DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19.  MÄRZ 2026

Daniel Harding © Stephan Rabold

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19.  MÄRZ 2026

Wien/Musikverein
Ein italienisches Orchester und ein britischer Dirigent führen durch eine musikalische Europatour
Endlich ist das römische Superorchester wieder auf Besuch in Wien. Gemeinsam mit Daniel Harding und dem Spitzenpianisten Daniil Trifonov konnte man ein besonderes Programm mit deutschen und tschechischen Werken erleben. Und ein italienisches Meisterorchester, das zusammen mit dem britischen Dirigenten Daniel Harding bestechend in die deutsche und tschechische Musikwelt eintaucht. Ein Konzert, das noch lange nachklingen wird.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 14.  MÄRZ 2026

CBSO Liu © rabaukenhai-Reinhard-A-Deutsch

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 14.  MÄRZ 2026

Köln/Philharmonie
Bruce Liu und das CBSO lassen Tschaikowski aufblühen
Im Vorfeld dieses Meisterkonzerts stellte die Westdeutsche Konzertdirektion (WDK) ihre neue Saison vor. Auch die KölnMusik wird kommende Woche die Philharmonie-Saison 2026/27 präsentieren und ist damit zwei Monate früher dran als sonst. Aficionados der guten Musik, der feinen Klassik, werden also bald ihre – welch altmodische Redensart! – Kalender zücken.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 24. FEBRUAR 2026

Zubin Mehta © Oded Antman (Staatsoper Berlin)

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 24. FEBRUAR 2026

War das Zubin Mehtas Abschied? Nicht, wenn es nach ihm geht
Beim Auftritt des sichtlich geschwächten Dirigenten mit dem West-Eastern Divan Orchestra im Musikverein blieb die Interpretation zweitrangig
DerStandard.at

Zubin Mehta blüht an seinem Lebensabend voll auf
So traurig der Titel klingt – wenn man jedoch den Auf- und Abtritt des geschätzten Maestros Zubin Mehta, bald 90 Jahre alt, am Sonntag in Wien beobachten konnte, leidete man unwillkürlich an den Qualen mit, denen der liebenswürdige Stardirigent ausgesetzt ist. Dieser Konzertabend war  ungleich berührend, zumal das Orchester locker mit den sogenannten Meisterorchestern mithalten kann.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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Thielemann begeistert mit dem „Deutschen Requiem“ von Brahms: "Aber des Herren Wort bleibet in Ewigkeit"

Symphoniekonzert IV | 27. Januar 2026 | Philharmonie Berlin, Dani Juris, Nikola Hillebrand, Christian Thielemann, Samuel Hasselhorn © Stephan Rabold

Christian Thielemann am Pult formte die einzelnen Abschnitte des Werkes ganz individuell, baute Spannungsbögen auf, und arbeitete klug Höhepunkte, wie „Denn alles Fleisch, es ist wie Gras“ mit enormen Steigerungen heraus, um dann auch wieder zu sanfteren Tempi und Lautstärken zurückzukehren.

Johannes Brahms    Ein deutsches Requiem

Nikola Hillebrand   Sopran
Samuel Hasselhorn   Bariton

Christian Thielemann   Dirigent

Dani Juris   Einstudierung Chor

Staatsopernchor
Staatskapelle Berlin

Philharmonie Berlin, 27. Januar 2026

von Peter Sommeregger

Das Requiem von Johannes Brahms zählt seit seiner Uraufführung 1869 zu den am häufigsten in Konzertsälen aufgeführten Totenmessen. Es ist wohl nicht allein die musikalische Qualität der Komposition, die dem Werk zu großer Popularität verholfen hat. Ausgewählte Bibeltexte in deutscher Sprache zu singen, war eine neue Idee, sie ersetzte die Hemmschwelle des Lateinischen und sprach damit auch einfache Menschen direkt an. „Johannes Brahms, Ein deutsches Requiem, Christian Thielemann 
Philharmonie Berlin, 27. Januar 2026“
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Petrenko zelebriert Mahlers 8. in der Philharmonie: „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen“

Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Mahler 8
© Monika Rittershaus

Dem Chef des Orchesters scheint diese Symphonie besonders am Herzen zu liegen, noch mehr als gewohnt wirft er sich auch physisch in die herausfordernde Schlacht, um am Ende einen strahlenden Sieg einzufahren. Beim Schlussapplaus strahlt er ins Publikum, die Freude über das Gelingen der Mammut-Aufgabe ist ihm ins Gesicht geschrieben.

