DIE DIENSTAG-PRESSE, 20. JANUAR 2026

DIE DIENSTAG-PRESSE, 20. JANUAR 2026

W.A. Mozart von Johann Nepomuk della Croce – https://commons.wikimedia.org

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE, 20. JANUAR 2026

Salzburg
Interesse an 70. Mozartwoche groß
Der Vorverkauf für die diesjährige Mozartwoche sei gut angelaufen, heißt es von den Verantwortlichen. Der kommende 270. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart prägt das diesjährige Festival. Die Veranstaltung selbst feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. Am 27. Jänner jährt sich der Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart heuer zum 270. Mal. Bereits am 22. Jänner beginnt die Mozartwoche 2026, die Intendant Roland Villazón mit „Lux Aeterna“ übertitelt hat. Im Mittelpunkt des Programms der Jubiläumsausgabe steht das Sterbejahr 1791 des Komponisten, auch die szenische Produktion stammt aus diesem Jahr: „Die Zauberflöte“. Damit steht heuer wieder eine große Opernproduktion auf dem Programm.
https://salzburg.orf.at/stories/3338303/

Frankfurt/ Alte Oper
Vertrauen erklingt: Joshua Bell und die Academy zaubern Harmonie in Krisenzeiten
Ein Konzert kann gelingen, weil alles bis ins kleinste Detail präzise geplant ist. Oder weil die Menschen auf der Bühne einander einfach blind verstehen. Dieser Abend in der Alten Oper Frankfurt gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie. Joshua Bell und die Academy of St Martin in the Fields musizierten nicht nebeneinander, sondern wirklich miteinander, getragen von einer Vertrautheit, die sich nicht einfach herstellen lässt, sondern über Jahre wächst.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

News
Mehta sagt wegen Netanjahu Konzerte mit Israelischer Philharmonie ab
Stardirigent berichtet über Erfahrungen mit Antisemitismus während seiner Studienzeit in Wien. Der Dirigent Zubin Mehta hat aus Protest gegen die Politik der israelischen Regierung alle geplanten Konzerte mit der Israelischen Philharmonie abgesagt. Dies sagte der 89-Jährige in einem Videointerview mit dem indischen Nachrichtenmagazin India Today, das während von ihm geleiteter Konzerte der Belgrader Philharmonie in Mumbai geführt wurde.
DerStandard.at.story.mehtasagtab

Wien/Staatsoper
Diesmal siegen die Damen auch stimmlich: „Figaro“ an der Staatsoper (Bezahlartikel)
Dramatische Gräfin, stimmlich schwacher Figaro, viel Situationskomik, feuriges Dirigat: Die neue „Figaro“-Serie an der Staatsoper begann gut, aber nicht herausragend.  Adriana González als Gräfin, Patrizia Nolz als Cherubino, Serena Sáenz als Susanna.
DiePresse.com.figaroinwien

„Idomeneo“ an der Staatsoper: Die Klage des Königs auf der Landkarte (Bezahlartikel)
Die Wiederaufnahme von Mozarts „Idomeneo“ an der Staatsoper.
https://kurier.at/kultur/idomeneo-an-der-staatsoper-kritik/403122511

Linz/Landestheater
„Turandot“ in Linz: Eiskalte Realitäten und ein schillernder Klangrausch – Bezahlartikel
Puccinis „Turandot“ am Landestheater Linz begeisterte das Publikum.
Kurier.at.turandot

Paris
Opern-Kritik: Opéra national de Paris – Siegfried. Im Unterholz verheddert

(Paris, 17.1.2026) Beim Pariser „Siegfried“ begeistern vor allem Pablo Heras-Casado am Pult und Andreas Schager in der Titelpartie, während sich die Inszenierung von Calixto Bieito trotz weniger witziger Ideen kaum zu Deutungshöhe aufschwingt.
concerti.de.siegfried

Stuttgart/Oper Nord
Musiktheater: „hässlich as fuck” in Stuttgart
Doku
In der Musik-Theater-Recherche der Jungen Oper in Stuttgart geht es um Schönheitsideale und das Patriachat – genauer gesagt, den männlichen Blick auf den weiblichen Körper. Kann man diesem Blick entkommen und sich frei machen von gesellschaftlichen Zwängen in einer Welt voller Fitness, Filler und Filter? Wie bewegt man sich als Frau in einer männlich domnierten Welt?
https://www.arte.tv/de/videos/131048-000-A/musiktheater-haesslich-as-fuck-in-stuttgart/

Gespräch mit Nils Corte
Mit Nürnberger Experten: Bayreuth schmiedet zum 150. Jubiläum den ersten KI-Ring der Welt
Nürnberg/ Bayreuth – Die Bayreuther Festspiele werden 150 Jahre alt – und wagen Nie-Dagewesenes: Erstmals wird ein 16-stündiger „Ring“ komplett von Künstlicher Intelligenz gesteuert. Einer der Experten arbeitet am Staatstheater Nürnberg, er erklärt das komplexe Projekt.
Bayreuther KI-Ring 2026: Gespräch mit Nils Corte aus Nürnberg, der das Projekt mit steuert

