DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. JÄNNER 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. JÄNNER 2026

Helmut Deutsch und Jonas Kaufmann © Wiener Konzerthaus Andrea Humer

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. JÄNNER 2026

Wien/Konzerthaus
Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch: Begleitung durchs Sängerleben
Zum 80. Geburtstag seines ehemaligen Lehrers gab der Startenor einen Liederabend im Wiener Konzerthaus. Er ist mal gleichberechtigter Dialogpartner, mal elfenzartes Echo und grundsätzlich ein maßvoller Stimmungsmacher. Er ist künstlerischer Kompagnon und schattengleicher Gefährte auf emotionalen Expeditionen. Er ist mitunter ein Schutzengel in gefährlichen Situationen (Blackout), aber auch Partner im Verbrechen und der Liebe. Was der Handschuh für die Hand, das ist der Liedbegleiter alter Schule für den Sänger: eine pianistische Schutzhülle für die pulsierende Stimme, anschmiegsam und nachgiebig, dezent und elegant.
DerStandard.at

Helmut Deutsch ist 80
Klingende Weisheit aus der Heimat hinter den Noten
Tenor Jonas Kaufmann widmete seinem langjährigen Begleiter Helmut Deutsch im Wiener Konzerthaus einen Liederabend zu dessen 80. Geburtstag. Am Klavier saß Deutsch selbst und schöpfte aus dem emotionalen Reichtum eines langen und erfüllten Musikerlebens.
krone.at

Liederabend im Konzerthaus. Jonas Kaufmanns „Heimspiel“
Es war ein Heimspiel für Jonas Kaufmann, den Deutsch-Österreicher, der in Bayern geboren wurde, aber seinen Wohnsitz nach Salzburg verlegt hatte. Der große Saal des Konzerthauses war bis zum letzten Platz besetzt. Zu Jonas Kaufmann kann man nur sagen, dass er ein Topstar der Klassik ist. In vielen Opernhäusern ist er aufgetreten und so manchen Liederabend hat er gesungen. Nach einer Erholungspause kam er zu diesem Liederabend der vertonten Dichter nach Wien
mein.bezirk.at

Wien/Staatsoper/Zur Wiederaufnahme „Idomeneo“ am 16.1.
»…denn Macht korrumpiert«

Interview : Regisseur Kasper Holten über seinen Zugang zu Mozarts Meisterwerk. Der Re­gis­seur Kas­per Holten fei­er­te mit der Ido­me­neo-Neupro­duk­ti­on 2014 sein De­büt an der Wie­ner Staats­oper. Sei­ne Inszierungs­ar­beit fo­kus­siert auf die durch den Tro­ja­ni­schen Krieg aus­ge­lös­ten Trau­ma­ta und die Last der Er­eig­nis­se des Er­leb­ten. Im Zu­ge der Pre­mie­re ent­stand die­ses In­ter­view – die voll­stän­di­ge Fas­sung fin­det sich im Pro­gramm­heft der Produk­ti­on.
WienerStaatsoper.at

Budapest/Palast der Künste
Netrebko in Budapest: Leuchtfeuer für Verdis Requiem
Anna Netrebko gab ihr spätes Debüt in der Totenmesse von Giuseppe Verdi: ein heftig bejubelter, aber dennoch durchmischter Abend im Palast der Künste.
DiePresse.com

Wien/Opernball
Unter den Opernball-Debütanten ist heuer ein ganz besonderes Paar
Für Holly Hurtig und Tobias Cinibulk vom Verein „Ich bin O.K.“ erfüllt sich ein großer Traum. Wenn am 12. Februar die Fächer-Polonaise in der Wiener Staatsoper erklingt, dann sind auch Holly Hurtig (23) und Tobias Cinibulk (23) Teil des Jungdamen- und -herrenkomitees. Die beiden kommen vom Verein „Ich bin O.K.“ (bietet kulturelles Angebot für Menschen mit Behinderung) und sind schon voller Vorfreude. So erfüllt sich für Holly damit ein großer Traum:  „Ich liebe Musik, egal ob klassisch oder modern, und ich singe und tanze leidenschaftlich gern. Beim Opernball den wunderbaren Klängen zu lauschen und dort zu tanzen, ist seit langem ein großer Wunsch von mir.
Kurier.at

