Andris Nelsons © Julia Wessely
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2026
Wien/Musikverein
Andris Nelsons schnürt ein Überraschungspaket
Die Wiener Philharmoniker treten demnächst eine größere Tournee an, und auch hier kann man sich über den Brauch freuen, dass die Konzerte in Wien zu Gehör kommen. Und auch hier kann man wieder erleben, dass die schönsten Vorurteile jene sind, die widerlegt werden. So konnte man die dirigentische Metamorphose von Andris Nelsons erkennen, der sich zu einem hochklassigen Dirigenten entwickelt hat.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Wien
Vereinigte Bühnen Wien melden Mitarbeiter bei AMS-Frühwarnsystem an
Die Auswirkungen des Sparkurses auf Belegschaft sollen laut VBW-Geschäftsführer Franz Patay „so gering wie möglich“ gehalten werden. Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) sind jener Kulturbetrieb, der am stärksten von den Einsparungen im Zuge der Budgetkonsolidierung der Stadt Wien betroffen ist. Die Subventionskürzung von fünf Mio. Euro führte bereits zur geplanten Schließung der Kammeroper ab Herbst, nun dürfte es auch zu Personalabbau kommen, wie die „Kronen Zeitung“ berichtet. Zur Anzahl der beim Frühwarnsystem des AMS vorgemerkten Mitarbeitenden wollten die VBW auf APA-Anfrage keine Auskunft geben.
Kurier.at
Wien/Musikverein
Philharmonischer Goldklang mit Andris Nelsons im Musikverein (Bezahlartikel)
Das Wiener Orchester und der lettische Dirigent gaben einen Vorgeschmack auf ihre US-Tournee – mit Darbietungen auf höchstem Niveau.
Kurier.at
Musikverein: Eine poetische Reise mit dem Wiener Singverein (Bezahlartikel)
Der Wiener Singverein erkundete gemeinsam mit Burgschauspielerin Sylvie Rohrer unterschiedliche Facetten zum Thema Nacht. Ein stimmiges Konzept, ein sehr gelungener Abend.
DiePresse.com
Dresden
Die Staatskapelle Dresden und Daniele Gatti gedenken der Zerstörung Dresdens im Februar 1945
Die wechselvolle Geschichte der Semperoper begann bereits im Jahre 1841. 1869 bereits durch einen Brand vernichtet, 1878 wieder eingeweiht, erfolgte am 13. Februar 1945 die vollständige Zerstörung des Gebäudes. Die Wiedereröffnung dieses Opernhauses fand dann auch an einem 13. Februar statt: Im Jahre 1985. Daniele Gatti hatte für das Gedenkkonzert Werke von Strawinsky und Bruckner ausgesucht.
Von Henriette Müller
Klassik-begeistert.de
Lübeck
„Die Kugel hat ihren eigenen Witz“ – „The Black Rider“ verführt in Lübeck
Wäre nicht ein passendes Geschenk zum Valentinstag ein Hochzeitsantrag nach erfolgreich bestandener Schieß-Prüfung und Aufnahme in die Jäger-Gemeinschaft? Davon träumt der junge Wilhelm, aber der Traum vom Glück endet tödlich. Das Theater Lübeck hat nun die Freischütz-Adaption von Robert Wilson und Tom Waits neu aufgelegt und am 14. Februar 2026 im ausverkauften Haus präsentiert.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Bremen/Konzerthalle der Bremer Philharmoniker
Asya Fateyeva überzeugt mit Bach und Beatles in trautem Miteinander
Das Auditorium im ausverkauften Saal applaudiert begeistert. Zwei Beatles-Titel folgen als Zugabe. Das neue Konzept der Bremer Philharmoniker ist – zweifellos auch dank einer grandios aufspielenden Asya Fateyeva! – offensichtlich gut angekommen. Ein bisschen mehr Beatles hätte es gerne sein dürfen, etwas mehr Mut in Richtung „Rock’n’Roll“. Aber der Anfang ist gemacht – und gelungen. Weiter so!
