Martha Argerich © Adriano Heitman
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 5. APRIL 2025
Hamburg
Festival mit internationaler Strahlkraft
Unter dem Motto „Rendezvous“ geht das Hamburger Martha Argerich Festival vom 20. bis 29. Juni 2025 in seine siebte Ausgabe.
concerti.de
München
Ensemble Phoenix Munich: Großartige prägnante Harmonie begeistert – à point!
Wie die Stimmen des Ensemble Phoenix Munich zusammen singen, das ist an diesem Nachmittag große Klasse. Leiter und Bassist Joel Frederiksen findet und führt diese Stimmen-Kombination zu einem wunderbaren mich erfüllenden Ereignis voll von mir erstmals gehörten barocken Liedern.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Wien/Musikverein
Fokus ohne Mittelpunkt
Die Münchner Philharmoniker mit Ersatzmann Pablo Heras-Casado und Violinistin Vilde Frang im Musikverein
DerStandard.at
Geigerin Vilde Frang im Musikverein: „Unspielbarer“ Schumann, poetisch und phänomenal (Bezahlartikel)
Die Münchner Philharmoniker unter Pablo Heras-Casado brachten neben dem gefeierten Violinkonzert auch Schumanns Erste Symphonie und einen unkonventionellen Nachklang.
DiePresse.com
Interview
Eric Laporte: „Die aktuelle wirtschaftspolitische Diskussion ist eine Gefahr für die Kultur“, Teil 3
Der Quebecer Tenor Eric Laporte begann seine Karriere im Opernstudio Opéra de Montréal und ist seitdem an wichtigen Häusern vor allem in Europa und Nordamerika aktiv. Dank seiner wandlungsfähigen Stimme besitzt der preisgekrönte Tenor ein von Wagner bis Weill reichendes, äußerst breit gefächertes Repertoire. Im dritten Teil unseres Interviews sprechen wir über Kulturfinanzen, Klassik in Kanada und natürlich die aktuelle Bundestagswahl.
Johannes Karl Fischer im Gespräch mit Eric Laporte, Tenor, Teil 3
Klassik-begeistert.de
Hamburg/Int. Opernstudio
Wo man Eroberer der großen Opernbühnen schmiedet, Teil 1
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit Gabriele Rossmanith, Hamburger Kammersängerin und künstlerische Leiterin des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper, und Hannes Wönig, Management und Kommunikation Internationales Opernstudio, Teil 1. Das im Jahre 1994 gegründete Internationale Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper (IOS) feierte im letzten Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass verlieh der Hamburger Senat vier ehemaligen Mitgliedern des IOS, die die Weltkarriere machten, den Titel Hamburger Kammersängerin und Hamburger Kammersänger: Olga Peretyatko, Vida Miknevičiūtė, Christoph Pohl und Alexander Tsymbalyuk.
Von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert.de
Wo man Eroberer der großen Opernbühnen schmiedet, Teil 2
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit Gabriele Rossmanith, Hamburger Kammersängerin und künstlerische Leiterin des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper, und Hannes Wönig, Management und Kommunikation Internationales Opernstudio, Teil 2
Von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert.de
Eisenstadt
Esterhazy setzt musikalische Maßstäbe in Europa
Rico Gulda präsentiert Highlights für 2025/26 – von gefeierten Festivals bis zum Europakonzert der Berliner Philharmoniker 2026.
news.at
Die Opera National in Paris hat ihren Spielplan 2025/26 veröffentlicht.
Geboten wird u.a.: Un ballo in maschera mit Anna Netrebko und Matthew Polenzani, Aida mit Saioa Hernández und Piotr Beczała, Nixon in China mit Thomas Hampson und Renée Fleming, La traviata mit Aida Garifullina bzw. Pretty Yende, Pablo Heras-Casado dirigiert Die Walküre und Siegfried.
Der komplette Spielplan:
operadeparis.fr
Österreich
Jetzt endgültig: Ö-Ticket darf Servicegebühr einheben
Umstrittene Klauseln laut OGH nicht gröblich benachteiligend. jahrelangen Rechtsstreit um die von der Ticketplattform Ö-Ticket verrechnete Servicegebühr hat der Oberste Gerichtshof (OGH) ein rechtskräftiges Urteil getroffen. So sei die Gebühr nicht gröblich benachteiligend und damit zulässig, teilte die CTS Eventim Austria GmbH, die Ö-Ticket betreibt, in einer Aussendung mit. Auch Klauseln, die eine Nicht-Rückerstattung der Servicegebühr – etwa im Fall einer Veranstaltungsabsage – vorsehen, seien erlaubt.
