DIE MONTAG-PRESSE – 13. APRIL 2026

DIE MONTAG-PRESSE – 13. APRIL 2026

Foto: Archiv Nabucco Anna Netrebko Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 13. APRIL 2026

Wiener Staatsoper 2026/27: Netrebko, Kaufmann & Garanča – stark besetzt mit Gendernote
8 Neuproduktionen an der Wiener Staatsoper, 6 davon Oper, 2 Ballett. Bei der Präsentation des Programms für die Saison 2026/27 zeigt sich Direktor Bogdan Roščić bestens gelaunt. Regie führen teils bekannte Gesichter: Barrie Kosky, Nikolaus Habjan oder Lydia Steier. Neu hingegen: Der Gendertrend schwappt von der Volksoper herüber. Die neue Saison an der Wiener Staatsoper verheißt vieles Gutes. Barrie Kosky inszeniert „Ariadne auf Naxos“ (Premiere: 22. November 2026), am Pult steht Franz Welser-Möst. Die erste Zusammenarbeit der beiden, die bei der Präsentation des Programms auf der Bühne kurz Platz nehmen. Dass der Haushofmeister mit Andrea Eckert nun weiblich ist, findet keine Erwähnung. Ein Trend, der sich mittlerweile vielerorts etabliert hat. Es singen Kate Lindsey, Golda Schultz (Ariadne), Serena Sáenz (Zerbinetta) und Daniel Behle.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien
Staatsoper 2026/27: Sechs Premieren, viel Stimmglanz und ein Hattrick
Als „Bekenntnis zum Repertoire-System“ bezeichnet Staatsoperndirektor Bogdan Roščić das Programm 2026/27. „Das ist nicht selbstverständlich in Zeiten wie diesen“, verweist er etwa auf die New Yorker Metropolitan Opera, wo drei Opern wie „Aida“, „Bohème“ und „Tosca“ „vierzig Prozent der Vorstellungen ausmachen“. Wiens Staatsoper ist da zum Glück (noch) anders: Sechs Neuproduktionen stehen auf dem Programm: Dabei wird die „Faust“-Vertonung von Berlioz ihre Staatsopern-Erstaufführung erleben und Verdis Maskenball nach 40 Jahren neu inszeniert.
krone.at

Wien/MusikTheater an der Wien
Viel Plastik im Dekolleté und Kamele auf Rädern
Mit Leonardo Vincis „Alessandro nell’Indie“ landet das Theater an der Wien einen laut bejubelten Riesenerfolg. Man erlebt einen rasanten und witzigen Barockopern-Abend mit grandiosen Sängern bei dem einfach alles stimmt
krone.at

10.4.26 „Alessandro nell’Indie“, MusikTheater an der Wien, Premiere
Im Theater an der Wien sind wieder hohe Herrschaften zu Gast. Dieses Mal ist es Alexander der Große. Sein Feldzug nach Indien hat einige Verwirrung in der dortigen High Society ausgelöst, die er mit aufklärerischem Großmut zu befrieden weiß.
operinwien.at

Frankfurt/„Turandot
Pures „Turandot“-Fragment: UA des Prologs von Lucia Ronchetti in Frankfurt
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,32 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de

Wien
Ein großer Solist auf weiter Flur
(Bezahlartikel)
Die Wiener Symphoniker spielten am Samstagabend unter Robert Treviño. Gegeben wurden Frank Martin und Tschaikowsky, mit Frank Peter Zimmermann als virtuosem Solisten.
DiePresse.com

Musikverein: Darf „Babi Yar“ Spaß machen? (Bezahlartikel)
Der Samstagabend brachte die unwiderstehlich beeindruckende 13. Sinfonie von Schostakowitsch unter Elim Chan.
DiePresse.com

Mozart, äußerst pointiert im Rabenhof: „Die Liebe ist’s allein“ (Bezahlartikel)
Cornelius Obonya und Fuzzman begeistern mit einem Live-Hörspiel über das Leben des Komponisten von Matthias Euler-Rolle.
Kurier.at

Hamburg/Staatsoper
Klein beleuchtet kurz 71: Das Wesen der Geschlechter hat noch immer viele „Kratzer“
Der Intendant der Hamburgischen Staatsoper Tobias Kratzer wagt sich an die selten zu hörenden Acht Lieder „Frauenliebe und -sterben“ von Robert Schumann und an die bereits in 2024 in Oslo von ihm realisierte Kombination mit „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók und „Eine florentinische Tragödie“ von Alexander Zemlinsky – und stellte die Frage nach den Unterschieden der Begierden und der Rolle des Mannes über die Generationen hinweg.
Von Patrik Klein
klassik-begeistert.de

Graz
Barockoper in Graz: „Castor et Pollux“ als poetisches Gesamtkunstwerk
Die Grazer Oper bringt mit Jean-Philippe Rameaus „Castor et Pollux“ eine nicht allzu oft gespielte Barockoper auf die Bühne. In der Regie von Nanine Linning wird der Abend zu einem poetisch-sinnlichen Gesamtkunstwerk.
krone.at

„Castor et Pollux“: Emotionale Tiefen und tänzerische Eleganz (Bezahlartikel)
Was heißt hier Wagnis? Jean-Philippe Rameaus „Castor et Pollux“ zeigt die Reize der Barockoper in einer stilisierten Inszenierung.
KleineZeitung.at