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
Innsbruck
„Idomeneo“-Premiere begeisterte Publikum
Die Oper „Idomeneo“ von Wolfgang Amadeus Mozart hat Samstagabend im Großen Haus des Tiroler Landestheaters in der Regie von Henry Mason und unter der musikalischen Leitung von Gerrit Prießnitz Premiere gefeiert. Mason verlegte den mythologischen Stoff ins 20. Jahrhundert. Das Publikum war begeistert.
tirol.orf.at
Klangvoll, opulent und voller Emotion: So war die Premiere von „Idomeneo“ im Großen Haus (Bezahlartikel)
TirolerTageszeitung.com
München
Fürst Igor: Die pazifistische Kriegsoper
Der grandiose Torso von Alexander Borodins „Fürst Igor“ scheint heute fast uninszenierbar: Regisseur Roland Schwab und Chefdirigent Rubén Dubrovsky finden dennoch einen Weg, aus dem Fragment und seiner Diversität berührendes Musiktheater mit einer starken Botschaft zu destillieren.
concerti.de
Schwarzer Bass, weicher Held: So klingt Münchens neuer „Fürst Igor“ (Bezahlartikel)
Rubén Dubrovsky und Roland Schwab bringen Alexander Borodins fragmentarische Oper „Fürst Igor“ eindrucksvoll auf die Bühne
MuenchnerAbendzeitung.de
Berlin
Schostakowitsch, überraschend heiter: Thielemann lässt die goldene Rundfunk-Ära neu aufleben (Bezahlartikel)
Retro-Trip mit Tiefgang: So klang Berlins Rundfunk in den 1920er Jahren. Die Staatskapelle gräbt musikalische Schätze aus
Tagesspiegel.de
Berliner Konzerthaus startet sein „Anfangen“-Festival: Wenn Agit-prop zärtlich klingt (Bezahlartikel)
Vertragt Euch! Konzerthausorchester und Trickster Orchstra eröffnen gemeinsam ein neues Musikfest mit meditativem Gewoge. Klangwolken schweben darin auf und nieder.
tagesspiegel.de
Fankfurt
Bienenschwarm liebt Klassik (Bezahlartikel)
Zum Abschluss der Biennale für aktuelle Musik „cresc…“ interagieren Kammerensembles und Zuschauer in Frankfurt mit einer Schwarm-Installation.
FrankfurterAllgemeine.net
Bremen
Surrealistischer Blödsinn in der Oper – Rossinis „Die Reise nach Reims“ in Bremen (Bezahlartikel)
Anna Weber macht Gioachino Rossinis „Die Reise nach Reims“ zu einem kurzweiligen Dauerspaß. Das Ensemble des Theater Bremen ist in der Lage, Rossini als den Vater der Gesangskunst zu präsentieren.
NeueMusikzeitung.nmz/de
Wiesbaden
Rimski-Korsakows Oper „Schneeflöckchen“ in Wiesbaden – Undine im Eis (Bezahlartikel)
Rimski-Korsakows „Schneeflöckchen“ musste dringend einmal aufgetaut werden – in Wiesbaden gelingt das vor allem musikalisch.
FrankfurterRundschau.de
Diagonal zur Person György Kurtág
Am 19. Februar 1926 wurde der Komponist György Kurtág geboren. Gründlichst ausgebildet wurde er in Budapest dann selbst zu einem ikonenhaften Lehrer und spätestens ab den 1980er Jahren zur international maßstabsetzenden Figur der europäischen, zeitgenössischen Musik.
