Die FREITAG-PRESSE – 13. NOVEMBER 2020

Die FREITAG-PRESSE – 13. NOVEMBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 13. NOVEMBER 2020

Foto: Salzburg Panorama © Tourismus Salzburg

Salzburger Mozartwoche 2021 soll fast komplett stattfinden
Rolando Villazon setzt auf angepasste Programme und Konzertwiederholungen. Uraufführung von unbekanntem Mozart-Werk ersetzt Eröffnungsoper.
Kurier

Dresden
Sachsens Theater hoffen auf Lockdown-Ende im Dezember
https://www.mdr.de/kultur/spielstaetten-sachsen-corona-lockdown-100.html

München
Der nächste Musikhochschul-Professor vor Gericht
Ein ehemaliger Ordinarius soll die Schwester eines Studenten vergewaltigt haben. Nach den Verfahren gegen den früheren Rektor steht nun die Frage im Raum, ob es dort ein „System des Machtmissbrauchs“ gegeben hat.
Sueddeutsche Zeitung

Mit der wirtschaftlichen Kraft stirbt die Kultur
Nur reiche Länder können den Künstler als Lebensentwurf in größere Zahl erlauben. Nie wurde das in den vergangenen Jahrzehnten so deutlich wie in der aktuellen Krise.
https://www.ruhrbarone.de/mit-der-wirtschaftlichen-kraft

Komponist Moritz Eggert über Kultur und Corona Wird zu viel gejammert?
BR-Klassik.de

FAQ: Coronahilfen in Bayern
Unterstützung für Kulturschaffende – so geht’s
BR-Klassik.de

Jonas Kaufmann singt Weihnachtslieder: Bunter Teller
Startenor trifft Santa Claus: Jonas Kaufmanns arbeitet sich auf seinem Doppelalbum „It’s Christmas!“ durch sämtliche Weihnachts-Hitlisten
Tagesspiegel

Keine CD-Empfehlung: Greller die Glocken nie klingen – Jonas Kaufmanns Weihnachts-Overkill

Jonas Kaufmann, it’s Christmas!, der Tenor singt 42 Weihnachtslieder klassik-begeistert.de

Berlin
Kollektivistische Interpretation – Operation der Künste an der UdK Berlin
Die deutschen Musikhochschulen trafen die Beschränkungen und Maßnahmen innerhalb des akademischen Betriebs mit am härtesten. Ein Universitätsseminar als Videokonferenz abzuhalten ist suboptimal, Gesangs- und Instrumentalunterricht in dieser Form enorm einschränkend, gemeinsames Musizieren über den Bildschirm ist schier unmöglich.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Musiksalon Nr. 10: Über das schlaue Füchslein
https://www.diepresse.com/5896088/musiksalon-nr-10-uber-das-schlaue-fuchslein

Kultur im Netz
Das Elbphilharmonie-Orchester feiert 75. Geburtstag mit der Geigerin Julia Fischer und Cellist Daniel Müller-Schott, und die Band Metallica gibt ein Benefizkonzert
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/service-kultur-im-netz-1.5107618

Unübersehbar #27 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 12.11. bis zum 19.11.2020
https://www.nmz.de/online/unuebersehbar-27-nmz

Musikalischer Botschafter Mazedoniens –
Der Pianist Simon Trpčeski im Gespräch über sein Album „Makedonissimo“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Pariser Opernsänger singt wieder aus dem Fenster
Salzburger Nachrichten

Kunstwerke in Rhein-Main: Gute und böse Feen
Ohne den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. hätte es Mendelssohns Hochzeitsmarsch nicht gegeben. Und eines der seltsamsten Kunstwerke des Rhein-Main-Gebiets erst recht nicht.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/kunstwerke-in-rhein-main

Links zu englischsprachigen Artikeln

Tokyo
A heartfelt Pathétique as Suntory Hall hosts the Vienna Philharmonic in exceptional times
bachtrack

Piacenza
Fondazione Teatri di Piacenza Postpones Verdi’s Requiem
According to the theater, the performance was postponed due to a health issue by Placido Domingo, who, as a result, will not be able to travel to Italy in November. As a result, the concert will now be held on May 16, 2021
https://operawire.com/fondazione-teatri-di-piacenza-postpones-verdis-requiem/

