Die DIENSTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2021

Die DIENSTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2021

Teodor Currentzis © Nadia Rosenberg
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2021

Wien/ Konzerthaus
Gustav Mahler im Korsett des Effekts
Teodor Currentzis gastierte mit seinem Ensemble Music Aeterna im Wiener Konzerthaus. Ein eindrucksvoller Abend.
Wiener Zeitung

Der gehypte Dirigent zeigt ungewohnte Schwächen
Das Mahler-Erlebnis mit Teodor Currentzis ernüchtert. Auf der Suche, bei der Currentzis zwar mit dem Herzen eines Löwen kämpft, verliert er sich in Perfektion und Schönklang. Dass dabei auch sein Gefolge, wie einige das eigens von Currentzis gegründete Ensemble musicAeterna bezeichnen, ebenso alles gibt, ändert am Ergebnis leider nichts. Auch wenn Mahlers gigantischer Kosmos von allen mit viel Spielfreude und Energie ausgekostet wird, letztendlich fehlt etwas: Mahler nur richtig zu spielen, ist einfach zu wenig.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Currentzis lässt es flirren und beben
Der kontroversielle Dirigent widmete sich Mahler und Retinsky im Wiener Konzerthaus
Der Standard.at

Currentzis in Wien: Wasserflöten vor Mahlers Welttheater (Bezahlartikel)
Jubel für Teodor Currentzis und „musicAeterna“ mit Gustav Mahlers Fünfter und einer zeitgenössischen Novität im Konzerthaus.
Die Presse.com

„Konzertgänger in Berlin“
Brummsummend: sinn entflinnen mit Wolf & WUMM!
Immer wenn man mal wieder von Großopernregien ermattet ist (womit nicht das ach so böse „Regietheater“ gemeint ist oder gar die Idee von Inszenierung an sich, sondern eher faule Als-ob-Regie, wie zuletzt erlebt in den staatsöperlichen Falstaff und Figaro ), dann wird’s mal wieder Zeit für „Kindertheater“. Auch da gibt es natürlich Höhen und Tiefen, aber das Publikum ist unbehumpsbar. Also auf mit dem Fünfjährigen zu WUMM!
https://hundert11.net/brummsummend/

München
Eröffnung der Isarphilharmonie: Der große Sprung nach vorn
Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker eröffnen die Isarphilharmonie in Sendling.
Münchner Abenzeitung

München
Neuentdeckungen und Liebgewonnenes mit Klaus Mäkelä im Münchner Herkulessaal
bachtrack.com

Unspektakulär, preisgünstig und gelungen: Die Münchner Philharmoniker eröffnen die Isarphilharmonie
Donaukurier.de

Geretsried
Zauberflöte im Zelt
Der Geretsrieder Kulturherbst macht mit dem Mozart-Klassiker zum ersten Mal auf Oper – und überrascht angenehm
Sueddeutsche Zeitung

Bonn
So klingt es, wenn ein Computer Beethoven vollendet (Bezahlartikel)
Die Presse.com

Dortmund
Jubel für Barockprojekt „Sehnsucht“ in Dortmunds Oper
WAZ.de

Duisburg
Deutsche Oper am Rhein: Mieczysław Weinbergs „Masel Tov! Wir gratulieren!“ begeisterte im Theater Duisburg
rundschau-duisburg.de

Würzburg
Romeo mit Handgranate: „Capulets und Montagues“ in Würzburg
BR-Klassik.de

Radebeul
Die Bildnisse des Joseph K. – von Einems „Der Prozeß“ an den Landesbühnen Sachsen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien / Konzerthaus
Wiener Konzerthaus: Muntere Bernstein-Hommage
Das glänzende ORF-Radio-Symphonieorchester unter Marin Alsop mit Werken von Cech, Adès und Bernstein
Der Standard.at

Wien / Musikverein
Brittens „War Requiem“: Der Jammer des Kriegs
Dirigent Ivor Bolton leitete das stark besetzte Ensemble im Wiener Musikverein.
Wiener Zeitung

