Die MITTWOCH-PRESSE – 20. JULI 2022

Die MITTWOCH-PRESSE – 20. JULI 2022

Festspielhaus Bayreuth. Foto: © Andreas Schmidt

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 20. JULI 2022

Bayreuth
Wagner-Festspiele: Stephen Gould, der Ironman von Bayreuth
Der Amerikaner Stephen Gould nimmt heuer bei den Bayreuther Festspielen den Plural in der Kategorie „Heldentenor“ beim Wort. Er gibt gleich drei Wagner-Superhelden: Tristan, Tannhäuser und Siegfried in der „Götterdämmerung“.
BR-Klassik.de

Bayreuth
„Ring“-Dirigent Meister: „Habe gespürt, dass ich zurückkehren würde“
1998 kam Cornelius Meister als Stipendiat erstmals nach Bayreuth. Die Faszination für die Richard-Wagner-Festspiele hat ihn seitdem nicht wieder losgelassen. Und jetzt hatte Bayreuth für ihn noch eine ganz große Überraschung parat.
NeueMusikzeitung/nmz.de

So eine Chance gibt es für jeden Regisseur nur einmal im Leben!
Ich komme tatsächlich aus einer Musikerfamilie, wo es selbstverständlich war, samstags in die Oper oder ins Konzert zu gehen, ein Instrument zu lernen (in meinem Fall die Geige seit meinem 7. Lebensjahr) oder auch ins Regal zu greifen und einen Klavierauszug des „Rheingolds“ hervorzuholen und mit neun Jahren zu Soltis Aufnahme mitzusingen – wovon es sogar ein Foto gibt. „
Von Luc Roger
Klassik-begeistert.de

München/ „Macbeth“
Der Weltstar George Petean macht den Unterschied aus
Seit der Ankündigung der Oper „Macbeth“ im Spielplan 2021/2022 sind alle Hauptrollen umbesetzt worden:
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Klassik AirLeben – das Rockkonzert in Leipzig
Ein klassisches OpenAir-Konzert hat ja auch immer etwas von einem Rockkonzert. Weite Flächen, Monitore, elektronische Verstärkung, Bier- und Wurst-Buden und vor allem entspanntes Niederlassen des Publikums auf der großen Wiese zwischen tobenden Kindern unter dem Sternenhimmel
Von Gerald Hofner
Klassik-begeistert.de

Bregenzer Festspiele werden heute feierlich eröffnet
Heute werden die 76. Bregenzer Festspiele am Vormittag feierlich eröffnet. Nach zweijähriger CoV-Pause gibt es auch wieder den traditionellen Volksempfang und am Abend wird auf der Seebühne „Madame Butterfly“ gezeigt.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3165205/

Bregenzer Festspiele
„Madame Butterfly“ auf einem Blatt Papier
Seit 76 Jahren faszinieren die Bregenzer Festspiele ein breites Publikum mit großer Oper unter freiem Himmel. In diesem Jahr beginnt die Festivalsaison am 20. Juli. Bis zum 21. August wird mit rund 80 verschiedenen Veranstaltungen ein vielfältiges Programm geboten, zu dem mehr als 200.000 Besucher erwartet werden. Heuer gibt es auf der weltberühmten Seebühne sozusagen eine doppelte Premiere: Puccinis Liebesdrama „Madame Butterfly“ wird neu inszeniert. Eine Premiere für Bregenz. Dorothea Hußlein gibt schon mal einen Einblick in die Bregenzer Kulissenwelt.
BR-Klassik.de

Bregenz lässt den ORF zittern
Ein paar Hunderttausend Euro kostet eine Kultur-Übertragung, erzählt TV-Kulturchef Martin Traxl. Schon die Generalprobe wird gefilmt − als Back-up.
Wenn am Mittwoch um 21.15 Uhr in Bregenz die Premiere von Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ auf der Seebühne anhebt, hat das ORF-Fernsehen die Aufzeichnung schon im Kasten. Bereits die Generalprobe des Open-Air-Events wird aufgezeichnet − vorausgesetzt, das Wetter passt. Nur im Notfall ist es die Premiere – die jedoch meistens gar nicht auf Sendung geht.
https://www.diepresse.com/6166999/bregenz-laesst-den-orf-zittern

Salzburger Festspiele mit Currentzis: Der Mann für alle Zweifelsfälle
Spannung vor seinem ersten Festspielauftritt: Der Dirigent steht seit Russlands Angriffskrieg inmitten einer Debatte um seine Haltung zum Regime
DerStandard.at.story

Salzburg
Russisches Geld bei Salzburger Festspielen: „Toxisches Engagement“
NDR.de.kultur

