Die DONNERSTAG-PRESSE – 2. APRIL 2020

Die DONNERSTAG-PRESSE – 2. APRIL 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 2. APRIL 2020
Foto: Andreas Schmidt (c)

Bayreuth/Berlin
Richard Wagner und die Corona-Krise: Schlingernde Operntanker
Die Bayreuther Festspiele müssen den neuen „Ring des Nibelungen“ verschieben. Und auch in Berlin drohen die „Ring“-Pläne durcheinander zu geraten
Tagesspiegel

Österreich
Haselsteiner über Kulturveranstaltungen: „Kinder, vergesst den Sommer Bezahlartikel
H.P. Haselsteiner erklärt, warum er jetzt schon Erl abgesagt hat und warum er für Salzburg schwarz sieht
Kurier

Münchner Oper zwingt zu Proben
Fernbleiben offenbar nur über offizielle Krankschreibung möglich
Frankfurter Allgemeine

Bayerisches Staatsballett Die Polizei besucht das Training
Am Dienstag fiel einem Passanten auf, dass im Probengebäude des Bayerischen Staatsballetts am Platzl trainiert wurde. Er holte daraufhin die Polizei – offenbar, weil er einen Verstoß gegen die bayernweiten Ausgangsbeschränkungen und das Veranstaltungsverbot vermutete.
Münchner Abendzeitung

Bayerische Staatsoper – „7 Deaths of Maria Callas“ abgesagt. Keine Uraufführung per Livestream
Die Bayerische Staatsoper hat die geplante Uraufführung des Opernprojekts „7 Deaths of Maria Callas“ von Marina Abramović abgesagt. Die Premiere und der Livestream auf BR-KLASSIK sollten am 11. April 2020 stattfinden.
BR-Klassik

Sommereggers Klassikwelt: Konserven mit Verfalldatum
Es verwundert nicht, dass das Verfalldatum von Inszenierungen im heute gängigen Stil ein immer schnelleres wird. Was beim ersten Mal vielleicht noch interessiert oder amüsiert, wirkt bei mehrmaliger Betrachtung oft peinlich.
In Zeiten von Corona legen sich besorgte Menschen vorsorglich einen gewissen Vorrat von Lebensmittel-Konserven an. Es ist eine Glaubensfrage, ob das bei täglich geöffneten Supermärkten mit frischer Ware unbedingt notwendig ist.
Anders liegen die Dinge im kulturellen Bereich. Die praktisch weltweite Schließung sämtlicher Konzertsäle und Opernhäuser erzeugt ein kulturelles, vor allem musikalisches Vakuum, das dem musikaffinen Menschen schmerzlich den Stellenwert der Musik für das emotionale Gleichgewicht bewusst macht. Aber so, wie sich die Generationen vor der Erfindung von Tonträgern und des Radios durch aktives Musizieren erfreuten, die Nachfolgenden auf jene Innovationen zurückgreifen können, ist die Generation Laptop und Smartphone gleich mehrfach für Ausfälle der Live-Events gerüstet.
Peter Sommeregger berichtet jeden Mittwoch aus seiner Klassikwelt.
http://klassik-begeistert.de/sommereggers-klassikwelt-29-konserven-mit-verfalldatum/

Hertha Töpper, Opernstar aus Graz, starb 95-jährig
Als Tochter eines Musiklehrers wurde Hertha Töpper zu einer der bedeutensten Mezzosopranistinnen der Welt. Jahrzehntelang blieb sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper treu, obwohl sie Erfolge von Bayreuth bis New York feierte.
Die Presse

Bayreuth und Salzburg
Ischgl der Opernwelt
Der deutsche Musikjournalist Manuel Brug hat wenige Stunden nach Absage der Bayreuther Festspiele in der Welt Überlegungen zu Corona und einem Musikfestival in solchen Dimensionen angestellt: „Wenn es ein Verbreitungsparadies gäbe, hieße es Bayreuther Festspielhaus.“ Die Salzburger Festspiele nennt Brug im gleichen Atemzug. Auch Salzburg nämlich hätten das Potential „zum Ischgl der Opernwelt“ zu werden. Nicht zu Unrecht sieht Manuel Brug auch an der Salzach eine „Klientel, die tagtäglich in einer sowieso schon von Touristenmassen überfluteten österreichischen Provinzhauptstadt um Atem ringend durch Hitzewellen oder Schnürlregen in engen Gassen stöckelt. Und anschließend ebenfalls zu Tausenden in Theaterbauten zusammenrückt, um hinterher in auch nicht eben großzügig bemessenen Lokalen das Gesehene wie Gehörte trinkend und essend opulent nachzubereiten.“
DrehpunktKultur

