Foto: Jay Scheib, Regisseur des neuen „Parsifal“ © Scheib
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DIE FREITAG-PRESSE – 16. DEZEMBER 2022
Bayreuth
Neuer „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen nur in abgespeckter Form
Der Streit um die ungewöhnliche Inszenierung des neuen Bayreuther „Parsifal“ ist – vorerst – beigelegt. Nicht alle im Festspielhaus bekommen nun eine Computer-Brille. Der Fall offenbart ein Problem, das viel tiefer liegt.
Die gute Nachricht ist: Es gibt 2023 einen neuen Bayreuther „Parsifal“. Wenn auch in abgespeckter Form beziehungsweise als Kompromiss. Die meisten im Festspielhaus werden allerdings gar nicht erleben können, was diese Version des Grals-Dramas so einzigartig und Aufsehen erregend macht. Dafür braucht es eine sogenannte Augmented-Reality-Brille (AR). Doch von den 1937 Besucherinnen und Besuchern kommen nur 330 in den Genuss der künstlichen Computer-Welten, das hat Ulrich Jagels, Geschäftsführer des Festivals, bestätigt.
MünchnerMerkur.de