Klosterneuburg
operklosterneuburg: Neuer Regisseur mit Oper in den Genen
Regisseur Mario Pavle del Monaco wird „Samson et Dalila“ in Klosterneuburg inszenieren. „Es ist eine besondere Ehre und Freude, Mario Pavle del Monaco für seine Klosterneuburger Premiere begrüßen zu dürfen. Er bringt für dieses Werk nicht nur höchste Professionalität mit, sondern auch eine ganz persönliche, familiäre Verbundenheit zur Musik und zur Geschichte dieser Oper“, so Intendant Peter Edelmann.
NiederoesterreichischeNachrichten.at

Berlin
Mitbringsel aus Salzburg: Die Berliner Philharmoniker spielen ein konzertantes „Rheingold“ (Bezahlartikel)
Vor wenigen Tagen haben die Philharmoniker einen neuen Ring-Zyklus bei den Salzburger Osterfestspielen begonnen. Jetzt war die Aufführung einmalig in Berlin zu erleben.
DerTagesspiegel.de

Graben im Klang des Schicksals
In der Komischen Oper Berlin treffen MOOR MOTHERs radikale Klangkunst und Tschaikowskis fünfte Symphonie aufeinander. Ein Abend über kollektive Erinnerung, Befreiung und die tiefen Resonanzen von Trauma und Triumph in Musik.
backstageclassical.com

Sanierung an der Behrenstraße
Komische Oper: 10 Geheimnisse der Baustelle: Was passiert genau hinter dem Bauzaun an der Komischen Oper? Seit 2023 spielt das Ensemble im Schillertheater, der Termin für das Ende der Sanierung im Stammhaus an der Behrenstraße wird vorsichtig mit 2033 benannt, Ausgang ungewiss. Die Baukosten für die Sanierung samt Neubau an der Glinkastraße sind inzwischen auf knapp eine halbe Milliarde Euro explodiert, man liege gut im Zeitplan, so die Intendanten Susanne Moser und Philip Bröking. Problem: „Dieses Jahr sind 10 Millionen Euro Bausumme vorgesehen, nächstes Jahr 20 Millionen.“ Zu wenig, um den Bau bis 2033 fertig zu bekommen. Im Inneren ist man weiter mit der Entkernung und Sicherung des denkmalgeschützten Baus beschäftigt. B.Z. verrät die zehn Geheimnisse der Baustelle.
bz-berlin.de

Ulm
Psychologischer Schauer-Thriller
Am Theater Ulm inszeniert Hinrich Horstkotte Benjamin Brittens Oper „The Turn of the Screw“ als schaurige Geistererzählung in düsterer, englischer Viktorianik.
DieDeutscheBuehne.de

Köln
Singen und Nichthören im Gleichklang
Als Koproduktion von Oper Köln und COMEDIA Theater Köln bringt „Freikugeln – Der Freischütz in fünf Dimensionen” Carl Maria von Webers romantische Oper „Der Freischütz” für ein Publikum mit und ohne Hörbehinderung ab 8 Jahren auf die Bühne.
DieDeutscheBuehne.de

Salzburg
Nach Hinterhäuser-Aus: Milliardärinnen üben Druck auf Festspiele aus
Hinter den Kulissen brodelt es nach der Bestellung von Karin Bergmann zur Interims-Intendantin weiter: Mehrere mächtige Unternehmer, darunter die deutsche Drogerie-Milliardärin Anita Müller, ergreifen jetzt laut Bild Zeitung für den gekündigten Markus Hinterhäuser Partei. Sie will auch bei Förderungen den Hahn zudrehen.
krone.at

Interview
Dirigentin Laurence Equilbey: „Bach hätte sicherlich Opern schreiben können“
Nach einem Heimspiel im Pariser Konzertsaal La Seine Musicale gewährte Laurence Equilbey Einblicke in ihren Zugang zu Bachs Musik. Die französische Dirigentin hat international Maßstäbe gesetzt, wenn es um Interpretationen auf historischen Instrumenten geht. Für ihre Verdienste erhielt sie in Frankreich zahlreiche Auszeichnungen.
Interview Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper
Die Wiener Staatsoper ist in einer „vollkommen verrückten Situation“   (Bezahlartikel)
Direktor Bogdan Roščić präsentierte die Premieren der kommenden Spielzeit – und sprach über anstehende Sparszenarien.
Kurier.at

Wien/MusikTheater an der Wien
Theater an der Wien: Furioser Koloraturen-Marathon mit Bollywood-Flair  (Bezahlartikel)
„Alessandro nell’Indie“ von Leonardo Vinci in Max Emanuel Cenčićs Prunk-Inszenierung.
Kurier.at

Hannover
Gesungene Wirtschaftstheorie
Die Uraufführung „Homo Oeconomicus“ von Andrea Tarrodi an der Staatsoper Hannover setzt sich mit dem Leben und Werk des Urvaters der freien Marktwirtschaft, Adam Smith, auseinander. Der Kammeroper fehlt es allerdings an Konflikten, sodass die Inszenierung von Helena Röhr zu sehr ins Harmonische driftet.
DieDeutscheBuehne.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Juan Diego Flórez, Elīna Garanča, Lisette Oropesa, Pretty Yende, Asmik Grigorian, Freddie De Tommaso, Luca Salsi, Marina Rebeka, Xabier Anduaga & Piotr Beczała Lead Wiener Staatsoper’s 2026-27 Season
operawire.com

Paris
An ‘authentic’ Rigoletto in Paris
operatoday.com

London
Salome review – righteous fury and dynamic clarity give Regents Opera its head
TheGuardian.com

