Boris Godunow © Brinkhoff-Moegenburg
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 20. SEPTEMBER 2023
Hamburg
Kritik – „Boris Godunow“ in Hamburg: Provokativ zeitlos
Regie-Altmeister Frank Castorf debütiert an der Alster – und das mit Mussorgskys russischer Nationaloper „Boris Godunow“. Castorf vermeidet dabei alle Bezüge zur russischen Gegenwart. Eine Provokation. Aber sie lohnt sich.
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„Boris Godunow“ in der Hamburger Staatsoper berührt nicht nur slawische Seelen
An diesem sonnigen Septembernachmittag entschlossen sich viele Hamburger Musikliebhaber, an der Eröffnung der neuen Spielzeit in der Staatsoper teilzunehmen und die neue Inszenierung von Mussorgskys „Boris Godunow“ zu sehen. Dies ist die achte Inszenierung dieser Oper in Hamburg, die erste fand 1924 statt. Die Eröffnungspremiere fing um 18:00 Uhr an, und zwei Stunden später konnte man ihre Übertragung auf einer Kino-Leinwand am Jungfernstieg sehen.
Von Jolanta Łada-Zielke
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