The Metropolitan Opera New York © Metopera
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 23. JANUAR 2026
New York
Metropolitan Opera muss vielleicht Chagall-Wandgemälde verkaufen
Intendant Peter Gelb fehlen Millionen Dollar. Kündigungen, Gehaltskürzungen und eingemietete Musicals stehen im Raum. Und der Verkauf von Chagall-Bildern. Erst im vergangenen Jahr hatte die Metropolitan Opera einen Deal mit Saudi-Arabien ausgehandelt, um sich aus ihrer bereits aus Covid-Zeiten resultierenden, prekären finanziellen Lage zu befreien: Das Königreich wollte das Haus über einen Zeitraum von acht Jahren mit insgesamt 200 Millionen Dollar unterstützen, dafür sollten Stars aus New York jeden Winter drei Wochen lang im Royal Diriyah Opera House nahe Riad gastieren. Nun könnte dieser – ohnehin wegen der Menschenrechtslage in Saudi-Arabien umstrittene – Vertrag nicht zustande kommen. Das lässt Intendant Peter Gelb möglicherweise zu drastischen Mitteln greifen.
Kurier.at
Salzburg/ Mozartwoche/Musikwissenschaft
Wie freimaurerisch und frauenfeindlich ist die „Zauberflöte“?
Anlässlich der „Zauberflöten“-Aufführung bei der Salzburger Mozartwoche: Musikwissenschaftler Ulrich Leisinger klärt heikle Fragen zu Mozarts meistgespielter Oper.
DiePresse.com
Frankfurt
Alte Oper führt Loriots „Ring des Nibelungen“ auf
Der Komiker Loriot ist mit Frankfurt eng verbunden. Beispielsweise wird in der Alten Oper seine Version von „Ring des Nibelungen“ Anfang Februar aufgeführt – natürlich auf ganz spezielle Art.
journal-frankfurt.de
Wien/Staatsoper
Nicht so toller Mozart-Tag mit ein bisserl Figaro
Ein ziemlich buntes Personal tummelt sich derzeit in Mozarts eher durchwachsenem „Le nozze di Figaro“ auf der Staatsopernbühne. Nur Patricia Nolz und der Dirigent Ádám Fischer können restlos überzeugen.
krone.at
Wien/Konzerthaus
Frühlingsopfer auf der Rieger-Orgel: Lee und Latry im Konzerthaus (Bezahlartikel) Strawinskys „Sacre du printemps“ war der Höhepunkt eines Orgelabends von Olivier Latry und Shin-Young Lee im Konzerthaus.
DiePresse.com
Wien
Die Wiener Chormädchen sind nun Teil der Hofmusikkapelle
Der Mädchenchor tritt ab September abwechselnd mit Chören der Sängerknaben bei sonntäglichen Messen auf – Kapelldirektor: „Meilenstein und Bereicherung“
DerStandard.at
Klagenfurt
Orfeo ed Euridice feiert Premiere im Stadttheater Klagenfurt
Die Oper Orfeo ed Euridice feiert am 5. Februar 2026 im Stadttheater Klagenfurt Premiere.
mein-klagenfurt.at
Salzburg
Ersterben der Töne und aufleben im Sturm
Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Alexander Soddy gastierten auf ihrer Österreich-Tournee mit dem Violinvirtuosen Augustin Hadelich bei der Kulturvereinigung im Großen Festspielhaus mit Wagner, Prokofjew und Elgar.
drehpunktkultur.at
Berlin
Wer inspirierte Chopin zu seinen Nocturnes?
Die Klassik-Tipps der Woche in Berlin mit Alice Sara Ott Vom Klavierkonzert über eine Opern-Premiere bis zum epochalen Requiem von Johannes Brahms
Tagesspiegel.de
München
Was läuft im Musiktheater? Startenor Jonathan Tetelman singt an der Bayerischen Staatsoper
Nathalie Stutzmann dirigiert die Premiere von Gounots „Faust“, am Gärtnerplatz zieht „Fürst Igor“ in die Schlacht, in Nürnberg fällt „Turandot“ in Ohnmacht.