Seconds out! Regents Opera’s Salome lands a knockout punch at York Hall
bachtrack.com/de

Gangsta Salome: Richard Strauss in Bethnal Green
operatoday.com

New York
Emotions soar as Andris Nelsons and the BSO return to Carnegie Hall
seenandheard-international.com

Darkling I listen
Golda Schultz casts darkness in an alluring light in an intimate recital at the New Orleans Opera Festival.
parterre.com

Los Angeles
Where imitation ends
Daring reimaginings of Cocteau and Wilde take the stage at the Los Angeles Philharmonic.
parterre.com

Sydney
Donald Runnicles conducts Mahler’s Sixth Symphony (Sydney Symphony Orchestra) Hammer time:
Donald Runnicles carves Mahler’s mighty Tragic masterpiece.
limelight-arts.com

Tokyo
The Last Laugh of a Liberated Woman: La traviata at the New National Theatre Tokyo
operatoday.com

Feuilleton
‘If Martin Luther hadn’t been a musician, the course of music history might have been very different’
The German cleric who sparked the Reformation – and profoundly changed Europe – saw music as a divine gift. He almost certainly didn’t say ‘Why should the devil have all the best tunes?’, but he should have.
TheGuardian.com

Ballett / Tanz

Gala an der Staatsoper
Der Tanzolymp lädt zum Gipfeltreffen in Berlin
bz-berlin.de

Ballet / Dance
The Australian Ballet and Bangarra Dance Theatre in Flora: roots, rupture and renewal
bachtrack.com/de

Sprechtheater

Graz
Schauspielhaus Graz: Glückspillen im Sisyphos-Felsenformat
(Sprechtheater)
Zwei Delikatessen: Ruth Brauer-Kvam kombinierte Nestroy mit Knef, Katrin Plötner dramatisierte Liv Strömquists „Das Orakel spricht“
Kurier.at

Politik

Eine neue Ära in Ungarn ist angebrochen
Das war einer von Ungarns historischen Tagen der Befreiung: Das System Orbán ist gebrochen. Péter Magyar, der Oppositionsführer aus Orbáns eigener Partei, hat das System mit Orbáns eigenen Waffen geschlagen: durch Direktmandate in den 106 Einzelwahlkreisen, die Orbán eigentlich für sich und seine Klientel „reserviert“ hatte.
Das System Orbán ist geschlagen, aber nicht tot. Seine „neue Klasse“ steckt „autonom“ in so gut wie allen staatlichen und halbstaatlichen Institutionen, viel Budgetgeld ist dorthin ausgelagert. Péter Magyar steht vor einer Herkulesaufgabe oder Himmelfahrtskommando – wie man es sehen will. Orbáns Fidesz-Partei wird eine gnadenlose Opposition sein nach Art der Blockadepolitik in der EU.
krone.at

_______________

Unter’m Strich

Von Hormus bis zur Wachau: Wo das Wasser eng wird, lauert das Böse
Von schmalen Wasserwegen gingen immer schon Gefahren aus – auch imaginäre. Woher kommt diese mythische Furcht? Über erpresserische Mullahs, gierige Monster und die Wasserkette der Hunde von Kuenring.
Von Karl Gaulhofer
DiePresse.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 13. APRIL 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 13. APRIL 2026)

Quelle: oninemerker.com

Wiener Staatsoper: Die Spielzeitpräsentatoion 2026/2027 am 12.4.2026  als Stream/ YouTube

stream

Dauer des Videos: 2 Stunden, 15. Minuten

ZUM VIDEO 

streem
Zum Start gibt es wieder ein Open Air im Burggarten

________________________________________________________________________________________

Bellini: „I Capuleti e i Montecchi“.  Zur von der Wiener Staatsoper „eingekauften“ Produktion

1. Juni 2027: Bellinis “I Capuleti e i Montecchi” wird von Tatjana Gürbaca  neu interpretiert werden. Auch dieses ebenfalls mit den Niederländern koproduzierte Stück

Wer wissen will, wie diese Produktion aussehen wird, kann sich bereits jetzt auf der Website der Dutch National Opera informieren:

capu

https://www.operaballet.nl/en/dutch-national-opera/2025-2026/i-capuleti-e-i-montecchi

Gruß,
Thomas Prochazka

________________________________________________________________________________________

Wiener Staatsoper 2026/27: Netrebko, Kaufmann & Garanča – stark besetzt mit Gendernote
8 Neuproduktionen an der Wiener Staatsoper, 6 davon Oper, 2 Ballett. Bei der Präsentation des Programms für die Saison 2026/27 zeigt sich Direktor Bogdan Roščić bestens gelaunt. Regie führen teils bekannte Gesichter: Barrie Kosky, Nikolaus Habjan oder Lydia Steier. Neu hingegen: Der Gendertrend schwappt von der Volksoper herüber. Die neue Saison an der Wiener Staatsoper verheißt vieles Gutes. Barrie Kosky inszeniert „Ariadne auf Naxos“ (Premiere: 22. November 2026), am Pult steht Franz Welser-Möst. Die erste Zusammenarbeit der beiden, die bei der Präsentation des Programms auf der Bühne kurz Platz nehmen. Dass der Haushofmeister mit Andrea Eckert nun weiblich ist, findet keine Erwähnung. Ein Trend, der sich mittlerweile vielerorts etabliert hat. Es singen Kate Lindsey, Golda Schultz (Ariadne), Serena Sáenz (Zerbinetta) und Daniel Behle.
Von Jürgen Pathy

Klassik-begeistert.de

________________________________________________________________________________________

37. Herbsttage Blindenmarkt: Vorverkauf startet

Intendant Michael Garschall präsentiert 2026 Franz Lehárs Meisterwerk „Der Zarewitsch“.

zart
© Lukas Johann

 Auf eine der schönsten und leidenschaftlichsten Liebesgeschichten darf sich das Publikum bei der nunmehr 37. Auflage der Herbsttage Blindenmarkt freuen: Vom 2. bis 26. Oktober 2026 steht – erstmals – Franz Lehárs „Der Zarewitsch“ auf dem Programm.