Ouverture spirituelle: Opfer werden, zum Opfer machen (Bezahlartikel)
Ouverture spirituelle. Über der Konzertreihe steht der Titel „Sacrificium“. Sie beginnt mit einer Mahnung aus einem „Höllenschlund“.
SalzburgerNachrichten

Kommentar
Die woke Pirsch auf Anna Netrebko
Anpirschen. Laden mit wokem Medien-Streuschrot. Anna Netrebko erlegen.
WienerZeitung.at

Was bedeutet „woke“? Laut Wikipedia: Woke ist ein im afroamerikanischen Englisch in den 1930er Jahren entstandener Ausdruck, der ein „erwachtes“ Bewusstsein für mangelnde soziale Gerechtigkeit und Rassismus beschreibt. Aktivistisches oder militantes Eintreten für den Schutz von Minderheiten kann damit einhergehen.

CD-Kritik: Freddie De Tommaso, ein Mann für alle Puccini-Fälle
Der britisch-italienische Tenor legt ein inbrünstiges Arien-Album vor.
WienerZeitung.at

Erl
Erl probt für Oper, die „viel häufiger gespielt gehört“
Dirigent Karsten Januschke erklärt im Gespräch mit den REGIONALMEDIEN KUFSTEIN, was die bevorstehende Oper „König Arthus“ für ihn so besonders macht.
MeinBezirk.at.kufstein

Gars
Carmen: Corona erfordert Umbesetzung
Die aktuelle Corona-Welle macht auch vor der Oper Burg Gars nicht halt. Wenige Tage nach der spektakulären Premiere fällt Oscar Martin – er gab den Don José – coronabedingt aus. Mit dem in Belgrad geborenen Startenor Zoran Todorovich wurde aber rasch prominenter Ersatz geholt.
NiederösterreichischeNachrichten

München
Kunst als und mit Spiegel –
Richard Strauss“ „Capriccio“ bei den Münchner Opernfestspielen
NeueMusikzeitung/nmz.de

München
Staatsoper in der NS-Zeit: Verstummte Stimmen
Berthold Sterneck und seine Frau Margarethe waren einst Stars der Münchner Oper, bis man sie entrechtete. Eine Stele an ihrem ehemaligen Zuhause in Pasing erinnert nun an das jüdische Sängerpaar, das 1940 Charlotte Knobloch Zuflucht gewährte.
SueddeutscheZeitung.de

Frankfurt
Kammeroper Frankfurt im Palmengarten – „Die glückliche Täuschung“: Schurken sind zu schlagen
FrankfurterRundschau

Bad Wildbad
»Rossini«-Premiere in Bad Wildbad:
Exzessives Wüten Amors löst tödliche Energien aus
schwarzwaelderbote.de

Niederösterreich
Sommertheater-Termine im Überblick
Niederösterreichische Nachrichten

Links zu englischsprachigen Artikeln

Aix-en-Provence
Il Viaggio, Dante in Aix
https://operatoday.com/2022/07/il-viaggio-dante-in-aix/

Moïse et Pharaon in Aix
https://operatoday.com/2022/07/moise-et-pharaon-in-aix/

London
Royal Opera House 2021-22 Review: Otello
Christopher Maltman’s Fantastic Iago Gives Keith Warner’s Gloomy Production a Much-Needed Shot in the Arm
https://operawire.com/royal-opera-house-2022-review-otello/

BBC Proms — opening weekend brings assured performances of Verdi and Vaughan Williams
The Royal Albert Hall kicks off a full eight-week programme for the first time since the pandemic began
https://www.ft.com/content/f3999707-cf12-4b99-b16c-a13cd07daa3e

Prom 5, Power, BBC Philharmonic, Mena review – detail and breadth
Multi-faceted MacMillan Viola Concerto, while less is more in Bruckner
theartsdesk.com

MacMillan fascinates, Bruckner disappoints: Juanjo Mena and the BBC Philharmonic at the Proms
bachtrack.com.de

New York
Soprano Angel Blue’s Social Media Accounts Disappear
https://operawire.com/angel-blues-social-media-accounts-disappears/

Angel Blue, Latonia Moore, Lise Davidsen, Lisette Oropesa, & Javier Camarena Headline Metropolitan Opera’s Summer HD Festival
Operawire.com

Los Angeles
Review: With Yuval Sharon and Gustavo Dudamel at the helm, “Valkyries’ makes history again at the Bow
latimes.com

Tel Aviv
Israeli Opera dusts off Verdi’s “La Traviata’
https://www.jpost.com/israeli-news/culture/article-712450

