Die DIENSTAG-PRESSE – 23. Januar 2018

Die DIENSTAG-PRESSE – 23. Januar 2018

Foto: Wiener Staatsoper / Pöhn (c)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 23. Januar 2018

Wien/ Staatsoper/ Staatsballett
Peer Gynt im Surrealismusrausch
Das Staatsballett tanzt Edward Clugs zeitgenössisches Tanzstück „Peer Gynt“ rund um Ibsens Antihelden: Das ironische Spiel mit Bewegungen beeindruckt.
Die Presse

„Peer Gynt“: Identität eines Kaisers aus dem Irrenhaus
Gelungene Österreich-Premiere von Edward Clugs Ballett an der Wiener Staatsoper. Manuel Legris‘ Compagnie ist ein Gewinn für die kluge, Henrik Ibsen wie auch Edvard Grieg neu fassende Arbeit des rumänisch-slowenischen Choreografen –
Der Standard

Troll und Tod
Edward Clug schafft mit seinem „Peer Gynt“ ein kluges Theaterballett.
Wiener Zeitung

Mailand
Die Fledermaus“ erstmals an der Mailänder Scala: Dirndl, Hirschgeweihe und moderne Architektur
Seit ihrer Uraufführung 1874 gehört Johann Strauß‘ „Fledermaus“ zu den bekanntesten Musiktheaterwerken überhaupt. An der Scala wurde sie allerdings noch nie gespielt, und so kam es am 19. Januar zur Mailänder Erstaufführung. Intendant Alexander Pereira hat das Stück auf Deutsch auf den Spielplan gesetzt und Burgschauspieler Cornelius Obonya Regie führen lassen. Eigentlich sollte Zubin Mehta das Orchester der Scala dirigieren, denn mit ihm zusammen hatte Pereira das ganze ausgeheckt. Wegen Mehtas Erkrankung hat nun der zukünftige Stuttgarter GMD Cornelius Meister das Dirigat übernommen.
BR-Klassik

Berlin/ Deutsche Oper
Die neue „Carmen“ ist todernst und skurril zugleich
Die Titelheldin trägt ein rotes Kleid – darin unterscheidet sich die Neuinszenierung von George Bizets „Carmen“ an der Deutschen Oper Berlin nicht von tausend anderen. Es ist sogar ein besonders rotes Kleid mit Volants und Rüschen, ein Superkleid gewissermaßen. Aber nicht die Rüschen setzen den besonderen Akzent, sondern die Zusammenhänge der Farbe Rot, die der Regisseur Ole Anders Tandberg in dieser Produktion schafft. – Quelle:
Berliner Zeitung

Selbstbewusst und freiheitsliebend
Berliner Morgenpost

Berlin/ Komische Oper
Buhrufe für „Die Gezeichneten“  in der Komischen Oper
Calixto Bieito inszeniert „Die Gezeichneten“, eine Oper in drei Akten von 1918. Für die Premiere an der Komischen Oper gab es Buhrufe
Berliner Morgenpost

Der etwas andere Skandal – Bieito inszeniert Schreker
Die Welt

„Konzertgänger in Berlin“
Starkschwachstark, solovielsaitig: Langes Ultraschall-Wochenende
Großes Bohei um den „Klang“ beim diesjährigen Ultraschall-Festival: Klangerkundungen aller Art, Klangfarben, Klangmischungen … Hat das wirklich mit den bösen Weltumständen zu tun, wie einige Quo-vadis-neue-Musik-Beobachter deuten, mit bewussten oder verängstigten Rückzügen oder Geschrei-opponierenden Widerstandshaltungen? Oder gehts auch eine Nummer kleiner, hats vielleicht mehr mit praktischen Gründen zu tun?
https://hundert11.net/ultraschall2018-finale/

