DIE MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2026

„La Clemenza di Tito“ Katleho Mokhoabane © Marcella Ruiz Cruz

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2026

Wien/Staatsoper
Rettungsaktion mit Mozart
Hollywood-Schauspieler Timothée Chalamet hat die Gattung Oper in einem öffentlichen Gespräch für irrelevant erklärt und damit vergangene Woche eine Welle der Empörung ausgelöst. Zahlreiche große Opernhäuser reagierten via Instagram und luden den Oscar-Anwärter in ihre ausverkauften Vorstellungen ein. Auch die Wiener Staatsoper machte bei der Aktion mit – und trat am Montagabend mit der Neuinszenierung von Mozarts „La clemenza di Tito“ den Gegenbeweis an
orf.at

Staatsopern-Premiere
„La clemenza“: Mörderischer, römischer Tanzboden
Alles rennt, rettet, flüchtet. Schon in der von Pablo Heras-Casado forsch abgespulten Ouvertüre wird gerauft, gebalgt, gekämpft: konfuse Turn- und Tanzstunden! Regisseur Jan Lauwers, dem die Staatsoper großartige Produktionen wie Monteverdis „Poppea“ verdankt, kann seine Leidenschaft für Tanz und Choreografie in seiner Inszenierung von Mozarts „La clemenza di Tito“ nicht verleugnen. Die Spannung in den ständig wechselnden, subtilen Intrigenszenen um eine Heirat des Kaisers Tito bleibt aber bei so viel Trubel und Turbulenzen auf der Strecke. Soll Tito Vitellia, Tochter des gestürzten Vorgängers und Ausländerin, oder die beliebte Römerin Servilia zur Frau nehmen? Eine Polit-Katastrophe mit Mord und Revolte bahnt sich an.
krone.at

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2026

Jewgeni Kissin ©  Amar Mehmedinovic

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2026

Wien/Musikverein
Jewgeni Kissin im Musikverein: Königsklasse der Virtuosität
Der Pianist begeisterte bei seinem alljährlichen Solo-Abend. Es gibt eigentlich nur eine Sache, die Jewgeni Kissin in der ersten Konzerthälfte im Musikverein nicht recht glückt, und das ist: ein überzeugendes Lächeln. Mögen sich seine Mundwinkel auch heben: Der Blick bleibt angespannt. Kein Wunder, hat sich der Tastenvirtuose doch für den Abend allerlei tückische Stücke verordnet – und steht entsprechend unter Strom.
DerStandard.at

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DIE MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2026

Brünnhilde (Camilla Nylund). Dahinter: Siegfried, Gutrune, Hagen und Gunther © Brescia/Amisano – Teatro alla Scala

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DIE MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2026

Mailand
So – werf’ ich den Brand in Walhalls prangende Burg“: Camilla Nylund als Brünnhilde beendet diesen Opernzyklus in der Scala
Die “Götterdämmerung” in der einfallsreichen Regie von David McVicar ist der krönende Abschluss der Tetralogie in der Mailänder Scala. Nylund und Groissböck sind herausragende Antagonisten, Vogt ist wieder ein trefflicher Siegfried, der Rest der Besetzung ist spielt ebenso auf hohem Niveau. Alexander Soddy lässt das Orchester der Scala groß aufspielen. Ohne Musik wäre die Handlung der “Götterdämmerung” wohl nur schwer erträglich oder verständlich. Der tiefe Fall des Helden Siegfried, die Demütigung der ihres Wissens beraubten Walküre, Siegfrieds Tod und die Aufopferung Brünnhildes am Ende sind mit den bloßen Worten eines gesprochenen Dramas nicht einsichtig zu machen. Erst das über Stunden ausgebreitete musikalische Geflecht, der ständige Widerstreit der Motive im Orchester und das Zusammenspiel zwischen Gesang und orchestralem Ausdruck lassen uns die tieferen Zusammenhänge verstehen.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.at