Riga
Long Latvian summer weekends: Riga Jurmala Festival 2021
https://bachtrack.com/de_DE/preview-riga-jurmala-festival-latvia-summer-2021

CD/DVD
Q & A: Lawrence Brownlee & Michael Spyres on Rossini, New “Amici e Rivali’ Album, Theatre Closures, and the Road Ahead
https://operawire.com/q-a-lawrence-brownlee-michael-spyres-on-rossini-new-amici

Feuilleton
In defence of the tyrannical male maestro
A display of egoism and power from a conductor is often necessary for a good performance – hiring female conductors will not change a thing
https://www.spectator.co.uk/article/in-defence-of-the-tyrannical-male-maestro

A prominent critic has stood up for the fragile “tyrannical male maestro’. Here’s why he’s missing the point
https://www.classicfm.com/discover-music/instruments/conductor

5 Minutes That Will Make You Love Sopranos
Listen to the soaring voices of Maria Callas, Jessye Norman, Leontyne Price, Renée Fleming and others.
https://www.nytimes.com/2020/11/11/ar

Sprechtheater

Gericht lehnt Dieter Hallervordens Eilantrag gegen Theaterschließung ab
Wie der Intendant des Schlosspark Theaters auf diese Entscheidung reagiert und was er als nächstes tun will.
Berliner Zeitung

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Vienna Art Week: Wiener Kunstwoche wandert in den digitalen Raum
Von Freitag an sind rund 100 Veranstaltungen online zu erleben
Wiener Zeitung

TV/ Film

ORF
Jubel über Top-Quoten für ORF-Serie „Vienna Blood“
Der Dreiteiler „Vienna Blood“ hat dem ORF gute Quoten gebracht. Bis zu 945.000 und durchschnittlich 799.000 Zuseher ließen sich die beiden neuen Filme der historischen Krimireihe auf ORF 2 nicht entgehen, teilte der ORF in einer Aussendung am Donnerstag mit. Die zweite Staffel der erfolgreichen ORF-Produktion mit drei neuen Filmen entsteht derzeit und geht voraussichtlich 2021 on air.
http://www.krone.at/2274593

ORF
Natalia Ushakova: Schock bei „Dancing Stars“-Probe
Schock für Natalia Ushakova vor der nächsten Ausgabe der „Dancing Stars“: Ihr Tanzpartner, Profitänzer Stefan Herzog, hat sich beim Tanztraining eine schwere Knieverletzung zugezogen und muss nun auf Krücken gehen.
https://www.krone.at/2273761

Geschlossene Lichtspielhäuser: James Bond muss jetzt das Kino retten
Die Großkinos rechnen erst mit dem Starttermin des neuen Bond-Films Ende März mit der vollen Aufnahme des Spielbetriebs. Ein Rundruf zur Lage der Lichtspielhäuser
Kurier

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Unter’m strich

Wolfgang Schäuble: „Wir müssen den Schock der Pandemie nutzen“ Bezahlartikel
mpfstoff hin oder her: „Es wird nicht so weitergehen können, wie es vor Corona war“, sagt Wolfgang Schäuble
Die Welt.de

„Besorgniserregend“: Anschober-Appell wegen Massen in Einkaufszentren
„Darf sich an diesem Wochenende nicht wiederholen“: Der Gesundheitsminister richtet sich an Kunden und Betreiber.
Kurier

Österreich
Spitalsdaten entscheiden über Verschärfung: Der Fahrplan zum Voll-Lockdown
Aufgrund heutiger Daten fällt Entscheidung über harten Lockdown. „Aktuell ist die Auswirkung sehr, sehr niedrig einzuschätzen. Wir haben gehofft, dass die Maßnahmen stärker wirken“, sagt Simulationsexperte Niki Popper. Er ist Mitglied des Prognoseteams des Gesundheitsministeriums und legte gestern seine Einschätzung vor. Übersetzt: Der „Lockdown“ light – also die Schließung der Gastronomie und Stopp für Events vor zehn Tagen – dämmt die Ausbreitung des Coronavirus nicht ein. Daher verhandelt die Regierungsspitze seit gestern ein neues Verschärfungspaket, um den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern:
http://www.oe24.at/coronavirus/der-fahrplan-zum-voll-lockdown/453900936

