Nabucco Anna Netrebko © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 1. MÄRZ 2026
Netrebko als rachsüchtige Tochter: „Nabucco“ an der Staatsoper (Bezahlartikel)
Anna Netrebko sang ihre erste Abigaille an der Wiener Staatsoper. Ein beachtliches, aber nicht restlos überzeugendes Debüt an einem insgesamt recht farblosen Abend.
DiePresse.com
Abigaille ist keine Idealpartie für La Netrebko
Viele Buhs für Anna Netrebko und Kollegen! Das Wiener Rollendebüt der Sopranistin als böse, machthungrige Königstochter in Verdis „Nabucco“ wurde alles andere als ein Fest. Wenn die Netrebko in der Staatsoper auftritt, darf draußen die kleine Demo nicht fehlen! Dem Publikum ist’s egal. Aber die Sänger irritiert das vielleicht. Der erste Akt von Verdis „Nabucco“ wirkte nervös, ohne Impetus: der Chor der Hebräer verschleppt, Alexander Vinogradovs Arie des Zaccaria „Sperate, o figli“ stimmlich unbefriedigend.
krone.at
Lübeck/Theater
„…ich werde dich zwingen, die Bestimmung zu ertragen“ – Die Lübecker „Carmen“ wird immer besser!
Auch in der zweiten Spielzeit füllt die „Carmen“-Inszenierung von Philipp Himmelmann das große Haus des Lübecker Theaters. Und wieder gab es begeisterte Bravo-Rufe, stehende Ovationen und mehrfachen Szenenapplaus. Die entschlackte, auf einen Femizid-Krimi reduzierte Produktion ist unglaublich mitreißend – am 27. Februar 2026 erschien dieses Beziehungsdrama in der 11. Vorstellung sogar noch packender als bei der Premiere.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Bremen/Konzerthaus „Die Glocke“
Peltokoski und Lozakovich: Zwei Stars, die mit reifen Darbietungen begeistern
Die Konzertankündigung „Junge Weltstars“ weckt hohe Erwartungen. Dabei stellt sich weniger die Frage nach fachlichen und spieltechnischen Qualitäten; denn dabei kann man zweifellos von einem Höchstmaß ausgehen. Ob dies allerdings auch mit gleichermaßen ausgeprägter künstlerischer Reife einhergeht, ist nicht selten ungewiss.
Nicht so beim 25-jährigen Tarmo Peltokoski. Und schon gar nicht in Bremen, wo er, als Dirigent der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen anfangs eher noch wie ein Kuriosum beäugt, das Publikum bereits diverse Male begeistern konnte als ebenso verlässlicher wie aufregender Interpret.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
Hamburg/Staatsoper
Das ist kein Belcanto, der vom Sitz reißt
Donizettis Oper „Maria Stuarda“ erfordert für die Partie der Maria außerordentliche Fähigkeiten, vor allem eine schöne, weiche Stimme mit Koloraturfähigkeit und Höhenglanz, über die in der Premierenserie im März letzten Jahres die Sopranistin Ermonela Jaho verfügte. Mariangela Sicilia hatte gestern eine solche nicht und ihr Sopran unterschied sich vom Timbre her leider auch nur wenig von jenem der Elisabetta. In der Höhe verschärfte sich Sicilias Stimmklang, ihr Sopran begann sich zu verengen und leicht zu flackern.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Berlin
Porträt einer außergewöhnlichen Frau: Oper „Zanaida“ in Potsdam (Podcast)
In der Friedenskirche am Eingang des Parks Sanssouci hatte am Freitag die Potsdamer Winteroper Premiere. Dieses Jahr zeigen Kammerakademie und Hans Otto Theater „Zanaida“ von Johann Christian Bach aus dem Jahr 1763.