Kurier.at
Salzburg
Piccolo, Triangel und Tamburino Grande
Mozarteumorchester / González-Monjas
DrehpunktKultur.at
Berlin
Die Zukunftspläne der Berliner Symphoniker: Ein Orchester erfindet sich neu
Künftig wollen die Berliner Symphoniker ohne Intendanten auskommen, als selbstverwaltetes, frei finanziertes Orchester. Die beliebten Sonntagsnachmittagskonzerte aber wird es weiterhin geben.
Tagesspiegel.de
50 Jahre Junge Deutsche Philharmonie : Ein Abend mit dem Konzertpublikum der Zukunft (Bezahlartikel)
Das beste deutsche Studentenorchester feiert mit einer Tour seinen Geburtstag. Beim Gastspiel in der Philharmonie unter der Leitung von Roderick Cox folgte ein Schock dem nächsten.
tagesspiegel.de
Dortmund
Karfreitag: Oper in Dortmund verboten, aber Düsseldorf spielt (Bezahlartikel)
Kurios: Bezirksregierung verbietet Aufführung der „Walküre“. Doch die Giftmischer-Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ darf in Düsseldorf Karfreitag laufen.
waz.de
Augsburg
Mozart im Labor künstlicher Intelligenz: spannende Così fan tutte in Augsburg
Antonio Salieri war mit dem Textdichter Lorenzo Da Ponte befreundet, hatte bereits sechs Textbücher von ihm vertont. Er sollte ursprünglich auch Così fan tutte nach Da Pontes Libretto komponieren, doch nach wenigen Nummern wandte sich der berühmte Antipode von Wolfgang Amadeus Mozart am Wiener Burgtheater ab von diesem Stoff; Da Ponte übergab das Textbuch als dritte Opernvorlage nach Don Giovanni und Le nozze di Figaro an Mozart, eine aus heutiger Sicht sicherlich glückliche Fügung.
bachtrack.com/de
Hannover
Bestimmt, freundlich, norddeutsch: Die junge Dirigentin Heide Müller
Die junge Dirigentin hat eine besondere Beziehung zu Skandinavien. Umso besser, denn sie springt bei „Nordic à cappella“ für die erkrankte Martina Batič ein. Jetzt singt das NDR Vokalensemble in Hannover und Hamburg unter ihrer Leitung.
ndr.de
Görlitz
Messiaen-Tage 2025 – Kultur und Erinnerung
Die Messiaen-Tage 2025 setzen ihren erfolgreichen Auftakt mit einem Programm fort, das nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Geschichte, der Kunst und dem Überleben im Kontext des Zweiten Weltkriegs bietet.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Köln / Düsseldorf
Bechers Bilanz – März 2025: Die Attraktivität des Hauptwerks
NeueMusikzeitung/nmz.de
Tonträger
Wer an tschechische Oper denkt, der denkt vor allem an Smetana, Dvořák und Janáček. Ein tschechischen Komponist, von denen vermutlich die wenigsten gehört haben, ist Vilem Blodek. Dessen Oper „Im Brunnen“ ist jetzt beim Label Supraphon erschienen.
radiodrei.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
London
The Royal Opera 2025/26 Season
With Full Season Calendar
gramilano.com
Sondra Radvanovsky brings her own ideas about Turandot to The Royal Opera’s much-revived production
seenandheard-international.com
Manchester
Owen Wingrave, RNCM, Manchester review – battle of a pacifist
Orpha Phelan brings on the big guns for Britten’s charge against war
theartsdesk.com
New York
Joana Mallwitz leads a cast-driven Le nozze di Figaro revival at the Met
seenandheard-international.com
Musica Sacra refreshes the spirit with an intimate, immersive program
newyorkclassicalreview.com
Chicago
Mazzoli’s “Listeners” proves a crass and muddled mess at Lyric Opera
chicagoclassicalreview.com
Sick and tired
Before this weekend, I never thought I would want to leave an opera by Act I. The recent production of Puccini’s La bohème at the Lyric Opera of Chicago taught me that there’s a first time for everything.
parterre.com
A solid revival of La bohème at Lyric Opera of Chicago
seenandheard-international.com
Boston
Concert Review: The Boston Symphony Orchestra plays Mozart and Arvo Pärt
artfuse.org
Washington
Monsoon wedding
IN Series concluded its exploration of the works of Claudio Monteverdi with a production of the composer’s final opera, L’incoronazione di Poppea, performed with the addition of Indian music and dance.
parterre.com
Fujita and Biondi make wonderful Mozart together with NSO
washingtonclassicalreview.com
San Francisco
SF Performances’ Next Season Gives Space to Artists’ Best Ideas
sfcv.org
Feuilleton
Martha Argerich, the Elusive, Enigmatic ‘Goddess’ of the Piano At 83, the Argentine-Swiss pianist is at the peak of her powers.