CD/ Blu-Ray-Besprechung
Menschen bekommen Gesichter – Die CD „Where To From“ von Hildur Guđnadóttir entführt in intime Seelenlandschaften
Der Name der isländischen Cellistin und Komponistin Hildur Guđnadóttir dürfte hierzulande noch wenigen bekannt sein, aber ihre Musik zur Comic-Verfilmung von „Joker“ von 2019, für die sie den Oscar für die beste Filmmusik erhielt, hat dann doch ein breiteres Publikum in den Ohren. Klassikbegeisterte Kinogänger erinnern sich an ihre Musik zum Film „Tár“ von Todd Field aus dem Jahr 2022. Ihre CD „Where To From“ schlägt deutlich leisere Töne an.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Resonanzen eröffneten mit Jahreszeiten der verhuschten Töne
Das Festival begann mit einem durchwachsenen Abend rund um Stargast Jordi Savall
DerStandard.at.story.resonanzen

Resonanzen: Auftakt zur Erinnerung an Vivaldis Waisenkinder (Bezahlartikel)
Jordi Savall eröffnete das Festival für Alte Musik im Konzerthaus.
Kurier.at.resonanzen

Meister Savall & seine gesammelten Vivaldi-Damen
Zur Resonanzen-Eröffnung erklangen die wahrlich unverwüstlichen„Vier Jahreszeiten“. Das Festival steht heuer unter dem Motto „Les femmes“ (die Frauen) und läuft noch bis 25. Jänner.
https://www.krone.at/4018570

Wien/ Musikverein
Philharmoniker und Harding: Richard Strauss‘ Schwerenöter im Ekstaselärm
Die Wiener spielte im Musikverein auch Haydn
DerStandard.at.story.ekstaselaerm

Linz
Da schläft garantiert keiner: In Linz wird „Turandot“ zum Ereignis
Enrico Calesso leitet das Bruckner Orchester fulminant, Jasmina Hadžiahmetović gelingen für Puccinis letzte Oper eindrückliche Bilder
DerStandard.at.story.turandot.in.linz

Salzburg
Las Vegas goes Antike
Im Sommer bei den Festspielen war es ein dunkles Machtspiel im Betonbunker. Im Winter im Landestheater ist Georg Friedrich Händels Giulio Cesare in Egitto – eine durchaus polarisierende groteske Produktion – in der mafiösen Glückspielszene im Las Vegas der Siebziger angesiedelt. Selten so viel gelacht in einer Opera seria!
Drehpunkt.Kultur.atgiuliocesare

Familienfehde hält Barenboim von Festspielen fern
Familiäre Sorgen treiben den Star-Dirigenten um. Sein Sohn engagiert sich öfter als kontroverser Aktivist anstatt als Geiger in seinem Orchester. Einen Auftritt bei den Salzburger Festspielen wird es für den beliebten Dirigenten und seine Musiker heuer nicht geben. Seite an Seite bereisten Star-Dirigent Daniel Barenboim und sein Sohn und Geiger Michael Barenboim einst die Welt. Viel bejubelte Tourneen mit dem gemeinsamen West-Eastern Divan Orchestra führten die beiden Musiker jüdischer Herkunft rund um den Globus. Damit ist nun aber Schluss. Denn anstatt sanfter Geigenklänge trägt Barenboim Junior derzeit lieber radikale politische Parolen vor.
https://www.krone.at/4018676

Frankfurt
Premieren am Jahresbeginn: Hessens Opern führen unerhörte Werke auf (Bezahlartikel)
Judith Kerrs „Chronoplan“ oder Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ gehören zu den ungewöhnlichen Opern, die man in Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und Darmstadt jetzt entdecken kann.
Frankfurter.Allgemeine.net.unehoerteWerke

Joshua Bell in der Alten Oper Frankfurt – Wie schön die Erde sein könnte
Die Academy of St Martin in the Fields mit ihrem Leiter Joshua Bell in der Alten Oper Frankfurt.
FrankfurterRundschau.de.joshua.bell

Hamburg
Ins Unhörbare hineinlauschen
Christoph Marthaler inszeniert einen Abend mit Musik des Sinfonikers Gustav Mahler – in Zimmerlautstärke an der opera stabile der Staatsoper Hamburg. Wir lernen darin: Trotz allem Trostlosen muss man nicht die Heiterkeit verlieren.
Diedeutschebuehne.de.marthaler.hamburg

Rostock
In Rostock fährt „Don Giovanni“ Vespa
Eigentlich spielt die Oper in Spanien. Regisseur Daniel Pfluger ließ sich für diese Inszenierung von Mozarts Klassiker jedoch von der „Dolce Vita“-Zeit der 50er-Jahre in Italien inspirieren. Am Samstag war Premiere am Rostocker Volkstheater.
Ndr.de.rostock.dongiovanni

Karlsruhe
Love of my life, you’ve hurt me
Christoph von Bernuth inszeniert am Badischen Staatstheater die Karlsruher Erstaufführung von Missy Mazzolis „Breaking the Waves“. Das Stück ist eine Adaption des gleichnamigen Films von Lars von Trier, die aber an die Unbedingtheit der Vorlage nicht herankommt, auch wenn es gut gemacht ist.
Diedeutschebuehne.de.karlsruhe