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DIE SONNTAG-PRESSE – 8. MÄRZ 2026

Aufführung 27.02.26 Nabucco – Enkhbat, Vinogradov, Netrebko © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE SONNTAG-PRESSE – 8. MÄRZ 2026

Wien/Staatsoper/5. März
Anna Netrebko trotzt der Killerrolle
Singt sie oder singt sie nicht? Das war die alles beherrschende Frage im Vorfeld der Nabucco-Vorstellung an der Wiener Staatsoper. Dass man bis zuletzt zittern musste, lag daran, dass der wohl letzte echte Superstar der Opernwelt die vorherige Vorstellung absagen musste. Als einer der Lang-Brüder gegen 19:00 Uhr die Bühne betritt, ahnte man bereits Böses. Doch gleich die Entwarnung: „Anna Netrebko ist wieder gesundet“. Erleichterung und erster Applaus aus dem Publikum. Dass Anna Netrebko die unheimlich anspruchsvolle Partie der Abigaille beherrscht, stellte die russisch-österreichische Sopranistin bereits vor der Pause eindrucksvoll unter Beweis. Mit kraftvoller Attacke, enormer stimmlicher Präsenz und jenem unverwechselbaren, dunkel schimmernden Timbre gestaltet sie die Partie mit großer Autorität. Von Schwierigkeiten in der Höhe ist kaum etwas zu hören. Auch wenn die Energie und der Ausdruck nach der Pause etwas sinken, bleibt die stimmliche Souveränität jederzeit gewahrt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 7. MÄRZ 2026

Klaus Florian Vogt als Siegfried und Francesca Aspromonte als Waldvogel © Brescia/Amisano – Teatro alla Scala

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 7. MÄRZ 2026

Mailand
Klaus Florian Vogt schmiedet als fabelhafter Siegfried in der Mailänder Scala
Nach der fabelhaften “Walküre” im Ring-Zyklus in der Scala folgte ein ebenso fabelhafter “Siegfried”. Die Sängerinnen und Sänger ließen keine Wünsche offen, und Alexander Soddy führte das Orchester der Scala zu einer Glanzleistung.                                                      Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 6. MÄRZ 2026

Nabucco: Bohinec, Vinogradov © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE FREITAG-PRESSE – 6. MÄRZ 2026

Die Wiener Staatsoper glänzt mit Amartuvshin Enkhbat als überragendem Nabucco
Am Freitag 27. Februar 2026  sang Anna Netrebko erstmals die Abigaille, die vermeintliche und intrigante Tochter des Assyrer Königs Nabucco, der den jüdischen Tempel in Jerusalem zerstörte und die Hebräer ins babylonische Exil zwang. Anna Netrebko meisterte diese gesanglich höllisch schwere Rolle in ihrer inzwischen in eine tiefere Lage mutierte Jahrhundertstimme mit Leuchtkraft, überragender Stärke und doch subtiler, geschmeidiger Wärme und Raffinement. Dies obwohl, wie anschließend der Dirigent Marco Armiliato im persönlichen Gespräch erläuterte, der russische Weltstar an diesem Abend mit immer akuterer Indisposition zu kämpfen hatte. Wie ganz anders präsentierte sich das Haus am Ring drei Tage später: Anna Netrebko hatte, schweren Herzens und nach stundenlangem Ringen, ihre Präsenz in der Vorstellung Montag, 2. März absagen müssen. Ein Ersatz war so kurzfristig offenbar schwer zu finden – statt der vom Publikum so sehr erwarteten Anna Netrebko wurde aus Prag die durchaus renommierte tschechische Sopranistin Eliška Weissová als Abigaille herbeigeholt. Die Vorstellung begann um sieben Uhr, um 17.30h war die Sängerin erst am Wiener Hauptbahnhof eingetroffen. Man kann sich unschwer vorstellen, unter welchem Stress diese Frau gestanden haben muss. Leider machte sich dies vor dem ausverkauften Zuschauerraum der Staatsoper, einem wegen der Netrebkos Absage maßlos enttäuschten und – man muss es sagen – gnadenlos anspruchsvollen Publikum krass bemerkbar.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2026

