DIE DIENSTAG-PRESSE – 29. DEZEMBER 2020

DIE DIENSTAG-PRESSE – 29. DEZEMBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE – 29. DEZEMBER 2020

Katharina Wagner, Foto: azonline (c)

Berlin/Bayreuth: Bund will Strukturen bei Wagner-Festspielen überprüfen
Mit den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth steht ein internationales Aushängeschild auf dem Prüfstand. Der Bund, einer der großen Gesellschafter, will sich die Strukturen auf dem berühmten Grünen Hügel vornehmen. „Wenn man Schwierigkeiten erkennt, sollte man die Lösung nicht auf die lange Bank schieben“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Mir geht es darum, dass es in Bayreuth vernünftige und wirksame Strukturen gibt.“
Frankenpost.de

Monika Grütters fordert Reformen auf dem Grünen Hügel
Die Bayreuther Festspiele sollen 2021 auf jeden Fall stattfinden, doch die Organisationsstrukturen des Festivals seien nicht mehr zeitgemäß.
Tagesspiegel

Riccardo Muti: „Wir Neapolitaner glauben an das Schicksal“ Bezahlartikel
Dirigent im Gespräch. Zum sechsten Mal dirigiert Riccardo Muti das Neujahrskonzert: Warum es heuer sehr anders klingen wird, ausländische Musiker von ihm nach Grinzing geschickt werden und was die Philharmoniker ihm schenkten: ein Gespräch.
Die Presse

„Met Stars Live in Concert“: Jahresausklang kommt aus Augsburg
Wiener Zeitung

Alfred Brendel wird 90: Ein Tastenphilosoph im Ruhestand
Der Pianist feiert am 5. Jänner Geburtstag. Der Radiosender Ö1 wird ihn würdigen.
Salzburger Nachrichten

„Ich lache gerne“: Ö1 zum 90. Geburtstag von Alfred Brendel
Ots . Presseagentur

Ein Schall für zwei
Krystian Zimerman huldigt einem Jungspund namens Beethoven
Der profunde polnische Pianst spielt die fünf Klavierkonzerte.
Wiener Zeitung

Was macht ein Musikkritiker, wenn es seit Monaten keine Konzerte gibt?
Unser Autor erinnert sich und vermisst – das Publikum. Was macht man in Zeiten der Dürre? Man zehrt von Erinnerungen.
Der Standard

Wien
Premieren von „Parisian Woman“ und „Thais“ kommen
Erste Premiere am 22. Jänner in den Kammerspielen, Theater an der Wen bringt „Thais“ – ab ab 19. Jänner
Der Standard

„…bald sind wir aber Gesang“ – eine erweiterte Rezension zu Rüdiger Safranskis Hölderlin-Biographie (Teil 3)…
Hölderlin, der Musiker – die meisten Liebhaber seiner Werke wissen kaum etwas über die musikalische Begabung des Dichters. Dabei hat Musik für Hölderlin eine wesentliche Rolle gespielt. Und sie hängt ganz eng mit seiner Art zu dichten zusammen.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert

„Louis van Beethoven“: Da kann auch ein Tobias Moretti nichts mehr ausrichten
Noch ist das Jubiläumsjahr 2020 in Würdigung des 250. Geburtstages Ludwig van Beethovens noch nicht vorüber, da wartet die ARD mit einer aufwändigen Produktion eines Filmporträts auf, das am ersten Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2020, erstausgestrahlt wurde. In der ARD-Mediathek konnte man diesen Porträtfilm bereits ab dem 17. Dezember 2020 ansehen.
Dr. Holger Voigt bespricht den neuen Beethoven-Film
Klassik-begeistert

Buch/ Literatur

Blaues Wunder auf dem Grünen Hügel: Ein Bilderbuch-Libretto
Gleich zwei Klassiker der Wagner-Rezeption, nämlich Friedrich Nietzsche und Thomas Mann, haben die Musik des „Lohengrin“ synästhetisch mit der Farbe Blau verbunden. Für Nietzsche waren es vor allem „die opiatischen und narkotischen Wirkungen“ in Wagners romantischer Oper, die er als „blau“ empfand. Während das Assoziations- und Symbolspektrum bekanntlich von Ruhe, Klarheit, Kälte und Reinheit über Treue, Harmonie, den Himmel, das Meer, die Unendlichkeit bis zu Nacht und Tod reicht, um nur eine Auswahl zu nennen, wählte Neo Rauch laut persönlicher Mitteilung für die Bayreuther Inszenierung von 2018 die Farbe Blau, weil dies seiner Intuition entsprang und durch die Musik evoziert wurde. In Nietzsches Wahrnehmung fand der Maler folgerichtig die Bestätigung für diese Entscheidung. Andernorts führte er als Grund das Delfter Blau eines Porzellantellers an; schließlich spielt der „Lohengrin“ nun einmal im kulturräumlich benachbarten Brabant.
Eine Buchbesprechung von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert

Duisburg
Duisburg: Neuer Operndirektor startet in der Schockstarre
Corona hat dem Kulturleben in Duisburg eine andauernde Katastrophe beschert. Operndirektor stets zwischen Vorhang auf und Vorhang zu.
https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburg-neuer-operndirektor-startet-in

Beethoven: Die frischen Neunten von heute
Zwei interessante Aufnahmen mit Ideen und Gänsehaut-Moment, dazu Streams: Nicht auf jede Jahresendroutine muss man verzichten.
Frankfurter Rundschau   

Themenjahr „Neue Natur“
Klassik Stiftung Weimar lockt 2021 raus ins Grüne
https://www.mdr.de/kultur/ausstellungen/gruenes-labor-klassik-stiftung-weimar

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Elina Garanca, Roberto Alagna, Javier Camarena, Pretty Yende, Benjamin Bernheim Headline Top 10 Operas to Stream This Week
https://operawire.com/elina-garanca-roberto-alagna-javier-camarena-pretty-yende

Barcelona
Gran Teatre Del Liceu To Stream Trio of Verdi Operas Throughout Holiday Season

https://operawire.com/gran-teatre-del-liceu-to-stream-verdi-trio-throughout

CRITIC’S PICKS | Classical And Opera Streams
You Absolutely Need To See This Week: Dec. 28 – Jan. 3
https://www.ludwig-van.com/toronto/2020/12/28/critics-picks-classical-opera

Valencia
Palau de les Arts 2020-21 Review: La Cenerentola
https://operawire.com/palau-de-les-arts-2020-21-review-la-cenerentola/

London
Best of 2020: Classical music concerts
Heroic smaller enterprises have kept music live under unpromising circumstances
https://theartsdesk.com/classical-music/best-2020-classical-music-concerts

Feuilleton
Post-pandemic opera has the chance for a racial reset
As the art form faces an existential crisis, it is important to ensure racial prejudice is not given a veneer of artistic integrity
https://www.ft.com/content/c8ba9c3c-7bd3-4eb4-88b7-74f0e5ae42f0

Obituary
Angelo Mori: Death of angelic Italian tenor, 86
https://slippedisc.com/2020/12/death-of-angelic-italian-tenor-86/

Romanian Mezzo-Soprano Maria Macsim Nicoară Dies at 52
https://operawire.com/obituary-romanian-mezzo-soprano-maria-macsim-nicoara

Celebrated opera tenor Aleksandre Khomeriki dies aged 72
https://agenda.ge/en/news/2020/4046

Sprechtheater

Schauspieler Hochmair: „Theater ist die Ladestation für meine Seele“
https://www.news.at/a/philipp-hochmair-theater-ladestation-seele-11819696

TV/ Film

ZDF-Intendant: „Böhmermann hat meine Nerven strapaziert“
Seit Anfang November präsentiert der Satiriker seine Show „ZDF Magazin Royale“ im Hauptprogramm. Davor hatte der 39-Jährige eine Satire-Show im Spartensender ZDFneo.
Die Presse

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Unter’m Strich

„Der Mensch ist nicht auf Vernunft eingestellt“
Die Autoritäten im österreichischen Minimundus sind bedenklich rar geworden. Hugo Portisch hat seit Jahrzehnten den Überblick. Wie er die Wege aus der Krise und die Welt nach Trump beurteilt
https://www.news.at

Neues Reisedokument: Der digitale Corona-Impfpass
Neue Handy-Apps, mit denen man international Corona-Impfung bestätigen kann, werden bald zum fixen Reisebegleiter.
Kurier

Morgenglosse
Die Blockwart-Mentalität im Lockdown
Warteschlangen vor Skiliften fotografieren und auf Social Media posten – was kommt als nächstes?
Die Presse

Österreich
Wenn Anwälte und Richter die Regierung „aufklären“
Die türkis-grünen Corona-Verordnungen würden Grund- und Freiheitsrechte beschneiden und den Rechtsstaat bedrohen, warnen zwei juristische Initiativen – die jedoch für ihre Aktivitäten mitunter selbst Kritik ernten.
Die Presse

