Daniel Harding © Stephan Rabold
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19. MÄRZ 2026
Wien/Musikverein
Ein italienisches Orchester und ein britischer Dirigent führen durch eine musikalische Europatour
Endlich ist das römische Superorchester wieder auf Besuch in Wien. Gemeinsam mit Daniel Harding und dem Spitzenpianisten Daniil Trifonov konnte man ein besonderes Programm mit deutschen und tschechischen Werken erleben. Und ein italienisches Meisterorchester, das zusammen mit dem britischen Dirigenten Daniel Harding bestechend in die deutsche und tschechische Musikwelt eintaucht. Ein Konzert, das noch lange nachklingen wird.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
München
Rare Einakter von Rota und Milhaud an der Bayerischen Theaterakademie
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs. (7,19 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de
Ballett „Nurejew“ in Berlin – Umstritten und ungebrochen aktuell
In Moskau vom Spielplan verschwunden, kehrt das Ballett „Nurejew“ von Regisseur Kirill Serebrennikov nun an der Deutschen Oper in Berlin auf die Bühne zurück. Für den Regisseur ist die Botschaft ungebrochen aktuell.
Von Jörn Florian Fuchs
BR-Klassik.de
NUREJEW | Yuri Possokhov & Kirill Serebrennikov | Rehearsal Teaser | Staatsballett Berlin
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Wien
„Medea“ an der Kammeroper, ein Mosaik der Frauenverhöhnung
Die alte „Medea“-Geschichte wird zum neuen Stück – mit barocker Musik von Händel, Bach und Lully und entlang der Texte von Euripides, Grillparzer und Christa Wolf. Die Methode ist historisch lukrativ erprobt: Händels Oreste ist etwa eine Zusammenführung des Vorhandenen, ein Pasticcio aus alten Ideen des barocken Opernunternehmers. Nicht allzu lange her Hotel Metamorphosis. Regisseur Barrie Kosky entwarf für die Salzburger Pfingstfestspiele entlang der Figuren aus Ovids Metamorphosen ein neues Stück und verband es mit diversen Musiken von Antonio Vivaldi.
DerStandard.at
„Medea“ in der Kammeroper: Am Ende kommen die Forensiker (Bezahlartikel)
Corinna von Rad ergründet den „Medea“-Mythos in der Kammeroper.
Kurier.at
Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Finstere Zeiten, erhellende Musik (Bezahlartikel)
Peter Burwik und sein Ensemble XXI. Jahrhundert mit Novitäten zweier Komponistinnen und einem Rückblick in die späten 1990er: reich schattierte Erkundungen der Gegenwart. DiePresse.com
Graz/Musikverein für Steiermark
Stars, musikalische Entdeckungen, kreative Formate: Der Musikverein Graz präsentiert seine 212. Saison 2026/27
Intendant Michael Nemeth stellte am Mittwochabend das Programm der 212. Musikvereins-Saison vor. Stars, musikalische Entdeckungen, kreative Formate: Der Musikverein Graz präsentiert seine 212. Saison 2026/27. Auf unseren Entdeckungsreisen begegnet das Publikum den Komponistinnen Maddalena Lombardini Sirmen, Lera Auerbach oder Rebecca Clarke und Neuem von Friedrich Cerha, Erkki-Sven Tüür bis Wolfgang Rihm. Unsere beliebte Reihe ‚Klassik um 6‘ lädt zu Klangexpeditionen in außergewöhnlicher Besetzung von Salieri über Britten bis Copland oder Groovigem mit BartolomeyBittmann. Unsere kreativen Vermittlungsprogramme und erfrischenden Formate wie ‚Cuban Christmas‘ mit anschließendem Dance Club öffnen neue Räume der Begeisterung und musikalischer Exzellenz für alle
ots.at
Salzburg
Kopflose Festspiele: Salzburgs Baustellen sind größer als gedacht (Bezahlartikel)
Wer soll schon im Herbst auf Markus Hinterhäuser folgen? Die Suche nach einer neuen künstlerischen Leitung trifft die Festspiele zur Unzeit.
DiePresse.com
Salzburg
„Ich fühle mit ihnen, ich fühle, was sie leiden…“ – „Eugen Onegin“ am Salzburger Landestheater
„Eugen Onegin“, basierend auf dem gleichnamigen Versroman von Alexander Puschkin, ist wohl Piotr Iljitsch Tschaikowskis meistgespielte Oper, die Anfang des Jahres in einer Produktion an der Opéra Garnier in Paris besondere Aufmerksamkeit erregt hat, da Ralph Fiennes, der einst selbst als titelgebender Onegin in der Romanverfilmung seiner Schwester Martha Fiennes zu sehen war, Regie führte. Auch dort konnte jedoch bemerkt werden, was auf viele Neuproduktionen dieser Oper zutrifft: Während zahlreichen Werken durch moderne, sich teilweise stark vom Libretto entfernende Inszenierungen nicht nur ein neues Bild, sondern auch – mehr oder weniger gelungen – neue Inhalte oder Bedeutungsnuancen verliehen werden, wird „Eugen Onegin“ meist in klassischer Weise und der Vorlage getreu auf die Bühne gebracht
opernmagazin.de
Berlin
Komische Oper: Baustelle und Pläne (Podcast)
Gespräch mit den Ko-Intendanten Susanne Moser und Philip Bröking. Die Komische Oper ist das kleinste der drei Berliner Opernhäuser und im Moment das mit der schwierigsten Spielsituation. Das Stammhaus in der Behrenstraße wird saniert, als Ausweichquartier dienen das Schillertheater und diverse andere Orte im gesamten Stadtgebiet. Was das Haus für die nächste Spielzeit plant und wie es mit der Sanierung weitergeht, berichten die beiden Ko-Intendanten der Komischen Oper Susanne Moser und Philip Bröking im Gespräch mit Massimo Maio auf radio3.
radiodrei.de
Chefs über neue Saison
Komische Oper: „Wir haben zwei Premieren gestrichen! Satte 95 Prozent Auslastung und trotzdem den Kopf voller Sorgen. So könnte man die Situation der Komischen Oper beschreiben. Der ständige Kampf um den Fortgang der Bauarbeiten am Haupthaus, die Mängel der Ausweichspielstätte im Schillertheater und die Kürzungen des Kultursenats machen dem so erfolgreichen Musiktheater Probleme.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Diskussion über Kulturfinanzierung in Berlin: Wie viel Moral können wir uns leisten?