Wien / Staatsoper
Unglaubliche Wirkung aus dem Nichts
Claudio Monteverdi, L’incoronazione di Poppea
Einfach hingehen, fallen lassen und sich ins Zauberreich des Claudio Monteverdi entführen lassen. Das haben sich anscheinend auch viele der jüngeren Generation gedacht, die im Publikum dieses Mal dabei waren. Ein Verdienst von Bogdan Roščić. Auch wenn bislang nicht alles aufgegangen ist, sein Vorhaben, nach seiner Ära den Altersdurchschnitt deutlich gesenkt zu haben, nimmt schön langsam Fahrt auf.
von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Bruckner könnte als erster Komponist seliggesprochen werden „Bild eines heiligen Künstlers“
Domradio.de

Graz
Weihnachten im Oktober: La bohème an der Oper Graz
bachtrack.com

Graz
Staatsopern-Gala in Graz mit Philippe Jordan: „Zum Chefdirigenten wird man nicht geboren“ (Bezahlartikel)
Kleine Zeitung

Prag
Offenes Mini-Drama: Uraufführung des Opernfragments „Malva“ bei „Zemlinsky 150“ in Prag
Neue Musikzeitung/nmz.de

CD
Nacht und Traum
Neue CDs von Daniel Müller-Schott, dem Jewish Chamber Orchestra, Gaia Sokoli und Quatuor Ébène.
Sueddeutsche Zeitung

Links zu englischsprachigen Artikeln

Zürich
Britten at apocalyptic proportions in the Tonhalle Zürich
bachtrack.com

Prag
A star-studded disappointment in Prague’s first big opera premiere of the season
bachtrack.com

Genua
Q & A: Sebastian Catana on the Teatro Carlo Felice, “Pagliacci” & Verismo
https://operawire.com/q-a-sebastian-catana-on-the-teatro-carlo-felice-pagliacci-verismo/

London
Dame Sarah Connolly’s Brexit comments are about more than just opera (Subscription required)
independent.com

From Russia without Love: Gabriela Montero at King’s Place
https://bachtrack.com/de_DE/review-montero-chaplin-immigrant-kings-place-october-2021

Glyndebourne
Glyndebourne’s 2021 Tour opens with Frederic Wake-Walker’s new production of Fidelio
operatoday.com

Don Pasquale, Glyndebourne Tour review – winning comeback for a sturdy veteran
Sweet spots abound in Donizetti’s much-loved sugar-daddy romp
theartsdesk.com

New York
Carnegie Hall 2021-22 Review: Jonas Kaufmann in Recital
Jonas Kaufmann’s Musical Spell is Interrupted by Audience’s Antics
operawire.com

Jonas Kaufmann mixes rare Liszt and lieder favorites in Carnegie recital
newyorkclasicalreview

New Jersey
Review: The New Jersey Symphony Orchestra Returns, With Gusto
The dynamic conductor Xian Zhang opened the symphony’s new season at the New Jersey Performing Arts Center on a balmy night in Newark.
The New York Times

Los Angeles
Review: For Dudamel, Erivo and the L.A. Phil, an incomparable “Homecoming” gala
latimes.com

Feuilleton
Louise Farrenc, 19th-Century Composer, Surges Back Into Sound
Orchestras are turning to her turbulent symphonies; pianists, to her sophisticated études; chamber musicians, to her superb Nonet.
https://www.nytimes.com/2021/10/08/arts/music/classical-music-farrenc.html

Musical

Ralph Siegel über „Zeppelin – Das Musical“: „Mein Lebenswerk“
„Zeppelin – Das Musical“: Fünf Jahre Arbeit, viel Geld und Nerven hat Ralph Siegel das Projekt im Festspielhaus Neuschwanstein gekostet. Ein Gespräch über Lebens- und Kompositionsfragen.
Münchner Abendzeitung

Sprechtheater

Kabarettist Alfred Dorfer ist 60
Auf der Bühne, im Kino und Fernsehen gehört er zu den erfolgreichsten österreichischen Kabarettisten. Alfred Dorfer prägte sich mit „Muttertag“ und „Indien“ und „MA 2412“ ins kollektive Gedächtnis ein. Heute feiert er seinen 60. Geburtstag.
https://wien.orf.at/stories/3125140/