 Eben erst zurückgekehrt von einer sensationellen Burgenland-Tournee mit der Erfolgsproduktion „Frau Holle – Das Wetter ist, was du daraus machst“ in Eisenstadt, Mattersburg und Oberschützen – seit der Premiere 2024 in Blindenmarkt sahen nunmehr bereits mehr als 21.000 Gäste die Produktion – freut sich Festspiel-Intendant Michael Garschall schon auf das kommende Programm im Rahmen der diesjährigen „Herbsttage Blindenmarkt“.

Franz Lehárs „Der Zarewitsch“ beschreibt ein packendes Drama über die Ohnmacht der Liebe gegen die Übermacht der Politik, über Menschen, die sich verzweifelt gegen ihr Schicksal auflehnen und einen Ausbruch wagen aus den zerstörerischen Zwängen politischer Systeme und Ordnungen. Ihr Traum vom persönlichen Glück muss jedoch Illusion bleiben, ihre Liebe wird zerstört durch die Staatsräson.

„Allein! Wieder allein! Einsam wie immer“: Wie zwei einsame Gestirne im unendlichen Kosmos von Zeit und Raum finden der Zarewitsch Alexej und die Tänzerin Sonja zueinander. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der sich weigert, die Rolle, die ihm sein Vater und sein Staat vorschreiben, anzunehmen – letztlich ohne Erfolg.

Michael Garschall kann dieses Jahr wieder auf eine „Starbesetzung“ zurückgreifen: Maja Triler, zuletzt mit dem begehrten Elīna-Garanča-Preis ausgezeichnet, wird die Sonja singen, Clemens Kerschbaumer gibt sein Rollendebüt als Zarewitsch. Das „Buffo-Traumpaar“ Katrin Fuchs und Andreas Sauerzapf, in Blindenmarkt zuletzt 2023 in „Eine Nacht in Venedig“ begeistert vom Publikum akklamiert, geben sich wieder ein Stelldichein in den Rollen von Mascha und Ivan, Bühnenlegende Marianne Nentwich spielt die Großfürstin und Janos Mischuretz von der Oper Graz den Ministerpräsidenten.

Regie führt Altmeister Wolfgang Dosch, der auch die aktuelle Fassung für Blindenmarkt erstellt hat. Am Dirigentenpult wird Thomas Böttcher stehen, die Chorleitung liegt bei Kurt Dlouhy, die romantische Ausstattung kommt von Julia Pschedezki und Marcus Ganser, und Monica Rusu kehrt für die Choreografie wieder nach Blindenmarkt zurück.

Neben dem Damenballett wird es erstmals bei den „Herbsttagen“ ein Kinderballett geben. Es spielen und singen das Kammerorchester Ybbsfeld sowie der Chor und das Studio der Herbsttage Blindenmarkt.

Am 26. September 2026 findet um 10.30 Uhr im Foyer der Ybbsfeldhalle eine Werkeinführung zum „Zarewitsch“ mit den Stars der Produktion statt. Der Eintritt dazu ist frei.

Informationen und Tickets:
Online-Tickets (zum Originalpreis) für alle Operettenaufführungen sowie weitere Informationen: www.herbsttage.at, Tel. 07473/666 80,

Kartenbüro: Gemeindeamt Blindenmarkt, Hauptstraße 17, 2. Stock (Aufzug), Freitag 10.00 – 12.00 Uhr

Foto-Download: https://www.herbsttage.at/presse/

________________________________________________________________________________________

Oper Frankfurt: Fotos aus der Premiere „Turandot“ (12. April 2026)


Elza van den Heever (Turandot) und Alfred Kim (Calaf) © Bernd Uhlig

Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild. Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Alexander Koppelmann
Chor und Extrachor: Manuel Pujol
Kinderchor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Maximilian Enderle


 Inho Jeong (Timur; sitzend), Guanqun Yu (Liù; auf den Stufen sitzend) und Alfred Kim (Calaf; sitzend) sowie Ensemble © Bernd Uhlig

Turandot: Elza van den Heever
Calaf: Alfred Kim
Liù: Guanqun Yu
Ping: Liviu Holender
Pang: Magnus Dietrich
Pong: Michael Porter
Ein Mandarin: Erik van Heyningen
Kaiser Altoum: Michael McCown
Timur: Inho Jeong
Tänzer: Jun Azuma, Tomoya Kawamura, Atsushi Takahashi


Elza van den Heever (Turandot) und Guanqun Yu (Liù) sowie Ensemble © Bernd Uhlig


Liviu Holender (Ping), Magnus Dietrich (Pang) und Michael Porter (Pong) © Bernd Uhlig

Chor, Extrachor und Kinderchor sowie Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Am 19. April findet das Nachgespräch Oper im Dialog anlässlich der Premiere von Turandot statt.