Deutschland/ Stralsund
Impf-Panne: Pflegeheim-Personal erhielt fünffache Dosis
In Stralsund, im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, wurde aus Versehen die falsche Dosis gegeben. Betroffene sind vorsorglich ins Spital eingeliefert worden.
Kurier

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 29. DEZEMBER 2020)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 29. DEZEMBER 2020)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: DER STREAMING-SPIELPLAN VOM 29. DEZEMBER BIS 4. JÄNNER


»Der Nussknacker« © Wiener Staatsoper GmbH / Ashley Taylor

Liebes Publikum,

kein Silvester ohne Fledermaus! Mit einer ohne Publikum im Saal gespielten und gestreamten Aufführung der berühmtesten aller Operetten liefert die Wiener Staatsoper am 31. Dezember die traditionelle Silvester-Vorstellung ab 17 Uhr auf play.wiener-staatsoper.at live zu Ihnen nach Hause. In der beliebten Inszenierung Otto Schenks sind unter Cornelius Meister u.a. KS Camilla Nylund als Rosalinde,Georg Nigl als Eisenstein, Regula Mühlemann als Adele und Michael Laurenz als Alfred zu erleben. Und natürlich ist auch diesmal KSchPeter Simonischek als illuminierter Gefängnisdiener Frosch mit dabei. Eine herausragende Besetzung, entsprechend Otto Schenks Diktum: »Die Fledermaus verlangt allererste Sänger und Komödianten, es genügt nicht, wenn man nur singen kann und die Koloraturen beherrscht oder nur spielen kann. Die Fledermaus fordert alles!« Zusätzlich zeigt ORF III die Aufführung am 31. Dezember um 20.15 Uhr.

Gleich am nächsten Tag, am 1. Jänner, übertragen wir eine weitere Fledermaus-Aufführung, diesmal aus dem Jahr 2011 (mit Franz Welser-Möst, Kurt Streit, Michaela Kaune, Rainer Trost und Daniela Fally).

Abwechslungsreich geht es weiter: Mit dem Rheingold unter Adam Fischer wird am 2. Jänner unser gestreamter Ring eröffnet, Jean-Pierre Ponnelles klassisch-unterhaltsame Inszenierung von Rossinis L’italiana in Algeri steht am 3. Jänner am Programm, bevor der Nussknacker das »Weihnachtsprogramm« (das auch Hänsel und Gretel unter Christian Thielemann am 30. Dezember beinhaltet) beschließt.

Alle unten angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr (mit Ausnahme des Silvester-Streams, der um 17.00 Uhr beginnt), die Übertragungen sind 24 Stunden lang abrufbar.

Das Programm bis einschließlich 4. Jänner 2021:

Dienstag, 29. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Piotr I. Tschaikowski
DER NUSSKNACKER (Vorstellung vom 27. Dezember 2018)
Musikalische Leitung: Kevin Rhodes
Choreographie: Rudolf Nurejew
Mit u.a. Natascha Mair, Robert Gabdullin, Solisten und Corps de ballett des Wiener Staatsballetts

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Engelbert Humperdinck
HÄNSEL UND GRETEL (Vorstellung aus 2015)
Märchenoper in drei Bildern
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung & Bühne: Adrian Noble
Mit u.a.: Daniela Sindram, Ileana Tonca, Michaela Schuster, Adrian Eröd, Janina Baechle

Donnerstag, 31. Dezember 2020, 17.00 Uhr (LIVE)
Johann Strauß
DIE FLEDERMAUS
Komische Operette in drei Akten
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Camilla Nylund, Georg Nigl, Okka von der Damerau, Michael Laurenz, Regula Mühlemann, Peter Simonischek

Freitag, 1. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Johann Strauß
DIE FLEDERMAUS (Vorstellung vom 31. Dezember 2011)
Komische Operette in drei Akten
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Michaela Kaune, Kurt Streit, Zoryana Kushpler, Rainer Trost, Daniela Fally, Peter Simonischek

Samstag, 2. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
DAS RHEINGOLD (Vorstellung vom 10. Jänner 2016)
Vorabend des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Tomasz Konieczny, Norbert Ernst, Jochen Schmeckenbecher, Herwig Pecoraro, Michaela Schuster

Sonntag, 3. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Gioachino Rossini
L’ITALIANA IN ALGERI (Vorstellung vom 30. April 2015)
Dramma giocoso in zwei Akten
Musikalische Leitung: Jesús López Cobos
Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Mit u.a.: Anna Bonitatibus, Ildar Abdrazakov, Edgardo Rocha, Aida Garifullina, Paolo Rumetz

Montag, 4. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Piotr I. Tschaikowski
DER NUSSKNACKER (Vorstellung vom 27. Dezember 2018)
Musikalische Leitung: Kevin Rhodes
Choreographie: Rudolf Nurejew
Mit u.a. Natascha Mair, Robert Gabdullin, Solisten und Corps de ballett des Wiener Staatsballetts

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie Anfang nächster Woche, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.