oe1.orf.at
‚Zum Weltfrauentag am 8. März‘ kulturMATINEE
Brigitte Fassbaender – Ein Portrait der legendären Sängerin und Regisseurin
Brigitte Fassbaender ist eine Ausnahmekünstlerin, deren Name in der Welt der Oper und des Liedgesangs unvergessen bleiben wird. Ihr unverwechselbares Timbre, ihre charismatische Bühnenpräsenz und ihre außergewöhnliche Fähigkeit, jeder Rolle emotionale Tiefe zu verleihen, machten sie zu einer gefeierten Sängerin auf den großen Bühnen dieser Welt. Mit 55 Jahren verabschiedete sie sich jedoch von der aktiven Gesangskarriere – nicht aus Erschöpfung, sondern aus dem Wunsch heraus, ihrer Kunst neue Wege zu eröffnen.
tv.orf.at
Wien/Konzerthaus
„Die Nibelungen“ ziehen auch ohne Wagner in ihren Bann (Bezahlartikel)
Fritz Langs cineastisches Meisterwerk aus dem Jahr 1924 wurde mit dem RSO im Konzerthaus famos umgesetzt.
Kurier.at
CD-Besprechung
Yutaka Sado entfesselt Mahlers Kosmos – Abschied mit der achten Sinfonie
„Denken Sie sich, dass das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen.“ Mit diesen Worten Gustav Mahlers selbst wird der kosmische Anspruch seiner achten Sinfonie greifbar. Das 1910 in München uraufgeführte Werk, wegen seines riesigen Apparats als „Symphonie der Tausend“ angekündigt, vereint den mittelalterlichen Pfingsthymnus Veni creator spiritus mit dem Schlusstableau von Goethes Faust II zu einer gewaltigen Feier der schöpferischen Kraft und der erlösenden Liebe.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Tonträger
CD: „Invocation“, Elsa Dreisig
deropernfreund.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Düsseldorf
Deutsche Oper am Rhein 2025-26 Review: Le nozze di Figaro
operawire.com
Ravenna
Ravenna Festival Unveils 2026 Season
operawire.com
London
Borodin steps into the symphonic limelight with Gianandrea Noseda and the LSO
bachtrack.com/de
This unsmiling yet sensitive star pianist was born to play Chopin (Subscription required)
Seong-Jin Cho’s performance at the Barbican was sheer perfection – plus the best of February’s classical concerts
telegraph.co.uk
Birmingham
Kurtág 100th Birthday Concert, BCMG, CBSO Centre, Birmingham review – profundity in the small and lapidary
Moving tribute to a great centenarian
theartsdesk.com
Sydney
Possession (Qtopia Sydney)
Possession comprises three mini monodramas that explore the lives of three women – Joan of Arc, Sappho and Ethel Smyth – all of whom were perceived as nonconforming because of their behaviour, which challenged prevailing gender roles and norms around sexuality.
limelight-arts.com.au
Feuilleton
The giving of gifts: Pierre-Laurent Aimard on György Kurtág
bachtrack.com/de
Recordings
Review: Mahler – Symphony No. 9 – London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski
theclassicreview.com
Obituary
Francisco Lázaro Passes Away at 93
operawire.com
Ballet / Dance
London
Review: Marianela Nuñez and William Bracewell in The Royal Ballet’s Giselle
gramilano.com
Utah
Ballet West creates a moving and magical Neverland in “Peter Pan” premiere
utahartsreview.com
Sprechtheater
Bochum
Als der Rechtsextremist spricht, wird die Premiere zum Tumult (Bezahlartikel)
Ein Theaterskandal? Die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ in Bochum brachte Teile des Publikums in Rage.
FrankfurterAllgemeine.net
Film/Streaming
Österreich
Babler auf Berlinale: Streamingabgabe geht in Regierungskoordination
„Investitionsbeitrag“ heißt jener Teil der geplanten Beteiligung von Streaminganbietern, der nun noch im Februar koalitionsintern in Angriff genommen werden soll. Auch Neos-Staatssekretär Schellhorn in Berlin.