Film/ TV/ Medien

Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky: „Das Leben ist kein Jammertal“
Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky entfaltet im Historienthriller „Hinterland“ ein digital gemaltes Wien. Warum er die Hauptstadt gar nicht trist findet – und Netflix zwiespältig sieht.
Die Presse.com

#AllesaufdenTisch: YouTube löscht Künstler-Videos über Corona
Die Begründung des Internet-Giganten ++ Anwalt sieht „neue Dimension des Rechtsbruchs“
Bild.de

YouTube durfte „#allesaufdentisch“-Clips nicht löschen
Die Videoplattform YouTube hat laut einer Eilentscheidung des deutschen Landgerichts Köln zwei Interviewclips der umstrittenen Aktion „#allesaufdentisch“ zu Unrecht gelöscht.
Nicht gut genug begründet
httpa://orf.at/stories/3232089/

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Unter’m Strich

Pseudointellektuell: Mit intellektueller Fassade blenden
Wir leben derzeit allerorten gesellschaftlich (Politik, Theater (? noch relevant ?) usw. ) in einem Ozean von Aufschneidern. Intellekt lateinisch „intellegĕre“, einsehen, verstehen, erkennen, gehobenes Erkenntnisvermögen, höheres Vermögen der Seele.
…wenn Menschen über Werte reflektieren können, über Abstraktes wie Wahrheit und Gerechtigkeit.
Gefunden von TTT
https://www.audimax.de/studienhilfe/pruefungsangst-leistungsdruck-huerden/pseudointellektuell-mit-intellektueller-fassade-blenden/

Deutschland
Österreichs Kanzlersturz : Was die Union aus dem Fall Kurz lernen kann
Frankfurter Allgemeine

Erster Kurz-Vertrauter verliert seinen Job
Der Abtritt von Mr. Message Control: Wer ist Gerald Fleischmann?
Der „Ruppige“ war Ex-Sprecher und später Medienbeauftragter, von Sebastian Kurz. Ein Überblick über seine Laufbahn.
Kurier.at

Auch Geimpfte im Spital: Wirkt die Impfung überhaupt?
Die Anzahl der Geimpften, die im Krankenhaus behandelt werden, ist zeitweise prozentuell recht hoch. Ein Hinweis auf eine schlecht wirkende Impfung ist dies aber noch nicht. Die meisten der Patienten mit Impfdurchbrüchen sind immunsupprimiert, alt oder schwer krank.
Die Presse.com

Fußball
Dänemark vs. Österreich: Das letzte Match! Das letzte Match?
Am Dienstag gastiert das Team anlässlich der WM-Qualifikation in Kopenhagen. Fest steht: Für den scheidenden ÖFB-Boss Leo Windtner ist es die letzte Dienstreise
Der Standard

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 12. OKTOBER 2021)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 12. OKTOBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: Wiederaufnahme von Adriana Lecouvreur in prominenter Besetzung

Elina Garanca Mailworx
Elīna Garanča © Deutsche Grammophon

Manche Werke brauchen offenbar ihre Zeit. Giuseppe Verdis Nabucco etwa wurde erstaunlicherweise erst 2001 erstmals an der Wiener Staatsoper gegeben, sein Stiffelio 1996, Donizettis Anna Bolena 2011. Auch Francesco Cilèas Adriana Lecouvreur, ein Werk, das sich nach seiner Uraufführung in rasender Geschwindigkeit von St. Petersburg bis New York, von Kairo bis New Orleans quer über den Globus verbreitet hatte, war über einhundert Jahre nach der Uraufführung im Haus am Ring noch nicht erklungen. Wiener Ressentiments? Oder Zufall? Man weiß es nicht. Jedenfalls dauerte es bis 2014, bis die Oper in historisierender Ausstattung in der Staatsoper in Szene gesetzt wurde.