Zürich
Ein Konzertflügel als Star: Sir András Schiff weiht einen Steinway der besonderen Art ein
Die Geschichte kann man im Magazin der Tonhalle-Gesellschaft Zürich nachlesen. Der Steinway, den der Dirigent und Pianist Georg Solti besaß, war nicht irgendein Steinway, sondern einer, der von Angelo Fabbrini, dem offiziellen Steinway-Vertreter in Pescara, für den Maestro ad personam eingerichtet wurde. Nach Soltis Tod ging der Fabbrini-Flügel in den Besitz der Solti Foundation über, die daraufhin nach einer geeigneten Verwendung Ausschau hielt. Fündig wurde man schließlich nicht in Budapest oder New York, sondern in Zürich. Hierher war Solti 1939 geflohen, und zur Tonhalle pflegte er bis zu seinem Tod enge Beziehungen. Die entscheidende Rolle bei der Auswahl spielte dabei der Pianist Sir András Schiff
bachtrack.com.de.andras.schiff

Basel
„Vom Zuhören verstehen wir als Orchester viel“
Markus Poschner spricht über seine neue Basler Klangfamilie, die Liebe zur Musik Gustav Mahlers und die gesellschaftliche Relevanz klassischer Konzerte.
https://www.concerti.de/interviews/markus-poschner-2026/

Feuilleton
Zauberflöte vs.Zeitgeist: Was tun mit problematischen Texten in der Oper?
Mozarts „Zauberflöte“ gehört zu den meistgespielten Opern überhaupt. Doch im Libretto tauchen immer wieder Formulierungen auf, die unangenehm und aus der Zeit gefallen wirken. Sollte man problematische Passagen ändern oder aushalten? Tamino und Papageno sprechen von „geschwätzigen Weibern mit Weibersinn“. Monostatos singt, „dass ein Schwarzer hässlich ist“. Solche Stellen irritieren heute das Publikum, das sensibler auf Sexismus, rassistische Stereotype oder Ausgrenzung schaut. Es entsteht eine Debatte, die sich oft zuspitzt: Sollte man problematische Passagen ändern oder aushalten? Solche Momente gibt es natürlich nicht nur bei Mozart. Viele Werke aus dem Opernkanon tragen Sprache, Rollenbilder und Denkmuster aus ihrer Entstehungszeit wie einen alten Mantel. Doch gerade die „Zauberflöte“ eignet sich als Beispiel besonders gut, weil sie gleich mehrere dieser Reibestellen bündelt und verschiedene Antworten darauf möglich macht.
BR-Klassik.de.aktuelles.zauberfloete

Jubiläum
Christoph Prégardien  wird 70: Präzise, aber nie gespreizt (Bezahlartikel)
Er erzählt durch seine Stimme, statt Gefühle auszuquetschen. Er artikuliert fein, ohne zu dozieren. Der Tenor Christoph Prégardien steht völlig außer Konkurrenz durch sein Können. Jetzt wird er siebzig.
FrankfurterAllgemeine.net.pregardien

Iván Fischer wird 75: Dieser Dirigent ist nicht zu bremsen
Iván Fischer ist ein echtes Multitalent: Dirigent, Komponist, Musiker und Opernregisseur. Am 20. Januar wird er 75 Jahre alt. Und hat in seinem neuen Lebensjahr viel vor.
BR-Klassik.de.ivanfischer

Links zu englischsprachigne Artikeln

Wien

Vienna Philharmonic at the Musikverein – Daniel Harding conducts Haydn’s ‘La passione’ (Symphony 49) & Richard Strauss’s Don Juan and – with Péter Somodari – Don Quixote.
Live relay on Österreich 1
colins.columne.vienna.philharmonic

Bamberg
Lise Davidsen, Anja Mittermüller, Gerald Finley Among 2026 International Classical Music Awards Winners
operawire.com.lise

Madrid
Teatro Real de Madrid 2025-26 Review: Carmen (Cast A)
https://operawire.com/teatro-real-de-madrid-2025-26-review-carmen-cast-a/London

Death of Gesualdo review – a creepy and compelling combination of beauty and horror

St Martin-in-the-Fields, London The twisted life and sublime music of the murderous Renaissance composer is examined with style
TheGuardian.com.music.deathofgesualdo

Death of Gesualdo, Gesualdo Six, St Martin-In-The-Fields review – a dark treat for sombre times
TheArtsdesk.com.gesualdo

Another fine, perceptive recital in Tim Horton’s Chopin series at Wigmore Hall
seenandheard.international.com.another.fin

New York
I wanna be the one to walk in the sun
Two recent Paminas feature in concerts at Lincoln Center and Carnegie Hall.
https://parterre.com/2026/01/18/i-wanna-be-the-one-to-walk-in-the-sun/

Chicago
Q & A: Cecilia Molinari on Her Lyric Opera of Chicago Debut, Bel Canto & ‘Così fan tutte’
operawire.com.cecilia

Los Angeles
Stealing fire
Esa-Pekka Salonen and The Los Angeles Philharmonic serve a feast for all five senses.
https://parterre.com/2026/01/18/stealing-fire/