But she doesn’t want to talk about it.
nytimes.com
Recordings
Shostakovich: Lady Macbeth of Mtsensk album review
– controversial opera’s drama is dulled
TheGuardian.com
Ballett / Tanz
Zürich
„Mitosis – An LSD Opera“ wird an der Gessnerallee Zürich mit klassischer Opern-Dramaturgie mit Pop-Klängen, Hörspiel, Körper- und Tanztheater inszeniert.
DieDeutscheBuehne.de
Wien
Eine Ballettoper – Theater am Werk Wien
„Ich war ein Schwein! Entschuldigung!“
Nachtkritik.de
Wissenschaft
Können Mozart und Beethoven das Leben verlängern?
Hat klassische Musik positive Auswirkungen auf Schwangerschaften? Das testen gerade die Berliner Philharmoniker in einem ungewöhnlichen Experiment über die Grenzen der Disziplinen hinweg.
SueddeutscheZeitung.de
Musikthearapie bei Demenz: Musik baut Brücken zu Emotionen
BR-Klassik.de
Sprechtheater
Italien: Ein Volk sucht sein Theater (Bezahlartikel)
Für eine neue Erziehung des Herzens: Taugt das italienische Gegenwartstheater als Verbündeter für den Plan einer kulturellen Erneuerung à la Giorgia Meloni? Ein Blick nach Florenz und Rom.
FrankfurterAllgemeine.net
Gutenstein/NÖ
Die Raimundspiele locken nach Gutenstein
In Gutenstein im Bezirk Wiener Neustadt (NÖ) lockt heuer bei den beliebten Sommerspielen „Der Bauer als Millionär“.
krone.at
Medien
ORF
Nach Vorwürfen gegen Schöber: Peter Fässlacher wird Kulturprogrammchef bei ORF III
Die Struktur des Spartensenders wird nach Vorwürfen gegen den Programmgeschäftsführer weiterentwickelt. Peter Fässlacher wird mit 15. April Kulturprogrammchef bei ORF III. Damit reagiert der ORF offenbar auf im Vorjahr erhobene Vorwürfe gegen ORF III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber. Ihm wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u.a. verbale Entgleisungen und Interventionen vorgeworfen. Als Reaktion auf das festgestellte „teilweise problematische“ Führungsverhalten wurde eine Strukturreform angekündigt, um direkte Durchgriffe in Programmfragen zu unterbinden.
Kurier.at
„Rosenthal“: Als der „Dalli Dalli“-Unterhalter streiken wollte
Hans Rosenthal wollte nicht darüber sprechen, dass er nur knapp vor den Nazis gerettet wurde. Ein Film zeigt nun, warum die „Dalli Dalli“-Legende ihre Meinung änderte.
Kurier.at
Film/TV
Felix Kammerer: „Eine Austro-Mafia in Hollywood? Da wäre ich gern dabei“
In „Im Westen nichts Neues“ hat der Wiener Schauspieler Felix Kammerer beeindruckt. Im neuen Film „Eden“, jetzt im Kino, spielt er an der Seite von Stars wie Sydney Sweeney und Jude Law. Der Burgtheater-Publikumsliebling über die Job-Anforderungen in Hollywood und WhatsApp-Nachrichten mit Daniel Brühl.
DiePresse.com
Politik
Österreich
Altersteilzeit abschaffen? Was die Regierung dazu plant
AMS-Chef Johannes plädierte diese Woche für eine „massive Einschränkung“ der teuren Altersteilzeit, sogar gegen eine völlige Streichung hätte er nichts einzuwenden. Die Regierung hat das nicht vor – plant aber doch eine wesentliche Einschränkung.
DiePresse.com
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Unter’m Strich
Das große Interview: Ist das Ihre größte Niederlage, Herr Ainedter?