SueddeutscheZeitung.de
Frankfurt
Meisterkurs Gesang mit Diana Damrau in der HfMDK Frankfurt
Diana Damrau kommt dank einer Förderung durch die „Evelyn und Martin Wentz Stiftung“ im Februar für einen einwöchigen Meisterkurs an die HfMDK Frankfurt. Die international gefeierte Sopranistin – vielfach als bedeutendste Königin der Nacht unserer Zeit bezeichnet – bietet den Studierenden eine besondere Inspirationsquelle.
kulturfreak.de
Straßburg
Selig sind die Glücklichen
Die Opéra National du Rhin feiert mit Jakob Peters-Messers Inszenierung von Korngolds seltener Oper „Das Wunder der Heliane“ Premiere. Die plakative Symbolik des Märchenstoffs trifft auf klaren Zugriff und wuchtigen Korngold-Klang aus dem Orchestergraben.
concerti.de
Auszeichnung
Ernst von Siemens Musikpreis 2026 geht an Jordi Savall
Förderpreise Komposition an Bethan Morgan-Williams, Hovik Sardaryan und Kitty Xiao
NeueMusikzeitung/nmz.de
Jordi Savall erhält den „Nobelpreis der Musik“
Der Ernst von Siemens Musikpreis geht an Jordi Savall. Der 84-jährige Gambist wird für sein Lebenswerk geehrt – für lebendige Alte Musik, Nachwuchsförderung und sein Engagement für kulturellen Austausch.
ndr.de share.google
Brückenbauer zwischen Zeiten und Kulturen
Der Gambist Jordi Savall bekommt den Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk und seine Verdienste für die Alte Musik verliehen. Der „Nobelpreis der Musik“ ist mit 250.000 Euro dotiert. Savall weiß schon, wie er das Preisgeld einsetzen will.
BR-Klassik.de
Feuilleton
Die schönsten Opernhäuser: Teatro Colón in Buenos Aires
Das imposante Teatro Colón im Herzen der argentinischen Hauptstadt ist mehr als 100 Jahre alt. Experten loben die besondere Akustik, die atemberaubende Architektur im europäischen Stil und seine immense Größe: Mit mehr als 2.500 Sitzplätzen ist das Teatro Colón eines der größten Konzerthäuser weltweit. Es zog die größten Opern- und Ballettkünstler an, von Maria Callas bis Luciano Pavarotti.
BR-Klassik.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Neapel
Q & A: Marina Rebeka & Ludovic Tézier on Recording ‘Simon Boccanegra’ & Debuting ‚Nabucco
operawire.com
London
Verdi’s La Traviata better than ever at the Royal Opera House
express.co.uk
Q & A: Roberto Alagna on Making Waves at 62, Singing ‘Turandot’ at the Royal Opera House & Career Highlights
operawire.com
Glasgow
Górecki’s Sorrowful Songs meditative and powerful at Celtic Connections
bachtrack.com/de
New York
In operatic dispute, Met Opera director and designers order names stripped from ‚Carmen‘
The production team of Bizet’s “Carmen” at the Metropolitan Opera demanded their names be removed from programs due to a restaging decision
independent.co.uk
Prototype ends with an eclectic artistic soiree and an iconoclastic stroke of genius
seenandheard-international.com
The revolutionary costume for today
The 20th anniversary revival of Richard Foreman and Michael Gordon’s What to Wear at the PROTOTYPE Festival showcases a fabulous ensemble.
parterre.com
The World’s Reigning Carmen Breaks Down Her Signature Aria (Subscription required)
Aigul Akhmetshina, performing now at the Met, shares her thoughts on what it takes to bring the famous Habanera to life.
nytimes.com
A study in control and proportion: the Clevelanders’ Verdi Requiem
bachtrack.com/de
The Metropolitan Museum of Art Announces New Spring and Summer 2026 MetLiveArts Season
metmuseum.org
Washington
Washington National Opera’s Divorce
From the Kennedy Center Is About to Get Complicated Who gets the $30 million endowment? What’s going on with the shared orchestra? “We have a very large legal team,“ says the opera’s artistic director.