Paris
La Walkyrie sera finalement jouée le 10 mai… en motion capture !
http://www.olyrix.com/articles/economie/3984/la-walkyrie-sera-finalement

Wiener Aufenthalt als blinder Fleck der Beethoven-Forschung
Zwei Jahre verbrachte Ludwig van Beethoven am Theater an der Wien. Warum diese Zeit bisher unbeleuchtet blieb, haben Musikwissenschafterinnen untersucht
Der Standard

Anti-Angst-Playlist: Wer singt, hat keine Sorgen
Wiener Zeitung

Konzert-Streaming: „Wir hören nicht nur mit den Ohren“
Noch nie wurde so viel Musik gestreamt wie in Zeiten der Quarantäne. Muss man dem Club oder Konzertsaal überhaupt hinterhertrauern? Fragen an eine Liveness-Forscherin
Die Zeit.de

Dirigent Zoltan Pesko gestorben
Der ungarische Dirigent und Komponist Zoltan Pesko ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Der Dirigent starb am Dienstag in Budapest, teilte die Mailänder Scala in einer Presseaussendung am Mittwoch mit.
Wiener Zeitung

Hat die Oper etwas mit dem echten Leben zu tun?
Menschen, die einander ansingen statt zu reden, seltsame Kostüme, Bühnenwelten und Konflikte – die Oper ist ein absurdes Ding, sagte Richard Strauss einmal. Und trotzdem gehen viele Menschen hin. Irgendwas muss das Musiktheater mit dem Leben zu tun haben – aber was?
DeutschlandfunkKultur

Frankfurt
Investition in Städtische Bühnen „steht erst einmal nicht an“
Wie steht es um den Neubau der Städtischen Bühnen Frankfurt? „Wir können zwar die Planung in diesem Jahr fortführen“, meint der Oberbürgermeister. Von einer Investition will er wegen der Corona-Krise vorerst aber nichts wissen.
Frankfurter Allgemeine

Dresden
Axel Köhler: „Jetzt ist nicht die Zeit für unsolidarisches Verhalten“
An der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden herrscht Ruhe. Wo sonst, wie an Musikschulen allenorts üblich, instrumentale Vielfalt und Stimmengewirr durch die Flure dringt, ist es still. Der Lehrbetrieb ruht, bis vorerst zum 10. Juli sind auch sämtliche Veranstaltungen abgesagt.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Edinburgh
Edinburgh sagt Festival Fringe wegen Corona ab
Der Schottische Veranstaltungsreigen gilt als größtes Kulturfestival der Welt und muss das erste Mal in 70 Jahren ausgesetzt werden
Der Standard

Ich stimuliere mein Immunsystem durch Bach, Bach, Bach…10 Fragen an den Dirigenten Professor Matthias Janz
Matthias Janz (geboren 1947 in Lübeck) studierte Musikwissenschaften, Theologie, Kirchenmusik und Dirigieren, u. a. bei Helmuth Rilling. Von 1975 bis 2012 war er Organist und Kantor an der Marienkirche (Flensburg), wo er nach wie vor den Flensburger Bach-Chor leitet. Seit 1984 leitet er außerdem den Symphonischen Chor Hamburgund seit 1993 den Landesjugendchor Schleswig-Holstein. An der Musikhochschule Lübeck unterrichtete er von 1978 bis 2018 zunächst in den Fächern Orgel und Chorleitung und danach im Fach Oratorienleitung und -Gestaltung, seit 1991 als Professor. Er war Gastdirigent bekannter Orchester und Chöre und konzertierte mit seinen Chören auch in Leipzig, Dresden, Breslau, Krakau, Paris, Kopenhagen, Stockholm. Janz ist Kirchenmusikdirektor i. R. Er lebt mit seiner Ehefrau in Flensburg. Ehrungen: Kulturpreis der Stadt Flensburg (1981), Bundesverdienstkreuz am Bande (April 1997), dänisch-deutscher Kulturpreis der Region Sønderjylland-Schleswig (2004), Ritterkreuz des Dannebrogordens (März 2012), Brahmspreis der Brahmsgesellschaft Schleswig-Holstein (Mai 2013).
Interviewer: Andreas Schmidt
Klassik-begeistert

