Salzburger Festspiele © Luigi Caputo
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 8. APRIL 2026
Salzburg
Bergmann wird neue Festspielintendantin
Die Salzburger Festspiele bekommen erstmals eine Intendantin: Karin Bergmann soll interimistisch die Nachfolge von Markus Hinterhäuser antreten. Das gab das Kuratorium der Salzburger Festspiele am Dienstagnachmittag bekannt. Der Beschluss im Kuratorium war einstimmig. Bergmann wird damit ab sofort zur Interimsintendantin bestellt. Dem Beschluss gingen laut Aussendung des Kuratoriums in der Karwoche und über die Osterfeiertage vertrauliche Gespräche voraus.
salzburg.orf.at
Salzburg
Karin Bergmann übernimmt Salzburger Festspiele
Die Salzburger Festspiele bekommen ihre erste Intendantin: Die ehemalige Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann springt interimistisch für den nach unschönen Querelen von Bord gegangenen Markus Hinterhäuser ein. Die Entscheidung für die erste Intendantin fiel im Festspiel-Kuratorium einstimmig.
krone.at
Karin Bergmann wird Interims-Intendantin der Salzburger Festspiele
Die frühere Burgtheaterdirektorin tritt vorübergehend die Nachfolge des beurlaubten Intendanten Markus Hinterhäuser an – laut Kuratorium „voraussichtlich bis Herbst 2027“
DerStandard.at
Wien/Staatsoper
Symposium Wozzeck100
Gemeinsam mit der mdw veranstaltet die Wiener Staatsoper das Symposium »wozzeck100«. Vom 8. bis 11. April gibt es ein dichtes Tagungsprogramm, das sich mit Bergs Wozzeck, aber darüber hinaus auch mit dem Musiktheater dieser Zeit vielschichtig auseinandersetzt. Namhafte Referentinnen und Referenten sind zu erleben, vielfältige Themenfelder werden behandelt. Tagungsort sind die mdw (8., 10., 11. April) und der Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper (9. April). Für den 9. April sind kostenlose Zählkarten sowohl online als auch an den Bundestheaterkassen erhältlich. Das vollständige Programm des Symposiums findet sich auf der Website der mdw.
WienerStaatsoper.at
Salzburg
»Versteht er nicht, wenn eine Sach’ ein End hat?«
»Versteht er nicht, wenn eine Sach’ ein End hat?« – so fragt die Marschallin am Ende des Rosenkavaliers Baron Ochs auf Lerchenau, nachdem dessen untragbares Verhalten aufgeflogen ist. Und irgendwie scheint es auch in Salzburg derzeit noch Kräfte zu geben, die einfach nicht akzeptieren wollen, dass »die Sach’ ein End hat.« Dabei war das Kuratorium der Festspiele unmissverständlich, als es Intendant Markus Hinterhäuser mit sofortiger Wirkung beurlaubt und angekündigt hat, dass man – auf Grund des Verhaltens des Intendanten – seinen kommenden Vertrag nicht erfüllen und stattdessen einen Nachfolger suchen wolle.
backstageclassical.com
Interview
Maestro Yoel Gamzou dirigiert wie Alfred Hitchcock, Teil II
Yoel Gamzou, der designierte Musikdirektor der Polnischen Nationaloper in Warschau, kehrt mit Carl Maria von Webers Freischütz an die Hamburgische Staatsoper zurück. Angelegentlich haben wir dazu gesprochen, warum der Maestro in einem toten Haus lebt, wie Hitchcock dirigiert und dass Giacomo Puccini für ihn der Erfinder der Filmmusik ist. Außerdem wollte ich wissen, wie Gamzou mit vernichtender Kritik umgeht. Und vieles mehr …
Jörn Schmidt im Gespräch mit Yoel Gamzou (Teil II)
Klassik-begeistert.de
Wien
Rufus Wainwright im Burgtheater: Ein Melancholiker im Schnitzelland (Bezahlartikel)
Burg in Concert. Rufus Wainwright, der Prinz des Barock-Pop, war solo im Burgtheater.
