Foto: Die Bühne © Julien Benhamou
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SAMSTAG-PRESSE, 17. JÄNNER 2026
Im Theater „La Seine Musicale” entsteht Brahms’ Deutsches Requiem als eindringliches szenisches Drama neu
Kann man das Deutsche Requiem von Johannes Brahms szenisch realisieren? Dirigentin Laurence Equilbey und Regisseur David Bobée haben sich dieser Herausforderung gestellt und eine Deutung geschaffen, die musikalisch wie theatralisch überzeugt und das Publikum zu begeistertem Jubel hinreißt.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
Linz/Musiktheater
„Turandot“: Puccinis letzte Oper feiert heute in Linz Premiere
„Turandot“, Giacomo Puccinis letzte Oper, feiert am Samstag, 17. Jänner, im Musiktheater Premiere. Puccini verstarb, bevor er die Schlussszene mit Turandots Wandlung von der kalten Prinzessin zur liebenden Frau vollenden konnte. 2002 stellte der renommierte Komponist Luciano Berio seine auf Puccinis Skizzen basierende Version des Finales vor, die nun auch in Linz erklingen wird. Regie führt Jasmina Hadžiahmetovic, am Pult des Bruckner Orchesters steht Enrico Calesso.
Oberösterreichische Nachrichten/ Tipps
Wien/Konzerthaus
Aida Garifullina im Konzerthaus: Opernpotpourri mit Schwächen
Die russische Sopranistin beeindruckte nicht zuletzt mit glänzenden Spitzentönen, wagte sich aber auch an eher unpassendes Repertoire – und hätte bessere musikalische Mitstreiter verdient gehabt.Natürlich bot die Sopranistin in zwei prachtvollen Kleidern eine Augenweide. Aber warum sind es eigentlich immer die Arienabende namhafter Opernsängerinnen und -sänger, bestehend aus Potpourris berühmter Werke und auf die Bühne gebracht von eingemieteten Veranstaltern, bei denen das Mitfilmverbot am öftesten missachtet wird? Im Fall von Aida Garifullina im Konzerthaus war der Blick auf die Bühne mit Handybildschirmen geradezu gespickt.
DiePresse.com.garifullina
Wien/ Konzerthaus
Zum 80er von Helmut Deutsch: Jonas Kaufmann beschenkt in leisen Momenten
Wie könnte man den 80. Geburtstag von Helmut Deutsch besser feiern als mit einem Liederabend. Im Wiener Konzerthaus gab es für den renommierten Liedbegleiter Blumen – und: kein Ständchen, aber einen beeindruckenden Liedgesang von Startenor Jonas Kaufmann.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Wien/Konzerthaus
Das ist Weltklasse auf österreichische Art (Bezahlartikel)
Das Ensemble Musicbanda Franui spielte im Konzerthaus ein auch offiziell „Mischmasch“ genanntes Programm bestehend aus Schubert, traditioneller Blasmusik, Jazz und erstaunlich unterhaltsamen Trauermärschen.
https://www.diepresse.com/20481839/das-ist-weltklasse-auf-oesterreichische-art
Trauermusik mit Witz: Die Musicbanda Franui mit „Mischmasch“ im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Kurier.at.musikbanda.franui
Wien/ Opernball
Opernball 2026: Programm, Preise und weniger Moderatoren
Sobald zur Pressekonferenz über den Wiener Opernball in die Staatsoper geladen wird, weiß man, dass es jetzt schön langsam ernst wird. Immerhin ist es auch nicht einmal mehr ein Monat, bis der Ball der Bälle am 12. Februar über die Bühne geht. Staatsoperndirektor Bogdan Roščić wird ja immer wieder nachgesagt, er sei nicht der größte Fan dieses gesellschaftlichen Ereignis. „Mir macht der ganze Ball inzwischen Spaß. Ich bin ja ein Neuling, aber ich habe gelernt und inzwischen weiß ich, wie man den Abend taktisch anlegen muss. Wie und wo man muss sich vor wem verstecken, damit man all das, was die herausragenden Kameras des ORF unerbittlich einfangen, nicht sehen muss und wenn man es geschickt anstellt, ist es es ein fantastischer Abend“, stellte er am Freitagvormittag aber fest.
