Yannick Nézet-Séguin © APA/WIENER PHILHARMONIKER/DIETER NAGL
Mehr oder minder per Zufall kam der großartige kanadische Dirigent (in weiterer Folge Yannick genannt) zu Ehren, dieses außergewöhnliche Event wienerischer (und genauso österreichischer) Geschichte leiten zu können. Und er wird seiner Aufgabe mehr als gerecht – das war ein Konzert, das man sich noch lange merken kann und muss.
Musikverein Wien, 1. Januar 2026
Wiener Philharmoniker
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin
von Herbert Hiess
Bei der Pressekonferenz im Hotel Imperial erzählte Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer, wie Yannicks Engagement eigentlich zustande kam. Im Jahre 2022 hätte die Tournee des Orchesters in New York unter der Leitung von Valery Gergiev stattfinden sollen. Nun hat man nicht mit dem Verhalten der US-Veranstalter gerechnet, die den russischen Stardirigenten abgelehnt haben.
Daher suchte das Orchester einen neuen Dirigenten und konnte glücklicherweise Yannick Nézet-Séguin gewinnen, der die drei Konzerte meisterhaft absolvierte.
Als Dankbarkeit der Musiker klopften sie bei Yannick an, ob er sich vorstellen könne, dieses bedeutungsvolle Konzert zu leiten.
Und wie man sehen kann, stürzte er sich voll Freude in dieses einmalige Abenteuer.
Abenteuerlich ist dieses Mal die Hinwendung zur „Weiblichkeit“, denn erstmals in der Geschichte der Neujahrskonzerte sind gleich zwei Werke von Komponistinnen vertreten.
So die Polka-Mazurka von Josefine Weinlich; sie gründete übrigens Ende der 1860-Jahre das „Weinlich’sches Damenorchester“ – offensichtlich war in emanzipatorischer Hinsicht die Dame ihrer Zeit weit voraus.
Und dann der „Rainbow Waltz“ der afroamerikanischen Komponistin Florence Price; also auch eine Premiere beim Neujahrskonzert 2025/2026. Und der Weiblichkeit zu Ehren wird der Walzer „Frauenwürde“ von Josef Strauss gebracht.
Außerhalb der Wienerischen Musikstücke gibt es den „Copenhagen Steam Railway Galopp“ des dänischen Komponisten Hans Christian Lumbye.

Und die restlichen Werke sind der Tradition der Neujahrskonzerte gewidmet. Angefangen von der „Die schöne Galatheé“ von Franz von Suppè, der oft schmunzelnd auf Wienerisch als „Suppenfranzl“ bezeichnet wird.
Und natürlich zum Abschluss einige Werke des Jubilars Johann Strauss jun. und andere Werke von Johann Strauss Vater, Eduard Strauss, Joseph Lanner und Carl Michael Ziehrer.
Bei den Strauss-Werken wird der Walzer „Rosen aus dem Süden“ gespielt; der dezidierte Lieblingswalzer von Yannick, wie er selbst bei der Pressekonferenz betonte.

Beim Auftritt zeigte Yannick eine (vermeintliche) Unbekümmertheit und Unbeschwertheit. Aber spätestens bei der Ouvertüre „Indigo“ verflog der Eindruck sehr rasch. Man hörte von Nummer zu Nummer, wie akribisch hier gearbeitet wurde. Jede Phrase saß perfekt –man konnte bewundernd feststellen, wie sehr Yannick das wienerische Idiom beherrschte.
Die symphonischen Einleitungen – zumeist sehr elegisch und nachdenklich – der Walzer waren unvergleichlich. Und Yannick setzte das äußerst berührend um. Die Rubati und die Auftakte verleiteten direkt zum Mittanzen.

Auch die Polkas und die beiden Ouvertüren zeigten die enormen Qualitäten der Wiener Philharmoniker. Herausragend die diversen Soloeinlagen, beispielsweise des Horns bei der „Schönen Galathée“ oder der Harfe bei Josephine Weinlichs Polka Mazur „Sirenen Lieder“.
Und man hörte endlich beim „Egyptischer Marsch“ die Schlusstakte beeindruckend modelliert.
Das bringt uns gleich zu den weiblichen Komponistinnen, die erstmals in der Geschichte der Neujahrskonzerte gespielt wurden.
Da war Florence Price’ Walzer „Rainbow Waltz“ zu hören. Filmmusikhaft hörte man eine Art von Walzerklängen. Es war perfekt und sehr dicht instrumentiert.
Dafür war Josefine Weinlichs Polka Mazurka „Sirenen Lieder“ eine Ansammlung von lieblichen Melodien, die noch dazu superb instrumentiert waren. Dazu kam mit den Schlusstakten die Überraschung, dass das zu erwartende Finalen plötzlich ins Pianissimo überging; gemeinsam mit der exzellenten Harfe.
