DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

260124 Essen Philharmonie © John Halvdan Olsen-Halvorsen

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

Essen
Klaus Mäkelä und die Philharmoniker aus Oslo brillieren in Essen
Der freundliche Herr am Einlass könnte der jüngere Bruder von Pierre Boulez sein. Ein besonderes Konzert steht bevor: Lisa Batiashvili spielt Tschaikowskis Violinkonzert, begleitet von den wunderbaren Musikern des Oslo Philharmonic unter noch-Chef Klaus Mäkelä, der gerade 30 geworden ist.
Allesamt also gern gesehene Gäste an Rhein und Ruhr. Mäkelä, designierter Chefdirigent des Concertgebouworkest, kommt in zwei Wochen mit den Amsterdamern und am 19. März mit dem Orchestre de Paris nach Köln. Er wird zum Ende der laufenden Saison vorzeitig den Posten in Oslo für seine beiden Chefpositionen in Amsterdam und Chicago aufgeben, den in Paris ein Jahr später.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Wien
Der Rosenkavalier süßelt erfolgreich in der Volksoper (Bezahlartikel)
Was Köpplingers Inszenierung uns klar macht und weshalb es sich so lohnt in den – und in diesen – „Rosenkavalier“ zu gehen.
DiePresse.com

Wien/Opernball
Schaumrolle sei Dank: Hollywood-Ikone Sharon Stone als Stargast beim Wiener Opernball
2008 war sie bereits am Life Ball – nun kehrt die Hollywood-Ikone nach Wien zurück. Diesmal wird der „Basic Instinct“-Star beim Opernball antanzen und vorher sogar noch in Oberösterreich unterwegs sein. Möglich macht das niemand Geringerer als Unternehmer und „Schaumrollenkönig“ Karl Guschlbauer. Ja, Richard Lugner hat nach seinem Ableben eine große Lücke hinterlassen, die nur schwer zu füllen ist. Was den Opernball angeht, ist allerdings einer dran, diese erfolgreich zu schließen: „Schaumrollenkönig“ Karl Guschlbauer. Nachdem er im vergangenen Jahr bereits Weltstar Priscilla Presley in seine „Süße Welt“ ins oberösterreichische St. Willibald locken konnte, wird der Unternehmer heuer mit Sharon Stone auf dem Wiener Opernball antanzen. „Der Opernball ist eine Veranstaltung von Weltruf und die Oper ein magischer Ort. Ich freue mich sehr darauf, in diese Welt eintauchen zu dürfen“, so Stone.
krone.at

Wien/Resonanzen
Krönender „Resonanzen“-Abschluss: Die Insel mit den geschminkten, strickenden Männern (Bezahlartikel)
„Le Poème Harmonique“ spielt durch und durch französisch – ist das eine rassistische Bemerkung? Das Orchester trotzte jedenfalls in Wien dem Trend der immer ähnlicher spielenden internationalen Klangkörper. Anzüge mit stark femininen Komponenten, Make-Up, Sopranstimme, manchmal mit Abgleiten in seine natürliche Lage: Bruno de Sá spielt auf lockere und bewusste Art mit den geschlechtlichen Identitäten. So wie es im Barock bei aller vermeintlich entgegengesetzten, aber doch aus rigiden Verboten resultierenden Strenge die Freiheit der Bühne geschmacklich erfordert hat.
DiePresse.com

Wien/Konzerthaus
25.1.26 „L’uomo femmina“, Konzerthaus, konzertant, „Starke Frauen, schwache Männer“
„Vedi vedi quel coniglio“ – nein, mit „Alice im Wunderland“ hat das nichts zu tun. Dieses Kaninchen wurde bereits im 18. Jahrhundert gejagt, im Jahr 1762, in Venedig. Aber keine Sorge, dem Kaninchen passiert nichts, die beiden jagenden Damen Cassandra und Ramira bringen eine fettere Beute mit nach Hause: nämlich zwei Männer!
operinwien.at