Die teuersten Lagen Wiens. Je näher am Ersten, desto teurer
Es braucht nicht mehr zwingend die 1010, um Preise jenseits der 10.000-Euro-Grenze zu erzielen. Zwar zählen die Lagen in der inneren Stadt immer noch zu den teuersten, in denen sich in Einzelfällen bis zu 30.000 Euro lukrieren lassen und Summen zwischen 15.000 und 20.000 Euro keine Ausnahmen sind. Aber auch in den Bezirken Zwei bis Neun, in denen das Gros der luxuriösen Wohnquadratmeter bislang eher im vierstelligen Bereich den Besitzer wechselte, werden jetzt immer öfter 10.000 bis 12.000 Euro aufgerufen.
Die Presse

Die Mafia – Dein Freund und Helfer
Kriminelle Banden kümmern sich in ihren Vierteln um Arme und Schwache. Das nutzt ihnen für ihre Geschäfte.
Frankfurter Allgemeine

INFOS DES TAGES (FREITAG, 13. NOVEMBER 2020)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (FREITAG, 13. NOVEMBER 2020)

EIN TRAURIGER ANBLICK:

Klaus Billand:

Ein trauriger Blick in die Konsequenzen einer überzogenen Restriktionspolitik gegen die disziplinierte Hochkultur in Zeichen von Corona 2020…

Foto aus den Abenstunden, in denen an diesem Ort ansonsten pulsierendes Leben herrscht: Die Wiener Staatsoper – wie ausgestorben. Foto: Klaus Billand

Ein Beweis aber auch, dass der Vorwurf an die „undisziplinierte Bevölkerung nicht stimmt! Aus eigener Wahrnehmung weiß ich: Wenn ich um 22 h mit dem Hund (Gassi gehen ist gestattet) den Kilometer durch die Meidlinger FUZO von der Redaktion in meine Wiener Wohnung gehe, begegne ich kaum Menschen. Nur solchen, die auch mit dem Hund gehen!

A.C.
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Ab HEUTE: WIENER SYMPHONIKER: WOHNZIMMER-KONZERTE AUS DEM WIENER KONZERTHAUS

Viertel nach acht in Wien: Mit ihren „Wohnzimmer-Konzerten“ kommen die Wiener Symphoniker mit Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada ab Freitag, 13. November, wöchentlich zu ihrem Publikum nach Hause. An drei aufeinander folgenden Freitagen – pünktlich zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr – lädt das Orchester zu einer Stunde mit Musik, Talk und Unterhaltung. Auf dem Programm stehen Werke von Joseph Haydn, zu sehen auf der Facebook-Seite der Wiener Symphoniker und der Website www.wienersymphoniker.at.

„Ich freue mich, dass wir in dieser komplizierten Zeit ganz nah bei unserem Publikum sein können“, sagt Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada. „Und darüber, dass sich Mitglieder der Wiener Symphoniker in Solokonzerten ihrem Publikum ganz persönlich vorstellen können.“ Orozco-Estrada wird mit Moderator Axel Brüggemann in unterhaltsamen musikalischen Gesprächen durch die Abende führen. Die Wohnzimmer-Konzerte sind mehr als nur Musik, sie unterhalten, erklären und blicken hinter die Kulissen. Das alles nach dem Motto: „Bleiben Sie zuhause, wir kommen zu Ihnen!“

Für Andrés Orozco-Estrada, Chefdirigent der Wiener Symphoniker seit Saisonbeginn, ist die Arbeit an den Werken Joseph Haydns essentiell. Für die „Wohnzimmer-Konzerte“ hat er drei Symphonien aus Haydns „Sturm- und Drang“-Periode gewählt, zudem einzelne Sätze aus den Solokonzerten für Trompete, Violoncello und seiner Sinfonia Concertante. Als Solisten treten Mitglieder der Wiener Symphoniker auf.