Cilèa, Zeitgenosse Puccinis und musikalischer Hoffnungsträger im Italien des ausgehenden 19. Jahrhunderts, konnte mit dieser Oper den Erfolg seines Lebens verbuchen. Die Geschichte rund um ein Dreiecksverhältnis, das sich zwischen Adrienne Lecouvreur, die den Feldherrn Moritz von Sachsen liebt, doch in der Fürstin von Bouillon eine gefährliche Konkurrentin findet, aufspannt, ist mehr als nur eine tragische Kriminalgeschichte mit historischem Touch (die Protagonistin wird mittels eines vergifteten Veilchen-Strausses ermordet). Sie erlaubt auch einen romantisierenden Blick in die Welt der Bühne. Es ist das beliebte Theater im Theater, das die Zuschauer erleben: Cilèa spielt mit dem Schein und Sein, verwebt kunstvoll die dargestellte Schauspielbühne mit der Opernhandlung. Denn die Titelfigur ist, wenn auch mit Ausschmückungen, der französischen Bühnengeschichte entnommen. Sie lebte von 1692 bis 1730, war der Star der Comédie-Française und zählte zu den prominentesten Darstellerinnen ihrer Zeit. Nicht nur auf der Opernbühne, auch im tatsächlichen Leben unterhielt sie eine langjährige Liaison mit dem nicht minder bekannten Feldherrn, zahlreiche Briefe, die uns überliefert sind, erzählen von der Beziehung der beiden. Legendenumwoben wie ihr Leben war auch ihr Tod: Das Gerücht, die Fürstin von Bouillon, die in Moritz verliebt war, habe sie vergiften lassen, beschäftigte ganz Paris, hielt sich allen Widerlegungsversuchen trotzend hartnäckig und inspirierte zahlreiche Künstler zu weiteren Erweiterungen. So auch den großen Eugène Scribe zu einem Schauspiel, das Francesco Cilèa und sein Librettist Arturo Colautti ihrer Oper zugrunde legten, die 1902 in Mailand ihre Uraufführung feierte.

Elīna Garančas Rollendebüt als Fürstin von Bouillon
In der aktuellen Serie wird Elīna Garanča erstmals die Partie der Fürstin übernehmen. Im Interview mit unserem Monatsmagazin Opernring 2 sagt sie dazu: »Das Schwierige an der Principessa di Bouillon ist vor allem, dass es keine Aufwärmphase gibt, die Rolle am Beginn des zweiten Aktes gleich mit der großen Arie anfängt: zunächste braust sie sehr dramatisch los, dann kommt eine heikle Legatostrecke, für die man schon einige Teile des Körpers zusammenpressen muss, um mit der Luft auszukommen und zum Drüberstreuen geht es dann am Ende noch ordentlich in die Höhe. Das bedeutet, dass ich den ersten Akt in der Garderobe verbringen werde und ununterbrochen diese Arie singe, um mich aufzuwärmen.«

Neben Elīna Garanča singen u.a. Ermonela Jaho, Brian Jagde sowie Nicola Alaimo.

Adriana Lecouvreur
Termine: 22., 25., 29. Oktober und 2. sowie 5. November
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HEUTE in der Wiener Staatsoper

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Verfügbare Karten € 12.- bis € 151.-

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BAYERISCHE STAATSOPER: Jedes Kind ein(e) König:in – Das KIND & CO Programm der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts

Presseinformation: Jedes Kind ein(e) König:in – Das KIND & CO Programm der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts

Kind&Co by Bayerische Staatsoper - issuu

Mit dem Beginn der Saison 2021-22 erscheint auch das Kinder- und Jugendprogramm der Bayerischen Staatsoper, unter der Intendanz von Serge Dorny und Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski, in einem neuen Gewand.
Neue Ideen, Formate und Angebote der Bayerischen Staatsoper sowie des Bayerischen Staatsballetts bringen gezielt auch den jungen Zuschauer:innen die Produktionen der „großen Bühne“ näher.

NEUE FORMATE, NEUE IDEEN UND NEUE KONZEPTE – DAS KIND & CO PROGRAMM

IDEE
Kinder lieben Musiktheater – Das Kind & Co Programm gibt ihnen die Chance, Oper, Tanz und Musiktheater auf Augenhöhe zu erleben und möchte direkt mit den Kindern und Jugendlichen kommunizieren. Sowohl Publikationen, wie die neue KIND & CO Broschüre, als auch Produktionen für das KIND & CO Publikum, wie Der Mondbär richten sich direkt an das junge Publikum.

Die Leiterin des Programms, Catherine Leiter, dazu: „Wir schaffen einen Raum, in dem Kinder die Welt reflektieren können, träumen, sich Anregungen und Inspiration holen, Probleme und Gefühle aus dem Alltag aus einem anderen Blickwinkel erleben und fühlen.“

PDF der ersten KIND & CO Broschüre
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TURANDOT ab heute an der Metropolitan Opera

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ZU INSTAGRAM mit vier Fotos

Marco Armiliato: Christina Goerke, Gabriella Reyes; Yusif Eyvazov, James Morris u.a.

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Grandioser Auftakt des Heinrich Schütz Musikfests in Weißenfels und des Festjahres SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“ in der Dresdner Frauenkirche

Bad Köstritz I Gera I Weißenfels I Zeitz I Dresden „vnter den fürnembsten Musicis“

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 Mehr als 2.400 Besucher kamen am ersten Festivalwochenende zu den 17 Konzerten, Gottesdiensten sowie weiteren Veranstaltungen nach Bad Köstritz, Gera, Weißenfels, Zeitz sowie Dresden und feierten den Komponisten Heinrich Schütz.

Am Donnerstag, dem 7. Oktober, startete das Heinrich Schütz Musikfest 2021 mit einem begeisternden Eröffnungskonzert in der Weißenfelser St. Marienkirche. Katharina Bäuml und ihre Capella de la Torre, in diesem Jahr artist in residence, folgten den Spuren von Heinrich Schütz durch das Europa des 17. Jahrhunderts hin zu Claudio Monteverdi. Mit diesem exklusiv für das Heinrich Schütz Musikfest entworfene Programm begeisterte das Ensemble mit ihren von sprühender Musikalität getragenen Interpretationen das Publikum in der ausverkauften Kirche, welches sich mit langanhaltendem Beifall und Standing Ovations bedankte. Das Konzertprogramm war am Samstag in Gera und am Sonntag in Dresden noch einmal zu erleben.

Mit „starcken Gethön / vnnd zur Pracht“ wurde am vergangenen Freitag das Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“ in der voll besetzten Frauenkirche in Dresden eröffnet. Paul McCreesh und sein Gabrieli Consort & Players gestalteten ein nuancenreiches und fein ausdifferenziertes Konzert, das nicht nur würdig Auftakt zum Festjahr SCHÜTZ22 – „weil ich lebe“ bot, vielmehr die Konzertbesucher begeisterte, die ihrerseits mit Bravorufen und euphorischen Beifall den Künstler:innen huldigte.

Auch Bad Köstritz reihte sich in den Festreigen der authentischen Erinnerungsorte ein und startete am Freitag mit einem Wandelkonzert und Ständchen zum 436. Geburtstag von Heinrich Schütz. Am Sonntag kam es dann zu einem denkwürdigen musikalischen Duell, dessen Kompattanten mit Mechthild Karkow, Barockvioline, und Jan Katzschke als Begleiter am Cembalo den vermeintlichen Wettstreit in der Bad Köstritzer Kirche St. Leonhard vergnüglich ausgehen ließen.

Am Samstag erklangen in der Heilig-Geist-Kirche Dresden glanzvoll-eindrückliche Festmusiken, die vor rund 400 Jahren von Paul Schäffer, Giovanni Valentini, Samuel Besler und Heinrich Schütz u. a. für die Huldigung der Stände in Breslau 1621 komponiert worden waren. Ein wahrer Ohrenschmaus bereiteten das ensemble polyharmonique und das Wrocław Baroque Orchestra unter Leitung von Jaroslaw Thiel ihren Konzertbesuchern.

Der Psalm „Singet dem Herrn ein neues Lied“ war Auftakt für das Konzert „Himmel und Erde“ des Dresdner Kammerchores unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann, das die vieldeutige Kunstfertigkeit Schütz’scher Kompositionen auf höchstem musikalischem Niveau präsentierte. Hans-Christian Rademann führte die Besucher mit seinen kurzen Erläuterungen zu den Kompositionen noch tiefer in den gedanklichen Kosmos von Heinrich Schütz. Das Publikum war ergriffen von der Musik, deren Botschaft sich mit Auszügen aus dem Deutschen Magnificat SWV 494, Motetten aus der Geistlichen Chor-Music 1648 und Psalmliedern aus dem Becker-Psalter zwischen himmlischen Sphären und irdischem Sein speiste.

Ein fulminanter und überaus pulikumswirksamer Auftakt des Heinrich Schütz Musikfests 2021, dessen weiterer Verlauf noch viele spannende Konzerterlebnisse verspricht.

ZUM BERICHT von Ingrid Gerk

Weitere Informationen:

www.schütz-musikfest.de

www.schuetz22.de

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Die musikalische Präsentation der 10. Beethoven.  Interessantes neuerliches Experiment

Der Weg zur Vollendung der 10. Sinfonie Beethovens
Kurz vor seinem Tod begann Ludwig van Beethoven seine 10. Sinfonie zu komponieren, doch sie blieb unvollendet. Wie kam es dazu, dass die Telekom mit einem Experten-Team aus Wissenschaftlern und Musikern eine künstliche Intelligenz (KI) entwickelte, die auf Basis der bestehenden Werke des Maestros Beethoven seine bisher unvollendete zehnte Sinfonie vervollständigen sollte?

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https://www.magenta-musik-360.de/beethoven-10-sinfonie

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ELBA/ Verschiedene Spielorte: FESTIVAL ELBA ISOLA MUSICALE D’EUROPA

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vom 29.7.- 3.8.2021

Mit der Insel Elba verbindet man ja in erster Linie: Napoleon, Sommerurlaub, Zweitwohnsitze, Strand und Meer, aber nicht unbedingt klassische Musik. Und doch gibt es auf der italienischen Ferieninsel ein diesbezügliches, hoch ambitioniertes und international renommiertes Festival, und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit 25 Jahren.

Zu verdanken ist das dem russisch-jüdisch-amerikanischen, in Paris lebenden Professor für Kammermusik George Edelman, der sich in Elba verliebt und beschlossen hatte, etwas zur musikalischen Belebung dieses paradiesischen Ortes zu tun. Sein größtes historisches Verdienst dabei: die Restaurierung des entzückenden kleinen Teatro dei Vigilanti in Portoferraio.

 

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Konzert vor der Villa Romana della Linguella. Foto: Robert Quitta

In Zeiten des C-Wortes wich man heuer natürlich lieber auf Open-Air-Locations aus. Und was das betrifft, gibt es auf der Insel natürlich eine Unzahl von bezaubernden Orten (die man sonst vielleicht gar nicht besuchen würde) wie z.B.: die Villa Romana della Linguella, die Villa Romana delle Grotte, das Anfiteatro delle Miniere in Rio, das Anfiteatro La Vantina in Capoliveri, das Santuario della Madonna del Monte in Marciana und und und…

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Haydn-Streichquartette vor der Villa Mulini. Foto: Robert Quitta

Ganz ohne Herrn Napoleon ging es im Gedenkjahr zu seinem 200. Todestag natürlich auch nicht ab. Und so führte man zu seinen Ehren in den Gärten der beiden Villen, die er während seines 11monatigen Exils hier bewohnt hat (Villa dei Mulini und Villa San Martino), eine Reihe von Haydnschen Streichquartetten auf. Als Monsieur Bonaparte nämlich noch nicht Kaiser, sondern „nur“ Erster Konsul war, soll er diese, heisst es, sehr geschätzt haben. Beim Anhören dieser ungeheuer abstrakten, sublimen und feingeistigen Kompositionen kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass der Schlächter Europas gerade dafür ein Ohr gehabt haben soll, aber bitte…

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Popolizios Dante Lesung. Foto: Robert Quitta

Am zweiten grossen Jubiläum dieses Jahres, dem 700. Todestag von Dante Alighieri, konnte das Festival, noch dazu in Italien, natürlich auch nicht einfach so vorbeigehen. Also las Massimo Popolizio, einer der besten Schauspieler Italiens, aus diesem Anlass einen sehr speziellen Text von Cesare Mazzonis mit dem schönen Titel „Separarsi con Dante“ (Sich trennen mit Dante).

Zur Ummantelung dieser Lesung hatte George Edelman ein musikalisches Rahmenprogramm organisiert. Das absolut sensationelle Streicherensemble Orchestra Leonore spielte lauter rare, selten aufgeführte, herzzerreißende Werke von Hugo Wolf, Franz Schreker, Alban Berg und Gustav Mahler. Für sich allein genommen, wäre das ein wunderbares Konzert gewesen, so wie die Lesung selbst schon eine tolle Lesung war. Die Verbindung von Text und Musik wollte jedoch in diesem Fall nicht wirklich einleuchten. Zumal der Anblick von 20 Orchestermitgliedern, die, während Popolizio las, mit fadem Aug’ auf ihren Einsatz warteten, auch nicht besonders erquickend ist.

George Edelman muss nicht nur über ein ungeheures Netzwerk, sondern auch über einen ungeheuren Charme verfügen. Wie könnte es ihm denn sonst gelingen, auf diese kleine, doch etwas mühsam zu erreichende Insel bei höchstwahrscheinlich nicht exorbitanten Gagen regelmäßig immer wieder absolute Weltstars zu locken ?

Heuer waren dies (zum dritten Jubiläum dieses Jahres, dem 100. Geburtstag von Astor Piazzolla)

Gideon Kremer und seine Kremerata Baltica sowie die wahrscheinlich bedeutendste Pianistin unserer Zeit: Martha Argerich.

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Martha Argerich. Foto: Robert Quitta

Selbstlos wie die nunmehr 80jährige nun einmal ist, bot sie kein Soloprogramm, sondern bezog andere junge Musiker in den Abend ein. Zu Beginn performte sie mit der talentierten Akane Sakai zu vier Händen eine Klavierbearbeitung von Strawinskys „Sacre du Printemps“. Überflüssig zu sagen, dass beide Damen äußert virtuos waren, die Notwendigkeit einer Bearbeitung dieses doch in erster Linie vom Orchesterklang lebenden Opus erschloss sich allerdings nicht.

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Martha Argerich spielt Quintett. Foto: Robert Quitta

Weitaus überzeugender war da schon das Quintett von Argerichs Leib-Magen-und Seelenkomponisten Robert Schumann, dass die Hl. Martha gemeinsam David Grimal, Aki Saulière, Georgy Kovalev und Raphael Bell musizierte.

Eine Sternhalbestunde.

Robert Quitta, Elba

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NESTROY.Theaterpreis-Nominierung für lonely ballads von Martin Gruber und aktionstheater ensemble

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Foto: Stefan Hauer

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns bekannt geben zu dürfen, dass das Dyptichon „lonely ballads: EINS + ZWEI“, von Martin Gruber und aktionstheater ensemble, gemeinsam mit „Precarious Moves“ (Michael Turinsky) und „weiter leben“ (makemake Produktionen) für den diesjährigen NESTROY.Theaterpreis in der Kategorie „Beste OFF-Produktion 2021“ nominiert wurde:

In der Politik und zu einem guten Teil auch im Theater geht es wohl um die permanente Anstrengung Masken und Fassaden zu konstruieren. Der Versuch mit „lonely ballads“, das nackte, einsame Individuum ohne eben diese Maske zu zeigen, wurde, so denke und hoffe ich, mit dieser Nominierung honoriert. Ich bedanke mich im Namen des aktionstheater ensemble ganz herzlich bei der Jury“, so Martin Gruber zur Nominierung.

Die Jury-Begründung („Lonely Ballads, das sind vier aberwitzige Expeditionen in ganz normal verrückte Innenleben, vier Solos für vier starke Schauspielerpersönlichkeiten, die sich – begleitet von einer kongenialen Live-Band – die Einsamkeit vom Leib spielen“) finden Sie hier.

Es handelt sich um die bereits dritte Nominierung in dieser Kategorie – nach „Pension Europa“ (2015) sowie „Kein Stück über Syrien“ (2016). Für letztere Uraufführung wurden der in Wien und Vorarlberg lebende Theatermacher und sein aktionstheater ensemble mit dem NESTROY.Theaterpreis ausgezeichnet.

Die diesjährige NESTROY-Gala, veranstaltet vom Wiener Bühnenverein, findet am Sonntag, 21. November 2021, ab 19:30 Uhr im Theater an der Wien statt. 41 Nominierte und zwei Preisträgerinnen in 13 Kategorien stehen im Mittelpunkt der Verleihung.

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Zwei Uraufführungen von Martin Gruber und aktionstheater ensemble
in Koproduktion mit Spielboden Dornbirn und Kulturservice der Landeshauptstadt Bregenz.
In Kooperation mit Werk X

Zum Trailer

 Zu den Fotos

Die Pandemie hat auch die Mitglieder des aktionstheater ensemble auf sich selbst zurückgeworfen. Was am Ende bleibt, sind persönliche Bestandsaufnahmen. In einem sprachlichen und physischen Parforceritt werden Angst-Themen, seien sie nun privater oder gesellschaftspolitischer Natur, manisch durchdekliniert. Jedoch das Nachdenken über Femizide, drohende Umweltkatastrophen, Wiederanstieg von Antisemitismus oder die eigene soziale Abstiegsangst gerät zum narzisstischen Seelenstriptease…

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HEUTE IM ORF : „ZIB Spezial“ mit Regierungserklärung des Bundeskanzlers

Am 12. Oktober ab 9.30 Uhr in ORF 2, ORF III überträgt Nationalratssondersitzung bis 19.15 Uhr

Wien (OTS) – Nachdem mit Alexander Schallenberg ein neuer Bundeskanzler angelobt wurde, kommt es am Dienstag, dem 12. Oktober 2021, zur „Regierungserklärung im Nationalrat“ mit anschließender Debatte. Tobias Pötzelsberger begrüßt dazu ab 9.30 Uhr in ORF 2 zu einer „ZIB Spezial“, die bis 16.55 Uhr dauern wird. Kommentator im Parlament ist Fritz Jungmayr.

ORF III berichtet am 12. Oktober ab 9.30 Uhr in „ORF III AKTUELL“. Ab 10.00 Uhr zeigt ORF III zunächst parallel mit ORF 2 die Nationalratssondersitzung und überträgt diese dann bis 19.15 Uhr.

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HEUTE ORF- „Report“ über die Kanzler-Rochade, die Chat-Bombe und die Kurz-Karriere

Am 12. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 12. Oktober 2021, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Die Kanzler-Rochade
Wie haltbar ist die türkis-grüne Koalition, nachdem Alexander Schallenberg Sebastian Kurz im Kanzleramt abgelöst hat? Wie gehen die Koalitionsparteien bei der Sondersitzung des Nationalrats miteinander um? Gelingt es den Oppositionsparteien, Keile zwischen die Regierungspartner zu treiben? Nicole Kampl und Stefan Daubrawa berichten. Dazu Live-Gespräche und Analysen im Studio.

Die Chat-Bombe
Das beschlagnahmte Handy von Thomas Schmid birgt weiterhin Sprengstoff für die heimische Innenpolitik. In der Anordnung der Hausdurchsuchung im Umfeld von Sebastian Kurz hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ausführlich begründet, warum sie wegen Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit ermittelt. Wie geht es im Verfahren weiter und was könnte noch ans Licht kommen? Ein Bericht von Alexander Sattmann, Martin Pusch und Yilmaz Gülüm.

Die Kurz-Karriere
Der Aufstieg von Sebastian Kurz verlief rasant – er war das jüngste Regierungsmitglied und der jüngste Bundeskanzler. Seine politischen Strategien waren erfolgreich. Jetzt wird vieles neu bewertet. Paul Ronzheimer, Klaus Knittelfelder und Nina Horaczek haben Bücher über das Phänomen Kurz geschrieben. Sie kommen im Beitrag von Julia Ortner und Sophie-Kristin Hausberger zu Wort.

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