Sydney
Turandot as psychological landscape in Ann Yee’s Opera Australia staging
bachtrack.com.de.turandot

Ballett / Tanz

Berlin/Admiralspalast
„Daran erinnern, dass die ukrainische Kultur existiert“: Ballett aus Kiew zu Gast im Admiralspalast in Berlin
(Bezahlartikel)
Seit Beginn des Krieges haben sich zahlreiche ukrainische Kulturschaffende den Streitkräften ihres Landes angeschlossen. Nicht alle sind zurückgekehrt. Mit klassischem Ballett beharrt ein Kiewer Ensemble darauf, dass es weitergeht.
Tagesspiegel.de.kiewballett

Graz
„La Divina Comedia“: Ein Tanz durchs Fegefeuer
Ein Tanzabend als Gesamtkunstwerk: Choreografin Estefania Miranda zeigt ihre Adaption von „La Divina Comedia“ erstmals in Österreich. Es ist der nächste Ballett-Triumph für Graz.
https://www.krone.at/4018630

Premiere: Tanztheater-Erfolg „La Divina Comedia“ an der Oper Graz
5Minuten.at.premiere.graz

Woolf Works‘ review — Wayne McGregor’s impassioned response to Virginia Woolf’s writing
Read our review of Woolf Works, now in performances at the Royal Opera House to 13 February.
https://www.londontheatre.co.uk/reviews/woolf-works-review-royal-opera-house

Review: Royal Ballet’s Woolf Works – Seamless Sensations of Embodied Memory
https://www.gramilano.com/2026/01/review-royal-ballet-woolf-works/

Sprechtheater

Wie André Pohl in „Die Tanzstunde“ bravourös den Buster Keaton gibt
In den Wiener Kammerspielen verkörpern er und Katharina Klar zwei Außenseiter mit Pfiff. Inszeniert hat Folke Braband
DerStandard.at.story/Tanzstunde

Ein Autist, eine Tänzerin und „Sex Machine“: „Die Tanzstunde“ in den Kammerspielen (Bezahlartikel)
Abschied mit „Save The Last Dance For Me“: André Pohl und Katharina Klar glänzen in den Kammerspielen des Theaters in der Josefstadt – in der romantischen Komödie „Die Tanzstunde“.
DiePresse.com.einautist,einetaenzerin

Der heilige Trinker auf der Flucht
Wien / Volkstheater / Ukrainomania.
Drehpunkt.Kultur.at

Film

Europäischer Filmpreis geht an „Sentimental Value“
Insgesamt sechs Auszeichnungen für Drama des norwegischen Regisseurs Joachim Trier über Vater-Tochter-Beziehung. Das Drama „Sentimental Value“ des norwegischen Regisseurs Joachim Trier über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung hat gleich sechs Europäische Filmpreise gewonnen, darunter die Auszeichnung für den besten Film. Das teilte die Europäische Filmakademie am Samstagabend in Berlin mit. Die Hauptdarsteller – der Schwede Stellan Skarsgård und die Norwegerin Renate Reinsve – gewannen beide Schauspielpreise. Trier wurde selbst auch für die beste Regie ausgezeichnet
Kurier-at. Europäischer.filmpeis

Österreich
Kino-Bilanz: „Aufputzt is’“ jetzt vor „Poppitz“ – mehr als drei Wochen nach Weihnachten
„Aufputzt is’“ erreichte Rang 2 in der ewigen Austro-Bestenliste. Publikumserfolg wird künftig aber vom Kulturministerium weniger stark gefördert.
https://kurier.at/kultur/aufputzt-is-poppitz-kino-rekord-weihnachten/403122840

Politik

John Bolton: „Wenn Trump Gewalt in Grönland einsetzt, ist die Nato am Ende“
Der frühere US-Sicherheitsberater John Bolton analysiert die Außenpolitik seines Ex-Chefs, Donald Trump: Er hält die territorialen Ansprüche auf Grönland für widersinnig, die Venezuela-Intervention für halbherzig und einen US-Angriff auf den Iran immer noch für möglich.
DiePresse.com.trump.groenland

krone.tv in Dänemark:
„Wir haben Angst und hoffen auf Europas Hilfe“
US-Präsident Donald Trump lässt im Streit um Grönland nicht locker. In den vergangenen Tagen versuchte er, die Bevölkerung der Arktisinsel mit Versprechen und Druck auf seine Seite zu ziehen – doch in Dänemark stößt das auf deutliche Ablehnung. Auch neue Zoll-Drohungen gegen EU-Staaten, die Dänemark unterstützen, sorgen für Unruhe.
https://www.krone.at/4018940

Österreich
Unmut in Regierung: Bablers „Warenkorb“ war nicht abgesprochen
Der Vizekanzler gab am Sonntag bekannt, auf welche Lebensmittel die Umsatzsteuer reduziert wird. Das Problem: Die Liste war nicht mit ÖVP und Neos akkordiert. Das Paket soll zur Gänze gegenfinanziert sein. Dazu wird erstens eine gemeinschaftliche Plastikabgabe für nicht recycelbares Plastik eingeführt. Zweitens plant die Regierung eine gemeinschaftliche Paketabgabe für Drittstaatspakete – etwa aus China. Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP), Deregulierungsstaatssekretär Josef Schellhorn (Neos) und Gesundheits-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) haben Montagvormittag noch einmal einen „Ausblick“ zur Inflationsbekämpfung gegeben.
oe24.at.inflationsabgeltung