Kurier.at
Wetter
Österreich
Einheizen! Jetzt kommen brutale Frost-Nächte auf uns zu
Das Wetter wird in der kommenden Woche wechselhaft und unbeständig, die Nächte frostig. Untertags sind Temperaturen im zweistelligen Plus-Bereich nicht drinnen. Immerhin sollte im Osten die Sonne öfters zu sehen zu sein als zuletzt, teilte Geosphere Austria am Sonntag mit.
oe24.at
Politik
Rubio stärkt Orbán den Rücken: „Goldenes Zeitalter zwischen den USA und Ungarn“
Der Besuch des US-Außenministers in Budapest sendet vor der Parlamentswahl im April ein klares Signal. Auch Vizepräsident J.D. Vance soll noch nach Ungarn reisen.
DiePresse.com
Wie europäische Unternehmen ihre in Russland eingefrorenen Milliarden zurückbekommen können
Westliche Unternehmen haben Milliarden Euro in Russland eingefroren liegen. Sie zurückzubekommen, ist alles andere als einfach. Doch es gibt inzwischen erste Erfolge, wie die „Presse“ erfahren hat
DiePresse.com
Wien
Kathrin Gaal geht: Hanel-Torsch wird neue Wiener Stadträtin
Die Wiener Wohn- und Frauenstadträtin, Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal (SPÖ), zieht sich zurück. Das wurde am Montagnachmittag vom SPÖ-Landesparteivorsitzenden, Bürgermeister Michael Ludwig, nach Sitzungen der Parteigremien verkündet. Zuvor war die Rochade bereits kolportiert worden. Nachfolgerin Gaals als Stadträtin wird die SPÖ-Wohnsprecherin im Nationalrat, Elke Hanel-Torsch; Vizebürgermeisterin wird SPÖ-Finanzstadträtin Barbara Novak. Die Entscheidungen sind Ludwig zufolge einstimmig gefallen.
vienna.at
Österreich
„Krone“-Kommentar: Lieber keine lustigen Reden am Aschermittwoch
Kanzler Stocker in Klagenfurt, Kanzleranwärter Kickl in Ried und der steirische SPÖ-Chef Lercher im Murtal: Kräftig wird allerorts für deren Reden zum morgigen Aschermittwoch geworben. Man würde sich wünschen, die Herren ließen es lieber sein. Ist doch die Aschermittwochsrede ein aus dem Ausland eingeschlepptes Ärgernis wie Ragweed oder Halloween. Idee der Tradition wäre, über die politische Lage mit Humor oder satirisch zugespitzt herzuziehen. Eine Aufgabe für echte Könner. Der Urvater der Aschermittwochsrede, Bayerns legendärer Ministerpräsident Franz-Josef Strauß, konnte das. Und auch wenn er arg danebengriff, war Jörg Haider als erster Nachäffer des bayrischen Brauchs sprachlich eine Ausnahmefigur.
krone.at
Wirtschaft
Österreich
„Erhebliche Herausforderungen“: Knalleffekt! KiK schließt auch Filialen in Österreich
Der nächste Einschnitt im heimischen Handel ist fix: Der Textildiskonter KiK wird in Österreich neun Filialen schließen.
heute.at
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Unter’m Strich
Handysüchtige Kinder. Erziehungskompetenz statt Social Media-Verbote
Ist die Young Generation handysüchtig? Die brandneuen Zahlen des „Jugend-Internet-Monitors“ der EU-Initiative Saferinternet.at deuten (fast) darauf hin. Befragt wurden 500 Jugendliche im Alter von 11-17 Jahren aus ganz Österreich. Nr. 1 bei den Plattformen ist WhatsApp mit 82 Prozent Nutzung, dahinter folgen YouTube (76 Prozent) und die Messenger-App Snapchat (65 Prozent).
meinbezirk.at
Fasching
Kreative Krapfen mit Schnitzel und Burger
Krapfen müssen nicht immer süß sein. Bei Figlmüller wird er etwa mit Schnitzel gefüllt, bei Le Burger mit einem Rindfleischpatty. Und auch Leberkäse wird süß umhüllt.