Kurier.at
Osterfestspiele wurden heuer gestürmt
Die Salzburger Osterfestspiele gehen mit einer letzten Vorstellung von Richard Wagners „Rheingold“ zu Ende. Alle drei Vorstellungen der Oper waren ausverkauft, und auch mit dem Konzertprogramm konnte eine Auslastung von 97 Prozent erzielt werden.
salzburg.orf.at
Salzburg
Meister der Königsdisziplin
Unter all den heuer zu Ostern gezeigten Möglichkeiten, musikalisch intim miteinander zu kommunizieren, bewiesen die Berliner Philharmoniker am Karfreitag mit Mozart und Schostakowitsch, dass ihre Mitglieder auch auf dem Gebiet der Königsdisziplin Streichquartett firm sind.
DrehpunktKultur.at
Umjubelt! gefeiert!
Sechs Bläser aus den Reihen der Berliner Philharmoniker bewiesen am Karsamstag im Großen Saal des Mozarteums ihr stupendes Können mit Werken von Giuseppe Cambini, Luciano Berio, Pavel Haas und Leoš Janáček.
DrehpunktKultur.at
Berlin
Thielemann und Netrebko in Berlin (Bezahlartikel)
Die Berliner Staatsoper Unter den Linden lud zu luxuriösen österlichen Festtagen. Musikdirektor Thielemann dirigierte das Brahms-Requiem und den „Rosenkavalier“, Anna Netrebko sang in Verdis „Maskenball“.
DiePresse.com
Rheinsberg
«Barbier von Sevilla»: Gelungener Auftakt in Kammeroper
Die Kammeroper in Rheinsberg ist einer der kulturellen Leuchttürme im Norden Brandenburgs. In diesem Jahr startete die Saison vor vollem Haus mit einem Klassiker. Mit mehreren gut besuchten Vorstellungen des «Barbiers von Sevilla» ist die Kammeroper in Rheinsberg in die diesjährige Spielsaison gestartet. Vor vollem Haus boten die jungen Opernsänger und -sängerinnen im Zusammenspiel mit der Kammerakademie Potsdam die Oper von Giovanni Paisiello an den Osterfeiertagen dar. «Wir sind mit dem Vorverkauf recht zufrieden», hatte ein Sprecher der Musikkultur Rheinsberg kurz vor den Vorstellungen gesagt.
NeueMusikzeitung/nmz.at
Kammeroper Schloss Rheinsberg
„Der Barbier von Sevilla“ von Giovanni Paisiello
„Il barbiere di Siviglia“ – das ist nicht nur der Titel einer berühmten Oper von Gioacchino Rossini. Nein, dieser hatte vielmehr im 19. Jahrhundert an den Erfolg einer gleichnamigen Oper angeknüpft und die Vorlage von Beaumarchais ein zweites Mal vertont – so erfolgreich, dass das Original des „Barbiere di Siviglia“ anschließend gründlich vergessen wurde. Dieses Original stammt von Giovanni Paisiello und steht noch ganz in der Tradition des 18. Jahrhunderts. Am Wochenende feierte die Oper an der Kammeroper Schloss Rheinsberg Premiere.
radiodrei.de
Hamburg
Opernkunst im Zirkuszelt
Staatsoper, Hamburg Ballett und das Philharmonische Staatsorchester stellen ihr Programm der kommenden Saison vor. Die programmatische Erneuerung wird fortgeführt.
DieWelt.de
Frankfurt
Schrei der Stille: Ein Vorspann in Schwarz-Weiß (Bezahlartikel)
Lucia Ronchetti hat zur neuen Frankfurter „Turandot“-Inszenierung von Andrea Breth einen Prolog komponiert.
FrankfurterAllgemeine.net
Feuilleton
Frühlingsanfang: Die schönsten Vogelrufe in der Musik
Sie zwitschern, pfeifen, trällern: Die Singvögel geben wieder ihr Frühjahrskonzert. Kein Wunder, dass Komponisten sich seit Jahrhunderten von Vögeln inspirieren lassen. Wir stellen Ihnen fünf musikalische Vogelrufe vor.