Kurier.at.austropromis
Wien/ Konzerthaus
„Bizarre“ Kombinationen bei Alice Sara Ott im Mozart-Saal (Bezahlartikel)
Alice Sara Ott kombinierte im Wiener Konzerthaus Nocturnes von John Field mit Sonaten von Ludwig van Beethoven. Das Ergebnis überzeugte nicht vollends.
DiePresse.com.bizarre Kombinationen
Wiener Symphoniker: Klangsinnlichkeit und ekstatische Ausbrüche
Augustin Hadelich begeisterte mit den Symphonikern unter Alexander Soddy.
Kurier.at.augustin.hadelich
Österreich
Als Kulturminister fehlen Andreas Babler zunehmend die Worte
Für die Kulturbranche erwirkte er keine Ausnahme vom Zuverdienstverbot zum Arbeitslosengeld. Ein erfahrener Sonderberater ergibt auch noch keine Kulturpolitik. Den Preisträgerinnen des Österreichischen Kunstpreises 2025 und des Hans-Hollein-Kunstpreises für Architektur sowie den zur festlichen Verleihung Eingeladenen wird der Abend vom 15. Dezember im Museum für angewandte Kunst (Mak) in Wien noch länger in Erinnerung bleiben. Weniger wegen der komplizierten Einlasskontrolle als aufgrund des Verhaltens des Gastgebers, also des amtierenden Kulturministers. Zunächst hatten sich die bei der Anmeldung ausgegebenen QR-Codes als nutzlos erwiesen, da nur jenen Zutritt zum Foyer des Nebeneingangs gewährt wurde, deren Namen auch auf einer ausgedruckten Liste vermerkt waren. Rund 250 Häkchen, das braucht Zeit, wie die wachsende Menschentraube am Gehsteig in der Weiskirchnerstraße belegte. Punkto Verzögerung war das aber nur Vorspiel, denn den Hauptakt soll Andreas Babler (SPÖ) geliefert haben, indem er die in der Mak-Säulenhalle versammelte Gästeschar warten haben lassen soll, um dann ansatzlos seinen Job zu erledigen: ohne ein Wort des Bedauerns für die Verspätung, geschweige denn einer Erklärung, wie Gäste berichten.
https://DerStandard.at.story.kulturminister
München
Gemma New dirigiert Bejamin Britten: „Die schönsten Stücke, die ich je gehört habe“
Die neuseeländische Dirigentin Gemma New gastiert beim Münchner Rundfunkorchester und erkundet mit einem Programm rund um Benjamin Britten einen Weg von der Nacht zum Traum bis ans Licht. Mit BR Klassik spricht sie über Musik wie fallende Tränen, das Horn als Anker zwischen Leben und Tod und die sonnendurchflutende Kraft von Prokofjew.
BR-Klassik.de.gemma.new
Hamburg
„Die Cis-Männer in diesem Mythos interessieren uns nicht“
Eine Oper deutet in Hamburg den Kassandra-Stoff. Darin werden die Prophetin und die Idealfrau Helene ein Liebespaar.
Aufführung: Kassandras Zorn, Hochschule für Musik und Theater, Hamburg, Forum, am 22. und 23. 1., 19 Uhr sowie am 24.1., 18 Uhr
https://taz.de/Librettistin-ueber-ihre-Oper-Kassandra/!6145225/
Wiesbaden
Maxim Didenko inszeniert „Schneeflöckchen“
Mit Nikolai Rimski-Korsakows „Schneeflöckchen“ in der Inszenierung des vielfach ausgezeichneten russischen Regisseurs Maxim Didenko feiert am 24. Januar 2026 um 19.30 Uhr eine echte Rarität im Großen Haus des Staatstheaters Wiesbaden Premiere.
https://kulturfreak.de/maxim-didenko-inszeniert-schneefloeckchen
Eutin
»Die Eutiner Festspiele dürfen nicht sterben«
Die Eutiner Festspiele stehen vor dem Aus. Die Stadtpolitik will die Veranstaltung nicht weiter tragen. Der international tätige Opernregisseur Anthony Pilavachi hat hier den »Freischütz« inszeniert und kann es nicht fassen. Ein Gastbeitrag für BackstageClassical.
https://backstageclassical.com/die-eutiner-festspiele-duerfen-nicht-sterben/
Ministerpräsident Günther glaubt an Zukunft der Eutiner Festspiele
Heute wurde das Ende der Eutiner Festspiele verkündet. Ministerpräsident Daniel Günther, der zugleich Schirmherr der Festspiele ist, könne sich das nicht vorstellen, sagt er im Gespräch. Vielmehr glaube er an eine dauerhafte Lösung für die Zukunft. In diesem Jahr hätten die Eutiner Festspiele ihr 75. Jubiläum gefeiert. Das Musical „Hair“ und die Oper „Turandot“ von Puccini waren geplant gewesen. Doch nun kam nun das „Aus“, nicht nur für die kommende Saison, sondern überhaupt für die Festspiele.