München/„Schwere Reiter“
Ich verbinde Musik mit Pflanzen in Masako Ohtas My Music Garden
Das Wunderbare am Abend ist, dass das Publikum jedes Mal die Stille nach dem verhallenden letzten Ton eines Stücks in den Saal in den eigenen Körper hineinsinken lässt, solange die Pianistin die Spannung an den Tasten aufrechterhält. Das produziert eine feinsinnige Atmosphäre. Den großen Respekt für jeden der Töne, den ich an diesem Abend höre.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Frankfurt/Alte Oper
Rouvali entfacht nordische Feuer in Frankfurter Nacht
Dieser Abend war mehr als ein Konzert; er war eine humane Feier der Musik, die verbindet, heilt und zum Schmunzeln bringt. Baeva und Rouvali, unterstützt vom wunderbaren Philharmonia Orchestra, zeigten, dass Klassik lebendig ist – mit Herz, Humor und ein bisschen Magie. Frankfurt wird das so schnell nicht vergessen.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Grenzenlos: Dorothee Oberlinger und Bruno de Sá bei den Wiener Resonanzen
Anzüge mit stark femininen Komponenten, Make-Up, Sopranstimme, manchmal mit Abgleiten in seine natürliche Lage: Bruno de Sá spielt auf lockere und bewusste Art mit den geschlechtlichen Identitäten. So wie es im Barock bei aller vermeintlich entgegengesetzten, aber doch aus rigiden Verboten resultierenden Strenge die Freiheit der Bühne geschmacklich erfordert hat. Jene Eigenschaften führten bei Sopranisten, Kastraten genannt, und den Komponisten, die sich um sie rissen, teils zum gegenseitigen Status eines Influencers; ähnlich dem heutigen Interesse und mancher PR-Überlegung, mit diesen jeweiligen Besonderheiten, Fähigkeiten und aufgebrochenen Diskussionen um Geschlechter und ihren Rollen für Aufmerksamkeit zu sorgen.
bachtrack.com/de

Salzburg
Rolando Villazón zur Mozartwoche Salzburg: „Ich möchte Mozarts Schatten sein“
Macht Mozarts Musik intelligenter? Das ist nicht sicher. Auf jeden Fall macht sie uns menschlicher, sagt Rolando Villazón. Er leitet die Salzburger Mozartwoche und erklärt, was ihn an Mozarts Musik bis heute so stark berührt.
BR-Klassik.de

Schwungvoll und delikat
Mozartwoche / Chamber Orchestra Europe / Capuçon.
Wie für den Großen Saal komponiert: Mit einem besonders „mozartischen“ Abend betörte das Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung des Geigers Renaud Capuçon – zusammen mit der Geigerin Clara-Jumi Kang und dem Bratschisten Paul Zientara.
DrehpunktKultur.at

Letztes Konzert von András Schiff und seiner Cappella Andrea Barca: Ein Abschied in strahlendem Moll (Bezahlartikel)
Sie hat die Mozartwoche knapp drei Jahrzehnte lang begleitet und geprägt. Am Sonntag endete eine Ära – mit finalen Klängen von und mit „ehrfürchtiger Bewunderung“ für András Schiff und seine Cappella Andrea Barca.
SalzburgerNachrichten.at

Unfassbare Gewalt – zeitlos
Universität Mozarteum: „The Rape of Lucretia“ Und wieder einmal bezahlt die Frau den Preis. Die Männer wetten auf die Tugend ihrer Frauen. Die Verlierer hassen den Gewinner und noch viel mehr dessen treue Gemahlin… Und wieder einmal präsentiert die Universität Mozarteum eine Opernproduktion die den sprichwörtlichen Atem raubt.
DrehpunktKultur.at

Berlin
Der ganze Laden in Brand
Mit Erich Wolfgang Korngolds frühem Gefühlsschocker „Violanta“ verabschiedet sich der Dirigent Sir Donald Runnicles aus Berlin
rondomagazin.de

Süchtigmachende Ausgrabung: Erich Wolfgang Korngolds „Violanta“ an der Deutschen Oper Berlin
Eine „Erinnerungsarbeit der besonderen Art“ sieht unser Kritiker Joachim Lange in David Hermanns Inszenierung von Korngolds Jugendwerk. Die Musik macht süchtig.
NeueMusikzeitung/nmz.de

In der Tiefe des eigenen Ichs
David Hermann inszeniert Erich Wolfgang Korngolds Einakter „Violanta“ als Psychothriller der Selbsterkenntnis. Der bald scheidende GMD der Deutschen Oper, Sir Donald Runnicles, zaubert mit dem Orchester des Hauses orchestrale Suggestionskraft.
concerti.de

