Un ballo in maschera © Herwig Prammer
…eben durfte man noch schmunzeln, im nächsten Moment verdichtet sich die Atmosphäre und das Lachen bleibt einem im Hals stecken.
Eben tanzen die Menschen einen fröhlichen Tanz, der einem Cancan ähnelt, im nächsten Moment ist jemand tot.
Freude und Leid sind ganz nah beieinander, dieses Spiel mit den Extremen macht die Inszenierung sehr dicht und kurzweilig.
Giuseppe Verdi
Un ballo in maschera
Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda
Inszenierung: Adele Thomas
Choreografie: Emma Woods
Ausstattung: Hannah Clark
Choreinstudierung: Janko Kastelic
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich
Opernhaus Zürich, 28. Dezember 2024
von Kathrin Beyer
Die Demaskierung beginnt
Historisch geht jene Oper auf die Ermordung des schwedischen Königs Gustav lll. 1792 bei einem Maskenball zurück. Aufgrund von Zensurbestimmungen musste Verdi die Handlung verlegen. „Giuseppe Verdi, Un ballo in maschera
Opernhaus Zürich, 28. Dezember 2024“ weiterlesen