inforadio.de
Versuch einer Abrechnung
Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt Hans Werner Henzes sehr deutsche 9. Sinfonie. Eine neunte Sinfonie zu schreiben, ist für viele Komponisten etwas Besonderes. Beethovens Monumentalwerk, das mit Einbeziehung von Gesangssolisten und Chor die Grenzen der Gattung erweiterte, gibt die Bedeutung dieser Nummer vor. Man kann – wie Dmitri Schostakowitsch mit seinem kaum halbstündigen, schlank instrumentierten Beitrag – einen Gegenentwurf wagen. Zahlreicher sind die Versuche, eine Sinfonie zu schreiben, die die vorangegangenen acht an innerem und äußerem Gewicht übertrifft.
jungewelt.de
Wien/Staatsoper
Sa., 28. Februar 2026: Georges Bizet, Carmen
Aufgrund der kritischen Berichte zu den bisherigen Aufführungen der „Carmen“-Vorstellungsserie, deren dritte von vier Vorstellungen ich heute besuchte, waren meine Erwartungen recht niedrig. Und, siehe da, ich wurde angenehm überrascht: Vor allem galt die Überraschung der Interpretin der Titelrolle, denn die mir unbekannte Victoria Karkacheva bot eine sehr gute Leistung (abgesehen von ihren ersten Tönen): Ihre Stimme ist in allen Lagen klangvoll, und sie legte die Rolle stimmlich und auch darstellerisch gepflegt (nämlich nicht ordinär) an.
forumconbrio.com
Wien
Personalabbau bei den Vereinigten Bühnen: Sind die fetten Jahre vorbei?
Der Bühnenverband der Stadt Wien schließt nicht nur die Kammeroper, sondern baut auch Personal ab. Das Musical-Orchester schrumpft ebenfalls. Es gab Zeiten, da war fehlendes Geld nicht das Problem der Vereinigten Bühnen Wien (VBW). Man denke etwa an die frühen Nullerjahre und an das Musical Barbarella: Nach der Uraufführung lud das Rathaus zu einer Premierenfeier, die in den Weiten des Festsaals fast kostspieliger anmutete als die Bühnenausstattung. Dass es dem „Space-Musical“ selbst an Strahlkraft fehlte, verkam in all der Prachtentfaltung zur Marginalie.
DerStandard.at
Salzburg
Debatte um Festspiele: Das sagt Babler
Der Kulturminister steht hinter der Entscheidung des Festspielkuratoriums. „Zuvorderst geht es um das Wohl der Festspiele“, sagt Babler. „Fairness und ein respektvoller Umgang sind für mich ein wichtiges Element im Kunst- und Kulturbetrieb. Das ist auch als Bedingung für die Vertragsverlängerung von Intendant Hinterhäuser formuliert. Das Kuratorium sieht das offenbar nicht als gegeben an. Wie mir berichtet wurde, hat das Kuratorium Herrn Intendant Hinterhäuser ein Angebot unterbreitet, zu dem das Kuratorium bis 20.3. eine Antwort erwartet. An dem Tag wird die heute unterbrochene Sitzung fortgesetzt“, so Babler in seiner Stellungnahme gegenüber der APA.
oe24.at
München
„Jeder Einzelne macht den Unterschied“
David Afkham verabschiedet sich nach zwölf Jahren als Chefdirigent des Spanischen Nationalorchesters mit einer großen Tournee, die ihn auch durch Bayern führt.
BR-Klassik.de
München / Köln
Bechers Bilanz – Februar 2026: Das Gift, die Umarmung, der Tanz
Wer das Gift in aktuellen Kultur-Diskursen beklagt, sei an den Uraufführungsskandal von Hans Werner Henzes „Das Floß der Medusa“ erinnert. Mit welcher Wut und Häme nicht nur FAZ und Spiegel, sondern auch links positionierte Autoren über Henze herfielen, weil er politische Haltung durch musikalisch tradierte Zeichenhaftigkeit ausdrücken und sich nicht in Abstraktion verlieren wollte, beweist die Unversöhnlichkeit des Dialoges schon in den 1960er-Jahren. Henze war danach für viele Jahre in der BRD abgemeldet.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Berlin/Boulez-Saal
Andrè Schuen und Daniel Heide überzeugen mit einem ungewöhnlichen Liedprogramm
Nach anfänglichen Bedenken erweist sich der Pierre-Boulez-Saal inzwischen als nahezu perfekter Raum für eine so intime Kunst wie den Liedgesang, ein gelungener Gegenentwurf zu dem konzeptionell gescheiterten Kammermusiksaal der Philharmonie.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Augsburg
„Dreigroschenoper“ in Augsburg: Stumpfe Krallen der Hyänen
Bertolt Brechts populärstes Werk „Die Dreigroschenoper“ eröffnete das diesjährige Brechtfestival. In der Regie von Sapir Heller erwies sich die Kapitalismuskritik des Stücks am Staatstheater Augsburg jedoch als zahnlos, obwohl der brutale Überlebenskampf in der Tierwelt als Inspirationsquelle diente.
