Der 63-jährige Esa-Pekka Salonen dirigiert in der Elphi wie ein 36-Jähriger

Elbphilharmonie, Hamburg, 23. Januar 2022

NDR Elbphilharmonie Orchester
Esa-Pekka Salonen, Dirigent

Foto: Esa-Pekka Salonen, (c) Mike-Ranta/Los Angeles Philharmonic

Esa-Pekka Salonen, Gemini
Hector Berlioz, Symphonie fantastique

von Andreas Schmidt

Was für ein Menschenglück ist es, an einem grauen Sonntagvormittag im Januar in der Elbphilharmonie die – wirklich phantastische – Symphonie fantastique von Hector Berlioz zu hören – gerade wenn einer der weltbesten und agilsten Dirigenten am Pult steht: Esa-Pekka Salonen aus Finnland.

Getrübt wird dieses Konzerterlebnis nur durch wohlhabende Menschen, die auf 107 Euro teuren Plätzen der Spitzenkategorie sitzen und ihre pompösen Daunenjacken auf leeren Sitzen nebenan stapeln (die Garderobengebühr ist gerade auf von 1,5 Euro auf 2 Euro angehoben worden). Und durch eine junge Familie, die in Reihe 1 von Block E sitzt, ein dreijähriges Mädchen mit in die Vormittagsvorstellung zerrt, das – ununterbrochen – mit ihrer Mutter quatscht (und letztere mit ihr), bei lauten Passagen auf Mamas Schoß flüchtet und dieser im Stehen beim unendlich packenden Berlioz die Haare flicht. „NDR Elbphilharmonie Orchester, Esa-Pekka Salonen
Elbphilharmonie, Hamburg, 23. Januar 2022“
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Elbphilharmonie Hamburg: Die Jacken der Spacken – die Elphioberen geben grünes Licht

von Andreas Schmidt (Text und Fotos)

Was mag Maestro Daniel Barenboim, sichtlich von Rückenschmerzen geplagt, an diesem Samstagabend im von den Baukosten her teuersten Konzerthaus der Welt gedacht haben, als er bei Schumann I und II zu seinem Klangkörper, der Staatskapelle Berlin, blickte… und hinter den Musikern oberhalb der Brüstung ACHT Spacken-Jacken von Elphi-Besuchern anschauen musste, die achtlos dort platziert worden waren, statt an der Garderobe?

Komisch, mag der 79 Jahre alte argentinisch-israelische Weltbürger gedacht haben, beim Neujahrskonzert im Goldenen Saal des Musikvereins Wien durfte ich vor 2 Wochen nebenbei auf das weltschönste Blumenarrangement (der Wiener Stadtgärten) schauen, die Kameras haben es einfangen. Und hier, im prachtvollen Akustiktempel an der Elbe Auen, geleitet vom waschechten Wiener Christoph Lieben-Seutter, dem Generalintendanten, der auch schon das feine, prachtvolle Wiener Konzerthaus (Jugendstil vom Feinsten!) in die Spur brachte, platzieren die Leute ihre Klamotten auf Brüstungen, Sitzen und auf den feinen Holzfußböden hinter den Sitzen?

Daniel_Barenboim_Staatskapelle_Berlin_c Daniel_Dittus

 

Klassik-begeistert lässt nicht locker. Wie auch beim Konzert am 5. Dezember 2021 (Philharmonisches Staatsorchester Hamburg) und beim Konzert am 10. Januar 2022 (NDR Elbphilharmonie Orchester) glich die Kult-Elphi mal wieder einem Klamottenlager mit den Jacken der Spacken. Diese Spacken sind „Klassik-Liebhaber“, die ihre Klamotten nicht an der Garderobe abgeben: Weil die Elphi-Macher die Preise im September von  pro Stück von 1,5 auf 2 Euro erhöht hat, weil sie gaaaaaanz schnell nach dem Konzert wieder raus wollen, um auf die heimische Couch zu kommen oder weil sie einfach nicht wissen, dass sie nicht in einem Cinemaxx-Kino Hollywood-Filme gucken, sondern von den besten Orchestern der Welt unter den besten Dirigenten der Welt die besten Komponisten der Welt präsentiert bekommen – in einem für nicht weit von einer Milliarde Euro – steuerfinanzierten – Bau auf einem Elbspeicher, der am 11. Januar 2022 fünf Jahre geworden ist. „Elbphilharmonie Hamburg, Die Jacken der Spacken
klassik-begeistert.de, 16. Januar 2022“
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Daniel Barenboim in der Elphi: So macht Schumann Spaß!

Zwei Sinfonien mit schwebenden Scherzi, am Ende reichlich Applaus vom begeisterten Publikum. Ein gelungener Auftakt des Schumann-Zyklus mit Daniel Barenboim und der Berliner Staatskapelle. 