________________________________________________________________________________________

8.4.2026- Pressekonferenz des Baltic Opera Festivals 2026- Botschaft der Republik Polen in Wien.

„Magie, Geister, der Wagner-Mythos- das Baltic Opera Festival bricht auf, um Europa zu erobern.“

kon1
KS Tomasz Konieczny © Kaja Romanska

KS Tomasz Konieczny, der weltberühmte Bassbariton aus Polen, der mit u.a. Rollen wie Wotan „Der Ring des Nibelungen“ internationale Maßstäbe setzte und zu den renommiertesten und bedeutendsten Wagner-Sängern unserer Zeit zählt, lud zur Pressekonferenz in die Botschaft der Republik Polen in Wien, um die vierte Ausgabe seines Baltic Opera Festivals, dessen Initiator und künstlerischer Leiter er ist, vorzustellen.

Im Rahmen eines hochkarätigen Konzerts wurde das diesjährige Festival, das von 2.- 7. Juli 2026 in Gdańsk-Sopot stattfinden wird und dessen „Auftraggeber und Sponsor“ die Polish National Foundation ist, eindringlich beworben. Hauptsponsor des Festivals ist ORLEN.

Zu Beginn des Konzerts sorgte das Andrzej Jagodziński Jazz Trio mit „Chopin auf jazzige Art“ für gute, lockere Stimmung. Andrzej Jagodziński (Klavier), Czeslaw Bartkowski (Schlagzeug), Adam Cegielski (Bass).

Seine Exzellenz, Zenon Kosiniak-Kamysz, der Botschafter der Republik Polen in Österreich, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass es ihm ein großes Anliegen sei Polen im besten Licht erscheinen zu lassen. Das Verbindende der Musik wurde an diesem Abend sehr deutlich und eindrucksvoll demonstriert.

Regine Hangler, bewährtes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, beeindruckte zunächst mit „Dich, teure Halle“, der Arie der Elisabeth aus „Tannhäuser“ von Richard Wagner und anschließend mit „Hojotoho! Heiaha!“ aus „Die Walküre“, die am 2., 5. Juli 2026 in der Waldoper in Sopot aufgeführt wird und Tomasz Konieczny (Wotan), Regine Hangler (Brünnhilde), René Pape (Hunding), Małgorzata Walewska (Fricka)… zu erleben sein werden. „Die Walküre“ wird in Koproduktion mit dem Königlichen Dänischen Theater und der Griechischen Nationaloper realisiert.
Am Klavier wurde Frau Hangler hervorragend begleitet von Lech Napierala.

Der langjährige Direktor der Wiener Staatsoper Ioan Holender hob in seiner spontan gehaltenen, meisterhaften Rede, die überwältigenden Verdienste von Star-Bassbariton Tomasz Konieczny hervor, dessen Entdecker und langjähriger Mentor er ist und seine überragende Weltkarriere „eingefädelt“ hat. Den sehr zahlreich erschienen Medienvertretern und Medienvertreterinnen legte er eindringlich ans Herz in das „Bayreuth des Nordens“, der historischen Waldoper in Sopot zu kommen und sich die Produktionen in diesem hinreißenden Freiluft-Amphitheater anzusehen.

Monika Radecka faszinierte mit ihrem schönen, ausdrucksstarken Sopran und intensiven Darstellung in der „Arie der Marie“ aus „Die verkaufte Braut“ von Bedřich Smetana und der „Jadzia-Arie“ aus „Die Polnische Hochzeit“ von Joseph Beer, die am 3., 4. Juli 2026 in der Baltischen Oper Gdańsk aufgeführt wird.
Einfühlsam begleitet am Klavier wurde die attraktive Sopranistin von Lech Napierala.

kon3
KS Tomasz Konieczny © Kaja Romanska

Weiters wird „Das Rheingold“ für Kinder am 1., 2. Juli 2026 in der Waldoper in Sopot zu sehen sein. Am 6. Juli 2026 „Das Museum des Menschen- Penderecki in memoriam“ in der Baltischen Oper Gdańsk mit der Sinfonietta Cracovia sowie „Lady, I love but thee“ am 7. Juli 2026. Der Professor Tadeusz Krzeszowiak Liederabend mit Anett Fritsch und Sven-Erich Bechtholf im Europäischen Zentrum der Solidarität (ECS) in Gdańsk.

Die Kammermusiker Sinfonietta Cracovia gaben „Drei Stücke im alten Stil“ von Krzysztof Penderecki eindrucksvoll zum Besten.
Maciej Lulek (Violine), Agnieszka Bugla-Bylica (Violine), Ryszard Sneka (Bratsche), Agata Jończak (Cello).

KS Tomasz Konieczny hielt eine glutvolle Rede über sein Baltic Opera Festival, das er mit Herzblut und Empathie leitet, in dem jeder willkommen ist und das in dieser beeindruckenden Naturkulisse der Waldoper in Sopot mit ihren 5000 Plätzen imposant in Szene gesetzt wird.
Seine Rede wurde von Videoeinspielungen begleitet, in denen Peter Gelb (General Manager, Metropolitan Opera New York) und Yannick Nézet-Séguin (Musikdirektor der Metropolitan Opera New York) über das außergewöhnliche Festival sprachen und es maßgeblich unterstützten.

Fabelhaft interpretierte anschließend Tomasz Konieczny die Wesendonck-LiederDer Engel“ und „Stehe still“ von Richard Wagner. Mit seiner imponierenden, tiefen, männlichen Weltstimme, Ausdruckskraft, exemplarischer Diktion und vorbildlicher Atemführung erfüllte er die Lieder mit atemberaubender Brillanz und zog überwältigend in seinen Bann.

