DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. DEZEMBER 2025

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. DEZEMBER 2025

Thomas J. Mayer, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Mitglieder des Herrenchores der Nationaloper Kyiv

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. DEZEMBER 2025

Nachruf
Bayreuth-Bariton gestorben
Der deutsche Bariton Thomas Johannes Mayer ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Er gehörte zu den prägenden Sängern seines Fachs und war vor allem im Wagner- und Strauss-Repertoire international gefragt. Seine Kunst verband stimmliche Autorität mit gedanklicher Tiefe und großer textlicher Präzision. Thomas Johannes Mayer war kein Sänger, der sich in Effekten verlor. Seine Interpretationen lebten von innerer Spannung, von Genauigkeit im Wort und von der Fähigkeit, große Rollen als gedanklich durchdrungene Figuren auf die Bühne zu stellen. Mit seinem Tod verliert die Opernwelt einen Künstler, der Maßstäbe setzte – leise, konzentriert und nachhaltig.
BR-Klassik.de

Bremen/Konzerthaus „Die Glocke“
Berauschende Geigenklänge und empire-britischer Pomp sorgen in Bremen für frenetischen Jubel
Da steht sie, nahezu bewegungslos, Geige und Bogen hängen locker in ihrer Hand: Violinistin Hana Chang, eine zierliche Person vor dem groß besetzten Orchester, das sich in den mehr als drei langen Minuten der Sinfonie-Einleitung bereits auf optimale Betriebstemperatur eingespielt hat. Dann kommt Bewegung in die junge Solistin; geschmeidig und punktgenau fädelt sie sich ein in das laufende orchestrale Geschehen, legt aus dem Stand heraus gehörig zu, behauptet sich mit attackierend kraftvollem Strich und dem satten, tragfähigen Klang ihrer Amati höchst eindrucksvoll gegen die vermeintliche Übermacht des Ensembles.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Wien
Sonja Hammerschmid wird neue Bundestheaterholding-Chefin
Die ehemalige SPÖ-Bildungsministerin und Rektorin der Wiener Veterinärmedizinischen Universität tritt den neuen Posten 2026 an. Sie hatte wohl kaum jemand auf der Rechnung: Sonja Hammerschmid wird ab April 2026 neue Chefin der Bundestheater-Holding. Das gab Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) am Mittwoch bekannt. Die studierte Molekularbiologin war von 2010 bis 2016 Rektorin der Veterinärmedizinischen Uni Wien, von 2016 bis 2017 unter Bundeskanzler Christian Kern Bildungs- und Frauenministerin, danach saß sie bis 2021 im Nationalrat. Sie verfügt also über Managementerfahrung wie auch SPÖ-Verankerung.
DerStandard.at

Auf Bablers Geheiß: Neuer Topjob für Ex-Ministerin
Die ehemalige SPÖ-Ministerin Sonja Hammerschmid (57) konnte sich einen Spitzenposten in der Kulturbranche sichern.
krone.at

Erstmals eine Frau: Ex-SPÖ-Ministerin an der Spitze der Bundestheater
Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) bedankte sich am Mittwoch gleich mehrfach bei Christian Kircher, der ein Jahrzehnt lang die Bundestheater-Holding mit einer gewissen Strenge und hoher moralischer Integrität geführt hatte. Da sein Vertrag am 31. März 2026 endet, wurde der Job turnusmäßig ausgeschrieben. Es gab 39 Bewerbungen, eine Longlist mit neun Personen, ein Hearing mit vieren – und schließlich eine einstimmige Empfehlung für Sonja Hammerschmid, die ehemalige Bildungsministerin (SPÖ).
Kurier.at

Frankfurt
Sie setzt auf Präzision und große Formen: Anja Bihlmaier dirigiert das Museumskonzert in Frankfurt
Manchmal sagt das erste Werk eines Konzertabends mehr über dessen Haltung aus als jedes Programmheft. Das Museumskonzert in der Alten Oper Frankfurt begann mit Grażyna Bacewicz’ „Konzert für Streichorchester“ und setzte damit ein klares Signal. Keine gefällige Ouvertüre, kein romantisches Einrichten der Hörgewohnheiten, sondern ein konzentriertes, kantiges Stück Musik des 20. Jahrhunderts.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper
Neuer „Fidelio“ im mausgrauen Strafvollzug an der Wiener Staatsoper
Otto Schenks rüstige „Fidelio“-Inszenierung weicht einer Neuproduktion in der Regie von Nikolaus Habjan. Deren Innovationslust hält sich jedoch in Grenzen. Zumindest ein paar Kilo Staatsopernvergangenheit sind auf der Bühne geblieben. Wenn Leonore bei der Premiere am Dienstagabend gesprengte Ketten von sich wirft, stammen sie aus der legendären Fidelio-Regie von Otto Schenk: 55 Jahre hat sie sich auf dem Spielplan gehalten und nicht weniger als 253 Aufführungen erlebt. Nur zur Erinnerung: Als dieser Fidelio debütierte, war Österreichs Bundeskanzler ein Amtsneuling namens Bruno Kreisky, konnten Telefone nur telefonieren und ließ sich mit Schallplatten und Printmedien noch viel Geld verdienen. Alles Vergangenheit – und seit Dienstag auch Schenks Fidelio. Die Staatsoper hat ihn durch eine Regie von Nikolaus Habjan ersetzt.
DerStandard.at

