Yannick Nézet-Séguin © George Etheredge
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 30. DEZEMBER 2025
Stardirigent im Talk. Neujahrskonzert 2026: Sirenen über dem Regenbogen
Der weltweit gefeierte Kanadier Yannick Nézet-Séguin dirigiert am 1. Jänner erstmals das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Im „Krone“-Interview verrät er, wie er schon als Kind zu Johann Strauss kam und was er von Frauen am Dirigenten-Pult des Neujahrskonzerts hält.
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Wien
Vor dem Neujahrskonzert: die Wiener Philharmoniker, gerühmt und gescholten
Das Neujahrskonzert wird auch heuer wieder rund 50 Millionen Menschen erreichen. Die Effizienz und Klangschönheit der Wiener Philharmoniker ist weltweit fast konkurrenzlos, trotzdem mehrt sich die Kritik an dessen Chauvinismus und Repertoire-Grenzen. Alles auf Anfang. Durchatmen, wie jedes Jahr. Geige unter das Kinn, Oboe an die Lippen, Paukenschlägel gefasst, in die Harfe gegriffen – und auf geht’s zur stets gleichen Prozedur, auch am 1. Jänner 2026 um 11.15 Uhr wieder. Das teuer projektierte Johann-Strauss-Jubiläumsjahr mag vorbei sein, aber 2026 wird im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins wie stets mit vorwiegend dreivierteltaktiger Musik der Strauss-Familie eingeläutet. Dazu intonieren die Philharmoniker Galoppe, Polkas, Märsche und Quadrillen von Ziehrer, Lanner, Franz von Suppé und dem dänischen Champagner-Notenfabrikanten Hans Christian Lumbye.
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