Wenn das der Wagner wüsste
»Lohengrin« in der Berliner Staatsoper Unter den Linden Der hehre Ritter muss sich verabschieden. Das klassische Ende bleibt in der sonst manchmal schräg verlaufenden »Lohengrin«-Inszenierung von Calixto Bieito bestehen.
ungewelt.de

München
Don Giovanni an der Bayerischen Staatsoper hinterlässt einige Fragen
In der Hölle soll der Schuft schmoren und bleiben in der Unterwelt! „Resti dunque quel birbon con Proserpina e Pluton”, das rufen die anderen Figuren Don Giovanni nach, der kurz zuvor von der kalten Hand des steinernen Gastes ins Inferno gezogen wurde. Diese kurzen Verse ganz am Schluss dienen in der Inszenierung von David Hermann an der Bayerischen Staatsoper als Rahmen der gesamten Opernhandlung. So gedacht ist das von Mozart und Da Ponte sicherlich nicht. Im Libretto spielen die Unterweltgötter sonst überhaupt keine Rolle. Und dass sie auf Erden ihr Unwesen treiben, gibt auch die Mythologie nicht her. Aus den Verhältnissen Sterblicher halten sie sich nämlich heraus.
bachtrack.com/de

Frankfurt
Die Liebe: ein weites Feld
An der Oper Frankfurt entfacht „Amor vien dal destino“ unter der musikalischen Leitung von Václav Luks und in der konzentrierten Regie von R. B. Schlather ein tragikomisches Liebesspiel, das wahrlich mehr Lust auf die Musik Agostino Steffanis macht.
concerti.de

Oper Frankfurt: „Amor vien dal destino“ – Ich will leiden, ich will lieben (Bezahlartikel)
Die zärtliche Seite des Lebens: Agostino Steffanis „Amor vien dal destino“ im Frankfurter Opernhaus.
FrankfurterRundschau.de

Vielfach wirken die Pfeile des Amors (Bezahlartikel)
Agostino Steffani starb 1728 auf der Durchreise in Frankfurt. Jetzt hat man hier seine in Düsseldorf uraufgeführte Oper „Amor vien dal destino“ ausgegraben.
FrankfurterAllgemeine.net

Athen
Der Todessturz als Prinzip für die Ewigkeit
Athen: Mit „Requiem for the End of Love“ stellt die Griechische Nationaloper eine legendäre Performance zum Thema AIDS aus dem Jahr 1995 wieder auf den Prüfstand. Teodor Currentzis debütiert dabei als Dirigent im neuen Opernhaus seiner Geburtsstadt.
krone.at

Die schönsten Opernhäuser: Markgräfliches Opernhaus Bayreuth
Es ist ein Glanzstück barocker Architektur: Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth. Gebaut wurde es im 18. Jahrhundert – auf die Schnelle hochgezogen, weil in der markgräflichen Familie eine große Hochzeit bevorstand. Heute ist es eines der besterhaltenen Theater aus dem Barock und wurde 2012 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.
BR-Klassik.de

Nachruf
Theaterregisseur Dieter Giesing im Alter von 91 Jahren gestorben
Der deutsche Theatermacher war im Burg- und Akademietheater immer gern gesehen. 2019 feierte er mit „Eugen Onegin“ Opernpremiere in Klagenfurt
DerStandard.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Valencia
Overall, an excellent performance of Eugene Onegin in Valencia
seenandheard-international.com

Monte-Carlo
Opéra de Monte-Carlo 2026 Review: Die Walküre
Daniel Scofield Commands the Stage in Wagner’s Epic Work
operawire.com

London
Alisa Weilerstein, Pavel Kolesnikov, Wigmore Hall review –
charismatic performance from two luminously accomplished musicians Sonatas by Brahms and Prokofiev were revealed in all their intricacy
theartsdesk.com

New York
Shostakovich in the 1950s: private voice, public memorial
seenandheard-international.com

Chicago
Strong voices, conducting deliver a superb “Salome” at Lyric Opera
chicagoclassicalreview.com

Mexico
Arturo Chacón Cruz, Alfredo Daza & Ramón Vargas Lead Ópera de Bellas Artes’ 2026 Season
operawire.com

Feuilleton
Q & A: Patricia Illera on Interpreting Ástor Piazzolla’s Iconic ‘María de Buenos Aires’
operawire.com