Ihr Team der Wiener Staatsoper

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Die Wiener Philharmoniker proben im Musikverein

Philp
ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos
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Günther Groissböck: Capriccio/ Zürich

Ggg
ZU INSTAGRAM mit Video und weiterem Foto

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„Schluss mit lustig – Der satirische Jahresrückblick 2020“: Fleischhacker begrüßt u. a. Gernot, Straßer, Vitásek und Seidl

 Außerdem: „Was gibt es Neues? – Highlights 2020“ am 29. Dezember in ORF 1

Wien (OTS) – Ein Pointenfeuerwerk vor Silvester erwartet das Publikum am Dienstag, dem 29. Dezember 2020, um 20.15 Uhr in ORF 1,wenn es bei Gerald Fleischhacker auch in diesem außergewöhnlichen Jahr wieder heißt „Schluss mit lustig – Der satirische Jahresrückblick 2020“. Dazu hat Fleischhacker wieder Kolleginnen und Kollegen eingeladen, um mit ihnen diesem Jahr doch das eine oder andere Lächeln zu entlocken: Und so kommentieren Viktor Gernot, Katharina Straßer, Antonia Stabinger, Andreas Vitásek, Gery Seidl, Alex Kristan und Gernot Kulis die innen- und außenpolitischen Versäumnisse, die chronikalen Wahnsinnigkeiten, den sportlichen Übereifer sowie die spärlichen kulturellen Höhepunkte mit Humor und Pointe.

Die „Highlights 2020“ der beliebten ORF-Ratecomedy „Was gibt es Neues?“ stehen dann um 23.15 Uhr auf dem Programm: Das ablaufende Jahr hat alle vor Herausforderungen gestellt. So auch Oliver Baier und seine Rateteams – aber auch ohne Livepublikum hat man seit dem Frühjahr versucht, jeden Freitag in gute Laune gepackte Info in die TV-Haushalte zu bringen. Und offenbar ist dies auch geglückt, wie der Rückblick auf die lustigsten Fragen und Antworten aus diesem Jahr beweist.

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Nkeiru OKOYE (18.7.1972*) Harriet Tubman: When I crossed that line to freedom Irondale Center, Brooklyn, New York

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Die letzte Premiere im Theater an der Wien vor dem zweiten Corona bedingten Lockdown war George Gershwins Meisterwerk „Porgy and Bess“ gewidmet. Da ich nun in der auferlegten „theaterabstinenten“ Zeit auf andere Medien zur Befriedigung des lebensnotwendigen Grundbedürfnisses nach Kultur angewiesen war, entdeckte ich im Zuge einer Recherche im Internet – mehr oder weniger zufällig – eine Oper der afroamerikanischen Komponistin Nkeiru Okoye, die das Leben von Harriet Tubman (1820-1913), der bekanntesten afroamerikanischen Fluchthelferin, die aus den Südstaaten geflüchteten Sklaven half, in die Nordstaaten der USA oder nach Kanada zu fliehen, zur Grundlage ihrer Oper nahm. Harriet Tubman wurde um 1820 als Araminta Ross im Dorchester County, Maryland geboren und starb am 10. März 1913 in Auburn, New York. Sie selbst war 1849 erfolgreich aus der Sklaverei entflohen, kehrte aber unter dem Codenamen Moses noch dreizehn Mal in die Südstaaten zurück und half etwa 350 Sklaven als „Schaffnerin“ der „Underground Railroad“ auf ihrer Flucht aus dem Süden. Während des Sezessionskrieges (1861-65) arbeitete sie als Köchin und Krankenschwester sowie als Kundschafterin für die Nordstaaten. Während ihrer gesamten Zeit als Fluchthelferin wurde Harriet Tubman weder jemals ergriffen noch einer der Sklaven eingefangen, die sie nach Norden brachte. Nach ihrem Tod geriet sie weitgehend in Vergessenheit, zählt jedoch heute zu den bekannten historischen Persönlichkeiten in den USA (gekürzt nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Harriet_Tubman).