BR-Klassik.de
Zürich
Tonhalle Zürich: Recital mit Benjamin Bernheim
Im Rahmen der Konzertreihe Meisterinterpreten kam man an diesem Abend in den Genuss eines Recitals mit dem sympathischen Tenor Benjamin Bernheim und seiner Klavierpartnerin Edwige Herchenroder
Opernmagazin.de
Budapest
Klassische Oper online zugänglich
Zum ersten Mal sind mehr als 10.000 Seiten Quellenmaterial zu Ferenc Erkels Oper „István király“ (König Stefan) frei im Internet verfügbar. Die Staatsoper und die Nationalbibliothek machen gemeinsam zentrale Dokumente der ungarischen Operngeschichte zugänglich
budapester.hu
Links zu englischsprachigen Artikeln
London
Interview With Robin Norton-Hale, CEO and Artistic Director of English Touring Opera
northernartsreview.co.uk
RPO/Edusei/Masabane Cecilia Rangwanasha review – the makings of a classic Strauss
South African soprano Rangwanasha proved she is the real deal in a performance of Strauss’s Four Last Songs that’s let down by the RPO’s oddly pinched, poorly tuned backing
TheGuardian.com
Dublin
Irish National Opera 2025-26 Review: The Cunning Little Vixen
A Largely Underwhelming Staging Saved by Charlotte Corderoy’s Compelling Musical Direction
operawire.com
New York
Mäkelä and the Chicago Symphony present two fin-de-siècle heroes at Carnegie Hall
seenandheard-international.com
Anita Rachvelishvili & Maria Kostraki to Headline Greek National Opera’s Carnegie Hall Debut
operawire.com
Washington
Jonathan Tetelman Withdraws from ‘Il Trittico’ with National Symphony Orchestra
operawire.com
Boston
Adès returns to lead Boston Symphony in a vibrant season highlight
bostonclassicalreview.com
Norfolk
Oh, Mary Jane!
Jake Heggie and Gene Scheer’s Grammy-winning Intelligence makes a largely successful East Coast debut at Virginia Opera.
parterre.com
Tokyo
A Revelation of Restraint: Rigoletto at the New National Theatre Tokyo
operatoday.com
Adelaide
Castellucci’s Bluebeard set for Adelaide in 2027 Presented alongside Verdi’s AIDA, Romeo Castellucci’s staging of Bartók’s Bluebeard’s Castle will be a keystone of the 2027 Adelaide Festival.
limelight-arts.com.au
Recordings
Harnoncourt: Mendelssohn, Wagner, Schumann album review – revelatory readings from the late revolutionary This 1999 live recording captures the late conductor’s radical ear in bracing Mendelssohn, gossamer Wagner and a luminous Liebestod – from Violeta Urmana
TheGuardian.com
Rock/Pop/Song Contest
Österreich
Mehr Glamour für die ESC-Acts
Die Show war zwar nicht revolutionär, aber besser als die übliche Ö3-Meldung. Nach drei Stunden voller Glitzeroutfits, Nebelmaschinen und einer seltsam hohen Anzahl an Wohnzimmermöbeln auf der Bühne stand am Freitag der Gewinner des ESC-Vorentscheids fest: Cosmó wird Österreich beim heurigen Eurovision Song Contest vertreten. Kommentatorin Caroline Athanasiadis war so begeistert von der Show, dass sie gleich eine Fortsetzung beim ORF bestellte. Jetzt muss man ehrlicherweise sagen, dass das Setting mäßig revolutionär war.