Copyright: Wiener Symphoniker

Freitag, 13. November 2020, 20.15 Uhr
Joseph Haydn: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1, 1. Satz (Allegro)

Solist: Matthias Kernstock (Trompete)

Symphonie Nr. 44 e-moll Hob. I:44 „Trauer-Symphonie“

 Freitag, 20. November 2020, 20.15 Uhr
Joseph Haydn: „Sinfonia Concertante“ für Violine, Violoncello, Oboe, Fagott und Orchester

B-Dur Hob.I: 105, 1. Satz (Allegro)

Solisten: Anton Sorokow (Violine), Christoph Stradner (Violoncello),

Paul Kaiser (Oboe), Patrick De Ritis (Fagott)

Symphonie Nr. 45 fis-moll Hob.I:45 „Abschiedssymphonie“

 Freitag, 27. November 2020, 20.15 Uhr

Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur Hob. VIIb:2, 1. Satz

(Allegro moderato)

Solist: Christoph Stradner (Violoncello)

Symphonie Nr. 59 A-Dur Hob. I:59 „Feuer-Symphonie“

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Bayerische Staatsoper veröffentlicht INTERMEZZO
Die erste Quiz-App für Klassikfans und Operneulinge

Mit Intermezzo veröffentlicht die Bayerische Staatsoper die erste kostenlose Quiz-App über Oper, Ballett und klassische Musik. In drei verschiedenen Spielmodi können Opernneulinge ihr Wissen testen und erfahren spielerisch Fakten sowie Geschichten rund um das Thema Musiktheater. Drei Musen aus dem Tympanon des Nationaltheaters begleiten den Nutzer durch das Quiz und in den Opernolymp. Intermezzo richtet sich auch an wahrhaftige Klassikfans, die ihr Wissen auf die Probe stellen möchten. Die App kann ohne Login und Registrierung gespielt werden und steht im Apple- und Google-Play-Store zum Download bereit.

Von Wagners Wollallergie zum Opernolymp

Um den Opernolymp zu erklimmen, beantworten Spielende in Intermezzo Fragen rund um die Welt des Musiktheaters: Hatte Richard Wagner eine Glutenallergie? Oder: Welche fechtende Sängerin duellierte sich mit drei Kontrahenten?
Die Fragen sind in einzelne Kapitel untergliedert. So wird beispielsweise in „Viva la Diva“ das Wissen zu berühmten Sängerinnen und Sängern und ihren berühmten Eigenheiten getestet. Drei verschiedene Spielmodi sorgen für Abwechslung: In Akt 1 und 2 beantworten Nutzer Fragen rund um das Thema Musiktheater. Weitere Bestandteile der Kapitel sind das „Intermezzo“ sowie das „Grande Finale“. Durch Schnelligkeit und Kombinationsgeschick können hier zusätzliche Lorbeeren auf das Punktekonto verbucht werden. Je schneller die richtige Antwort, desto mehr Punkte erhalten die Spieler.

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ÖSTERREICHISCHE NATIONALBIBLIOTHEK: MUSEUMSBESUCH PER MAUSKLICK

Österreichische Nationalbibliothek bietet erste Online-Führung durch den Prunksaal an

Ab Freitag, 13. November 2020, bietet die Österreichische Nationalbibliothek eine kostenlose Online-Führung durch den Prunksaal an. Bis zum Ende des aktuellen Lockdowns wird ein Guide an zwei Terminen pro Woche live durch die historische Bibliothek am Josefsplatz führen. Basis dafür ist die Google-Streetview-Aufnahme des barocken Gesamtkunstwerks.

Die Österreichische Nationalbibliothek wird während des aktuellen Lockdowns ihrer Museen pro Woche zwei öffentliche Online-Führungen durch den Prunksaal anbieten. Diese sind für alle TeilnehmerInnen kostenlos, dauern 45 Minuten und werden jeweils am Freitag um 17 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr live angeboten. Die Gäste erhalten mit der Anmeldung über die Website einen Link zum gewünschten Termin, über den sie dann an der Führung teilnehmen können. Pro Führung sind 30 TeilnehmerInnen möglich.

Bei dieser neuen, virtuellen Führung teilt der Guide seinen Bildschirm und geht live durch die Google-Streetview-Aufnahme des Prunksaals. Dabei zoomt er in jene Bereiche, die er gerade vorstellt. Die Statue Kaiser Karls VI., das berühmte Kuppelfresko von Daniel Gran und viele weitere Details werden wie bei einer Führung vor Ort erklärt und mit spannenden Geschichten vermittelt. Fragen dazu sind jederzeit im Chat möglich.

Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger: „Alle Menschen, die die „Schatzkammer des Wissens“ trotz der aktuellen Pandemie besuchen wollen, können dies nun bequem von ihrem Computer aus tun. Das neue museale Angebot ergänzt die zahlreichen Webinare im bibliothekarischen Bereich und passt so wunderbar zur digitalen Strategie der Österreichischen Nationalbibliothek.“

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WIEN/ Konzertsaal der Sängerknaben: Streaming in the MuTh


Die Wiener Sängerknaben & Michael Schade © Lukas Beck

Michael Schade & Oliver Stech – 18. November 2020, 20:00 Uhr – online auf www.muth.at
Wien, im November 2020. Mit einer Schubertiade der besonderen Art wollten sich die Wiener Sängerknaben wieder auf der Bühne des MuTh zurückmelden.
Covid hat es leider verhindert. Doch Michael Schade, selbst einst Schüler der St. Michael’s Choir School in Toronto, und Oliver Stech haben
dankenswerter Weise ein wunderbares Alternativprogramm für den Live-Stream zusammengestellt.
Mit ausgewählten Liedern wie „Die Forelle“, „Ständchen“ oder „Ganymed“ bereiten der weltweit gefeierte Liedsänger
Michael Schade und Sängerknaben-Kapellmeister Oliver Stech am Klavier dem wohl berühmtesten „Altsängerknaben“ Franz Schubert eine Hommage.
„Auf Flügeln des Gesanges“ vom großen Schubert-Bewunderer und Wiederentdecker Felix Mendelssohn-Bartoldy eröffnet das Konzert.
Eine Liebeserklärung an die Musikstadt beschließt mit Franz Lehár, Robert Stolz und Rudolf Sieczyńskis „Wien, du Stadt meiner Träume” den Abend.

Besetzung:
Tenor: Michael Schade
Klavier: Oliver Stech

Termin:
Mittwoch, 18. November 2020; 20:00 Uhr; online auf www.muth.at

Karten: kostenlos
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„First Date“-Dokumentation mit dem Ballett am Rhein online

Mit großer Begeisterung ist die von Ballettdirektor Demis Volpi neu formierte Compagnie bei ihren ersten Auftritten in Düsseldorf und Duisburg begrüßt worden. In ihren „First Dates“-Programmen haben die Tänzerinnen und Tänzer einen Vorgeschmack auf das gezeigt, was die neue Ausrichtung des Ballett am Rhein ausmachen wird.


Daisy Long. Copyright: Daniel Senzek

Erstmals wurden coronabedingt auch die Pausen zwischen den Programmblöcken künstlerisch gestaltet. Dafür hat die in Los Angeles lebende Filmemacherin und Ex-Tänzerin Daisy Long die Compagnie während der ersten Wochen ihres Zusammenfindens mit der Kamera begleitet. In drei etwa viertelstündigen Sequenzen zeigt sie Tänzerinnen und Tänzer des Ballett am Rhein bei der Probenarbeit, beim Training und in kleinen Szenen an poetischen Orten in Düsseldorf und Duisburg. Ergänzt werden die Aufnahmen durch Wortbeiträge, die Daisy Long quer durch die Compagnie gesammelt hat. Neben Tänzerinnen und Tänzern kommen Ballettmeister*innen, Dramaturg*innen und auch Demis Volpi selbst zu Wort. Gemeinsam formulieren sie ihre Ideen und Ziele für die Compagnie, ihre Motivation, jeden Tag alles zu geben für ihre Kunst. Entstanden ist ein sehr persönliches Kennenlernen der Künstlerinnen und Künstler und ihres Arbeitsalltags, der dem Publikum ansonsten verborgen bleibt.

Mit der Veröffentlichung der drei Teile „A First Date – Die Dokumentation“ lädt das Ballett am Rhein nun auch ein größeres Publikum dazu ein, die Compagnie näher kennen zu lernen und die vorstellungsfreie Zeit tänzerisch zu überbrücken. Der Link zu den Filmen findet sich auf operamrhein.de
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„Ein echter Wiener“ wird 90! ORF-Schwerpunkt zum Geburtstag von Karl Merkatz ab 12. November

Wiedersehen mit Klassikern wie „Echter Wiener“, „Bockerer“, „Spritzen-Karli“ – dazu weitere Filme, Gesprächsformate, Porträts, Ö1-„Hörbilder“ und mehr