Recordings
A 62-Disc Set Offers a Last Word on a Magisterial Pianist (Subcription required)
Maurizio Pollini’s complete recordings for Deutsche Grammophon have been gathered in one place, allowing listeners to trace his entire career.
nytimes.com

Ballet / Dance

San Francisco
Review: EUGENE ONEGIN at San Francisco Ballet
The world premiere of choreographer Yuri Possokhov’s retelling of the classic story runs through February 1st
broadwayworld.com

Ausstellungen/Kunst

Vor 40 Jahren starb Joseph Beuys  „Unter diesem Hut steckt Utopia“
Der Mann mit Hut verändert die Vorstellung von Kunst und vom Kunstbegriff. Mit seinem universalen Denken erweitert er die Malerei, die Bildhauerei, die Installation und die Performance, indem er alle Lebensbereiche des Menschen in die Kunst miteinbezieht. Damit bricht er mit alten Sehgewohnheiten, geht neue, ungewöhnliche Wege, die so manchen Zeitgenossen irritieren. Natur und Sinnlichkeit: Nähe zur Natur, diese Faszination für sie wird ihn nicht nur während seines 1946 begonnenen Kunststudiums, sondern auch in seinem folgenden Schaffen begleiten. Kunst sei dazu da, dass sie die „sinnliche Wahrnehmung entwickelt und die höhere Form des Denkens anregt, als Intuition, als Imagination und Inspiration“. Er will die Welt verändern, will keinen Kapitalismus, keinen Marxismus, sondern den Geist des Menschen aufwerten. Welt und Mensch sollen so geheilt werden. Zentral wird die These von der „sozialen Plastik“. Darunter versteht er „die Umgestaltung des Sozialleibes, an dem nicht nur jeder teilhaben kann, sondern wenn dieses große Werk gelingen soll, sogar jeder Mensch teilnehmen muss.“
deutschlandfunkkultur.de

Politik

25 Millionen Dollar für drei Inseln – Dänemarks Deal mit den USA von 1917
Schon vor über 100 Jahren verkaufte Dänemark Inseln an die USA – für Millionen Dollar. Der historische Deal sorgt heute wieder für Aufsehen. Welche Inseln betroffen waren – und warum Grönland nicht vergleichbar ist.
vol.at

Österreich
Nach den Putin-Eklats: Jetzt soll die ehemalige Ministerin Kneissl die Staatsbürgerschaft verlieren
Knalleffekt um die ehemalige Außenministerin Karin Kneissl: Ihre vielen verbalen Entgleisungen – sie verglich Österreicher jüngst ja erst mit Hyänen – könnten nun ein Nachspiel haben. Die NEOS fordern Konsequenzen und leiten ein Aberkennungsverfahren ihrer rot-weiß-roten Staatsbürgerschaft in die Wege.
krone.at

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Unter’m Strich

Lokalaugenschein: Insider verrät neue Details: Michael Schumacher sitzt im Rollstuhl
Der Hauptwohnsitz ist weiterhin das Anwesen in Gland am Genfer See, doch seit Jahren soll Michael besonders viel Zeit auf seiner Ferien-Villa auf Mallorca verbringen, die die Familie einst von Real-Madrid-Präsident Florentino Pérez gekauft hat. An beiden Orten herrschen hohe Sicherheitsvorkehrungen. Überwachungskameras, hohe blickdichte Zäune und ein eigenes Security-Personal achten darauf, dass nichts nach außen dringt.
oe24.at

Deutschland/Fussball
HSV äußert sich zu der Darstellung von Stefan Kuntz
Beim Hamburger SV geht die öffentliche Auseinandersetzung um die Trennung von Stefan Kuntz in die nächste Runde. In einem weiteren Statement nannte der Aufsichtsrat neue Details zu den Vorwürfen gegen den ehemaligen Sportvorstand. „Das von mehreren Hinweisgebenden unabhängig voneinander glaubhaft geschilderte Fehlverhalten, das zu internen Ermittlungen führte, umfasst zahlreiche schwerwiegende Pflichtverletzungen, die jeden verantwortungsvollen Aufsichtsrat zum Handeln veranlassen mussten“, heißt es in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten.
n-tv.de

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 28. JANUAR 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 28. JANUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

PARIS: EUGEN ONEGIN Triumph back stage

@operadeparis @borispinkhasovich @ruzanmantashyan @bogdan_volkov_tenor @alexandertsymbalyuk @elena.zaremba

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ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos und Videos
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Interview mit Michael Bladerer, Geschäftsführer der Wiener Philharmoniker: » Da denkt man sich dann, irgendwas hat man richtig gemacht «
27. Januar 2026

Von Thomas Prochazka

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Wiener Philharmoniker © Dieter Nagel 

Michael Bladerer, der Geschäftsführer der Wiener Philharmoniker, über das Neujahrskonzert und seine Einzigartigkeit, die Auswahl der Programme und Dirigenten, die Orchesterakademie und Zurufe von außen.