DiePresse.at
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 17. FEBRUAR 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 17. FEBRUAR 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Oper Frankfurt: Premiere / Frankfurter Erstaufführung WRITTEN ON SKIN
Oper in drei Teilen von George Benjamin und Martin Crimp (Text)
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühnenbild, Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Silke Willrett
Dramaturgie: Maximilian Enderle

Bo Skovhus © Roland Unger
Protector: Bo Skovhus
Agnès: Elizabeth Reiter
First Angel /Boy: Iurii Iushkevich
Second Angel / Marie: Cecelia Hall
Third Angel / John: Michael McCown
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Ein reicher Mann will sich in einer Buchmalerei verherrlichen lassen. Doch das Resultat konfrontiert ihn mit einer unbequemen Wahrheit. Written on Skin ist eine etwa 90-minütige Oper in drei Teilen, die George Benjamin (*1960) als Auftragswerk mehrerer europäischer Häuser komponierte und die 2012 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt wurde. Sie gilt bislang als eine der erfolgreichsten Opern des 21. Jahrhunderts mit einer großen sinnlichen Tiefe. Der Text stammt von dem britischen Dramatiker Martin Crimp (*1956), mit dem Benjamin zuvor bereits die Kammermusikoper Into the Little Hill geschaffen hatte.
Der Text für Written on Skin basiert auf der mittelalterlichen Legende vom „verspeisten Herzen“, die sich um den Troubadour Guillem de Cabestanh rankt: Nach der Affäre mit der Ehefrau eines Gönners fand der Künstler einen gewaltsamen Tod.
Zum Inhalt: Eigentlich besitzt der Protector alles, was er sich wünscht: Geld, Ländereien und den – wie er sagt – „stillen, gehorsamen Körper“ seiner Ehefrau Agnès. Mit den Bildern, die er von sich anfertigen lässt, gerät seine Lebensrealität jedoch ins Wanken. Fasziniert von der Kunst und der empathischen Art des jungen Malers, beginnt Agnès eine Affäre mit ihm. Als die beiden dem Protector ihre Verbindung offenbaren, tötet der Betrogene den Maler und nötigt seine nichts ahnende Ehefrau, dessen Herz zu essen. Doch Agnès wendet selbst ihre größte Demütigung in einen persönlichen Triumph.
Musikalisch geleitet wird diese Frankfurter Erstaufführung von Erik Nielsen. Er war der Oper Frankfurt zehn Jahre lang bis 2012 als Korrepetitor und zuletzt als Kapellmeister verbunden. In dieser Zeit erarbeitete er sich ein umfangreiches Repertoire von über 80 Opern von Monteverdi bis Lachenmann. Zuletzt dirigierte er hier die Neuproduktion Aida im Jahr 2023. Nielsen war darüber hinaus von 2022 bis 2024 Chefdirigent der Tiroler Festspiele in Erl. Written on Skin wird von der international gefragten Regisseurin Tatjana Gürbaca inszeniert. Seit ihrem Turandot-Debüt in Graz im Jahr 2001 arbeitete sie an namhaften Häusern, unter anderem in Amsterdam, Wien und Zürich. In Frankfurt hat sie sich als Regisseurin für selten gespielte Opern einen Namen gemacht. 2022 inszenierte sie Ulisse von Luigi Dallapiccola – eine Produktion, die bei Presse und Publikum auf viel Zuspruch stieß. Im Jahr 2024 folgte ihre Lesart von La Juive von Fromental Halévy: „Große Oper, großer Jubel“, konstatierte die Frankfurter Rundschau. Die Partie des Protector interpretiert Bo Skovhus. Durch zahlreiche Auftritte an vielen renommierten Opernhäusern hat sich der Däne international einen großen Namen gemacht. Seit fast 40 Jahren steht er mittlerweile auf der Bühne, zu den zentralen Partien seiner Karriere gehören Lear aus der gleichnamigen Oper von Aribert Reimann, Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner), Titus (Bérénice von Michael Jarrell) sowie Mandryka (Arabella von Richard Strauss). Die Partie seiner Frau Agnès wird von Elizabeth Reiter übernommen. Die amerikanische Sopranistin ist seit der Spielzeit 2013/14 Teil des Ensembles der Oper Frankfurt und überzeugte in dieser Spielzeit bereits als Räubermädchen Fiorella in Die Banditen und als Despina in der Neuproduktion von Così fan tutte. Countertenor Iurii Iushkevich, der in der vergangenen Spielzeit als Nireno in Giulio Cesare in Egitto am Haus debütierte, singt die Partie des First Angel / Boy. Komplettiert wird die Besetzung der Frankfurter Erstaufführung durch die ebenfalls langjährigen Ensemblemitglieder Cecelia Hall (Second Angel / Marie) und Michael McCown (Third Angel / John).
Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 1. März 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 5., 7., 13., 15. (15.30 Uhr), 21., 29. März (19 Uhr), 5. April 2026 (18 Uhr)
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 190 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich
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Chopin-Gala im Wiener Musikverein: Donka Angatscheva feiert am 29. März 2026 ihre erste Gala als Präsidentin der Internationalen Chopin-Gesellschaft mit vielen Stars


Donka Angatscheva © Mathias Gamper
Mit der diesjährigen Chopin-Gala im Wiener Musikverein beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Internationalen Chopin-Gesellschaft Wien: Donka Angatscheva steht erstmals als Präsidentin und künstlerische Leiterin an der Spitze der traditionsreichen Organisation. Die international gefeierte Pianistin wurde im Winter 2025 einstimmig zur ersten Frau in dieses Amt gewählt – ein Schritt, der nicht nur einen Generationswechsel markiert, sondern auch einen Herzenswunsch des früheren Präsidenten Prof. Theodor Kanitzer, der in diesem Sommer seinen 100. Geburtstag (!) feiert.
Die Chopin-Gala findet im Brahms-Saal des Wiener Musikverein statt – einem der bedeutendsten Konzertorte der Welt – und würdigt das geistige und musikalische Vermächtnis Frédéric Chopins als größten Komponisten der Menschlichkeit. Für Donka Angatscheva weitaus mehr als ein Konzert:
„Präsidentin der Internationalen Chopin-Gesellschaft zu sein, das ist für mich keine Funktion, sondern eine Verantwortung gegenüber Chopins Vermächtnis und den Werten, die seine Musik verkörpert.“ Ihre persönliche Ergänzung trifft ins Mark des aktuellen Zeitgeschehens: „Diese Gala liegt mir sehr am Herzen, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass wir Menschen seine Musik heute besonders dringend brauchen.“
Die Chopin-Gala steht demnach exemplarisch für die Vision, Musik als verbindende Kraft zu begreifen – als Ort der Begegnung, des Trostes und der Hoffnung. Gemeinsam mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern gestaltet Donka Angatscheva einen Abend, der Chopins Musik in einen lebendigen Dialog mit der Gegenwart stellt. Zu erleben sind – neben ihr selbst am Klavier – die renommierten Pianist:innen Yves Henry, Manfred Wagner-Artzt und Natalia Rehling, der erste Geiger der Wiener Philharmoniker Andreas Großbauer, die Cellistin Teodora Miteva sowie die Sopranistin Hila Fahima. Literarische Akzente setzt Mijou Kovacs mit ausgewählten Texten, die Chopins Welt poetisch erweitern.
Polnische Wurzeln – was Frédéric Chopin und Silvia Schneider eint
Durch den Abend führt Silvia Schneider, die mit ihrer gewohnten charmanten Art auch Schwellenängste vor der großen Kunst nimmt, denn die soll alle begeistern, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Eine biografische Verbindung schlägt dabei eine besondere Brücke zu Frédéric Chopin selbst: Wie der große Komponist liegen auch Silvias familiäre Wurzeln in Polen. Durch ihre Mutter wuchs sie zweisprachig auf, Polnisch spricht sie fließend – „wenn auch mit Akzent“. So schlägt sie die Brücke zwischen Musik und Publikum – und zwischen den Nationen: „Mit Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Ländern wird Donkas Gala zu einem Ort der Begegnung. Ich bin froh ein Teil davon zu sein,“ so die vielseitige Moderatorin: „Wie Chopin setzen wir uns für Freiheit, Frieden und Völkerverständigung ein, jede/r auf seine Weise.“ Das freut auch den S.E. Zenon Kosiniak–Kamysz, Botschafter der Republik Polen in Österreich, unter dessen Ehrenschutz die Veranstaltung steht.
Ein weiterer Meilenstein darf nicht unerwähnt bleiben: Donka Angatscheva, aufgrund ihrer unerschöpflichen Energie auch gerne als „Donna Dynamite“ betitelt, wurde im Herbst 2025 mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet – eine Würdigung ihres künstlerischen Wirkens und ihres Engagements für das Musikleben, insbesondere in herausfordernden Zeiten. Parallel dazu verantwortet sie als künstlerische Leiterin das hochsommerliche Chopin-Festival in der Kartause Gaming, das sich als europäischer Fixpunkt für hochkarätige Chopin-Interpretation etabliert hat. Die Chopin-Gala zuvor verbindet ebenso Tradition und Aufbruch: Sie ehrt ein musikalisches Erbe, feiert weibliche Führungskraft in der Klassik und setzt ein starkes Zeichen für kulturelle Kontinuität über Generationen hinweg.
Facts & Daten: Die Chopin-Gala auf einen Blick
Titel: Frédéric-Chopin-Gala-Konzert
Datum & Uhrzeit: 29. März 2026, 19:30 Uhr
Ort: Brahms-Saal, Wiener Musikverein (1030 Wien)
Veranstalter: Internationale Chopin-Gesellschaft in Wien
Ehrenschutz: S.E. Zenon Kosiniak–Kamysz (Botschafter der Republik Polen in Österreich)
Tickets: musikverein.at/konzert/?id=00116a55
Programm & Mitwirkende (Auszug)
- Donka Angatscheva, Klavier (Präsidentin & künstlerische Leiterin)
- Yves Henry, Klavier
- Manfred Wagner-Artzt, Klavier
- Natalia Rehling, Klavier
- Andreas Großbauer, Violine
- Teodora Miteva, Violoncello
- Hila Fahima, Sopran
- Mijou Kovacs, Lesung
- Silvia Schneider, Moderation
- sowie Nachwuchskünstler:innen
Programmhinweis: Es erklingen berühmte Werke von Chopin und anderen Komponisten, erweitert durch kraftvolle Texte von George Sand.
Weiterere Infos
Allgemeine Infos: angatscheva.com, chopin.at
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Servus TV: „Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Frau Generalmajor Sylvia Sperandio
Sylvia Sperandio ist Österreichs erster weiblicher Generalmajor. Damit hat sich die ranghohe Militärärztin in einer Männerwelt erfolgreich behauptet. Mit Monika Gruber spricht die Oberösterreicherin über ihre Hilfseinsätze in Erdbebengebieten, die positive Wirkung von Frauen innerhalb der Truppe und die Neutralität Österreichs.

© Servus TV
Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Frau Generalmajor Sylvia Sperandio
Fr., 20.02., ab 22:15 Uhr
Die Gruaberin is back! In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Gemeinsam sprechen sie über Persönliches und ihre Lebenswege: witzig, ehrlich, unterhaltsam. Denn wie sagte ihre Oma immer? „Reden macht a Sach aus und bringt d’Leid zamm.“ Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen. Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben. „Mein Vorbild als Podcaster ist der Joe Rogan. Der war genauso wie ich Stand-up-Comedian und hat aus Gaudi heraus gesagt: Jetzt hocken wir uns vor ein Mikro und reden einfach. Und – wow – jetzt ist das der erfolgreichste Podcast der Welt. Think big – warum nit.“
Die neue Sendung „Die Gruaberin“ bei ServusTV ist als Vodcast und Podcast immer bereits am Mittwoch online bei ServusTV On verfügbar.
Zu dieser Medienmitteilung stehen folgende Dateien zur Verfügung:
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Wien/Serapions Theater: Modus Vivendi wieder ab 19. Februar 2026!
Modus Vivendi – ein Stück des Serapions Theater über den Zustand, den wir als Wirklichkeit anerkennen.
Wieder im Odeon ab 19. Februar!

Wieder zu sehen ist auch der Film des Serapions Theater Sine Meta Drom. Dieser wird an ausgesuchten Wochenenden in einem eigens für die Filmvorführungen adaptierten Saal gezeigt – analoge Kinokarten und Eintritt gibt es über unser Lokal Im Spitzer, digitale Eintrittskarten wie immer vorab in unserem Online-Ticketshop.
Unser gesamtes Programm finden Sie in diesem Newsletter sowie auf unserer Website.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mit lieben Grüßen,
das Team des Theatervereins Odeon
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attitude – dance-platform. „Jewels“, revisited, Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett), February 14th, 2026
Having extensively reported about „Jewels“ exactly two weeks ago, I see no real necessity for repeating my views on the whole work and facts that are also a part of the story (and the ballet’s history, by the way).
There were but three reasons to review a cast, which, nearly in its completeness, was again on stage yesterday evening as it was last January 30th: Two Dancers I had not seen in the parts of, perhaps, the most defining ballet of the whole programme (even if not my favourite one) and a début of a solo role. You may know who I am writing about. But if not, don’t worry, you will soon find out.

attitude/ Dance platform (Ricardo Leitner)
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Wiener Staatsoper / Ballett-Dreiteiler „Jewels“ – ein reiner Wohlfühlabend (15.2.2026)
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Harmonie, reine Harmonie! So konträr zum derzeit von den in den Inszenierungen der Opernhäuser gepflegten und wenig geliebten Kurzzeitmodestil mit schräg erfundenen Zeitgeist-Interpretationen. Für sieben Abende wurde vom Wiener Staatsballett George Balanchines neoklassischer Dreiteiler „Jewels“ (1967 vom New York City Ballet uraufgeführt) in das Repertoire der heurigen Saison wieder aufgenommen. Ein voller Publikumserfolg – ja, ein zu genießender Wohlfühlabend.
Wechselnde Besetzungen in der Serie. Das große Ensemble mit seinen vielen neuen nach Wien geholten internationalen Mitgliedern ist voll gefordert gewesen, hat seine Aufgabe fein erfüllt. Von den neuen Solisten… noch lässt sich nicht so klar erkennen, wer auch das Potential zu einem echten Publikumsliebling mit aller Ausstrahlung haben könnte. An diesem Abend der von Routinier Paul Connelly musikalisch geleiteten drei Juwelen-Piecen: „Emeralds“, getragen von den sanften spätromantischen Klängen von Gabriel Fauré, wurde wohl etwas zu spannungslos nachempfunden. Als eine munter drehende Caprice zu Igor Strawinskis „Capriccio“ erwies sich „Rubies“ für Yo Nakajima, Rosa Pierro und Rinaldo Venuti. Echter Höhepunkt ist aber wohl das Brillieren der langjährigen Ersten Solotänzerin Liudmila Konovalova, nun als Gastsolistin geführt, und dem eleganten ‚Wahlwiener‘ Masayu Kimoto in „Diamonds“ zu Peter I. Tschaikowskis 3. Symphonie gewesen. Absolut stilvoll und stimmig haben die beiden klassischen Tanz im großen Pas de deux zum idyllischen Andante elegiaco demonstriert.
Meinhard Rüdenauer