Ndr.de,kultur.ministerpraesident
Prag
Barockoper pur: Purcells „Dido und Aeneas“ im Prager Ständetheater
Im Prager Ständetheater hatte am Donnerstag eine Neuproduktion der Oper „Dido und Aeneas“ von Henry Purcell die Premiere. Dirigiert wurde sie vom deutschen Dirigenten Michael Hofstetter, und die Partie des Aeneas singt der tschechische Bariton Lukáš Bařák. Martina Schneibergová hat vor der Generalprobe mit beiden gesprochen.
deutschradio.cz.barockoper
Budapest
Rarität in Budapest: Wie Delibes die Sängerinnen glänzen lässt (Bezahlartikel)
Ein vergessener Erfolg, wiederbelebt: Mit Mélissa Petit an der Spitze wird Léo Delibes‘ „Jean de Nivelle“, eine Comique mit Grand-Opéra-Schlagseite, zu charmanter Unterhaltung.
DiePresse.com.rarität.budapest
Paris
Apocalypse Now in Paris: „Hölle, wo ist dein Sieg?“ (Bezahlartikel)
„La Seine Musicale“ präsentierte eine szenische Version von Brahms‘ „Deutschem Requiem“. Nach ein paar Minuten fragte man nicht mehr, wozu das gut sein sollte.
https://www.diepresse.com/20485170/apocalypse-now-in-paris-hoelle-wo-ist-dein-sieg
Feuilleton
Interview Pianist Eric Lu: Mit Chopin und Schubert zur inneren Ruhe
Erfolg ohne Hast: Eric Lu gehört zu den Pianisten, die sich dem Drängen des Klassikbetriebs nicht anpassen. Seit dem Triumph beim Chopin-Wettbewerb in Warschau führt ihn sein Weg durch die großen Säle der Welt, doch sein Spiel bleibt kontrolliert, weich und nach innen gerichtet. Besonders in Schuberts „Impromptus“ zeigt sich eine künstlerische Haltung, die auf Zuhören, Balance und geduldiges Erzählen setzt
BR-Klassik.de.news.eric.lu
Gründer einer Musikdynastie: Louis Couperin zum 400. Geburtstag (Podcast)
In Frankreich kann man die Hotteterres, die Forquerays und vor allem die Familie Couperin als Musikerdynastien bezeichnen, die das Musikleben in ihrem Heimatland geprägt haben. Das Organistenamt in Saint Gervais, eine der bedeutendsten Pfarreien in Paris, ist fast zwei Jahrhunderte lang im Besitz der Familie Couperin! Heute ist vor allem der Name François Couperin im Musikleben präsent, aber der Begründer dieser Familiendynastie ist ein anderer, der mindestens ebenso groß und wichtig ist: Louis Couperin. Vor 400 Jahren wurde er geboren. Ilona Hanning stellt ihn und seine Musik vor.
swr.de.kultur.musik.couperin
Komponist Hans Zimmer vertont neue Harry-Potter-Serie
Der in Frankfurt geborene Oscar-Preisträger („Der König der Löwen“, „Dune“) werde die Musik für die neue Harry Potter-TV-Serie von HBO liefern, teilte der Streamingdienst mit. Hans Zimmer wird dabei auch von Musikern des von ihm mitbegründeten Komponistenkollektivs Bleeding Fingers Music unterstützt.
Kurier.at.hanszimmer
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
Staatsoper unter den Linden 2025-26 Review: ‘Das kalte Herz’ (The Cold Heart)
operawire.staatsope.unterdenlinden
Prag
Dido and Aeneas in Prague: delicious music and wide-eyed wonderment
bachtrack.com.de.didoandaeneas
Barcelona
Is Lise Davidsen the soprano of the century?