Wien
Milo Rau nennt Wien „Frontstadt“, die FPÖ wirft ihm Agitation vor
„Wir kämpfen für die Demokratie“, sagt Milo Rau und verteidigt seine Wiener Festwochen: Diese seien ein sehr erfolgreiches Kulturfestival, bei dem alle Meinungen Platz haben sollen. „Wir freuen uns immer, wenn die FPÖ sich meldet.“ „Jetzt ist Wien wie schon im Kalten Krieg gewissermaßen eine Frontstadt“, sagte Milo Rau im APA-Interview: Manche Länder seien „weiter im Demokratieabbau als andere“, er nannte Ungarn, die Slowakei und Serbien. Die FPÖ Wien reagierte schnell und heftig: „Wiener Festwochen unter Milo Rau endgültig zur linksradikalen Polit-Agitation verkommen“, ist der Titel einer Aussendung des Stadtrats Stefan Berger und des FP-Kultursprechers Lukas Brucker: „Rau macht selbst keinen Hehl daraus, dass es ihm nicht um Kunst, sondern um politische Missionierung, Aktivismus und ideologische Kampagnen geht.“ Ihn würden nicht spezielle Passagen aus dem Rau-Interview empören, erklärt Brucker der „Presse“, aber er finde es skandalös, dass die Wiener Festwochen, im Gegensatz etwa zu Konzerthaus und Musikverein, keine Budgetkürzungen erdulden müssen
DiePresse.com

Opern-Uraufführung: Verspielte Gefühle (Bezahlartikel)
Keine Tränen, kein Schaudern – und gerade deshalb gescheitert: Mit Matthias Pintschers neuem Werk „Das kalte Herz“ an der Berliner Staatsoper wird man nicht warm.
SueddeutscheZeitung.de

Im Schwarzwald, da ist jetzt Anubis (Bezahlartikel)
Die Oper „Das kalte Herz“ von Matthias Pintscher hat mit dem Märchen von Wilhelm Hauff nur wenig zu tun. Sie mischt musikalisch deutsche Düsternis und französische Helle. Jetzt wurde sie an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin uraufgeführt.
FrankfurterAllgemeine.net

München
Die Tricks der Opern-Ultras: Wie man an Festspielkarten für Jonas Kaufmann kommt (Bezahlartikel)
Ein bisschen wie Lotto, Poker und Mensch-ärgere-dich-nicht: Sich am Erstverkaufstag für die Münchner Opernfestspiele 2026 die begehrten Karten für die großen Stars zu sichern, gleicht einem Spiel. Hier sind die Regeln.
SueddeutscheZeitung.de

Dresden
Dresden würdigt Carl Maria von Weber mit einem Festjahr
Huldigung für einen Großen seines Faches: Die Stadt Dresden würdigt den Komponisten Carl Maria von Weber mit einem Festjahr. 2026 jährt sich der 200. Todestag des Komponisten (5. Juli), der mit Dresden eng verbunden war und hier seine bedeutendsten Werke schuf. Unter dem Motto «Romantik entdecken. Festjahr 2026» erwartet Einheimische wie Gäste ein facettenreiches Programm mit Konzerten, Opern, Ausstellungen, Vorträgen und touristischen Angeboten in Dresden und Umgebung, teilte die Stadt mit.
DieZeit.de

Washington
Trump Kennedy Center: Wie ein ganzes Opernhaus vor den Trumps flieht
Die Washington National Opera war eine tragende Säule der wichtigsten Kulturinstitution der Hauptstadt. Jetzt zieht das Ensemble die Konsequenzen aus der Übernahme durch den Trump-Vertrauten Richard Grenell und verlässt das Haus. Danach soll dort das Musiktheater noch größer werden.
DieWelt.de

Feuilleton
Opern-Tipps im Januar: Sterben für Fortgeschrittene
Schon immer spielt der Tod in der Oper eine besondere Rolle und sorgt oft für den musikalischen Höhepunkt. Ein kritischer Blick auf die künstlerische Vielfalt des Themas lohnt daher sehr. Sterbe ich hier eigentlich richtig? Was zunächst grotesk klingt, hat im Musiktheater ethische Relevanz. Von der griechischen Tragödie über das mittelalterliche Heldenepos bis zum bäuerlichen Verismo: Der Tod ist ein ständiger Begleiter des Tragischen – mal pathetisch mit donnerndem Paukenwirbel, mal still und heimlich. Die Endgültigkeit des Ablebens scheint gerade im Opern-Kanon das wichtigste dramatische Gewürz zu sein, beinahe unverzichtbar, denn endlich „geht es um etwas“. Mit dem richtigen Abgang von der Bühne steht und fällt buchstäblich alles – meist auch der Vorhang.
concerti.de

