DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. DEZEMBER 2025

Andris Nelsons © Dieter Nagl

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. DEZEMBER 2025

Berlin/Philharmonie
Andris Nelsons beschwört den Schatten Stalins in der Berliner Philharmonie
Andris Nelsons, der sich in den letzten Jahren als Schostakowitsch-Dirigent profiliert hat, wird zurecht für seine Interpretation bejubelt. In diesem Jahr hatte er eine umfangreiche CD-Edition veröffentlicht, die sämtliche Symphonien, die Klavier- und Cellokonzerte und die Oper Lady Macbeth von Mzensk enthält, alle mit dem Boston Symphony Orchestra eingespielt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Maestro Hrůšas aufregende Reise durch Osteuropa
Jakub Hrůša hat im Wiener Konzerthaus eindrucksvoll bewiesen, dass er heute einer der wichtigsten Dirigenten in der sogenannten „Klassikszene“ ist. Und er hat bewiesen, wie großartig absolute Raritäten bei so einem Orchester klingen können.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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Andris Nelsons beschwört den Schatten Stalins in der Berliner Philharmonie

Andris Nelsons © Marco Borggreve

Andris Nelsons, der sich in den letzten Jahren als Schostakowitsch-Dirigent profiliert hat, wird zurecht für seine Interpretation bejubelt. In diesem Jahr hatte er eine umfangreiche CD-Edition veröffentlicht, die sämtliche Symphonien, die Klavier- und Cellokonzerte und die Oper Lady Macbeth von Mzensk enthält, alle mit dem Boston Symphony Orchestra eingespielt.

Marcel Dupré:  Cortège et Litanie
Antonín Dvořák:  Konzert für Violine und Orchester
Dmitri Schostakowitsch:  Symphonie Nr. 10

Jan Liebermann   Orgel
Benjamin Beilman   Violine

Andris Nelsons   Dirigent
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 11. Dezember 2025

von Peter Sommeregger

Vor exakt 60 Jahren wurde die Orgel in der Berliner Philharmonie eingeweiht, aus diesem Anlass wurde das aktuelle Konzert von einem kurzen Werk für Orgel und Orchester eröffnet. Der junge, virtuose Organist Jan Liebermann konnte trotz der Kürze von Duprés Komposition das Instrument in seiner Klangfülle präsentieren, und gleichzeitig seine Meisterschaft beweisen. „Andris Nelsons, Dirigent, Berliner Philharmoniker, Benjamin Beilman
Philharmonie Berlin, 11. Dezember 2025“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 28. OKTOBER 2025

­His Majesty King Carl XVI Gustaf, Sophie Joissains (Mayor, Aix-en-Provence), Paul Hermelin (Chairman of the Board, Festival d’Aix-en-Provence) & Susanne Rydén (President, Birgit Nilsson Prize)
© Yanan Li

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DIE DIENSTAG-PRESSE –
28. OKTOBER 2025

Ein Vermächtnis im Einklang: Der Birgit-Nilsson-Preis 2025 ehrt Aix-en-Provence – und Pierre Audi
Der plötzliche Tod von Pierre Audi im Mai dieses Jahres gab der Verleihung des Birgit-Nilsson-Preises am 21. Oktober in Stockholm eine bewegende Note. Der Preis, der seit 2009 alle drei Jahre vergeben wird, ging jetzt an das Festival d’Aix-en-Provence, dessen künstlerischer Leiter Audi seit 2018 war – eine zutiefst passende Ehrung für einen Mann, dessen visionäre Kraft und unerschütterliche Neugier das europäische Musiktheater über Jahrzehnte geprägt haben. Der mit einer Million US-Dollar dotierte Preis wird normalerweise an Einzelpersönlichkeiten verliehen. Doch schon 2014 wurde diese Regel gebrochen, als die Wiener Philharmoniker damit ausgezeichnet wurden.
Von Zenaida des Aubris
Klassik-begeistert.de

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Daniel Barenboim und die Berliner Philharmoniker entfalten ein Feuerwerk an Tönen

Daniel Barenboim © Monika Ritterhaus

Drei Abende hintereinander Daniel Barenboim bei den Berliner Philharmonikern zu Gast. Und alle drei Abende restlos ausverkauft!