Berlin
„Ultraschall“-Musikfestival mit 5.000 Besuchern
Das Neue-Musik-Festival „Ultraschall Berlin“ hat mit seiner 20. Ausgabe mehr als 5.000 Besucher angelockt. Zahlreiche Konzerte in den letzten fünf Tagen seien ausverkauft gewesen, teilten die Veranstalter am Montag mit. Zu hören waren 18 Ur- und sechs Erstaufführungen.
Musik heute

München/ Bayerische Staatsoper
Die Walküre an der Bayerischen Staatsoper begeistert mit meisterlicher Klangvielfalt
bachtrack

Wien/ Theater an der Wien
Maria auf dem Tagada
Belcanto-Oper mit einer famosen Marlis Petersen und einer fragwürdigen Drehbühne an der Wien
Wiener Zeitung

Marlis Petersen als überragende Maria Stuarda am Theater an der Wien
Elisabetta erschlägt Maria mit einer Axt. Sie hält die scharfe Klinge hoch über ihren Kopf und genießt die Machtlosigkeit des Opfers. So endet Christof Loys Inszenierung von Gaetano Donizettis Maria Stuarda am Theater an der Wien. Die Schlussszene mit der erhobenen Axt ist ein erschütterndes Schlussbild: Maria Stuarda liegt wehrlos am Boden, Elisabettas Rache findet ihr Ziel.
Mirjana Plath berichtet aus dem Theater an der Wien.
mariastuarda.klassik-begeistert

München/ Gärtnerplatztheater
Drei Stunden Eifersucht und Wahn, ganz locker
Ein sexbesessener Adeliger stellt einem Bauernmädchen nach, das seine eigene Schwester ist: Der „Wildschütz“ am Gärtnerplatz ist eine rasante Boulevardstudie ohne Schunkelseligkeit.
Sueddeutsche Zeitung

Wien
So ungewohnt klingt Jordans Beethoven
Philippe Jordan finalisierte seinen Beethoven-Zyklus mit den Wiener Symphonikern und holte die Vierte und Achte aus ihrem Schattendasein.
Die Presse

Wien/ Konzerthaus
Fulminantes Beethoven-Finale mit der Fünften
Am vorletzten Tag des alten Jahres starteten die Wiener Symphoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Philippe Jordan im Konzerthaus ihren Beethoven-Zyklus mit der Kombination der Zweiten mit der Neunten Symphonie. Dieses Wochenende fand er seinen Abschluss mit einer fulminanten Wiedergabe der Fünften.
Wiener Zeitung

Symphoniker: Beängstigend gut durch Beethovens Kopf
Die Wiener Symphoniker im Konzerthaus in Ausnahmeform
Der Standard

Wien/ Konzerthaus/ Resonanzen
Die flüchtigen Klänge des Humanismus
Stimmungsvolle Resonanzen-Eröffnung mit Jordi Savall im Konzerthaus.
http://www.wienerzeitung.at

Berlin
Berliner Philharmoniker spielen Ravel: Zauberdinge
Festlich und faszinierend: Die Berliner Philharmoniker führen Mozart und Ravel auf. Mit Konzertmeister Noah Bendix-Balgley als Solist.
Tagesspiegel

Musica viva: Laut ist leicht was, still ist schwer
Wie komponiert man eine Oper, wenn man Opern gar nicht mag? Die Musica Viva mit Werken von Feldman, Hechtle, Saunders
Sueddeutsche Zeitung

München/ Herkulessaal
Allein vor dem Flügeltier
Jewgenij Kissin und das Emerson String Quartet
Sueddeutsche Zeitung

Stuttgart
Er könnte die Wunden heilen
Das fusionierte SWR-Symphonieorchester kämpft mit vielerlei Problemen. Teodor Currentzis, Chefdirigent ab Herbst 2018, zeigt bei Konzerten in Stuttgart und Freiburg, wie dennoch bald eine neue künstlerische Identität entstehen könnte.
https://www.nzz.ch/feuilleton/er-koennte-die-wunden-heilen-ld.1349916

Wuppertal
Satirisches Ballett: „Die sieben Todsünden“ von Pina Bausch in Wuppertal
Hamburger Abendblatt