Vier Jahre Gefängnis für Karl-Heinz Grasser: Das war auch für seinen Strafverteidiger ein Schock. Mit Conny Bischofberger spricht Staranwalt Manfred Ainedter über einen jahrzehntelangen Kampf, Zweifel am Rechtsstaat und das menschliche Drama hinter dem Monsterverfahren.
krone.at
ORF „Dancing Stars“-Schock: Julia Cencig ist raus!
Es war ein „Dancing Stars“-Abend voller Überraschungen: Eva Glawischnig durfte ihren Tango zweimal tanzen, Anna Strigl zeigte sich von ihrer hottesten Seite, Aaron Karl heimste fast 30 Jurypunkte ein und am Ende musste mit Julia Cencig ausgerechnet eine der Favoritinnen der diesjährigen Staffel gehen!
krone.at
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 5. APRIL 2025)
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 5. APRIL 2025)
Quelle: onlinemerker.com
Umbesetzungsmeldung Bayerische Staatsoper: „Pénélope“ im Juli
In den Vorstellungen von Pénélope am 18., 21., 23., 26. und 29. Juli 2025 übernimmt Martina Myskohlid die Partie der Alkandre anstelle von Hélène Carpentier.
Martina Myskohlid. Foto: Bayerische Staatsoper
MARTINA MYSKOHLID
Martina Myskohlid studierte Gesang an der Yale University, die sie bei ihrem Abschluss mit dem David L. Kason Memorial Prize auszeichnete. Anschließend war sie von 2021 bis 2023 Young Artist im Atelier Lyrique de l’Opéra de Montréal. Sie war 2024 Finalistin des Wettbewerbs Neue Stimmen und gewann 2022 den Encouragement Award der Metropolitan Opera National Competition. Seit der Spielzeit 2023/24 ist sie Mitglied des Opernstudios an De Nationale Opera in Amsterdam, wo sie u.a. als Zweite Dame (Die Zauberflöte), Flora Bervoix (La traviata) und Suor Angelica (Il trittico) zu erleben war und in dieser Spielzeit La Contessa di Ceprano (Rigoletto) und die Titelpartie in Dido and Aeneas sang. Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Kate Pinkerton (Madama Butterfly), Despina (Così fan tutte) und Idamante (Idomeneo). An der Bayerischen Staatsoper debütiert sie 2024/25 als Alkandre in der Neuproduktion Pénélope.
ZU DEN VORSTELLUNGEN
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Musikalische Exzellenz und Visionen: Schloss Esterházy, der Steinbruch und weitere Lokationen setzen Maßstäbe in der europäischen Musikwelt
Der neue Generalintendant Rico Gulda präsentierte Highlights 2025/26 von hochkarätigen Festivals bis zum Europakonzert 2026 der Berliner Philharmoniker. Seit dem 1. März 2025 zeichnet Rico Gulda für die Gesamtleitung des musikalisch-kulturellen Programms der Esterhazy Privatstiftung verantwortlich. In einer Pressekonferenz am 3. April präsentierte der frischgebackene Generalintendant gemeinsam mit Maria Radutu und Julian Rachlin, welche die künstlerische Leitung für das Piano Festival KEYS TO HEAVEN resp. das HERBSTGOLD – Festival innehaben, die Musik-Highlights 2025 im Schloss Esterházy. Außerdem konnte Gulda einen ersten Höhepunkt für 2026 vorstellen: Das Europakonzert 2026 der Berliner Philharmoniker, eines der absoluten Großereignisse im internationalen Musikkalender. Dieses wird am 1. Mai 2026 erstmals in Eisenstadt, im Haydnsaal von Schloss Esterházy, stattfinden. Klassik neu gehört bei den Musikfestivals im Schloss Esterházy Schloss Esterházy in Eisenstadt, als einstiger Wirkungsort Joseph Haydns eine der Wiegen der Wiener Klassik, wird seiner historischen Bedeutung für das internationale Musikleben auch 2025 mit vielen hochkarätigen musikalischen Darbietungen gerecht. Das Piano Festival KEYS TO HEAVEN (Künstlerische Leitung Maria Radutu) präsentiert vom 23. bis 25. Mai zum zweiten Mal das Klavier in all seinen Facetten. „Kompromisslos: Miteinander“ lautet das Motto des 2024 