Wien (OTS) – Am 17. November 2020 feiert Karl Merkatz seinen 90. Geburtstag. Mit mehr als 250 Film- und 150 Bühnenrollen hat sich der vielseitige Volksschauspieler in mehr als sechs Jahrzehnten in die Herzen der Österreicherinnen und Österreicher gespielt: Ob durch die Darstellung von u. a. Nestroy-, Raimund- und Shakespeare-Rollen auf deutschsprachigen Theaterbühnen oder durch seine Fernseh- und Filmaufritte als cholerischer Mundl Sackbauer in der ORF-Kultserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ bzw. widerständischer Fleischhauer „Bockerer“ in der gleichnamigen Filmreihe. Der ORF widmet Karl Merkatz ab 12. November einen umfangreichen TV- und Radio-Schwerpunkt in ORF 1, ORF 2, ORF III und Ö1 aus Spielfilmen, Serienproduktionen, Dokus und vielem mehr.

So steht im Fernsehen neben aktueller Kulturberichterstattung u. a. eine „Ein echter Wiener geht nicht unter“-Folge ebenso auf dem Programm wie alle vier „Bockerer“-Abenteuer, der Australien-Zweiteiler „Easy Radler“, das preisgekrönte Kinodrama „Anfang Achtzig“, weiters die fünfteilige TV-Serie „Der Spritzen-Karli“, ein Filmporträt, Gesprächsformate wie eine „Aus dem Archiv“-Ausgabe sowie die zehnteilige musikalische Produktion „Aufg‘spielt wird … in Joschis Beisl“ mit Karl Merkatz als Gastgeber.

Alle Sendungen und Fernsehbeiträge, für die entsprechende Online-Lizenzrechte vorhanden sind, werden via ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) als Live-Stream und Video-on-Demand verfügbar sein. Auch die VoD-Plattform Flimmit (www.flimmit.at) feiert den Jubilar mit einem Themenschwerpunkt und zeigt Karl Merkatz u. a. in seinen Paraderollen als „Echter Wiener“ und „Bockerer“.

Ö1 widmet dem Geburtstagskind unter dem Titel „Der Mundl der Nation“ eine „Hörbilder“-Ausgabe.

Wrabetz: „Geschichte des Fernsehens in Österreich und jene des ORF mitgeschrieben“

„Karl Merkatz zählt zu jener Riege herausragender Künstlerinnern und Künstler, die die Geschichte des Fernsehens in Österreich und damit jene des ORF mitgeschrieben haben“, würdigt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz den Publikumsliebling zum Jubiläum. „Ob in TV, Film oder Theater: Karl Merkatz ist ein Schauspieler mit Leib, Seele und unverwechselbarer Persönlichkeit, die in seinen höchst authentischen Darstellungen der unterschiedlichsten menschlichen Charaktere stets zur Geltung kommt und dem Publikum bisher viele unvergessliche Momente beschert hat. Der ORF gratuliert mit einem fast 50 Sendungen umfassenden Programmschwerpunkt.“

Zechner: „Unterhalten, beglückt, begeistert und bereichert!“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Lieber Karl, Du hast uns mehr als ein halbes Jahrhundert lang, spätestens seit Du 1975 unser aller ‚echter Wiener‘ wurdest, unterhalten, beglückt, begeistert und bereichert. Im Film, im Fernsehen und auf der Bühne hast Du uns Figuren, nein Menschen, gegeben, die wir auch in unserer schnelllebigen Welt nicht vergessen können und nicht vergessen werden. Du warst und bist der Sackbauer, der Bockerer, der Tevje, der Mann von La Mancha und immer und überall in allen Deinen Rollen der große Karl Merkatz. Ich danke Dir für all das, was war, was ist und was noch kommen wird, und gratuliere herzlichst“, streut die ORF-Programmdirektorin Rosen.

Die Merkatz-TV-Festspiele im Überblick

Als Auftakt zu einem ersten Karl-Merkatz-Wochenende am 13./14. November in ORF 1, ORF 2 und ORF III gibt es bereits am Donnerstag, dem 12. November, Nikolaus Leytners amüsante Kinokomödie „Drei Herren“ (0.05 Uhr, ORF 2) mit Merkatz, Karl Markovics und Ottfried Fischer als zufällig entflohene liebenswert-harmlose Insassen einer Irrenanstalt (Dacapo: 20. November, 21.05 Uhr, ORF III).