Kalte Optik und starke Stimmen:
Beton, Gitter, Klappmaulpuppen: Nikolaus Habjans neuer „Fidelio“ an der Wiener Staatsoper verlegt Beethovens Freiheitsoper in eine kalte Gegenwart.
Musikalisch glänzt der Abend, szenisch bleibt er zwischen starken Bildern und zu viel Symbolik gefangen.
BR-Klassik.de

Tableau-Formation mit Puppen
An der Wiener Staatsoper löst ein neuer „Fidelio” die 55 Jahre alte Otto-Schenk-Inszenierung ab. Regisseur Nikolaus Habjan arbeitet wie gewohnt mit Puppen-Doubles, doch die Stars des Abends sind Franz Welser-Möst und das Orchester der Staatsoper.
DieDeutscheBuehne.de

Beethovens „Fidelio“ an der Staatsoper: Liebe unter Puppen (Bezahlartikel)
Nikolaus Habjan inszenierte die Freiheitsoper mit Alter Egos der Protagonisten. Das entpuppt sich als heikel. Viel Applaus für Dirigent Welser-Möst.
Kurier.at

Doppelt hält (nicht immer) besser
Der einstige Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst und der als Puppenspieler bekannt gewordene Nikolaus Habjan haben an der Wiener Staatsoper einen neuen „Fidelio“ auf die Bühne gebracht. Dabei ruft die Musik weit mehr Begeisterung hervor als die Inszenierung
concerti.de

16.12.25 „Fidelio“, Staatsoper, Premiere
Das Aussortieren bewährter Produktionen an der Wiener Staatsoper geht munter weiter. Jetzt hat es den Otto Schenk’schen „Fidelio“ erwischt. Nikolaus Habjan durfte mit seinen Puppen Beethoven an die Hand gehen. Das Ergebnis war nicht frei von Banalitäten und hat vor allem eine Frage aufgeworfen: Sollte es im „Fidelio“ nicht zuallererst um Menschen (!) gehen?
operinwien.at

14.12.25, „Elektra“, Staatsoper, „Starke Mutter, schwache Tochter“
Von der Familienoper „Vincent“ im Theater an der Wien als Nachmittagsvorstellung ging es weiter in die Staatsoper zum nächsten Einakter: Dort lockte die Richard Strauss’sche „Elektra“ mit dem Rollendebüt von Nina Stemme als Klytämnestra viel Stammpublikum ins Haus.
operinwien.at

Wien/Staatsoper
Der phänomenale Charme des Tenors in „La Bohème“ an der Staatsoper (Bezahlartikel)
Kurier.at

Wien/Staatsoper
Packendes, archaisches Psychodrama: „Elektra“ wieder an der Staatsoper (Bezahlartikel)
Kurier.at

Mi., 17. Dezember 2025: Richard Strauss, Elektra
Üblicherweise ist die erste Vorstellung einer Serie die schlechteste, aber diesmal verhält es sich offenbar anders: Die Qualität der heutigen „Elektra“ lag nämlich unter derjenigen vom vergangenen Sonntag
forumconbrio.com

Traumatisierend und grandios: Madama Butterfly in Wien
Leicht traumatisiert, das Make-up von Tränen zerstört und trotzdem – oder besser gesagt: genau deswegen! – völlig begeistert: Ein bisschen absurd mutet es für Außenstehende bestimmt an, was Opernfans als idealen Freitagabend bezeichnen… Aber gibt es etwas Schöneres, als von einer Vorstellung von Giacomo Puccinis Madama Butterfly emotional komplett zerstört zu werden und dabei den vollen Effekt der Katharsis zu genießen?
bachtrack.com/de

Hamburg/Elbphilharmonie
Auf den Punkt 81: Für ein absolutes Böllerverbot in der Elbphilharmonie
Ob  Andreas Schmidt, der Herausgeber von klassik-begeistert, geahnt hat, dass ich mit Silvester  nicht sonderlich viel anfangen kann und mich an dem Tag nur dort wohlfühle, wo privates Feuerwerk bei Strafe verboten ist…? Ob  Andreas Schmidt, der Herausgeber von klassik-begeistert, geahnt hat, dass ich mit Silvester  nicht sonderlich viel anfangen kann und mich an dem Tag nur dort wohlfühle, wo privates Feuerwerk bei Strafe verboten ist…?
Von Dr. Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