Sponsoring als Perspektive: Bei einer Podiumsdiskussion in der Berliner Nationalgalerie legt die Präsidentin der Preußenstiftung andere Maßstäbe an als der langjährige Museumschef aus New York.
Tagesspiegel.de
Etwas ausrichten wollen in einer ziemlich fürchterlichen Welt –
Das Ensemble United Berlin und Vladmir Jurowski mit Hans Werner Henzes Liederzyklus „Voices“ in Berlin
NeueMusikzeitung/nmz.de
«Das Opernhaus ist der ideale Ort für diese Musik»
Matthias Schulz will Zürich in einen Barock-Rausch versetzen Der neue Chef des Opernhauses beschert der Stadt ein zehntägiges Festival, jedes Jahr vor Ostern. Schulz setzt damit den bisher stärksten Akzent seiner Intendanz. Aber wie finanziert er das aufwendige Programm?
NeueZuercherZeitung.ch
Tonträger
Neue Aufnahmen: Gaetano Donizetti Songs (Vol. 7) (Podcast)
radiodrei.de
Nachruf
Mit 37 Jahren gestorben: Sopranistin Rainelle Krause ist tot
Die US-Sopranistin Rainelle Krause ist im Alter von 37 Jahren gestorben. Ihre Paraderolle war die Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“. Die amerikanische Sopranistin Rainelle Krause ist überraschend im Alter von 37 Jahren verstorben. Sie starb nach kurzer Krankenhausbehandlung. Ihre Paraderolle, die Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“, hatte sie unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und an der New Yorker Metropolitan Opera gesungen.
BR-Klassik.de
Wien/Staatsoper
„Le Grand Macabre“ an der Staatsoper: Hier geht Lauwers’ Konzept auf
Oper von György Ligeti kam 2023 zur Premiere und ist nun wieder zu sehen.
Kurier.at
Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Wenn Schönberg wie Franz Schubert klingt
Der Geiger Frank Peter Zimmermann und der junge ukrainische Pianist Dmytro Choni mit Schubert, Webern und Schönberg: ein hochkarätiger Abend.
DiePresse.at
CD-Besprechung
Erneut entreißt Palazzetto Bru Zane eine Oper der Vergessenheit
Die französische Komponistin Clémence de Grandval ist heute fast vollständig vergessen, obwohl sie zu Lebzeiten mit ihren Kompositionen verschiedener Gattungen höchst erfolgreich war. Geboren 1828 in eine adelige Offiziersfamilie, heiratete sie später auch einen Grafen, ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlaubten es ihr, ohne Unterstützung ihre musikalischen Studien und später ihre Arbeit als Komponistin zu realisieren. Unterricht erhielt sie, um einige zu nennen, von Friedrich von Flotow und Camille Saint-Saëns. Neben geistlicher und Kammermusik schrieb sie auch mehrere Opern.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Eventim und die Macht über den Ticketmarkt
Vom Ticketverkauf bis zur Bühne prägt Eventim Österreichs Live-Branche wie kaum ein anderes Unternehmen – und sieht sich Kritik an wachsender Marktmacht und hohen Preisen ausgesetzt. Dem Erlebnis verpflichtet – das ist das Motto von Eventim Austria, einem Tochterunternehmen des weltweit tätigen Ticketing-Anbieters CTS Eventim. Und tatsächlich kann beinahe von einer Pflicht gesprochen werden, wenn es um Live-Events in Österreich geht. Denn an Eventim, hierzulande vor allem durch seine Ticketplattform Ö-Ticket bekannt, führt kein Weg vorbei: Eurovision Song Contest 2026, Klassikkonzerte, Theater in der Josefstadt und Burgtheater, Ski-Opening in Schladming mit den Backstreet Boys, die Konzerte von Iron Maiden und Robbie Williams im Happel-Stadion. etc.
news.at
Links zu englischsprachigen Artikeln
Wien
Tragedy in the mirror: Minghella’s Madama Butterfly at the Wiener Staatsoper
bachtrack.com/de
Berlin
Cast Change: Amartuvshin Enkhbat Replaces Ludovic Tézier in ‘Un Ballo in Maschera’ at Staatsoper unter den Linden
operawire.com
Hamburg
Barockwerk Hamburg 2026 Review: Pharao Tubaetes
operawire.com
Karlsruhe
Q & A: Artistic Director Christoph von Bernuth on the Multi-Faceted Identity of the Karlsruhe Handel Festival
operawire.com
Zürich
Chaos ‘rains’ in Monster’s Paradise by Neuwirth/Jelinek at Zurich Opera
seenandheard-international.com
London
Siegfried at The Royal Opera: Kosky and Pappano continue to surprise and delight
bachtrack.com/de
Leeds
Providing drama from start to finish this Opera North revival of Peter Grimes was a huge audience hit
seenandheard-international.com
New York
Review: A Handel Flop Reveals Itself as a Work of Brilliance (Subscription required)
At Carnegie Hall, the English Concert made a case for “Hercules” as a strikingly modern dramatic oratorio of psychological and musical depth.