 

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Copyright: Richard Termine

Die Oper von Nkeiru Okoye wurde bereits am 27. Februar 2014 als Weltpremiere in einer Kammerversion im Irondale Center, Brooklyn, New York, aufgezeichnet. Den Ausgangspunkt für ihre Oper „Harriet Tubman“ bildete für Nkeiru Okoye selbstredend Gershwins „Porgy and Bess“, daran ging wohl kein Weg vorbei. Allerdings verarbeitete sie in ihrer Oper eine weitaus breiter aufgefächerte Skala an Empfindungen. Wunderschöne Arien reihen sich so an Duette, Trios und Refrains, mit deren Hilfe die wichtigsten Stationen des eindrucksvollen Lebens von Harriet Tubman erzählt werden.  Die Handlung der zweiaktigen Oper spielt in einer herabgewirtschafteten Plantage der Familie Brodess an der Ostküste von Maryland und in der bürgerlichen Gemeinde freier Neger in Philadelphia zwischen 1829 und 1859, der Zeit des sogenannten „Antebellums“ der Südstaaten, also der Zeit vor dem Sezessionskrieg. Rittia Ross und ihre Tochter Araminta, genannt „Minty“, die spätere Harriet Hubman, arbeiten als Sklaven auf dieser Plantage. Eines Tages wird Minthy an einen anderen Plantagenbesitzer „verliehen“ während Rittia von Caroline und Kezziah getröstet wird. Acht Jahre später wird die bewusstlose und verwundete Minthy hereingetragen. Geschwächt von der harten Arbeit bei ihren verschiedenen „Besitzern“ und gequält von Albträumen, vollziehen Kezziah und Caroline ein Heilungsritual an dem schlafenden Mädchen. Reverend Green, der Pastor der versklavten Bevölkerung, erscheint und hilft dem versteckten Monroe zur Flucht. Unfähig zur Hausarbeit wird Minthy nun zu schwerfälliger Arbeit im Wald herangezogen. In den folgenden fünf Jahren wächst sie zu einer starken jungen Frau heran und erfährt von Ben, dass jener Mann, der das Holz in den Norden verbringt, seinen Lastkahn dazu verwendet, Informationen zwischen Ausreißern und ihren verbleibenden Familienmitgliedern zu verbreiten. Frustriert darüber, dass die Waldarbeiter sie noch immer „Minty“ nennen, verkündet diese unerbittlich „My Name is Harriet, Now.“ Nach dem Gottesdienst diskutieren die Frauen über die steigende Anzahl von Ausreißern. John Tubman, ein ehemaliger Sklave, heiratet Harriet. Brodess stirbt und seine Witwe ist wegen des bankrotten Nachlasses gezwungen, alle Sklaven zu verkaufen. Gerüstet für eine längere Reise trifft Harriet auf den Aufseher Pitt, dem sie das Lied „Farewell Friends“ als versteckte Nachricht an die Plantagenarbeiter vorsingt. Danach hilft ihr Reverend Green zur Flucht. Der zweite Akt spielt drei Jahre später in der Freiheit von Philadelphia, Pennsylvania. William Still, Vorsteher des Philadelphia Underground Railroad-Netzwerks, hält eine verdeckte abolitionistische Versammlung in der Zentralen Presbyterianischen „Church of Color“ ab. Er erklärt die sogenannten „Wege der U-Bahn“ – eine codierte Terminologie, die für ihre illegale Arbeit verwendet wird, um entkommene Sklaven zu retten und stellt der Versammlung dann noch als Gastrednerin Harriet Truman vor, die als Ausreißerin zu ihnen kam und in der Zwischenzeit zu einer legendären Fluchthelferin und sehr aktiv in der Bewegung geworden ist. Harriet muss nun erfahren, dass sich John Truman mit einer neuen Frau zusammen getan hat. Sie kehrt zur Plantage zurück und erneuert mit ihrer Schwester Rachel das Versprechen, „Nothing but the Grave“ werde sie trennen. Dann  kleidet sie Kezziah in den Anzug, den sie für John bestimmt hatte und  gemeinsam mit deren zwei Kindern und weiteren Ausreißern werden sie von Reverend Green fort geleitet, der wenig später, trotz fehlender Beweise, als „vermeintlicher“ Fluchthelfer zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wird. Einige Jahre später sind Still und die Abolitionisten in Aufruhr über das neu verabschiedete Gesetz „The Fugitive Slave Act“. Anstelle der angekündigten Harriet ergreifen nun Ben und Rittia, die sich als Harriets Eltern vorstellen, das Wort und berichten, dass sich ihre Tochter zwar nicht in unmittelbarer Gefahr befinde, jedoch Gebete benötige, da ihr Kopfgeld bereits auf 20.000 US-Dollar erhöht wurde. Während eines gemeinsamen Gebetes wechselt die Szene zu einer Route zwischen Philadelphia und Maryland, wo Sklavenfänger Harriet verfolgen, die der Gefangennahme nur knapp entgeht. Als sie eine neuerliche Rettungsgruppe zusammenstellt, erfährt sie, dass Rachel todkrank ist und kann sich noch von ihr verabschieden. Sie beginnt ihre letzte Reise mit einer kleinen Gruppe von Ausreißern nach dem Norden. Auf dem Weg bittet ein Ausreißer, erschöpft von der anstrengenden  Flucht, zu seinem Herrn zurückkehren zu dürfen. Harriet sagt ihm, dass er nicht zurückgehen kann, da er gefoltert würde, um ihren Aufenthaltsort zu verraten. Als er sich immer noch weigert, vorwärts zu gehen, zieht Harriet ihre Pistole und sagt: „I am Moses, the liberator Moses, the liberator. You keep on going or die!“ Die Oper endet dann mit ihrem prophetischen Aufruf: „Keep on going; and if you’re scared, keep on going. If you’re hungry, keep on going. If you want to taste freedom, keep on going. Set your mind to freedom and the promised land, we shall be free, just like in the scriptures free indeed, we shall be free you will be free you will be free, free, free. I want to be free. We shall be free.“…