Kurier.at
Sprechtheater
Wien/Burgtheater
„Lysistrate“ im Burg-Kasino: Der Sexstreik gegen den Krieg als verspielte Klamotte (Bezahlartikel)
DiePresse.com
Krieg gegen den Krieg – mit den Waffen der Frauen
Das Burgtheater widmet sich im Kasino dem Aristophanes-Klassiker „Lysistrata“. Als überzeichnet pathetische Persiflage verschenkt die prominent besetzte wie kurzweilige Produktion jedoch die aktuelle Brisanz des Stoffes um die Verwebungen von Krieg, Gewalt und Sexualität.
krone.at
Wien/Kammerspiele der Josefstadt
Nichts Neues von KI-Roboter „Sophia“
Premiere für Moritz Rinkes KI-Stück „Sophia“ in den Wiener Kammerspielen mit einer beeindruckenden, mechanischen Schauspielleistung von Sylvia Meisterle in der Roboter-Hauptrolle. Der Rest bleibt beliebig, Klischee-befüllt, vorhersehbar – und langweilt.
krone.at
Basel
Theater in Basel: Ich bin mein ganzes Leben lang brav gewesen! (Bezahlartikel)
Anne Haug inszeniert Fritz Zorns Roman „Mars“ am Theater Basel minimalistisch. Dominik Hartmann brilliert als Zorn, die Inszenierung überrascht mit langen Passagen auf Schweizerdeutsch und kalauerhaftem Humor.
FrankfurterAllgemeine.net
Film
Ex-Berlinale-Chef Kosslick: Debatte „beschädigt“ Festival
Der frühere Festivalchef Dieter Kosslick kritisiert die aktuellen Debatten um die Berlinale. „Das ist ja gespenstisch, was hier abläuft“, sagte er dem Bayerischen Rundfunk. Da gewinne ein Film mit dem Titel „Gelbe Briefe“ den Goldenen Bären, in dem es darum gehe, dass Künstlern von der Regierung das Wort verboten werde und sie abgelöst würden. „Und dann bekommt jemand blaue Briefe hier“, sagte Kosslick.
oe24.at
Politik
Österreich
Ein Jahr im Amt: Koalition verspielt Mehrheit
Ein Jahr nach der Angelobung stellen die Wähler den Regierungsparteien ein ernüchterndes Zeugnis aus: ÖVP, SPÖ und NEOS erreichen in den Umfragen miteinander keine Mehrheit mehr. Vom Unmut der Österreicher profitiert vor allem die FPÖ, die noch einmal deutlich zugelegt hat.
krone.at
„Skurriler Abend“: Marterbauer & Co. künftig nicht mehr willkommen
Nach den flapsigen Worten von Finanzminister Markus Marterbauer gärt es bei den Landeshauptleuten: Steiermarks Mario Kunasek fordert eine Entschuldigung, bei Anton Mattle in Tirol ist die Bundesregierung nicht willkommen. Zweieinhalb Stunden Fahrt mit der Dienstlimousine von Wien in die Steiermark, dort mit den Landeshauptleuten Kartoffel-Pilz-Cremesuppe, rosa gebratenen Kalbsrücken und Schokotarte genossen – und wieder zurück nach Wien. Drei Monate später tut der Finanzminister das als den „skurrilsten Abend in seiner Amtszeit“ ab, weil „dort weniger verhandelt als gegessen und getrunken wird“.
krone.at
Iran
Leiche gefunden: Irans Tyrann Ayatollah Khamenei ist tot!