Was die Jubi­läen über die Lage der Oper ver­ra­ten
Im Land der Dich­ter und Den­ker scheint auch die Her­kunft der Kom­po­ni­sten pro­por­tio­nal adäquat auf die Regio­nen ver­teilt. Johan­nes Brahms, Diet­rich Bux­te­hude, Paul Des­sau, Johann Adolf Hasse und Felix Men­dels­sohn wur­den im Nor­den…
pressreader.com

Jubiläum
Bariton Renato Bruson: Ein nobler Stilist! (Bezahlartikel)
Rollen, in denen man blaffen und brüllen muss, waren ihm zuwider. Der Bariton Renato Bruson gab den Partien Giuseppe Verdis den Belcanto zurück. Heute wird er neunzig Jahre alt FrankfurterAllgemeine.net

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
Cast Change: Anja Kampe Replaces Nina Stemme in Bayerische Staatsoper’s ‘Parsifal
“Parsifal” will be performed three times from April 5 to April 11, 2026.
operawire.com

Barcelona
First responses from the hottest opera premiere of 2026
Lise Davidsen sang her first Isolde last night in Bárbara Lluch’s staging at the Liceu in Barcelona.
slippedisc.com

New York
Superb singing makes up for the charm deficit of Met’s gritty, Southwest “Carmen”
Aigul Akhmetshina has returned to the title role of Carmen at the Metropolitan Opera.
newyorkclassicalreview.com

Cleveland
An uneven symphonic pairing from Franz Welser-Möst in Cleveland
bachtrack.com/de

Boston
Barber’s Vanessa Comes to Boston
operatoday.com

Washington
Political piano: Levit speaks out through Rzewski and Beethoven
washingtonclassicalreview.com

Philadelphia
Augustin Hadelich delivers exhilarating Barber concerto in Philadelphia
bachtrack.com/de

Recordings
Joan Sutherland, Katherine Jolly, Mirjam Mesak & David Butt Philip Lead New CD & DVD Releases
operawire.com

Dad, I’m seria
Sir Simon Rattle and the Bavarian Radio Symphony Orchestra strike (almost) all the right notes in their new recording of Mozart’s Idomeneo.
parterre.com

Rock/Pop/ESC Song Contest

Österreich
Ticketpreise sind da. Na bumm! So teuer ist eine Karte für das ESC-Finale
Von 10 bis 360 Euro – so tief müssen Fans für die Shows des Eurovision Song Contest 2026 in die Tasche greifen. Die Preisspanne ist enorm.
heute.at

Sprechtheater

Anstalt oder Freiheit? Frist bald um: Entscheidung für Teichtmeister naht
Nach dem Kokain-Eklat am Münchener Oktoberfest verordnete das Gericht für den gefallenen Burgschauspieler Florian Teichtmeister Krisenintervention im forensisch-therapeutischen Zentrum in der Justizanstalt Wien-Mittersteig. Jetzt droht dem früheren TV-Kommissar die langfristige Anstaltseinweisung. Stichtag ist der 28. Jänner.
krone.at

Berliner Theatertreffen
„Fräulein Else“, Holzinger und Festwochen bei Berliner Theatertreffen
Volkstheater-Produktion von Leonie Böhm und Julia Riedler, Holzingers „A Year Without Summer“ und Festwochen-Koproduktion „Three Times Left is Right“ auserkoren
DerStandard.at

Leistungsschau in Berlin mit dreifachem Wien-Bezug
krone.at

Literatur/Buch

Wer ist der Mörder? Forscher knacken den Agatha-Christie-Code
Was ein Boot verrät, ein Haushaltsgerät oder der Zeitpunkt, an dem eine Figur auftritt: Wissenschaftler haben erstaunliche Faktoren herausgefunden, mit denen sich in Agatha-Christie-Romanen die Lösung finden lässt. Aber auch der Netflix-Dreiteiler „Seven Dials“ hat die Agatha-Christie-Formel gefunden – auf seine Weise.
DiePresse.com