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Copyright: Richard Termine

Das Kammermusikensemble dieser Oper sitzt auf der Bühne und besteht aus einem Klavier, zwei Violinen, einer Bratsche, einem Violoncello und einem Kontrabass. Ebenso befinden sich alle Sänger und der Chor auf der Bühne in Reihen auf Bänken sitzend wie bei einem Gottesdienst und treten dann jeweils in die Handlung ein. Anders als bei Gershwin, wo die Gesangspartien nur von „schwarzen“ Sängern szenisch interpretiert werden durften, musste Nkeiru Okoye natürlich auch auf „weiße“ Sänger, nämlich die Plantagenbesitzer in Maryland zurückgreifen, wodurch das Geschehen noch mehr Authentizität erlangte. In der Expositur der Oper stellt sich die Titelheldin dem Publikum vor, was rein äußerlich dem großen Monolog der Elektra nachempfunden sein mag. Etwas später tritt eine Gruppe von Sklaven in rhythmisiertem Stampfrhythmus zu den Peitschenschlägen ihres „Masters“ auf. Rachel, die Schwester von Harriet, hegt nur einen einzigen Wunsch, einen Mann zu finden und Kinder von ihm zu empfangen, wodurch diese beiden ungleichen Schwestern rein äußerlich in dieser Konstellation natürlich an Elektra und Chrysothemis erinnern. Die Schwestern schören einander, dass nichts als der Tod sie trennen wird, obwohl die Sklaverei sie auseinander zu reißen droht.

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Die Komponistin Nkeiru Okoye unterrichtet Musiktheorie und Komposition an der State University von New York in New Paltz. Die Partitur ihrer Oper ist flüssig und leicht zugänglich geschrieben. Der musikalische Stil ist vielseitig und vielschichtig, ein Stilmix aus Blues, Gospels, Jazz, Ragtime, Negro-Spirituals und dezenten, aber unüberhörbaren Anleihen bei Benjamin Britten und Andrew Lloyd Webber. Aber auch ein Menuett, das Mozart zur Ehre gereichen könnte, schlich sich in die Partitur ein. Die zweiaktige Oper erzählt, wie aus einem in Sklaverei geborenen jungen Mädchen Harriet Tubman wird, die legendäre Organisatorin der „Underground Railroad“, der geheimen Fluchtroute entflohener Sklaven nach dem Norden der USA und Kanada. Für ihre Oper verwendete Okoye aktuelle Tubman-Biographien und bettete diese in die universellen Themen von Schwesternschaft, Mut, Opferbereitschaft und das, was für den Zusammenhalt einer Familie notwendig ist, ein. Die Komponistin verfasste auch das Libretto zu ihrer Oper. Im Zentrum der Handlung steht natürlich Harriet Tubman, die zu ihrem ungeheuren Mut erst durch die brutalen Missbräuche während ihrer Sklaverei und durch die physischen wie psychischen Schmerzen und Qualen auf ihrer einsamen und gefährlichen Reise in die Freiheit, gelangt. Fern von Zuhause und ihrer Familie fühlt sie sich in Philadelphia als „Fremde in einem fremden Land“. Und so singt sie im Finale des ersten Aktes fast prophetisch, einem Moses-ähnlichen Befreier: “When I crossed that line, into freedom, I was without my family. I’ll keep crossing that line to freedom, until we are all free.“