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
A quick guide to watching opera from around the world in your own home
https://www.rhinegold.co.uk/opera_now/a-quick-guide-to-watching-opera-from

In the Season of the Virus, the Online Concert Comes of Age
https://www.sfcv.org/article/in-the-season-of-the-virus-the-online

Coronavirus and classical music: not silent, merely muted
https://operavision.eu/en/library/auffuhrungen/opern/jenufa-national-theatre-brno#

San Francisco
SF Opera Summer Season in Jeopardy, As Other Festivals Fall Victim to COVID-19
https://www.sfcv.org/music-news/sf-opera-summer-season-in-jeopardy

Ton- und Bildträger
CD Review: Jonas Kaufmann’s “Otello’
https://operawire.com/cd-review-jonas-kaufmanns-otello/

Nachruf
Obituary: Costume Designer María Araujo Dies At 70 of Coronavirus
https://operawire.com/obituary-costume-designer-maria-araujo-dies

Jazz

US-Jazzer Wallace Roney an Covid-19 gestorben
Die Presse

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Unter’m Strich

Maskenpflicht im Supermarkt: Zwischen Mangel und Hamsterei
Manche Supermärkte haben noch keine Masken, andere verteilen sie bei der Kassa. Ernst werden soll es ab Montag. Verkehrsbetriebe haben eine mögliche Ausweitung im Blick
Der Standard

Wien
Keine Party, keine Einnahmen, keine Rücklagen: Wiener Clubs kämpfen ums Überleben
Vielen Clubs und Bars droht die Insolvenz. Einige versuchen es nun mit Spendenaufrufen und hoffen auf private Unterstützer. Der KURIER hat bei einem Club-Betreiber und einem Veranstalter, Szenekenner und DJ nachgefragt, wie es um die Wiener Clubkultur aktuell bestellt ist.
Kurier

Kurzarbeit für eine Viertelmillion Österreicher
Rund 250.000 Österreicher und Österreicherinnen sind inzwischen in Kurzarbeit. Der ursprüngliche Fonds mit 400 Mio. Euro sei damit ausgeschöpft, sagte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP). Aber die Aufstockung des Fonds auf 1 Mrd. Euro sei schon beschlossen, es gebe „stündlich weitere Bewilligungen“. Bis Mittwochfrüh gab es 12.596 Kurzarbeitsanträge. Im ganzen vorigen Jahr waren es 25.
https://www.msn.com/de-at/finanzen/top-stories/kurzarbeit-bereits-für-eine

Laut RKI sind Corona-Tote in Deutschland derzeit im Durchschnitt 80 Jahre alt
Deutschlandfunk.de

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. APRIL 2020)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. APRIL 2020)
Quelle: onlinemerker.com

Vorläufige Betriebsschließung Bayerische Staatsoper

Partnerprogramm: Bayerische Staatsoper
Foto: Bayerische Staatsoper

Leider sieht sich die Bayerische Staatsoper gezwungen, Marina Abramovićs Opernprojekt 7 Deaths of Maria Callas, das in den letzten Wochen in Form von Workshops in Kleinstgruppen vorbereitet wurde, auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Grund dafür ist die Tatsache, dass ab sofort die Beteiligung von Orchester und großer Bühnencrew notwendig wäre und Alternativen nicht verantwortbar sind. Im Zuge dessen sind Teile der Belegschaft in Absprache mit dem Bundesministerium bis zum 19. April vom Dienst freigestellt. Damit kann das Haus auch die live im Internet übertragenen Montagskonzerte nicht mehr fortsetzen. Ausnahmen sind die Administration – teilweise aus dem Homeoffice – und die Produktion von Schutzmasken in der Kostümabteilung der Staatsoper, natürlich nur auf freiwilliger Basis.

Dazu Intendant Nikolaus Bachler:Neben der Problematik rund um Endproben fällt es mir vor allem auch künstlerisch schwer, ein Projekt – wenn auch unter schärfsten Vorkehrungen für die Sicherheit aller Beteiligten – voranzutreiben, das eine der größten lebenden Künstlerinnen, Marina Abramović, und die größte Sängerin der Nachkriegszeit, Maria Callas, verbindet und als Begegnung im Tod auslotet. Was das bedeutet hätte, wäre in Zeiten, in denen Tod verdrängt wird, von dringender Notwendigkeit und Relevanz. Im Moment, in dem es für viele ganz real um Leben und Tod geht, stellen sich andere Fragen – das ist mir innerhalb der letzten Tage besonders klar geworden.