washingtonian.com
John Adams, Joyce DiDonato, Isabel Leonard, Anthony Roth Costanzo, & Thomas Hampson
Among Artists Who Pledge Support to Washington National Opera
operawire.com
Houston
Khori Dastoor and Houston Grand Opera Are Soaring
High Houston Grand Opera (HGO) is getting glowing headlines these days, so SF Classical Voice asked its General Director and CEO, Khori Dastoor, a simple question: “What is your secret sauce?”
sfcv.org
Dallas
The Dallas Opera Unveils Winter And Spring 2026 Events
The season will include mainstage operas, family performances, competitions, and free community programs
broadwayworld.com
Feuilleton
The mathematical muse: a conversation with Bertrand Maury
bachtrack.com/de
Ballett / Tanz
Opernhaus Zürich; Ballettabend „Timeframed“ -Premierenbericht
opernmagazin.de
Sprechtheater
Wien
Herbert Föttinger: 20 Jahre Leidenschaft
Es geht ans Adieu-Sagen, an vielen bedeutenden Positionen des Kulturlebens. Unsere Abschiedsrunde beginnt bei Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger, der das Haus nach Otto Schenk und Helmuth Lohner mit riesigem Erfolg und lauten Konflikten in der Moderne positioniert hat, ohne die Identität zu zerstören.
news.at
Wien/Theater Nestroyhof
„Rose“ im Theater Nestroyhof Hamakom: Eine starke Frau blickt zurück (Bezahlartikel) Andrea Eckert berührt in Martin Shermans Monolog „Rose“ als jüdische Holocaust-Überlebende im Theater Nestroyhof Hamakom. Die Reduktion bleibt Programm.
DiePresse.com
Max Reinhardt Seminar: Das Versinken in der Bequemlichkeitshölle
Arme Erbengeneration: Anja Jemc setzte als Diplominszenierung „Villa Dolorosa“ von Rebekka Kricheldorf um.
Kurier.at
St. Pölten/NÖ Landestheater
„Die Räuber“ und „Animal Farm“ am Landestheater Niederösterreich
Zum Scheitern verurteilte Freiheitskämpfe bei Friedrich Schiller und George Orwell haben in St. Pölten Premiere
DerStandard.at
Paris
Theater in Paris: Ein Manifest gegen die Speichllecker (Bezahlartikel)
Linkshumane Vorstellung einer poetischeren Welt: Die achtzigjährige Regisseurin Brigitte Jaques-Wajeman inszeniert das Drama „Vie et Destin“ von Wassili Grossman.
FrankfurterAllgemeine.net
Literatur
Spitzentöne: Der Blechtrottel als Literaturkritiker
Eine deutsche KI will angehende Schriftsteller in einem fünfstufigen Verfahren zur Bestseller-Reife drillen. Folgen Sie mir in die Eingeweide des Blechtrottels und der Bildungspolitik. Und erfahren Sie in Spalte drei, wer sich hinter dem Nachwuchsdichter Tom Czlowiek verbirgt.
