Ein Kommentar zu „20260403_WarRequiem_Mallwitz_MCO_cMichaelBode (3)“
Wir haben das War Requiem schon am Karfreitag 2024 schon vor zwei Jahren im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt in einer grandiosen und zugleich berührenden Aufführung erlebt. Deshalb war ich etwas skeptisch, ob es sinnvoll sein würde, dieses aufwühlende Werk nochmals von derselben Dirigentin zu hören. Doch, es hat sich gelohnt. In mancher Hinsicht wurde die damalige Aufführung noch getoppt. Es war deutlich zu merken, dass Mallwitz dieses Werk immer wieder und immer noch beschäftigt.
Aber nun konkret einige Anmerkungen: Orchester (Mahler Chamber) und die drei Solisten auf höchstem Niveau, gesanglich wie textgestaltend, die Sopranistin (mir bisher nicht bekannt) als zentrale Figur in der Mitte des Chores hinter dem Orchester plaziert. Wenn man etwas, auf diesem hohen Niveau, bemängeln will, dann warenes die Chöre. Irgendwie war zu merken, dass die getrennt einstudiert worden waren, sie waren nicht ganz so schlagkräftig wie die Berliner, auch wenn sich Mallwitz bei ihrem Dirigat gerade beim mehrmals vorkommenden Dies Irae der Chöre besonders annahm. Und leider kein reiner Knabenchor, den Britten meiner Meinung nach bewusst einsetzt, wegen der raueren Stimmen. Aber wie gesagt, diese Kritik ist etwas unfair, weil beim Engagement halt auch finanzielle Aspekte eine Rolle spielen. Insgesamt eine exemplarische Aufführung, die diesem, zumindest in Süddeutschland etwas unterschätzten, Komponisten hoffentlich zu mehr Beachtung auch beim Publikum verhilft.
Wir haben das War Requiem schon am Karfreitag 2024 schon vor zwei Jahren im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt in einer grandiosen und zugleich berührenden Aufführung erlebt. Deshalb war ich etwas skeptisch, ob es sinnvoll sein würde, dieses aufwühlende Werk nochmals von derselben Dirigentin zu hören. Doch, es hat sich gelohnt. In mancher Hinsicht wurde die damalige Aufführung noch getoppt. Es war deutlich zu merken, dass Mallwitz dieses Werk immer wieder und immer noch beschäftigt.
Aber nun konkret einige Anmerkungen: Orchester (Mahler Chamber) und die drei Solisten auf höchstem Niveau, gesanglich wie textgestaltend, die Sopranistin (mir bisher nicht bekannt) als zentrale Figur in der Mitte des Chores hinter dem Orchester plaziert. Wenn man etwas, auf diesem hohen Niveau, bemängeln will, dann warenes die Chöre. Irgendwie war zu merken, dass die getrennt einstudiert worden waren, sie waren nicht ganz so schlagkräftig wie die Berliner, auch wenn sich Mallwitz bei ihrem Dirigat gerade beim mehrmals vorkommenden Dies Irae der Chöre besonders annahm. Und leider kein reiner Knabenchor, den Britten meiner Meinung nach bewusst einsetzt, wegen der raueren Stimmen. Aber wie gesagt, diese Kritik ist etwas unfair, weil beim Engagement halt auch finanzielle Aspekte eine Rolle spielen. Insgesamt eine exemplarische Aufführung, die diesem, zumindest in Süddeutschland etwas unterschätzten, Komponisten hoffentlich zu mehr Beachtung auch beim Publikum verhilft.
Kaspar Apfelböck, Schwabach (Mittelfranken)