gegründeten Festivals, dass sich als Gemeinschaftserlebnis versteht. In insgesamt neun Konzerten werden die Grenzen zwischen Bühne und Publikumsraum neu ausgelotet und mit interaktiven innovativen Konzertformaten spannende neue Möglichkeiten zur Musikerfahrung geschaffen. Unter Intendant Julian Rachlin geht im September auch das bewährte HERBSTGOLD – Festival unter dem Motto „Ekstase“ in die nächste Runde. Die diesjährige Ausgabe verspricht erneut mit Auftritten von Publikumsliebling Sir András Schiff und dem Bariton Andrè Schuen ein Publikumsmagnet zu werden: Hollywood-Legende John Malkovich kehrt im Zuge des Festivals nach Eisenstadt zurück, für die richtige Prise Humor sorgt das weltweit bekannte Duo Igudesman & Joo im Rahmen seiner letzten Konzerttournee und das BBC Philharmonic Orchestra wird sein Debut im Schloss Esterházy feiern. Julian Rachlin wird wie gewohnt zudem als Solist und Dirigent in Erscheinung treten und das Kristiansand Symphony Orchestra erstmals in Österreich präsentieren. Die Konzertreihe classic.Esterhazy präsentiert das ganze Jahr über im historischen Schloss Esterházy Konzerte von Orchester- bis zu Kammermusik mit herausragenden internationalen Musikerinnen und Musiker wie Sir Antonio Pappano, dem Residenzorchester Chamber Orchestra of Europe oder der gefeierten Sopranistin Kate Lindsey. Vom 4. bis 6. April findet das Streichquartettfestival quartetto plus statt. Innerhalb der Reihe kommen wieder Spitzenensembles wie das Cuarteto Casals und der gefeierten deutschen Schauspieler Sebastian Koch sowie vielversprechende Nachwuchskünstler mit spannenden und innovativen Musikstilen nach Eisenstadt. In der Saison 2025 präsentiert die Oper im Steinbruch mit „Der fliegende Holländer“ erstmalig ein Werk Richard Wagners. Der Wiener Regisseur Philipp M. Krenn und Bühnenbildner Momme Hinrichs werden in ihrer Inszenierung der Geschichte um einen verwunschenen Seemann den Steinbruch in ein wogendes, aufpeitschendes Meer samt Geisterschiff verwandeln. Das aus erfahrenen Wagner-Interpreten sowie ambitionierten vielversprechenden Nachwuchstalenten bestehende internationale Ensemble wird von Patrick Lange geleitet. Premiere ist am 9. Juli 2025. Esterhazy Standorte: Kultur-Hotspots mit Besucherrekorden Mit den Ausstellungen und Kulturprogrammen an ihren bedeutenden historischen Denkmälern – Schloss Esterházy, Burg Forchtenstein und Schloss Lackenbach – sowie den Opernaufführungen im Steinbruch St. Margarethen zählen die Esterhazy Stiftungen zu den wichtigsten und populärsten Kulturanbietern in Österreich. Alle Standorte und Angebote zusammen wurden 2024 von rund 600.000 Gästen besucht. Im vergangenen Jahr verzeichneten die drei Museumsstandorte Schloss Esterházy, Burg Forchtenstein und Schloss Lackenbach einen Besucherrekord: erstmals wurden über 250.000 Gäste begrüßt. Ebenfalls erfolgreich war die Oper im Steinbruch, die mit Verdis „Aida“ im Sommer 2024 mit rund 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer begeisterte. Auch HERBSTGOLD sowie classic.Esterhazy konnten Rekorde verbuchen. Die Konzerte von HERBSTGOLD waren zu 95% ausgelastet, classic.Esterhazy begrüßte mit über 5.000 Konzertbesuchern mehr Begeisterte als je zuvor. Zudem waren die acht Konzerte der ersten Ausgabe von KEYS TO HEAVEN bereits zu großen Teilen ausverkauft. „Es ist schön zu sehen, wie sehr unser musikalisches und kulturelles Angebot vom Publikum geschätzt wird. Unser Ziel ist es, unseren Gästen weiterhin hochqualitative Veranstaltungen zu bieten und uns in Zukunft international noch stärker zu positionieren. Die erfreulichen Besucherzahlen bestätigen uns in diesem Weg“, betonte Rico