Ballett / Tanz

Tutus and tears as Paris Opera Ballet rounds off turbulent season with major departures
Giselle required an understudy to step up, while A Midsummer Night’s Dream lacked purpose
https://www.ft.com/content/3f8ef9c5-4603-4d56-a48b-aa906eef75ae

New English Ballet Theatre’s bright-eyed dancers demonstrate their nascent talents
seenandheard.international.com

Musical

Mödling/NÖ/ Teatro
Prinz John als Arienkönig
Das Teatro in Mödling zeigt „Robin Hood“ als Rockmusical. Ein bisschen langatmig, aber schön anzuhören
WienerZeitung.at

Sprechtheater

Salzburg/ Festspiele „Jedermann“
Wann denn umkehren – als so und jetzt?
Vielleicht sind sie ja schon von Anfang an g’schiedene Leut‘, ohne es sich eingestehen zu wollen. Endgültig sind sie’s dann, wenn Jedermann das erste Mal von Todesahnung heimgesucht wird. So einer passt nicht ins Weltbild dieser Buhlschaft. Mit versteinerter Miene sitzt Verena Altenberger vorne an der leeren Tafel, während sich die Tischgesellschaft mit dem vermeintlich kurzzeit-melancholischen Jedermann abmüht. Sie hat da längst ihren Entschluss gefasst…
DrehpunktKultur.at

Salzburg
Routine statt Erregung beim Salzburger „Jedermann“
Lars Eidinger und Verena Altenberger spielen heuer zum letzten Mal auf dem Salzburger Domplatz. So heutig sie wirken, am Ende triumphieren Hofmannsthals Knittelverse
DerStandard.at.story

Eidinger und Altenberger werden „Jedermann“ 2023 nicht mehr spielen
Nach zwei Jahren als Jedermann und Buhlschaft haben Lars Eidinger und Verena Altenberger angekündigt, die Rollen kommendes Jahr nicht mehr übernehmen zu wollen.
DiePresse.com.at

Die Buhlschaft hat die Hosen an
Die Salzburger Festspiele haben mit der „Jedermann“-Premiere begonnen.
WienerZeitung.at

Literatur/ Buch

„Thomas Bernhards Salzburg“ von Nicolas Mahler: Schönheit und Ungeist
Zitate des Autors zur Mozartstadt ergänzt Mahler um Zeichnungen von Sehenswürdigkeiten. Der Band ehrt und tadelt Salzburg gleichermaßen
DerStandard.at.story

Ausstellungen/ Kunst

Kunst
Oldenburg: Das große Kind der Pop Art ist tot (Bezahlartikel)
DiePresse.com.at
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Unter’m Strich

Österreich
Antrag aussichtslos“. VfGH: Cannabis bleibt in Österreich verboten
Ein Niederösterreicher ist mit seinem Antrag, das Cannabis-Verbot in Österreich aufzuheben, vor den Verfassungsgerichtshof gezogen – und gescheitert. Das Höchstgericht wies den Antrag als „aussichtslos“ ab.
https://www.krone.at/2763452

Alternativen zur Gasheizung: Was ist möglich?
Was ist, wenn im Winter die Gas- und Öllieferungen eingestellt werden und die Heizung nicht mehr funktioniert? Wir haben einige Alternativen zusammengefasst.
T-online.de

Nicht die Kinder: Wer Ivana Trumps Erbe bekommen soll
Einem Medienbericht zufolge soll Ivana Trump vorgehabt haben, ihrem Hund Millionen zu vererben.
Kurier.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 20. JULI 2022)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 20. JULI 2022)

Quelle: onlinemerker.com

WELCHE KULTUREINRICHTUNGEN IN ÖSTERREICH BEKAMEN RUSSISCHES GELD – UND NAHMEN ES AUCH DANKEND AN?

Eine parlamentarische Anfrage der NEOS ergab:

Der höchste Einzelbertrag (800 000.- Euro) erging 2008 an die Albertina. Grigori Berjoskin (steht auf der EU-Sanktionsliste) gab diesen Betrag für die Restaurierung der Punkräume her. Geld hierfür kam auch von der Gazprombank, derSberbank und vom Geldgeber Dimitry Aksenov, der auch den KMH förderte. Lukoll, ein Ölkonzern, zahlte an die Wiener Staatsoper ab 2012 400.000 Euro.

Seit Beginn der Kriegshandlungen floß kein russisches Geld mehr in österreichische kulturnahe Institutionen!

Soweit die Antwort auf die Anfrage. Objektiv betrachtet hielten sich die Beträge also in Grenzen!