Making a landmark debut as Wagner’s Isolde in Barcelona, the Norwegian star showed why she is the world’s most in-demand singer
observer.co.uk.lisedavidsen
Stockholm
Alan Gilbert Extends Contract with Royal Swedish Opera
operawire.com.alangilbert
London
Ermonela Jaho disappoints in the umpteenth revival of Sir Richard Eyre’s Covent Garden La traviata
Seenandheard.intenational.com.ermonela
New York
Despite a stellar double act, Charles Edwards makes a new Met I puritani more confusing than it need be
seenandheard.international.com.despite
Oklahoma! from the Orchestra of St. Luke’s came ripping through a sold-out Carnegie Hall
seenandheard.international.com.oklahoma
Sydney
Opera Australia 2026 Review: Madama Butterfly
https://operawire.com/opera-australia-2026-review-madama-butterfly/
Feuilleton
Ben Glassberg on depression and a journey back to music
In classical music, we are used to hyped young artists, to early success and (often multiple) prestigious appointments. Ben Glassberg’s career fits that pattern perfectly. Music Director roles at the Opéra de Rouen and Volksoper Wien – before the age of 30 – and plenty of guest engagements. But we often forget to take care of the person behind the success.
bachtrack.com.interview
Recordings
Brahms: Late Piano Works album review – Anderszewski leans into the sorrow of these intimate miniatures
TheGuardian.com.music
Igor Stravinsky: Late Works album review – kudos to Reuss for bringing this spellbinding music to life
TheGuardian.com.music.strawinsky
Rock/Pop/Song-Contest
Nach Wien geht der Song Contest auf große Tournee durch zehn Städte
EBU kündigt erste „Eurovision Song Contest Live Tour“ durch zehn europäische Metropolen im Juni und Juli an. Im Mai sind die Augen der ESC-Welt bekanntlich auf Wien gerichtet. Aber wer es nicht zum Jubiläums-Song-Contest in die Donaumetropole schafft, hat in den Folgewochen erstmals die Möglichkeit, in zehn europäischen Städten nachzufeiern. Anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums kündigte die Europäische Rundfunkunion EBU die erste „Eurovision Song Contest Live Tour“ an – eine Tournee des musikalischen Megaevents durch Europa (Weitere Info dazu gibt es hier). Dabei wird allerdings das Wiener Finale nicht 1:1 wiederholt. Immerhin zehn Acts aus der Finalrunde in der Wiener Stadthalle werden aber in der Show mit an Bord sein. Hinzu kommen sollen ESC-Legenden und Überraschungsgäste. Das Lineup will die Rundfunkunion allerdings erst in den kommenden Wochen sukzessive bekanntgeben respektive in toto nach dem großen Finale in Wien am 16. Mai.
Kurier.at.song-Contest
Ballett / Tanz
Berlin
Pas de deux zu Technobeats (Bezahlartikel)
Das klassische Ballett ringt um Publikum, und die Clubszene hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Können beide Künste einander retten? Die „Berlin Ballet Company“ wagt einen ungewöhnlichen Versuch.
SueddeutscheZeitung.de
Wien/ Tanzquatier
Niemand bleibt tot in „Still Not Still„:
Hampeln ins Leere, ein Witz Spuren von Beckett bei Ligia Lewis’ Performance im Tanzquartier Wien
DerStandard.at.story.stillnotstill
Sprechtheater
Wien/ Volkstheater
Joseph Roth schnorrt im Publikum: Wirre „Ukrainomania“ im Volkstheater (Bezahlartikel)
Regisseur Jan-Christoph Gockel hat mit Mitgliedern des Wiener Volkstheaters und des Nationaltheaters in Lviv sehr viel Stoff über Joseph Roth und die Ukraine gesammelt. „Ukrainomania“, die daraus entstandene Revue, enttäuscht.