Zum zweiten Mal hörte man ein Werk des dänischen Komponisten Lumbye; nämlich seine Variante der Strauss-Polka „Vergnügungszug“. Mit Vergnügen konnte man die humorvollen Einlagen vom Schlagwerk und Dirigenten mitverfolgen; man spürte das Rattern des Zuges.
Auch das Orchester mit seinen Instrumenten muss erwähnt werden; stellvertretend für alle das Solohorn in der „Galathée“-Ouvertüre.
Ja, die Wiener Philharmoniker bewiesen wieder einmal, dass sie ein Weltkulturerbe sind; das sollte man sich immer bewusst machen.

Übrigens sind Yannick und Tugan Sokhiev momentan die favorisierten Dirigenten des Orchesters.
Yannicks Abschied mit dem „Radetzky Marsch“ war dieses Jahr ganz besonders. Der Dirigent ging plötzlich zum Publikum, spazierte durch die Gänge und dirigierte die Konzertbesucher mit Humor. Spätestens da eroberte der Maestro die Herzen der Zuschauer im Sturm.
Der Russe Tugan Sokhiev dirigiert erstmals 2027 das Neujahrskonzert
Der 48-jährige Russe debütiert am 1. Jänner 2027 als Neujahrskonzert-Dirigent im Goldenen Saal. 2022 legte er seinen Posten als Musikdirektor des Bolschoi-Theaters aus Protest gegen den russischen Angriff auf die Ukraine nieder
Spätestens 2025 wurde klar, dass die Beziehung Sokhiev-Philharmoniker zu höheren Weihen taugt, als er zum Dirigent des Sommernachtskonzerts in Schönbrunn berufen wurde. Auch das Strauss-Jubiläumskonzert „Alle 100 Jahre wieder“ leitete Sokhiev und empfahl sich als Walzer-Experte. Das kann der Maestro 2027 vor einem Millionenpublikum unter Beweis stellen.
Herbert Hiess, 1. Januar 2026, für
klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at
P.S. Mittlerweile gibt es einige „Hater“ (so wie es in Social Media heißt), die unablässig gegen das Orchester hetzen. Mit teils niveaulosen Aussagen wollen diese Leute ihren Frust und Hass loswerden. Bei manchen artet das in eine Art von Obsession aus. Wir werden weiter über die Wiener Philharmoniker berichten.
Programm:
Johann Strauss II – Overture Indigo and the Forty Thieves
Carl Michael Ziehrer – Donausagen, Walzer, op. 446
Joseph Lanner – Malapou-Galopp, op. 148
Eduard Strauss – Brausteufelchen, Polka schnell, op. 154
Johann Strauss II – Die Fledermaus-Quadrille, op. 363
Johann Strauss I – Der Karneval in Paris, Galopp, op. 100
Franz von Suppè – Ouvertüre aus der Operette Die schöne Galathée
Josefine Weinlich – Sirenen Lieder, Polka-Mazurka, op. 13 (seltene Aufnahme)
Josef Strauss – Frauenwürde, Walzer, op. 277
Johann Strauss II – Diplomaten-Polka, Polka française, op. 448
Florence Price – Rainbow Waltz (Uraufführung beim Neujahrskonzert; erstmals Werk einer afroamerikanischen Komponistin)
Hans Christian Lumbye – Copenhagen Steam Railway Galop
Johann Strauss II – Rosen aus dem Süden, Walzer, op. 388
Johann Strauss II – Egyptischer Marsch, op. 335
Josef Strauss – Friedenspalmen (auch als „Palms of Peace“ bekannt)
Zugaben:
Philipp Fahrbach (Sohn)- Circus, Polka schnell, op. 110
Johann Strauss (Sohn) – An der schönen blauen Donau, op. 314
Johann Strauss (Vater) – Radetzky Marsch, op. 229
Neujahrskonzert (Vol. 2), Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti klassik-begeistert.de, 1. Januar 2025
Das war ein wirklich außergewöhnliches Neujahrskonzert mit einem überaus sympathischen Dirigenten. Schade nur, dass man keine Karten dafür bekommt. Ich versuche es seit Jahren leider erfolglos. Aber zum Glück gibt es ja die Übertragung im Fernsehen.
Dr. Kristin Merl
Wir schauen es schon 10 Jahre, aber diesmal war es besonders schön.
Kerstin Danielewski
Einmalig!! Das beste Neujahrskonzert ever! Der Dirigent YANNICK ist der Hammer! Ein Dirigent mit Lebensfreude, einfach SUUUUPER! You made our day, yannick, after the tragedy inour country this morning! love from 🇨🇭
PLEASE COME AGAIN, you are SPECIAL!
Gabrielle Fahndrich
Einfach nur wunderbar!
Die Freude des Dirigenten hat sich so sehr auf die Musizierenden übertragen und damit unsere Herzen so mit Freude erfüllt!