Die polnische Mezzosopranistin Małgorzata Walewska, die einst Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper war, präsentierte die Wesendonck-Lieder „Im Treibhaus“, „Schmerzen“ und „Träume“ von Richard Wagner. Differenziert, mit wohlklingender, sonorer Mezzostimme, wohldosierter Intensität und Darstellungskraft überzeugte sie mit ihrer Interpretation.

Tomasz Konieczny stellte seine neue CD „Moniuszko Songs“- „A Tribute to Bernard Ladysz“ (Warner Classics), die er gemeinsam mit seinem Pianisten Lech Napierala aufgenommen hat, vor.
https://warnerclassics.Ink.to/moniuszkosongs # moniuszko
Brillant präsentierte er ein Lied aus seiner CD „Dziad i Baba“ von Stanisław Moniuszko. Ein sehr humorvolles, bewegtes Lied, das Tomasz Konieczny höchst eindrucksvoll, mit der gebührenden Humoreske, kernigem Star-Bassbariton in seiner Muttersprache faszinierend zum Ausdruck brachte!

Małgorzata Walewska bot anschließend eine Arie von Stanislaw Moniuszko dar. „Jak bede królowa…“ aus der Oper „Rokiczana“. Mit gekonnter Expressivität, Humor und wahrer Authentizität wußte sie geschickt zu unterhalten.

Tomasz Koniecznys Pianist Lech Napierala begleitete stets hochkarätig und einfühlsam die auftretenden Künstler.

Das junge, aufstrebende Festival, das in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindet, hat mittlerweile auch einen großen Freundeskreis in den USA geschaffen „American Friends of Baltic Opera Festival
„Partners & Contact Info“ 
„Baltic Opera Festival 2026“ https://balticoperafestival.pl

kon2
© Kaja Romanska

Zum Abschluss dieses außergewöhnlichen und aufschlussreichen Abends trat erneut das Andrzej Jagodziński Jazz Trio auf, diesmal mit Jazz Impressionen über Themen aus Joseph Beers „Die Polnische Hochzeit“. Andrzej Jagodziński (Klavier), Czesław Bartkowski (Schlagzeug), Adam Cegielski (Bass).

Eine exzellente Präsentation des Baltic Opera Festivals 2026 von KS Tomasz Konieczny und seinem Team, das dieses hochkarätige Festival auch in diesem Sommer mit großer Spannung erwarten lässt!

Marisa Altmann-Althausen

________________________________________________________________________________________

Saarländisches Staatstheater Saarbrücken vollendet seinen „Ring“-Zyklus

Saarländisches Staatstheater | Landeshauptstadt Saarbrücken

Mit der Götterdämmerung bringt das Saarländische Staatstheater seinen viel beachteten „Ring“-Zyklus zum Abschluss. Das Regieteam Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka inszeniert Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ als dystopischen Wissenschaftsthriller in einem Forschungslabor, in dem die KI außer Kontrolle gerät.

Von Saarbrücken geht es für das erfolgreiche Regieteam in diesem Sommer nach Bayreuth. Bei den Bayreuther Festspielen inszenieren Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka die Oper Rienzi (Premiere 26. Juli 2026). „Wagners dritte Oper, war einst sein größter Erfolg. Die Aufführung in Bayreuth ist eine einmalige Gelegenheit, Wagners frühen Triumph neu zu entdecken – dort, wo er bislang nie erklungen ist“,  heißt es auf der Website der Bayreuther Festspiele.

In Saarbrücken dürfen sich die Besucher*innen der Götterdämmerung auf rauschhafte, unendliche Melodien, große Gesangskunst und ein unter der Leitung von Generalmusikdirektor Sébastien Rouland mächtig und zart aufspielendes Saarländisches Staatsorchester freuen, das tief in die Emotionalität des Kosmos von Richard Wagner und seiner Botschaft einer allumfassenden Liebe eindringt.

Wir laden Sie herzlich zu der Premiere am Sonntag, 26. April 2026, um 16 Uhr ein, gerne reservieren wir Ihnen Pressekarten. Eine kurze Mail an genügt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Meldung.

Götterdämmerung

Dritter Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen in drei Aufzügen von Richard Wagner | Text vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Wo liegt die Zukunft, wenn der Mensch sich selbst zum Gott erhebt und andere gnadenlos manipuliert? In ihrer intensiven und schmerzhaft klaren Deutung des „Rings“ führen Alexandra Szeméredy und Magdolna Parditka den Missbrauch im Labor des Göttervaters Wotan an seinen Kindern zu bitteren Erkenntnissen und starken szenischen Lösungen.

Brünnhilde und Siegfried werden in eine Welt aus Machtmissbrauch und Meineid geschleudert. Sie geraten in grausame Intrigen und an die Grenzen von Können, Wollen und Wissen. Denn der Mensch Hagen manipuliert wie ein Marionettenspieler Freunde und Feinde in einem politisch motivierten Beziehungsthriller, in dem die Lüge als neue gesellschaftliche Kategorie gilt. Doch auch Hagen ist nur ein Geschöpf seines Vaters, des Ringschmieds Alberich, und so handelt er, wie es Alberich selbst im Fluch auf den Ring beschworen hat.

Rauschhafte, unendliche Melodien, große Gesangskunst und ein unter der Leitung von Sébastien Rouland mächtig und zart aufspielendes Staatsorchester dringen tief in die Emotionalität des Kosmos von Richard Wagner und seiner Botschaft einer allumfassenden Liebe ein.

