Daniels Anti-Klassiker 47: Gioachino Rossini – Wilhelm Tell Ouvertüre (1829)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Die Erzählung von Wilhelm Tell – ein epischer Stoff über einen schicksalsgeplagten Helden und Vater, der durch schieres Geschick seinen Sohn retten und anschließend eine ganze Nation gegen die Habsburger einen und befreien kann. Es verwundert nicht, dass diese Geschichte mit historischem Bezug literarisch sowie auch musikalisch schnell aufgegriffen wurde. Und wer sonst, als Rossini selbst, hätte es vollbringen können, ein nachhaltig so fetziges und wirksames Stück daraus zu komponieren. Was die Bekanntheit dieses Werks – besonders der Ouvertüre – angeht, können ihm nur wenige andere Opern das Wasser reichen. Oder? Zeit, sich diese vermeintlich bahnbrechende Musik genauer anzuschauen … „Daniels Anti-Klassiker 47: Gioachino Rossini – Wilhelm Tell, Ouvertüre (1829)
klassik-begeistert.de, 3. Oktober 2026“
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Klassik am Odeonsplatz: Diana Damrau schmeichelt dem Ohr und dem Auge

Foto: Marcus Schlaf (c)
Klassik am Odeonsplatz
, München, 13. Juli 2018
Cristian Mǎcelaru, Dirigent
Diana Damrau, Sopran
Radoslaw Szulc, Violine
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Leonard Bernstein, Ouvertüre zu Candide
Jules Massenet, „Suis-je gentille ainsi? – Je marche sur tous les chemins“ Scène et Gavotte der Manon aus Manon(2. Akt)
Jules Massenet, „Méditation“ für Solo-Violine und Orchester aus Thaïs
Erik Satie, „Gymnopédies“ Nr. 1 und 3 (in der Orchesterfassung von Claude Debussy)
Charles Gounod, „Ah, je ris de me voir“, Juwelen-Arie der Marguerite aus Faust
Zugabe: Charles Gounod, „Je veux vivre“ Arie der Juliette aus Romeo et Juliette
Antonín Dvořák, Symphonie Nr. 9 e-Moll Op. 95 „Aus der neuen Welt“
Zugabe: Antonín Dvořák, Slawischer Tanz Nr. 8, Op. 46

von Shari Berner

 „Klassik am Odeonsplatz“ ist seit dem Jahre 2000 Münchens größtes jährliches Klassik-Open-Air. Zunächst als Milleniumskonzert zur deutsch-französischen Aussöhnung gegründet, ist diese Veranstaltung mittlerweile aus dem Münchner Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Hochkarätige Besetzungen, eine tolle Kulisse und ein Quäntchen Glück beim Thema Wetter machen „Klassik am Odeonsplatz“ zu einem einzigartigen Event. „Klassik am Odeonsplatz 2018, Diana Damrau,
Odeonsplatz, München“
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16.000 Klassik-Begeisterte feiern "Klassik am Odeonsplatz"

Foto ©  Marcus Schlaf
Klassik am Odeonsplatz, München,
15. Juli 2017
Manfred Honeck, Dirigent
Martin Grubinger, Schlagzeug
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Tan Dun – Concerto for Percussion and Orchestra „The Tears of Nature“, 1. Satz: Summer (for Timpani and Orchestra)
John Corigliano – „Conjurer”, Concerto for Percussionist and String Orchestra, 2. Satz: Metal
Bruno Hartl – Konzert für Schlagzeug und Orchester op. 23, 1. Satz: Energico, con precisione – Andante espressivo – Feroce – Cadenza, 2. Satz: Ostinato. Presto, molto ritmico – Coda
Carl Michael Ziehrer – „Hereinspaziert“, Walzer op. 518 aus der Operette „Der Schätzmeister“
Antonin Dvořák – „Rusalka-Fantasie“, Suite aus der Oper „ Rusalka“ op. 114 (zusammengestellt von Manfred Honeck, orchestriert von Tomáš Ille)
Dimitrij Schostakowitsch „Suite für Varieté-Orchester“

von Elena Milis

Zwei Konzertabende jedes Jahr seit 2000 – ausgenommen 2001. Keine schlechte Bilanz mit etwa 8.000 Besuchern pro Abend – hier sind nicht einmal die Bewohner miteingerechnet, die von ihrer Wohnung aus zuhören. Anfangs als ein Milleniumskonzert zur deutsch-französischen Aussöhnung gedacht, ist „Klassik am Odeonsplatz“ mittlerweile eines der musikalischen Highlights im Münchner Musiksommer. „Klassik am Odeonsplatz, Manfred Honeck, Martin Grubinger, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks,
München“
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