DIE DONNERSTAG-PRESSE – 12. FEBRUAR 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 12. FEBRUAR 2026

Foto © Diana Hillesheim

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 12. FEBRUAR 2026

Frankfurt/Alte Oper
6. Museumskonzert, Alte Oper Frankfurt, 9. Februar 2026
Das Jahr 1938 markiert eine Zäsur, die sich wie ein tiefer Riss durch die europäische Kulturgeschichte zieht. In der Alten Oper Frankfurt wurde dieses Schicksalsjahr nun zum Gegenstand einer musikalischen Tiefenbohrung. Das 6. Sinfoniekonzert des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters unter der Leitung von Generalmusikdirektor Thomas Guggeis war kein gewöhnlicher Konzertabend, sondern eine klangliche Rekonstruktion einer Welt im Umbruch. Zwischen dem Vorabend des Krieges in Frankreich, dem schillernden Exil in Hollywood und dem tödlichen Schweigen unter Stalin entfaltete sich ein Panorama, das von den Musikern und ihrem Dirigenten höchste Wachsamkeit forderte.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper
Generalprobe: Staatsoperndirektor Bogdan Roščić verteidigt Opernball
Am Mittwochabend fand die Generalprobe der Eröffnung in der Wiener Staatsoper statt. Anspannung, Aufregung, Vorfreude – das sind nur einige der Emotionen, die man am Mittwochabend bei der Generalprobe für den 68. Opernball in der Wiener Staatsoper spürte.  Direktor Bogdan Roščić (mittlerweile ja schon zum Opernball-Fan geworden) warf sich auch gleich in die Schlacht gegen alle Unkenrufe, die das gesellschaftliche Ereignis als „nicht mehr zeitgemäß“ titulieren. „Er ist zeitgemäß, weil die Leute ihn haben wollen, die gerne hierherkommen, weil unser Eigentümer, die Republik Österreich ihn haben will, darum steht er in einem Gesetz. Und wer ihn nicht zeitgemäß findet, der soll ihn ignorieren“, grinste er.
Kurier.at

Generalprobe markierte den glanzvollen Auftakt zum Opernball 2026
Auch heuer zog der „Kleine Opernball“, wie das Stammpublikum die letzten Vorbereitungen und Proben traditionell nennt, wieder zahlreiche Gäste an und sorgte schon am Vortag für festliche Stimmung in der Wiener Staatsoper.
leadersnet.at

Das wird der Opernball 2026 (Teil 2)
Die tägliche Karikatur von Michael Pammesberger kommentiert das politische Tagesgeschehen. Exklusiv beim KURIER.
Kurier.at

Wenn Blumen beim Opernball Regie führen
40.000 Blumen, monatelange Planung, kein Raum für Fehler: Emil Doll schmückt die Oper für ihren Ball. Die Arbeit dauert zehn Tage, das Ergebnis existiert für einige Stunden. Kreative Freiheit hat er bedingt: Welche Rose es auf die Feststiege schafft, entscheiden auch Kameralicht und Lieferketten.
news.at

Wien/Opernball
Mehrere No-Gos in Wien beim Opernball sorgen für Schnitzel-Streit: Weltstar brüskiert Lafer
Zwischen Hochkultur und kulinarischem Chaos: Während sich Hollywood-Star Sharon Stone auf ihren Besuch beim Wiener Opernball vorbereitet, steht Starkoch Johann Lafer vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Die 67-jährige Schauspielerin bringt den renommierten Koch mit einem besonderen Wunsch ins Schwitzen, berichtet oe24.at
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Die Nichten von Prinzessin Diana, Amelia und Eliza Spencer beehren den Opernball
Die britischen Royals machen in der Jeffrey-Epstein-Affäre gerade alles andere als eine gute Figur. Da obliegt es den Verwandten von Prinzessin Diana, für wenigstens etwas royalen Glanz in diesen Tagen zu sorgen: Die Nichten von Lady Di besuchen den Wiener Opernball.
ntv.de         share.google