DVD/Blu-Ray-Besprechung
„Dido & Aeneas“ in Versailles: Alles so schön bunt hier!
Henri Purcells Oper hat, obwohl nur als Fragment überliefert, einen festen Platz im Opernrepertoire gefunden. So ist es nur natürlich, dass die auf barocke Opern spezialisierte Opéra Royal in Versailles das Werk im historischen Schlosstheater inszenieren ließ.
Das Team von Cécile Roussat und Julien Lubek zeichnet nicht nur für die Regie, sondern auch für die Choreographie, Bühnenbild, Kostüme und Lichtregie verantwortlich. Grundsätzlich ist es gut, wenn das alles aus einer, resp. zwei Händen kommt, aber Roussat und Lubek verpassen dem Werk eine Optik wie aus einem Walt-Disney-Musical.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Was zwei Geigen alles können (Bezahlartikel)
Ein Klang wie dunkle Schokolade: Renaud Capuçon und Daniel Lozakovich spielten Duos.
DiePresse.com

Berlin
Auf den Flügeln des Schmetterlings: Elisabeth Leonskaja spielt die letzten drei Klaviersonaten von Schubert Abgesang und Apotheose:
Die große Pianistin Elisabeth Leonskaja widmet sich im Kammermusiksaal sehr diesseitig Schuberts weltentrückten Klaviersonaten – und erntet Ovationen.
Tagesspiegel.de

»Wozzeck«: Die Hölle ist kalt dagegen
Vor 100 Jahren wurde Alban Bergs »Wozzeck« an der Staatsoper Unter den Linden uraufgeführt – und erklingt ungebrochen aktuell erneut an diesem Ort
nd-aktuell.de

Die brutale Logik der kapitalistischen Moderne
Zur Uraufführung 1925 gab es antisemitische Anfeindungen: Nach 100 Jahren ist Alban Bergs Oper „Wozzeck“ erneut an der Berliner Staatsoper zu erleben.
taz.de

Frankfurt
Von Tod, Nacht und Einsamkeit
Glasklar artikuliert und kantabel gestaltet: Der Bass Franz-Josef Selig und sein Klavierpartner Gerold Huber ziehen in der Oper Frankfurt mit ihrem Liederabend in den Bann.
FrankfurterAllgemeine.net

Bamberg
Nimmermüder Endneunziger: Herbert Blomstedt mit Beethoven und Sibelius in Bamberg
Herbert Blomstedt ist wohl der dienstälteste Dirigent der Welt, in seinem mittlerweile 99. Lebensjahr längst eine Legende. Die Bamberger Symphoniker kennt er bereits seit den Fünfziger Jahren, von einem Gastspiel in Stockholm, noch unter Joseph Keilberth. Damals bereits bewunderte er die besondere Frische in der Musizierweise des Orchesters, den spontanen und natürlichen Flair ihres aus dem böhmischen Ursprung geprägten Spiels. Seit vielen Jahren ist er Ehrendirigent der Symphoniker, kommt wenigstens einmal im Jahr in die oberfränkische Universitätsstadt an der Regnitz.
bachtrack.com/de

Basel
Adventkonzert des Sinfonieorchesters Basel mit Bariton Äneas Humm als Solist
Das traditionelle Adventskonzert des Sinfonieorchester Basel bildet jedes Jahr einen der Höhepunkte der Saison. Es ist eine Freude, jedes mal das ausverkaufte Stadtcasino in dieser festlichen Stimmung besuchen zu können. Auch für die diesjährige Veranstaltung hat man ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. (Rezension des Konzerts v. 14.12.2025 im Stadtcasino Basel)
opernmagazin.de

Tonträger
Friedrich Gulda Edition (Podcast)
Auf 84 CDs (plus DVD mit Fernsehporträt) präsentiert die Universal das von 1947 bis 1999 entstandene Gesamtwerk des großen österreichischen Pianisten Friedrich Gulda,
radiodrei.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
Barrie Kosky’s stimulating Mahagonny production at the Komische Oper Berlin
seenandheard-international.com

Happy 100th birthday, Wozzeck! Thielemann conducts Staatsoper Berlin revival
bachtrack.com/de

Budapest
Hungarian State Opera’s La bohème is still magical, heart-warming and deeply moving even after 88 years
seenandheard-international.com

Monte-Carlo
Opéra de Monte-Carlo Continues its Ring Cycle with ‘Die Walküre’ in January 2026
theartsshelf.com

Paris
Les Musiciens du Louvre were the musical stars of Laurent Pelly’s Paris production of Robinson Crusoé
seenandheard-international.com

London
Controversial Russian soprano Anna Netrebko returns to Covent Garden with relish (Subscription required)
Netrebko is at her best when she acts out Turandot’s more human drama with her ex Yusif Eyvazov
telegraph.co.uk

Netrebko and Eyvazov survive the orchestral tsunami – just – in The Royal Opera’s Turandot
bachtrack.com/de

Behind the scenes at the Royal Opera’s spectacular Turandot – photo essay
TheGuardian.com

Messiah, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists, Rousset, St Martin-in-the-Fields review
– thrilling performance marked by ebullience and discipline
theartsdesk.com

New York
Old friends, new friends
Les Arts Florissants present two ravishing programs in Brooklyn and Manhattan.
parterre.com