Wien
Und weg war die Hitler-Büste: Faschistische Kontinuitäten an der Wiener Kunst-Akademie
Bildhauer-Professor Fritz Wotruba musste seinen NS-Vorgänger wortwörtlich aus der Akademie hinaustragen. Viele andere aber wurden rehabilitiert und machten einfach weiter. Ein neuer Sammelband zeigt Netzwerke an der Akademie der bildenden Künste auf, die faschistische Kontinuität ermöglichten.
DiePresse.com

Medien

Österreich
Polit-Talkshows: Der Konkurrenzdruck der Privaten auf den ORF steigt
Von Markus Lanz und Sandra Maischberger bis zu Maybrit Illner und Caren Miosga ist Polit-Talk in Deutschland eine Domäne des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. In Österreich hingegen drängen zusehends die Privatsender in dieses Metier für den Wettbewerb mit dem ORF. Michael Fleischhacker ist auch Kolumnist von News. Hier über ihn zu schreiben, darf trotzdem nicht als unvereinbar gelten. Denn das wäre ein Verzicht auf Vergleiche des politischen TV-Talks. Dieses Genre ist aber zu wichtig, um es in einer Medienkolumne auszulassen. Fleischhacker hat es in der Nacht vom 18. auf den 19. Dezember in Urlaub geschickt und am 8. Jänner seine Winterpause beendet.
news.at

Politik

Österreich/Mauerbach/NÖ
Details aus Regierungsklausur durchgesickert
Die Neujahrsklausur soll zum politischen Befreiungsschlag für Österreichs Regierung werden. Am Mittwoch werden Details zu den genauen Plänen bekannt. Trotz des Mauerns auf der Klausur im niederösterreichischen Mauerbach sickerten erste Details bereits durch …
krone.at

Österreich
Plötzlich Bauer: Keine neue Urkunde für Plakolm von Van der Bellen
Dass Regierungsmitglieder ihren Nachnamen komplett ablegen, kam zuletzt selten vor. Aber auch wenn die Familienministerin ihren Namen geändert hat, braucht es nun keine neue Bestallungsurkunde aus der Hofburg.
DiePresse.com

Österreich
Kickls Dolch, Kurz’ Lippizaner, Kneissls Knick: Denkwürdige Staatsgeschenke und ihre Geschichten
Umtausch ausgeschlossen, Rückgabe oft erforderlich: Geschenke spielen bei Staatsbesuchen bis heute eine wichtige Rolle. Eine Auswahl absurder und historischer Momente aus der Geschenkdiplomatie der Zweiten Republik.
News at

Wien
Hilft „Schieflage“? Warum Wien Karl Lueger nie loswerden wird (Bezahlartikel)
Jetzt wird das Denkmal von Bürgermeister Karl Lueger „gekippt“. Warum sich die Stadt Wien so schwertut mit dem „Pop-Phänomen“ Lueger?  Hier die wichtigsten Punkte, um zu verstehen, warum er heute umstritten und dennoch als erfolgreichster Kommunalpolitiker in die Geschichte eingegangen ist.
krone.at

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Unter’m Strich

Österreich/Steiermark
Ärztemangel: Rekord bei freien Kassenstellen
27 Allgemeinmediziner sind allein in der Steiermark aktuell ausgeschrieben, aber auch viele Fachärzte – vom Gynäkologen bis zum Orthopäden – fehlen. Patentrezept gegen den Ärztemangel hat man noch keines gefunden, nun wurde auch noch die Anschubfinanzierung gekippt. Lösungsvorschläge kommen von den Hausärzten selbst.
krone.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 14. JÄNNER 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 14. JÄNNER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Barcelona/Gran Teatre del Liceu: TRISTAN UND ISOLDE. Video vom Schlussapplaus

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ZU FACEBOOK mit Video

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Bayerische Staatsoper: Umbesetzungsmeldung „Parsifal“ im April

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren: PARSIFAL
In den Vorstellungen von Parsifal am 5., 8. und 11. April 2026 übernimmt Anja Kampe die Partie der Kundry anstelle von Nina Stemme.