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Teodor Currentzis hat gestern erstmals bei den Salzburger Festspielen 2022 (im Rahmen Ouverture spirituelle) dirigiert

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Teodor Currentzis. Copyright: Alexandra Muravyeva

Aus Wikipedia: Currentzis dirigiert nie mit Dirigentenstab, das wäre „wie eine geliebte Frau mit Krücken zu umarmen“. Sein Privatleben hält er bedeckt: Bekannt ist eine geschiedene Ehe, angeblich wechselt er jährlich die Geliebte und genießt es, umschwärmt zu werden.

Die Ouverture spirituelle fußt auf der langen Tradition der Kirchenkonzerte im Rahmen der Salzburger Festspiele. Unter dem Titel Sacrificium treffen im Festspielsommer 2022 die Klänge unterschiedlichster Epochen sowohl in der weltlichen als auch in der geistlichen Musik aufeinander.

Mit großzügiger Förderung von Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth und der Würth-Gruppe

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SALZBURG: „JEDERMANN“ HAT DIE FESTSPIELSAISON AM MONTAG EINGELÄUTET

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Mirco Kreibich (Ein Schuldknecht), Lars Eidinger (Jedermann), Anton Spieker (Jedermanns guter Gesell), Ensemble. Copyright: SF/ Matthias Horn

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Verena Altenberger, Lars Eidinger. Foto: SF/ Matthias Horn

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Ensemble. Copyright: SF/ Matthias Horn

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Verena Altenberger, Lars Eidinger. Copyright: SF/ Matthias Horn

Hugo von Hofmannsthals Klassiker „Jedermann läutete am Montag  die Ouverture spirituelle ein, die heuer unter dem Motto „Sacrificium“ steht. Sie bereitet mit Konzerten den eigentlichen Festspielen den Boden.

Die eigentliche Eröffnung findet am 26. Juli durch Festredner Ilija Trojanow statt. Sein Thema:  „Der Ton des Krieges, die Tonarten des Friedens“. Bis  31. August werden dann wieder zahlreiche Opern- und Schauspielproduktionen, desgleichen ein dichter Konzertreigen angeboten.  Knapp 225.000 Karten werden aufgelegt.

 Verena Altenberger hat den den Preis für Schauspielkunst des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen zugesprochen erhalten. Festivalchef Michael Kötz lobte „die überragende Kunst des Schauspielens einer jungen Frau, deren Karriere doch überhaupt erst begonnen hat“. Der Preis soll der 34-Jährigen am 28. August verliehen werden.

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Kostümdirektor Jan Meier, Bettina Hering, Leiterin Schauspiel und Kostümbildnerin Renate Martin präsentieren die Kostüme der diesjährigenJedermannInszenierung. © SF/Matthias Horn

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Kerry Lynn Wilson, die Gattin von Peter Gelb, dirigiert das „UKRAINIAN FREEDOM ORCHESTRA in Warschau

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LANGENLOIS/ Schloß Haindorf: „DER OPERNBALL“

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Operette Langenlois – Der Opernball
Im Sommer 2021, dem ersten Jahr der Intendanz von Christoph Wagner-Trenkwitz, hat die Operette Langenlois mit der Fledermaus von Johann Strauss einen „überaus gelungenen Neustart“ (Niederösterreichische Nachrichten) hingelegt. Jubelkritiken und ein begeistertes Publikum waren der Lohn für eine sympathisch-spritzige Produktion. 2022 präsentiert das Festival einen weiteren Klassiker der Goldenen Operetten-Ära: Der Opernball von Richard Heuberger.

1898 in Wien uraufgeführt, erzählt die mehrfach verfilmte Operette von vier Paaren unterschiedlichen Alters, die auf der glanzvollen Tanzveranstaltung in der Pariser Oper die Nacht ihres Lebens verbringen. Die Damen testen die Treue ihrer Ehemänner (erraten: die Herren fallen allesamt spektakulär durch!) und das Stubenmädchen Hortense verführt den jungen Kadetten Henri mit dem tatsächlich unwiderstehlichen Walzerlied „Gehen wir ins Chambre séparée“.

Die Besetzung wird angeführt von Cornelia Horak und Erwin Belakowitsch, die 2021 Rosalinde und Eisenstein verkörpert haben, und auch Boris Eder kehrt in einer Hauptrolle nach Langenlois zurück. Die Inszenierung liegt, erstmals auf Schloss Haindorf, in den Händen des international erfolgreichen Operettenregisseurs Peter Lund, die Musikalische Leitung bei Gerrit Prießnitz, der auf langjährige Opern- und Operettenerfahrung an der Volksoper Wien verweisen kann.Intendant Christoph Wagner-Trenkwitz verlässt sein Kommentatoren-Kammerl und taucht als schräger Oberkellner Philippe beim Pariser Opernball wieder auf.