Ich habe lange mit der Entscheidung gezögert, weil der unbedingte Wille und die bedingungslose Hingabe des Teams rund um Marina Abramović in den vergangenen Wochen eindrucksvoll waren und viele im Haus das Projekt mit großem Einsatz vorangetrieben haben. Ich möchte auch nochmal festhalten, dass alle Aktivitäten der letzten Wochen in enger Absprache mit dem Ministerium durchgeführt wurden. Doch jetzt ist es an der Zeit, dies bis auf Weiteres zu beenden, auch wenn es mich persönlich schmerzt.

Ich habe natürlich Verständnis für die große Unsicherheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dennoch brauchen wir Mut für die Zukunft. Viele positiven Bilder der vergangenen Wochen sind von den Kreativen und Künstlern ausgegangen. Daher brauchen wir die Kunst mehr denn je.

Zuletzt möchte ich mich bei allen entschuldigen, die sich durch eine scharfe Formulierung meinerseits, die ich im Eifer des Gefechts getätigt habe, verletzt gefühlt haben. Es sollte möglich sein, auch in Krisenzeiten die Arbeit an der Kunst aufrechtzuerhalten. Wir hatten und haben keine Ferien, sondern sind im Dienst der Gemeinschaft unterwegs. Auch jetzt. Wir müssen aufpassen, dass die pandemische Krise keine Krise unserer Institutionen, unseres Charakters und unserer Gesellschaft wird. Das bitte ich weiterhin zu bedenken und ernst zu nehmen.“

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WIENER STAATSOPER: WIR SPIELEN FÜR SIE WEITER – online!

 

Aufgrund der Coronakrise ist das Haus am Ring derzeit geschlossen. Die aktuelle Situation ist nicht leicht für uns alle – aber gerade in Krisenzeiten ist ein Kulturangebot für viele Menschen ein besonderer Trost. Und da Sie nicht zu uns kommen können, bringen wir Oper und Ballett einfach zu Ihnen!
Wir haben unser Streamingprogramm nun bis vorläufig 13. April 2020 verlängert. Erleben Sie täglich einen Stream aus unserem Archiv  – nach Registrierung kostenlos auf www.staatsoperlive.com*. Und an den Wochenenden darf sich das junge Publikum vormittags auf Kinderopern freuen!
Das Streamingprogramm widmen Ihnen die Generalsponsoren der Wiener Staatsoper Lexus und OMV.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit den Vorstellungen aus der Wiener Staatsoper. Bleiben Sie gesund!

Ihre Wiener Staatsoper

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Die Oper — Kritische Zeit für eine Kunstform? (VI)

Der sechste Teil der Serie nimmt Ludovic Téziers Versuch einer Solidaritätsadresse zum Anlaß, im Angesicht der dunklen Häuser nachzudenken über notwendige (und wohl unausweichliche) Korrekturen der Fehlentwicklungen im Opernbetrieb.

Deckengemälde von Marc Chagall im Pariser Palais Garnier (Ausschnitt) © Thomas Prochazka
Am 24. März 2020 reagierte Ludovic Tézier mit einen zwischen Manifest und offenem Brief changierenden Text (französische Fassung hier) auf die existentielle Bedrohung der Sänger durch die SARS-CoV-2-Pandemie. Darin forderte der französische Bariton größere Solidarität der Opernhäuser und ihrer Direktoren mit den Sängern, um die »Familie« der Opernschaffenden »vor dem Untergang zu retten«. Und um im selben Atemzug feststellen zu müssen, daß diese Familie wohl eine »illusorische« ist.
Willkommen in der Realität.

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=D32C98D0-7373-11EA-963E005056A64872

Thomas Prochazka/ www.dermerker.com
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MET STREAMS – 4. WOCHE

Week 4
Monday, April 6
Verdi’s Aida
Starring Anna Netrebko, Anita Rachvelishvili, Aleksandrs Antonenko, Quinn Kelsey, Dmitry Belosselskiy, and Ryan Speedo Green, conducted by Nicola Luisotti. From October 6, 2018.