TheNewYorkTimes.com
Washington
Washington Concert Opera Brings the House Down with Bizet’s The Pearl Fishers
operatoday.com
Sydney
Eugene Onegin (Opera Australia)
A fine cast led by Lauren Fagan as Tatyana brings Kasper Holten’s cerebral production to life, but it is Nicholas Jones as Lensky who steals the show and our hearts.
limelight-arts.com.au
Opera Australia’s Eugene Onegin shines musically
bachtrack.com/de
Ballett / Tanz
Berlin/Deutsche Oper
Ballett „Nurejew“ in Berlin: Verbanntes Werk, ungebrochen aktuell
In Moskau vom Spielplan verbannt, kehrt das Ballett „Nurejew“ von Regisseur Kirill Serebrennikov nun in Berlin an der Deutschen Oper auf die Bühne zurück.
BR-Klassik.de
Prag
Avant-Garde: Cutting Edge – an eclectic triple bill in Prague
bachtrack.com/de
Sprechtheater
Wien/Max Reinhardt-Seminar
„Der Disney-Killer“: Zwei alte Kinder hinter verschlossenen Türen (Bezahlartikel)
Im Max Reinhardt Seminar zeigt Regiestudent Julian Rohrmoser seine Version dieses finsteren Pop-Horror-Märchens.
Kurier.at
Literatur/Buch
Friedenspreisträger Navid Kermani: „Deutschland hat eine Schraube locker“
Der deutsche Autor über das Schockierende an seiner Lesereise durch die USA und die Vorboten von dem, was Europa erwartet, seinen neuen Roman „Sommer 2024“ und den Verlust des Glaubens auf dem Sterbebett.
DiePresse.com
Medien/Film
ORF
Glawischnig ehrlich: „Mir wurde häufig die Hand aufs Knie gelegt“
Im aktuellen Politik-Duell auf krone.tv wurde zwischen Eva Glawischnig und Andreas Mölzer heftig über die „Schlangengrube ORF“, den ORF-Gagenkaiser Pius Strobl und Christoph Seilers Kampf mit seinen inneren Dämonen diskutiert. Glawischnig stellt sich bei pikanten Fragen zum ORF oder zu Christopher Seiler klar hinter Frauen, die sexuelle Verfehlungen in Unternehmen beanstanden. Oder eine möglicherweise begangene körperliche Attacke (es gilt die Unschuldsvermutung) anzeigen: „Ich tendiere dazu, Frauen und ihren Aussagen zu glauben
krone.at
Los Angeles
Die Oscar-Verleihung behandelte Donald Trump wie Lord Voldemort
Die 98. Oscar-Verleihung war wie ihr Gewinnerfilm „One Battle After Another“: Politisch, ohne echte Risiken einzugehen. Trumps Name fiel nicht. Das Motto der überraschungsarmen Selbstfeier einer Filmbranche unter Druck? Stilbewusste Zurückhaltung.
DiePresse.com
Politik
USA
Grotesk beiläufig und unter Lachen Trump plappert vertrauliche Diagnose von Todkrankem aus
17.03.2026, 11:59 Uhr Bei einer Pressekonferenz überhäuft sich US-Präsident Trump zunächst mit Eigenlob. Dann offenbart er plötzlich die schwere Krankheit eines republikanischen Abgeordneten – ungefragt. Zwischen Lachen und Schulterklopfen fällt grotesk beiläufig der Satz, der Betroffene „wäre sonst im Juni tot“.
n-tv.de
Österreich
„Krone“-Kommentar: Putziger Eifer und Kanzler-Formel zum Einäschern
Dass Finanzminister Markus Marterbauer angesichts der steigenden Benzinpreise die Politik der verkümmerten Grünen betreiben will, wird Werner Kogler freuen. Für die sich nun abzeichnende Weltwirtschaftskrise wird Marterbauers putziger Eifer aber wohl keine Lösung sein. Eher wird man Probleme haben, die Bauteile für Windräder durch die Straße von Hormus zu schaffen. Aber immerhin hat sich mit Marterbauer doch noch ein Mitglied der Regierung gefunden, das sich über die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs im Nahen Osten tiefere Gedanken macht.
krone.at
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Unter’m Strich
Norwegen
Sorge nach Update: Mette-Marits Gesundheit „deutlich verschlechtert“
Die Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit wächst: Am Dienstag bestätigte der norwegische Palast, dass sich der Gesundheitszustand der 52-Jährigen drastisch verschlechtert habe. „Wie bekannt, leidet die Kronprinzessin an der chronischen Lungenkrankheit Lungenfibrose“, teilte Palastsprecherin Sara Svanemyr auf Anfrage des norwegischen Magazins „Se og Hør“ mit.
krone.at
Wolfram Eilenberger: Die akademische Philosophie erzieht zur Mutlosigkeit
Der Philosoph kritisiert die akademische Philosophie scharf. Karrierewege und Schulbildungen verhinderten mutiges Denken in der Gegenwart. Wolfram Eilenberger ist Fellow am Collegium der Universität St. Gallen.
FrankfurterRundschau.de
Österreich-Fußball
Wirbel nach Cup-Spiel. Kalajdzic: „Bin niemand, der provoziert, aber …“
Der LASK ist über 60 Jahre nach dem größten Triumph wieder auf Großes aus. Unter Cup-Spezialist Dietmar Kühbauer zogen die Linzer durch ein hart erkämpftes 2:1 n.V. in Ried ins Endspiel um den ÖFB-Cuptitel gegen Altach ein. Dem Erfolg im Innviertel folgten unschöne Szenen im Linzer Jubel. Kühbauer verweigerte seinem Gegenüber Maximilian Senft den Handshake und fuhr danach harte Bandagen gegen Rieds Spielweise auf. Der LASK will nun auch in der Bundesliga aufs Ganze gehen.
krone.at
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 19. MÄRZ 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 19. MÄRZ 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Ballett „Nurejew“ in Berlin – Umstritten und ungebrochen aktuell
Kurzer Teaser

NUREJEW | Yuri Possokhov & Kirill Serebrennikov | Rehearsal Teaser | Staatsballett Berlin
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Ballett „Nurejew“ in Berlin – Umstritten und ungebrochen aktuell
In Moskau vom Spielplan verschwunden, kehrt das Ballett „Nurejew“ von Regisseur Kirill Serebrennikov nun an der Deutschen Oper in Berlin auf die Bühne zurück. Für den Regisseur ist die Botschaft ungebrochen aktuell.