Foto:Daniel Barenboim Staatskapelle Berlin (c) Daniel Dittus

Elbphilharmonie Hamburg, 15. Januar 2022

Robert Schumann: Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssinfonie“ und Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Staatskapelle Berlin
Daniel Barenboim Dirigent

von Johannes Karl Fischer

Schumanns „Frühlingssinfonie“ habe ich das letzte Mal vor anderthalb Jahren gehört, und zwar mit Lahav Shani und den Berliner Philharmonikern. Jetzt also die zweite Folge des Stadtderbys, diesmal auswärts in Hamburg. Während Shani sich mit Feuer und Flamme in den ersten Satz reingestürzt hat, ging es bei Barenboim etwas entspannter los. Vielleicht musste sich die Staatskapelle auch erstmal warm spielen, das wäre der einzige Schönheitsfehler des Abends gewesen. Aber die MusikerInnen konnten auch im ersten Satz gleich ihre große Klasse beweisen. Allen voran Solo-Klarinettist Tibor Reman. Diese Sinfonie lebt von ihren Klarinettensoli, und kaum jemand spielt  die mit so viel Leidenschaft und Ausdruck wie Reman. Mächtig Konkurrenz für Andreas Ottensamer, Matthias Schorn und Anthony McGill! „Robert Schumann: Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 und Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61, Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim,
Elbphilharmonie, 15. Januar 2022“
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5 Jahre Elbphilharmonie: Elysisch geradezu

Elbphilharmonie, Hamburg, 12. Januar 2021

NDR Elbphilharmonie Orchester

Anu Komsi Sopran
Piia Komsi Sopran
Kirill Gerstein Klavier
Dirigent Alan Gilbert

John Adams
Tromba lontana / Fanfare für Orchester
Short Ride in a Fast Machine / Fanfare für Orchester
Thomas Adès
Konzert für Klavier und Orchester
Esa-Pekka Salonen
Wing on Wing

Foto: Elbphilharmonie, Hamburg, © eberhardt-travel.de

von Harald N. Stazol

Nun stellt sich ernsthaft und dringend die Frage, ob der Komponist den Dirigenten noch überragt, vor allem, wenn es ein und derselbe ist – denn da ist sie, die Überraschung des Abends, hier, zum Jubiläumskonzert von 5 Jahren Elbphilharmonie, zu der zu bemerken ist, dass, obschon der Abendroben und der bodenlangen Kleidern am ersten Abend, der zweite gleichen Programmes der Erstrebenswertere war, weil ja die langweiligen Reden entfallen – kurzum: Es gilt, Esa-Pekka Salonen in den Rang eines Meisters der Neo-Moderne zu heben.

“Wie wird er wohl klingen”, fragen sich die Liebhaber während der Pause, hat uns doch schon John Adams begeistert, offenbar wiederum ein Liebling des Dirigenten Alan Gilbert, war er doch schon beim Silvesterkonzert prominenter Notist mit seinen “Chairmen Dances” – nun also zwei Trompeter, rechts und links in den Rängen, diesen welteinzigartigen Klangraum erfüllend, im sich steigernden, Vivaldi-haften Echo, sich gegeneinander die “Zwei Fanfaren für Orchester” gebend, während unten, geschätzte 30 Meter entfernt, unsere wunderbare Stadt- und Staatskapelle, das NDR Elbphilharmonie Orchester, sich langsam zu Weltrang entwickelt.  „NDR Elbphilharmonie Orchester, Kirill Gerstein, Alan Gilbert
Elbphilharmonie, Hamburg, 12. Januar 2021“
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Kinder, wie doch die Zeit vergeht: Die Elbphilharmonie ist 5 Jahre alt!

Am 11. Januar 2022 feiert die Elbphilharmonie Hamburg ihren fünften Geburtstag. Anlass für unsere Autoren, das von den Baukosten her teuerste Konzerthaus der Welt unter die Lupe zu nehmen.

Foto: Elbphilharmonie, Hamburg, (c) eberhardt-travel.de

Kinder, wie doch die Zeit vergeht: Die Elbphilharmonie ist 5 Jahre alt!

Zum Geburtstag der Elbphilharmonie Hamburg am 11. Januar 2022

von Dr. Holger Voigt

Die Schultüte ist gepackt. Das etwas sperrige Eröffnungsdatum der Hamburger Elbphilharmonie jährt sich nunmehr zum fünften Mal. Grund genug, ein wenig zu entschleunigen und auf das Erreichte zurückzublicken.