Graz
Grazer NEOS-Chef soll Bim-Fahrer beschimpft haben
Wirbel um den Grazer NEOS-Chef Philipp Pointner: Der Gemeinderat und Spitzenkandidat für die anstehende Wahl soll vor eine Straßenbahn gesprungen sein und den Fahrer beschimpft haben, weil der ihm die Tür vor der Nase zumachte. Der pinke Boss wehrt sich gegen die Anschuldigungen.
https://www.krone.at/4019308

Wirtschaft

Klagenfurt
Beliebtes Kaffeehaus schlittert in die Pleite
Ein bekannter Gastronomiebetrieb in der Klagenfurter Innenstadt musste Insolvenz anmelden. Über die Breakfast Gastronomie A. U. GmbH wurde ein Konkursverfahren eröffnet.
oe24.at.business

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Unter’m Strich

Prozess in Eisenstadt
Und es gibt Leberkäsesemmeln bis zum Lebensende
Ein Notstandshilfebezieher, der pro Tag 7,05 Euro kassierte, stand wegen der Mieteinnahmen seines Vaters vor Gericht. Der Burgenländer soll sich zu Unrecht bereichert haben. Der 50-Jährige wurde freigesprochen und darf nun seinem „Hauptberuf Sohn“ nachgehen.
https://www.krone.at/4019660

Protest nach Finale
Senegal-Coach kommt zur PK, Journalisten hauen ab
Hintergrund: In einem hitzigen Endspiel hatte Thiaw seine Spieler nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff für Marokko aufgefordert, das Spielfeld zu verlassen, kurzzeitig stand sogar ein Spielabbruch im Raum. So weit sollte es dann doch nicht kommen, die Partie wurde nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt. Brahim Diaz trat zum Strafstoß an, scheiterte jedoch an Keeper Edouard Mendy. Wenige Minuten später schoss dessen Teamkollege Pape Gueye Senegal zum Titel.
https://www.krone.at/4019265

Wetter Österreich
Harter Winter. Eiskalt und windig bei Minusgraden – Schwere Kältewarnung für Wien
Der Winter zeigt sich in Österreich weiter von seiner frostigen Seite. Vor allem im Raum Wien und Umgebung, sowie Niederösterreich gilt eine schwere Kältewarnung. Laut GeoSphere Austria dominiert zwar vielerorts Sonnenschein, doch vor allem im Osten bleibt es bitterkalt. Für Wien, Niederösterreich und Teile Ostösterreichs gilt aktuell sogar eine schwere Kältewarnung.
oe24.at.schwere.kaeltewarnung

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. JANUAR 2026)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. JANUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Bayerische Staatsoper: Umbesetzungsmeldungen

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren: Don Giovanni am 22.1., Madama Butterfly am 31.1, 3./6.2.2026

DON GIOVANNI
In der Vorstellung am 22. Januar 2026 übernimmt Kseniya Bakhritdinova die Partie der Donna Anna anstelle von Vera-Lotte Boecker.

ksen

Kseniya Bakhritdinova
Die ukrainische Sopranistin Kseniya Bakhritdinova studierte Gesang und Klavier an der Mykola Lysenko Lviv National Music Academy in Lwiw. Von 2013 bis 2016 war sie Ensemblemitglied des Charkiwer Nationalen Akademischen Theaters für Oper und Ballett Mykola Lyssenko, bevor sie 2016 in das Ensemble der Nationaloper in Kiew wechselte. Seit 2025 ist sie Mitglied im Ensemble des Litauischen Nationaltheaters für Oper und Ballett in Vilnius. Gastengagements führte sie an die Opera Hedeland, das Musiktheater Kaunas, die Opera på Skäret, sowie zum Ravenna Festival, zum International Music Festival in Algerien, zum Mozart Opera Festival in China, Maria Bieșu Festival in Moldawien sowie zum Contrasts Festival in Polen. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Donna Anna (Don Giovanni), Desdemona (Otello), Tatjana (Eugen Onegin), Liù (Turandot), Cio-Cio-San (Madama Butterfly), Fiordiligi (Così fan tutte), Minnie (La fanciulla del West), Amelia (Un ballo in maschera) sowie die Titelpartien in Aida und Iolanta. In der Spielzeit 2025/26 gibt sie ihr Debüt als Donna Anna an der Bayerischen Staatsoper.