Gustav Mahler    Symphonie Nr. 8

Jacquelyn Wagner  Sopran
Golda Schultz  Sopran
Jasmin Delfs  Sopran
Fleur Barron  Mezzosopran
Beth Taylor Alt
Benjamin Bruns  Tenor
Gihoon Kim  Bariton
Le Bu  Bass

Rundfunkchor Berlin
Bachchor Salzburg
Knaben des Staats- und Domchors Berlin

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko

Philharmonie Berlin, 16. Januar 2026

von Peter Sommeregger

Aufführungen von Gustav Mahlers monumentaler 8. Symphonie sind naturgemäß selten. Berlin kam allerdings aktuell innerhalb weniger Monate in den Genuss zweier Aufführungen des Werkes. Dass sie tausend Mitwirkende erfordert, geht zwar nur auf eine werbewirksame Übertreibung des Konzertveranstalters der Münchner Uraufführung von 1910 zurück, aber gewaltig ist der personelle Aufwand allemal. „Gustav Mahler, Symphonie Nr. 8, Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko
Philharmonie Berlin, 16. Januar 2026“
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Silvesterkonzert mit Petrenko und Bernheim: Die Berliner Philharmoniker brillieren auch im Kleinteiligen

Kirill Petrenko © Monika Rittershaus

Das Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern ist eine Institution.
Der Kulturkanal ARTE übertrug Silvester 2025 ab
18.35 Uhr zeitversetzt, nicht live.

Mochten Sie  abends den Dampfplauderer Johannes B.lödsinn Kerner in der ZDF-Silvester-Show erstmals aus der Hafencity in Hamburg Blödsinn schwadronieren hören?

Die Kommunikationsfrau vom ZDF hat folgenden Text verfassen lassen:

„Wir wollen das neue Jahr mit einer Show eröffnen, die Emotionen weckt und Bilder schafft, die im Gedächtnis bleiben. Nach vielen erfolgreichen Jahren in Berlin wird die Silvesterparty 2025/2026 erstmals in Hamburg produziert. Wir freuen uns auf eine großartige Veranstaltung, die das ZDF ab 20.15 Uhr übertragen darf“, so Dr. Oliver Heidemann, Unterhaltungschef des ZDF.

„Das Programm des Silvesterkonzerts ist verflacht“, sagt der Berliner klassik-begeistert-Reporter Peter Sommeregger. Die Macher des Abends setzen eher auf „seichte Kost“.

Ihnen und Euch wünscht ein geschmeidiges und gesundes Jahr 2026,

herzlich,

Andreas Schmidt, Herausgeber

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Silvesterkonzert mit Kirill Petrenko und Benjamin Bernheim

Es ist immer ein Vergnügen, diesen Verband exzellenter Solisten musizieren zu hören, von denen jeder Einzelne ein Virtuose auf seinem Instrument ist. Auch diesmal kann der charismatische Konzertmeister Noah Bendix-Balgley mit einem wunderbaren Solo überzeugen.

Benjamin Bernheim, Tenor

Kirill Petrenko, Dirigent
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 29. Dezember 2025

von Peter Sommeregger

Silvesterkonzerte sind eine ganz eigene Spezies, sie sind für ein festlich gestimmtes, feierwütiges Publikum konzipiert. Dieses will in erster Linie unterhalten werden, und bevorzugt Altbekanntes zu hören. Also greift man bei der Programmgestaltung bewusst auf bewährte Zugnummern zurück, Sprödes oder zu Anspruchsvolles wird bewusst vermieden. „Silvesterkonzert mit Kirill Petrenko und Benjamin Bernheim
Philharmonie Berlin, 29. Dezember 2025“
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Tosca 2026: Nicholas Brownlee entfacht als Scarpia Puccinis Drama neu

Oper Frankfurt, 2. Januar 2026
Giacomo Puccini,
Tosca

Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Musikalische Leitung:  Takeshi Moriuchi

Fotos © Barbara Aumüller und Monika Ritterhaus

von Dirk Schauß

Ausverkauftes Haus am 2. Januar 2026 in der Oper Frankfurt. Die Inszenierung von Andreas Kriegenburg gehört längst zum festen Repertoire, ihre Bilder sind vertraut, ihre szenischen Mittel bekannt. Umso bemerkenswerter war dieser Abend, der sich deutlich vom routinierten Betrieb abhob. Nicht durch neue Regieakzente, sondern durch eine zentrale Besetzung, die der Produktion plötzlich neue Spannung und dramatische Schärfe verlieh. „Giacomo Puccini, Tosca
Oper Frankfurt, 2. Januar 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 29. DEZEMBER 2025

Yannick Nézet-Séguin © Jan Regan

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DIE MONTAG-PRESSE – 29. DEZEMBER 2025

Wien/Musikverein
Neujahrskonzert-Dirigent: „Klassische Musik lebte immer schon in einer Krise“  (Bezahlartikel)
Erstmals steht Yannick Nézet-Séguin beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am Pult. Er spricht über Strauss, Publikumsschwund, Offenheit und Frauen am Pult.
Kurier.at

Tenor Jonas Kaufmann: „In der Musik kommen wir uns selbst wieder näher“
Mit Pianist Helmut Deutsch verbindet Tenor Jonas Kaufmann eine jahrzehntelange künstlerische Freundschaft. Zum 80. Geburtstag des legendären Liedbegleiters gastieren die beiden Künstler im Wiener Konzerthaus und musizieren am 12. Jänner Robert Schumanns Liedzyklus „Dichterliebe“.
krone.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 26. DEZEMBER 2025

Elektra – Nylund, Stundy© Wiener Staatsoper/Ashley Taylor

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DIE FREITAG-PRESSE – 26. DEZEMBER 2025

Wien/Staatsoper
„Elektra“ an der Wiener Staatsoper: Alexander Soddy entfesselt das Orchester
„Es muss etwas geschehen sein“, heißt es in „Elektra“ von Richard Strauss. Ja, Dirigent Alexander Soddy und das Wiener Staatsopernorchester liefern vom Auftakt an „Spannung pur“. Aušrinė Stundytės metallischer Sopran ist eine Wucht. Nina Stemme klingt als Klytämnestra runder. Camilla Nylund als Chrysothemis unschuldiger. Derek Welton als Orest wie ein Wotan. Wie Tag und Nacht – nach der musikalisch wenig beglückenden „Fidelio“-Vorstellung rückt das Wiener Staatsopernorchester alles wieder ins rechte Licht. Vom Auftakt an ist klar: Heute wird diese „Elektra“-Vorstellung ein Ereignis, solange Dirigent Alexander Soddy nichts versemmelt. Tut er nicht. Im Gegenteil: „Spannung pur“
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. DEZEMBER 2025

Svetlomir Zlatkov, 1. Kapellmeister mit Ensemble; Foto Patrik Klein

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Rostock
Klein beleuchtet kurz 68: Puccinis Madama Butterfly erscheint am Volkstheater Rostock in neuem Gewand
Die Sat.1 Doku-Soap „Hochzeit auf den ersten Blick“ stand Pate für eine mit neuen Sichtweisen gespickte Version des Werkes vom Komponisten aus Lucca – Klassik und Moderne müssen sich nicht unbedingt zu Gegensätzen offenbaren – ein Abend in Rostock voller Emotionen, ironischer Unterhaltung, Dramen und vor allem musikalischen Höhepunkten.
von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

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