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 Anja Kampe © Sascha Vassiljiev

 Anja Kampe
Anja Kampe erhielt ihre Gesangsausbildung in Dresden und Turin. 2002 war sie als Freia und Gerhilde (Der Ring des Nibelungen) erstmals bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Ihr internationales Debüt gab sie 2003 an der Washington National Opera als Sieglinde (Die Walküre). Gastengagements führten sie seither u.a. an die Opernhäuser von Berlin, Hamburg, Wien, Zürich, Mailand, Paris, London, Los Angeles und Tokio sowie zum Glyndebourne Festival, zu den Salzburger Osterfestspielen und zur Ruhrtriennale. Ihr Repertoire umfasst die großen Sopranpartien in den Opern Richard Wagners, etwa alle drei Brünnhilden-Partien (Der Ring des Nibelungen) an der Staatsoper Unter den Linden Berlin (Regie: Dmitri Tcherniakov). Weiterhin Partien wie Marie (Wozzeck), Leonore (Fidelio), Minnie (La fanciulla del West), Lisa (Pique Dame), Carlotta (Die Gezeichneten) und die Titelpartien in Ariadne auf Naxos, Jenůfa und Tosca. Seit 2018 ist sie Bayerische Kammersängerin. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 2006 als Senta (Der fliegende Holländer) war hier u.a. als Ortrud (Lohengrin) und Isolde (Tristan und Isolde) zu erleben. In der Spielzeit 2025/26 kehrt sie als Kundry (Parsifal) wieder hierher zurück.

ZU DEN VORSTELLUNGEN
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Bühne Baden: THE SOUND OF MUSIC ab 6.2.2026

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© Lalo Jodlbauer/ Yay Creative

„Kein Mensch kann es ändern…“

Eine Großfamilie im Umbruch, unerwartete Fügungen des Schicksals und die Kraft der Musik: Am 6. Februar feiert das preisgekrönte Musical THE SOUND OF MUSIC von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II Premiere an der Bühne Baden. Die von Presse und Publikum gefeierte Produktion war in der Originalregie von Andreas Gergen und Christian Struppeck bereits am Salzburger Landestheater zu erleben und glänzt besonders durch historische Authentizität, denn immerhin spielt die Geschichte der Trapp-Familie, die später als „The Trapp Family Singers“ eine Weltkarriere starten sollte, vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs.

Die erste Musicalproduktion des neuen Jahres bringt ein Wiedersehen mit vielen prominenten Darsteller*innen, zugleich aber auch Musicalstars auf die Bühne des Stadttheaters, die bisher noch nicht in Baden zu sehen waren: Lukas Perman ist als zunächst unnahbarer Kapitän Georg von Trapp zu erleben, Katharina Gorgi schlüpft in die Rolle der jungen Novizin Maria, die nicht nur seine Kinder mit ihrer frischen, unkonventionellen Art begeistert und rasch auch ihr Interesse für Musik weckt, sondern nach und nach auch Georg von Trapp verzaubert. Doch die junge Liebe wird getrübt von den politischen Ereignissen jener Zeit. Die Familie beschließt, zu fliehen und ein neues Leben in den USA zu beginnen.

Maya Hakvoort gibt die strenge Mutter Oberin, Chris Lohner kehrt als Frau Schmidt an die Bühne Baden zurück. Cornelia Mooswalder ist als Marias Nebenbuhlerin Elsa Schrader zu sehen, Timotheus Hollweg steht als Rolf Gruber mit einer tragischen Figur stellvertretend für die vielen, die den Absprung nicht rechtzeitig geschafft haben. Die sieben Trapp-Kinder werden mit Ausnahme der ältesten Tochter Liesl (Anna Rosa Döller) vom Kinder-Ensemble der Bühne Baden verkörpert. In weiteren Rollen: Mariella Hofbauer, Peter Lesiak, Michael Duregger, Jan-Eike Majert, Beppo Binder u.a.

Andreas Gergen legt in seiner Inszenierung großen Wert auf historische Authentizität und nimmt bewusst Abstand vom sanften Weichzeichner, der dieses Musical lange Zeit begleitet hat. Originalgetreu sind dementsprechend auch Bühnenbild und Kostüme (Ausstattung: Court Watson). Für die Choreografie zeichnet Kim Duddy verantwortlich. Die musikalische Leitung dieses symphonischen Werks liegt in den bewährten Händen von Michael Zehetner.