BR-Klassik.de
Zeit für Aufregung
Vor zwei Wochen beklagte Simon Strauß in der FAZ den Bedeutungsverlust des Theaters und maß ihn an einem besonderen Gradmesser: der Aufregung. Unseren Kolumnisten wirft das zurück in die Zeit, als er sich fürs Theater zu interessieren begann.
nachtkritik.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Busseto
Anna Netrebko & Luca Salsi to Perform Recital at Teatro Verdi in Busseto
On May 1, the Teatro Verdi in Busseto will present a recital by Anna Netrebko and Luca Salsi.
operawire.com
London
Kosky’s oddly staged Siegfried disappoints though Pappano and his orchestra are on top form
seenandheard-international.com
New York
French revolution
Benjamin Bernheim opens up to Emma Hoffman about what really makes a French tenor ahead of his New York recital debut.
parterre.com
Boston
Classical Music Commentary: Boston’s Lost Opportunity — How the BSO Board Chose Charles Munch over Leonard Bernstein
artsfuse.org
Washington
Q & A: Soprano Amy Broadbent on Being a Multifaceted Musician
operawire.com
Sydney
Opera Australia 2026 Review: Eugene Onegin
operawire.com
Recordings
Classical Album Reviews: Ferdinand Hiller’s Symphonies — A Major Rediscovery from the Era of Mendelssohn and Schumann
artsfuse.org
Obituary
Petro Pryimak Dies at 57
Petro Pryimak, soloist of the National Opera of Ukraine, has died at the age of 57.
operawire.com
Rock/Pop
Österreich
Meist fällt Regen: Popsongs für und über den April
Der Mai mag beliebter sein, aber der April kommt doch in einigen Liedern vor. Manchmal sogar als gefährlichster Monat. Von Prince über The Jesus And Mary Chain und PJ Harvey bis Bob Dylan: eine Playlist.
DiePresse.com
London
Festival in London: Aktivisten fordern Einreiseverbot für Kanye West
Nach der Ankündigung von Auftritten des US-Skandalrappers bei Festival. Nach der Ankündigung von Auftritten des US-Skandalrappers Kanye West bei einem Festival in London wird in Großbritannien ein Einreiseverbot für den Musiker gefordert. Die Regierung könne jeder Person, die kein Staatsbürger ist und deren Anwesenheit dem öffentlichen Wohl nicht zuträglich wäre, die Einreise verbieten, schrieb die Aktivistengruppe Campaign Against Antisemitism auf der Plattform X. Bei West sei das ein „eindeutiger Fall“.
Kurier.at
Ballett/Tanz
Dresden
Dornröschen in der Semperoper: Selten sieht man so etwas Schönes
Ballett mit solch opulenten Kostümen und beeindruckenden Bühnenbildern findet immer sein Publikum. Das Bühnenbild von Arne Walther zeigt beim Prolog sowie dem Hochzeitsfest (dritter Akt) einen neoklassizistischen, fast barock anmutenden Festsaal, der den Zuschauerraum der Semperoper zur Bühne hin glanzvoll zu erweitern scheint, ein großartiger Effekt. Die Kostümierungen (Erik Västhed) sind opulentester Art. Selten sieht man so etwas Schönes.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Sprechtheater
Berlin/Schaubühne
Kann er nicht sehen, wofür? (Bezahlartikel)
Thomas Ostermeier inszeniert Molières „Geizigen“ an der Schaubühne mit Lars Eidinger. Man kann den Abend als abgestandene Milieu-Übertragung sehen oder als Dämonenzeichen unserer gefühlsgeizigen Zeit.
FrankfurterAllgemeine.net
Politik
Hormuz-Krise eskaliert. Trump: „Öffnet verdammte Straße, ihr Mistkerle!“
Von Osterfrieden kann keine Rede sein: US-Präsident Donald Trump schickt wüste Drohungen in Richtung Iran, dieser kontert – und die Ölpreise steigen unterdessen weiter. Diese Preisspirale könnte sich in nächster Zeit noch weiterdrehen, wenn sich USA und Iran über die Straße von Hormuz nicht einigen.
krone.at
Kurz vor Ende des Ultimatums: USA und Iran einigen sich auf Waffenruhe
Kurz vor Ablauf des Ultimatums haben sich die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Zudem öffnet der Iran die Straße von Hormus.
