Leçons und Charakterstücke aus Op. 6, Op. 29, Op. 31 und Op. 35, dazu die meditative Miniatur Le Calme, Op. 50 sowie die virtuosen Variationen über ein Thema von Mozart, Op. 9.
Auf einer historischen romantischen Gitarre lässt Philipp Schmidt Sors Musik in ihrer ursprünglichen Klarheit, Wärme und poetischen Ausdruckskraft neu erstrahlen.