Wir haben das so sehr genossen!
Ein würdiger Jahresbeginn!
Ich wünsche allen ein gesegnetes, gütiges neues Jahr!
Anita Held
Leider kann ich mit dem Repertoire des Neujahrskonzertes ’26 nicht viel anfangen. Schade, in der Vergangenheit ist das meistens besser gelungen. Ein Dirigent, der sich durch eine eher clownhafte Mimik präsentiert und sich scheinbar über sich selbst freut, unangemessen. Außerdem ist selbst die Blumendeco nicht schön, viele Nelken deuten auf Trauerdeco hin. Keine Freude im neuen Jahr!
Petra Rammert
Liebe Frau Rammert,
schade, dass die Freude des Dirigenten und der Orchestermitglieder an der Musik nicht auf Sie übergesprungen ist. Eine ernste, angestrengte Mimik eines Dirigenten sind leider nicht immer ein Garant für ein hochklassigen Konzert. In diesem Jahr hat sich die Freude am Musizieren und das außergewöhnliche Können aller Beteiligten mit jedem Stück gezeigt und große Zuversicht in die Herzen der Zuhörer gezaubert. Ein wirklich gelungenes, erfrischendes Neujahrskonzert.
So können wir beschwingt ins Neue Jahr starten. Ihnen wünsche ich trotzdem ein schönes Jahr mit einer positiveren Lebenseinstellung.
Astrid Streit
Kann das nur bestätigen… Wunderbares Konzert mit einem toll aufgelegten Dirigenten und den immer so schön spielenden Wiener Philharmonikern… Ein ganz grandioses Konzert zum Neujahr!
Ina Marie Pertek
Ich teile Ihre Meinung zu 100%!!
Noch nie habe ich ein Neujahrskonzert so genossen. Einfach wunderschön!!!
Lotte Kempe-Schratzer
So ist es mir auch ergangen !! Diese Freude !!
Anna Helena HEINRICH
Leider haben Sie wohl das falsche Konzert gesehen und gehört, oder Ihr Hörgerät hat versagt.
Das Konzert war für mich seit vielen Jahren das beste und das lag eindeutig auch am Dirigenten, welcher vor Lebensfreude nur so sprühte und damit das ganze Orchester mitriss.
Hoffentlich im nächsten Jahr wieder.
Hans Werner Schneider
Da hat wohl nicht nur das Hörgerät versagt, sondern auch die Brille. Ich habe vor allem Rosen gesehen.
Freude schöner Götterfunken… Es war das schönste und großartigste Konzert, das ich seit langem gehört habe!
Beatrix Höner
Das Publikum hat doch am Ende sehr deutlich bewiesen, wie gut es dieses Konzert fand
und wie dieser wundervolle Mann, mit seiner Art, ihre Herzen geöffnet hat. Das sagt doch alles – vielleicht schauen Sie es sich noch einmal mit offenem Herzen an. Alles Liebe und ein gesegnetes und gesundes neues Jahr.
Gisela Wilczura
Schade, Frau Rammert, dass Sie offensichtlich kein Französisch verstehen.
Den Worten des äußerst sympathischen und engagierten Dirigenten kann kaum etwas hinzugefügt werden.
Andrea Gressmann
Schade, dass Sie so empfinden.
Ich denke, dass Ihre Kritik unangemessen und maßlos übertrieben ausfällt. Trotzdem wünsche ich Ihnen ein frohes und glückliches neue Jahr.
Marlis Starke
Es stimmt, heuer war anders…, nicht so altmodisch oder traditionell… aber dafür wunderschön 😉
Das beste Neujahrskonzert überhaupt:)))
Liebe Grüße
Anne
Dem kann ich nicht zustimmen. Super-Konzert und -Programm. Auch finde ich die Blumendeko wie immer sehr gelungen. Wer Nelken als Trauerblumen sieht ist selbst schuld . Es ist eine wunderschöne Blume, die leider etwas in Vergessenheit geraten ist.
Lydia Wunderlich
klar irgendwer ist immer dabei der ein Haar oder mehrere in der Suppe findet! Unangebrachte Kritik eines ahnunglosen Besserwissers! Für mich, der ich dieses Konzert seit über 35 Jahren jährlich höre und sehe war es eines der Besten und der Dirigent modern und gutgelaunt, mit viel Freude bei der Arbeit, unvergessliches Konzert der unvergleichlichen Wiener Philharmoniker!