Janinah Burnett gab eine resolute Araminta Ross, die spätere Harriet Tubman, mit tragfähigem, leuchtendem Sopran in allen Lagen und zeichnete ein überzeugendes Bild dieser durch persönliche Schicksalsschläge gezeichneten und daran gewachsenen starken Frau. Als ihre jüngere Schwester Rachel Ross war Soubrette Briana Elyse Hunter quirlig und lebensfreudig vom Traum eines typischen „Weiberschicksals“ erfüllt, der Hubmans heftiger Wunsch nach Freiheit fehlt. In einer Bluesnummer drückt sie ihre Suche nach einem geeigneten Mann aus, während sie später in einer bewegenden Arie die Entscheidung fällt, in der Sklaverei zu bleiben. Nicole Mitchellunterlegte die Rolle ihrer beider Mutter Rittia „Ma“ Ross  mit ihrem wohltönenden und warmen Alt. Clinton Ingram ergänzte mit gut geführtem Tenor in der Rolle als ihr pragmatischer, aber prinzipienloser Vater Ben „Pa“ Ross. Damian Norfleet sang den untreuen Freier von Harriet, John Tubman, mit erdigem Bariton voll sinnlicher Dreistigkeit. Patrice P. Eaton stattete Caroline William Still, eine ältere Frau auf der Plantage, mit einem fülligen Alt aus. Marsha Thompson vollzog als Kezziah, einer Frau auf der Plantage, mit eindringlichem Sopran gemeinsam mit Caroline ein Heilungsritual an der geschwächten Harriet.  Ernest Jackson gefiel in der Doppelrolle als Prediger Sam Green und würdiger Abolitionist William Still. Dem „weißen Tenor Kyle Guglielmo oblagen die „bösen“ Charaktere des herabgewirtschafteten Plantagenbesitzers Brodess und des Aufsehers Pitts. Anthony P. Mc. Iaun war Harriets Bruder Robert Ross, mit erdigem Bariton. Das Streicherquintett wurde von Leslie B. Dunner vom Klavier aus schwungvoll geleitet. Lemuel Wade legte den Fokus seiner Regie auf eine intensive Profilierung der einzelnen Charaktere vor dem Hintergrund der rhythmisch-tänzerischen Ensembleszenen. Das Bühnenbild von Ken Rothchild beschränkte sich im Wesentlichen auf eine Reihe von Sitzbänken, die hintereinander gereiht den Eindruck eines Kirchenraumes erweckten. Die Kostüme von Karen Flood waren in groben Zügen der Zeit der Handlung im 19. Jhd. angepasst. Für die dezente Beleuchtung sorgte Nick Brown. Die Aufführung fand beim anwesenden Publikum der Uraufführung großen Anklang und wurde auch dementsprechend mit großem Applaus gewürdigt. Unter nachfolgendem Link kann man die knapp zweistündige Oper nachhören und –sehen: https://www.youtube.com/watch?v=CXhVfF25_XU&feature=emb_logo&ab_channel=TheAmericanOperaProject

Harald Lacina, 27.12.2020

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Foto-Credits: Richard Termine

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ORF III am Dienstag und am Mittwoch: Finale von „Wuchteln, Schmäh, Politsatire – Geschichte des österreichischen Kabaretts“

 Außerdem: „Best of Karl Farkas“, „Farkas, Waldbrunn & Co“, „Bilanz des Jahres“-Doppel und „Der Herr Karl“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information setzt am Dienstag, dem 29. Dezember 2020, sowie am Mittwoch, dem 30. Dezember, seinen Kabarettschwerpunkt fort. Am Dienstag steht Teil zwei der ORF-III-Neuproduktion „Wuchteln, Schmäh, Politsatire – Geschichte des österreichischen Kabaretts“ von Daniel Popovic und Valentin Badura auf dem Programm, gefolgt von „Best of Karl Farkas“, der legendären „Bilanz der Saison Winter 1962/63“ und Qualtingers „Der Herr Karl“. Am Mittwoch präsentiert die „zeit.geschichte“ im Hauptabend den finalen Teil von „Wuchteln, Schmäh, Politsatire“, ehe der Kabarettabend mit „Farkas, Waldbrunn & Co“ in zwei Teilen sowie einem „Bilanz des Jahres“-Doppel abgerundet wird.