Am Freitag, dem 13. November, zeigt ORF 1 die 1979 produzierte Serienfolge „Ein echter Wiener geht nicht unter – Mitte des Lebens“ (23.40 Uhr), in der Mundl Sackbauers 50. Geburtstag im Mittelpunkt steht. ORF III präsentiert von 13. bis inklusive Sonntag, 22. November, im Nachtprogramm die 1992/1993 entstandene zehnteilige ORF-Reihe „Aufg‘spielt wird … in Joschis Beisl“, in der Karl Merkatz als Wirt und Gastgeber prominente Gäste wie u. a. Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Marianne Mendt, Adi Hirschal, Elfriede Ott, Erwin Steinhauer oder Ulrike Beimpold zum weinseligen musikalischen Stelldichein begrüßt.

Am Samstag, dem 14. November, zeigt ORF 2 die 1994 gedrehte fünfteilige ORF-Serie „Der Spritzen-Karli“ mit dem Jubilar als beherzter freiwilliger Feuerwehrmann (ab 9.05 Uhr; ORF-III-Dacapo am Samstag, 5. Dezember, ab 10.05 Uhr), gefolgt von „Der Bockerer“ (13.10 Uhr) und „Der Bockerer II – Österreich ist frei“ (14.50 Uhr). Am Abend – nach dem Porträt „Karl Merkatz – Vom Tischler zum echten Wiener“ (22.05 Uhr) – ist „Der Bockerer III – Die Brücke von Andau“ (22.50 Uhr) in ORF 2 zu sehen. Das Finale „Der Bockerer IV – Prager Frühling“ steht am Sonntag, dem 15. November, um 14.30 Uhr auf dem Spielplan. Alle vier „Bockerer“-Filme gibt es auch in ORF III zum Wiedersehen: am Samstag, dem 21. November, um 21.10 Uhr und 22.55 Uhr bzw. am Sonntag, dem 22. November, um 16.15 Uhr und 17.50 Uhr. Das Porträt „Karl Merkatz – Vom Tischler zum echten Wiener“ zeigt ORF III ebenfalls am 22. November (19.20 Uhr).

Am Montag, dem 16. November, präsentiert ORF 2 eine im Februar 2020 erstmals gesendete Ausgabe der Gesprächsreihe „Aus dem Archiv“ mit Karl Merkatz (0.00 Uhr; in ORF III: Sonntag, 22. November, 21.20 Uhr), gefolgt von der Gerhard-Roth-Verfilmung „Ein Hund kam in die Küche“ (1.15 Uhr; in ORF III bereits am Samstag, 21. November, 21.20 Uhr) – mit dem Jubilar, Tobias Moretti und Andrea Eckert in den Hauptrollen.

Von Freitag, 20., bis Sonntag, 22. November, gestaltet ORF III ein zweites Merkatz-Wochenende: Dieses wird am Freitag-Abend mit eine Spezialausgabe von „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) eröffnet. Anschließend folgt das neue ORF-III-Porträt „Karl Merkatz: Reden übers Leben“ (20.15 Uhr). In einem Gespräch mit Filmgestalter Tommy Schmidle blickt der Schauspieler im legendären Salzburger Café Bazar zurück auf seine beeindruckende Karriere. Anekdoten und Raritäten aus dem Archiv beleuchten seine gesamte künstlerische Bandbreite. Zu Wort kommen außerdem Freunde und Weggefährten. Danach sind der bereits erwähnte Spielfilm „Drei Herren“ (21.05 Uhr) und Houchang Allahyaris schwarze Krimikomödie „Ene mene muh … und tot bist Du!“ (22.35 Uhr) zu sehen. Am Samstag zeigt ORF III um 8.40 Uhr eine 1994 aufgezeichnete Ausgabe von Hermi Löbls Gesprächsreihe „Väter“ mit Karl Merkatz und seinen Töchtern Brigitta und Josefine. Nach den Dacapos von „Ein Hund kam in die Küche“ (9.10 Uhr) und „Ene mene muh … und tot bist Du!“ (10.40 Uhr) steht das romantische Drama „Anfang Achtzig“ (12.10 Uhr) über eine Amour fou zwischen zwei älteren Menschen mit Merkatz und Christine Ostermayer auf dem Programm. Auf die Wiederholung von „Drei Herren“ (13.40 Uhr) folgt der ab 1979 gedrehte TV-Zweiteiler „Easy Radler – Abenteuer in Australien“ (ab 15.10 Uhr) mit dem Down-Under-Fan Merkatz. Als weitere Reprisen sind im Hauptabend das Porträt „Karl Merkatz – Vom Tischler zum echten Wiener“ (20.15 Uhr) und die ersten beiden Teile der „Bockerer“-Filmreihe (ab 21.10 Uhr) zu sehen. Am Sonntag setzt ORF III neben zahlreichen Dacapos (ab 11.00 Uhr) die „Bockerer“-Filmreihe mit „Der Bockerer III – Die Brücke von Andau“ (16.10 Uhr) und „Der Bockerer IV – Prager Frühling“ (17.50 Uhr) fort. Um 21.20 Uhr steht die bereits erwähnte „Aus dem Archiv“-Folge auf dem Programm.