Von Jörn Florian Fuchs
BR-Klassik.de
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Die neue Saison 2026/27 des Musikverein Graz ist da!

Georg Bucher und Michael Nemeth © Margit Kundlgraber
Intendant Michael Nemeth stellte im Stefaniensaal das Programm der 212. Musikvereins-Saison vor.
„Die 212. Saison des Musikverein Graz vereint große Musiktradition, etwa zu den Schwerpunkten Natur in der Musik und Von Beethoven bis Mozart mit musikalischen Entdeckungsreisen zu Komponistinnen und zeitgenössischer Musik. Aufbauend auf unserer traditionsreichen Geschichte blicken wir in die Zukunft und geben jungen, lokalen Ensembles ebenso eine Bühne wie den Stars der Klassikszene. Mit flexiblen Abonnementvarianten, kreativen Vermittlungsprogrammen und innovativen Formaten öffnen wir neue Räume der Begeisterung und der musikalischen Exzellenz für alle“, betont Michael Nemeth, der seit 2008/09 die Intendanz des 1815 gegründeten Musikvereins innehat.
Hochkarätige Festkonzerte
Plácido Domingo und María José Siri mit Zarzuela-Musik und Verdi-Arien, Rudolf Buchbinder mit Beethoven-Klaviersonaten oder das Landesjugendsinfonieorchester Steiermark mit Smetanas Moldau: die Festkonzerte schlagen den Bogen von steirischer Exzellenz bis zu internationalen Stars.
Internationale Orchester mit Symphonik von Mozart bis Mahler
Zu Gast sind das Estonian National Symphony Orchestra, Bruckner Orchester Linz, ORF RSO Wien mit Markus Poschner, Danish Chamber Orchestra unter Ádám Fischer sowie die Brünner Philharmoniker mit Pianisten Fazıl Say. Hochkarätig auch die Konzerte der Grazer Philharmoniker mit Rudolf Buchbinder, Emmanuel Tjeknavorian, Vassilis Christopoulos und Solisten wie Daniel Ottensamer und Albrecht Mayer.
Klassik um 6 – drei Philharmonische Soireen
Vassilis Christopoulos dirigiert Dvořáks Streicherserenade, Rising Star Katharina Morin leitet Raritäten von Mozart und Salieri (u.a. sein Tripelkonzert für Violine, Cello und Oboe oder die Symphonie La Veneziana), das Duo BartolomeyBittmann gestaltet einen Abend mit jazzig-groovigen Eigenkompositionen. Nach den Soireen im Kammermusiksaal gestalten Studierende der KUG im Foyer Jazz Lounges.
Große Namen im Kammermusik-Zyklus
Zu erleben sind das Colloredo-Ensemble mit Klavierstar Arsenii Moon, das Jerusalem Quartet, das Janoska-Ensemble mit einem Beethoven-Programm, das Trio Orelon und Trio Brontë, Boris Brovtsyn, Alexandra Goloubitskaia und István Várdai mit russischen Trios sowie das Quatuor Ébène mit Beethoven-Quartetten. Beim zweiten Konzert der Reihe „Hidden Harmonies“ werden Werke von Maddalena Lombardini Sirmen, Johanna Müller-Hermann und Lera Auerbach vorgestellt.
Solistenkonzerte
In Cuban Christmas verbindet das Ensemble Sarahbanda mit der Berliner Philharmonikerin Sarah Willis Bach, Mozart und Weihnachtliches mit der puren Lebensfreude von Salsa, gefolgt von einer Cuban Dance Party mit DJ Timbero im Foyer. Außerdem zu erleben: Organistin Anna Lapwood mit Orgelliteratur und eigenen Filmmusik-Arrangements, die Brüder Andreas und Daniel Ottensamer mit einer Hommage an das Klarinetten-Ensemble The Clarinotts, sowie die Philharmonix mit dem Überraschungskonzert Surprising Mozart.
Liederabende
Zu Gast sind Klaus Florian Vogt (Schuberts Winterreise), Patrizia Nolz (Mahler, R. Strauss), Lisette Oropesa (Rossini bis Verdi), Francesco Meli & Luca Salsi (Verdi-Gala) und Jonathan Tetelman (Tosti und mehr).
Familienkonzerte von Fußball bis Weltraum
Für Kinder ab 5 Jahren präsentiert Marko Simsa im Oktober 2026 die schönsten Hits von Mozart, lädt Theresa Winkler zu Anpfiff, einem interaktiven Fußballkonzert, und begibt sich das Posaunenquartett Trombone Attraction auf eine intergalaktische Mission.
Musikverein Graz für Schulen
Für Schulklassen gibt es Workshops zu Musikvereins-Konzerten, Probenbesuche, Hausführungen sowie einstündige Vormittagskonzerte. Angeboten werden von Musikvermittler:innen moderierte Programme: Mozart mit Marko Simsa und ein Fußball-Mitmachkonzert für die 1.-5. Schulstufe, Trombone Attraction zum Thema Weltraum für die 3.-7. Schulstufe, das LJSO Steiermark mit Smetanas Moldau für die 5.-8. Schulstufe sowie Cuban Christmas und Rocking Ludwig mit dem Bruckner Orchester Linz für die 8.-12. Schulstufe.
Musikverein plus –Klassik hautnah erleben
Öffentliche Proben der Grazer Philharmoniker (Probe:Hören) und Führungen durch das Haus bieten Einblicke hinter die Kulissen des Musikvereins. Die Stars von morgen sind beim „Musikalischen Aperitif“ (Kurzkonzerte vor Abo-Konzerten) und den Jazz Lounges der Reihe Klassik um 6 zu erleben. Vor ausgewählten Konzerten werden 15-minütige Einführungen mit Expert:innen oder mit den ausführenden Künstler:innen angeboten.