Berliner Philharmoniker
Daniel Barenboim, Dirigent

Carl Maria von Weber
Oberon: Ouvertüre

Franz Schubert
Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete«

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Philharmonie Berlin, 3. Oktober 2025

von Henriette Müller

Eine leichte Unsicherheit war bis zum Schluss in mir geblieben. Würde sich Herr Barenboim von seinem schweren Sturz wieder erholt haben? Diese Sorge wurde mir noch vor dem Konzert genommen. Der Fahrstuhl, an dem ich mich versehentlich angestellt hatte, war eigentlich für Künstler und Personal bestimmt. So stand plötzlich der Maestro mit seiner Gattin neben mir, bereit zur Auffahrt mit dem Lift. Charmant war er bereit mir den Vortritt zu lassen. Natürlich lehnte ich mit einem freundlichen Lächeln ab, er lächelte zurück. Nun konnte wirklich nichts mehr passieren.
„Berliner Philharmoniker, Daniel Barenboim, Dirigent
Philharmonie Berlin, 3. Oktober 2025“
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Vladimir Jurowski fordert sein Publikum – beschenkt es aber auch reich

Vladimir Jurowski ©Geoffroy Schied

 

Helmut Lachenmann 

„Ausklang“ – Konzertante Musik für Klavier und Orchester
Pierre-Laurent Aimard  Klavier

Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 11 g-Moll op. 103 »Das Jahr 1905«

Rundfunk Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski  Dirigent

Philharmonie Berlin, 10. September 2025

von Peter Sommeregger

Die ungewöhnliche Paarung dieser zwei Kompositionen, eines Zeitgenossen, und des vor 50 Jahren verstorbenen Schostakowitsch, ist ungewöhnlich und veranlasst Jurowski, vor Beginn des Konzertes über beide Werke erklärend zu sprechen. „RSB, Vladimir Jurowski  Dirigent, Lachenmann und Schostakowitsch
Philharmonie Berlin, 10. September 2025“
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Berlin: Die Oboe tanzt mit Mayer und Petrenko

Philharmonie Berlin, 19. September 2025

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent
Albrecht Mayer, Oboe

Werke von Pascal Dusapin, Bernd Alois Zimmermann und Johannes Brahms

Gemeinsam mit Albrecht Mayers kunstvollem Oboenspiel setzte Kirill Petrenkos seine Bernd-Alois-Zimmermann-Renaissance souverän in der Berliner Philharmonie fort. Nicht weniger glanzvoll musizierten die Philharmoniker einen Brahms-Klassiker in dieser musikalischen Sternstunde! 

von Johannes Karl Fischer

Als Bernd Alois Zimmermanns Oboenkonzert zuletzt auf dem Spielplan der Berliner Philharmoniker stand, war die Mauer gerade gefallen und Kirill Petrenko noch mitten im Studium, 1991 war das. Fast 35 Jahre später kam mal wieder eine Berliner Musikliebhabergeneration in den Genuss dieses fetzigen, farbenfrohen und harmonisch sehr freien Werks. Albrecht Mayer meisterte die extrem fordernde Solo-Partie mühelos bis an die klanglichen Grenzen seines Instruments, am Pult tanzte Kirill Petrenko – dessen hiesige Amtszeit hier eine kleine Bernd Alois Zimmermann-Renaissance ins Rollen bringt – mit freudiger musikalischer Flamme durch die vielen Dissonanzen der Partitur. „Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Albrecht Mayer, Oboe
klassik-begeistert.de, 20. September 2025“
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Musikalische Umbruchszeiten auf Originalinstrumenten: Ustine Dubitsky dirigiert Beethoven und Berlioz

Berliner Festspiele, Les Siècles, Dubitsky © Fabian Schellhorn

Les Siècles

Ustina Dubitsky / Dirigentin
Isabelle Faust / Violine

Ludwig van Beethoven (1770-1827) / Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

Hector Berlioz (1803-1869) / Symphonie fantastique op. 14

Philharmonie Berlin, 6. September 2025

von Julian Führer

Im Rahmen der Berliner Festspiele war ein sehr klassisch anmutendes Programm zu hören, gespielt von der Originalklangformation Les Siècles unter der Leitung von Ustina Dubitsky. „Les Siècles, Ustina Dubitsky
Philharmonie Berlin, 6. September 2025“
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Alte Musik und doch modern: Philippe Herreweghe dirigiert Beethoven und Cherubini

250905 Orchestre des Champs-Élysées, Collegium Vocale Gent, Herreweghe © Fabian Schellhorn

Beide Teile des Konzertes erhielten herzlichen Applaus. Ein leiser Abend, der wegen der Zwischentöne in Erinnerung bleiben wird.