news.at
Ausstellungen/Kunst
Museen
Sparen bei Museen? „Weniger Ausstellungen, mehr Bildungsprogramm“
Österreich muss sparen, auch in der Kultur. Museumsbund-Präsident Matthias Beitl zur Sorge der heimischen Museen um weniger Geld und zur Frage, wo sie sparen könnten
DerStandard.at
Weniger Subvention: Wien Museum kürzt Programm und Öffnungszeiten
Kurier.at
Politik
Grönland: Das ist der Stand der Dinge
US-Präsident Donald Trump kündigt ein Rahmenabkommen zu Grönland an und verzichtet vorerst auf neue Strafzölle. NATO-Generalsekretär Mark Rutte betont, die Souveränitätsfrage sei kein Thema gewesen. Details der Vereinbarung bleiben vorerst unklar. US-Präsident Donald Trump zufolge ist ein Rahmenabkommen für eine künftige Vereinbarung über Grönland erzielt worden. In der Folge würden die für den 1. Februar geplanten neuen US-Strafzölle nicht in Kraft treten, erklärte Trump am Mittwoch auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Die Einigung sei bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte zustande gekommen und betreffe Grönland sowie die gesamte Arktisregion. Welche Inhalte dieses Rahmenabkommen konkret umfasst, blieb offen. Trump sagte dem US-Sender CNBC, die Vereinbarung sei „für die Ewigkeit“, Details zu der „etwas komplexen“ Übereinkunft würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
news.at
Weltpolitik
„Sie haben versagt“: Trump droht offen der NATO und fordert Grönland-Besitz
Mit leichter Verspätung und nach einer Panne begann Donald Trumps Auftritt vor dem World Economic Gipfel. Trump lobte seine Politik in höchsten Tönen, sprach aber dann auch über die Krisenherde Venezuela, Grönland und Ukraine.
oe24.at
Österreich
„Einstiger Freund“: Van der Bellen rechnet mit Trumps Amerika ab
Bundespräsident sieht Welt „in regelrechtem Wirbelsturm des Wandels“. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat seine traditionelle Rede beim Neujahrsempfang für die in Wien akkreditierten Diplomaten zu einer Abrechnung mit internationalen Gewalttätern und Rechtsbrechern zwischen Washington, Moskau und Teheran genutzt. Die USA bezeichnete er mit Blick auf die Annexionsdrohungen gegenüber Grönland explizit als „einstigen Freund“, die Intervention in Venezuela kritisierte er als Völkerrechtsbruch.
oe24.at
So bereichert sich Donald Trump im Amt
Deals in Dubai, Bitcoin- und Anleihe-Geschäfte: Das Privatvermögen Donald Trumps und seiner Familie steigt, während der Korruptionsverdacht wächst. Wohl nie zuvor haben ein US-Präsident und seine Familie in dessen Amtszeit derart ausgeprägtes persönliches Gewinnstreben an den Tag gelegt. „Forbes“ schätzt, dass sich Trumps Privatvermögen auf etwa 6,6 Milliarden Dollar verdoppelt habe
gmx.net
Jareds „Masterplan“. Trump-Schwiegersohn zeigt sein „Neues Gaza“
Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos den „Masterplan“ der US-Regierung für den Gazastreifen präsentiert. Vorgestellt wurde das Konzept am Donnerstag im Rahmen der offiziellen Unterzeichnung zur Gründung des neuen „Board of Peace“.
krone.at
Eklat im Parlament um „zerrissene Hosen“: Wöginger beleidigt FPÖ-Wähler
Die erste Nationalratssitzung des Jahres hat gleich mit einem Eklat begonnen. Im Mittelpunkt stand August Wöginger, der kräftig über die Teilnehmer am FPÖ-Neujahrsempfang am vergangenen Samstag in Klagenfurt herzog. „Die haben nicht einmal Zähne und zerrissene Hosen. Das sind eure Fahnenschwinger“, ätzte der ÖVP-Klubobmann, der sich wenig später für seine Ausdrucksweise entschuldigte.
krone.at
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Unter’m Strich
Österreich
Todor Ovtcharov: „Ich bin ein Wiener, aber ich werde niemals zum Österreicher“
Auf welche Vorurteile stoßen Bulgarinnen und Bulgaren in Österreich? News hat mit dem Kolumnisten Todor Ovtcharov darüber gesprochen. Er wuchs in Sofia auf und lebt seit 2006 in Wien.
news.at
Österreich
Hunde geerbt und gegen Letzten Willen abgegeben. Durfte der Verein das?