DiePresse.com.ukrainomania
Man weiß nicht, was man eigentlich gesehen hat
Das Wiener Volkstheater scheitert an der kryptischen zweisprachigen Solidaritätsveranstaltung „Ukrainomania“. Der zu feiernde Joseph Roth bleibt eine klischierte, unscharfe Nebengestalt.
https://www.krone.at/4016454
Der Krieg ist eine Rampensau
Am Volkstheater Wien zeigt Jan-Christoph Gockel eine Revue über den Schriftsteller Joseph Roth – geboren auf dem Gebiet der heutigen Ukraine.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/wien-ukrainomania-roth-gockel/
Wien/ Rabenhoftheater
„Pension Schöller“, mit dem Holzhammer zerlegt
Im Wiener Rabenhof feierte eine Adaption des von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs 1890 in Berlin uraufgeführten Stücks „Pension Schöller“ Premiere. Regisseurin Ruth Brauer-Kvam machte aus dem Klassiker einen mit Musiknummern gespickten, hyper-hysterischen Spaß. Das kann ganz schön anstrengend sein.
https://www.krone.at/4015765
„Pension Schöller“ zieht witzig und deppert ins Rabenhof Theater ein
In der Inszenierung von Ruth Brauer-Kvam wird der Komödienklassiker zu einem musikalischen Lustspiel, das die Lachmuskeln intensiv fordert
DerStandard.at.story/Pension.schoeller
Berlin/ Berliner Ensemble
„Antigone“ am Berliner Ensemble: Tyrannendämmerung zwischen Qual und Quälerei
Nihilismus mit Kunstblut. Jens Harzer, Constanze Becker und Kathleen Morgeneyer spielen am Berliner Ensemble das Drama von Sophokles mit hoher Intensität. Aber wer will der Mörder sein?
Tagesspiegel.de.antigone
Film/TV
Leonardo DiCaprio: „Haben die Menschen überhaupt noch Lust auf Kino?“
Schauspieler Leonardo DiCaprio und Regisseur Paul Thomas Anderson sprechen über den Überlebenskampf des Kinos, ihren oscarreifen Film „One Battle After Another“ und lüften eines der bestgehüteten Geheimnisse Hollywoods.
News.at.di.caprio
Politik
Österreich
Was auf uns zukommt. Werden Maßnahmen der Regierung helfen? Ja, aber…
Betont optimistisch ist die Bundesregierung ins neue Jahr gestartet. Das „Tal der Tränen“ sei durchschritten, 2026 werde das Jahr des Aufschwungs, verkünden ÖVP, SPÖ und NEOS. Wirtschaftsexperten sehen durchaus positive Signale, in die Euphorie der Koalition will man aber so nicht einstimmen.
https://www.krone.at/4015387
Österreich
Zehn Monate Wehrdienst, Stellung ab 16: Das sind die Pläne der Kommission
Ein „8+2“-Modell mit verpflichtenden Truppenübungen dürfte bei der Kommission hoch im Kurs stehen. Neos-Generalsekretär Hoyos lehnt längeren Dienst ab: „Sehe keine Mehrheit dafür.“
DiePresse.com.wehrdienst
Österreich/Untersuchungsausschuss
Hafenecker: „Erster Zeuge bringt System ins Wanken“
Nach dem Lokalaugenschein in Rossatz starteten die Befragungen im Pilnacek-U-Ausschuss. Jetzt geht es im Pilnacek-U-Ausschuss so richtig los. Nachdem es für die Abgeordneten am Mittwoch zum Fundort des Leichnams von Christian Pilnacek nach Rossatz ging, starteten heute die ersten Befragungen. FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker ortet bereits einen ersten „Skandal“.
oe24.at.untersuchungsausschuss
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Unter’m Strich
Salzburg
Romantische Premiere: Jetzt dürfen alle Karoline Edtstadlers Liebe sehen
Der ÖVP-Ball, die „Schwarze Nacht“, fand am Freitag erstmals in Puch statt. Auch für Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler gab es eine Premiere: Sie wagte ein erstes romantisches Tänzchen am gesellschaftlichen Parkett mit ihrem Lebenspartner Markus Fauland.
https://www.krone.at/4017367
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 17. JÄNNER 2026)
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 17. JÄNNER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Barcelona: Lise Davidsen „Mild und leise…“. Beginn des Schlussgesangs der „Isolde“ – Kurzvideo

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Wiener Staatsoper: Heute Stream „Manon“ von Massenet

https://play.wiener-staatsoper.at/
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Startenor Jonas Kaufmann und Musikvereins-Ehrenmitglied Helmut Deutsch im Musikverein Graz!
Ein Video aus de Probe zum Konzert

ZUM VIDEO – 2,23 Minuten
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Her Majesty Queen Sonja of Norway accompanies the Oslo Philharmonic on tour to Paris for the first time.