Ein Ruck geht durch den Nahen Osten: Wie soeben von US-Präsident Donald Trump bestätigt wurde, ist bei den Angriffen Israels und den USA auf das Terrorregime des Iran das geistige und politische Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, getötet worden.
krone.at
Ayatollah-Palast zerstört + Weltweite Kundgebungen
In den Morgenstunden des Samstags hat Israel mit Unterstützung der USA begonnen, Ziele im Iran anzugreifen. Der Iran antwortete mit Raketenbeschuss, im Nahen Osten breitet sich nach der Operation „Epischer Zorn“ ein Flächenbrand aus. Lesen Sie hier die aktuellen Ereignisse in unserem Live-Ticker.
krone.at
Wo ist der Ajatollah? Rätsel um Ali Khamenei
Alle aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten im LIVE-Ticker. Laut israelischen Medienberichten könnte der Ober-Mullah Khamenei bei den Angriffen getötet worden sein.
oe24.at
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 1. MÄRZ 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 1. MÄRZ 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Salzburger Ostefestspiele: Der Countdown zum Festivalstart läuft!
In einem Monat ist es soweit – die Osterfestspiele Salzburg eröffnen mit der Premiere von Richard Wagners »Das Rheingold«. In der Neuinszeniereung von Kirill Serebrennikov wird Christian Gerhaher sein Rollendebüt als Wotan geben.
Als Residenzorchester kehren die Berliner Philharmoniker mit Chefdirigent Kirill Petrenko zu den Osterfestspielen zurück. Die Musikerinnen und Musiker werden neben der Oper auch in Chor-, Orchester- und Kammerkonzerten zu erleben sein. Für die Osterfestpiele Salzburg und die Berliner Philharmoniker bedeutet das Heimkehr und Neuanfang zugleich: Denn erstmals seit 2012 musizieren die Berliner Philharmoniker wieder zu Ostern in Salzburg – in jener Stadt, in der Herbert von Karajan 1967 als Chefdirgent des Berliner Spitzenorchesters das Festival gründete.
Kirill Petrenko ©Chris Christodoulou
Kirill Petrenko leitet zweimal Gustav Mahlers monumentale Achte Symphonie, auch als »Symphonie der Tausend« bekannt. Mit acht Solistinnen und Solisten, drei Chören und riesig besetztem Orchester geht Mahler hier über alles bisher Dagewesene hinaus. Dazu verbindet Mahler in einer gesteigerten Form zwei musikalische Genres, die Symphonie und das Oratorium.
Joseph Haydns Oratorium »Die Schöpfung« wird im Rahmen des Chorkonzert I zweimal auf der Bühne des Großen Festspielhauses zu erleben sein. Unter dem Dirigat von Daniel Harding werden die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller, der Tenor Andrew Staples, der Bariton Konstantin Krimmel und der Chor des Bayerischen Rundfunks die Schöpfungsgeschichte interpretieren.
Hector Berlioz’ »Symphonie fantastique« steht im Mittelpunkt der beiden Orchesterkonzerte unter der Leitung von Tugan Sokhiev. Am ersten Termin erklingt dazu das Doppelkonzert von Johannes Brahms mit Solisten der Berliner Philharmoniker, im zweiten Programm spielt die Geigerin Janine Jansen das erste Violinkonzert von Max Bruch.
Eine weitere musikalische Tradition kehrt zu den Osterfestspielen zurück: das reichhaltige Kammermusik-Angebot. Unter dem programmatischen Schwerpunkt Gegensätze und Kontroversen spielen Mitglieder der Berliner Philharmoniker in zwei intimen Spielstätten, dem Saal des Mozarteums und dem Solitär. Darüber hinaus stehen Late-Night-Formate in der Szene Salzburg auf dem Programm, die Musik von Wagner, Mozart, Schostakowitsch oder Schönberg präsentieren.
Planet [wanderer] – Tanz
In der österreichische Erstaufführung von »Planet [wanderer]« am 30. März um 19:00 Uhr, setzt der Choreograph Damien Jalet seine Tänzerinnen und Tänzer unterschiedlichen Materialien aus. Acht Körper, acht Planeten bewegen sich durch einen Raum, der trocken und instabil wirkt, als sei er Überbleibsel eines ausgetrockneten Meeres oder einer Wüste – und dennoch scheint dort ein Leben möglich.