Gesangswettbewerb Young Voices Alpe Adria 2026
Um jungen Talenten eine Bühne zu geben wurde 2024 in Kooperation mit dem Johann Joseph Fux Konservatorium Graz ein neuer Gesangswettbewerb ins Leben gerufen. 54 Sänger:innen aus 23 Nationen präsentierten sich bei der ersten Edition des Wettbewerbes vor einer namhaften Jury. Vom 25. bis 28. August 2026 findet die zweite Edition des Wettbewerbes statt. Bewerben können sich über die Webseite des Musikvereines bis 10. Juni 2026 Sänger:innen aus aller Welt, die nach dem 01.01.1998 und vor dem 31.12.2006 geboren sind.
Verkaufstermine 2026/27
Abonnements
Reservierungen ab sofort, Bestätigung und Versand ab Anfang Juni 2026
Einzelkarten
Festkonzerte: allgemeiner Vorverkauf ab 7. April 2026, ermäßigte Preise für Mitglieder
Orchesterkonzert Saisoneröffnung (28./29. September 2026): ab 8. Juni 2026
Einzelkartenverkauf: ab 14. September 2026
Die Konzertkasse (Sparkassenplatz 3, 8010 Graz) ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Montag – Dienstag von 9 Uhr bis 18 Uhr, Mittwoch – Freitag von 9 Uhr bis 13 Uhr. Karten sind zu den Öffnungszeiten der Kasse auch unter der Nummer 0316/822455 erhältlich.
Unter sind jederzeit Kartenbestellungen möglich.
Das neue Jahresheft finden Sie hier: Jahresheft 2026/2027
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Haydn-Region Niederösterreich: Programm-Steckbrief von 17. Mai bis 28. Juni 2026
Mit Joseph Haydns festlichem „Te Deum“ und Georg Friedrich Händels prachtvollem Oratorium „Das Alexanderfest“ sowie mit dem Originalklang-Ensemble Barucco und einem erlesenen Solisten-Vokalensemble unter Heinz Ferlesch steht das Festkonzert „The Power of Music“ am 17. Mai in Schloss Petronell-Carnuntum ganz im Zeichen der erhebenden Kraft der Musik. [Hinweis: „The Power of Music“ ist bereits ausverkauft.]

Schloss Petronell-Carnuntum © Niklas Schnaubelt
Von 22. bis 24. Mai ist Schloss Rohrau zum 8. Mal Schauplatz des „Internationalen Haydn-Wettbewerbs für Klassisches Lied und Arie‟ unter dem Juryvorsitz von Kammersängerin Angelika Kirchschlager. Der inzwischen international renommierte Wettbewerb dient Nachwuchssängerinnen und -sängern aus allen Teilen der Welt als „Sprungbrett“ zur internationalen Karriere. Beim öffentlichen Finalkonzert am 24. Mai ist das Publikum eingeladen, für den Publikumspreis zu stimmen.
Die Beethoven Philharmonie, der Stratus Choir und ein hochkarätiges Solisten-Ensemble mit Mira Alkhovik (Sopran), Maria Hegele (Mezzosopran), Ilker Arcayürek (Tenor) und Rafael Fingerlos (Bariton) unter Dirigent Thomas Rösner garantieren am 12. Juni bei „Vom Requiem zum Lobgesang“ mit sakralen Werken von Wolfgang A. Mozart, Joseph Haydn und Sergej Prokofjew einen Abend voller himmlischer Feierlichkeit und großer Emotionen in der Pfarrkirche Schwechat.

Thomas Rösner © Marko Sommer
Unter dem Titel „Im Anfang war der Klang“ erklingt in der freskengeschmückten gotischen Schlosskapelle von Ebergassing am 28. Juni Joseph Haydns monumentales Oratorium „Die Schöpfung“ in einem Arrangement für Streichquintett von Anton Wranitzky, Zeitgenosse und Weggefährte Haydns – eine Bearbeitung, die den vertrauten Klangkosmos in feinste kammermusikalische Nuancen übersetzt – mit dem Pandolfis Consort Wien und Julian Loidl als Erzähler.
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LUCERNE-FESTIVAL – Sommer 2026

Unter dem Motto „American Dreams“ spürt das Lucerne Festival in der Sommerausgabe, der ersten unter der Intendanz von Sebastian Nordmann, musikalischen Träumen aus den USA nach.
Das Lucerne Festival freut sich auf Jörg Widmann als neuen Künstlerischen Leiter der Lucerne Festival Academy, auf composer-in-residence Mark Andre, auf das 50. Luzerner Bühnenjubiläum von Anne-Sophie Mutter und auf „artiste étoile“ Augustin Hadelich.
An 32 Tagen werden über 120 Veranstaltungen präsentiert. Die renommiertesten internationalen Solistinnen und Solisten, über 20 Orchester, die Konzerte des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) bilden den Schwerpunkt des Konzertkalenders.
Konzertkalender Sommer-Festival
Das Motto „American Dreams“
Amerika träumt. So war es vor 250 Jahren, als die Vereinigten Staaten am 4. Juli 1776 ihre Unabhängigkeit erklärten. Und so blieb es, als amerikanische Komponist*innen neue musikalische Welten erschlossen: Jazz und Filmmusik, Folk und Minimal Music, Komponisten wie Rachmaninow, Strawinsky, Schönberg oder Korngold fanden dort Zuflucht und bereicherten das musikalische Panorama. Unter dem Motto „American Dreams“ zeigt Lucerne Festival im Sommer 2026 die verschiedensten Spielarten musikalischer Träume auf.
