Andris Nelsons © Julia Wessely
Die Wiener Philharmoniker treten demnächst eine größere Tournee an, und auch hier kann man sich über den Brauch freuen, dass die Konzerte in Wien zu Gehör kommen. Und auch hier kann man wieder erleben, dass die schönsten Vorurteile jene sind, die widerlegt werden. So konnte man die dirigentische Metamorphose von Andris Nelsons erkennen, der sich zu einem hochklassigen Dirigenten entwickelt hat.
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie in C-Dur, KV 425 „Linzer Symphonie“
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 6 in D-Dur, op. 60
Wiener Philharmoniker
Andris Nelsons, Dirigent
Musikverein, 14. Februar 2026
von Herbert Hiess
Es ist eine interessante Fügung, dass man mal in der Musik eine sowohl physische als auch musikalische Entwicklung beobachten konnte und durfte – nämlich die von Andris Nelsons. Der Karrierestart des Dirigenten war sicher etwas „eigenartig“; er wurde marketingtechnisch „gepusht“ und durfte sich vor Spitzenorchestern profilieren; übrigens genauso, wie der junge Finne Klaus Mäkelä. Dieser bedient sich eher an einer mehr oder minder fragwürdigen „Effekthascherei“. „Wiener Philharmoniker, Andris Nelsons
Musikverein, 14. Februar 2026“ weiterlesen