Dienstag, 29. Dezember

Im Hauptabend zeigt ORF III den zweiten Teil der „zeit.geschichte“-Neuproduktion „Wuchteln, Schmäh, Politsatire – Geschichte des österreichischen Kabaretts“ (20.15 Uhr), in dem die Jahre 1945 bis 1961 im Fokus stehen. 1945 ist der Zweite Weltkrieg endlich zu Ende. Wien liegt in Trümmern, doch bald zeigen sich unter der alliierten Besatzung die ersten Lebenszeichen eines freien Österreichs. Auch die Kabarettszene regt sich, so öffnen „Simpl“, „Werkel“, „Literatur am Naschmarkt“ und „Lieber Augustin“ ihre Pforten wieder. Karl Farkas übernimmt in den Fünfzigern die künstlerische Leitung des „Simpl“ und bringt es mit Unterhaltungskabarett zu neuer Blüte – sowohl auf der Bühne als auch im Fernsehprogramm. Zum eher unpolitischen Programm im „Simpl“ gesellt sich in den 1950ern das „namenlose Ensemble“, dem Gerhard Bronner, Carl Merz und Helmut Qualtinger angehören. Letzterer trifft mit seinem Ein-Personen-Stück „Der Herr Karl“ mitten in die Seele der österreichischen Nachkriegsgeneration. Anschließend zeigt „ORF III Spezial“ um 21.05 Uhr „Best of Karl Farkas“, gefolgt von der „Bilanz der Saison Winter 1962/63“ (21.35 Uhr) mit Ernst Waldbrunn, Karl Farkas, Ossy Kolmann, Lotte Tobisch u.v.m. Mit Qualtingers „Der Herr Karl“ um 23.35 Uhr beschließt ORF III den humorvollen Abend.

Mittwoch, 30. Dezember

Der Mittwochhauptabend hält den dritten und letzten Teil der ORF-III-Neuproduktion „Wuchteln, Schmäh, Politsatire – Geschichte des österreichischen Kabaretts“ (20.15 Uhr) bereit, der die Jahre 1961 bis 1978 beleuchtet. Die Sechziger sind gleichzeitig die Zeit des Wirtschaftsaufschwungs, aber auch der Probleme. Ab 1963 betreut Gerhard Bronner die Sendung „Zeitventil“ und allmählich findet das österreichische Kabarett in den Wohnzimmern ein zweites Zuhause. Ein Konkurrenzkampf zwischen Fernsehen und Kleinkunstbühnen entsteht, der zu einer breiten Programmvielfalt führt. Ein Lieblingsthema des Kabaretts der 1960er Jahre ist Österreichs neuer Platz in der Welt. Während sich der Kalte Krieg zuspitzt, herrscht in der Alpenrepublik eine Mischung aus Zynismus und Inselmentalität. Mitte der 1970er erwacht abseits der parlamentarischen Politik eine politische Zivilgesellschaft, die sich in neuen sozialen Bewegungen organisiert. Mit dem ehemaligen Schlachthofgelände „Arena“ in Wien-Erdberg werden in Österreich erstmals Häuser besetzt – vor allem, um Freiräume für Kunst und Politik abseits der mächtigen Institutionen zu schaffen. Auch das Kabarett findet hier eine neue Stätte – ganz nach dem Motto Gerhard Bronners: „Sehen Sie, es ist meine Überzeugung, wer etwas von Kabarett versteht, versteht auch etwas von Demokratie.“ Anschließend zeigt „ORF III Spezial“ ab 21.05 Uhr die Best-of-Sendung „Farkas, Waldbrunn & Co“ in zwei Teilen mit aberwitzigen Sketchen und einigen der legendären Doppelconférencen. Danach geht es mit „Bilanz des Jahres 1970“ (22.10 Uhr) von und mit Karl Farkas und der „Bilanz des Jahres 1971“ (23.20 Uhr) mit Max Böhm und Ossy Kolmann weiter.

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