Zur Vorstellung

MADAMA BUTTERFLY
In den Vorstellungen am 31. Januar, 3. und 6. Februar 2026 übernimmt Ivo Stanchev die Partie des Onkel Bonzo anstelle von Le Bu.
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Neapel: NABUCCO in prominenter Besetzng 

Debutto per Ludovic Tézier e Marina Rebeka nei ruoli di Nabucco e Abigaille, in scena con Piero Pretti (Ismaele), Michele Pertusi(Zaccaria), Cassandre Berthon (Fenena), Lorenzo Mazzucchelli (Il gran Sacerdote), Francesco Domenico Doto (Abdallo), Caterina Marchesini (Anna).
Sul podio del Teatro San Carlo, il Maestro Riccardo Frizza diri Orchestra e Coro preparato da Fabrizio Cassi.
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Freiburger Barockorchester eröffnet Konzertjahr 2026 im Schloss Esterházy

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Copyright: wearegiving.jpg

Mit kräftigem Applaus wurde vergangenen Samstag das Konzertjahr 2026 im Schloss Esterházy in Eisenstadt eingeläutet. Gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Gottfried von Goltz eröffnete Nicolas Altstaedt als Solist am Cello die diesjährige classic.Esterhazy Konzertreihe.

Erfolgreiches Konzert zum Jahresbeginn 

Knapp zwei Wochen nach Jahreswechsel öffnete der Haydnsaal im Schloss Esterházy für das kommende Konzertjahr feierlich seine Türen. Gestartet wurde der musikalische Abend mit Joseph Haydns Sinfonie Nr. 52 in c-Moll aus dessen „Sturm und Drang“-Periode. Anschließend erklang das Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur von Antonín Kraft. Das Grande Finale bildete Mozarts meisterhafte „Prager Sinfonie“.

„Mit viel Energie und neuer Motivation sind wir in das Konzertjahr 2026 gestartet. Einen besseren Auftakt als mit Nicolas Altstaedt und dem Freiburger Barockorchester im Haydnsaal hätte es kaum geben können. Voller Vorfreude blicken wir nun den zahlreichen inspirierenden und kunstvollen Momenten entgegen, die dieses Jahr bereithält“, so Rico Gulda, Generalintendant der Esterhazy Privatstiftung.

Kommende musikalische Glanzpunkte 

Das nächste Highlight der diesjährigen musikalischen Darbietungen im Schloss Esterházy lässt nicht lange auf sich warten: Vom 20. bis 22. März findet in Eisenstadt bereits zum vierten Mal das Streichquartettfestival quartetto plus statt. Internationale Quartette wie Opus13 und das Isidore String Quartet präsentieren musikalische Meisterleistungen aus den unterschiedlichsten Epochen. Ebenfalls live zu erleben wird ein Quartett sein, welches aus der europaweiten Plattform zur Förderung junger Streichquartette MERITA entstanden ist, das Sonoro Quartet.

Mit dem Europakonzert der Berliner Philharmoniker am 1. Mai im Haydnsaal gastieren Spitzenmusikerinnen und -musiker in Eisenstadt, welche das musikalische Erbe von Haydn, Strawinski, Tschaikowski und Beethoven vor Ort und im Rahmen einer TV-Übertragung auf ZDF und ARTE darbieten werden.

Am 10. Mai begeistert Eva Gevorgyan am Klavier gemeinsam mit dem Chamber Orchestra of Europe beim Konzert zum Muttertag im Schloss Esterházy. Erklingen werden Haydns „Abschiedssinfonie“, Chopins Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 und Felix Mendelssohn Bartholdy „Schottische“ Sinfonie Nr. 3.

Vom 18. bis 21. Juni feiert heuer das Chorfest im Schloss Esterházy Premiere. Beginnend mit einem Workshop für Jugendliche mit Johannes Hiemetzberger und dem Chorus sine nomine, einem Konzert des Chorus Juventus mit dem Pannonischen Jugendorchester und dem Abschlusskonzert am 20. Juni mit dem finnischen Vokalensemble Rajaton bietet dieses Fest eine Bandbreite musikalischer Exzellenz für erfahrene und neugierige Musikbegeisterte.

Auch dieses Jahr lädt Intendant Julian Rachlin zum HERBSTGOLD – Festival nach Eisenstadt ein: Anlässlich von zehn Jahre HERBSTGOLD – Festival und fünf Jahre Intendanz Julian Rachlin gastieren von 16. bis 26. September erneut Musikerinnen und Musiker aus aller Welt im Haydnsaal. Startenor Rolando Villazón, Cellist Pablo Ferrándes, Pianistin Gabriela Montero und Julian Rachlin selbst sowie viele Künstlerinnen und Künstler mehr, verzaubern auf einer Reise zwischen Intimität und Weltbühne die musikalische Wahrnehmung der Besucher und Besucherinnen.

Den musikalischen Abschluss gestaltet in diesem Jahr die Pannonische Weihnachtsgala unter der künstlerischen Leitung von Ferry Janoska. Gemeinsam mit prominenten Gästen darf hier das musikalische Jahr 2026 gefeiert und zugleich auf die vorweihnachtliche Zeit eingestimmt werden.