The Oslo Philharmonic and chief conductor Klaus Mäkelä begin this year’s European tour with royal entourage, when Her Majesty Queen Sonja joins them in Paris for the first time.

Lisa Batiashvili, Her Majesty Queen Sonja and Klaus Mäkelä at the Oslo Concert Hall. © John-Halvdan Olsen-Halvorsen
The Philharmonie de Paris – an international model for contemporary concert hall design and a key reference for plans for a new concert hall in Oslo – will host a landmark event on 20 January at which HM Queen Sonja, Minister of Culture Lubna Jaffery and Mayor of Oslo Anne Lindbo will attend. Her Majesty was also present at the Oslo Concert Hall on 15 January, when the orchestra, Klaus Mäkelä and soloist Lisa Batiashvili performed the tour programme before departure.
“The fact that the Queen is accompanying us on tour for the first time is very important to the orchestra. We are delighted by her commitment to music and to the Oslo Philharmonic“ says Knut Skansen, CEO of the Oslo Philharmonic.
HM Queen Sonja has been the Oslo Philharmonic’s patron for many years and has attended numerous concerts in Norway, but has never before accompanied the orchestra abroad. The visit gives Her Majesty the opportunity to experience how the acoustics and concert experience in Paris differ from the current premises in Oslo.
The Philharmonie de Paris is a role model amongst new concert halls, not least because of its educational institutions, rehearsal and activity spaces for all age groups. In this way, Paris, the city of music, also contributes to community development on multiple levels.
„We look forward to a guided tour with our guests at the Philharmonie de Paris, which is a great inspiration for our plans for a new concert hall in Oslo. The Philharmonie in Paris has succeeded in combining world-class acoustics with education, youth programmes and social outreach“ says Skansen.
“We are truly honoured that Queen Sonja joins us on tour. The Philharmonie de Paris is a miracle. It combines incredible architecture with other-worldly acoustics and is an exceptional centre piece for music, not only in France, but for all of Europe. The visit will undoubtedly provide inspiration for ongoing plans for a new concert hall in Oslo“ says Klaus Mäkelä.
This month’s tour, which visits four cities the Oslo Philharmonic has regularly perfomed at with Klaus Mäkelä, are part of celebrations for his final season as Chief Conductor. In May 2022, the Philharmonie de Paris was the venue for their very first concert abroad together. Since then they have performed throughout Europe and Asia and their return to Paris in January will be the occasion of their 51st concert on tour.
The Oslo Philharmonic opens the tour at the Elbphilharmonie in Hamburg, before continuing on to Paris, Vienna and Essen, in programmes featuring Shostakovich’s Symphonies Nos. 6 and. 8, Sibelius’s Lemminkäinen Suite and Tchaikovsky’s Violin Concerto with soloist Lisa Batiashvili (Hamburg, Vienna and Essen).
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Auszug aus „NEWS“ – Heinz Sichrovsky: Lise Davidsens Wagner-Wunder
Und jetzt gönnen wir uns etwas Erfreuendes: Die norwegische Sopranistin Lise Davidsen hat in Barcelona ihre erste Isolde gesungen. Hier seien Maßstäbe des Wagner-Gesangs gesetzt worden, die Zuschauer nachher unter Tränen auf den Sitzen gestanden, entnehme ich ersten Kritiken. Das liest man aus mehreren Gründen beglückt: 1) ist die 39-jährige das stimmlich Gewaltigste, das ich seit Birgit Nilsson gehört habe. 2) hat die Musikwelt den Einstieg ins extreme Wagner-Fach atemlos, aber auch mit Bangen erwartet: Lise Davidsen hat im Juni Zwillinge zur Welt gebracht, und die Auswirkungen der Schwangerschaft auf die alles tragende Bauchmuskulatur waren in Einzelfällen dramatisch. 3) singt Lise Davidsen 2027/28 in New York ihre erste Brünnhilde im „Ring“. Das ist 4) extrem beobachtungswürdig, da sie die Rolle um die nämliche Zeit auch im neuen Staatsopern-„Ring“ übernimmt.