Peter Kogler
Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker steht bei uns in Dresden fest in unserem Konzertplan. So glücklich und beseelt wie in diesem Jahr waren wir lange nicht. Dirigent und Musiker bilden eine wunderbare Einheit, alle sind mit Freude und Begeisterung dabei. Auch das Ballett war einfach nur schön anzusehen! Danke für den Auftakt für das Jahr 2026 – es darf ruhig so beschwingt weitergehen! P. S. Die Familie unserer Tochter sitzt zeitgleich in Klagenfurt am Fernseher, die Musik verbindet mit unsichtbaren Banden immer wieder aufs Neue…
Petra Uden
Neujahrs Konzert 2026 herrlich erfrischend und Yannick versprüht eine Freude, die sich auf die Musiker so leicht überträgt… Von Yannick und den Musikern eine brillante Leistung, bin sehr begeistert und ein gelungener Start ins neue Jahr!
Karin Sommer
Das war eine schwere Enttäuschung. Für den Jahresanfang erwarte ich eine stimmungsvolle, hoffnungsverbreitende Musik. Angefangen mit den hektische unmelodiösen Polkas, welche wohl aus politischer Korrektheit hinsichtlich ihrer Komponistinnen ins Programm aufgenommen wurden, über das wohl als gesellschaftskritisch zu wertende Ballett, hin zu den weiteren schwierigen Stücken z.B. eines skandinavischen Komponisten, war das gesamte, ja, die gesamte Aufführung wohl eine Selbstbeweihräucherung des Dirigenten, aber in keiner Weise für die Zuhörer aufgestellt.
Mir taten die Musiker leid. Sicherlich für alle Musiker eine besondere Auszeichnung hier spielen zu dürfen und dann müssen sie so etwas spielen.
Horst Pittner
Meinem Eindruck nach waren die Musiker mit großer Freude und Begeisterung dabei.
Für mich war es ein wunderbares Neujahrskonzert, voller Lebensfreude.
Christine Stöger
Hr. Pittner,
Ich kann Ihnen nur in allen Punkten zustimmen, habe es genauso empfunden.
Ruth Bauer
Liebe Frau Bauer,
aus Ihrer Zeile spricht schlechte Laune.
Ihnen mehr Froh-Sinn wünscht
Andreas Schmidt, Herausgeber
Ein wunderbar mitreißendes Konzert. Ich war begeistert.
Dagmar Sennert
Sehr geehrter Herr Pittner, ich kann Ihre Wahrnehmung nicht verstehen, hätten Sie nur genauer in die Gesichter dieser phantastischen Musiker geschaut, dann hätten auch Sie eine große Spielfreude derselben bemerkt. Leider hat das wunderbare Konzert auch Frau Rammert nicht erreicht… ja, aber auch ihre Meinung muss man respektieren.
Gunter Zönnchen
Die müssen es nicht spielen, sie machen es freiwillig und das SEHR gerne. Man sieht es Ihben an. Außerdem haben sie ein Mitspracherecht. Und was gibt es Schöneres und Inspirierenderes zum Jahresbeginn als Mudik von Johann Strauß & Co. Und den dänischen Komponisten nicht zu kennen zeugt von Ihrer Unwissenheit.
Lydia Wunderlich
Lange nicht so ein schönes Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2026 unter der Leitung von einem Star Dirigenten Yannick N.-S. gesehen. Es war eine Freude, mit welcher Leichtigkeit er die Wiener Philharmoniker dirigierte. Nur das Ballett ist meines Erachtens ein wenig zu kurz gekommen. Alles in allem war es ein Genuss für mich, was ich gerne einmal real gesehen hätte. Ich wünsche mir, dass wir diesen Dirigenten noch öfter erleben dürfen.
Brigitte Ulm
Das Neujahrskonzert 2026 war großartig, dirigiert von einem voll Energie und Freude geladenen jungen, sympathischen Dirigenten.
Ich bin begeistert, es war ein Start voller Energie ins neue Jahr.
Gertrude Zimmer
Mein Mann und ich schauen schon viele Jahre das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Gerade eben zu Ende geschaut. Ein tolles Konzert mit viel Schwung, flotten Musikstücken und brilliant gespielt. Endlich ein junger Dirigent, der Musiker, Konzertbesucher und die Zuschauer am TV mit seinem Temperament, mit seiner Mimik begeisterte und Fröhlichkeit und Liebe zur Musik rüberbrachte. Tolle Leistung, Yannik bitte wieder dirigieren lassen. Ein gelungener Neujahrsauftakt.
Viele Dank,
Margit Keul
Seit über 50 Jahren ist das Konzert bei uns Neujahrstradition und ich wurde heute durch die wunderbar gespielte Musik und die fröhliche Stimmung sehr beglückt.
Dies ist natürlich nur durch das perfekte Spiel und Dirigat möglich, die die Philharmoniker und Yannik leisteten. Vielen Dank und sehr gerne mehr davon!
Dr. Jochen Sieper
Es war ein wunderschönes Konzert und eine Freude so einen tollen Dirigenten zu erleben. Er hat seine Musiker und auch das Publikum mitgenommen. Einfach schön!
Doris de Rossi
Einfach nur großartig mit soooo viel Freude und Energie dirigiert und die Musiker sowieso wie immer einfach so gut und das Ballett… und die Einspielungen, es ist immer mein Highlight am Neujahrstag, aber heute besonderes!!!!!!!!! Und das alles kommt aus Wien und geht in die ganze Welt hinaus, ich glaube da darf man als Österreicher schon mal stolz sein. Allen ein gutes und gesundes neues Jahr.
Manuela Bildstein
Kommentar 3 kann ich überhaupt nicht verstehen… Wir – mein Mann und ich – waren heute besonders begeistert über die unkonventionelle Art des diesjährigen Dirigenten, die Wiener Philharmoniker sowie eine besondere Klasse… und die Blumen-Deko kann man nur negativ bewerten, wenn man schlechte Laune hat.
Karin Eberhardt
Hallo Frau Eberhardt,
ich denke da haben Sie wohl den Nagel auf den Kopf getroffen, ich bin Blumenbinderin und in jedem Jahr überwältigt von der fantastischen Arbeit der Wiener Blumenkünstler.
Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr.
Katja Eschemann
Stimme ich voll zu. Es gibt aber immer wieder Leute, die an allem was auszusetzen haben …
Lydia Wunderlich
Ich hatte die vorhergehende Doku über diesen außergewöhnlichen Menschen gesehen, die mich schon sehr berührt hatte…
Sein so kraftvolles, tiefgehendes Dirigat hat mich voll in seinen Bann gezogen:
Mit diesem humorvollen Dirigenten wird man auch in Zukunft vermehrt ein junges Publikum in den Konzertsaal ziehen… Dieses Neujahrskonzert war nicht nur ein Ohren-, sondern auch ein Augenschmaus.
Arwed Groth
Prosit Neujahr… seit Jahren ist das Neujahrskonzert mein persönlicher Start in das neue Jahr… auch schon mal ohne Publikum… aber in diesem neuen Jahr… absolut DAS Beste… emotionale, musikalische und dekorative Elemente haben ganz wunderbar zusammen harmoniert… Danke dafür, und dem ganzen Klangkörper… toi toi toi für 2026.
Herzlichst
Katja Eschemann
Ja, dass habe ich auch ganz genau so empfunden. Ich schaue mir das Konzert traditionell schon seit Kindertagen an. Es war sehr berührend und die gute Stimmung ging doch offensichtlich auf alle über. Ich finde es sehr gut mit der Zeit zu gehen und etwas jungen neuen Schwung hinein zu bringen. Ich war unglaublich begeistert und wünsche allen einen guten Start in das neue Jahr.
Ursel Latz
Habe nur die letzten Stücke gesehen – einfach wunderbar. War am Ende ganz ergriffen, so berührt und begeistert hat mich diese Lebensfreude und Begeisterung des Dirigenten und Orchesters. Zum Schluss noch durch das Publikum zu dirigieren – einmalig, mitreißend und so schön. Vielen Dank.
Alles Gute für 2026.
Sabine Köhler
Das Beste, was ich seit mehr als 40 Jahren zum Jahresbeginn gehört habe. Herausragende Leistungen aller Beteiligten, Dirigent und Musiker.
Ein äußerst gelungener Start ins Jahr 2026. Danke an alle, die dazu beigetragen haben!
Brigitte Czifra
Da kann ich ihnen gerne beipflichten. Sehe das Neujahrskonzert seit über 60 Jahren per TV, ausnahmslos. Sogar in Orten wie Peking oder Nashville. Und die heurige Ausgabe gehört sicherlich zu den Top 3 gemeinsam mit Kleiber und Jansons. Wenn das Jahr 2026 so weitergeht wie es mit diesem Konzertjuwel begann dann kann es ein gutes werden.
Ernst Kopica
Ich war 12 als in mein Elternhaus zu Weihnachten ein Fernsehapparat einzog und die ganze Familie am 1. Januar festlich gekleidet vor der Kiste saß und dem Neujahrskonzert lauschte, dass Willy Boskovsky dirigierte.
Seit dem war ich als Teenager schockverliebt in ihn und seine Art eine Musik rüberzubringen, die mir völlig fremd war.
Ob ich in den vergangenen 69 Jahren einmal ein Neujahrskonzert verpasst habe? Glaube ich fast nicht.
Nach Willy kamen viele andere – große Namen – für mich mehr oder weniger gelungene Konzerte, bis mich das heutige endlich mal wieder rundum begeistert hat.
Mit Yannik, seiner sympathischen, mitreißenden Lebhaftigkeit weht ein frischer Wind durch dieses klassische Konzertereignis.
Ich freue mich schon auf die kommenden!