Für viele war die Wahl von Maestro Nézet-Séguin ja eine Überraschung. Auch die Wahl des Programms war im ersten Moment ungewöhnlich.

Michael Bladerer: Das Programm erarbeitet Daniel Froschauer in Zusammenarbeit mit dem Dirigenten. Daniel hat bei diesem Genre eine unheimliche Expertise. Yannick Nézet-Séguin war der Rainbow Waltz von Florence Price ein Anliegen. Das war ihm wichtig, aus vielen Gründen. Da ergibt das eine das andere.

Wann wurde denn die Idee geboren, Pierre Tourville, seinen Lebenspartner, beim Radetzky-Marsch mitspielen zu lassen?

Ich glaube, dass das in den allerletzten Proben entstand. Ich wusste nicht einmal davon. Die Idee kam aus den Reihen des Orchesters. Dazu ist sagen, Pierre ist Bratschist. Im Nachhinein finde ich das eine sehr charmante und liebe Idee, weil sie auch irgendwie symbolisiert, du bist mit deiner ganzen Familie einer von uns. Wir mögen dich. Ich fand das eine sehr schöne Geste…

Weiterlesen in

Der Merker

Thomas Prochazka/ www.dermerker.com

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Haydnregion Niederösterreich 2026: Von 15. März bis 13. Dezember 2026 gastiert die durch das geniale Brüderpaar Joseph und Michael Haydn geprägte Klassik-Konzertreihe in den schönsten Orten ihrer Geburtsregion.

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Fotos (v.l.): Haydn Geburtshaus, Innenhof © Niklas Schnaubelt; Claus Christian Schuster © Claus Christian Schuster; Mitra Kotte © Andrej Grlic; Christian Altenburger © Nancy Horowitz; Maria Rauch-Kallat © Helmuth Weichselbraun / Kleine Zeitung; Dorli Muhr © Anna Stoecher; Kandinsky Quartett © Elizaveta Tomanova, Barucco/Schloss Petronell Carnuntum © Niklas Schnaubelt; Konzert / Kirche Bruck/Leitha © Niklas Schnaubelt

Kostenlose Programmbroschüre 2026 verfügbar unter: https://www.haydnregion-noe.at/presse.html
(Download) sowie Bestellung per E-Mail: , sowie telefonisch: +43 (0)2164/2268.
Infos: www.haydnregion-noe.at

Mehr darüber morgen an dieser Stelle
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Herzlich willkommen zur 646. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG

MATINEE am Sonntag, dem 15.02.2026 um 11:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

KÜNSTLERINNEN: Trio Frizzante

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Marlies Gaugl, Querflöte
Marta Kordykiewicz, Cello
Doris Kitzmantel, Klavier

PROGRAMM:

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris) Grand Trio in D-Dur, 1795-96, Ben 461 – Allegro, – Andante – Rondo. Allegro
Frédéric Chopin (1810 – 1849). Introduction et Polonaise brillante, op. 3
Carl Maria von Weber (1786 – 1826) Trio in g-Moll, op. 63 – Allegro moderato, – Scherzo, – Andante espressivo (Schäfers Klage), – Finale: Allegro

Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten!