Sebastian Nordmann über das Motto des Sommer-Festivals 2026: „Wir wollen nicht die amerikanische Tagespolitik kommentieren. „American Dreams“ steht für die individuellen Träume und vielfältigen Stile der amerikanischen Musikgeschichte. Anders als in Europa verlief die Entwicklung in Amerika breiter, vielschichtiger und weniger in der Abgrenzung von U- und E-Musik. In den heutigen Zeiten bergen die politischen Entwicklungen die Gefahr, dass sich Gräben zwischen Kulturen und Nationen weiter vertiefen – mit dem Sommer-Motto wollen wir über die Musik Brücken bauen und Plattformen für den Austausch schaffen. Es ist ein sehr heterogenes Programm entstanden, das wir in seiner Vielfalt dem Publikum mit großer Freude präsentieren. Dazu gehören unter anderem Künstler*innen wie unser „artiste étoile“ Augustin Hadelich, das Orchester der Metropolitan Opera New York oder das Pittsburgh Symphony, die Lyrikerin Amanda Gorman oder die aus New Orleans stammende Klarinettistin Doreen Ketchens, und Musik von Charles Ives über George Gershwin, Leonard Bernstein bis zu Amy Beach oder Frank Zappa.“
Alle Werke in Bezug auf „American Dreams“
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Staatstheater Cottbus: „NABUCCO“-Premiere am Samstag, 25. April 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

NABUCCO
Dramma lirico in vier Teilen von Giuseppe Verdi
Libretto von Temistocle Solera
Musikalische Leitung: GMD Alexander Merzyn
Regie: Armin Petras
Bühne: Natascha von Steiger
Kostüm: Patricia Talacko
Video: Maria Tomoiagǎ
Live Camera: Nico Delpy
Bewegungsarbeit: Nico Delpy
Choreinstudierung: Christian Möbius
Dramaturgie: Leonora Mense
Von den Strömen des Babels ins sibirische Eis. Armin Petras inszeniert NABUCCO am Staatstheater Cottbus jenseits des Polarkreises.
NABUCCO greift auf eines der einschneidendsten Kapitel der jüdischen Geschichte zurück: das babylonische Exil. Im Jahre 586 v. Chr. eroberte König Nebukadnezar mit seinen Truppen das Königreich Juda, ließ den Jerusalemer Tempel zerstören und deportierte die gesellschaftliche Oberschicht nach Babylon. Psalm 137 bringt die Zerrissenheit der Exilierten auf erschütternde Weise zum Ausdruck: „An den Strömen Babels saßen wir und weinten. Wie sollen wir singen des Ewigen Lied auf fremder Erde?“ Verdi hat dieser Frage eine Melodie gegeben.
Im Exil fügten sich die Juden in die babylonische Gesellschaft ein: Jüdische Namen tauchen auf Inschriften auf, die belegen, dass Juden im Hofstaat und Militär Nebukadnezars Karriere machten. Um die jüdische Identität im babylonischen Exil zu bewahren, betonten die Theologen und Gelehrten die Besonderheit des Judentums, wodurch das Exil rückblickend zu einer fruchtbaren Zeit der jüdischen Theologie wurde.
Verdi geht es um den Konflikt zweier Völker. Demnach steht der Chor im Zentrum der Oper. Der berühmte Gefangenenchor „Va’, pensiero“ ist heute das populärste Stück der Oper und nimmt in Italien den Rang einer inoffiziellen Nationalhymne ein. Wie kein anderes Chorstück fasst er das Leiden, die Sehnsucht und die unzerstörbare Hoffnung eines Volkes in Musik. Am Staatstheater Cottbus entfalten der Opernchor, ergänzt durch den Extrachor, die Solist*innen sowie das Philharmonische Orchester des Staatstheaters unter der Gesamtleitung von GMD Alexander Merzyn die gesamte dramatische Wucht von Verdis Erfolgsoper.
Der Regisseur Armin Petras verlegt das Geschehen in die sibirische Stadt Norilsk und erhebt damit eine der weltweit kältesten und am stärksten verschmutzten Städte zum Schauplatz. Norilsk wurde als Gulag-Lager (Straf- und Arbeitslager) gegründet und ist heute Zentrum der Nickel- und Lithiumförderung. Zudem liegt die Stadt jenseits des Polarkreises und ist von der Außenwelt abgeschnitten. Diese Abgeschlossenheit spiegelt die Situation des Exils: Alle müssen zusammenbleiben. In Norilsk leben heute überwiegend die Nachfahren der ehemaligen Inhaftierten und ihrer Wärter, die längst zu einer Gemeinschaft verschmolzen sind. Das korrespondiert mit dem babylonischen Exil, in dem sich die jüdischen Exilierten in die babylonische Gesellschaft einfügten sowie mit dem Ende der Oper, wenn Nabucco sich zum Gott der Hebräer bekehrt und die Grenzen zwischen den Völkern verschwimmen.
Das Kernthema der Oper ist das Exil sowie der Konflikt zweier Völker. Armin Petras zeigt mit seiner Inszenierung eine Gemeinschaft, die sich aus dem Exil heraus konstituiert. Es gibt kein „Drinnen“ und kein „Draußen“ mehr. Alle sind gleichermaßen im ewigen Eis Norilsks eingeschlossen. So entsteht eine eigentümliche Form von Gemeinschaft: nicht trotz, sondern durch das Exil.
Nach IM BERG, TOSCA und DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN ist NABUCCO die vierte Musiktheaterproduktion des ehemaligen Cottbuser Co-Schauspieldirektors und künftigen Intendanten des Theater Bremen am Staatstheater Cottbus.
Mit Andreas Jäpel, Tatiana Trenogina, Yasushi Hirano, Luzia Tietze, Alexey Sayapin, Jens Klaus Wilde, Ulrich Schneider, Cornelia Zink sowie Damen und Herren des Opernchores, Damen und Herren des Extrachores und der Statisterie des Staatstheaters. Es spielt das Philharmonische Orchester des Staatstheater Cottbus.