Kurier.at
Kärnten
Daniel Fellner: Kärntens neuer Landeshauptmann mit der Doskozil-Strategie
Die Kärntner SPÖ will mit Daniel Fellner an der Spitze den Angriff der Freiheitlichen bei der nächsten Landtagswahl abwehren. Die Strategie hat sich der neue Landeshauptmann beim Burgenland abgeschaut.
DiePresse.at
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Unter’m Strich
Internationaler Fußball
Bayern-Goalie scherzt. Neuer über 1:2: „Frechheit“ und „Torwartfehler“
Völlig verdient ist Manuel Neuer beim 2:1-Sieg gegen Real Madrid zum „Man of the Match“ gewählt worden. Etlichen Glanzparaden – neun um genau zu sein – steht lediglich ein Gegentor gegenüber, das der 40-Jährige jedoch mit einem Schmunzeln kommentierte: „Das ist ja eine Frechheit. Das ist ein Torwartfehler.“
krone.at
Österreich
Lugner will 8000 Euro von Notstandshilfebezieher
In manchen Gerichten werden sie inflationär: Jene Prozesse nach Ehrenbeleidigungen im Netz, die von den Verunglimpften zur Anklage gebracht werden. Am Dienstag war es ein Notstandshilfebezieher, der Simone Lugner in einem Hass-Posting als „Erbschleicherin“ bezeichnet hatte. Die Baumeister-Witwe wollte dafür von ihm 8000 Euro plus Kostenersatz. „Ich sollte 11.000 Euro zahlen“, so der Mann.
krone.at
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 8. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 8. APRIL 2026)
Quelle: onlinemerker.com

Salzburg
Karin Bergmann wird neue Festspielintendantin
Die Salzburger Festspiele bekommen erstmals eine Intendantin: Karin Bergmann soll interimistisch die Nachfolge von Markus Hinterhäuser antreten. Das gab das Kuratorium der Salzburger Festspiele am Dienstagnachmittag bekannt. Der Beschluss im Kuratorium war einstimmig. Bergmann wird damit ab sofort zur Interimsintendantin bestellt. Dem Beschluss gingen laut Aussendung des Kuratoriums in der Karwoche und über die Osterfeiertage vertrauliche Gespräche voraus.
salzburg.orf.at
Es ist eine Interimslösung – aber Provisorien halten sich in Österreich besonders lang. Hat sie sich diesmal ordnungsgemäß beworben? Oder gilt diese Bedingung für das Kuratorium nicht? Oder wäre eine Bewerbung auch als Schauspielchefin nicht zwingend erforderlich gewesen? Eine Kabarettnummer?
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Wiener Staatsoper: Kartenaktion für „Wozzeck“ am Donnerstag, 9.4.2026
Für »WOZZECK« am Donnerstag, den 09.04.2026 steht ein Kontingent von 50 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.
Dieses Angebot kann ab Mittwoch, den 08.04.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.
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Bilanz der zweiten Ostersaison der Tiroler Festspiele Erl unter Intendant Jonas Kaufmann

• Wiederaufnahme des Parsifal begeistert aufgenommen
• Über 3.500 Besucher:innen in Oper und Konzert, 96 Prozent Auslastung
• Insgesamt rund 4.000 Karten verkauft
Erl, am 7. April 2026
Einen großen Publikumserfolg verzeichnete auch die zweite Ostersaison unter der Intendanz von Jonas Kaufmann, die am gestrigen 6. April 2026 zu Ende ging. Die beiden Opernvorstellungen und die drei Konzerte wurden von über 3.500 Personen besucht und waren somit zu 96 Prozent ausgelastet.
Auch das Familienkonzert Wagnis Wagner lockte viele Zuschauer:innen an: Rund 500 Kinder und Erwachsene besuchten am Ostermontag die unterhaltsame musikalische Reise durch das Leben des Komponisten. Insgesamt wurden rund 4.000 Karten verkauft.