Premiere

Götterdämmerung
Dritter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ in drei Aufzügen von Richard Wagner

Sonntag, 26. April, 16 Uhr, Großes Haus

Besetzung

Musikalische Leitung Sébastien Rouland
Nachdirigat Justus Thorau, Stefan Neubert
Inszenierung Magdolna Parditka, Alexandra Szemerédy
Bühnenbild und Kostüme Magdolna Parditka, Alexandra Szemerédy
Choreographie Gaetano Franzese
Video Leonard Koch
Licht Björn Schöck
Dramaturgie Patrick Strasser
Choreinstudierung Mauro Barbierato

MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG MARTIN STRAUBEL, NICKOLAS KUDO, JULIUS ZEMAN
REGIEASSISTENZ/ ABENDSPIELLTG. PAUL VERITAS PILLONG
THEATERPÄDAGOGISCHE BETREUUNG JOHANNA KNAUF
BÜHNENBILDASSISTENZ FAVEOLA KET
KOSTÜMASSISTENZ KSENIIA DOLZHYKOVA
LNSPIZIENZ ANDREAS TANGERMANN
SOUFFLAGE MARION BÉRANGER

Mit
Siegfried Tilmann Unger
Gunther Benedict Nelson
Alberich Werner Van Mechelen
Hagen Markus Jaursch
Brünnhilde Aile Asszonyi
Waltraute KS Judith Braun
Gutrune Susanne Serfling
1. Norn Clara-Sophie Bertram
2. Norn Carmen Seibel
3.Norn Jessica Muirhead
Woglinde Margot Genet
Wellgunde Carmen Seibel

FLOSSHILD CLARA-SOPHIE BERTRAM

SAARLÄNDISCHES STAATSORCHESTER
OPERNCHOR DES SAARLÄNDISCHEN STAATSTHEATERS

 Weitere Aufführungstermine
Samstag, 02. Mai, 16:00 Uhr
Sonntag, 17. Mai, 16:00 Uhr
Sonntag, 31. Mai, 16:00 Uhr
Samstag, 13. Juni, 16:00 Uhr

__________________________________________________________________________________________

WIEN: Theater Drachengasse. Preisermäßigte Karten für Mai/ April 2026 über „Verbund“

Zum Selbstbestellen

Kategorie € 18 anklicken.

https://tickets.drachengasse.at/organizer/drachengasse-2-theater-gmbh-1

Theater Drachengasse, 1010, Fleischmarkt 22/Eingang Drachengasse 2

English Lovers WHAT COMES AROUND …

Performance in English

The English Lovers newest production is touching, poetic, and unexpectedly funny. It’s an improvised play about the threads that bind us: visible and invisible, chosen and not. Because sometimes, what comes around isn’t the end, it’s where we begin.

Theater Drachengasse, 1010, Fleischmarkt 22/Eingang Drachengasse 2

English Lovers WHAT COMES AROUND …

Performance in English

The English Lovers newest production is touching, poetic, and unexpectedly funny.
It’s an improvised play about the threads that bind us: visible and invisible, chosen and not.
Because sometimes, what comes around isn’t the end, it’s where we begin.

13. – 25. April 2026, Di–Sa um 20 Uhr
https://www.drachengasse.at/spielplan_detail.asp?id=1208

 

ICH SEHE CLARA von Stefan Lasko
Uraufführung

Nach Herr Ponzi sucht das Glück, der ersten Produktion des Autors und Regisseurs in der Drachengasse, schickt Stefan Lasko Agnes Hausmann, Roman Blumenschein und Skye MacDonald in einem Furioso durch die Lebens- und Rezeptionsgeschichte
Clara Schumanns – immer angetrieben von der Frage, wie sie das alles hinbekommen hat.

4. – 30. Mai 2026, Di–Sa um 20 Uhr
keine Vorstellungen am 5., 14. – 16. und 23. Mai 2026
https://www.drachengasse.at/spielplan_detail.asp?ID=1196

 

ARBEITEN? ICH WILL MICH DOCH NICHT VERSCHLECHTERN*
*Arno Dübel, Deutschlands frechster Arbeitsloser
FINALE NACHWUCHSWETTBEWERB 2026

Vier von 68 Projekten sind im Finale.
In zehn Vorstellungen sind die vier fürs Finale ausgewählten Kurzstücke nacheinander zu sehen.
Wählen Sie für den Publikumspreis Ihren Favoriten!

18., 20., 21., 22., 26., 27., 29., 30. Mai; 1. und 2. Juni 2026 um 20 Uhr
keine Vorstellungen am 19., 23., 28. Mai 2026
https://www.drachengasse.at/spielplan_detail.asp?ID=1209

________________________________________________________________________________________________________________

 Premiere – 50 Jahre Roncalli in Köln

premiere 1 roncalli köln 10.4.2026 großes interesse beim kölner publikum foto andrea matzker p5850990
Großes Interesse beim Kölner Publikum. Foto: Andrea Matzker

premiere 2 roncalli köln 10.4.2026 stehende ovationen für den zirkusdirektor foto andrea matzker p5850057
Stehende Ovationen für den Zirkusdirektor. Foto: Andrea Matzker

