Die DIENSTAG-PRESSE – 7. DEZEMBER 2021

Die DIENSTAG-PRESSE – 7. DEZEMBER 2021

Foto: http://www.bruceduffie.com/nelson

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 7. DEZEMBER 2021

Jubiläum
Dirigent John Nelson: Der Heitere, stets ohne Stock
Als Sohn amerikanischer Missionare in Costa Rica geboren, fand John Nelson mit knapp dreißig Jahren seine eigene Mission: die Musik von Hector Berlioz. Inzwischen gilt er als einer von deren besten Interpreten. Heute wird der Dirigent achtzig Jahre alt.
Frankfurter Allgemeine

Hamburg
Jackenlager Elbphilharmonie
Mehr als 100 Jacken stapeln sich zu Konzerten im von den Baukosten her teuersten Konzertsaal der Welt. Klassikferne Besucher sabbeln während der Konzerte, auch weil es keine klaren Ansagen gibt. Frauen warten mehr als 20 Minuten vor den Mini-Toiletten. Die Elphi-Macher müssen handeln…
Von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert.de

Brillant und schön gesungen – leider ohne die gewisse „erforderliche“ sängerische Entrückung
Camilla Nylund und Juraj Valčuha widmeten sich mit ihrem spannenden Konzertprogramm einem beliebten Seelenzustand der romantischen Kunstästhetik, dem der Verklärung und gestalteten trotz der gedrückt melancholischen Stimmung der ausgewählten Werke einen glanzvollen musikalischen Abend.
Von Tony Kliche
Klassik-begeistert.de

Berlin/ Deutsche Oper
Nicht einmal der Champagner hat den Abend spritziger gemacht
Camilla Nylund darf nicht nur als Ersatz für Anja Harteros gelten – sie hat jeden Ton genau so intoniert, moduliert, geatmet, wie es sein muss – bei einer unglaublichen Textverständlichkeit. Und doch: Ein bisschen so wie beim späten Karajan hätte ich mir gewünscht, es hätte etwas Gebrochenes durchgeschimmert. Es hätte etwas weniger geglänzt. Es wäre ein wenig mehr zu Herzen gegangen.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Unser musikalischer Adventkalender /Teil 3
Stille Nacht (Silent Night) · Mannheim Steamroller · Louis Davis Jr.
ZUM VIDEO

Frankfurt
„Die Nacht vor Weihnachten“ an der Oper Frankfurt: Großes Glück gehabt
Frankfurter Rundschau

Köln
Eierlehre statt Rassenlehre: Walter Braunfels’ „Die Vögel“ an der Oper Köln
NeueMusikzeitung/nmz.de

Hamburg/ Elbphilharmonie
Pärt, Strawinsky, Schumann – bewegend, mystisch und romantisch in der Elphi
Klassik-begeistert.de

Wien
Einlass nur mit PCR-Test: „fast unmöglich zu bewältigende Hürde“
Dringender Appell an die Politik: Direktoren der Theater-, Oper- und Konzerthäuser fürchten sich vor einer „Stornierungsflut“
Kurier.at

Wien/ Staatsoper
Popstar des Narzissmus: Don Giovanni an der Staatsoper
Regisseur Barrie Kosky versucht sich an einer Entschlackung der Mozart-Oper und pendelt zwischen subtilem Kammerspiel und szenischer Beiläufigkeit
Der Standard.at

Die Seele ist ein schroffes Land
Barrie Kosky und Philippe Jordan zeigen einen optisch düsteren, musikalisch feinen Mozart an der Wiener Staatsoper.
WienerZeitung.at

Keine Maskenpflicht für Don Giovanni Bezahlartikel
Barrie Kosky zeigte als Auftakt seines Da-Ponte-Zyklus mit Musikdirektor Philippe Jordan einen ernst zu nehmenden „Don Giovanni“ mit schwachem Sängerensemble.
https://www.diepresse.com/6070956/keine-maskenpflicht-fur-don-giovanni

Staatsoper mit „Don Giovanni“ am Felsen und im Fernsehen
Vorweihnachtszeit in Wien: Die Straßen sind jahreszeitlich erleuchtet, es fröstelt – und in der Staatsoper werden Geisterpremieren ohne Publikum für TV und Stream abgehalten. Beinahe schon lieb gewordenes Brauchtum
www.puls24-at

Alle Lust will Ewigkeit, nicht Erstarrung WIENER STAATSOPER / DON GIOVANNI
DrehpunktKultur.at

Wien/ Musikverein
Philharmoniker: Kompakte Abschiedstöne mit Franz Welser-Möst
Das Orchester streamte Mahlers Neunte aus dem Musikverein.
WienerZeitung.at

Philharmoniker im Stream: Mahler hinter Panzerglas
Franz Welser-Möst dirigierte im leeren Musikvereinssaal
Der Standard.at

Mahlers Neunte: Ein Abschied als Anfang neuer Medienmusik(Bezahlartikel)
DiePresse.com

Salzburg
Salzburger Festspiele Pfingsten 2022 unter der Sonne von Sevilla
WienerZeitung.at

Rolando Villazón inszeniert Rossini bei den Salzburger Pfingstfestspielen
Salzburger Nachrichten

Linz
Landestheater streamt Schillerndes Opernprojekt aus drei Ländern
https://www.krone.at/2573375

Auszeichnung
Olga Neuwirth erhält „Grawemeyer Award 2022“ für ihre Oper „Orlando“
WienerZeitung.de

Zürich
Opernhaus Zürich: Matthias Schulz wird ab 2025 neuer Intendant
Der gebürtige Bayer war für die Salzburger Festspiele etwa als Leiter der Konzertplanung tätig
Der Standard.at

Neuer Intendant am Opernhaus Zürich: «Ich will die Leute an den Ohren packen»
Matthias Schulz, derzeit Intendant der Berliner Lindenoper, übernimmt 2025 die Leitung der grössten Schweizer Kulturinstitution.
NeueZürcherZeitung.ch

Mailand freut sich auf Scala-Saisonstart mit „Macbeth“
Regisseur Livermore inszeniert die Oper in zeitgenössischem Ambiente mit Netrebko in der Titelrolle.
WienerZeitung.at

Anna Netrebko überall: Auf CD, im Kochbuch und bösartig auf Arte
Auch in Corona-Zeiten geht die Vermarktung der Marke Anna Netrebko weiter: Zur neuen CD gibt es ein Kochbuch, in dem sie sich als Genussmensch zeigt, der sein Gleichgewicht in der Küche findet.
Der Standard.at

Links zu Englischsprachigen Artikeln

London
Jamie Barton/Jake Heggie review – a straightforward delight in performing
The Guardian.com

MacMillan Christmas Oratorio, LPO, Elder, RFH review – a new star for the season
theartsdesk.com

Worthy to sit beside Bach? Elder and the LPO play Sir James MacMillan’s Christmas Oratorio
bachtrack.com

Virtuosic performances by Tenebrae at the Wigmore Hall
operatoday.com

New York
Best Classical Music of 2021
The Metropolitan Opera returned with its first work by a Black composer, the repertory slowly got richer, and other highlights of the year.
https://www.nytimes.com/2021/12/06/arts/music/best-classical-music.html

Joan Tower and Emanuel Ax shine at New York Philharmonic
bachtrack.com

Genre-Blurring, Politically Charged Opera Wins Top Music Prize
Olga Neuwirth’s “Orlando,” an adaptation of Virginia Woolf that jolted a conservative opera house, received the $100,000 Grawemeyer Award.
The New York.times

Perth
West Australian Opera announces its 2022 season
There is an emphasis on West Australian talent and deep engagement with the community in the state opera company’s programming for next year.
limelightmagazine.com

Recordings
CD Review: Händel’s “Aci, Galatea e Polifemo’
https://operawire.com/cd-review-handels-aci-galatea-e-polifemo/

Obituray
Obituary: Tenor Marco Panuccio Dies at 48
https://operawire.com/obituary-tenor-marco-panuccio-dies-at-48/

Französischsprachige Artikel
Paris
Puccini, Dudamel et Wilson triomphent à l’Opéra Bastille avec Turandot
bachtrack.com

Princesse de glace: Turandot – Paris (Bastille)
https://www.forumopera.com/turandot-paris-bastille-princesse-de-glace

Ballett/ Tanz

Kansas City
Wit and wonder in Kansas City Ballet’s Nutcracker
bachtrack.com

Sprechtheater

St. Pölten
Landestheater Niederösterreich: Vertrag von Marie Rötzer verlängert
Die künstlerische Leiterin bleibt bis 2028 in St. Pölten. Landeshauptfrau Mikl-Leitner lobt die nationale und internationale Positionierung des Theaters: „Als kultureller Leuchtturm etabliert“
Der Standard.de
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Unter’m Strich

Die Glücksformel
In unseren Köpfen sind eigene Schaltungen für Freude, Lust und Euphorie eingerichtet — wir haben ein Glückssystem. So, wie wir mit der Fähigkeit zu sprechen auf die Welt kommen, sind wir auch für die guten Gefühle programmiert. … Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, wird es in Ihrem Kopf anders aus sehen als vorher! … Glück findet in der Gegenwart statt: Bewegung, Sex, genaue Wahrnehmung, Tätigkeit, Vielfalt im Leben haben den nachweisbar stärksten Einfluss … mehr als … Geld, Status oder Annehmlichkeiten …
TTT’s Hinweise auf Psychosoziales (soziale Gegebenheiten, die unsere Psyche beeinflussen) haben immer deutlich relevantes „Gewicht“ für gegenwärtiges Theater.
https://www.forum.lu/wp-content/uploads/2019/11/400_Klein.pdf

Österreich
Sorge wegen Schlupflöchern: Welcher Arzt von der Impfpflicht befreien darf
Um Missbrauch zu verhindern, lag ein Vorschlag auf dem Tisch. Warum aus diesem nichts wurde.
Kurier.at

Brisantes Papier: Österreichs Corona-Zahlen völlig falsch
Stundenlange Verzögerung, kuriose Daten, zweifelhafte Fälle: Der neue Corona-Bericht über die Virus-Neuinfektionen strotzt vor brisanten Daten-Pannen.
https://www.heute.at/s/brisantes-papier-oesterreichs-corona-zahlen-voellig-falsch-100177614

Deutscher Fußball
Recht auf freie Meinungsäußerung. Anwalt Schickhardt: „Bellingham kann nicht belangt werden“
Christoph Schickhardt (66) ist seit 35 Jahren Anwalt im Fußball. Er hat den Schiedsrichterskandal um Robert Hoyzer 2005 begleitet. Der Dortmunder Profi Jude Bellingham (18) brachte nun Felix Zwayers Leistung im Spitzenspiel gegen Bayern München mit seiner damaligen Rolle in Verbindung.
www-kicker.de

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 7. DEZEMBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 7. DEZEMBER 2021)

HEUTE STREAM AUS MAILAND: MACBETH zur Saisoneröffnung (20.15 h)

mac
Bitte untenstehenden Links anklicken

https://www.arte.tv/de/videos/104870-001-A/giuseppe-verdi-macbeth/

Videoclip zur heutigen Macbeth-Premiere

lko
ZU INSTAGRAM mit Video
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Wiener Staaatsoper: Der Online-Spielplan vom 7. bis 12. Dezember 2021

Auch in den kommenden Tagen präsentiert die Wiener Staatsoper auf play.wiener-staatsoper.at Aufnahmen aus ihrem umfangreichen Online-Archiv:

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Duccio Tariello und Marcos Menha in Marco Goeckes »Fly Paper Bird« © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Das Wiener Staatsballett ist am Donnerstag, 9. Dezember im Dreiteiler Im siebten Himmel (aufgezeichnet bei der Premiere im November 2021, Headerbild) zu erleben. Auf dem Programm stehen Martin Schläpfers Marsch, Walzer, Polka, die Uraufführung von Marco Goeckes Fly Paper Bird sowie George Balanchines Symphony in C.

Auch zwei Mozart-Werke sind in dieser Woche zu sehen: Am 8. Dezember Die Entführung aus dem Serail, aufgezeichnet 2020, u.a. mit Christan Nickel, Lisette Oropesa, Daniel Behle und Regula Mühlemann sowie Antonello Manacorda am Dirigentenpult und am 11. Dezember Le nozze di Figaro (aufgezeichnet 2021) unter Philippe Jordan u. a. mit Andrè Schuen, Federica Lombardi, Louise Alder und Philippe Sly.

Donizettis Don Pasquale aus 2015 mit Michele Pertusi, Valentina Naforniţă und Juan Diego Flórez und Jesús López Cobos am Dirigentenpult steht am 10. Dezember auf dem Online-Spielplan.

Am 12. Dezember folgt Faust (2021) in der Inszenierung von Frank Castorf, u.a. mit Juan Diego Flórez, Nicole Car, Adam Plaka und Étienne Dupuis; Dirigent: Bertrand de Billy.

Alle genannten Streams sind in Österreich und international kostenlos auf play.wiener-staatsoper.at abrufbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr und sind 24 Stunden lang abrufbar.

Zum Streaming

Dienstag, 7. Dezember 2021, 19.00 Uhr
Gaetano Donizetti
DON PASQUALE (2015)
Musikalische Leitung: Jesús López Cobos
Inszenierung: Irina Brook
Mit u.a.: Michele Pertusi, Valentina Naforniţă, Juan Diego Flórez, Alessio Arduini 

Mittwoch, 8. Dezember 2021, 19.00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (2020)
Musikalische Leitung: Antonello Manacorda
Inszenierung: Hans Neuenfels
Mit u.a.: Christian Nickel, Lisette Oropesa, Daniel Behle, Regula Mühlemann

Donnerstag, 9. Dezember 2021, 19.00 Uhr – Ballett
IM SIEBTEN HIMMEL (2021)
Choreographie: Martin Schläpfer / Marco Goecke (Uraufführung) / George Balanchine
Musik: Strauß (Vater & Söhne) / Gustav Mahler / Georges Bizet
Musikalische Leitung: Patrick Lange
Mit Solistinnen und Solisten des Wiener Staatsballetts

Freitag, 10. Dezember 2021, 19.00 Uhr
Gaetano Donizetti
DON PASQUALE (2015)
Musikalische Leitung: Jesús López Cobos
Inszenierung: Irina Brook
Mit u.a.: Michele Pertusi, Valentina Naforniţă, Juan Diego Flórez, Alessio Arduini

Samstag, 11. Dezember 2021, 19.00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
LE NOZZE DI FIGARO (2021)
Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Mit u.a.: Andrè Schuen, Federica Lombardi, Louise Alder, Philippe Sly

Sonntag, 12. Dezember 2021, 19.00 Uhr
Charles Gounod
FAUST (2021)
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Frank Castorf
Mit u.a.: Juan Diego Flórez, Nicole Car, Adam Palka, Étienne Dupuis
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Matthias Schulz wird ab 2025 Intendant des Opernhauses Zürich

Matthias Schulz wurde heute bei einer Pressekonferenz vom Präsidenten des Verwaltungsrates der Opernhaus Zürich AG, Markus Notter, als neuer Intendant des Opernhauses Zürich vorgestellt. Er tritt damit, nach Beendigung seiner Vertragslaufzeit an der Staatsoper Unter den Linden, die Nachfolge von Andreas Homoki an, der das Haus seit 2012 leitet und den Posten auf eigenen Wunsch 2025 niederlegt. Matthias Schulz tritt sein Amt in Zürich mit dem Beginn der Saison 2025/26 am 1. August 2025 an. Im Sinne der Kontinuität wird er ab dem 1. August 2024 für eine organische Übergabe und Einarbeitung zur Verfügung stehen.

Markus Notter (Verwaltungsratspräsident Opernhaus Zürich AG,  Vorsitzender der Findungskommission): »Mit der Entscheidung für Matthias Schulz haben wir einen sehr profilierten Kulturvermittler und erfahrenen Theaterleiter für die Intendanz des Opernhauses Zürich gewinnen können. Die Findungskommission hat sich nach einem gezielten selektiven Verfahren einstimmig für die Berufung von Matthias Schulz entschieden. Wir freuen uns sehr, einen ausgezeichneten Nachfolger für Andreas Homoki gefunden zu haben und sind sicher, dass er die größte Schweizer Kulturinstitution, ein Flaggschiff des internationalen Musiktheaters, auf dem eingeschlagenen Weg der Öffnung erfolgreich in die Zukunft führen wird«.

Matthias Schulz (Intendant Staatsoper Unter den Linden, designierter Intendant Opernhaus Zürich): »Über die Wahl zum Intendanten des Opernhauses Zürich freue ich mich sehr. Das Opernhaus Zürich, zusammen mit dem Ballett Zürich, der Philharmonia Zürich und dem Chor der Oper, steht für höchste musikalische wie inszenatorische Qualität, lebendiges wie vielfältiges Opernrepertoire, Impulse durch Moderne sowie die Pflege der historischen Aufführungspraxis. Diese wesentlichen Bestandteile des Hauses gilt es weiterzuentwickeln und durch mutige neue Sichtweisen zu bereichern. Dies ist eine wunderbare Aufgabe mit großer Perspektive und die Motivation ist groß, das Opernhaus Zürich vom hochgeschätzten Andreas Homoki zu übernehmen. Berlin hat mich 2015 sehr herzlich empfangen, ich bin unglaublich gerne in dieser Stadt und diese tolle Aufgabe als Intendant der Staatsoper Unter den Linden hat mich mit überaus wertvollen Erfahrungen ausgestattet! Die Mitarbeiter:innen der Staatsoper Unter den Linden und das gesamte Haus sind mir sehr ans Herz gewachsen und wir hatten bisher gemeinsam Großes zu bewältigen. Ich werde wie geplant bis zum Sommer 2024 alles für diese Institution geben und freue mich auf die wunderbaren Vorhaben, die wir in den nächsten zweieinhalb Spielzeiten in Berlin noch gemeinsam vor uns haben.«

Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer: »Matthias Schulz hat die Staatsoper als Intendant 2018 in einer schwierigen Zeit übernommen. Nach langjähriger grundlegender Sanierung hat er den Betrieb im Stammhaus unter den Linden wieder aufgenommen. Als 2020 Corona und die damit verbundenen Einschränkungen kamen, bewies Matthias Schulz, dass er das Haus auch durch diese Krise bringen konnte, ohne auf eigene künstlerische Akzente – wie die Barocktage – zu verzichten. Dies gilt bis heute. Er hat das Haus insbesondere für das jüngere Publikum geöffnet, interessant gemacht und mit dem Ensemble der Staatsoper auf dem Bebelplatz Kultur für Alle vermittelt. Ich bin Matthias Schulz für seine offene, zupackende und auch in Krisen umsichtige Arbeit in den letzten Jahren sehr dankbar und bin froh, dass er der Stadt noch fast drei Jahre erhalten bleibt. Ich freue mich auf diese Zeit und wünsche ihm dann in Zürich alles Gute.«

Andreas Homoki (Intendant Opernhaus Zürich seit September 2012): »Ich freue mich sehr für Zürich und für Matthias Schulz über dessen Berufung. Ich schätze ihn sehr als Kollegen und bin fest davon überzeugt, dass er mit seiner unaufgeregten und zielstrebigen Art eine sehr gute Wahl für das Opernhaus Zürich ist. Während der Übergangszeit werde ich ihn natürlich tatkräftig unterstützen.«

Jacqueline Fehr (Regierungspräsidentin, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, Mitglied der Findungskommission): »Matthias Schulz wird das Opernhaus Zürich als offenes und zugängliches Opernhaus in
der Mitte eines modernen Europas weiterentwickeln, als ein Haus, das für das Zürcher Publikum, aber auch für internationale Gäste und für viele Neubesucher aller Altersschichten große Anziehungs- und Strahlkraft besitzt. Ich bin überzeugt, mit Matthias Schulz wird das Opernhaus auch in Zukunft ein in Zürich lokal verankerter Leuchtturm der Schweizer Kultur sein, der weit über die Grenzen des Landes hinaus strahlt. Mit dem 44-Jährigen wird das Haus einen Generationenwechsel vollziehen. Für den wichtigen Prozess des Kulturwandels mit gesamtgesellschaftlich relevanten Themen wie Öffnung, Gleichstellung, Diversität, Inklusion, Nachhaltigkeit und Partizipation, den das Opernhaus bereits jetzt aktiv angeht, wird Matthias Schulz ein idealer Akteur sein.«
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STAATSOPER HANNOVER SAGT ALLE VORSTELLUNGEN BIS EINSCHLIESSLICH SONNTAG AB

Die Staatsoper Hannover sagt wegen Corona-Fällen alle Proben und Vorstellungen im Opernhaus und Ballhof bis einschließlich Sonntag, 12.12.2021, ab.