Los Angeles
Ligeti shines at Disney Hall under Gustavo Gimeno’s baton
bachtrack.com/de

Obituary
German Baritone Thomas Johannes Mayer Dies at 56
operawire.com

Ballett / Tanz

Fliegen wie die Bücher (Bezahlartikel)
Mit Künstlern aus Wiesbaden wie Anton Rudakov lädt das Staatsballett die freie Szene und den eigenen Nachwuchs zum Austausch. Das ist auch ein politisches Signal.
FrankfurterAllgemeine.net

I’m the star of The Nutcracker – here’s how I survive December
From steak frites to protein shakes, Royal Ballet’s principal shares her backstage secrets
inews.co.uk

Medien

ORF
Inspiriert von Secession und Oper: ORF präsentiert Bühnendesign für ESC
Ein goldenes Herz wird das Symbol des 70. Eurovision Song Contest in Wien sein. Der ORF hat am Dienstag bei einem Pressetermin gemeinsam mit dem Stage Design für den ESC 2026 präsentiert. Die Bühne wird aus einer gebogenen LED-Fläche im Hintergrund bestehen, einem geschwungenen „Resonanzbogen“ und einem dazu in Kontrast stehenden Bühnengerüst. Das ESC-Motto „United by Music“ wurde um „in the Heart of Europe“ erweitert – mit Bezug auf die geografische Lage Wiens „im Herzen Europas“, wie Executive Producer Michael Krön betonte.
Kurier.at

Trauer beim ORF: Ex-Ö1-Chef im Alter von 66 Jahren gestorben
ORF-Radiomacher Martin Bernhofer ist tot. Er starb laut ORF vergangene Woche im Alter von 66 Jahren. Der gebürtige Salzburger war ab 1985 beinahe vier Jahrzehnte für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Einsatz. Dabei betätigte er sich u.a. als Leiter der Hauptabteilung „Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft“ der ORF-Radios und von 2019 bis 2022 als Chef des Info- und Kulturradios Ö1.
Kurier.at

Medien

Der Mozart-Beschiss
Die Agentur der ARD-Serie »Mozart/Mozart« gaukelt jubelnde Kritiken vor. In Wahrheit hagelt es Verrisse. FAZ-Mann Jan Brachmann wittert sogar Demokratiegefährdung – zu Recht!
backstageclassical.com

Geschichte

Monarchie: „Schulden waren der Normalzustand“
Wie füllten Adelige in der Habsburger-Monarchie ihre Kassen? Mit ihren Forschungen zeigte Veronika Hyden-Hanscho Familiennetzwerke rund um Macht und Geld auf. Und stieß dabei auf viele Konkurse. Es war wohl ein Zeichen der Verbundenheit. Das Bildnis der Gräfin Maria Theresia Bucquoy (1746–1819), geborene Paar, soll viele Jahre im Zimmer ihres Bruders Wenzel gehangen haben. Es war ein Meisterwerk seiner Zeit aus der Hand einer der ganz wenigen bedeutenden Malerinnen Europas vor 1800: Élisabeth Louise Vigée-Le Brun (1755–1842) galt als wichtigste Porträtmalerin Marie Antoinettes (1755–1793). Bucquoys Bruder Wenzel Paar dürfte es aber vor allem aus Dankbarkeit dort platziert haben, denn Maria Theresia hatte ganz entscheidend zur Entschuldung der Familie beigetragen.
DiePresse.com

Film

Trump sorgt mit Posting über Rob Reiners Tod für Empörung
Nach dem Mord an dem Regisseur und seiner Frau wurde ihr Sohn Nick Reiner verhaftet. Trump wittert indessen ein „Trump Derangement Syndrome“. US-Präsident Donald Trump hat am Montag mit einem Kommentar zum Tod des US-Regisseurs Rob Reiner und seiner Ehefrau Michele für Irritationen und Entrüstung gesorgt. Reiner, unter anderem bekannt durch den Filmklassiker Harry und Sally, sowie seine Frau sind laut Polizei offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Ihr Sohn Nick steht unter Mordverdacht.
DerStandard.at

Oscar-Shortlists: Gute und schlechte Nachrichten für Österreich
Österreich ist 2026 nicht im Rennen um den Auslandsoscar. Die heimische Einreichung „Pfau – Bin ich echt?“ von Bernhard Wenger hat es bei der nun bekanntgewordenen Vorauswahl für zwölf Sparten nicht auf die Shortlist von 15 Nominierungen geschafft. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Österreich bei der 98. Oscarverleihung am 15. März leer ausgehen muss. So ist unter anderen Regisseur Richard Ladkani mit seinem Werk „Yanuni“ im Rennen um die Dokumentarfilm-Trophäe.
Kurier.at

Politik

Österreich
118.000 Euro für Ministeriums-Podcast mit „Der Standard“
In einer parlamentarischen Anfragenserie will die FPÖ die PR- und Werbeausgaben der Regierung durchleuchten. So fragte Abgeordneter und FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz unter anderem nach den Medienkooperationen des BMFWF. Heraus kam: Das Wissenschaftsministerium unter Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) macht mit dem „Standard“ eine Podcast-Serie um 118.003,20 Euro.
oe24.at