UND NACH DER KUNST DIE KULINARIK!
Wir kredenzen folgende Köstlichkeiten:
– Frittatensuppe und
– Zander geb. mit Salat / Kartoffel oder
– Hühner Schnitzel geb. oder
– Käsespätzle mit Salat und
– Apfelstrudel
Preis pro Menü: € 31,00 inkl. Steuern / Person mit Wasser am Tisch
(Bitte rechtzeitig reservieren!)
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Oper Frankfurt: Zweite Wiederaufnahme MADAMA BUTTERFLY

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Leutnant B.F. Pinkerton, Cio-Cio-San, genannt Butterfly, und Ensemble © Barbara Aumüller

Japanische Tragödie in zwei Akten von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini
Inszenierung: R.B. Schlather
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Silvia Gatto
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Doey Lüthi
Bewegungschoreografie: Sonoko Kamimura
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Cio-Cio-San, genannt Butterfly: Anna Princeva
Leutnant B.F. Pinkerton: Gerard Schneider / Kudaibergen Abildin (8., 14., 20. März 2026)
Konsul Sharpless: Domen Križaj
Suzuki: Kelsey Lauritano / Karolina Makuła (8., 14., 20. März 2026)
Goro, Heiratsvermittler: Peter Marsh u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Nach der Uraufführung seiner Tosca 1900 in Rom machte Giacomo Puccini (1858-1924) anlässlich eines Aufenthalts in London die Bekanntschaft mit David Belascos Erfolgsstück Madame Butterfly. Obwohl er der englischen Sprache nicht mächtig war, zeigte sich Puccini von dieser „japanischen Tragödie“ ergriffen, und der Stoff für seine nächste Oper war damit gefunden. Ein weiterer Grund für Puccinis Interesse mag auch die Vorliebe des damaligen Publikums für exotische Sujets gewesen sein. Seine bewährten Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica richteten ihm den Text ein, den er in seinem gewohnt melodienreichen Stil vertonte.
Dabei verwendete er aber auch wenige Phrasen japanischer Originalklänge, u.a. etwa aus der japanischen Nationalhymne. Am 17. Februar 1904 kam es an der Mailänder Scala zur Uraufführung des Werks, die jedoch auf große Ablehnung stieß. Erst im Laufe von insgesamt drei weiteren Fassungen (1904, 1905 und 1906) erhielt Madama Butterfly jene Form, welche sie zu einer der bekanntesten Opern weltweit machte.

Die musikalische Leitung der Wiederaufnahme hat Lorenzo Passerini inne, der seit September 2024 auch Chefdirigent der Jyväskylä Sinfonia in Finnland ist. Der italienische Musiker war zuletzt an Häusern wie der Wiener Staatsoper sowie der Deutschen Oper Berlin tätig. Die Titelpartie der Cio‑Cio‑San gestaltet die Sopranistin Anna Princeva, sie debütiert an der Oper Frankfurt. Die Partie der Cio-Cio-San interpretierte sie in dieser Spielzeit bereits in Stuttgart. Weitere Engagements führten sie an die Deutsche Oper am Rhein, die Staatsoper Hamburg, das Royal Opera House in London sowie an die Sydney Opera. Gerard Schneider debütiert als Leutnant B. F. Pinkerton; der österreichisch-australische Tenor ist seit der Spielzeit 2018/19 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. In der aktuellen Spielzeit debütiert er auch als Macduff (Macbeth) und als Mann mit Esel (Die Kluge). In den März-Vorstellungen gestaltet Kudaibergen Adilbin, ebenfalls Mitglied
des Ensembles, die Partie des Leutnants. Auch in weiteren Partien sind Ensemblemitglieder der Oper Frankfurt besetzt: Der slowenische Bariton Domen Križaj interpretiert Konsul Sharpless, Kelsey Lauritano und Karolina Makuła (in den März-Vorstellungen) sind als Suzuki zu erleben. Peter Marsh (Goro), Taehan Kim (Fürst Yamadori) und Kihwan Sim vervollständigen, neben den Opernstudio-Mitgliedern Ruby Dibble (Kate Pinkerton) und Jonas Müller (Kaiserlicher Kommissar) die Besetzung der zweiten Frankfurter Wiederaufnahme.

Wiederaufnahme: Freitag, 6. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 14. (18 Uhr), 22. Februar (18 Uhr); 8. (18 Uhr), 14., 20. März 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 121 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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BERLIN / Staatsoper Symphoniekonzert IV: Johannes Brahms: EIN DEUTSCHES REQUIEM, Op. 45; 26.1.2026

Christian Thielemann in seinem Element!
‚Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten‘.