Es spielt das Wiener Kammerorchester / Leitung Gerrit Prießnitz

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FESTIVAL RETZ 2022 – Vorschau auf das dritte Wochenende

terminübersicht – festival retz 2022
Das dritte Wochenende hier im Überblick:

DONNERSTAG, 21. JULI 2022
ADAM PLACHETKA & KATEŘINA KNĚŽÍKOVÁ – GALAKONZERT
Schloss Schrattenthal / 19:30 – 21:00 Uhr / Karten: € 52,–
(Bei Schlechtwetter findet das Konzert im Stadtsaal im Althof statt)
Seit vielen Jahren ist Adam Plachetka in zentralen Partien auf der Bühne der Wiener Staatsoper zu erleben. Darüber hinaus wusste er an ersten Häusern weltweit, wie der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen oder im Festspielhaus Baden Baden zu brillieren. Seine Ehefrau Katerina Knezikova zählt zu den Protagonistinnen am Nationaltheater Prag und feierte unlängst beim renommierten Glyndebourne Opera Festival einen strahlenden Erfolg in der Titelrolle von Leoš Janáceks Oper «Kátja Kabanová». Selten haben die beiden die Möglichkeit, gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Für das Festival Retz erfüllen sie sich diesen Wunsch bei einem gemeinsamen Liederabend Abend im romantischen Ambiente des Schlosses Schrattenthal mit Werken aus ihrer mährischen Heimat.

FREITAG, 22. JULI 2022
PETER HENISCH LIEST AUS „PEPI PROHASKA PROPHET“
Kulturhaus Schüttkasten / 19:30 Uhr / Karten € 12,–
Pepi Prohaska ist ein junger Mann mit viel Phantasie und nicht weniger Chuzpe. Eines Tages fällt ihm ein, dass Gott etwas mit ihm vorhat. Er nennt sich fortan Prophet, sammelt Jüngerinnen und Jünger um sich, schreibt der Politik vom Widerspruchsgeist inspirierte Briefe und verschwindet schließlich auf geheimnisvolle Weise. Ein liebe- voll ironischer Schelmenroman.

DANIEL JOHANNSEN & ANDREAS FRÖSCHL – „360° HUGO WOLF“ – Literarisch-Musikalische Nocturne
Kulturhaus Schüttkasten / 22:00 – 23:30 Uhr / Karten: € 18,–
Vor kurzem erschien unter dem Titel „360° Hugo Wolf“ eine Einspielung von Daniel Johannsen und Andreas Fröschl, auf der die beiden Künstler 26 einzigartige Lieder des Wiener Spätromantikers versammeln. Der 360-Grad-Blick bezieht sich nicht nur auf die unterschiedlichsten Dichter (Goethe, Eichendorff, Geibel, Heyse und vor allem Mörike), sondern auch auf die Art und Weise, mit der Hugo Wolf Lyrik zu vertonen wusste: Ein Aphorismus von 50 Sekunden steht hier neben einer ausgewachsenen Ballade, die man ihrerseits wiederum als Wagner-Oper in fünf Minuten betrachten könnte. Diese spannende Lied-Reise führt auf alle Höhen und durch alle Tiefen der menschlichen Seele und ist ihrerseits ein getreues Abbild des genialen, zerrissenen und elend zugrunde gegangenen Komponisten. Daniel Johannsen (Tenor) ist Solist in der Kirchenoper „Elias“ und ein international gefragter Evangelist und Bachinterpret.

SAMSTAG, 23. JULI 2022
SHALMAN & RADENKOVIC «KONZERT AUF DER THAYABRÜCKE»
Thayabrücke Hardegg / 11:00 Uhr / Eintritt frei
Radtour: Abfahrt Bahnhof Retz um 9:17 Uhr (Reblaus-Express laut Tarif)
Kein Ort ist so verankert im emotionalen Gedächtnis der Region, wie die Thayabrücke in Hardegg – Menetekel der Trennung, Sinnbild für Verbindung. Auf zwei Bühnen dies- und jenseits der Grenze feiern Musiker:innen ein Fest der Verständigung. Die zwei Vollblutmusiker Pavel Shalmann & Boki Radenkovic entführen auf eine Reise um die Welt, voll von Virtuosität, wunderschönen Melodien und Humor. Der jüdische Geiger Shalman und der serbische Multi-Instrumentalist Radenkovic verknüpfen und erweitern musikalische Inspirationen aus dem Balkan, aus Osteuropa, Latein-Amerika bis hin zur klassischen Musik und dem Jazz.