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Musikverein für Steiermak/ Graz: Pressestimmen zum Jonas Kaufmann-Liederabend
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Foto: Musikverein Graz
Kleine Zeitung

Graz, am 16.01.2026

Musikverein Graz

Eine samtene Stimme klagt an
Jonas Kaufmann war nach zwölf Jahren wieder für einen Liederabend in Graz

Mehr als 40 Liederabende hat der Pianist Helmut Deutsch im Grazer Stefaniensaal begleitet, der dritte mit Jonas Kaufmann war dem 80. Geburtstag des Wiener Ausnahmekönners im vergangenen Dezember gewidmet. Im Gepäck hatte das Duo Lieder vom letzten gemeinsamen Album, das Robert Schumann gewidmet ist. Unter den Fittichen von Deutsch ist Jonas Kaufmann zu einem wunderbaren Liederinterpreten gereift, das Schumann-Doppelalbum ist gemeinsam mit dem Liszt-Album von 2021 wohl die überzeugendste Liedplatte des deutschen Tenors.
Im Konzert singt Kaufmann Schumanns „Dichterliebe“-Zyklus nicht ganz so raffiniert wie im Aufnahmestudio: Klang und Ausdruck sind nicht so variabel, Kaufmann bewegt sich live nicht auf doppeltem Boden, unmittelbarer, direkter ist seine Auseinandersetzung. Der Ernst von „Im Rhein, im heiligen Strome“ ist nicht ironisch gebrochen, der Phrase „dem bricht das Herz entzwei“ am Ende von „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ fehlt die Distanz, sie wird zur emotional aufwühlenden Anklage.
Von ein paar zerdrückten und kehligen Tönen, von ein paar groben Körnern in der samtigen Textur des Timbres abgesehen, ist Kaufmann sängerisch noch immer ausgezeichnet beieinander: Der Kontrast zwischen den Bronzetönen in der Mittellage und der honigsüßen, von der Kopfstimme dominierten Höhe ist reizvoll wie eh und je. Und Kaufmann kann natürlich auch opernhaft voll aussingen. Das merkt man in den dramatischen Szenen der „Tre Sonetti di Petrarca“ von Franz Liszt, mit denen das Duo den zweiten Teil begann. „Vergiftet sind meine Lieder“ ist von heldentenoralen Anwandlungen geprägt; und der schwerere, auch parfümiertere Klang von Liszts Vertonungen passt doch besser zu Kaufmanns Stimme.
Dass er aber auch eine musikalische Silberstiftzeichnung wie Robert Schumanns „Mondnacht“ tadellos hinbekommt, zeigte er im Zugabenteil.

Martin Gasser

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Foto: Musikverein Graz

Kronen Zeitung Steiermark

Graz, am 16.01.2026

Gerade führ der Weg ans Ziel

Grazer Musikverein: Ein schnörkelloser Liederabend mit Tenor Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch am Klavier im Stefaniensaal

Wenn man den Schnickschnack weglässt, bleibt das Wesentliche. Jonas Kaufmann, 56-jähriger Startenor, hat diese Erkenntnis wohl verinnerlicht, als er mit Robert Schumanns „Dichterliebe“ auf die Bühne des Stefaniensaals tritt. Von expressiver Tobsucht, doppeltem Boden oder böser Ironie handelt der romantische Liederzyklus bei ihm nicht. Statt jede Nuance auszuloten, schreitet der Sänger geradlinig, aber auch sublim durch die kurzen Kunststücke. Heines „Dichter“ ist bei ihm kein junger, liebeskranker Ritter, sondern ein erfahrener, stoischer Veteran, der Schrammen davongetragen hat. Mancher schwache oder gestauchte Ton ist da mitinbegriffen – Mühen des Wegs, die bei Kaufmann in die Reife des Charakters einfließen.
Wenn nach der Pause dank faszinierend jenseitiger Höhen im dritten „Petrarca-Sonett“ von Liszt eine milde Sonne aufgeht, ist von Mühe ohnehin nicht mehr zu reden. Zum einen legt Pianist Helmut Deutsch hier über das ganze Konzert große Weisheit in die Tasten. Die Liszt-Zwischenspiele des 80-Jährigen sind klangfarbliche Traumsequenzen, bei Schumann kann seine Begleitung auch einzelne Töne zu tiefschürfenden Bedeutungsträgern machen. Zum anderen nutzt Kaufmann in den längeren, kräftigeren Liszt-Stücken doch noch alle Mittel, die er zur Charaktermodellierung beherrscht: Abgründe des Lebens verbildlichen die „Drei Zigeuner“, das Übertreten von Zauber zu Schrecken die „Loreley“. Es sind große Bühnenmomente.

Felix Jureček
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Künstlernachrichten (Agentur Balmer & Dixon) Ausgewählte Nachrichten für Februar 2026 (in alphabetischer Reihenfolge):

Simon BAILEY singt sein Rollendebüt als Captain Balstrode in Brittens PETER GRIMES an der Opera North, Leeds. Garry Walker steht am Pult und Phyllida Lloyd führte Regie. Termine: 13./19./21. Februar.

Chao DENG wird am 15. und 26. Februar als Lord Cecil in Donizettis MARIA STUARDA an der Hamburger Staatsoper zu erleben sein. Die Produktion von Karin Beier steht bis im März auf dem Spielplan. Es dirigiert Stefano Montanari.

Claude EICHENBERGER singt Marcellina in Mozarts NOZZE DI FIGARO an den Bühnen Bern. Termine: 15./24./26. Februar. Musikalische Leitung: Clément Lonca, Regie: Marco Štorman. Weitere Vorstellungen bis Mai.