Premiere ist am 6. Februar 2026 um 19.30 Uhr im Stadttheater

Weitere Vortstellungstermine:
7., 11., 12., 21., 27. & 28. Februar 2026

7., 20., 21., 26. & 27. März 2026
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Musikverein für Steiermark/Graz: 

Wir dürfen Sie auf unser nächstes Orchesterkonzert hinweisen:
Am Montag, den 19. und Dienstag, den 20. Jänner findet das Orchesterkonzert mit dem Youth Orchestra Alpe Adria, Emmanuel Tjeknavorian und Benjamin Schmid statt.

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Emanuel Tjeknavorian © Lukas Beck

Orchesterkonzert
Montag, 19. Jänner 2026
Dienstag, 20. Jänner 2026
19.30 – 21.30 Uhr
Stefaniensaal, Congress Graz

Emmanuel Tjeknavorian
Youth Orchestra Alpe Adria
Benjamin Schmid, Violine

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Benjamin Schmid © Ralf Lienert

Johann Strauss: Wein, Weib und Gesang, op. 333
Nicolò Paganini: Concerto Nr. 2 für Violine und Orchester h-Moll   La Campanella
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 in c-Moll

Nach seinem Debut im Jahr 2024 ist das vom Musikverein mitbegründete Youth Orchestra Alpe Adria nun erstmals im Orchesterzyklus zu Gast. Unter der Leitung von Emmanuel Tjeknavorian präsentieren sie Brahms’ erste Symphonie sowie Paganinis berühmtes Violinkonzert La Campanella, in dem Benjamin Schmid sein Können zeigen kann. Auf das Straussjahr 2025 verweist der Walzer Wein, Weib und Gesang, den Brahms sogar in einem seiner Streichquartette zitierte.

Information, Karten und Abonnements
Konzertkasse: Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55


www.musikverein-graz.at

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„Servus TV: Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Late-Night-Ikone Harald Schmidt
Fr., 16.01., ab 22:00 Uhr
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Die Gruaberin is back! In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Gemeinsam sprechen sie über Persönliches und ihre Lebenswege: witzig, ehrlich, unterhaltsam. Denn wie sagte ihre Oma immer? „Reden macht a Sach aus und bringt d’Leid zamm.“ Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen. Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben. „Mein Vorbild als Podcaster ist der Joe Rogan. Der war genauso wie ich Stand-up-Comedian und hat aus Gaudi heraus gesagt: Jetzt hocken wir uns vor ein Mikro und reden einfach. Und – wow – jetzt ist das der erfolgreichste Podcast der Welt. Think big – warum nit.“

Die neue Sendung „Die Gruaberin“ bei ServusTV ist als Vodcast und Podcast immer bereits am Mittwoch online bei ServusTV On verfügbar.
Zu dieser Medienmitteilung stehen folgende Dateien zur Verfügung:
10 Bilder.

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Buch

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Hardcover mit Lesebändchen| 160 Seiten
12 x 20 cm | EUR 25,– | 978-3-218-01491-5
erscheint am 28. Jänner 2026
auch als E-Book erhältlich

Ist es das wert?
Er, „Trophy Guy“, flirtet auf Partys schamlos fremd. Ihre Wohnung findet er unpraktisch, zu ihrem Geburtstag schwärmt er von seiner verstorbenen Ehefrau und an ihrer Schwester lässt er kein gutes Haar. Na gut, seine wohlstandsverwahrloste Familie ist ihr auch zuwider. Hat ihr Therapeut recht und sie ist zu streng mit ihm? Wenn er wenigstens nicht so knausrig wäre…
»ER: Ich war in Gedanken.
SIE: Aber ich war in der Notaufnahme!
Damit wir uns richtig verstehen: Dieses Gespräch hat es nie gegeben, weil ich es mir nur ausgedacht habe, um mir anschließend auszudenken, wie ich mit ihm Schluss mache.«
Elfriede Hammerl nimmt uns in einem schlagfertigen Dialog zwischen „ihr“ und „ihm“ mit, den die Erzählerin offenkundig imaginiert. Zwischendurch zieht sie immer wieder Bilanz zwischen Selbstverständnis und Fremdwahrnehmung, zwischen Aufgehobensein und den kleinen Kränkungen des Alltags, die sich summieren. Ist es das alles wert? Ihre Erzählung offenbart zutiefst menschliche Sehnsüchte und Ängste, die man zu Unrecht ausschließlich in der Jugend verortet.

Zur Leseprobe!