Star-Duell am Opernball: Opernball wird zum Kampf der Stars
Fran Drescher und Sharon Stone sorgen für Hollywoodglanz am Wiener Opernball. Jacqueline Lugner und Karl Guschlbauer liefern sich ein Duell um die grössten Schlagzeilen: Wer stiehlt wem am Donnerstagabend das Rampenlicht?
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CD/Blu-ray Besprechung
Thielemann zähmt das Drama, Zeppenfeld und Nylund tragen es
Die neue Blu-ray der Semperoper Dresden mit Richard Wagners „Tristan und Isolde“ dokumentiert eine Aufführung von besonderer Tragweite: Klaus Florian Vogt gibt hier sein Rollendebüt als Tristan, und Christian Thielemann verabschiedet sich als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle mit diesem Werk, das wie kaum ein anderes die Grenzen des Orchesters und der menschlichen Stimme auslotet.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper
Die Torte kommt per Gabelstapler (Bezahlartikel)
„Luisa Miller“ von Giuseppe Verdi sieht und hört man nicht alle Tage. An der Wiener Staatsoper glänzt vor allem Nadine Sierra in der Titelrolle.
FrankfurterAllgemeine.net

Wien/Konzerthaus
Pretty Yende im Konzerthaus: Wo blieb die Leichtigkeit? (Bezahlartikel)
Die Sopranistin enttäuschte mit einem suboptimal zusammengestellten Lieder- und Arienabend im Mozart-Saal.
DiePresse.com

Sopranistin Pretty Yende: Vor dem Opernball gab sie Kunstlieder (Bezahlartikel)
Pretty Yende singt am Donnerstag bei der Eröffnung – und trat zuvor im Konzerthaus auf.
Kurier.at

Wien/Konzerthaus
Toronto im Konzerthaus: Da sang das Publikum im Kanon mit (Bezahlartikel)
Die Geigerin Patricia Kopatchinskaja und die Sopranistin Anna Prohaska waren die Solistinnen beim Gastspiel des Toronto Symphony Orchestra unter Gustavo Giménez.
DiePresse.at

CD/ Blu-ray-Besprechung
Italienische Sinfonik neu entdecken
Was für eine schöne CD! Riccardo Frizza und die Bamberger Symphoniker legen mit ihrer neuen Pentatone-Einspielung „Italian Perspectives“ eine über 80 Minuten vollgepackte, klanglich exquisite Reise durch weitgehend vergessene Gefilde der italienischen Spätromantik vor.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Kulturpolitik
Auch in der Klassik wird gespart: Weniger Goldkehlen für die Oper?
Die aktuellen Subventionskürzungen im Kulturbereich treffen auch die Klassik-Szene. Schmerzhafte Einschnitte sind bisher allerdings kaum zu beklagen. „Die Kleinen schützen, bei den Großen ansetzen“, lautet die Devise, die Österreichs Kulturbetriebe durch die Jahre des Sparens tragen soll. Zugegeben: Das Motto von Rudolf Scholten, Ex-Kulturminister und nun Berater von Nachfolger Andreas Babler (SPÖ), klingt ein wenig nach Robin-Hood-Pathos. Es hat dennoch Hand und Fuß. Wenn die Kunstszene ihr Scherflein zur Budgetsanierung beitragen soll – und das gilt als ausgemacht –, gebietet die Vernunft, bevorzugt die großen Kultur-Tanker zur Kassa zu bitten. Im Gegensatz zu den vielen kleinen „Booten“ sinken sie nämlich nicht gleich, wenn man ihnen Fördermittel entzieht – jedenfalls nicht, solange dies mit Maß und Ziel geschieht. Niemand soll Schiffbruch erleiden, so lautet die Maxime.
DerStandard.at

Bildungspolitik
Immer mehr Ungemach für Wiederkehr: Wo ist die verschwundene NEOS-Umfrage?
Heinz Sichrovsky seziert die Latein- und Fremdsprachenreform von Christoph Wiederkehr, die Kommunikationspannen der NEOS – und den wachsenden Protest von Nobelpreisträgern bis zur Online-Community.
news.at

Klagenfurt
Ein Schaustück aus dem Opernmuseum
Klagenfurt / Orfeo ed Euridice. Mag sein, dass Orpheus nicht der erste ist, dessen Gattin-Rückholaktion aus dem Reich der Toten an den entschieden zu hohen Anforderungen der Götter gescheitert ist. Jedenfalls klettert er mit ihr im Stadttheater Klagenfurt auf einen grauen Felsblock, gebildet aus den Leibern von Verstorbenen.
DrehpunktKultur.at

München
Eine Postkarten-Regie: Es grüßt der Faust
An der Bayerischen Staatsoper zeigt Lotte de Beer Charles Gounods „Faust“ als elegant erzähltes Bildertheater. Nathalie Stutzmann überzeugt als eine der größten Dirigentinnen der Zeit mit akademischer Präzision und klanglicher Vielfalt.
concerti.de

Stress der Verjüngten
Jonathan Tetelman als »Faust« an der Bayerischen Staatsoper. Was für ein Stress wäre es, ewig jung zu sein – mit dieser Thematik beschäftigt sich die Oper »Faust« von Charles Gounod. 1859 in Paris uraufgeführt, wurde dem guten alten Stück nun an der Bayerischen Staatsoper in München von der Regisseurin Lotte de Beer, unter Mitarbeit von Koregisseur Florian Hurler, neues Leben eingehaucht. Maßgeblich ist das karge Bühnenbild von Christof Hetzer, das ein Sinnbild der verarmten sichtbaren globalen Gesellschaft abgibt.
jungewelt.de

Dirigent Gavin Sutherland: Mit Pirouetten und Pliés zu Gast in München
Ballettmusik begleitet den britischen Dirigenten Gavin Sutherland schon sein ganzes Leben. Die größten Hits des Genres stellt er beim Münchner Rundfunkorchester vor und erzählt im Interview von sterbenden Schwänen, schwebender Leichtigkeit und seinem Versuch, eine doppelte Umdrehung zu springen.
BR-Klassik.de

Berlin
Abschiedskonzert von Donald Runnicles: Alles verglüht im Feuerball (Bezahlartikel)
Das Orchester der Deutschen Oper bringt unter seinem scheidenden Chef Donald Runnicles Arnold Schönbergs monumentale „Gurrelieder“ zur Aufführung in der Philharmonie.
Tagesspiegel.de

Abschiedskonzert von Donald Runnicles in der Berliner Philharmonie (Podcast)
„Gurrelieder“ von Arnold Schönberg. Am Ende dieser Spielzeit verlässt der Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin Donald Runnicles nach 17 Jahren das Haus. Seine letzte Opernpremiere als Chef hatte er im Januar mit „Violanta“, jetzt hat er gestern sein Abschiedskonzert in der Berliner Philharmonie gegeben. Auf dem Programm stand ein wahrlich gigantisches Werk: die fast zweistündigen „Gurrelieder“ von Arnold Schönberg – mit riesigem Orchester und gleich zwei Chören: dem Chor der Deutschen Oper und dem Rundfunkchor Berlin, dazu zahllose Solistinnen und Solisten, darunter Thomas Quasthoff als Sprecher.
radiodrei.de

Frankfurt
Rasanz und Doppelbödigkeit
Das Schicksalsjahr 1938 für die Komponisten – 6. Sinfoniekonzert des Frankfurter Opern- und Museumsorchester
feuilletonfrankfurt.de

Hannover
Schwartenmagen mag kein Chili – Die Küchenoper „Wurst“ feiert in Hannover Premiere
Kindervorstellungen in der Oper können der reinste Horror sein (wobei – wie auch hier – oft die begleitenden Pädagogen selbst die größten Störfaktoren sind). Große neugierige Kinderaugen und gespannte Ruhe begleiteten die Premiere der Küchenoper „Wurst“ in Hannovers Ballhof Eins. Eine wuselige und doch gut überschaubare Aktion erfüllte die Bühne – diese aber in jeder (!) Hinsicht auf die Bedürfnisse und die Lebenswelt des Publikums zugeschnitten. Toll!
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wuppertal
Spannendes Musikdrama: „Erwartung“ von Arnold Schönberg und „Der Wald“ von Ethel Smyth in Wuppertal
opernmagazin.de

Mailand
Weltuntergang mit plus fünf Dioptrien
„Götterdämmerung“ am Teatro alla Scala. Götterdämmerung ist, wenn man in der Pause ein bis zwei Aspirin (Brausetabletten-Version) in die Wasserflasche kippt und die kopfschmerztötende Mixtur daraufhin in einem Zug austrinkt. Wenn das Aspirin dazu Aspirina heißt und aus der Farmacia stammt, dann ist es Götterdämmerung am Teatro alla Scala. Über einen unrunden Abend, der wenigstens eine Kampfansage an die Kopfschmerzen wert ist.
opernmagazin.de

Feuilleton
Alpenasyl als Inspiration
Die Schweiz war ein Schutzraum für komponierende Flüchtlinge. Hier entstanden einige der erfolgreichsten Opern des modernen Musiktheaters.
concerti.de

Der Meistersinger von Bruchsal: Bariton Martin Gantner
Ob Mailänder Scala oder Metropolitan Opera in New York – Martin Gantner ist auf den großen Bühnen zu Hause und international gefragt. Angefangen hat alles im badischen Bruchsal.
swr.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
Man for all seasons: James Gaffigan goes transatlantic
bachtrack.com/de

München
Sir Simon Rattle impresses with Henze’s Das Floss der Medusa in Munich
seenandheard-international.com

Frankfurt
A Pared Back Staging at Frankfurt
Allows the Characters to Bring Out the Baroque Vivacity of Steffani’s Amor vien dal destino
operatoday.com

Düsseldorf
Deutsche Oper am Rhein 2025-26 Review: María de Buenos Aires
operawire.com

Deutsche Oper am Rhein 2025-26 Review: Turandot
operawire.com

Paris
Review | Paris Opera Ballo: Netrebko & Tézier in a Dramatic Void
myscena.org

London
Mariam Batsashvili, Martin James Bartlett, Wigmore Hall review
gravitas and zest   Perfect programme for two pianos and four hands at one
theartsdesk.com

Glasgow
Masterpiece, fridge magnet, phone case… opera: how Hokusai’s
the Great Wave hit the stage   He survived a stroke, a lightning strike, a fire – and created one of the world’s most recognisable images. Now the Japanese artist’s ‘wild, fascinating’ life has inspired an opera.  The Great Wave is at Theatre Royal Glasgow, on 12 and 14 February and Festival Theatre, Edinburgh 19 and 21 February.
TheGuardian.com

Washington
Wolf Trap Announces 2026 Season, Featuring Renée Fleming, Magdalena Kuźma, & Demetrious Sampson Jr
operawire.com

Los Angeles
Shock, spectacle and endurance: Yuja Wang and Thomas Adès at full tilt
bachtrack.com/de

Recordings
ELGAR   The Dream of Gerontius (Brabbins)
After no fewer than three issues of Elgar’s best-known oratorio in the space of two years, here is a fourth. It is performed by Martyn Brabbins, the Orchestra of Opera North and the celebrated Huddersfield Choral Society
gramophone.co.uk

Obituary
Soprano Marcella de Osma Dies at 92
operawire.com

Ballett / Tanz

Wien/Brut-Theater
Die Vielfalt unserer Stimmungen und Bedürfnisse bei Imagetanz
Frische Performances beim mit 4. März startenden Festival im Brut-Theater
DerStandard.at

Ballet Nights: Decadance, Cadogan Hall review – ten shows and counting   In the shortest time, the compèred dance series seems to have become a brand
theartsdesk.com

NYCB: Ratmansky’s The Naked King may not be satire, but it’s jolly good fun
bachtrack.com/de

Ausstellungen/Kunst

Wien
Honoré Daumier in der Albertina: Mit der Druckerpresse gegen Unterdrücker
Das Werk des Karikaturisten, der das nachrevolutionäre Frankreich prägte, wirkt erstaunlich gegenwärtig. Der Presse wollten Antidemokraten schon damals an den Kragen.                                      DerStandard.at

Film

Wuthering Heights“
Ewiges Verzehren mit Robbie und Elordi
Eine Topstarbesetzung, unkonventionelle Kostüme, viel erotische Aufladung: Kaum ein Film wurde in letzter Zeit so gehypt wie die Neuverfilmung des Emily-Brontë-Literaturklassikers „Wuthering Heights“. Nun schmachten und verzehren sich Margot Robbie („Barbie“) und Jacob Elordi („Frankenstein“) endlich auf der Leinwand. Die visuell bombastische, poppige Inszenierung startet heiß und sexy – doch spätestens bei der x-ten windverwehten Wendung braucht es überraschend viel Sitzfleisch.
orf.at

Diagonale startet am 18. März mit „Rose“
Am 18. März beginnt in der Grazer Helmut List Halle das österreichische Filmfestival Diagonale. Eröffnet wird die Kulturveranstaltung heuer mit dem Historiendrama „Rose“ von Markus Schleinzer. Es erzählt von einer Frau im 17. Jahrhundert, die sich als männlicher Soldat verkleidet Integration in einer abgeschiedenen Dorfgemeinschaft erhofft.
steiermark.orf.at

Medien

ORF-Stiftungsräte diskutieren über neue Regeln – und Westenthaler
Redezeitbeschränkung, Wortentzug: Arbeitsgruppe debattiert Reform der Geschäftsordnung im Stiftungsrat. Kritik an und von FPÖ-Vertreter Westenthaler. Fliegt Peter Westenthaler aus dem ORF-Stiftungsrat? Eine Vorlage dazu hat er aus Sicht mehrerer Stiftungsräte mit der gemeinsamen Pressekonferenz mit Generalsekretär Christian Hafenegger in der FPÖ-Parteizentrale am Montag geliefert. Am späten Dienstagnachmittag trifft sich eine Arbeitsgruppe des ORF-Stiftungsrats, um über die Reform der Geschäftsordnung zu debattieren und einen Vorschlag zu liefern.
Kurier.at

Politik

Österreich
Kern erhält keine Unterstützung von Ludwig – kandidiert er dennoch?
Die Unterstützer von Ex-Kanzler Christian Kern hoffen weiterhin auf dessen Comeback. Wie ein Gespräch zwischen Kern und Wiens Bürgermeister gelaufen ist
Kurier.at

Entscheidung gefallen: Kern zieht gegen SPÖ-Chef Babler zurück!
Zyniker würden sagen, Christian Kern hat sich beim Tempo seiner Entscheidungsfindungen schon einmal jenem der Bundesregierung angenähert: Teil dieser wird er aber nicht werden. Wie die „Krone“ erfuhr, hat sich der Ex-Kanzler trotz großen Zuspruchs aus der eigenen Partei gegen einen Antritt entschieden. Räume für eine Pressekonferenz in Wien am Freitag waren insgeheim bereits angedacht, das Konzept für die Übernahme der Partei lag fix und fertig auf dem Tisch – dennoch entschied sich Kern im Laufe des Mittwochs gegen einen Antritt.
krone.at

SPÖ-Obmannfrage: Bablers Woche der Wahrheit
Die Obmanndebatte in der SPÖ spitzt sich zu. Am Freitag entscheidet sich, ob Andreas Babler unangefochten an der Spitze bleibt oder ob die Partei mit Christian Kern einen Gegenkandidaten aufstellt. Zu Gast im Podcast ist Oliver Pink.
DiePresse.com

Kampfabstimmung in der SPÖ? Geheimtreffen zwischen Kern und Ludwig
Die Unterstützer von Ex-Kanzler Christian Kern hoffen weiterhin auf dessen Comeback. Bleibt Wiens Bürgermeister bei seinem „Nein“?
Kurier.at

SPÖ: Christian Kern tritt nicht gegen Andreas Babler an
Ex-Kanzler Christian Kern hält das aktuelle Regierungsteam für kompetent. Bei Treffen zur Führungsdebatte sei es zu „Indiskretionen“ gekommen.
Kurier.at

Die letzte Hoffnung, die der SPÖ nun noch bleibt
Große Hoffnungen hat er nicht erst einmal geweckt. Als ÖBB-General war Christian Kern monatelang von einem SP-Freundeskreis zum anderen getingelt, ehe er im Mai 2016 sein großes Ziel erreicht hatte: SPÖ-Chef und Bundeskanzler! In den ersten Amtsmonaten nährte er die Hoffnung weiter – ein brillanter Rhetoriker mit einem zukunftsweisenden Programm. Am Höhepunkt schien Kern ein paar Monate nach Amtsantritt zu sein, als er seinen vielbeklatschten „Plan A“, den Weg, auf dem er Österreich in die Zukunft führen wollte, in großer Inszenierung präsentierte… Viele Babler-Skeptiker und ausgewiesene -Gegner sahen in Kern noch einmal den Hoffnungsträger und beknieten ihn, doch beim Parteitag Anfang März gegen den aktuellen Parteichef anzutreten. Es gilt als gesichert, dass Kern dazu willens war. Gleichzeitig erwartete er, dass die Partei – zumindest großteils – sich hinter ihn stellt.
Eine Hoffnung, die sich weder für Kern noch für seine Unterstützer erfüllte. So bleibt Andi Babler als letzte SPÖ-Hoffnung…
krone.at

U-Ausschuss – Freundin enthüllt: Pilnacek hat Kurz beraten
Erst am späten Nachmittag trat am Mittwoch Karin Wurm in den U-Ausschuss. Die hielt sich nicht lange mit Freundlichkeiten auf – und legte offen eine Spur zu Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Wurm – die delikaterweise Pilz-Anwalt Volkert Sackmann als Vertrauensperson mit dabei hatte – attackierte den ÖVP-Fraktionsführer im U-Ausschuss, Andreas Hanger, frontal. Ja, sie habe Anzeige gegen die ermittelnden Polizisten erstattet, gab Wurm zu und sagte dann in Richtung Hanger: „Das ist doch lächerlich, Sie müssen sich hier nicht vor den Polizisten stellen und den Helden spielen.“Hanger rief die Verfahrensrichterin zu Hilfe, das verlief aber im Sand. Der ÖVP-Mann hatte in den letzten Tagen schon für Aufsehen gesorgt, weil er Wurm indirekt mit einer Schadenersatzklage durch die Finanzprokuratur gedroht hatte. Was bei Wurm nicht gut angekommen war. Wurm schilderte dann, dass sie Pilnaceks Handy der Polizei „in einem Gefrierbeutel“ übergeben habe.
oe24.at

Österreich
Ab einer Million Euro: Grüne starten Petition für Erbschaftssteuer
Die Grünen haben eine Petition namens „Superreiche fair besteuern“ gestartet. Gemeint sind damit Menschen, die mindestens eine Million Euro erben, wobei es laut der Partei Freibeträge für Eigenheime, Familienbetriebe und klein strukturierte Bauernhöfe geben soll.
krone.at

Sport/Olympische Spiele

SILBER! Unglaublicher Lamparter nur von Oftebro geschlagen
Riesen-Erfolg für unsere Nordischen Kombinierer. Johannes Lamparter holt beim Sieg von Jens Luraas Oftebro Silber. Bitter wurde es für Stefan Rettenegger, der im Finish nicht mithalten kann und sich mit dem unbeliebten vierten Platz begnügen muss.
oe24.at

Lindsey Vonn zeigt Horror-Bild aus dem Krankenbett. Dritte OP nötig
Daumen hoch von Lindsey Vonn nach ihrem schrecklichen Sturz bei der Olympia-Abfahrt! Die 41-jährige US-Amerikanerin meldete sich am Mittwochabend nach ihrer dritten Operation mit einem schockierenden Foto aus dem Krankenbett.
krone.at

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Unter’m Strich

Österreich
Hollywood-Star Sharon Stone zu Gast bei Schaumrollenkönig Karl Guschlbauer
St.Willibald/Wien. Ein Bentley rollte vor, die örtliche Blaskapelle spielte auf und plötzlich wirkte die 1.100-Seelen-Gemeinde St. Willibald wie ein roter Teppich. Weltstar Sharon Stone besuchte am Dienstag, 10. Februar, die „Süße Welt“ von Karl und Waltraud Guschlbauer. Anlass für den VIP-Empfang war der Wiener Opernball, bei dem die Hollywood-Ikone in der Loge des Schaumrollenkönigs Platz nehmen wird.
tips.at

Linz
Posse in Linz. Warum eine kleine Lampe Stadt und Nachbarn stört
Ein geblendeter Nachbar, ein überkorrekter Magistratsmitarbeiter und ein durchaus aufmüpfiger Hausbesitzer. Das sind die drei Hauptakteure einer Posse in Linz, die sich um eine Lampe im sechsten Stock einer Innenstadtwohnung dreht. Die Stadt würde sie am liebsten abdrehen, verfügt aber über keine Handhabe.
krone.at

Österreich
Erregung um hochrangige Beamtin auf Fetischball
Neue Aufregung nach dem Tod eines Häftlings: Eine hochrangige Beamtin des Justizressorts tanzte bei einem Fetischball an. Das Ministerium sieht die Sache hingegen nicht so streng und beschwichtigt.
krone.at

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. FEBRUAR 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. FEBRUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Milano: Proben zur wieder gefundenen Giordano Oper MARINA – Eleonora Buratto, Freddie De Tommaso

“Marina” di Umberto Giordano, l’opera prima d’un «ingegno brillantissimo»…
Le prove, al @teatrodalverme di Milano, con l’Orchestra I Pomeriggi Musicali diretta da @vmilletari, le voci di @eleonora_buratto, @freddiedetommaso, @mihaidamian.baritone, @nickmogg e il Coro della @fondazioneteatropetruzzelli preparato da Marco Medved.
Aspettando la prima esecuzione mondiale di domani, giovedì 12 febbraio (ore 20).

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ZU INSTAGRAM mit zahlreichen Fotos und Videos

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OPERA CARLO FELICE GENOVA

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2 giorni alla prima

Gentile amica, gentile amico,

Manca poco al quinto appuntamento in programma nella stagione artistica 2025-2026 della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova: Tristan und Isolde azione in tre atti di Richard Wagner, andrà in scena da venerdì 13 febbraio alle ore 18.30 (repliche domenica 15 alle ore 15.00, venerdì 20 alle ore 18.30 e domenica 22 alle ore 15.00).

Sul podio ci sarà Donato Renzetti alla guida dell’Orchestra e del Coro (diretto da Claudio Marino Moretti) del Teatro Carlo Felice. Personaggi e interpreti: Tilmann Unger (Tristan); Evgeny Stavinsky (König Marke); Marjorie Owens (Isolde); Nicolò Ceriani (Kurwenal); Saverio Fiore (Melot), Daniela Barcellona (Brangäne); Andrea Schifaudo (Ein Seemann/Ein Hirt); Matteo Peirone (Ein Steuermann).

Capolavoro che inaugura una nuova concezione del dramma musicale, Tristan und Isolde andrà in scena in una nuova produzione con la regia di Laurence Dale, le scene e i costumi di Gary McCann, le luci di John Bishop e i video di Leandro Summo.

Ti ricordiamo che i titolari di abbonamento o biglietto per le opere 2025-2026, 45 minuti prima di ciascuna recita, possono accedere in Sala Paganini e partecipare a una conferenza di presentazione a cura degli allievi del Conservatorio “Niccolò Paganini”.

PRIMA RAPPRESENTAZIONE
Venerdì 13 febbraio 2026
ore 18.30
Teatro Carlo Felice

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Szenen einer Probe (Nabucco  in der Staatsoper Stara Zagora/Bulgarien)

Wenn während einer Orchesterprobe von Verdis „Nabucco“ der Dirigent zu singen beginnt, dabei außer Atem gerät und nur durch das plötzliche und unerwartete Eintreffen des Baritons gerettet wird, bevor der Sopran die Szene mit einem gewaltigen dreigestrichenen Es beendet… Mit Peter Reichl, Sasha Krunev, Marena Balinova und dem Orchester der Staatsoper Stara Zagora (Bulgarien) während einer Probe am 10. Februar 2026.

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ZUM VIDEO

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Mitschnitt der Pariser Eugen Onegin-Produktion, der bis Februar 2027 abrufbar ist – man muß sich nur „anmelden“:

www.france.tv/spectacles-et-culture/opera-musique-classique/8170161-eugene-oneguine-au-palais-garnier.html

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Die Sopranistin Anastasia Lerman gibt ihr Ilia-Debut in der Neuinszenierung von Mozarts Idomeneo am Tiroler Landestheater in Innsbruck:

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Anastasia Lerman © Daria Valetova

Mozart: Idomeneo
Dirigent: Gerrit Prießnitz
Regie: Henry Mason
Tiroler Landestheater, Innsbruck

Premiere: 14. Februar 2026
Folgevorstellungen: 22., 28. Februar 2026
11., 15., 26. März 2026
17., 19., 22., 24. April 2026

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Anastasia Lerman als „Ilia“ © Tiroler Landestheater/ Barbara Palffy

www.landestheater.at/produktionen/idomeneo

www.artistainternational.com/sopran/anastasia-lerman
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Oper Frankfurt: „Friedmann in der Oper“ mit Anna Rabe

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Anna Rabe © Annette Hauschild

Im Dialog mit renommierten Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft befragt der Publizist Michel Friedman Opernstoffe auf ihren Bezug zu unserer Lebensrealität.

Seit ihrem Bestehen 2023/24 stand bzw. steht die Reihe Friedman in der Oper auch in dieser Saison auf dem Programm und knüpft jeweils an ein Werk aus dem Spielplan der Oper Frankfurt an.

Die dritte Veranstaltung in dieser Spielzeit am
Dienstag, dem 17. Februar 2026, um 19 Uhr im Opernhaus

widmet sich anlässlich der zweiten Wiederaufnahme des Werkes Mieczysław Weinbergs Die Passagierin unter dem Motto VERDRÄNGUNG. Als Gesprächspartner Friedmans konnte die deutsche Dramatikerin, Lyrikerin, Drehbuchautorin und Essayistin Anna Rabe gewonnen werden.

Karten zum Preis von € 20 / ermäßigt € 10 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Weitere Abende der Reihe in dieser Saison im Opernhaus:
Dann werden neben weiteren Gästen Andreas Voßkuhle (19. Mai 2026), seit 1999 Professor und Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und von 2008 bis 2020 Richter am Bundesverfassungsgericht sowie die Journalistin Melanie Amann (23. Juni 2026), von Oktober 2023 bis August 2025 stellvertretende Chefredakteurin des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, bei Michel Friedman zu Gast sein.
Karten zum Preis von € 20 / ermäßigt € 10 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de
oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich

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AUSSTELLUNG: CEZANNE • Fondation Beyeler, Riehen BS • 25.01.2026 – 25.05.2026

«Ein Plädoyer dafür, sich auf Cezannes Bilder zu konzentrieren und darauf, wie sie gemacht wurden»

In der ersten Ausstellung des Jahres 2026 widmet sich die Fondation Beyeler, eines der renommiertesten Kunstmuseen der Schweiz, in einer überzeugenden Schau mit Paul Cezanne (1839-1906) einem der Grundpfeiler ihrer Sammlung.

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Paul Cezanne, Groupe de baigneuses, (Gruppe von Badenden), um 1895 Öl auf Leinwand, 47 x 77 cm, Ordrupgaard, Kopenhagen. Foto © Anders Sune Berg

Die Schau zeigt in sieben Säälen 79 sorgfältig ausgewählte Gemälde und Aquarelle aus dem Spätwerk Cezannes, dem Höhepunkt des Schaffens des Künstlers, mit Themen, mit denen sich der Künstler lebenslang befasst hat: Portraits und Figurenbilder, Stillleben und Landschaften. Damit nimmt die Schau Cezannes erklärtes Ziel auf, den Vorgang des Malens, die Struktur der Bilder sichtbar zu machen («réalisation») und dabei zu zeigen, wie Cezanne die Malerei von den traditionellen Konventionen löste und das Sehen revolutionierte. Damit wird sie zu einem «Plädoyer dafür, sich auf Cezannes Bilder zu konzentrieren und darauf, wie sie gemacht wurden».

Entscheidend für Cezannes Malen, die «réalisation», war, dass er die Natur nicht mehr als unverrückbare Erscheinung sah, die es nachzuahmen galt. Für ihn war das, was der Maler (wie später der Betrachter) sieht, eine Erscheinung eines hören Ganzen: «Die Natur ist immer dieselbe, aber von ihrer sichtbaren Erscheinung bleibt nichts bestehen. Unsere Kunst muss ihr die Spannung der Dauer geben, mit den Elementen und der Erscheinung all ihrer Veränderungen» (Zitat Paul Cezanne). Für Cezanne galt es die farbigen Sinneseindrücke, die vom Motiv ausgehen, die «sensations colorantes» aufzunehmen und zu verarbeiten. Diese über den konkreten Moment hinausgehende Beschäftigung mit dem Motiv, seien es zum Beispiel der Mont Ventoux oder die Gruppen badender Personen, bringt es mit sich, dass das einzelne Bild ohne weiteres im traditionellen Sinn «unvollendet» sein kann und die in den einzelnen Säälen der Ausstellung versammelten Werkgruppen, eben der Mont Ventoux oder die Badenden, als ein Kunstwerk gelesen werden können. Cezanne erfasst als Erster die Natur in ihrer Vielheit: der Mont Ventoux liefert beim winterlichen Sonnenuntergang von Süden ganz andere Eindrücke als beim sommerlichen Sonnenaufgang von Westen und bleibt trotzdem immer der Gleiche. Mit nur einem Sinneseindruck, zum Beispiel dem winterlichen Sonnenuntergang von Süden, würde er dem Motiv nicht gerecht. Und die zahlreichen Sinneseindruck, die die Natur liefert, so zum Beispiel das wogende Schilf bei den Badenden, erfordern es nicht die ganze Leinwand mit Farbe zu füllen. Cezanne lässt dem Betrachter damit Raum die Leinwand mit eigenen, vielleicht gerade von seinen «sensations» angeregten Sinneseindrücken zu ergänzen. Im Rahmen dieses (auf einzelne «Details») konzentrierten und damit fragmentierten Sehens werden die «taches» als Umsetzung der Seheindrücke sichtbar.

Mit der Konzentration auf diese wenigen Motive (Portraits, Figurenbilder, Stillleben und Landschaften) illustriert die Schau ganz hervorragend, was das Neue, das Aufregende an Cezanne ist.

10.02.2026, Jan Krobot/Zürich

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