Gulda. Seit Gründung der Stiftungen durch Melinda Esterházy 1994 konnte ein stetiger Zuwachs an Besucherinnen und Besuchern bei den großen historischen Anlagen verbucht werden. Gemäß dem Stiftungsauftrag wurden bisher insgesamt mehr als 250 Millionen EUR in die baulichen Maßnahmen und die Pflege des geschichtsträchtigen Erbes investiert. Das Europakonzert 2026 der Berliner Philharmoniker kommt nach Eisenstadt 2026 steht Eisenstadt ganz im Zeichen der gemeinsamen europäischen Kultur: Der Haydnsaal von Schloss Esterházy in Eisenstadt wird Austragungsort des traditionell am 1. Mai aufgeführten Europakonzerts 2026 der Berliner Philharmoniker. Mit Stolz dürfen wir allen Musikfreunden berichten, dass es uns gelungen ist, dieses global beachtete Musikereignis, das neben dem Neujahrskonzert wohl wichtigste Klassikevent, nach Eisenstadt zu bringen“, freute sich Gulda. Seit 1991 veranstalten die Berliner Philharmoniker an kulturgeschichtlich bedeutenden Plätzen des Kontinents ihre musikalische Hommage an Europa. Nun darf sich Schloss Esterházy neben dem antiken Odeon-Theater am Fuße der Akropolis, Schloss Versailles, der Sagrada Família in Barcelona oder der Londoner Royal Albert Hall offiziell in diese illustre Schar einreihen. Chefdirigent Kirill Petrenko, die Berliner Philharmoniker und Star-Cellist Gautier Capuçon werden mit Werken von Strawinski, Tschaikowski, Beethoven und dem Genius Loci Haydn einen Bogen über die europäische Musiktradition spannen. Für das internationale Publikum wird das Konzert auch 2026 als EuroArts-Produktion in über 80 Länder übertragen. Darüber hinaus soll ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine gesetzt werden. Der von der Esterhazy Privatstiftung gegründete Verein Europe for Ukraine konnte bereits im Jahr des Kriegsausbruchs 2022 während des HERBSTGOLD – Festivals erste Spenden für Hilfeorganisationen in der Ukraine sammeln. Im Rahmen des Europakonzerts 2026 der Berliner Philharmoniker wird erneut zu einer Spendenaktion aufgerufen – ganz im Sinne des Konzertgedankens eines vereinten Europas, das Solidarität und gemeinsame Werte lebt. Weitere Infos und Tickets sind online auf esterhazy.at sowie unter den Webadressen herbstgold.at und pianofestival.at verfügbar. In gedruckter Form kann das Programm unter bzw. der Telefonnummer +43 2682 65 0 65 auch über das Ticketbüro pan.event bestellt werden |
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Innsbruck/Tiroler Landestheater: Heute Premiere „Schön ist die Welt“ – Ein Operettenweltschmerztheater von Glanz und Vertreibung
Benjamin Chamandy als Emmerich Kálmán, Anastasia Lerman als junge Frau im Hotel bzw. Rosy Barsony © Birgit Gufler
Der Bass-Bariton Benjamin Chamandy und die Sopranistin Anastasia Lerman wirken am Samstag in der Premiere „Schön ist die Welt” – Ein Operettenweltschmerztheater von Glanz und Vertreibung – am Tiroler Landestheater in Innsbruck mit.
Fetzige Rhythmen, Jazzmusik, Geschichten von Liebe im Berggewitter, Südseeprinzessinnen, Fußball oder falschen Husaren im Hotel, auf dem Filmset und an anderen modernen Orten: Das war die Operette der 1920er- und frühen 30er-Jahre. Beinahe so schillernd wie ihre Stoffe gaben sich ihre oft österreichischen, noch öfters jüdischen und jedenfalls alles andere als auf den Mund gefallenen Komponisten, Sängerinnen und Textdichter – unter ihnen Paul Abraham, Alfred Grünwald oder Fritz Löhner-Beda. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten zerbrach ihre Welt. Regisseurin Anna Bernreitner lässt in einem Operettenabend der besonderen Art Musik und Texte dieser lebensfrohen, politisch bedrängten Epoche wieder auferstehen.