USA
Stabschefin erklärt: „Trump hat Persönlichkeit eines Alkoholikers“
Überraschende Worte von der Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles: In einem Interview mit „Vanity Fair“ äußerte sie sich unverblümt über ihren Chef US-Präsident Donald Trump, Dieser habe die „Persönlichkeit eines Alkoholikers“, sagte Wiles. Nach Veröffentlichung der brisanten Aussagen erklärte die Stabschefin, es würden „wesentliche Zusammenhänge“ im Artikel fehlen.
krone.at

Krone-Kommentar
Ukraine: Ein Fass ohne Boden
Tausende Menschen lassen im russischen Angriffskrieg in der Ukraine jeden Monat ihr Leben oder werden verwundet. Auf beiden Seiten. Das alleine sollte Grund genug sein, die Bemühungen der Amerikaner, dieses Abschlachten zu beenden, mit allen Kräften zu unterstützen anstatt zu torpedieren. Aber es gibt auch noch einen zweiten wichtigen Grund, der vor allem die Bürger in der EU betrifft. Also jene Menschen, die von ihren Regierungen stets hören, dass man den Gürtel enger schnallen müsse, die dann aber zusehen müssen, wie Milliarden über Milliarden in die Ukraine fließen. Seit Kriegsbeginn hat die EU unglaubliche 300 Milliarden Euro an Ukraine-Hilfe gezahlt. Deswegen ist jetzt Feuer am Dach beim EU-Gipfel, der heute in Brüssel beginnt. Denn auch der EU geht mittlerweile das Geld aus. Und die Amerikaner weigern sich, weitere Hilfen an die Ukraine zu leisten. Die Waffen, die sie liefern, muss Europa bezahlen. Beschlagnahmte Milliarden aus Russland sollen jetzt als Absicherung für einen 90-Milliarden-Kredit herhalten. Man kann sich die Reaktionen aus Moskau ausmalen. Aber es wird auch der Tag kommen, an dem viele Menschen in der EU das nicht mehr mittragen.
krone.at

Streit um Milliarden für die Ukraine: Angst vor Desaster beim EU-Gipfel
Der EU-Gipfel ringt um Milliarden, um die Ukraine vor dem Kollaps zu retten, doch bis zuletzt schien kein Einigung in Sicht. Belgien blockiert.
Kurier.at

Österreich
Welcher Teufel hat die Justizministerin da geritten?
Drei Jahrzehnte Mitgliedschaft in der Union haben nichts daran geändert, dass österreichische Bundesregierungen in Brüssel nicht mit einer Stimme sprechen. Justizministerin Sporrer hat mit der Asylreforf der EU keine Freude
DiePresse.com

Österreich
Chats enthüllen: Pilnacek machte Termine für Tage nach Tod aus
Die Umstände des Todes von Christian Pilnacek, einst mächtiger Sektionschef im Justizministerium, geben nach wie vor Rätsel auf – und werden ab Jänner auch einen Untersuchungsausschuss des Parlaments beschäftigen. Nun sind Chats aufgetaucht, die zwischenzeitlich Zweifel an der Suizidthese aufkommen lassen.
krone.at

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Unter’m Strich

Affären-Beichte von Philipp Hochmair: „Die besten Zeiten hatte ich mit verheirateten Frauen“
Der Schauspieler sorgt immer wieder mit Aussagen zu seinen Liebschaften für Aufsehen. Diesmal spricht er über verheiratete Frauen, die mit ihm ein sogenanntes Panscherl hatten. Aktuell ist Philipp Hochmair (52) in der neuen ARD-Serie „Mozart/Mozart“ zu sehen. Fast zeitgleich sorgte der Schauspieler jedoch nicht nur mit seiner Rolle, sondern auch mit überraschend offenen Worten über sein Privatleben für Aufmerksamkeit.
oe24.at

Formel 1 – Autorennsport
Helmut Marko: „Ich gebe mir zum Teil die Schuld“
„Max (Verstappen, Anm.) hat auch in diesem Jahr eine grandiose Saison abgeliefert, vielleicht seine beste überhaupt. An ihm lag es nicht, sondern an uns“, sieht Dr. Helmut Marko die Schuld für den verpassten WM-Titel auch bei sich. Auch deshalb habe er sich dazu entschieden, Red Bull Racing zu verlassen.
krone.at

„Gar nicht lustig!“ Grapsch-Skandal um Odermatt
Ski-Dominator Marco Odermatt hat von einer unangenehmen Szene am Rande eines Rennwochenendes erzählt. Ein weiblicher Fan schlug dem Schweizer in einer Bar ungefragt auf den Hintern. Lachend rechtfertigte sie anschließend die Grapsch-Attacke – Odermatt hingegen fand es „gar nicht lustig.“ Dass Fans ihn erkennen, Fotos und Autogramme wollen und ihn auch in längere Gespräche verwickeln, ist für Odermatt fast schon täglich Brot. Dafür nimmt sich der Schweizer auch meist gerne Zeit – doch es gibt auch unangenehme Situationen, wie er nun dem Swiss-Ski-Magazin „Snowactive“ verraten hat.
krone.at

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 18. DEZEMBER 2025)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 18. DEZEMBER 2025)

Die Bayreuther Festspiele nehmen Abschied von Thomas J. Mayer, einem Bariton, dessen Stimme den Grünen Hügel über viele Jahre erfüllte.

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Thomas J. Mayer © Simon Pauly

Als international gefragter Künstler war er an führenden Opernhäusern wie der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburger Staatsoper, der Mailänder Scala und dem Royal Opera House Covent Garden zu erleben.

In Bayreuth begeisterte er das Publikum in zentralen Wagner-Rollen: Telramund (Lohengrin), der Fliegende Holländer, der Wanderer (Siegfried) und Amfortas (Parsifal) wurden durch seine kraftvolle Stimme, präzisen Ausdruck und tiefes Einfühlungsvermögen lebendig.

Thomas J. Mayer war ein Künstler, der mit seiner Hingabe und Bühnenpräsenz weit über das Singen hinaus berührte und dessen Wirken ein bleibender Teil der Geschichte der Bayreuther Festspiele ist.

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Oper Franfurt: Fotos vom Liederabend Franz Josef Selig / Gerold Huber

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Gerold Huber, Franz Josef Selig © Barbara Aumüller

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Franz Josef Selig © Barbara Aumüller

Frankfurt
Von Tod, Nacht und Einsamkeit
Glasklar artikuliert und kantabel gestaltet: Der Bass Franz-Josef Selig und sein Klavierpartner Gerold Huber ziehen in der Oper Frankfurt mit ihrem Liederabend in den Bann.
FrankfurterAllgemeine.net

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Wiener Volksoper mit Weihnachtsgeschenk für Besitzer der BundestheaterCard:  Preisermäßigte Eintrittskarten für „CABARET“

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Zum Trailer/Video

Willkommen, bienvenue, welcome! Endlich ist der Welterfolg Cabaret zurück in der Volksoper. Das Musical entführt in das brodelnde, erotisch aufgeladene Berlin der 1930er Jahre. Doch die Fassade bröckelt… Mit Ruth Brauer-Kvam, Bettina Mönch, Oliver Liebl, Dagmar Hellberg, Robert Meyer und vielen mehr!

Rechtzeitig vor Weihnachten können wir Ihnen als Besitzer:innen der BundestheaterCard ein Angebot als kleines Weihnachtsgeschenk machen. Oder Sie nutzen das Angebot und verschenken die Karten an einen musikliebenden Menschen?

BundestheaterCard Spezial Angebot
2 Karten zum Preis von 1 für alle Vorstellungen von Cabaret im Jänner 2026

Cabaret am 2., 5., 10., 12., 19., 22., 27. und 30. Jänner 2026

Das Musical erzählt berührende, ungewöhnliche und gefährdete Liebesgeschichten in dunklen Zeiten: Im Kit Kat Club in Berlin verliebt sich Clifford Bradshaw in das aufregendste Geschöpf des Nachtlebens: die Sängerin Sally Bowles. Auch Fräulein Schneider und der jüdische Obsthändler Herr Schultz versuchen ihre Liebe vor der heraufdräuenden Naziherrschaft zu schützen. Wer die Kraft, den Humor und den Lebenswillen noch nicht miterlebt hat, mit denen hier alle um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen, hat nun wieder die Gelegenheit dazu.

„Das Haus am Gürtel fährt damit einen Triumph der Superlative ein“, schrieb der Kurier und die Kronen Zeitung meinte zur Besetzung: „Die Besetzung erfüllt alle Wünsche: Ruth Brauer Kvam ist der schräg-groteske Conférencier, Bettina Mönch die schicke, mondäne Sally Bowles, Dagmar Hellberg die eindrucksvolle, angsterfüllte Zimmervermieterin Fräulein Schneider. Und Robert Meyer berührt als jüdischer Obsthändler Schultz.“

So können Sie das Angebot für BundestheaterCard-Besitzerinnen und Besitzer in Anspruch nehmen:

An allen Vorverkaufskassen der Bundestheater Telefonisch (mit Kreditkarte): 01/513 1 513
Bitte weisen Sie beim Kauf an der Kasse bzw. beim telefonischen Kauf mit Kreditkarte darauf hin, dass Sie das Angebot BundestheaterCard Spezial in Anspruch nehmen möchten.

Im Internet: Wählen Sie Plätze aus und legen Sie die gewünschte(n) Karte(n) in den Warenkorb.

Auf der Seite „Prüfung und Zahlung“ dann bitte im Feld „KUNDENNUMMER/AKTIONSCODE“ nochmals Ihre Kundennummer eingeben. Sie finden Ihre Kundennummer auf der Rückseite Ihrer BundestheaterCard sowie nach dem Login im Bereich „Mein Theater“ (Nach Klick auf Ihren Namen oben rechts).

Der Kartenpreis reduziert sich dann entsprechend. Maximal 4 Karten, nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar und nicht auf bereits getätigte Bestellungen und Käufe anwendbar.
Jetzt Angebot in Anspruch nehmen
Wir freuen uns Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen,
Ihr Team der Volksoper Wien
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Theater Altenburg/Gera: Frankenstein – ein Musicalerlebnis

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© Ronny Ristok

Als Mary Shelley 1816 im Alter von nur neunzehn Jahren „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ schrieb, legte sie damit die Grundlage für den modernen Horror- und Science-Fiction-Roman. Zweihundert Jahre nach seiner Entstehung wirkt das Stück in Zeiten der Künstlichen Intelligenz aktueller denn je.

Mit „Frankenstein“ kommt jetzt eine der berühmtesten Geschichten der Weltliteratur in einer elektrisierenden Musicalfassung erstmals am Freitag, den 13. Februar um 19:30 Uhr nach Altenburg ins Theaterzelt. Rockige Songs, berührende Balladen und dunkle Klangwelten machen Mary Shelleys Vision von der Grenze zwischen Leben und Tod zu einem intensiven Theatererlebnis voller Emotion und Gänsehaut.

Regisseur Thomas Weber-Schallauer erzählt die Geschichte als moderne Inszenierung über Macht, Verantwortung und die gefährliche Sehnsucht, selbst Schöpfer zu sein.

Matinee zum Musical „Frankenstein“
SO 8. FEB 2026 · 11:00 · Theaterzelt Altenburg · Eintritt frei

Weitere Termine
SA 14. FEB 2026 · 19:30 · Theaterzelt Altenburg
SO 1. MRZ 2026 · 18:00 · Theaterzelt Altenburg
DO 12. MRZ 2026 · 14:30 · Theaterzelt Altenburg
SO 29. MRZ 2026 · 18:00 · Theaterzelt Altenburg
SO 5. APR 2026 · 18:00 · Theaterzelt Altenburg

Infos und Karten in den Theaterkassen, telefonisch unter 0365 8279105 (Gera) bzw. 03447 585160 (Altenburg) sowie online unter www.theater-altenburg-gera.de

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CHRISTMAS GALA – IL TEATRO DELL’OPERA DI ROMA PORTA IL NATALE NEI QUARTIERI DELLA CITTÀ

Fino al 21 dicembre una rassegna di concerti gratuiti nelle chiese di Roma con la Scuola di Canto Corale, i cori del territorio e gli artisti di Fabbrica – Young Artist Program con il sostegno dell’Assessorato ai Grandi Eventi, Sport, Turismo e Moda di Roma Capitale.

Dopo la tradizionale accensione dell’Albero di Natale di Piazza del Popolo con il Sindaco di Roma e Presidente della Fondazione Teatro dell’Opera di Roma Roberto Gualtieri e la Presidente di Acea Barbara Marinali, ha preso il via Christmas Gala, una serie di concerti e recital gratuiti dedicati alla grande tradizione musicale del periodo natalizio in diverse chiese cittadine, protagonisti la Scuola di Canto Corale e gli artisti di Fabbrica Young Artist Program del Teatro dell’Opera di Roma con la partecipazione speciale dei cori del territorio di Roma Capitale. «Con il Christmas Gala il Teatro dell’Opera di Roma consolida la sua presenza nei territori, dopo l’esperienza di OperaCamion e grazie al coinvolgimento dei cori locali come veri e propri presìdi culturali nel contesto urbano. È un progetto che promuove i giovani talenti della Scuola di Canto Corale e del programma “Fabbrica”, con l’obiettivo di formare artisti consapevoli che la bellezza possa e debba essere accessibile a tutti. Le festività natalizie rappresentano il momento ideale per portare la musica tra le comunità, e la risposta calorosa del pubblico ci emoziona profondamente. Ci conferma che l’opera può contribuire al benessere collettivo, a colmare distanze sociali e geografiche e a „rammendare le nostre città“». Così il Sovrintendente Francesco Giambrone descrive Christmas Gala, un’iniziativa, realizzata con il sostegno di Assessorato ai Grandi Eventi, Sport, Turismo e Moda di Roma Capitale.

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Premiere WENCHES! am 27. Jänner im OFF Theater Wien

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© Antonia Reinisch

Nach dem erfolgreichen Auftritt beim Edinburgh Festival Fringe 2025 bringt das in Berlin ansässige Hysterie Theater seine Debütproduktion „Wenches!“ am 27. Januar 2026 ins OFF Theater Wien. Die satirische Theaterproduktion wurde von der österreichischen Autorin und Schauspielerin Bianca Waechter gemeinsam mit Maya Le Roux geschrieben, die beide das Hysterie Theater mitgegründet haben und selbst in Hauptrollen der Produktion zu sehen sind.

Die scharfzüngige Satire ist eine düster-komische Auseinandersetzung mit Angst, Schuld und dem Preis des Nicht-Handelns, inspiriert von Monty Python und Tom Stoppard.