Damien Jalet ist einer der gefragtesten Choreographen der Welt, der schon mit Marina Abramović, Madonna oder Jonas Åkerlund zusammen gearbeitet hat. Er hat Werke für bedeutende Compagnien geschaffen, darunter Les Ballets C de la B, Eastman oder das Pariser Opernballett.
Heartbroken – Elektro
In dem vierten Elektro-Projekt der Osterfestspiele »Heartbroken« wagen Musikerin Anja Schneider und Fotograf Sven Marquardt eine elektronische Berliner Perspektive auf Richard Wagners »Ring«.
Die beiden Clubikonen arbeiten an einem immersiven Gesamterlebnis aus dubbigem, technoidem Sound und Visual Art, inspiriert und entwickelt aus eigens für diesen Abend geschaffenen Fotoarbeiten von Marquardt.
BE PHIL SONDERKONZERT
Für die Berliner Philharmoniker ist ihr Education-Programm eine Herzensangelegenheit. Unter dem Motto »Be yourself – Be music – Be Phil« wurden Amateurmusikerinnen und -musiker dazu eingeladen, zusammen mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zu musizieren und die gemeinsame Liebe zur klassischen Musik über Generationen und Ländergrenzen hinweg zu vertiefen.
Für das Be Phil Orchestra Salzburg Easter Festival 2026 wurden aus rund 600 Bewerbungen 75 Musikerinnen und Musiker ausgewählt, die ab Ende März mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker Antonín Dvořáks 8. Symphonie sowie Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia concertante für vier Bläser und Orchester proben werden. Am 2. April 2026 findet im Großen Festspielhaus unter der Leitung von Tugan Sokhiev das große Abschlusskonzert statt.
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Erlebnis Bühne / Heute Sonntag
SO 1. 3. 2026
MARKUS POSCHNER – HOLLYWOOD-KLÄNGE AUS LINZ UND RAFAEL FINGERLOS – KLASSIK TRIFFT VOLKSMUSIK
08.25 Uhr
VON BEETHOVEN BIS FILMMUSIK
MIT DEM BRUCKNER ORCHESTER LINZ
Musikalische Leitung Markus Poschner
Brucknerhaus Linz 2025
Markus Poschner am Pult des Bruckner
Orchesters Linz präsentierte bei der Linzer
Klangwolke ein besonderes Programm, das Moderne und Klassik in Einklang bringt: Beethovens mitreißende und rhythmische 7. Symphonie, Aaron Coplands tänzerische „Appalachian Spring Suite für Orchester“ und Miklós
Rózsas „Ben Hur – Suite für Orchester und Chor“ aus dem gleichnamigen Film.
ORF III zeigt die Linzer Klangwolke 2025 als TV-Premiere!
20.15 Uhr
KLASSIK TRIFFT VOLKSMUSIK
Mit Rafael Fingerlos
Ensemble Tschejefem
Klavier Sascha El Mouissi
Erzähler Michael Dangl
Stadttheater Gmunden 2025
Eine weitere TV-Premiere:
Ein erfolgreiches Kulturprojekt geht in die nächste Runde! Nach einer Idee von Franz Welser-Möst vereint das stimmungsvolle Konzert der Salzkammergut Festwochen Gmunden berühmte Komponisten wie Schubert und Brahms mit Volksliedern, kreativen Arrangements und neuen Kompositionen.
Rafael Fingerlos, das Ensemble Tschejefem und Sascha El Mouissi bringen all das mit lebendigem Musizieren auf die Bühne. Dazu liest Kammerschauspieler Michael Dangl Texte und schlüpft in die Rolle der gespielten Komponisten.