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Wien/Kosmos-Theater: DIE INFANTIN TRÄGT DEN SCHEITEL LINKS – mehrstimmige, körperlich-musikalische Gemälde als „performative Sprechoper auf dem Heimatmisthaufen“

Im März gelangt mit DIE INFANTIN TRÄGT DEN SCHEITEL LINKS eine Bühnenadaption des sowohl für den Deutschen als auch für den Österreichischen Buchpreis nominierten Romans von Helena Adler zur Uraufführung. Außerdem laden wir zu zwei Lesungen sowie zum ÄLTERNABEND.

Helena Adlers sprachgewaltiger Roman ist eine autofiktionale Heimatbeschreibung, eine Abrechnung und zugleich eine Überlebensstrategie.  DIE INFANTIN TRÄGT DEN SCHEITEL LINKS, eine Koproduktion mit dem Kulturverein DIE FABRIC, bringt dieses mehrstimmige, körperlich-musikalische Gemälde als „performative Sprechoper auf dem Heimatmisthaufen“ auf die Bühne und befragt dabei auch den heute wieder ideologisch aufgeladenen Begriff „Heimat“ (Premiere: 12. März).

Aus Anlass des Feministischen Kampftages präsentieren Aline-Sarah Kunisch und Christoph Radakovits am 6. März bei AUF KEINEN FALL ALLEIN eine Auswahl an Texten, denen man sich lieber in solidarischer Gemeinschaft widmet.

Im Rahmen der szenischen Lesung DENIALISM stellen wir am 16. März den gleichnamigen Sammelband vor, der auf das Fehlen einer feministischen Perspektive zu Antisemitismus und sexualisierter Gewalt im Zusammenhang mit den Massakern des 7. Oktober reagiert.

Und am 28. März kann beim ÄLTERNABEND wieder ausgiebig das Tanzbein geschwungen werden.
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 schoepfblog – Programm der 3. Kalenderwoche vom 12.01.2026 bis zum 18.01.2026

Neu in der schoepfblog Galerie:
TOMMY RAMHED:Tommy Ramhed, geboren 1950 in Halmstad, Schweden.

Zahlreiche Ausstellungen wie Brösarps Kunsthalle, Galerie Hattlösa in Förslöv, Kliger Gallery in Lund, Österlens Fotograficentrum in Smedstorp und in Ystad. „Ich sehe Schönheit im Beschädigten und Verzerrten. Im Verwitterten und Beiläufigen, im Unscheinbaren. Ästhetische Werte zeigen sich in beinahe allem, man muss nur genau hinschauen.“

Zur Galerie: https://schoepfblog.at/galerie

Rückblick Sonntag:
Musik: Thomas Nußbaumer bespricht das Akademiekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck (TSOI) mit Fabio Biondi und mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy

Montag:
Apropos: Unsere warmen Wohnungen sind ein Luxus, über den viele auf der Welt nicht verfügen und den wir zu wenig zu schätzen wissen. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Matthias Schönweger, der unermüdliche Avantgardist aus Südtirol, hat einen Prachtband gestaltet, der allerdings nur in Einzelexemplaren vorliegt. (Helmuth Schönauer)
Politik: Europa ist selbst schuld, wenn es nichts zu sagen hat. Wo andere herrschen, wird diskutiert, der Politischen Korrektheit gehuldigt und zuletzt das Scheckheft gezückt. (Reinhard Kocznar)

Mittwoch:
Erotik: Susanne Weinhöppel muss es wissen: Jede Frau hat einmal am Tag ein paar schwache Minuten. Glücklich ist, wer sie gerade in diesem Moment antrifft.

Donnerstag:
Erinnerungen: Vor genau 15 Jahren starb Hilde Zach, jene zuerst belächelte, dann großartige Bürgermeisterin, die mit ihrer Energie Innsbruck weit vorangebracht hat. (Gerda Walton)

Freitag:
Feminismus: Anlässlich der Hochzeit von Familienministerin Claudia Plakolm stellt sich die Frage: Warum übernehmen Frauen noch immer die Familiennamen ihrer Männer? (Alois Schöpf)

Samstag:
Urheberrecht: Die KI ist nichts anderes als der kostenlose Missbrauch fremden geistigen Eigentums. Wie lange schauen die Kreativen der Welt da noch zu? (Elias Schneitter)

Sonntag:
Grönland: Die Grönländer sollten sich, wenn es nach Trump geht, verkaufen. Sie könnten dabei von den Tiroler lernen. Die haben das nämlich schon getan. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/

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