Ulrike Göppert
Ich entnehme Ihrem Kommentar, dass Sie auch ein Fan von Willi Boskovsky sind. Auch ich sehe das Neujahrskonzert schon seit über 60 Jahren und habe nur sehr wenige verpasst. Seither bin ich auch ein Fan von ihm und besitze eine große Anzahl seiner Musikaufnahmen, u.a. auch die von Decca herausgegebene Gesamtausgabe. Er hat ja unwahrscheinlich viele Schallplatten und CDs eingespielt und veröffentlicht.
Aus dem Internet habe ich alles über ihn ausgedruckt, was ich finden konnte. Nun suche ich nach Menschen, die etwas über ihn aussagen können oder ihn vielleicht sogar gekannt haben.
Ursula Forjahn
Diese besondere Art Klassik mit Freude und Schwung zu zeigen und es auf das Publikum zu übertragen ist dem Dirigenten und den Musikern zu 150% gelungen. Vielen Dank für die gelungene Übertragung in mein Zuhause.
Marie Luise Pauli
Wer das Leben und seine Mitmenschen liebt, der liebt auch dieses Neujahrskonzert!
Ein besserer Auftakt für ein Neues Jahr ist fraglos nicht vorstellbar.
Einfach nur mitreißend, gefühlvoll und großartig!
Lothar Lewandowski
Ich habe fast alle Neujahrskonzerte bisher gesehen, aber das heurige ist meine absolute Nummer eins. Diese Leichtigkeit und Beschwingtheit unter dem Dirigat von Yannik Nézet-Séguin hat mich wirklich begeistert. Dank an den ORF für dieses einmalige Erlebnis!
Eva Melchart
Tolles Konzert. Das Beste seit Jahren. Insbesondere der Dirigent, die Musiker, die Musikstücke bildeten eine Einheit, die Freude und Vielfalt versprühten. Dieses Konzert berührte mich sehr. Einfach wunderbar. Danke allen Beteiligten.
Brunhilde Schwikal
Ach würde das Jahr 2026 doch bloß so weiter gehen und enden, wie es mit diesem Neujahrskonzert begann.
Herbert Leifels, München
Das wird es, Herr Leifels, Sie müssen nur ganz fest daran glauben. Ich wünsche es mir
jedenfalls für Sie und für alle, die hier schreiben und ganz besonders für die Musiker und den Dirigenten. Alles Liebe für alle
Gisela Wilczura
Ein phantastisches Konzert. ich bin grenzenlos begeistert. Ein Dirigent, der mit frischem Wind das Konzert geleitet hat. Die Lebensfreude und die Begeisterung zur Musik waren deutlich zu sehen. Dieser Mann lebt die Musik.
Es kann natürlich jeder seine eigene Meinung haben, aber die unterirdischen Kommentare bezüglich Dirigent, Musik und Ballett sind nicht nachvollziehbar. Vielleicht sind die Herrschaften mit dem falschen Fuß aufgestanden.
Ich würde mich über jedes weitere Dirigat sehr freuen.
Allen ein frohes und gesundes Jahr 2026.
Barbara Schneider
Zuerst wünsche ich allen Lesern/innen ein gesundes und friedliches neues Jahr 2026.
Ich bin sehr glücklich durch so ein wunderbares Neujahrskonzert in das neue Jahr starten zu dürfen.
Was für ein Segen.
Danke den Philharmonikern und dem Dirigenten.
Elisabeth Sick
Die Philharmoniker sind immer gut, aber was der Dirigent an Spielfreude heute in das Orchester getragen hat, war beeindruckend.
Einem Schlagzeuger a.D. sei die Bemerkung gestattet: Wenn der Dirigent seine thürkische Abteilung machen lässt, wird es immer was.
Lenke
Von Anfang an hat uns dieses Konzert in seinen Bann gezogen, es war phantastisch!!! Viel zu schnell verging die Zeit und man hörte nur noch den nicht enden wollenden Applaus! Wunderschöne Worte von Yannik an die ganze Welt gerichtet!!! Es wäre wunderbar, wenn sich noch viel mehr Menschen das zu Herzen nehmen würden!! Ich schließe mich vielen von Ihnen an… bitte Yannick immer wieder gerne verpflichten, um uns den Jahresbeginn so zu versüßen!!!
Petra Pasch
Ich bin in der DDR aufgewachsen. Seit wir einen Fernseher hatten, wurde das Neujahrskonzert geguckt. Von meinen Eltern auch in „Gala“. Heute lebe ich in Berlin und meine Tochter in Österreich. Ich habe in den Jahrzehnten nur 2 Konzerte verpasst. Aber was dieser wundervolle Mann heute mit dem hervorragenden Orchester gezaubert hat, war ein Feuerwerk der Freude und Leichtigkeit. Vielen, vielen Dank.
Monika Restetzki
Es war das beste Neujahrskonzert ever.
Unter diesem Dirigenten wird das Leben einfach lebenswert.
Man konnte abschalten und es total genießen.
Und Yannick hat zu dieser tollen Atmosphäre beigetragen. Fabelhaft!