Christian Thielemann dirigiert, und mit den beiden braucht man keine Konkurrenz zu scheuen. Als Regisseur wird (ohne Gewähr) der 39-jährige Berliner Ersan Mondtag genannt, ein spannender, auf große Formate spezialisierter Mann. Ab Mai sieht man an der Staatsoper seine Inszenierung der Bizet’schen „Perlenfischer“. Für die Burg hat er wunderfein Sibylle Bergs „Toto oder Vielen Dank für das Leben“ gearbeitet. Keine Selbstverständlichkeit, sich in diesen Zeiten noch auf etwas zu freuen.
Heinz Sichrovsky in „News“
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Bayerische Staatsoper: 3. Akademiekonzert – Vladimir Jurowski, Gustl und die Spürnasen
AUDIOMITSCHNITT: 3. AKADEMIEKONZERT – VLADIMIR JUROWSKI
Im Rahmen des 3. Akademiekonzerts präsentiert das Bayerische Staatsorchester unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski drei europäische Werke vom Fin de siècle bis zu den 1920er Jahren, die in ihrer Gegensätzlichkeit die Umbrüche des frühen 20. Jahrhunderts spiegeln. Neben Sergej Rachmaninows Die Toteninsel und Also sprach Zarathustra (Richard Strauss) kehrt Pianist Francesco Piemontesi mit Maurice Ravels Klavierkonzert G-Dur an die Bayerischen Staatsoper zurück.
Der Audiomitschnitt des 3. Akadmiekonzerts ist seit Mittwoch, 14. Januar 2026 auf Staatsoper.tv verfügbar.

HIER ANHÖREN
ZUM AUDIO -2 Stunden und 6 Minuten
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Händel-Festspiele Karlsruhe: Farinelli-Gala in einer Nacht der Countertenöre anstelle des 2. Farinelli-Wettbewerbs am 2. März
Mit großem Bedauern müssen wir mitteilen, dass der 2. Internationale Farinelli-Wettbewerb in diesem Jahr nicht stattfindet: „Die geringe Zahl an qualifizierten Bewerbungen lässt das Niveau vermissen, das notwendig wäre, um den großen Erfolg des 1. Wettbewerbs auch nur annähernd fortsetzen zu können. Wir planen deshalb die zweite Ausgabe für die Jubiläumsfestspiele 2028 und hoffen bis dahin auf weiteren Nachwuchs in diesem Stimmfach“, so Christoph von Bernuth, der Künstlerische Leiter der Händel-Festspiele und Begründer des Wettbewerbs.
Da das Publikum bereits im Vorfeld großes Interesse an einem besonderen Event rund um den Countergesang zeigte, präsentieren wir am 2. März statt des Großen Finales nun ein ganz besonderes Konzert im Festspielprogramm: eine hochkarätig besetzte Farinelli-Gala – Die Nacht der Countertenöre, die Farinellis Welt auf besondere Weise huldigt und von Preisträgern des 1. Farinelli-Wettbewerbs sowie Protagonisten der diesjährigen Händel-Opern gemeinsam bestritten wird: Dennis Orellana (Gewinner des 1. Farinelli-Wettbewerbs, Meleagro in Atalanta), Rémy Brès-Feuillet (Gewinner des 2. Preises und des Sonderpreises für Neue Musik), Lidor Ram Mesika (Gewinner des Nachwuchspreises und Oberon in A Midsummer Night‘s Dream), Christophe Dumaux (Tamerlano), Lawrence Zazzo (Rinaldo).
Solistisch, im Duett oder alle zusammen, in höchsten Koloraturen oder anrührendem Lamento präsentieren sie darin die Highlights ihres barocken Repertoires. Und es ist nicht auszuschließen, dass es dabei wie zu Händels Zeiten auch zu manch einer Gesangs-Battle kommt …
Es begleitet das Karlsruher Barockorchester unter der Leitung von Luca Quintavalle.
Bereits erworbene Tickets für den 2. März im Großen Haus behalten ihre Gültigkeit.
Das für Samstag, den 28. Februar 2026 im Kleinen Haus vorgesehene Wettbewerbskonzert für den Sonderpreis Neue Musik muss leider ersatzlos entfallen. Bereits erworbene Tickets für die Veranstaltung werden automatisch storniert und in einen virtuellen Gutschein umgewandelt.
Der Händel-Brunch am 28. Februar 2026 mit Festspielteam und Gästen findet wie geplant statt.
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