In der Wiederaufnahme der Parsifal-Produktion von Regisseur Philipp M. Krenn aus dem Vorjahr überzeugte die nahezu komplett neue Solistenbesetzung. Jamez McCorkle gab sein gefeiertes Rollendebüt als Parsifal. Ricarda Merbeth erntete für ihre energiegeladene, erste szenische Darstellung der Kundry großen Applaus. Umjubelt wurden die Rollendarstellungen von René Pape als Gurnemanz, Michael Nagy als Amfortas und Audun Iversen als Klingsor sowie die musikalischen Leistungen des Orchesters der Tiroler Festspiele Erl und ihres Chefdirigenten Asher Fisch.
Barockmusik begeisterte mit unterschiedlichen Interpretationsansätzen in zwei Orchesterkonzerten. In der Benefiz-Matinee zugunsten von CONCORDIA Sozialprojekte war Händels Oratorium Israel in Egypt in der feinsinnigen Klangästhetik historisch informierter Musizierpraxis zu erleben. Heinz Ferlesch leitete das Ensemble Barucco, den Chor Ad Libitum sowie eine exquisite Solisten besetzung. In der Johannes-Passion unter der engagierten Leitung von Tobias Wögerer musizierten das hauseigene Orchester und der Chor der Festspiele sowie ein ideal besetztes Solistenensemble, angeführt von „Evangelist“ Christopher Willoughby, der die Partie kurzfristig übernommen hatte.
Ganz andere Musik wurde am Karsamstag im Festspielhaus Erl geboten, und sie motivierte 260 Personen, zum ersten Mal überhaupt ein Ticket bei den Tiroler Festspielen zu buchen. Der Bachchor Salzburg und die Bigband der Universität Mozarteum Salzburg brachten ihr Projekt Sacred Concert nach Erl mit. Duke Ellingtons geistliche Jazz-Suite bewegte mit ihren musikalisch verarbeiteten Glaubens- und Freiheits-Botschaften wie ihrem mitreißenden Sound die Zuhörerinnen und Zuhöer.
Intendant Jonas Kaufmann: „Wir freuen uns über den großen Erfolg unseres diesmal besonders breit aufgestellten Osterprogramms, mit dem wir offenkundig viele Menschen erreichen konnten.
Zahlreiche Besucher:innen waren zum ersten Mal bei uns, teilweise auch von weit her, und wenn wir ihre Reaktionen richtig deuten, dann werden sie nicht zum letzten Mal gekommen sein. Die Tiroler Festspiele Erl bieten zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes. Schön, dass sich das herumspricht.“
Die die Sommersaison 2026 der Tiroler Festspiele Erl beginnt am 2. Juli und dauert bis 26. Juli.
Detailinformationen und Karten:
https://www.tiroler-festspiele.at/#kalender|Sommer%2026
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Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker machen den Auftakt zu ihrem Mahler Symphonien-Zyklus

Nach seinem gefeierten Schostakowitsch-Zyklus mit dem Boston Symphony Orchestra – einem monumentalen Projekt, das jüngst mit dem fünften GRAMMY® Award ausgezeichnet wurde – und dem soeben erschienenen Mendelssohn-Zyklus mit dem Gewandhausorchester widmet sich Andris Nelsons nun Gustav Mahler. Gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern – Mahlers eigenem Orchester – hat er alle zehn Symphonien des Komponisten eingespielt. Vorab veröffentlicht Deutsche Grammophon bereits am 1. Mai 2026 die Symphonie Nr. 5 digital und als Doppel-LP. Das berühmte Adagietto ist ab dem 3. April als Stream und Download erhältlich.
Die Symphonien Nr. 3 und 8 werden von Deutsche Grammophon noch in dieser Saison aufgenommen, wenn Nelsons und die Wiener Philharmoniker die Werke im Wiener Musikverein (Nr. 3; 1.–3. Mai) und im Konzerthaus (Nr. 8; 9.–11. Mai 2026) aufführen. Hier finden Sie die gesamten Konzertdaten.