London
The week in classical: CBSO/ Gražinytė-Tyla; LSO/Rattle; Harlem Quartet – review
The Guardian

Louise Alder, James Baillieu, Wigmore Hall review – sensual heat thaws a winter’s evening
http://www.theartsdesk.com/classical-music/louise-alder-james-baillieu

An indelible performance of Giselle by the Royal Ballet
bachtrack

Leeds
Madama Butterfly review at Grand Theatre, Leeds – “new resonance’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2018/madama-butterfly-review-grand

New York
Metropolitan Opera: 2017-18 Review – L’Elisir D’Amore: Polenzani Leaves Audience Drunk on Love
http://operawire.com/metropolitan-opera-2017-18-review-lelisir-damore-polenzani

Elina Garanca Confirms Big Metropolitan Opera News For 2018-19
http://operawire.com/elina-garanca-confirms-big-metropolitan-opera-news

Chicago
Desolation Row: Soprano, Dal Niente give searing advocacy to Hersch’s operatic meditation on death
http://chicagoclassicalreview.com/2018/01/desolation-row-soprano

Salt Lake City
“Moby-Dick’ opera transforms a massive novel into a human-scaled epic
https://www.sltrib.com/artsliving/arts/2018/01/21/moby-dick-opera

Berkeley
Island City Opera’s Rimsky-Korsakov Double-Bill
http://www.berkeleydailyplanet.com/issue/2018-01-20/article/46411?headline

Seattle
Jonathan Miller’s “Così” strikes gold again
http://www.operatoday.com/content/2018/01/jonanthan_mille.php

Toronto
Review: COC’s Rigoletto is both a musical jackpot and directorial puzzle
https://www.theglobeandmail.com/arts/theatre-and-performance/review

Crisper, tighter, more relevant: revival of Christopher Alden’s Rigoletto at the COC
bachtrack

Hongkong
Jaap van Zweden blazes trail for the Hong Kong Philharmonic with Götterdämmering
bachtrack

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Das Glück ist rückläufig
Saturn kehrt zurück“ im Vestibül: ein berührendes Kammerspiel mit schwarzem Rollator-Humor.
Wiener Zeitung

Mit dem Rollator auf großer Umlaufbahn
Der Standard

Bad Hersfeld
Dieter Wedel tritt als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele zurück
Der Regisseur Dieter Wedel legt das Amt als Intendant der Festspiele nieder. In einer Stellungnahme beklagt er ein „Klima der Vorverurteilung“.
Die Zeit

Nach heftigen Vorwürfen: Dieter Wedel tritt zurück
Tagesspiegel

Dieter Wedel tritt als Intendant in Bad Hersfeld zurück
Die Welt.de

Hinkel wird Nachfolger von Wedel
Sueddeutsche Zeitung

Wien/ Theater in der Josefstadt
Turrinis „Fremdenzimmer“ vor Uraufführung in der Josefstadt
Plötzlich steht ein Flüchtling vor der Tür. Weist man ihn ab? Nimmt man ihn auf? Oder behandelt man ihn gar wie den verlorenen Sohn? Das sind die Grundfragen, die Peter Turrini in seinem neuen Stück „Fremdenzimmer“ verhandelt. Direktor Herbert Föttinger bringt das „Volksstück“ am Donnerstag im Theater in der Josefstadt zur Uraufführung. Es spielen Ulli Maier, Erwin Steinhauer und Tamim Fattal.
Salzburger Nachrichten

Berlin/ Deutsches Theater
Rosa von Praunheim am DT: Darauf einen Vibrator
Rosa von Praunheim schenkt sich zum 75. Geburtstag ein Stück. „Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht“ hatte am Deutschen Theater in Berlin Premiere.
Tagesspiegel

Wiesbaden
Allein gegen die mächtigen Männer
Manfred Karge bringt im Staatstheater Wiesbaden Bertolt Brechts „Antigone“ statisch und klar auf die Bühne.
Frankfurter Rundschau

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