Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. April 2018

Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. April 2018

Foto: Michael Pöhn (c)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. April 2018

Wien/ Staatsoper
Wenn das Eis bricht
Lise Lindstrom und Roberto Alagna in „Turandot“ in der Wiener Staatsoper.
Im Prinzip ist es die Heilungsgeschichte einer frigiden Frau, die in Giacomo Puccinis „Turandot“ erzählt wird.
Roberto Alagna steht in seinem Rollendebüt als Calaf auf der Bühne und erhält vom Publikum mit Abstand den meisten Zwischenapplaus. Zurecht, wenn es um seinen Gesang geht.
Wiener Zeitung

Dieses Timbre bringt Turandots Eis zum Schmelzen
In Puccinis „Turandot“ lässt sich Lise Lindstrom erstmals von Roberto Alagna erweichen. Aleksandra Kurzak als selbstlos sich opfernde Sklavin rührt mit einem Schuss Herbheit: Das lässt über erhebliche Wackler hinweghören.
Die Presse

Wien
Lodernde Nachtschatten
Liederabend von Elina Garanča im Musikverein
Wiener Zeitung

Elina-Garanca-Lieder-vom-wahren-Leben
Der Mezzostar begeistert im Musikverein
https://derstandard.at/2000077746696/

Zürich
Oper Zürich plant mit Regisseur Serebrennikow
Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow (48), der in Moskau unter Hausarrest steht, soll am Opernhaus Zürich Mozarts „Così fan tutte“ inszenieren. „Wir sind sehr entschlossen, diese geplante Arbeit auch auf die Bühne zu bringen“, sagte Intendant Andreas Homoki am Mittwoch in Zürich bei der Vorstellung der Saison 2018/19. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Freiheit der Kunst durch politische Einflussnahme angegriffen wird.“
Musik heute

Zürich
Alle sollen auf die Rechnung kommen: die Saison 2018/19 am Opernhaus Zürich
Mit Schrekers «Die Gezeichneten» und Ligetis «Le grand Macabre» setzt der kommende Spielplan gewichtige Akzente in der Moderne. Aber auch das bekannte Repertoire ist solide vertreten
Neue Zürcher Zeitung

Opernsängerin Montserrat Caballé wird 85
Montserrat Caballé hat einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Die als „Jahrhundertsängerin“ bejubelte Sopranistin feiert bald ihren 85. Geburtstag – auf Dienstreise
Hamburger Abendblatt

Montserrat Caballé zum 85. Geburtstag
„La Superba“ kam, sang und siegte
Ein seidiges Timbre und zauberhaft schwebende Pianissimi zählen zu den Markenzeichen von Montserrat Cabellé. In rund 90 Opernpartien von Gluck bis Puccini war die spanische Sopranistin in ihrer mehr als 55-jährigen Karriere zu erleben. Legendär sind auch ihre Auftritte mit Rockstars wie Freddie Mercury. Am 12. April feiert sie ihren 85. Geburtstag.
BR-Klassik

Köln
Kölner Oper: Verhältnis zwischen Intendantin und Generalmusikdirektor ist zerrüttet
Sie haben sich „entliebt“
Kölner Stadtanzeiger

Dresden
Semyon Bychkov kehrt zur Dresdner Staatskapelle zurück
Semyon Bychkov kehrt nach mehr als 15 Jahren an das Pult der Dresdner Staatskapelle zurück. Der frühere Chefdirigent (1999-2003) übernehme an diesem Wochenende für Myung-Whun Chung, teilte das Orchester am Mittwoch mit. Der Erste Gastdirigent habe sein Dirigat aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen
Musik heute

Dresdner Philharmonie vor letzter Saison mit Sanderling
Die Dresdner Philharmonie geht in der letzten Saison mit Michael Sanderling (51) als Chefdirigent auf weite Reisen. Zu Beginn der Spielzeit 2018/19 gastieren die Musiker in Brasilien, Argentinien und Chile, im Frühjahr 2019 folgen Auftritte in Köln, Budapest und Warschau sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Nach Saisonende sind noch einmal gemeinsame Konzerte in Japan und Südkorea geplant, teilte das Orchester am Mittwoch mit. Bis dahin sollen die Gesamtaufnahmen der Sinfonien von Beethoven und Schostakowitsch vollendet werden
Musik heute

Wien/ Konzerthaus
Warum der Dirigent Lionel Bringuier ein guter Läufer geworden wäre
Hätte Lionel Bringuier nicht die Musik zu seinem Beruf gemacht, wäre er vielleicht Läufer geworden. Der französische Dirigent scheint die hohen Geschwindigkeiten zu lieben. Das zeigte er am vergangenen Montag, als er mit dem Tonhalle-Orchester Zürich zu Gast im Wiener Konzerthaus war. Gemeinsam mit dem Starpianisten Igor Levitpräsentierte er Johannes Brahms“ Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in d-Moll, danach spielte das Orchester Hector Berlioz“ Symphonie fantastique.
Mirjana Plath berichtet aus dem Wiener Konzerthaus
https://klassik-begeistert.de/tonhalle-orchester-zuerich-lionel-bringuier-igor-levit

„Konzertgänger in Berlin“
Sachgemäß: Arditti Quartett spielt Boulez
Unsachgemäße Assoziationen bei dieser Reise ins Äon des musikalischen Erz-Avantgardismus: Hat der Nachkriegs-Serialismus nicht ein bissl was mit dem Nachkriegs-Brutalismus in der Architektur gemeinsam?
https://hundert11.net/pbs2018-arditti-boulez/