Premiere WENCHES! am 27. Jänner im OFF Theater Wien
Deutsch-österreichische Erfolgsproduktion des Hysterie Theaters beim Edinburgh Festival Fringe kommt erstmals nach Wien – Scharfzüngige Satire über Voyeurismus, Sündenbockmentalität und den Preis des Nicht-Handelns
Wien, 17. Dezember 2025 – Nach dem erfolgreichen Auftritt beim Edinburgh Festival Fringe 2025 bringt das in Berlin ansässige Hysterie Theater seine Debütproduktion „Wenches!“ am 27. Januar 2026 ins OFF Theater Wien. Die satirische Theaterproduktion wurde von der österreichischen Autorin und Schauspielerin Bianca Waechter gemeinsam mit Maya Le Roux geschrieben, die beide das Hysterie Theater mitgegründet haben und selbst in Hauptrollen der Produktion zu sehen sind.

Düster-komische Auseinandersetzung mit Angst, Schuld und dem Preis des Nicht-Handelns
Im Berlin des Jahres 1489 stehen zwei Mägde und Totengräberinnen im Zentrum von Hysterie, Heuchelei und drohendem Unheil. Als die Flammen der Verfolgung auflodern, müssen sie entscheiden: Werden sie Stellung beziehen oder nur zusehen?

Inspiriert von Monty Python und Tom Stoppards „Rosencrantz and Guildenstern Are Dead“, verbindet „Wenches!“ historische Absurdität mit hochaktuellen Themen. „Das Stück ist eine düster-komische Auseinandersetzung mit Angst, Schuld und dem Preis des Nicht-Handelns“, schildert Waechter. „Es nutzt die beiden Protagonistinnen, die sich schuldig fühlen, weil sie nicht gegen den feurigen Tod ihrer Freundinnen gekämpft haben, um zentrale Fragen zu stellen: Wie weit ist zu weit, bevor man handeln muss? Wann ist Schweigen keine Option mehr? Wann muss man aufhören, mit dem Finger auf andere zu zeigen?“

Großer Erfolg bei Publikum und Kritikern in Edinburgh
Die Inszenierung kombiniert Farce und Voice-Over zu einer rasanten, scharfsinnigen und kompromisslos satirischen Reise, die das Publikum zum Lachen, zum Unbehagen und zum Nachdenken bringt. Mit Projektionen, Voice Over und Sound-Design von Kyra Le Roux entsteht eine multimediale Theatererfahrung.

Die internationale Presse würdigte die Premiere von „Wenches!“ beim Edinburgh Festival Fringe mit großartigen Kritiken: „The three leading performers don’t just act; they command the stage with an energy and precision that keeps the audience hooked,” schrieb Edinburgh Reviews. Binge Fringe lobte: „Deeply silly, riotously satirical“ und Theatre Village fasste zusammen: „Smart comedy, sharp performances, and a story that sticks.”

Die Produktion wurde von Theatre Village für den „Satchel of Stars Award“ beim Edinburgh Festival Fringe nominiert und erreichte das Semifinale.

Wiener Premiere als Heimspiel für Autorin Bianca Waechter
Für die österreichische Schauspielerin und Autorin Bianca Waechter, die ihre Schauspielausbildung an der renommierten NYU Tisch School of the Arts in New York absolvierte, bedeutet die Aufführung im OFF Theater eine besondere Rückkehr in ihre Geburtsstadt Wien: „Ich wollte eine Show zum Edinburgh Festival Fringe bringen, seit ich vor zehn Jahren auf einer Familienreise zufällig darauf gestoßen bin. Meine künstlerische Seele fing Feuer – die Vintage-Läden, die mittelalterliche Stadt, Künstler aus aller Welt – es fühlte sich magisch an. Als Maya und ich begannen, dieses Stück zu schreiben, dachte ich sofort: Das ist das Richtige für Edinburgh.“
Nach der höchst erfolgreichen internationalen Premiere kehrt die Produktion nun in ihre Heimat zurück und feiert im OFF Theater ihre Österreich-Premiere. „Für Wien haben wir das Stück noch einmal überarbeitet und weiterentwickelt. Es war uns wichtig, die Erfahrungen aus Edinburgh einfließen zu lassen, und die Inszenierung für das Wiener Publikum weiterzudenken“, so Waechter.

Aufführungsdetails „Wenches!“
OFF THEATER Wien
Kirchengasse 41, 1070 Wien
27. Januar 2026, 19:30 Uhr
Dauer: 80 Minuten
Sprache: Englisch

Besetzung:
Maya Le Roux als Nortburga
Bianca Waechter als Bertegilde
Derya Celikkol als Bogdana
Maureen Gleason als Herr Witch Hunter

Team:
Regie: Fiona Wiedmann
Sound-Design: Kyra Le Roux
Voice-Over: Christian Intorp

Tickets: Standard 16 Euro / Supporter 22 Euro
https://off-theater.at/project/wenches/
https://www.yesticket.org/event/en/wenches-27-01-26/

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