Aufführung 27.02.26 Nabucco: Enkhbat, Vinogradov, Netrebko © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2026

Wien/Staatsoper
Staatsoper: Netrebko ohne Stimme, Buhrufe für ihre Einspringerin
Wütende Proteste, lahmer Anfeuerungsapplaus: ein glückloser Abend für jene Sopranistin, die in „Nabucco“ Anna Netrebko ersetzen musste.
DiePresse.com

Lübeck
Die slawische Seele bezaubert in Lübeck mit intimer Finesse
In einer lauten, zu lauten Zeit tut es der Seele wohl, sich den feinen, sanften Tönen zu widmen und einfach einmal innezuhalten. Da passt es hervorragend, dass sich eine Handvoll hochkarätiger Musiker zusammengetan hat, um im Theater Lübeck am 28. Februar 2026 drei sehr feinnervige und tiefgründige Werke in einem Kammerkonzert aufzuführen. Die „slawische Seele“ sollte aus diesen sehr unterschiedlichen Kompositionen sprechen, doch, wie so oft, erschien diese seelenvolle Sprache vielmehr universell.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 4. MÄRZ 2026

Anna Netrebko fiel bei der 2. Aufführung aus © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Wien / Staatsoper: Nabucco ohne Netrebko
Netrebko ohne Stimme, Buhrufe für ihre Einspringerin
(Bezahlartikel)   Wütende Proteste, lahmer Anfeuerungsapplaus: ein glückloser Abend für jene Sopranistin, die in „Nabucco“ Anna Netrebko ersetzen musste.

DiePresse.com

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 3. MÄRZ 2026

L’Opera Seria © Werner Kmetitsch

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 3. MÄRZ 2026

Wien                                                                          Bis die Opernwelt zusammenkracht!
Florian Leopold Gassmanns „L’opera seria“ amüsiert nach 257 Jahren wieder die Wiener. Eine laut akklamierte Koproduktion mit der Mailänder Scala macht es möglich                                                krone.at

Der Impresario ist immer der Esel
Es ist mehr als eine Parodie auf eine Spielart der Oper, die damals gerade gründlich aus der Mode gekommen war. Ranieri de’ Calzabigi hatte sieben Jahre zuvor das Libretto für Glucks Orfeo ed Euridice geschrieben. Jetzt war er der Librettist von Florian Leopold Gassmanns Opernsatire L’opera seria drehpunktkultur.at

Die Oper auf die Schaufel genommen: „L’opera seria“ im Theater an der Wien Eine Ausgrabung, die Freude macht: Florian Leopold Gassmanns Genre-Satire sorgt im Theater an der Wien für Lacher                                                                      DerStandard.at

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DIE MONTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2026

Svatopluk Sem, Vera-Lotte Boecker © Monika Rittershaus

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DIE MONTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2026

Berlin/Staatsoper
Minimalistisch und poetisch in einem: Berlin krönt seinen Janáček-Zyklus mit „Das schlaue Füchslein“
Die größte Aufmerksamkeit galt der Berliner Staatskapelle, die vor wenigen Tagen als bestes Orchester mit einem Award der Zeitschrift „Oper!“ ausgezeichnet worden war. Ihr schöner, zu der böhmischen Musik passender warmer Klang und die Klasse jeder einzelnen Sektion war nicht zu überhören, farbenreich brachte sie die Partitur zum Leuchten. Seitens der dynamischen Gestaltung blieb allerdings noch Luft nach oben. Ted Huffmans Inszenierung wartet mit fantasiereichen Kostümen und virtuoser Akrobatik auf.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

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