„ELIAS“ Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy

Stadtpfarrkirche St. Stephan / 19:30 Uhr / Karten unter www.festivalretz.at
Szenische Aufführung des weltberühmten Oratoriums zu Themen, die aktueller nicht sein könnten – ein Diskurs über Prophetie und Wissenschaft, Wirklichkeit und Wahrheit, Fanatismus und Erkenntnis. Mit: Matthias Helm, Bernarda Bobro, Monika Schwabegger, Daniel Johannsen unter der musikalischen Leitung von Andreas Schüller, Inszenierung Monika Steiner.

SONNTAG, 24. JULI 2022
AGNES WOLF & ALEXANDER LÖFFLER –
LITERARISCH-Musikalische MATINEÉ „ARTE E SCIENZA“
Kulturhaus Schüttkasten / 11:00 Uhr / Karten € 18,–
Kunst und Wissenschaft werden oftmals als Gegensatz empfunden: Sinnlichkeit und Emotionen einerseits – nüchterne Fakten und Zahlen andererseits. Doch insbesondere die Grundlagen der Musik stehen auf wundersame Weise in Zusammenhang mit mathematischen Gesetzmäßigkeiten – zu erleben in den Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart.

„ELIAS“ Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy
Stadtpfarrkirche St. Stephan / 19:30 Uhr / Karten unter www.festivalretz.at
Szenische Aufführung des weltberühmten Oratoriums zu Themen, die aktueller nicht sein könnten – ein Diskurs über Prophetie und Wissenschaft, Wirklichkeit und Wahrheit, Fanatismus und Erkenntnis. Mit: Matthias Helm, Bernarda Bobro, Monika Schwabegger, Daniel Johannsen unter der musikalischen Leitung von Andreas Schüller, Inszenierung Monika Steiner.
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Bregenzer Festspiele 2022 im ORF: Eröffnung, Opern „Madame Butterfly“ und „Sibirien“, Dokus, Magazine u. v. m.

 Ab 20. Juli in ORF 2, ORF III, 3sat, Ö1 und ORF Vorarlberg =

Wien (OTS) – Ab Mittwoch, dem 20. Juli 2022, wird am Bodensee wieder ein Monat lang festgespielt: Ob die neue Seeproduktion „Madame Butterfly“, die Opernrarität „Sibirien“ oder der feierliche Eröffnungsfestakt mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und den Wiener Symphonikern aus dem Festspielhaus – der ORF liefert seinem Publikum die Höhepunkte der 76. Bregenzer Festspiele kostenlos frei Haus, erste Reihe fußfrei. Darüber hinaus bietet ein trimedialer ORF-Schwerpunkt umfassendes Begleitprogramm zur diesjährigen Festival-Ausgabe. Im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung informieren außerdem u. a. die „ZIB“-Sendungen, „Vorarlberg heute“, Ö1, Radio Vorarlberg sowie oe1.ORF.at und vorarlberg.ORF.at ausführlich über die Bodensee-Festspiele.

Der Eröffnungstag im ORF

Den vom ORF Vorarlberg produzierten Festakt zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele 2022 überträgt der ORF live am Mittwoch, dem 20. Juli, ab 10.15 Uhr in ORF 2 und 3sat. Die Live-Interviews mit Festspielkünstlerinnen und -künstlern mit interessanten Einblicken in das Festivalprogramm führt „Vorarlberg heute“-Moderatorin Martina Köberle, Eva Teimel kommentiert den Eröffnungsakt live. Zur Einstimmung darauf macht die „Guten Morgen Österreich“-Sommertour bereits seit Montag, 18. Juli, Station in Bregenz und sendet noch bis Freitag, 22. Juli – täglich von 6.30 Uhr bis 9.00 Uhr in ORF 2 – aus der Festspielhochburg. Ebenfalls schon Montag widmete sich der „kulturMontag“ dem Geschehen am Bodensee. Direkt vor der Live-Übertragung der Eröffnung bringt ORF 2 am Mittwoch das „Universum“-Dacapo „Bodensee – Wildnis am großen Wasser“ (9.30 Uhr), danach ist die neue, ebenfalls vom ORF Vorarlberg produzierte Dokumentation „Zumthors Wunderkiste – 25 Jahre Kunsthaus Bregenz“ (12.00 Uhr; außerdem am 31. Juli, 9.30 Uhr, ORF III) zu sehen.