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Schlussapplaus. Foto: Dr. Ingobert Waltenberger

Zum Winterwahnsinn titelte gestern die Berliner Zeitung „Fressen oder gefressen werden“: In Berlin reichen null Grad für ein Großchaos. Und wirklich legte gefrierender Eisregen den öffentlichen Verkehr in der deutschen Hauptstadt weitgehend lahm. Keine Straßenbahnen wegen stromunterbrechender Eisschichten auf den Oberleitungen, wenig U-Bahnen – die U2 etwa war auf oberirdischen Teilstrecken gesperrt; und genau die brauche ich, um in die Staatsoper Unter den Linden zu kommen. Zum Glück gibt es Busse….

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger
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Giselle – Peter Wrights Klassiker des romantischen Balletts live in den Kinos am 3. März 2026

The Royal Ballet - Wikipedia

Woolf Works live in den Kinos am 9. Februar 2026

Mit Giselle bringt das Royal Ballet einen der bedeutendsten Klassiker des romantischen Balletts am 3. März 2026 live in die deutschsprachigen Kinos. Grundlage der heutigen Fassung ist die Choreografie von Marius Petipa, der das 1841 uraufgeführte Original von Jean Coralli und Jules Perrot weiterentwickelte. Auf dieser Tradition aufbauend schuf Peter Wright seine prägende Inszenierung für das Royal Ballet. Die Musik stammt von dem französischen Opern- und Ballettkomponisten Adolphe Adam.

Nicht nur gilt Giselle als eines der Schlüsselwerke des klassischen Ballettkanons, sondern bietet zugleich als eine der begehrtesten Rollen für Tänzerinnen weltweit. In der Kinoübertragung sind die Ersten Solist*innen des Royal Ballet Akane Takada in der Titelrolle und Steven McRae als Albrecht zu erleben.

Das Ballett handelt von der jungen Bauerntochter Giselle, die durch den Betrug ihres Geliebten Albrecht – eines als Bauern getarnten Adligen – in den Tod getrieben wird. Von Schuldgefühlen geplagt sucht Albrecht ihr Grab im Mondlicht auf und wird dort von den Wilis, den rachsüchtigen Geistern junger Frauen, die vor ihrer Hochzeit starben, zum Tod verurteilt. Giselles Liebe jedoch überdauert den Tod und bewahrt ihn vor seinem Schicksal.

Bereits im Februar wird eine weitere Ballett-Produktion der Royal Opera live in die deutschsprachigen Kinos übertragen. Am 9. Februar 2026 zeigt das Royal Ballet Wayne McGregors vielfach ausgezeichnetes Triptychon Woolf Works, welches Virginia Woolfs Romane Mrs Dalloway, Orlando und Die Wellen mit Elementen aus ihren autobiografischen Schriften, die Aspekte ihres bewegten Lebens widerspiegeln, verbindet. Die Erste Solotänzerin des Royal Ballet, Natalia Osipova, übernimmt die Rolle der Clarissa / Virginia Woolf.

Mehr Infos hier.

Kinokarten und Infos zur gesamten Saison sind erhältlich unter www.rbokino.com.

Bildmaterial zu Giselle finden Sie hier.

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Theater Basel: Ab der Spielzeit 26/27 wechselt Jean Denes an das Grand Théâtre de Genève. Cameron Arens wird neuer Opern- und Casting-Direktor am Theater Basel.

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Cameron Arens © Felix Grünschloss

Seit 2020 ist Jean Denes Opern- und Casting-Direktor am Theater Basel, nun wechselt er nach sechs Spielzeiten in die Künstlerische Leitung des Grand Théâtre de Genève.
Intendant Benedikt von Peter: «Wir gratulieren Jean Denes zu seiner grossartigen Position an der Oper in Genf. Jean hat unseren Opernspielplan in besonderer Weise geprägt. Mit seinem feinen Gespür für Besetzungen hat er wesentlich zum Erfolg und zur Seele unserer Opernproduktionen beigetragen. Wir danken ihm für seine Expertise und Professionalität, die er am Theater Basel eingebracht hat.»