Berlin/ Philharmonie
Ideale und Visionen
Kirill Petrenko, designierter Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, zu Gast bei seinem zukünftigen Orchester
Berliner Philharmoniker
https://www.berliner-philharmoniker.de/titelgeschichten/20172018/petrenko/

Berlin/ Boulez-Saal
Konflikt und Kontrapunkt
Beethovens Streichquartett op.130, Bachs „Ricercar a 6“ und ein Vortrag von Raja Shehadeh. Die „Edward W. Said Days“ im Pierre Boulez Saal
Tagesspiegel

Freiburg/Konzerthaus
Müll für die Ohren: Jan Järvlepps Garbage Concerto sorgt in Freiburg für stürmischen Beifall
So unterschiedlich klingt die Musik des 20. Jahrhunderts! Mit Schostakowitschs Orchesterfeuerwerk, mitreißenden Rhythmen aus Recycling-Müll und einer vom englischen Volkslied beeinflussten Sinfonie bot das Philharmonische Orchester Freiburg am Dienstagabend wieder einmal eine herausragende Leistung, die das Publikum mit angemessenem Beifall bedachte.
Leah Biebert berichtet aus dem Konzerthaus Freiburg
https://klassik-begeistert.de/philharmonisches-orchester-freiburg-konzerthaus

Mittagsmusik – Thema der Woche
Meister der Tiefe: Kurt Moll
Dem Bassisten Kurt Moll ist gelungen, was nur wenige schaffen: Mit einigen großen Opernpartien identifiziert zu werden. Am 11. April wäre der Sänger 80 Jahre alt geworden. Die Mittagsmusik erinnert diese Woche an den legendären Bassisten.
BR-Klassik

Paavo Järvi über Brahms: Das ist wie eine seelische Schusswunde
Frankfurter Allgemeine

Frankfurt
Deutscher Pianistenpreis: Finalisten setzen auf Tschaikowsky
Beim Deutschen Pianistenpreis in Frankfurt zeigen junge Musiker Genauigkeit und Gefühl
Frankfurter Rundschau

Hamburg
Der Große Saal als Orchester-Trainingslager
Das Gustav Mahler Jugendorchester spielte Bartók und Schostakowitsch
Hamburger Abendblatt

London
Too posh for pop? Arts Council ‚must give less money to elitist opera‘, says UK Music boss
The Telegraph

Dido and Aeneas: La Nuova Musica at Wigmore Hall
http://www.operatoday.com/content/2018/04/dido_and_aeneas.php

New York
Juilliard’s New Dance Director Comes From Ailey and Ballet
The New York Times

München/ Herkulessaal
Agiles Musizieren
Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn im Herkulessaal
http://www.sueddeutsche.de/kultur/kurzkritik-agiles-musizieren-1.3940081

Sachsen/Bad Lausick
Neue Geschäftsführerin für Sächsische Bläserphilharmonie
Die Sächsische Bläserphilharmonie hat eine neue Geschäftsführerin. Die bisherige Orchesterdirektorin und -managerin Gabriele Hegner habe die Aufgabe zum April übernommen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Die gebürtige Frankfurterin löse Heiko Schulze ab, der den Posten seit 1996 innehatte. Hegners Vertrag laufe zunächst über drei Jahre
Musik heute

Sprechtheater

Wien/Vienna`s English Theatre
Wie Nähe Distanz erzeugt
Patrick Marbers „Closer“ in Vienna’s English Theatre.
Es gibt Dramen, deren Figuren einem nie sympathisch werden, für die man aber durchaus Mitleid empfindet, weil sie offenbar nicht aus ihrer Haut heraus können. Und es gibt Stücke, die einige Zeit nach einer populären Verfilmung wieder auf die Bühne zurückkehren. In beide Kategorien gehört Patrick Marbers 1997 uraufgeführtes Werk „Closer“ („Hautnah“), das den Autor schlagartig berühmt machte. Nun wird das nicht gerade prüde Stück dem eher konservativen Publikum des Vienna’s English Theatre vorgesetzt.
Wiener Zeitung

England
Plump
Ein englischer Theaterkritiker wirft der Royal Shakespeare Company vor, rein aus politischen Gründen eine Rolle mit einem Schwarzen besetzt zu haben. Das hat einen handfesten Medien- und Theaterskandal zur Folge
http://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-plump-1.3939711

München/Volkstheater
Theaterpremiere: „Ich finde Dorian Gray schon sehr aktuell“
Am Münchner Volkstheater feiert an diesem Donnerstag Oscar Wildes „Dorian Gray“ Premiere. Den Protagonisten des Stücks interpretiert Oleg Tikhomirov mit einem Verweis auf Selfie-Kultur und Selbstoptimierungswahn
Die Welt.de

Film/ TV

Hardy Krüger liebt das Leben und ignoriert den Tod
Zumeist lebt er mit seiner Frau an der amerikanischen Westküste. Doch anlässlich seines neuen Buchs und seines runden Geburtstags ist Hardy Krüger nach Hamburg gekommen. Dort spricht er mit der Deutschen Presseagentur über sein an Abenteuern reiches Leben
Hamburger Abendblatt

Ausstellungen/Kunst

New York
Porträt: Max Hollein und das Metropolitan, eine Erfüllung
New York. Die Bestellung des Wieners Max Hollein zum Chef des Metropolitan Museums ist nur der Gipfel einer akkurat geplanten Karriere
Die Presse

Foto: Michael Pöhn

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