Schön ist die Welt
Paul Abraham: Benjamin Chamandy
Kálmáns Begleitung (Rosy Bársony): Anastasia Lerman
Tiroler Landestheater, Innsbruck
Dirigent: Hansjörg Sofka
Regie: Anna Bernreitner
Premiere / Uraufführung: 5. April 2025
Folgevorstellungen: 9., 11., 12., 27. April 2025
9., 15., 18. Mai 2025
5., 29. Juni 2025
www.landestheater.at/produktionen/schoen-ist-die-welt
www.artistainternational.com/bass-bariton/benjamin-chamandy
www.artistainternational.com/sopran/anastasia-lerman
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WIEN: Kunsthistorisches Museum: Mehr Raum, mehr Zugang: KHM stellt Pläne für barrierefreien Eingangsbereich vor
Kunsthistorisches Museum, Perspektive neue Eingangssituation © chaixetmorel./CAPP/outofRAM
Das Kunsthistorische Museum (KHM) startet ein umfassendes Bauprojekt zur Neugestaltung seiner Gästeinfrastruktur. Das traditionsreiche Haus wird in den kommenden Jahren für den Museumsbetrieb des 21. Jahrhunderts fit gemacht. Im Zentrum der Maßnahmen stehen die Barrierefreiheit und Wiederherstellung des historischen Raumerlebnisses im Eingangsbereich.
„Wir wollen das großartige historische Gebäude des Kunsthistorischen Museums allen Menschen öffnen – unabhängig von Alter oder individuellen Einschränkungen. Die Besuchsqualität im Kunsthistorischen Museum muss mit der Exzellenz der ausgestellten Kunstwerke mithalten können. Das wird mit der Umsetzung dieses Bauprojekts gelingen“, sagt Jonathan Fine, Generaldirektor des KHM-Museumsverbands. Fine hatte bereits bei seinem Antritt seine Vision „ReMastering KHM – offen, zugänglich, exzellent“ vorgestellt, in der die Zugänglichkeit für alle Menschen einen wichtigen Schwerpunkt bildet.
Barrierefreiheit und moderne Gästeinfrastruktur
Durch das Projekt soll das KHM barrierefrei erschlossen und ein zeitgemäßes Gästeerlebnis geschaffen werden. Der KHM-Museumsverband baut ein barrierefreies Eingangsfoyer mit modernen Lift- und Stiegenanlagen, die das Haus neu erschließen. Der Zugang erfolgt künftig barrierefrei vom Maria-Theresien-Platz. Neue barrierefreie Kassen, Garderoben, Toiletten sowie weitere Infrastrukturbereiche werden eingerichtet und das Besuchererlebnis entscheidend verbessern. Optimierte Zugänglichkeit, ein klares Leitsystem und eine durchdachte Gästeführung erleichtern den Weg in und durch das Museum. Ein zusätzliches Selbstbedienungscafé und ein neuer Museumsshop erweitern das Angebot. Auch Vermittlungsräume und ein Atelier sind Teil des Konzepts.
„135 Jahre nach seiner Eröffnung birgt das Kunsthistorische Museum immer noch enormes räumliches Potenzial“, sagt Paul Frey, kaufmännischer Geschäftsführer des KHM-Museumsverbands. „Mit dem Bauprojekt setzen wir das erste Modul einer umfassenden Generalsanierung um und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Erneuerung der einzigartigen Ringstraßengebäude, die ein Alleinstellungsmerkmal unserer Stadt sind.“
Generalplaner: chaixetmorel. als Partner für den Umbau
Nach einem zweistufigen internationalen Vergabeverfahren qualifizierten sich von 14 teilnehmenden Bietergemeinschaften die fünf höchstbewerteten Büros für die zweite Stufe des Auswahlverfahrens. Die Bietergemeinschaft l’Atelier d’architecture chaixetmorel. et associés, chaixetmorel. und Christian Anton Pichler ZT GmbH ging als Bestbieter hervor und erhielt den Zuschlag als Generalplaner. Die Planer bringen große Erfahrung in der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude für moderne Museumsnutzungen mit.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit chaixetmorel. und Christian Anton Pichler hoch qualifizierte Partner gefunden haben“, betont Generaldirektor Jonathan Fine. „Das Architektenteam verfügt über große Expertise im Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden und wird das Kunsthistorische Museum behutsam und zugleich zukunftsweisend weiterentwickeln.“
Die Jury setzte sich in den beiden Verfahrensstufen aus renommierten Expertinnen und Experten zusammen: Christoph Becker, vormals Direktor Kunsthaus Zürich, Hannes Bierkämper, Architekt, Kaj Delugan, Architekt, Christina Haak, Direktorin Landesmuseum Württemberg, Sabine Haag, Generaldirektorin KHM-Museumsverband bis 31.12.2024, Jonathan Fine, Generaldirektor KHM-Museumsverband seit 1.1.2025 und Paul Frey, Geschäftsführer KHM-Museumsverband.