Über das Wochenende wurden im Rahmen routinemäßiger Testungen 14 Mitarbeiter:innen im künstlerischen Bereich positiv auf das Corona-Virus getestet und durch PCR-Tests bestätigt. Da die Fälle nicht auf eine Produktion beschränkt sind, sondern in verschiedenen künstlerischen Bereichen auftreten, hat die Geschäftsführung vorsorglich die sofortige Einstellung des Proben- und Vorstellungsbetriebes bis einschließlich Sonntag angeordnet.

„Die betroffenen Mitarbeiter:innen haben sich trotz doppeltem Impfschutz und Einhaltung der weitreichenden Hygiene- und Abstandsmaßnahmen angesteckt,“ so Intendantin Laura Berman. „Für uns hat die Sicherheit unserer Kolleg:innen oberste Priorität – darum ist die einwöchige Schließung zwar ein weitreichender, aber in unseren Augen absolut notwendiger und sinnvoller Schritt. Wir wünschen allen gute Besserung und bitten unser Publikum für die ausfallenden Vorstellungen um Verständnis.“

Laut Auskunft des Gesundheitsamts, mit dem die Staatsoper in ständigem Austausch steht, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für das Publikum. „In unserem Zoom-Meeting hat die verantwortliche Mitarbeiterin des Gesundheitsamts bestätigt, dass durch das sehr gute und strenge 2G-Plus-Hygienekonzept der Staatsoper, mit der zusätzlichen Verpflichtung, während des gesamten Aufenthalts im Opernhaus eine FFP2-Maske zu tragen, praktisch 100%iger Schutz für die Zuschauer:innen garantiert ist. Verstärkt wird dies noch durch die Klimaanlage, die mit reiner Frischluft betrieben wird und die ionisierte Luft in den Zuschauerraum entlässt“, sagt Pressesprecherin Christiane Hein.

Zu den abgesagten Vorstellungen gehören auch die Premiere von Abschied, einem Projekt in Zusammenarbeit von Solistenensemble Kaleidoskop mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der Staatsoper Hannover, gefördert im Programm Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, sowie die einzige weitere Vorstellung der Produktion am nächsten Wochenende. Es werden neue Termine gesucht. Vorstellungen des Schauspiel Hannover sind von der Absage nicht betroffen.

Karten, die für die Vorstellungen von  6.12., bis einschließlich Sonntag, 12.12.2021, gekauft wurden, werden automatisch storniert und in den nächsten Tagen als Gutschein erstattet. Der Kartenservice ist weiterhin an den Tageskassen vor Ort im Opern- und im Schauspielhaus, telefonisch unter 0511/9999 1111 oder per E-Mail an erreichbar.
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OPER FRANKFURT: PREMIERENFOTOS AUS NIKOLAI A. RIMSKI-KORSAKOW:DIE NACHT VOR WEIHNACHTEN

Frankfurt
„Die Nacht vor Weihnachten“ an der Oper Frankfurt: Großes Glück gehabt
Frankfurter Rundschau

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Julia Muzychenko (Oksana) und Ensemble. Foto: Monika Rittershaus

Premiere / Frankfurter Erstaufführung vom 5. Dezember 2021

Oper in vier Akten
Text vom Komponisten nach der Erzählung von Nikolai W. Gogol
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Inszenierung: Christof Loy

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Georgy Vasiliev (Wakula) und Andrei Popov (Teufel). Foto: Monika Rittershaus

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Thomas Faulkner (Pazjuk) und Julia Muzychenko (Oksana). Foto: Monika Rittershaus