Hören Sie hier vorab Mahlers Symphonie Nr. 5 und lesen Sie das Booklet:
https://landing.studiocdn.com/studiocdn-web/parcels/54069a16-a08b-41ff-966e-08ade2e79be9
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Der Mailänder Marco Medved tritt zum Saisonstart 2026/27 sein Amt als Chordirektor der Deutschen Oper Berlin an

Marco Medved © Max Zerrahn
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Marco Medved die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten wird.
Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Gustav Kuhn, Stefano Montanari, Wayne Marshall und Fabio Luisi haben weitere wichtige musikalische Impulse gesetzt.
Marco Medved: „Es ist mir eine große Ehre, diesen vielfach ausgezeichneten Chor mit seinem breiten, exzellent einstudierten Repertoire ab der kommenden Spielzeit leiten und mit meinen Ideen und Erfahrungen bereichern zu dürfen. Und natürlich bin ich gespannt auf die Kulturmetropole Berlin mit ihrem herausragenden musikalischen Angebot, zu dem beizutragen mir ein großer professioneller Ansporn ist.“
Jeremy Bines, der an die Staatsoper Stuttgart wechseln wird, übernimmt zuvor noch die Einstudierung des Chors für die erste Neuproduktion der Saison 2026/27 unter der Intendanz von Aviel Cahn.
Biografie Marco Medved in Deutsch and in English.
We are pleased to inform you that Marco Medved has accepted the position of Chorus Director of the Deutsche Oper Berlin and will start his tenure in August 2026, succeeding Jeremy Bines.
Marco Medved, a native of Milan, is an outstanding graduate of the Conservatory Giuseppe Verdi, where he studied piano, composition, choral and orchestral conducting. Since then, he has held leading positions at the Tiroler Festspiele in Erl, at the National Centre for Performing Arts in Beijing, the Festspiele Südtirol in Toblach, the Opera Houses in Cologne and Bonn and most recently at the Teatro Petruzzelli in Bari, gathering a broad range of experiences as a chorusmaster in the opera world. Working with conductors such as Gustav Kuhn, Stefano Montanari, Wayne Marshall and Fabio Luisi gave him further important musical impulses.
Marco Medved: “It is a great honour to be able to lead this multiple award-winning chorus with its broad and excellently prepared repertoire from the coming season onward, bringing my ideas and experience to the table. Of course, I am also looking forward to living in the cultural metropolis of Berlin with its outstanding musical offerings. It is my professional ambition to contribute to its musical life.”
Jeremy Bines, who is moving on to the Stuttgart State Opera, will prepare the chorus for the first new production of the 2026/27 season, in which Aviel Cahn is general director of the Deutsche Oper Berlin.
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Vorarlberger Landestheater: WAX TRADERS // Uraufführung am Donnerstag, 9. April 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

© Anja Köhler
WAX TRADERS
Eva-Maria Bertschy und Kojack Kossakamvwe | Uraufführung
Regie Eva-Maria Bertschy
Musikalische Leitung und Komposition Kojack Kossakamvwe
Text Eva-Maria Bertschy und Edwige Dro
Bühne Percy Nii Nortey
Kostüm Austin Nortey
Licht Sylvain Faye
Produktionsleitung Camille Florence Jamet
Dramaturgie Luca Maier
Mit Araba Dansowaa Agyare, Jahelle Bonee, Kojack Kossakamvwe, Martina Momo Kunz, Jonathan Tshimbombo
Premiere Do, 9. April, 19.30 Uhr, Großes Haus
Vorstellungen So, 12. | Di, 14. April sowie Mi, 27. | Fr, 29. und Sa, 30. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus
WAX TRADERS erzählt aus den Leben von zwei waghalsigen Frauen an der Westküste Afrikas, die sich in Zeiten politischer Umbrüche geschickt auf globalen Märkten behaupten, durch koloniale Strukturen bewegen und krassen Ungleichheiten trotzen. Sie treffen auf zwei Handelsreisende, die im Auftrag der Basler Handelsgesellschaft an der sogenannten “Goldküste” ihr Glück suchen. Gemeinsam schaffen sie einen Markt für “African Wax Prints” – farbig bedruckte Baumwollstoffe, die holländische und Schweizer Textilunternehmen entwickeln, indem sie indonesische Muster und Drucktechniken kopieren.