Bei ihm spürt man, dass er in der Musik lebt. Ich wünsche ihm weiterhin alles Gute, viel Gesundheit und er soll sich immer diese Lebensfreude bewahren.
Michaela
Seit 70 Jahren höre ich mit Begeisterung die Neujahrskonzerte. Sie waren immer wunderschön und machten mich glücklich. Danke und liebe Grüße nach Wien.
I. Ludwig
Dieses Konzert heute war der absolute Hammer. Ein toller Dirigent und dazu noch alles auswendig dirigiert, zusammen mit einem hervorragenden Orchester, mehr geht nicht. So viel Spielfreude wie in den Gesichtern der Musiker zu sehen war, unglaublich. Danke an den einzigartigen Dirigenten und das überragende Orchester. Ein wunderbarer Start ins neue Jahr.
Karin Maler-Heidak
Das Jahr ist zu Ende, das Neue hat angefangen mit Pauken und Trompeten. Mit einem außergewöhnlichen Dirigenten. Mehr, bitte mehr, hätte man sagen wollen. Dieser Mann ist Musik selbst. Es war ein Erlebnis, diesem jungen, sympathischen Dirigenten zuzuhören und zuzuschauen! Das Konzert hätte doppelt so lange dauern können!
Ein sehr gelungener Jahresanfang.
Sigrun Thim
Möge das Jahr 2026 so weitergehen, wie es angefangen hat. Ich schaue seit ungefähr 40 Jahren das Neujahrskonzert, dieses war das schönste und mitreißenste. Die Musiker und Yannick, eine Sonderklasse. Allen stand die Freude, an ihrer Darbietung, ins Gesicht geschrieben. Ich hoffe, dass man sie noch öfter zusammen erleben kann. Auch das Ballett war sehr schön und passte gut dazu.
Wika Holländer
Ich schaue seit vielen Jahren das Wiener Neujahrskonzert und es war jedes Mal ein schönes Erlebnis, aber 2026 war Top of the TOP und bisher einzigartig! Da konnte man sehen, was ein Dirigent ausmachen kann. Die Lebenfreude, die er verbreitete und die sich offensichtlich auf das Orchester übertrug, gab dem Spielen des Orchesters eine besondere Note. Auch das Publikum war begeistert, was dann beim Radetzky-Marsch, den Yannick Nézet-Séguin aus dem Publikum begleitete, zu Standing Ovations führte, wie sie die ehrwürdige Halle des Wiener Musikvereins wohl noch nie erlebt hat!
Ein ganz grandioses Konzert und hoffentlich der sehr gute und einmalige Start in ein besseres 2026!
Es wäre schön, diese Kombination auch 2027 wieder sehen zu können!
Stefan Hagspiel
Ich bin ein Fan des Neujahrskonzertes, seit ich denken kann.
Dieses Mal war ich sooo begeistert, dass ich das Neujahrskonzert, in der Wiederholung, aufnehme!!
Vom ersten bis zum letzten Ton war es erfrischend.
Ich hoffe, dass Yannick Nézet-Séguin,
das nächste Neujahrskonzert wieder leitet!!
Alles Gute für dieses Jahr.
Christiane Pleyer
Ich habe nun seit 1. Jan. 2026 sehr viele
Äußerungen aus sehr vielen Quellen, nicht nur hier, auf mich wirken lassen und möchte etwas zurechtrücken und den von nahezu allen Seiten (99,9%) verursachten Hype für dieses Neujahrskonzert und den Dirigenten aus Gerechtigkeitsgründen dämpfen.
Damit möchte ich alle wieder auf den Boden der real existierenden Tatsachen
herunterholen.
Die Aussagen der Kommentierenden sind allerorts teilweise sehr überzogen und unzutreffend.
Natürlich sind Geschmäcker verschieden, und das ist auch gut so.
Wenn das Konzert gefallen hat, freut es mich für die Betreffenden, aber man sollte mit so bestimmten Aussagen und Attributen, die dem ganzen Konzert und dem Dirigenten zugeordnet werden, vorsichtig sein und nicht gleich so hoch greifen. Damit meine ich nicht das Orchester, das nach wie vor Höchstqualität aufweist, an die kein anderes Orchester der Welt herabkommt, auch wenn in letzter Zeit versucht wird, dies zu untergraben. Diese unangefochtene Qualität des Klangkörpers wurde ja auch von keinem in Frage gestellt.
Was aber darüberhinaus so flächendeckend gelobt wird und Begeisterung im Höchstmaß hervorbringt, ist weniger die Qualität der Musik bzw. des Spiels selbst, sondern
das Drumherum. Zugegebenermaßen liebe ich bei den entsprechenden Stücken, wie Schnellpolkas auch eine spritzige, mitreißende Art der Musikpräsentation – liebe aber auch eine tief empfundene, melancholisch angehauchte Interpretation und in Bewegung umgesetztes Dirigat v.a. bei den Walzern von Josef Strauß.