Das Erbe angenommen – aber die damit verknüpften, gehandicapten Hunde nach einiger Zeit abgegeben? Diese Causa wirft die grundsätzliche Frage auf: Wie stellt man eigentlich sicher, dass das Testament erfüllt wird?
krone.at
INFOS DES TAGES (FREITAG, 23. JANUAR 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 23. JANUAR 2026)
Quelle: onlinemerker.com
KLAGENFURT/ Stadttheater: Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck
Azione teatrale per musica in drei Akten von Christoph Willibald Gluck
Libretto von Ranieri de’ Calzabigi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE 05. Februar 2026, 19.30 Uhr
Mit dieser Produktion feiern Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, die sich seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala als erfolgreiches Regieduo etabliert haben, ihren Einstand in Klagenfurt. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Hofstetter.
Der Mythos über den thrakischen Sänger Orpheus, der mit seinem Gesang nicht nur Menschen und Tiere anzurühren vermochte, sondern auch Felsen und die Götter des Todes zum Weinen brachte, erzählt von der unauflöslichen Verschränkung von Liebe und Musik. Nachdem seine Frau Eurydike durch den Biss einer Giftschlange ums Leben gekommen ist, steigt Orpheus in die Unterwelt hinab, um ein zweites Leben für Eurydike zu erflehen. Mit seiner Musik besänftigt er die Geister der Hölle, worauf diese Eurydike die Rückkehr in die Welt der Lebenden gewähren. Doch auf dem Weg nach oben muss das Paar noch eine Prüfung bestehen: Orpheus darf sich nicht nach Eurydike umsehen, bis die beiden wieder an der Oberfläche sind.
Mit Orfeo ed Euridice schufen Ranieri de’ Calzabigi und Christoph Willibald Gluck 1762 einen neuartigen Operntypus. Das Libretto erzählt die Handlung geradlinig, ohne Intrigen, Nebenhandlungen und Umwege, und eröffnet so den Raum für die Darstellung der elementaren menschlichen Erfahrung von Liebe und Verlust. Glucks kongeniale Musik zeichnet sich durch schnörkellose, aber umso berührendere Klarheit aus, und entfaltet sich vor allem in der Gegensätzlichkeit von schauriger Unterwelt und lieblichem Glanz des Elysiums zu monumentalen Denkmälern der Liebe.
MUSIKALISCHE LEITUNG Michael Hofstetter, REGIE Carolin Pienkos, Cornelius Obonya
CHOREOGRAPHIE Riccardo De Nigris, BÜHNE Devin McDonough
KOSTÜME Laura Madgé Hörmann, CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner
DRAMATURGIE Markus Hänsel
ORFEO Tobias Hechler, EURIDICE Keri Fuge, AMORE Luisa Mordel
Tanzensemble
Kärntner Sinfonieorchester
Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt
Weitere Vorstellungen bis 28. März 2026
Einführungsmatinee 25. Jänner 2026, 11 Uhr, Moderation Aron Stiehl
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr, Sonntag um 14.30 Uhr
Schulvorstellung, 17. Februar 2026, 19.30 Uhr
17.00–19.00 Uhr Begleitprogramm
19.30 Uhr Vorstellungsbeginn
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OPER ZÜRICH Wenn das Neue Raum gewinnt. Zeitgenössisches Musiktheater und neue Konzertformate im Januar und Februar
Wenn das Neue einen Raum braucht, dann ist die Studiobühne meist der richtige Ort. Dieser Prämisse folgend verwandelt das Opernhaus Zürich seine Studiobühne zwischen dem 24. Januar und dem 28. Februar in einen experimentellen Klang- und Performanceraum für zeitgenössisches Musiktheater und neue Konzertformate.
Einen programmatischen Schwerpunkt bildet die Musiktheater-Performance «Sillons de Mémoires» (Rillen der Erinnerung). Das Werk der libanesischen Komponistin Dzovinar Mikirditsian und der Züricher Komponistin Katharina Rosenberger, die für ihre grenzüberschreitenden Arbeiten mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet wurde, feiert am 5. Februar seine Premiere. In einer vielschichtigen Klanginstallation setzen sich die beiden Künstlerinnen mit den Themen Heimat, Vertreibung und Migration auseinander und spüren radikal den Spuren nach, die diese Erfahrungen im Körper, in der Biografie und im kollektiven Gedächtnis hinterlassen. Was geschieht, wenn die Erinnerung an einen Ort fragmentiert ist, infrage gestellt oder gar ausgelöscht wird? Wie prägen Krieg, Krisen und Verlust das Selbstbild und den Blick in die ZukunD? Begleitet wird die Performance vom renommierten Genfer Schlagwerk-Kollektiv Eklekto.