Ab der nächsten Spielzeit 26/27 übernimmt Cameron Arens die Position des Opern- und Casting-Direktors am Theater Basel. Nach langjähriger Leitungserfahrung als Künstlerischer Betriebsdirektor und Casting Manager an führenden Opernhäusern und Festivals – etwa dem Festival d’Aix-en-Provence, der Opéra National de Paris und der Lyric Opera of Chicago – bringt Cameron Arens nun seine starke internationale Kompetenz an das Theater Basel.
Im Zentrum seiner Arbeit stehen die administrative Leitung des Opernbetriebs, die Besetzungen sowie die enge Zusammenarbeit mit der Künstlerischen Leitung und Kollektiven wie Orchester und Chor. In seiner Funktion ist er Teil der Theaterleitung.
«Dass wir mit Cameron Arens einen international hervorragend vernetzten Opern- und Kulturmanager für das Theater Basel gewinnen konnten, freut uns sehr», so Intendant Benedikt von Peter.

«Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir das Leitungsteam des Theater Basel entgegenbringt und über die Gelegenheit, Teil dieser inspirierenden Gemeinschaft von Künstlern und Mitarbeitern zu werden. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit
.», so Cameron Arens.

Biographie
Cameron Arens ist ein erfahrener Kulturmanager und Produzent mit einem vielfältigen Hintergrund in Musik- und Veranstaltungsmanagement. Derzeit ist er künstlerischer Betriebsdirektor und Direktor der Akademie des Festival d’Aix-en-Provence, wo er seit 2022 tätig ist. Zuvor war Cameron Arens als Senior Director of Production an der Lyric Opera of Chicago, als Director of Audience Development für das Chicago Symphony Orchestra und als Casting Manager (interim) für die Pariser Oper tätig. Darüber hinaus war er als beratender Produzent für das Spoleto Festival (USA), als künstlerischer Produktionsleiter für das Badische Staatstheater und als Regieassistent bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik tätig. Cameron Arens studierte Musikwissenschaft (B.A.) an der Yale University sowie Kontrabass im Rahmen eines Masterstudiums an der Yale School of Music.

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Porgy an Bess“ (Riemergasse 11, 1010 Wien)

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Am Anfang war das Wort
»Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn,
dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen,
dem Bekannten die Würde des Unbekannten,
dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich es.«

Novalis (1772 -1801)

Indem wir dem hohen Sinn Gemeines,
dem geheimnisvollen Ansehen Gewöhnliches,
der Würde des Unbekannten bekannt Unwürdiges,
dem Unendlichen einen endlichen Schein geben, so neoliberalisieren wir es.

Renald Deppe (aus Newsletter November 2020)

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Lost & Found & Brennkammer

in der Strengen Kammer • curated by Peter Herbert Porgy & Bess • Riemergasse 11
1010 Wien / Tel.: 01 512 88 11
Veranstaltungsbeginn: 19:00 Uhr
Eintritt: Pay as you wish
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schoepfblog – Programm der 5. Kalenderwoche vom 26.01.2026 bis zum 01.02.2026

Rückblick Freitag:
Musik: Bernhard Schlögl bespricht das 3. Symphoniekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck, das unter dem Motto „Fernes Licht“ stand.

Montag:
Apropos: Der erste Therapieschritt gegen die Einsamkeit ist ihre Anerkennung als massenhaftes Phänomen. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Helmuth Schönauer über den neuen Roman „Schleifen“ des literarischen Senkrechtstarters Elias Hirschl.
Klima: Ein weiteres Beispiel für einen besonders kalten Winter: der Kältewinter in Europa 1962/ 63. Solches kann sich auch in Zukunft wieder ereignen. (Günther Aigner)

Mittwoch:
Kultur: Max Hofer im Gespräch mit dem Schauspieler Peter Schorn. Was ist kulturell los in Südtirol?

Donnerstag:
Reisen: Der 3. und letzte Brief von Ronald Weinberger von seiner Reise durch China, in diesem Fall aus Taiwan, dem nostalgischen Gegenstück zu Festland-China.

Freitag:
Liebe: Reinhard Kocznar kann mit dem Begriff Sex und Brigitte Bardot wenig anfangen. Dennoch erlebte auch er die 1970-er Jahre als Befreiung.
Musik: Wenn die Schützen Frauen in ihre Reihen aufgenommen hätten, hätte dies zu einer Katastrophe in der Blasmusik geführt. (Alois Schöpf)

Samstag:
Höflichkeit: Elias Schneitter über die Floskel „wie geht’s“, was dahintersteckt und wie man am besten darauf reagiert.

Sonntag:
Schützen: Helmuth Schönauer will sein Schützenbier unter Männern trinken und nicht immer aufpassen müssen, dass er in die Fänge einer Me-Too-Lady gerät.

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/

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