Zum Finale des ORF-Programmschwerpunkts zum 90. Geburtstag von Karl Merkatz bringt ORF III Wolfgang Murnbergers preisgekröntes Melodram „Kleine große Stimme“ aus dem Jahr 2015: eine berührende Geschichte um ein Besatzungskind, das sich mit Hilfe der Wiener Sängerknaben – und eines aus der NS-Emigration zurückgekehrten jüdischen Kapellmeisters (Merkatz) – auf die Suche nach seinem amerikanischen Vater macht.

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„Sherrill Milnes interview (July 7, 2020)

Zum Interview

„SHERRILL MILNES SINGS Oh de’verd’anni miei from Ernani“

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ORF III am Freitag: „So ein Theater“-Doppel mit u. a. Böhm, Wengraf und Ott in „Der Mustergatte“

Außerdem: Drei Folgen „Aufg’spielt wird …“ zum 90. Geburtstag von Karl Merkatz

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information liefert am Freitag, dem 13. November 2020, ab 9.30 Uhr in „ORF III AKTUELL“ einen Überblick über das tagespolitische Geschehen. Im Vorabend thematisiert eine neue Ausgabe „Miteinander – Füreinander“ (19.30 Uhr), wie es gelingt, in herausfordernden Zeiten Kraft zu schöpfen.

Im Hauptabend heißt es wieder „So ein Theater“, wenn ORF III zwei Aufführungen aus den Wiener Kammerspielen präsentiert. Die 1980 aufgezeichnete Inszenierung „Der Mustergatte“ (20.15 Uhr) glänzt mit den Schauspielgrößen Alfred Böhm, Senta Wengraf und Elfriede Ott. In der Ehe Winkler hängt der Haussegen schief, so möchte sich Elisabeth (Wengraf) von ihrem Friedrich (Böhm) scheiden lassen. Kreuzbrav, lasterlos und immer noch schwer in sie verliebt langweilt er Elisabeth unendlich. Um ihren Friedrich aus der Reserve zu locken, verabredet sie sich mit einem Verflossenen. Doch als sie zu später Stunde und in bester Laune nach Hause kommt, findet sie ihren Mann unerwartet selbst in weiblicher Gesellschaft.

In „Treppauf Treppab“ (22.05 Uhr) treffen in Heinz Mareceks Inszenierung der britischen Komödie von 1984 anschließend sechs Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, in einer heruntergekommenen Villa aufeinander. So teilen u. a. Kurt Sobotka, Peter Fröhlich und Nicole Kunz Pyjamas, vertauschen Briefe und veranstalten bei der Wahl des Schlafplatzes ein ordentliches Durcheinander.

Elfriede Ott ist auch im anschließenden „Aufg’spielt wird … in Joschis Beisl“ (ab 0.00 Uhr) zu sehen, das ORF III anlässlich Karl Merkatz’ 90. Geburtstag am 17. November zeigt. In diesen ersten drei Folgen der 1992/1993 entstandenen zehnteiligen ORF-Reihe begrüßt der Publikumsliebling als Wirt und Gastgeber neben Ott auch andere prominente Gäste wie Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Marianne Mendt, Adi Hirschal, Erwin Steinhauer oder Ulrike Beimpold zum musikalischen Stelldichein.

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