Fast vergessen sind die baulichen Probleme und die astronomische Steigerung der Baukosten im Vorfeld der Eröffnung. Doch bereits damals hatten die Hamburger selbst die Elbphilharmonie in ihre Herzen geschlossen. In den Folgejahren sind Zug um Zug die Skeptiker und notorischen Schlechtredner in das Lager der Begeisterten übergewechselt. Dass alles gut werden würde, wusste man in Hamburg schon früher – gute Dinge kosten nun einmal Geld, und davon hat Hamburg bekanntlich ja doch reichlich. Man prognostizierte, dass die Zeit schon alles richten würde. Das eingespielte Geld würde schon dafür sorgen, dass man sich alsbald dem Eigentlichen zuwenden kann: Der kulturellen Bereicherung der Freien und Hansestadt Hamburg, zum Nutzen ihrer Bürger und ihrer zugereisten Gäste. Die Elbphilharmonie („Elphi“) ist ein neues Wahrzeichen Hamburgs geworden und damit eine international erkennbare „Marke“. Sie ist in aller Welt bekannt und damit zur Weltoffenheit verpflichtet. Genau das war die Vision ihrer Gründer, und diese Vision wurde erlebbare Wirklichkeit. „Die Elbphilharmonie in Hamburg ist 5 Jahre alt
klassik-begeistert.de, 11. Januar 2022“
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“Schnallen Sie sich an”: jagender Jahresausgang mit Dvořák, Rachmaninow, Adams und Jazz

Foto: Elbphilharmonie, Hamburg, (c) eberhardt-travel.de

Elbphilharmonie, Großer Saal, 31. Dezember 2021

NDR Elbphilharmonie Orchester

Makoto Ozone Klavier
Alan Gilbert Dirigent

von Harald Nicolas Stazol

Sergej Wassiljiwitsch Rachmaninoff hielt seine “Danses Symphoniques” – die “Symphonischen Tänze”, der drei an der Zahl, sein letztes Werk, für sein Bestes. Nun, der Rezensent auch.

Aber mit Superlativen ist es wie mit Stalinorgeln: Sie nutzen sich ab, laufen heiß und werden unbrauchbar. Da braucht man dann schon eher eine Bombe.

Und genau die explodierte hier in der Elbphilharmonie – auf den Brücken dorthin roch man das Salzwasser der Nordsee – an diesem Silvesterabend 2021, als Alan Gilbert über das NDR Elbphilharmonie Orchester – welch gülden Glanz für unsere Stadt – den Stab ansetzte. „NDR Elbphilharmonie Orchester, Makoto Ozone Klavier, Alan Gilbert Dirigent,
Elbphilharmonie, Großer Saal, 31. Dezember 2021“
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In der Elphi um Elph

Foto: Kent Nagano © Felix Broede

Elbphilharmonie, Großer Saal, 5. Dezember 2021

Daniel Cho Violine
Alexei Volodin Klavier

Kent Nagano Dirigent
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Pärt / Strawinsky / Schumann

von Harald Nicolas Stazol

Es war – vor allem die Welt-Uraufführung, Arvo Pärt, „Schwanengesang“, ganz wunderbar – nur dass ein ergrauter Nagano den Schumann überhaupt nicht variiert… das Hamburger Staatsorchester Längen hinter den Londonern, vor allem, wie immer Schwächen im Blech… der neue Konzertmeister als Solist in Pärts „Fratres“, erstaunlich für so junge Jahre…

Dass Kent Nagano gerne mit seiner ganzen Familie in Amerika, seiner Heimat, windsurft, im Urlaub, merkt man gerade gar nicht, um Elph in der Elphi. Aber wer sieht nun auch schon hin, da verzaubert der neue Konzertmeister, die erste Trouvaille des Abends, von derer es vier gibt, in dieser Sonntagsmatinee, im Laufe eines wunderschönen Morgens, in dem einen die Elbphilharmonie, umstürmt von Schneetreiben, wie eine über der Stadt schwebende Festung erscheint, mit Maskenball, Champagnerbar und in einem den Zeitläuften seltsam zärtlich umschmeichelnden Traumraum…. „Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Kent Nagano, Pärt / Strawinsky / Schuma,
Elbphilharmonie, 5. Dezember 2021“
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Kent tanzt Pärt, Strawinsky, Schumann in Hamburgs Elphi

Elbphilharmonie, Hamburg, 5. Dezember 2021 (Teil 1)

Foto: Elbphilharmonie, (c) Maxim Schulz

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Daniel Cho Violine
Alexei Volodin Klavier
Dirigent Kent Nagano

Arvo Pärt
Fratres (Fassung für Violine, Streicher und Schlagwerk)
Igor Strawinsky
Konzert für Klavier und Bläser
Arvo Pärt
Swansong / Hamburger Fassung, Uraufführung
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

von Andreas Schmidt

Seit 5,5 Jahren ist klassik-begeistert als mittlerweile größter Klassik-Blog in D, Ö und CH ein fester Bestandteil in der europäischen Klassik-Szene. Unsere Reporter verwöhnen Sie – gratis – mit empathischen wie kritischen Einblicken in die Welt der Opern und Klassik-Konzerte. Die Leser haben bis jetzt fast fünf Millionen Seitenaufrufe getätigt. Bald erscheint der 5000. Beitrag.