Am Mittwochabend zeigt ein „Kultur Heute Spezial“ zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele (19.45 Uhr, ORF III) die Höhepunkte des Festakts. Regional sendet das ORF-Landesstudio im TV die „Vorarlberg heute“-Ausgabe (19.00 Uhr, ORF 2) live aus Bregenz, während Radio Vorarlberg ganztägig aus dem gläsernen Studio live vom „Platz der Wiener Symphoniker“ direkt vor dem Festspielgelände kommt.

Große Oper aus Bregenz: „Madame Butterfly“ und „Sibirien“ im ORF

Coronabedingt mit einem Jahr Verspätung präsentieren die Bregenzer Festspiele heuer Giacomo Puccinis Opernhit „Madame Butterfly“ als neue, traditionell auf zwei Saisonen ausgelegte Seebühnenproduktion, die am Eröffnungstag Premiere feiert: ORF 2 übertragt die zweite Vorstellung am Freitag, dem 22. Juli, live-zeitversetzt, um 21.20 Uhr. 3sat zeigt das Ereignis am Samstag, dem 13. August, um 20.15 Uhr. Für die Inszenierung der tragischen Geschichte der japanischen Geisha Cio-Cio-San zeichnet Regisseur Andreas Homoki, seines Zeichens Intendant des Opernhauses Zürich, verantwortlich. Die musikalische Leitung haben Enrique Mazzola, der zuletzt in Bregenz „Rigoletto“ dirigierte, und Yi-Chen Lin am Pult der Wiener Symphoniker übernommen.

Auch die diesjährige neue Hausoper in Bregenz – Umberto Giordanos „Sibirien“ – ist im ORF zu erleben: Ö1 überträgt die Premiere am Donnerstag, dem 21. Juli, live um 19.30 Uhr. ORF III zeigt eine Aufzeichnung am Sonntag, dem 31. Juli, um 22.45 Uhr. Die Wiener Symphoniker dirigiert Valentin Uryupin.

Weiteres TV-Begleitprogramm: Making-of-Dokus, „Festspielmagazin 2022“ u. v. m.

Begleitend zum heurigen Festspielgeschehen am Bodensee steht eine Reihe weiterer Produktionen des ORF Vorarlberg auf dem Programm. So sind u. a. zwei Making-of-Dokumentationen zur Neuproduktion „Madame Butterfly“ zu sehen: die „Unterwegs in Österreich“-Ausgabe „Madame Butterfly –Sehnsuchtsmigrantin am Bodensee“ (Samstag, 30. Juli, 16.30 Uhr, ORF 2) sowie die für 3sat produzierte Langfassung mit dem Titel „Madame Butterfly – Grenzenlose Sehnsucht am Bodensee“ (Samstag, 13. August, 22.45 Uhr). Spannende Einblicke in das heurige Festival bieten in ORF 2 bereits davor u. a. das „Festspielmagazin 2022“ (Freitag, 22. Juli, 18.30 Uhr) sowie die Produktion „Abenteuer Bodensee“ (Samstag, 23. Juli, 18.00 Uhr), die sich dem pulsierenden Leben rund um die Bregenzer Festspiele widmet – beides Produktionen des ORF-Landesstudios. Darüber hinaus zeigt der ORF das Porträt „Musikalisch – Kulinarisch: Puccini und Lucca“ (Sonntag, 7. August, 9.35 Uhr, ORF 2) sowie eine Ausgabe der „Landleben“-Reihe über das „Leben am Bodensee“ (Mittwoch, 10. August, 21.05 Uhr, ORF III). Abschließend blickt die neue, zehnteilige Kulturdokureihe „Weites Land“, die tiefgründig, humorvoll und durchaus kritisch die Licht- und Schattenseiten der österreichischen Seele thematisiert, in ihrer ersten Folge nach Vorarlberg (Sonntag, 28. August, 22.15 Uhr, ORF 2).

  1. Bregenzer Festspiele in Ö1

Der Festspielsender Ö1 überträgt die bereits erwähnte Premierenvorstellung der Hausoper „Sibirien“ live (Donnerstag, 21. Juli, 19.30 Uhr). Tags darauf folgt das Festspielmagazin „Intrada“ aus Bregenz (Freitag, 22. Juli, 10.05 Uhr). Live und mit Publikum aus dem Parkstudio des Bregenzer Festspielhauses wird der „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (Samstag, 23. Juli, 10.05 Uhr) gesendet, zu Gast sind Intendantin Elisabeth Sobotka und Dirigentin Yi-Chen Lin. Es folgen Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker (Sonntag, 7. und 21. August, jeweils 11.03 Uhr) sowie des Symphonieorchesters Vorarlberg (Freitag, 2. September, 19.30 Uhr.). Weiters steht ein „Apropos Klassik“ aus Bregenz (Samstag, 3. September, 15.05 Uhr) mit der Orchesterakademie der Wiener Symphoniker auf dem Ö1-Spielplan.