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UNSER MUSIKALISCHER ADVENTKALENDER/ Teil 3
zusammengestellt von TTT

Stille Nacht (Silent Night) · Mannheim Steamroller · Louis Davis Jr.

annheim Steamroller ist ein Crossover-Klassik-Projekt des US-amerikanischen Musikers Chip Davis (* 15. November 1947 als Louis Davis). Ab Mitte der 1980er Jahre war er mit seiner klassischen Musik in moderner Instrumentierung besonders mit Weihnachtsalben sehr erfolgreich. Er hat allein in den USA mehr als 28 Millionen Alben verkauft

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https://www.youtube.com/watch?v=2cD_JkqGuWs

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Martino Hammerle-Bortolotti berichtet von Video-Aufnahmen aus Lulec/Südmähren

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Die Kirche von außen, davor Martino Hammerle-Bortolotti. Foto: Privat

Nachdem alle meine Weihnachtskonzerte und -auftritte bis Ende Dezember abgesagt wurden, haben wir auch in diesem Jahr ein paar Weihnachtslieder als Kurzvideos aufgenommen. Diesmal in der bekannten Wallfahrtskirche Luleč (Luletsch) in Südmähren, Region Výškov. Einige Leser werden diese Kirche vielleicht von außen kennen. Sie steht auf einem Hügel und ist von der Autobahn Brünn-Olmütz aus von weitem schon erkennbar. Die Kirche ist normalerweise geschlossen und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Vielen Dank dem dortigen Pfarrer, Herrn Mgr. Mikuláš Wawrowski, für die Genehmigung und die Aushändigung des Kirchenschlüssels. Am Klavier spielte in bewährter Weise Frau Doz. Daniela Velebová.

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Doz. Daniela Velebová, Martino Hammerle-Bortolotti. Foto: Privat

Die Videos werden u.a. im  Rahmen der virtuellen Weihnachtsfeier der Vereinigung der Österreicher in Tschechien sowie im virtuellen Adventkalender des Club Tirol in Wien präsentiert werden. Ein Video wird am 23. Dezember auch ins Youtube gestellt.

Übrigens,  auf  dem  Friedhof der Wallfahrtskirche St. Martin in Luleč wurden einst die Mutter sowie die Schwester des genialen tschechischen Komponisten Zdeněk Fibich bestattet. Eine Gedenktafel an der Kirchenfassade erinnert an beide.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2022!

Martino

www.martino.at

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WIEN/ BURGTHEATER: DER GROßARTIGE ZEMAN BURGTHEATER LESEKLUB

mit der neuen Reihe DER GROßARTIGE ZEMAN BURGTHEATER LESEKLUB des Burgtheaters mit dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels präsentieren Burgtheater-Schauspieler*innen ab 13. Dezember in täglichen Lesungen Buch-Neuerscheinungen von österreichischen Verlagen im Netz.

Initiiert vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels hat die Autorin Barbara Zeman die Reihe kuratiert und von Lyrik über Prosa, vom Sachbuch über einen Briefwechsel bis hin zur Graphic Novel eine Bandbreite an Titeln zusammengestellt. Jede der zehn Ausgaben stellt ein aktuelles, in einem österreichischen Verlag erschienenes Buch und dessen Autor*in vor – darunter Helga und Ilse Aichinger, Barbi Marković und Dennis Cooper. Die Onlinelesungen wollen inspirieren und Lust auf Literatur aus Österreich machen, dabei stehen diese zehn vorgestellten Titel stellvertretend für eine sehr viel größere Auswahl.

Gelesen werden die Werke in Ausschnitten von Bless Amada, Lilith Häßle, Dorothee Hartinger, Mavie Hörbiger, Dietmar König, Dörte Lyssewski, Maresi Riegner, Branko Samarovski, Tim Werths und Lili Winderlich.

Die Lesungen sind vom 13. bis 22. Dezember täglich ab 19 Uhr auf der Website des Burgtheaters unter www.burgtheater.at, im YouTube-Kanal des Theaters sowie auf buchhandel.at zu sehen. Das genaue Programm und weitere Informationen finden Sie in der ausführlichen Pressemitteilung von HVB und Burgtheater anbei.
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