Tuesday, April 7
Puccini’s La Fanciulla del West
Starring Deborah Voigt, Marcello Giordani, and Lucio Gallo, conducted by Nicola Luisotti. From January 8, 2011.

Wednesday, April 8
Verdi’s Falstaff
Starring Lisette Oropesa, Angela Meade, Stephanie Blythe, Jennifer Johnson Cano, Paolo Fanale, Ambrogio Maestri, and Franco Vassallo, conducted by James Levine. From December 14, 2013.

Thursday, April 9
Wagner’s Parsifal
Starring Katarina Dalayman, Jonas Kaufmann, Peter Mattei, Evgeny Nikitin, and René Pape, conducted by Daniele Gatti. From March 2, 2013.

Friday, April 10
Gounod’s Roméo et Juliette
Starring Diana Damrau, Vittorio Grigolo, Elliot Madore, and Mikhail Petrenko, conducted by Gianandrea Noseda. From January 21, 2017.

Saturday, April 11
Donizetti’s Don Pasquale
Starring Anna Netrebko, Matthew Polenzani, Mariusz Kwiecien, and John Del Carlo, conducted by James Levine. From November 13, 2010.

Sunday, April 12
Mozart’s Cosi fan tutte
Starring Amanda Majeski, Serena Malfi, Kelli O’Hara, Ben Bliss, Adam Plachetka, and Christopher Maltman, conducted by David Robertson. From March 31, 2018.

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 2. – 8. APRIL 2020

Home - Freies Radio B138

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

2.4. LES INDES GALANTES (aus Beaune, Aufnahme v. 26.7.2019) BBC 3-15 Uhr
4.4. LOHENGRIN (aus Nürnberg, Aufnahme v. 12.5.2019) Bayern 4-19.05 Uhr
I CAPULETI E I MONTECCHI (aus Rom, Aufnahme v. 23.1.) ORF Ö1-19.30 Uhr
ORPHEE ED EURIDICE (aus London, Aufnahme v. 30.9.2015) BBC 3-19.30 Uhr
FIDELIO-Urfassung (aus Wien, Aufnahme v. 1.2.) HR 2-20.04 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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PLACIDO DOMINGO INFORMIERT VIA FACEBOOK ÜBER PLACIDO DOMINGOS GESUNDHEITSZUSTAND

ZU FACEBOOK

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Erster Virtueller Wettbewerb für Opernsänger

In Zeiten des Coronavirus hat die italienische Sopranistin und Stimmpädagogin Fiorenza Cedolins  den ersten virtuellen Wettbewerb ins Leben gerufen, der den Konkurrenten die Möglichkeit gibt, sich mittels Video mit einer Arie vorzustellen. Die Videos werden auf Facebook gestellt und von einer aus Musikern, Regisseuren, Agenten und Musikkritikern bestehenden Jury beurteilt (die täglich um neue Namen bereichert wird). Auch interessierte User von Facebook dürfen abstimmen, wobei den Urteilen der Jury größeres Gewicht zukommt. Es gibt dabei kein Punktesystem, sondern bloß ein „Ja“, wenn die Leistung gefällt. Gefällt sie nicht, enthalten sich die Jurymitglieder der Stimme.

Die Videos können bis 16. April, 24 Uhr, italienische Zeit, präsentiert werden.

Die Stimmabgabe endet mit 18. April, italienische Zeit.

Die Sieger werden am 19. April um 15 Uhr, italienische Zeit, bekannt gegeben.

Neben den drei Hauptpreisen von 1000, 600 und 300 Euro gibt es noch einen Spezialpreis von 300 Euro der Stiftung Victoria de los Angeles und einen solchen von 500 Euro von Jurymitglied „Impiccione viaggiatore“ für den originellsten und unterhaltsamsten Beitrag. Dazu kommen Konzerte in Mailand und Parma.

Interessenten kontaktieren für die Einschreibung
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Venedig – nicht von Touristen verschandelt!

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

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WÜRZBURG: SOLIDARITÄT IN ZEITEN VON CORONA /
MAINFRANKEN THEATER PRODUZIERT GESICHTSMASKEN

Das Würzburger Mainfranken Theater, dessen Regelbetrieb zurzeit ruht, zeigt sich in der Coronakrise solidarisch und stellt ab sofort Gesichtsmasken her.