«Sillons de Mémoires»
05/06/07 Februar, jeweils 19.30 Uhr, Studiobühne
Anlässlich des 100. Geburtstags des amerikanischen Komponisten und Künstlers Morton Feldman widmet sich das hauseigene Ensemble Opera Nova dem monumentalen Spätwerk «For Philip Guston» aus dem Jahr 1984. Das rund viereinhalbstündige Stück für Flöte, Klavier und Schlagzeug ist dem Maler Philip Guston gewidmet, mit dem Feldman bis in die späten 1960er-Jahre eine enge Freundschaft verband. Das Werk sprengt gewohnte Relationen von Konzert, Zeit und körperlicher Wahrnehmung: Das Publikum ist eingeladen, dem Konzert im Liegen zu lauschen; Ein- und Auslass sind jederzeit möglich.
Sonder-Kammerkonzert Morton Feldmann
24 Januar, 18.00 Uhr, Studiobühne
Rund um die Premiere von Paul Hindemiths Oper «Cardillac» lädt ein Kammerkonzert am Vormittag zu einer Entdeckungsreise in die farbige Klangwelt des Komponisten ein. Mitglieder des Orchesters der Oper Zürich stellen drei zentrale Werke der Bläserkammermusik des 20. Jahrhunderts vor. Darunter Hindemiths humoristische «Kleine Kammermusik op. 24, Nr. 2» aus dem Jahr 1922 und das gut zwanzig Jahre später entstandene «Septett für Blasinstrumente». Abgerundet wird das Programm durch Leoš Janáčeks «Suite für Bläsersextett «Mládí».
Sonder-Kammerkonzert zur Premiere von «Cardillac»
15.Februar, 11.15 Uhr, Studiobühne
Mit Olga Neuwirth ist eine der bedeutendsten Komponistinnen der Gegenwart erstmals mit einem Musiktheaterwerk am Opernhaus Zürich vertreten: «Monster’s Paradise» feiert Anfang März Premiere. Bereits eine Woche zuvor am 28. Februar um 18 Uhr präsentiert das Ensemble Opera Nova kammermusikalische Werke der österreichischen Komponistin. Neuwirths Musik bewegt sich zwischen gegenwärtiger Klangforschung, politischem Kommentar und spielerischer Grenzüberschreitung. Werke wie «HOOLOOMOOLOO» für Ensemble in drei Gruppen, «Magic flu-idity» für Flöte und Olivetti-Schreibmaschine oder die «Hommage à Klaus Nomi» für Countertenor (Andrew Watts) und Kammerorchester stehen exemplarisch für unterschiedliche Schaffensphasen.
Porträtkonzert Olga Neuwirth zur Premiere von «Monster’s Paradise»
28. Februar, 18.00 Uhr, Studiobühne
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Deutsche Oper am Rhein: Kammersänger Stefan Heidemann verabschiedet sich aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein

Stefan Heidemann als „Frank“ in „Die Fledermaus“ © Hansjörg Michel
Nach 35 Jahren im Ensemble und rund 1.200 Vorstellungen auf den Bühnen der Deutschen Oper am Rhein steht der Bariton am Freitag, 23. Januar 2026, noch einmal in Johann Strauss’ Operette „Die Fledermaus“ im Opernhaus Düsseldorf auf der Bühne.