Cornel FREY geht mit Loriots RING AN 1 ABEND auf Tournee mit der Staatskapelle Weimar. Unter der Leitung von Heiko Mathias Förster singt er Mime und Loge. Daten: 1.2. Nürnberg; 3.2. Coesfeld; 4.2. Hamburg; 9.2. Berlin; 10.2. Frankfurt; 11.2. Stuttgart; 12.2. München Am 22. Februar ist er nochmals Mime, diesmal in einer konzertanten Version von Wagners SIEGFRIED in der Stadthalle Wuppertal. Patrick Hahn steht am Pult vor dem Sinfonieorchester Wuppertal.

Dimitry IVASHCHENKO kann am 6./8./24./26. Februar an der Komischen Oper Berlin als Pope in Schostakowitschs LADY MACBETH VON MZENSK erlebt werden. Regie: Barrie Kosky. Dirigat: James Gaffigan.

Marco JENTZSCH ist am 5. Februar nochmals Herodes in Strauss’ SALOME an der Lettischen Nationaloper. Die Inszenierung stammt von Alvis Hermanis und wird von Mārtiņš Ozoliņš dirigiert.

Torben JÜRGENS singt den Hans Foltz in Wagners MEISTERSINGER VON NÜRNBERG an der Staatsoper Stuttgart. Termine: 7. und 15. Februar. Cornelius Meister hat die musikalische Leitung und Elisabeth Stöppler führte Regie. Im März stehen weitere Vorstellungen auf dem Spielplan.

Johannes KAMMLER ist am 5. Februar ein letztes Mal in dieser Spielzeit an der Staatsoper Stuttgart als Don Giovanni in Mozarts gleichnamiger Oper zu erleben. Dirigat: Cornelius Meister; Inszenierung: Andrea Moses.

Michael KUPFER-RADECKY tritt als Wotan/Wanderer am Theater Kiel in Loriots RING AN EINEM ABEND auf. Termine: 5./8./27. Februar. Frank Beermann wird dirigieren. Die Aufführungen laufen bis April. Am 22. Februar ist der Künstler erstmals Wanderer in einer konzertanten Version von Wagners SIEGFRIED in der Stadthalle Wuppertal. Patrick Hahn steht am Pult vor dem Sinfonieorchester Wuppertal.

Lena KUTZNER feiert am 13. Februar am Staatstheater Meiningen die Premiere von Hindemiths CARDILLAC. Die Künstlerin singt ihr Rollendebüt als Cardillacs Tochter. Die musikalische Leitung hat Killian Farrell. Diese Produktion von Giulia Giammona steht bis im Juni auf dem Spielplan. Die Künstlerin ist ausserdem Donna Elvira in Mozarts DON GIOVANNI, ebenfalls am Staatstheater Meiningen. Regie: Hinrich Horstkotte. Dirigat: Killian Farrell. Daten: 25. und 28. Februar.

Matthias LIKA kann am 27. Februar Premiere von JC Bachs Oper ZANAIDA feiern. Er singt zum ersten Mal den Mustafa am Hans Otto Theater in Potsdam. Vorstellungen gibt es bis im März. Johanna Soller steht am Pult vor der Kammerakademie Potsdam.

Polina PASTIRCHAK ist am 21. und 26. Februar als Donna Anna in Mozarts DON GIOVANNI an der Semperoper Dresden zu erleben. In dieser Inszenierung von Andreas Kriegenburg hat Gulio Cilona die musikalische Leitung. Termine bis im März.

Margaret PLUMMER singt am 3./6./12./15./17./19./22./25./26./28. Februar den Hänsel in Humperdincks HÄNSEL und GRETEL am Sydney Opera House. Das Opera Australia Orchestra spielt unter der Leitung von Tahu Matheson. Regie führte Elijah Moshinsky.

Jordan SHANAHAN ist Kurwenal in Wagners TRISTAN UND ISOLDE am Nationale Opera und Ballet Amsterdam in einer Inszenierung von Pierre Audi und Lisenka Heijboer Castañón. Am Pult steht Tarmo Peltokoski. Termine: 8./11./14./17./20./23. Februar.

Alma Ruoqi SUN singt die Königin der Nacht in Mozarts ZAUBERFLÖTE an der Staatsoper Stuttgart. Riccardo Bisatti steht am Pult. Die Oper wurde von Barrie Kosky und Suzanne Andrade inszeniert. Aufführungen: 10./12./16./21. Februar.

Matthew TOOGOOD dirigiert am 15. und 27. Februar nochmals das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck im Landestheater in Strauss’ FLEDERMAUS. Die Inszenierung stammt von Jasmina Hadžiahmetović.

Katrin WUNDSAM kann am 12. und 13. Februar in der Tonhalle St. Gallen erlebt werden. Sie wird Mahlers LIED VON DER ERDE unter der Leitung von Modestas Pirenas aufführen.

Lukasz ZALESKI singt am 12. und 14. Februar die Titelrolle in Gounods FAUST in einer Inszenierung von Karolina Sofulak an der Opera Poznan. Antonello Allemandi steht am Pult.

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