In ihrem neuen Musiktheaterstück arbeiten Bertschy und Kossakamvwe mit einem wahrhaft transnationalen Ensemble von Künstler:innen aus Ghana, Côte d’Ivoire, D. R. Kongo und der Schweiz. Inspiriert von traditionellen Erzählformen, getragen von einem Chor dreier Frauen, schaffen sie eine üppig mäandernde Ballade über die jahrhundertealten Handelsbeziehungen zwischen der europäischen Textilindustrie und ihren Kundinnen in Westafrika und erzählen ein Stück Kolonialgeschichte.
WAX TRADERS ist eine Produktion der GROUP50:50 und des Vorarlberger Landestheaters, in Koproduktion mit der Kaserne Basel.
Finanziert durch: Fachausschuss Tanz & Theater Basel-Stadt / Basel-Landschaft, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung und Anne-Marie Schindler Stiftung.
Mit der Unterstützung von: Oskar Hämmerle Gmbh und HOH Hoferhecht Stickereien in Lustenau.
Hier gelangen Sie zu mehr Informationen
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CD-Neuerscheinung bei SONY CLASSICAL: RETURN TO WARSAW/ Martin Stadtfeld
+Polonaise Nr. 11 g-moll; Largo Es-Dur; Nocturne Nr. 2; Walzer Nr. 6; Berceuse op. 57; Nocturne Meditation (nach Nocturne Nr. 12); Funeral March Meditation (nach Marche funebre aus Klaviersonate Nr. 2); Violoncello Meditation (nach Largo aus Cellosonate op. 65); Spring Meditation (nach Polnisches Lied op. 74 Nr. 2); Mazurken Nr. 34 & 41 für Violine & Klavier
- Künstler: Martin Stadtfeld (Klavier), Andreas Cicalese (Violine), Heidelberger Sinfoniker, Timo Jouko Herrmann
- Label: Sony
- Aufnahmejahr ca.: 2025
- Artikelnummer: 12612753
- UPC/EAN: 0889854314422
- Erscheinungstermin: 3.4.2026

Martin Stadtfeld wirft mit einer Rekonstruktion von Chopins Drittem Klavierkonzert, eigenen Arrangements und originalen Werken neues Licht auf den polnischen Romantiker.
Wie würde sich Frédéric Chopins nie vollendetes Drittes Klavierkonzert anhören? Vielleicht so, wie es sich Pianist Martin Stadtfeld gemeinsam mit dem Dirigenten und Arrangeur Timo Jouku Herrmann vorstellt. Das ursprünglich als groß angelegte Konzert konzipierte „Allegro de Concert“ op 46 erklingt auf dem Album Chopin: Return to Warsaw, das am 3. April 2026 bei Sony-Classical erschienen ist, in einer Orchesterfassung, die Chopins Klangsprache mit größter stilistischer Sensibilität nachempfindet. Schon Robert Schumann schrieb: Das Concert-Allegro hat ganz die Form eines ersten Concertsatzes und ist wohl ursprünglich mit Orchesterbegleitung geschrieben“
Wie würde sich Frédéric Chopins nie vollendetes drittes Klavierkonzert anhören? Vielleicht so, wie es sich Pianist Martin Stadtfeld gemeinsam mit dem Dirigenten und Arrangeur Timo Jouko Herrmann vorstellt. Das ursprünglich als groß angelegtes Konzert konzipierte »Allegro de concert« op. 46 erscheint auf dem Album »Chopin: Return to Warsaw« in einer Orchesterfassung, die Chopins Klangsprache mit größter stilistischer Sensibilität nachempfindet. Als perfektes Gegenstück erklingt Chopins selten gespielter »Bolero« op. 19 in einer ebenso behutsamen wie farbreichen Orchestrierung. Zusammen bilden sie das rekonstruierte Konzert in A-Dur, gespielt von Martin Stadtfeld und begleitet von den Heidelberger Sinfonikern unter T. J. Herrmann. Ergänzt wird das Programm u.a. durch bekannte Nocturnes, Walzer, die »Berceuse« und Stadtfelds eigene Bearbeitungen Chopin’scher Stücke.