Finanzierung und Zeitplan fixiert
Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) hat der Geschäftsführung des KHM-Museumsverbands im Februar 2025 die Beauftragung zur Durchführung des Projekts durch den KHM-Museumsverband zukommen lassen. Die Gesamtprojektkosten sind mit 42,3 Millionen Euro festgelegt. Davon stammen 34,8 Millionen Euro aus den im Budgetrahmen 2025–2027 berücksichtigten Mitteln des Bundes. Der KHM-Museumsverband steuert in den Jahren 2025–2028 jeweils eine Million Euro aus seinem laufenden Budget bei und wird verbleibende Einrichtungskosten, die 2028 anfallen, bedecken.
Paul Frey unterstreicht: „Der verantwortungsvolle Umgang mit öffentlichen Mitteln ist für uns selbstverständlich. Vorprojekte wie unser Depot, das Weltmuseum Wien oder andere bauliche Sanierungen haben gezeigt, dass wir on time und on budget arbeiten. Wir danken dem BMKÖS für die wichtige finanzielle Unterstützung des Projekts und gehen mit großer Freude an die Umsetzung.“
Der Baubeginn ist für Anfang 2027 geplant. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts und die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte 2028 erfolgen. Während der Bauphase bleibt der Museumsbetrieb aufrecht. Vor dem KHM wird eine provisorische Gästeinfrastruktur errichtet, die bereits eine Verbesserung gegenüber der derzeitigen Situation darstellt.
„Dieses Vorhaben ist ein klares Bekenntnis zu einem offenen, zugänglichen und exzellenten Museum, das den Anforderungen und Erwartungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Mein Ziel ist es, das Kunsthistorische Museum zu einem Ort zu machen, an dem jeder Gast einzigartige Kunst erleben kann“, schließt Generaldirektor Jonathan Fine.
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Stadttheater Gießen: Wieder da: „Der Staat gegen Fritz Bauer“. Jubiläumsvorstellung am 13. April
Die Schauspiel-Uraufführung „Der Staat gegen Fritz Bauer“ stößt seit der Premiere im April 2023 auf große Nachfrage im Publikum. Das Stadttheater Gießen bringt deshalb zwei weitere Vorstellungen auf die Bühne des Großen Hauses: am 6. April und am 13. April, jeweils sonntags um 18:00 Uhr.
„Es ist ein großer Erfolg für uns alle, dass wir eine Vorstellung wie ‚Fritz Bauer‘ über zwei Jahre in 25 Vorstellungen spielen können und dass das Publikum das so annimmt.“ sagt Intendantin Simone Sterr über die Entscheidung, die Produktion „Der Staat gegen Fritz Bauer“ wieder ins Programm zunehmen.
„Wir freuen uns darüber sehr, auch weil die politische Situation einfach so ist, dass dieses Stück erzählt und gezeigt werden muss. Es ist eine wichtige und gute Antwort des Theaters auf die Situation, die wir politisch haben.“
„Der Staat gegen Fritz Bauer“ erzählt die Geschichte des unbeugsamen Staatsanwalts, der die Kriegsverbrecher der NS-Zeit zur Verantwortung ziehen möchte. Ensemblemitglied Roman Kurtz verkörpert eindrucksvoll den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Um ihn herum schlüpfen die Schauspielerinnen und Schlauspieler des Ensembles in unterschiedlichste Rollen. Feindosierte Komik würzt diesen Blick in die Geschichte der Bundesrepublik und erzählt vom Stellenwert der Demokratie und vom Geist des Erinnerns. Nahezu exakt zwei Jahre nach der Premiere – die Uraufführung war am 21. April 2023 – feiert das Stadttheater Gießen die 25. Vorstellung am Sonntag, 13. April.
Der Staat gegen Fritz Bauer
Uraufführung
Schauspiel nach dem Film von Lars Kraume
Am 6 und 13. April, jeweils sonntags um 18:00 Uhr | Großes Haus
Jubiläumsvorstellung: 25. Vorstellung „Der Staat gegen Fritz Bauer“ am 13. April
Infos & Tickets unter www.stadttheater-giessen.de
Haus der Karten
Kreuzplatz 6 | 35390 Gießen Öffnungszeiten Haus der Karten: MO-FR 9:30 bis 18:00 Uhr, SA 9:30 bis 14:00 Uhr
0641 7957-60/-61