Weitere Informationen und Besetzung:
https://www.staatstheater-cottbus.de/de/programm/repertoire/artikel-nabucco.html
Weitere Vorstellungen in dieser Spielzeit:
Donnerstag, 30. April 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 15. Mai 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus
Samstag, 6. Juni 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus
Spielzeit 26.27
Wieder im Spielplan ab Sonntag, 18. Oktober 2026
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Stadttheater Gießen: Ein Stück über Zugehörigkeit, Freundschaft und Identität: Premiere von „DRUCK!“ im Kleinen Haus
„DRUCK!“ von Arad Dabiri wurde 2024 mit dem Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet und ist gerade für den Mülheimer Dramatikpreis 2026 nominiert worden. Dies würdigt das seismografische Gespür des Autors für gesellschaftlich relevante Themen, aber auch die besondere Rhythmik und Melodie der Sprache, die Dabiri dafür gefunden hat. Es geht um
Ausgrenzung und Zugehörigkeit, um Freundschaft und Familie, um Verantwortung und Freiheit. Premiere im Kleinen Haus ist am Samstag, 27. März.
Shirin und Hassans Bruder sitzt nach einer Polizeikontrolle wegen Drogenbesitzes im Gefängnis. Für Shirin ist es die längst überfällige Konsequenz seines Lebensstils, für Hassan die willkürliche Gewalt des Systems, das ihnen nie eine Chance geben wird. Für ihn ist die Sache klar: Sie alle stehen unter Generalverdacht, ohne Aussicht auf eine bessere Zukunft. Also vertreibt sich Hassan die Zeit mit seinen Freunden Omar, Murat und Freddie im Park. Auf den Jungs, aber auch auf Shirin lastet der Druck struktureller Diskriminierung und sie verhandeln immer wieder aufs Neue Fragen nach Herkunft, Zugehörigkeit und Identität. Doch irgendwann halten Hassan und seine Freunde das Abwarten nicht länger aus, zu lange hat sich die Wut in ihnen aufgestaut und wandelt sich schließlich in politische Energie um. Sie organisieren eine Demo mitten in der Stadt, um auf die Ungerechtigkeit der Staatsgewalt aufmerksam zu machen.
Arad Dabiri, 1997 in Wien geboren, schrieb sein Debütstück „DRUCK!“ im Rahmen des Drama Lab der Wiener Wortstätten. 2024 wurde er dafür mit dem Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2024 ausgezeichnet. Sein Debütroman „DRAMA“ war für den Franz-Tumler-Preis nominiert und wurde als bestes Debüt mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet, sein zweiter Roman „GLORIA!“ ist im Oktober 2024 erschienen. Sein Theaterstück „DRUCK!“ spielt mit den Vorurteilen und Projektionen des Publikums und öffnet poetisch-politische Räume durch sprachliche Verknappung, besondere Rhythmik und Sprachmelodie.
Für diese Inszenierung kommt Berfin Orman erstmals an Stadttheater Gießen. Die junge Regisseurin und Autorin arbeitet zu den Möglichkeiten und Grenzen der Dekolonialisierung von Theaterkanon. Dabei verwebt sie ihre politische und künstlerische Praxis mit kollektiven und individuellen biografischen Reflexionen.
DRUCK!
Schauspiel von Arad Dabiri
Premiere am Freitag, 27. März 2026, 20:00 Uhr | Kleines Haus
19:30 Einführung im Foyer
Weitere Vorstellung am 04.04., 11.04., 19.04., 25.04.
Regie Berfin Orman
Bühne & Kostüme Anna Kurz
Video Mehmet Arbag
Dramaturgie Lena Plumpe
Shirin Zelal Kapçık
Freddie Nils Eric Müller
Hassan Levent Kelleli
Omar Luca Mbiene
Murat Atrin Haghdoust
Infos & Tickets unter www.stadttheater-giessen.
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Künstlernachrichten (Agentur Balmer & Dixon/ Zürich. Ausgewählte Nachrichten für April 2026 (in alphabetischer Reihenfolge):
Ilker ARCAYÜREK singt im Rahmen des Bachfests Hamburg den Amadis in JC Bachs AMADIS DE GAULE unter der Leitung von Hansjörg Albrecht. Das Konzert findet am 6. April in der Elbphilharmonie statt. Des Weiteren ist er am 12. April Jonathan in Händels Oratorium SAUL in der Laeiszhalle Hamburg. Matthias Janz dirigiert das Elbipolis Barockorchester.
Stefan BLUNIER dirigiert am 3. und 6. April das Nationaltheater-Orchester Mannheim am NTM. Gespielt wird Wagners PARSIFAL. Regie führt Hans Schüler. Am 29. und 30. April ist er ausserdem mit dem Konzert «Überwältigend» in der Mercatorhalle Duisburg zu erleben. Mit Carl-Sönje Montag am Fagott werden Werke von Hummel und Bruckner aufgeführt.
Chao DENG wird am 23./26./28. April an der Staatsoper Hamburg als Kuno in von Webers FREISCHÜTZ auf der Bühne stehen. Die Produktion von Andreas Kriegenburg wird von Yoel Gamzou geleitet.
Claude EICHENBERGER singt nochmals die Marcellina in Mozarts NOZZE DI FIGARO an den Bühnen Bern. Musikalische Leitung: Clément Lonca; Regie: Marco Štorman; Daten: 18. und 26. April sowie im Mai.
Cornel FREY ist am 2. April ein letztes Mal in dieser Saison Pong in Puccinis TURANDOT am Theater Duisburg. Am Pult steht Antonino Fogliani. Die Inszenierung stammt von Huan-Hsiung Li. An der Deutschen Oper am Rhein feiert er am 12. April Première von Strauss’ ELEKTRA. Er singt sein Rollendebüt als Aegisth. In dieser Inszenierung von Stephan Kimming hat Vitali Alekseenok die musikalische Leitung. Weitere Termine: 18. und 24. April bis im Juni. Der Künstler ist ausserdem am 17. April als Ari in COMEDIAN HARMONISTS, ebenfalls an der Deutschen Oper am Rhein, zu erleben. Die musikalische Leitung obliegt Patrick Francis Chestnut.