Seit 35 Jahren gehört der Bariton Stefan Heidemann zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein. Innerhalb ihres großen Repertoires erarbeitete er in dieser Zeit rund 80 Partien – von lyrischen Mozart-Partien wie Papageno (Die Zauberflöte) bis zu Wagner-Helden wie Beckmesser (Die Meistersinger), Telramund (Lohengrin) und Alberich (Der Ring des Nibelungen). 2003 wurde er zum Kammersänger ernannt. Allein in Düsseldorf und Duisburg konnte ihn das Publikum in rund 1.200 Vorstellungen erleben.
Stefan Heidemann feierte große Erfolge an der Deutschen Oper am Rhein, aber auch international an vielen weiteren Opernhäusern. Zusammen mit seinen Engagements und Gastspielen an anderen Bühnen sang er knapp 2.000 Vorstellungen – seit 2007 auch im schweren Bariton-Fach, etwa in den Opern von Richard Wagner.
Neben seiner künstlerischen Arbeit an der Deutschen Oper am Rhein und Opernhäusern in aller Welt engagierte sich Stefan Heidemann über 20 Jahre ehrenamtlich für das Ensemble seines Stammhauses: Als Ensemblesprecher, Mitglied des Betriebsrates und künstlerisch beratendes Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein machte er sich – stets als Teamplayer – für gute Arbeitsbedingungen und das so charakteristische Ensemble des Zwei-Städte-Instituts stark. Für die Schlossfestspiele Neersen organisierte er zwischen 2005 und 2023 die jährliche Opern- und Operettengala mit zahlreichen Gastauftritten von Solistinnen und Solisten der Deutschen Oper am Rhein.
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Am 6. März 2026 veröffentlicht die Pianistin Siqian Li ihr Solo-Debüt Voyage among Fragments beim Label Sagitta Musica.

Mit Voyage among Fragments widmet sich Siqian Li konsequent der Kunst der Transkription. Der Flügel wird hier zugleich Orchester, Stimme und Erinnerungsraum. Das dramaturgisch fein kuratierte Programm verbindet Ravels La Valse (Korsantia), Gershwins Rhapsody in Blue für Klavier solo, selten gespielte Chanson-Bearbeitungen von Charles Trenet (Weissenberg) sowie die Jasmine Flower Fantasia von Wang-hua Chu.
Ausgebildet am Central Conservatory of Music in Peking, am New England Conservatory in Boston und am Royal College of Music in London, machte Siqian Li international durch ihre klangliche Präzision, Farbgestaltung und musikalische Tiefe auf sich aufmerksam. Zu ihren Auszeichnungen zählen unter anderem die Chappell Medal Piano Competition sowie die Halbfinalteilnahme beim Leeds International Piano Competition. Konzertauftritte führten sie u.a. in die Bridgewater Hall, die Jordan Hall in Boston, die Forbidden City Concert Hall in Peking und die Yamaha Ginza Hall in Tokio.
Das Album zeichnet eine musikalische Reise zwischen französischer Eleganz, chinesischer Klangtradition und amerikanischem Freiheitsgeist nach und markiert zugleich den bewussten künstlerischen Auftakt einer eigenständigen pianistischen Handschrift.
Weitere Informationen finden Sie hier!
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attitude – dance-platform: This week’s recommendations and some of the latest critiques from the past months January 22nd, 2026

© attitude
Julio Bocca – Teatro Colón’s (Buenos Aires) Artistic Director: An interview – Part 1 (September 10th, 2025)
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Julio Bocca – Teatro Colón’s (Buenos Aires) Artistic Director: An interview – Part 2 (September 10th, 2025)
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Vienna Opera Ball Press Conference: January 16th, 2026
(Mahler Hall, Vienna State Opera)
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Die Fledermaus (La chauve-souris), revisited: Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett), November 28th, 2025
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Callirhoe, revisited: Vienna State Ballet (Wiener Staasballett), January 7th, 2026
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Marie Antoinette, Première, December 20th, 2025: Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett), Volksoper
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Die Fledermaus (La chauve-souris), revisited: Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett), December 13th, 2025
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Die Fledermaus (La Chauve-souris), revisited: Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett), November 24th, 2025
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Première:
Ratmansky’s „Callirhoe“, Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett): October 19th, 2025
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