„Wir verfolgen das Thema schon lange, aber es war nicht einfach, überhaupt an geeigneten Stoff zu kommen“, sagt Stefan Schill, der Kostümdirektor des Mainfranken Theaters Würzburg. Aber jetzt sei seine Bestellung endlich eingetroffen, und sein Team und er haben begonnen, zu Hause Gesichtsmasken zu nähen.

Einige Hundert Exemplare können mit der Stofflieferung zunächst hergestellt werden. Eine bedarfsgerechte Verteilung erfolgt über den städtischen Katastrophenstab.

Die Masken für eine einfache Bedeckung von Mund und Nase werden nach Muster aus einem Baumwoll-Polyester-Mischgewebe angefertigt, das kochfest ist und nicht einläuft.
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NUR VERLIERER! ABER WIR KRATZEN DIE KURVE!  NICHT AUFGEBEN! WIR EIGNEN UNS NICHT ZUM VERLIERER!

WENN WIR DAVONLAUFEN, EIGNEN WIR UNS ABER AUCH NICHT ZUM SIEGER!

Verlierer hören auf, wenn sie scheitern. Gewinner scheitern, bis ...

Eine interessante Stellungnahme/ Zusammenstellung  traf bei mir ein. Der Verfasser ist Beamter, deshalb nenne ich keinen Namen:

In der Gesamtbilanz der Corona-Krise werden am Ende jede Menge wirtschaftlicher Verlierer stehen, Gesundheitsschäden durch Bewegungsmangel, Fehlernährung und permanente Bildschirmarbeit, Depressionen und Psychosen durch Einsamkeit und Verzweiflung, inner- und außerhäusliche Aggressionen, Ehescheidungen und Suizide (wie der des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer am Samstag, der einiges über die psychische Belastungen auch von verantwortlichen Politikern aussagt).

Dem Virus freien Lauf zu lassen, bliebe natürlich auch nicht folgenlos in wirtschaftlicher, kultureller, gesellschaftlicher Hinsicht. So kam etwa Mathias Döpfner, Chef des Springer Verlags, am vergangenen Mittwoch auf Seite 1 in der „Welt“ zu der Einschätzung, dass er die Linie der deutschen Regierung trotz aller Bedenken noch befürworte, dass aber auf kritischen Journalismus auf keinen Fall verzichtet werden dürfe.

Davon gibt es nach meiner Einschätzung bei uns doch noch eine ganze Menge. (Siehe das Beispiel aus der „Süddeutschen Zeitung“ vom 17.3. im Anhang, siehe die drei unten aufgeführten Beiträge im Deutschlandfunk und in Deutschlandradio Kultur.  Auch im Südwestrundfunk, 2. Programm, habe ich am Wochenende eine sehr kontroverse Diskussionsrunde gehört.)

Journalismus in der Corona-Krise:  Bitte keine Appelle! (23.3.)

In den Medien scheint es momentan nur ein Thema zu geben: Die Corona-Krise. Diese Fokussierung ist verständlich. Doch einige Journalistinnen und Journalisten lassen in diesen Zeiten jede kritische Distanz vermissen, meint der Medienjournalist Christoph Sterz.

https://www.deutschlandfunk.de/journalismus-in-der-corona-krise-bitte-keine-appelle.2907.de.html?dram:article_id=473118

Corona-Politik: Kritische Denker dringend gebraucht (28.3.)

Derzeit gebe es in Deutschland offenbar keine Parteien mehr, sondern nur Corona-Bekämpfer, kommentiert Gregor Peter Schmitz, Chefredakteur der „Augsburger Allgemeinen“, im Dlf. Fragen zur Sinnhaftigkeit mancher Corona-Politik seien kaum zu hören oder zu lesen.

https://www.deutschlandfunk.de/corona-politik-kritische-denker-dringend-gebraucht.720.de.html?dram:article_id=473522

Umgang mit Corona: Macht es Schweden besser? (30.3.)

Gegen Corona setzt fast die ganze Welt auf Verbote und Beschränkungen. Schweden jedoch nicht: Dort sind sogar Cafés nach wie vor geöffnet.Und die Gesundheitsbehörden sind überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein. Ganz anders macht es Nachbar Norwegen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/umgang-mit-corona-macht-es-schweden-besser.979.de.html?dram:article_id=473642

Armin Laschet gründet „Expertenrat Corona“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article206936077/Zwoelfkoepfiges-Gremium-Armin-Laschet-gruendet-Expertenrat-Corona.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton

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