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Freie Bühne Wien / Ein Aufruf zur Kommunikation mit Musik und Spiel – 27.2.2026
Auf zur Neuausrichtung der Freien Bühne Wien! Gernot Kranner, seiner finanziellen Risiken (ohne Subventionen!) bewusster neuer Chef des Theaters auf der Wiedner Hauptstraße mit mutiger programmatischer Ausrichtung, ruft heimischen künstlerischen Nachwuchs, die Eltern der ganz Kleinen aber auch offene Senioren zum Besuch seiner geplanten vielseitigen Veranstaltungen auf. Der Beginn ist nun gegeben. Noch nicht so ganz sattelfest – doch dem Einspielen wird wohl in Kürze das erstrebte Kommunizieren mit Gesang und Musik und schauspielerischen Theaterfreuden folgen.
Mit Georg Kreislers „Heute abend: Lola Blau“ mit der erfrischend singenden Giulia Jahn ist der Startschuss gegeben. Schritt für Schritt sind nun im März zu erleben: Ein Heínz Conrads Galakonzert, ein Abend mit Musik von Mikis Theodorakis, Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ (Gastspiel Wiener Lessingtheater), eine Ostermarkt-Schau-Show oder auch der Hausherr animierend in Mitsing-Musicals für Kids ab 3 – Pinocchio, die Bremer Stadtmusikanten oder der Zauberer von Oz machen hier ihre Aufwartung. Und, ein besonderes Anliegen: Kommunikation, Kommunikation! In der sonntäglichen Reihe „Gott und die Welt“ wird zu einem Generationen übergreifenden Reden, Kaffeetrinken & Sich-Wohl-Fühlen gebeten. Ja, Gernot Kranner hofft auf ein inspirierendes Miteinander… und jungen Künstlern bei ihren Ambitionen beistehen zu können.
Meinhard Rüdenauer
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Burgas/Bulgarien: Marena Balinova as Abigaille at Burgas State Opera. Am Pult: Dr. Peter Reichl
Univ. Prof. Dr. Peter Reichl: Wieder einmal herzliche Grüsse vom Schwarzen Meer, diesmal vom Debüt von Marena Balinova als Abigaille in Verdis „Nabucco“ – hier ein Ausschnitt aus dem Finale der Oper:

Marena Balinova sings „Su me, morente“ (Verdi – Nabucco)
https://www.youtube.com/watch?v=RUo0QuN8CKM.
Burgas ist eine Stadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Die Kathedrale der Heiligen Brüder Kiril und Methodius ist bekannt für die prachtvollen Buntglasfenster über dem Haupteingang. In der Nähe liegt das Ethnografische Museum mit Ausstellungsobjekten zur bulgarischen Volkskultur, darunter farbenfrohe Kostüme und Alltagsgegenstände. Entlang der Bucht von Burgas erstreckt sich der Meeresgarten mit einer breiten Promenade, einem Sommertheater und einer Aussichtsplattform am Ende der Seebrücke.
Einwohnerzahl: Ca. 200 000
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Neue CD von Ars-Produktion: Yuri Revich PEACE
Künstler: Yury Revich (Violine), Basha Slavinska (Akkordeon), David Chen (Klavier), Volodymyr Borodin (Klavier)
Label: Ars
Aufnahmejahr ca.: 2025
Artikelnummer: 12606775
UPC/EAN:4260052386989
Erscheinungstermin: 6.3.2026

Mit dem Konzeptalbum PEACE lädt der renommierte österreichische Geiger und Komponist Yury Revich (*1991) die Zuhörer auf eine Reise durch die Welt ein, um inneren und universellen Frieden durch die Stimmen von Komponisten und Komponistinnen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zu erkunden. Das durchgehend melodiöse Programm umfasst auch Eigenkompositionen von Yury Revich: Seine eigens für dieses Projekt geschaffenen Impressions – kurze, verbindende Musikstücke – sowie zwei originale Gedichte, fungieren als konzeptionelle Brücken innerhalb der Kapitel des Albums und formen PEACE zu einer zusammenhängenden musikalischen Erzählung.
Einfühlsam interpretiert von Yury Revich gemeinsam mit der Akkordeonistin Basha Slavinska sowie den Pianisten David Chen und Volodymyr Borodin, erhält das Album eine besondere künstlerische Tiefe und Geschlossenheit.
A.C.
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Petition: Wien – Senioren Fahrschein erhalten
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