Äneas HUMM feiert am 12. April Première von LOHENGRIN am Teatro La Fenice. In dieser Inszenierung von Damiano Michieletto singt er erstmalig den Heerrufer. Es dirigiert Markus Stenz. Weitere Vorstellungen: 15./19./22./26. April.
Dimitry IVASHCHENKO tritt am 6. April gleich in drei Rollen an der Komischen Oper Berlin auf, und zwar als Iwan Joawlewitsch/Leiter einer Annoncenredaktion/Arzt in Barrie Kosky’s Inszenierung von Schostakowitschs DIE NASE. Am Pult steht James Gaffigan.
Marco JENTZSCH singt am 3./6./11. April die Hauptrolle in Wagners TRISTAN UND ISOLDE an der Staatsoper Frankfurt. Die Inszenierung von Katharina Thomas dirigiert Thomas Guggeis. Am 17./19./20. April ist der Künstler Bacchus in Hans Neuenfels’ Produktion von Strauss ARIADNE AUF NAXOS an der Staatsoper Unter den Linden. Am Pult steht Eun Sun Kim.
Torben JÜRGENS ist am 3. April in der Beethovenhalle Bonn zu erleben. Aufgeführt wird Bachs MATTHÄUSPASSION. Attilio Cremonesi leitet das Beethoven Orchester.
Johannes KAMMLER singt am 3. und 4. April unter der Leitung von Kent Nagano Brahmsʼ DEUTSCHES REQUIEM. Das Konzert findet im Maison Symphonique de Montréal statt. Am 11. und 17. April singt er den Waldstein in Strauss und Benatzkys CASANOVA in einer Inszenierung von Marco Štorman an der Staatsoper Stuttgart. Am Pult steht Keren Kagarlitsky. Am 13. April findet die Wiederaufnahme von Rossinis CENERENTOLA an der Staatsoper Stuttgart statt. Johannes Kammler singt sein Rollendebut als Dandini. Weitere Termine: 19. und 22. April bis im Mai. Die musikalische Leitung hat Levente Török. Regie führte Andrea Moses. Am 30. April ist der Künstler schliesslich in der Philharmonie Berlin zu erleben: Gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Kent Nagano bringt er Leonard Bernsteins Werk DYBBUK zur Aufführung. Am 1. Mai findet das Konzert nochmals statt, ergänzt um Dvoraks MITTAGSHEXE und Teilen aus Wagners TRISTAN UND ISOLDE.
Michael KUPFER-RADECKY ist am 5. und 7. April wieder am Tokyo Harusai zu erleben: Diesmal singt er die Titelrolle in einer konzertanten Version von Wagners FLIEGENDER HOLLÄNDER. Alexander Soddy leitet das NHK Symphony Orchestra. Ausserdem tritt der Künstler als Wotan/Wanderer in Loriots DER RING AN EINEM ABEND am Theater Kiel auf. Frank Beermann steht am Pult. Letzter Termin: 25. April.
Lena KUTZNER singt am 17. und 30. April wieder die Tochter in Hindemiths CARDILLAC am Staatstheater Meiningen. Killian Farrell ist der musikalische Leiter. Die Inszenierung von Giulia Giammona wird noch bis im Juni aufgeführt. Ebenfalls am Meininger Staatstheater singt sie am 29. April die Agathe in von Webers FREISCHÜTZ unter der Leitung von Noori Cho. Regie führte Philipp M. Krenn.
Matthias LIKA singt zusammen mit dem Residentie Orkest unter Peter Dijkstra Bachs MATTHÄUSPASSION. Sie wird an folgenden Stationen gespielt: 1. und 4. April: Amare Den Haag; 2. und 3. April: Pieterskerk Leiden.
Magnus PIONTEK kann am 25. April am Theater Chemnitz Premiere von Wagners FLIEGENDER HOLLÄNDER feiern. Die Oper, in der er den Daland singt, steht noch bis im Juni auf dem Spielplan. Regie führt Juana Inés Cano Restrepo. Die musikalische Leitung teilen sich Benjamin Reiners und Kens Lui.
Johannes SCHWARZ singt am 6. April ein letztes Mal in dieser Saison den Masetto in Mozarts DON GIOVANNI am Theater Erfurt in der Inszenierung von Alexandra Pape. Die musikalische Leitung hat Hermes Helfricht.
Marie SEIDLER ist am 4. und 6. April nochmals im Tanztheater JOHANNES-PASSION nach J.S. Bach am Theater Aachen zu erleben. Sie singt die Alt-Partie. In dieser Inszenierung von Olivia Fuchs steht Christopher Ward am Pult.
Jordan SHANAHAN ist wieder Wotan in Wagners WALKÜRE an der Oper Köln. Dirigat: Marc Albrecht. Regie: Paul-Georg Dittrich. Termine: 1./4./6./17./19./30 April.
Bo SKOVHUS kann am 5. April nochmals als Protector in Brittens WRITTEN ON SKIN erlebt werden. Die Inszenierung von Tatjana Gürbaca wird an der Oper Frankfurt aufgeführt. Am Pult steht Erik Nielsen. Am 25. April feiert er Premiere von WOZZECK am Theater Lübeck. Unter der Leitung von Stefan Vladar singt er die Titelpartie. Regie führt Brigitte Fassbaender.
Alma Ruoqi SUN singt am 2./11./17. April die Helene in Strauss und Benatzkys CASANOVA in einer Inszenierung von Marco Štorman an der Staatsoper Stuttgart. Am Pult steht Keren Kagarlitsky.
Katrin WUNDSAM ist wieder als Penthesilea in Dusapins gleichnamiger Oper am Staatstheater Hannover zu erleben. Musikalische Leitung: Stephan Zilias. Regie: Lorenzo Fioroni. Vorstellungen: 8./16./19./24. April.