Orchestre des Champs-Élysées
Collegium Vocale Gent

Philippe Herreweghe / Dirigent

Maria van Nieukerken / Choreinstudierung

Ludwig van Beethoven (1770-1827) / Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Luigi Cherubini (1760-1842) / Requiem c-Moll

Philharmonie Berlin, 5. September 2025

von Julian Führer

Napoleon Bonaparte galt als Friedensbringer und Befreier, hatte er doch die Exzesse und die Unsicherheit der Französischen Revolution beendet und eine Modernisierung der Gesellschaft versprochen. Auch Beethoven war begeistert von ihm, aber als der ehrgeizige Korse sich zum Kaiser der Franzosen krönte, strich der Komponist wütend die geplante Widmung der Es-Symphonie wieder aus. „Orchestre des Champs-Élysées Collegium Vocale Gent/Philippe Herreweghe
Philharmonie Berlin, 5. September 2025“
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Junges Publikum trifft auf Rokoko und musikalische Moderne

DSO Bihlmaier, Soltani, Musikfest 04092025 © Marlene Pfau

...ein aufregendes Konzert unter Anja Bihlmaier in Berlin

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Anja Bihlmaier / Dirigentin

Kian Soltani / Violincello

Peter Tschaikowsky (1840-1893) / Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester A-Dur op. 33

Bernd Alois Zimmermann (1918-1970) / Musique pour les soupers du Roi Ubu

Olly Wilson (1937-2018)
/ Shango Memory

Dmitri Schostakowitsch
(1906-1975) / Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

Philharmonie Berlin, 4. September 2025

von Julian Führer

Das Musikfest Berlin bietet während mehrerer Wochen im September die Gelegenheit, unterschiedliche Orchester und Musizierstile kennenzulernen und so dem ohnehin schon reichen Berliner Musikleben noch weitere Facetten hinzuzufügen. Das DSO Berlin präsentierte unter Anja Bihlmaier ein abwechslungsreiches Programm, das einen Schwerpunkt in der musikalischen Groteske und im 20. Jahrhundert hatte. „DSO Berlin, Anja Bihlmaier Dirigentin
Philharmonie Berlin, 4. September 2025“
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Klaus Mäkelä beweist erneut, wie berechtigt sein früher Ruhm ist

Berliner Festspiele, Royal Concertgebouw Orchestra, Mäkelä © Fabian Schellhorn

Das Musikfest Berlin findet vom 30. August bis 23. September 2025 in der Philharmonie Berlin, in deren Kammermusiksaal und im Konzerthaus Berlin statt.

Mäkelä nimmt den Pfiff und die Verschmitztheit dieser Musik zum Anlass, den virtuosen Orchestermitgliedern reichlich Gelegenheit zu geben, ihre Brillanz zu demonstrieren.

Er wird von ihnen und vom Publikum dafür geliebt, was sich in jauchzendem Beifall entlädt. Und dann setzt er noch einen drauf, und lässt das Konzert mit einem fetzigen, von Kodály instrumentierten Volkstanz ausklingen. Jubel ohne Ende!

Eröffnungskonzert

Royal Concertgebouw Orchestra
Klaus Mäkelä

Luciano Berio
Rendering für Orchester nach Vorlagen und Motiven von Franz Schubert

Béla Bartók
Konzert für Orchester Sz 116

Philharmonie Berlin, 30. August 2025

von Peter Sommeregger

Immer noch unter Dreißig, designierter Chefdirigent in Amsterdam und Chicago, Posterboy des internationalen Klassikbetriebes – die Karriere des finnischen Dirigenten Klaus Mäkelä scheint nur aus Superlativen zu bestehen. „Eröffnungskonzert RCO, Klaus Mäkelä
Philharmonie Berlin, 30. August 2025“
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