Beides habe ich vielfach auch in dieser Weise erleben dürfen. Dazu bedurfte es aber nicht solcher Mittel wie 2026.
Das Neujahrskonzert ist ja auch kein
Event, sondern sollte ein Konzert bleiben.
Es kommt natürlich auch darauf an, ob der sich Äußernde zu jung ist, um andere Konzerte gesehen zu haben, bei denen wirklich alles so zutraf, was heuer als absolut singulär hervorgehoben wurde oder sich durch die Verblendung in diesem Jahr nicht mehr an jene erinnern kann.
In jedem Fall sind Aussagen wie
„bestes Konzert ever“ oder/und noch schlimmer „bester Dirigent ever“,zu
gewagt und v.a. nicht zutreffend.
Das Konzert war zugegeben außergewöhnlich, anders als sonst, aber es deshalb gleich als „best ever“ zu bezeichnen und den Dirigenten auf das höchste Podest zu stellen, ist unzutreffend.
Ich erinnere mich noch gut an das
1. Neujahrskonzert von Riccardo Muti
1993. Da stand auch ein junger Dirigent, wie heuer, am Pult. Er war 51 damals und sprühte vor Energie. Er sprang und es riß ihn in die Luft, von seinen tänzerischen Schritten auf dem kleinen Podium, zu denen er durch die ihm ins Blut gehenden Klänge hingerissen wurde, ganz zu schweigen. Und das waren keine langsamen Walzer, sondern rasante Schnellpolkas. Man mußte zittern, dass er nicht einen Zentimeter zu weit, neben das Podium trat. Und das damals noch ohne rückwartige Stange am Podium.
In Saal zwischen dem Publikum ist man solchen Gefahren nicht ausgesetzt.
Muti legte einen Schwung, eine Brillanz und ein Strahlen an den Tag, das sich ebenso auf die Musiker und Zuschauer übertrug. Man sah bei ihm und allen Beteiligten die Begeisterung und Freude, auch damals in höchstem Maß: Ein Mann der Musik liebt und lebt, ja selbst Musik ist, durch und durch bis in die letzte Faser. Ein Ohren- und Augenschmaus, durch den man gerne auf die eingeblendeten Balletteinlagen verzichtet hätte. Wozu noch Ballett, fragte man sich. Muti, jung, schlank, elegant in seinen
fließenden Bewegungen, die durch den ganzen Körper flossen, ersetzte jedes Ballett.
Der Zuseher konnte sich dem ganzen nicht entziehen, und auch dieses Konzert hätte durchaus länger dauern können. Es war weder langweilig, bieder noch altbacken.
Mit gleichem Enthusiasmus wiederholten sich seine Konzerte 1997, 2000 und 2004.
Dann wurde der Maestro auch ruhiger,aber sie büßten keinerlei Exzellenz ein und ließen keine Begeisterungsfähigkeit auf höchstem Niveau vermissen.
Und auch jetzt kann Maestro Muti noch eine Energie und Agilität vorweisen, die seinesgleichen sucht. Von der hohen Qualität des Produktes unter seiner
Stabführung ganz zu schweigen. Dahin muss der heurige Dirigent erst noch kommen.
Yannick Nézet-Séguin ist zwar im gleichen Alter, wie Muti damals, aber auch eine andere Generation und Art von Mensch, obwohl Muti immer betont, der als Neapolitaner schlägt jeden an Witz, Spritzigkeit und Spielfreude.
Muti hat meiner Meinung nach aber auch eine andere Beziehung und Zugang zu der Musik von Strauß,der über den Weg seiner Liebe zu Schubert führt.
Die Begeisterung des Publikums für die Darbietung durch Nézet-Séguin zeigt aber auch das, was Muti immer wieder hervorhebt und bedauert. In der heutigen Zeit wollen die Menschen nur sehen und nicht mehr hören.
Eine Show (am Podium) kommt meist gut an. Es sollte aber die Musik im Vordergrund stehen, nicht der Aufputz, der alles zu höchsten Weihen katapultiert.
Nun und das war mir zu viel – zu viel Show.
So weit wäre Muti, auch als Neapolitaner und in jungen Jahren, nicht gegangen, hatte aber dennoch ein Feuerwerk entfacht, von dem man mitgerissen wurde.
Zuletzt noch zu den Worten Nézet-Séguins am Schluß. Sie waren zutreffend und tiefgehend,aber auch da ist er nicht der erste, der das erkannte.
Auch da war Maestro Muti, und das nicht halt nur einmal, Vorreiter mit der Erkenntnis,dass Musik die Unterschiede
jeglicher Art im Stande ist zu überwinden.
In diesem Sinne, auch wenn etwas verspätet
ein gutes 2026
Sabine Jesch