Jedes Jahr feiert klassik-begeistert zur Weihnachtszeit in Hamburg – diesmal stand ein Besuch der Elbphilharmonie mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano an, danach ein Besuch beim leckeren Stammportugiesen A Casa do Benfica in der Rambachstraße 10 im Portugiesenviertel. Zwei AutorInnen aus Berlin sowie fünf AutorInnen und zwei Lektorinnen aus Hamburg samt „Anhang“ waren dabei und verbrachten einen wunderbaren Tag.

Hier ihre ersten Berichte: „Daniel Cho, Alexei Volodin, Kent Nagano, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Teil 1
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Teo in der Elphie II: Er flirtet, er modelliert, er tanzt, er fleht, er lacht, er liebt – vom ersten Takt an

Teodor Currentzis treibt die Musiker an, peitscht sie voran, er flirtet, er modelliert, er tanzt, er fleht, er lacht, er liebt – bereits vom ersten Takt an liegt eine magische angespannte Stimmung im Raum.

Elbphilharmonie, Hamburg, Großer Saal, 29. November 2021

Fotos: Daniel Dittus (c), Teodor Currentzis

MusicAeterna / Teodor Currentzis 

Marko Nikodijevic (1980)

„parting of the waters into heavens and seas /secundus dies“ (Toccata für Orchestra)

von Iris Röckrath

Noch während das Publikum im Großen Saal den mit sportlichem Elan auftretenden Dirigenten des Abends mit herzlichem Applaus begrüßt, schleudert er – kaum am Dirigentenpult angekommen –Blitze aus der Götterwelt ins Orchester, die krachend und auf den Punkt genau das volle Orchester im fortissimo aufspielen lassen. Die am Vortag uraufgeführte ca. 7-minütige Komposition des (im Publikum anwesenden) jungen serbischen Komponisten Marko Nikodijevi´c wurde dem Hauptwerk des Abends vorangestellt. Inhaltlich beschäftigt es sich mit der biblischen Schöpfungsgeschichte. „MusicAeterna / Teodor Currentzis, Marko Nikodijevic, Dmitri Schostakowitsch
Elbphilharmonie, Hamburg, Großer Saal, 29. November 2021“
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Teo in der Elphie: Er tänzelt, tanzt und trippelt mit den Füßen – er ist ein Taktgeber ohne Taktstock

Teodor Currentzis ist ein Dirigent, der tänzelt, der tanzt, der mit den Füßen trippelt. Er ist ein Taktgeber ohne Taktstock – auch in einem der schönsten Konzertsäle der Welt.

Elbphilharmonie, Hamburg, 28. November 2021
Fotos: Daniel Dittus

musicAeterna
Dirigent Teodor Currentzis

Marko Nikodijević
parting of the waters into heavens and seas / secundus dies (Toccata für Orchestra)
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 4 c-Moll op. 43

von Andreas Schmidt

Er ist einer der meistdiskutierten Interpreten im aktuellen Klassikbetrieb: Teodor Currentzis. Der Ausnahmekünstler lebt und arbeitet getreu seinem Leitsatz: »Musik ist eine Mission, kein Beruf.« Nun gastierte der Klassik-Superstar mit seinem russischen Orchester MusicAeterna in der Elbphilharmonie am Hamburger Hafen, im Gepäck: Dmitri Schostakowitsch, 4. Sinfonie!

»Dirigent des Jahres«, »Ausnahmekünstler«, »revolutionärer Geist« – an Superlativen mangelt es nicht, wenn es um Teodor Currentzis geht. »Schon als Kind hat mich die Magie der russischen Musik unglaublich berührt. Viele russische Orchester und Ballettkompanien haben in Athen gastiert und ich habe diesen ganz anderen Klang gehört, viel rauer und zugleich viel poetischer« erinnert sich Currentzis, der 1972 in Athen geboren wurde und sich schon früh entschloss, zum Studium nach Russland zu gehen, wo auch seine kometenhafte Karriere ihren Anfang nahm. „musicAeterna, Teodor Currentzis, Dmitri Schostakowitsch
Elbphilharmonie, Hamburg, 28. November 2021“
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