Bregenz, Bregenz und noch mehr Bregenz – im ORF.at-Netzwerk und ORF TELETEXT

Das ORF.at-Netzwerk widmet den heurigen Bregenzer Festspielen einen eigenen Sonderkanal, sowie im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung auf zahlreichen Channels – von news.ORF.at und vorarlberg.ORF.at über oe1.ORF.at bis zur ORF-TVthek – breiten Raum. Multimediale Berichte informieren detailliert u. a. über die Eröffnung, die neue Seebühnenproduktion „Madame Butterfly“ oder die Giordano-Oper „Sibirien“ aus dem Festspielhaus. Außerdem werden Audio- und Video-Streams der Radio- und TV-Übertragungen des ORF angeboten, sofern die entsprechenden Online-Lizenzrechte vorhanden sind. Auch der ORF TELETEXT informiert im Rahmen der Kultur-Topstorys sowie dem Magazin „Kultur und Show“ (inkl. Festspielprogramm auf Seite 415) über das Geschehen in Bregenz.

Bühne frei für das größte digitale Festspielarchiv aus Bregenz auf myfidelio

Mit 52 Opern- und Konzertaufzeichnungen und mehr als 100 Stunden klassischem Musikgenuss bietet die ORF-Klassikplattform myfidelio (www.myfidelio.at) das größte digitale Angebot an Produktionen aus Bregenz und spannt den Bogen über rund sechs Jahrzehnte Festspielgeschichte. Von „Das brennende Haus“, der ersten Aufnahme aus dem Theater am Kornmarkt von 1963, über die erste Seebühnen-Produktion („Zar und Zimmermann“) aus 1967 bis hin zur „Tosca“-Aufführung aus 2007, die durch James Bond weltberühmt wurde, zeigt myfidelio die zahlreichen beeindruckenden Facetten des größten Musikfestivals am Bodensee. Die ORF-Klassikplattform überträgt die Eröffnung der Bregenzer Festspiele ebenfalls live ab 10.30 Uhr.
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ORF III AM MITTWOCH: KULTUR SPEZIAL mit Höhepunkten der Eröffnung der Bregenzer Festspiele

Mittwoch, 20. Juli

Im Vorabend bringt „Kultur Heute Spezial“ (19.45 Uhr) die Highlights der Eröffnung der Bregenzer Festspiele, bei der die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Enrique Mazzola spielen.

Danach präsentiert „Heimat Österreich“ das „Almleben in der Weststeiermark“ (20.15 Uhr), wo die Hügel deutlich sanfter abfallen als in den hochalpinen Regionen des Bundeslandes. Rund um die Orte Gößnitz, Hirschegg und Pack etwa hat sich seit Generationen ein beruhigtes Almleben erhalten. Gestalter Michael Weinmann porträtiert diese Region und hat die dort lebenden Menschen nach ihrem Tagesrhythmus und ihren Lebenseinstellungen gefragt. Anschließend geht es um das „Landleben“ „Im Inntal“ (21.05 Uhr): Zu den Festen, die man in Tirol nicht versäumen darf, gehört das im Frühjahr stattfindende Haller Radieschenfest. Es gibt einen Bauernumzug, Österreichs größtes Radieschenbrot – und natürlich eine Radieschenprinzessin.

Mit „Highlights aus den ersten drei Programmen“ (21.55 Uhr) von Alex Kristan setzt ORF III den Programmabend fort. Diese reichen von grandiosen Parodien berühmter Persönlichkeiten wie Niki Lauda, Hans Krankl oder Herbert Prohaska bis zu seinen fantastischen satirischen Auseinandersetzungen mit dem Alltag und Zwischenmenschlichkeiten. Ab 23.00 Uhr stehen zwei Ausgaben „Kabarett im Turm“ aus dem Wiener Ringturm auf dem Spielplan. Zunächst stellen die Comedy Hirten – die ebenfalls begnadeten Parodisten Peter Moizi, Herbert Haider, Christian Schwab und Rolf Lehmann – mit dem Programm „Alles perfekt“ ihr komödiantisches Können unter Beweis. Danach widmet sich Christoph Spörk, der mit seinem Musikkabarett landauf und landab sein Publikum begeistert, „Kuba“ (0.00 Uhr).

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