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Die Premiere am 10. April 2026 auf dem Kölner Neumarkt war ein Riesenerfolg! Bei strahlendem Wetter versammelte sich ein buntes Publikum in Köln, um die Premiere zum 50. Jubiläum von Roncalli mitzuerleben und zu feiern. Rund um das Circus-Zelt herum war der gesamte Neumarkt festlich beleuchtet, und man fühlte sich fast wie in einem Märchen. Bereits vor Beginn der Vorstellung versammelte man sich im Café des Artistes und in dessen Vorzelt, wo der Prinzipal an seinem Stammtisch Hof hielt, und neben seinen alten Freunden und Kollegen die Honoratioren der Stadt begrüßte.

premiere 3 roncalli köln 10.4.2026 50. jubiläum foto andrea matzker p5850082
50 Jahr Jubiläum. Foto: Andrea Matzker

Die Aufführung begann mit der Begrüßung durch Bernhard Paul, der stehende Ovationen bei seinem Auftritt und für seine Worte erhielt. Das zweieinhalbstündige Programm war zu keiner Zeit langatmig. Im Gegenteil: Es war ganz besonders kurzweilig, weil ein Gag oder eine akrobatische Meisterleistung die nächste ablöste. In rascher Abwechslung folgten Auftritte von Clowns, Tanzeinlagen, waghalsige und atemberaubende Auftritte aufeinander, durchweg allesamt von großem Applaus begleitet. Das Publikum fühlte sich wie in eine andere Welt versetzt und genoss dies sichtlich.

premiere 8 roncalli köln 10.4.2026 emil steinberger foto andrea matzker p5850040
Emil Steinberger. Foto: Andrea Matzker

premiere 10 roncalli köln 10.4.2026 monsignore robert kleine foto andrea matzker p5850048
Monsignore Robert Kleine. Foto: Andrea Matzker

premiere 11 roncalli köln 10.4.2026 tommy engel foto andrea matzker p5850140a
Tommy Engel. Foto: Andrea Matzker

premiere 9 roncalli köln 10.4.2026 wolfgang niedecken foto andrea matzker p5850045
Wolfgang Niedecken. Foto: Andrea Matzker

premiere 6 roncalli köln 10.4.2026 bastian campmann foto andrea matzker p5850140a
Bastian Campmann. Foto: Andrea Matzker

Im Anschluss traf man sich noch im Café des Artistes und plauderte bis zum frühen Morgen bei Köstlichkeiten von der Étagère und hervorragendem Jubiläumseis, serviert vom altbewährten Caterer des Restaurantwagens und seinem Team. Unter den Gästen waren Emil Steinberger, aus der Schweiz angereist und unglaubliche 93 Jahre jung, Stadtdechant Monsignore Robert Kleine, Hannes Schönerund Janus Fröhlich von den Höhnern, Tommy Engel, Bömmel Lückerath und Erry Stoklosa von den Bläck Fööss, sowie Wolfgang Niedecken von BAP und Bastian Campmann von Kasalla.

Bettina Boettinger wurde gesichtet, und die ZDF-Sendung „Bares für Rares“ wurde vertreten durch Markus Wildhagen und seine Frau, die in Düsseldorf ein wunderschönes Kunst-, Antiquitäten- und Schmuck-Geschäft namens „Wandel Antik“ sehr erfolgreich führen. Auch Peter Neuss war vor Ort, der ehemalige Chef des Petersberger Hofes, dem damaligen Gästehaus der Bundesregierung, und zur Zeit der Residenz am Dom. Die Aachener Firma Lambertz, die über das Rheinland hinaus die halbe Welt mit ihren Süßwaren versorgt, war vertreten durch ihren langjährigen Konditormeister Hubert Vogel, der sich königlich amüsierte, ebenso wie all die anderen Gäste, noch bis nach Mitternacht.

premiere 4 roncalli köln 10.4.2026 lili paul roncalli während ihes auftritts foto andrea matzker p5850105
Lili Paul Roncalli während ihres Auftritts. Foto: Andrea Matzker

premiere 5 roncalli köln 10.4.2026 schönheit und liebreiz foto andrea matzker p5850098
Roncalli in Köln: Schönheit und Liebreiz. Foto: Andrea Matzker

premiere 7 roncalli köln 10.4.2026 bernhard paul im gespräch an seinem stammtisch im café des artistes foto andrea matzker p5850962
Bernhard Paul im Gespräch an seinem Stammtisch im Cafe des Artistes.Foto: Andrea Matzker

Das Café des Artistes kann man im Übrigen auch unabhängig von einer Vorstellung besuchen. Es eignet sich hervorragend als besonders stilvoller und romantischer Treffpunkt mitten in der Stadt. Ein Ausspruch von Bernhard Paul prägte sich den Besuchern ganz besonders ins Gedächtnis: Um seine Nachfolge macht er sich keine Sorge, denn auch wenn seine Kinder sagen: „Unser Vater hinterlässt zwar große Fußstapfen“, so fügen sie doch direkt an, „aber da wir ja zu dritt sind, werden wir es schaffen, sie vollständig auszufüllen.“

premiere 12 roncalli köln 10.4.2026 lili paul roncalli auf der premierenfeier foto andrea matzker p5850172
Lili Paul-Roncalli bei der Premierenfeier. Foto: Andrea Matzker

premiere 13 roncalli köln 10.4.2026 mitternächtliche stimmung nach der premiere auf dem neumarkt foto andrea matzker p5850162
Mitternächtliche Stimmung nach der Premiere auf dem Neumarkt. Foto: Andrea Matzker

Andrea Matzker/ Dr. Egon Schlesinger
______________________________________________________

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert