Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. JULI 2022

Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. JULI 2022

(c) Salzburger Festspiele, Marco Borrelli

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. JULI 2022

Salzburger Festspiele
Präsidentin Kristina Hammer über Currentzis, Putin und Sponsoring
Auch eine Premiere: Kristina Hammer startet in ihre erste Festspielsaison. Kein leichter Auftakt für die neue Präsidentin. Seit Monaten wird über das Kultursponsoring der Festspiele diskutiert. Und auch die Causa Currentzis wirft ihre Schatten. Dazu äußert sich Hammer jetzt ausführlich im Interview mit BR-KLASSIK.
BR-Klassik.de

Salzburg
Satire und Sarkasmus gegen das Vergessen Festspiele / Currentzis / Babi Jar
DrehpunktKultur.at

Salzburger Festspiele: Standing Ovations für kontrovers diskutierten Teodor Currentzis
DerStandard.at.story

Grauen und Genuss
Die Salzburger Festspiele eröffnen mit einem grandiosen Konzert, dirigiert von Teodor Currentzis. Doch der steht wegen Verflechtung mit einer russischen Bank in der Kritik.
SueddeutscheZeitung.de

Eine Sinfonie gegen das Vergessen
Teodor Currentis dirigierte Dmitri Schostakowitschs „Babi Jar“
WienerZeitung.at

Teodor Currentzis mit Schostakowitsch in Salzburg
Wahre Musik im falschen Leben?
Das erste Konzert der Salzburger Festspiele dirigierte ihr umstrittener Star Teodor Currentzis. Kritisiert wird der Dirigent wegen des Sponsors seiner Ensembles: einer regimenahen russischen Bank, die auf der Sanktionsliste der EU steht. Die Festspiel-Leitung hält indes an ihm fest. Ein fantastisches Konzert, das den politischen Hintergrund jedoch nicht vergessen machte.
BR-Klassik.de

Currentzis desavouiert die Musik nicht
Auftakt zur Ouverture spirituelle: Einhellige Begeisterung für Teodor Currentzis und das fulminante Gustav Mahler Jugendorchester mit Schostakowitschs Symphonie „Babi Jar“.
https://www.diepresse.com/6167795/currentzis-desavouiert-die-musik-nicht

Alice Harnoncourt ist tot. Pionierin des Originalklangs
Musikerin, Managerin, Mutter: Ohne Alice Harnoncourt wäre für ihren Mann Nikolaus vieles schwieriger gewesen. Sie kümmerte sich um die Kinder, organisierte Konzertreisen und Interviews – und brillierte als Solistin im gemeinsamen Ensemble „Concentus Musicus“. Nun ist die Barockgeigerin in Wien verstorben.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/nachruf-alice-harnoncourt-ist-tot-gestorben-100.html

Bregenz/ Festspiele
„Butterfly“: Bregenzer Festspiele müssen Premiere abbrechen
Eine nahende Gewitterfront beendete vorzeitig die Saison-Eröffnung auf der Seebühne: Ein Großteil des Publikums wurde nach Hause geschickt, der Rest sah im Festspielhaus eine konzertante Version von Puccinis so effektarmer wie schwermütiger Oper.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/butterfly-bregenzer-festspiele-muessen-premiere-abbrechen,TC7sbwh

Bregenzer Festspiele: „Butterfly“-Premiere abgebrochen und ins Innere verlegt
Am Mittwochabend sollte die Neuinszenierung des Puccini-Werks erstmals gezeigt werden – nach eineinviertel Stunden aber musste man ins Festspielhaus ausweichen.
https://kurier.at/kultur/bregenzer-festspiele-butterfly-premiere-wegen-regens-abgebrochen/402082489

Ein perfekter Papierflieger
Hintergrund / Zauberflöte
DrehpunktKultur.at

Liebe und Wut beim Jugendprogramm der Salzburger Festspiele
6000 ermäßigte Tickets liegen auf – 54 Vorstellungen richten sich an junges Publikum, u.a. das Musiktheater „Wut“
DerStandard.at.story

Bayreuth
Fast alles wie immer am Grünen Hügel
Es sind die ersten richtigen Festspiele seit drei Jahren. Die Vorfreude in Bayreuth ist dementsprechend groß. Und tatsächlich scheint fast alles wie immer zu sein. Fast. Wäre da nicht Corona.
BR-Klassik.de

Salzburg
Wie Franz Welser-Möst Puccinis Ehre retten will
Der Opern-Dreiteiler „Il trittico“ wird bei den Salzburger Festspielen ab 29. Juli in provokanter Reihenfolge zu hören sein – wird er dort auch vom Kitschvorwurf befreit? Dirigent Welser-Möst erzählt der „Presse“, wie er das schaffen will.
https://diepresse.com/6167342

Aix
Opern-Festival in Aix-en-Provence. Ankunft des Kriegs im heiteren Süden
Große Namen und exquisiten Besetzungen: Das Opern-Festival in Aix-en-Provence präsentiert einen rekordverdächtigen Premierenreigen.
Tagesspiegel.de

Herrenchiemsee-Festspiele
Musik ja, Glamour nein
Die Geschichte der im Chiemsee gelegene Herreninsel mit ihrem weltbekannten Königsschloss reicht von der Christianisierung und der Gründung des Mönchsklosters bis hin zum dort im Mai 1949 erarbeiteten deutschen Grundgesetz. Im Jahr 2000 hat der Dirigent Enoch zu Guttenberg den Spiegelsaal im Schloss des Märchenkönigs Ludwig II. als optimalen Konzertsaal für sich entdeckt und damit die Herrenchiemsee Festspiele ins Leben gerufen. Nun wird nach zweijähriger Pandemiezwangspause das 20-jährige Jubiläum gefeiert.
BR-Klassik.de

Stuttgart
Wohl noch teurer: Kippt die Sanierung der Stuttgarter Oper?
SWR.de.swr.2.

Links zu englischsprachigen Artikeln

Aix-en-Provence
A Behind-the-Scenes Eminence Shapes a Festival’s Future
Pierre Audi, the artistic director of the Park Avenue Armory, is coming into his own as the leader of the Aix-en-Provence Festival in France.
https://www.nytimes.com/2022/07/19/arts/music/pierre-audi-aix-festival.html

Vattnäs
Sterling Wagner in Vattnäs
A Wagner concert with only piano accompaniment – a half-measure arrangement? No!
seenandheard.international.com

Delightful fairy-tale Magic Flute in Vattnäs
seenandheard.international.com

London
Prom 7: an “interventionist’ Dido and Aeneas from David Bates and La Nuova Musica
operatoday.com

Prom 7, Dido and Aeneas, La Nuova Musica review
– bold and original from the start Levity as well as sadness from David Bates‘ ensemble, searing intensity from Alice Coote
Theartsdesk.com

Attila review — the Royal Opera romps through rare early Verdi (Subscription required)
TheTimes.co.uk

Buxton
Time on her side: fairytale meets feminism in Tom Coult’s Violet
bachtrack.com.de

Feuilleton
The Best 21st-Century Operas, According to Our Readers
https://www.sfcv.org/articles/feature/best-21st-century-operas-according-our-readers

Sprechtheater

Salzburg
Jedermann in der weiblichen Welt
Erst nachdem die Tödin in sein Leben tritt, wird der Jedermann von Lars Eidinger in Michael Sturmingers Inszenierung zum Charakter. Dann überzeugt er – als Spielball der sämtlich weiblichen theologischen Instanzen. Eine schwierige, aber interessante Deutung.
DiePresse.com.at

Film/ TV

Deutscher Regisseur Dieter Wedel verstorben
Dieter Wedel wurde mit TV-Produktionen wie „Der große Bellheim“ bekannt. Zuletzt gab es #MeToo-Vorwürfe gegen ihn. Eine Schauspielerin warf ihm vor, sie vergewaltigt zu haben.
https://www.diepresse.com/kultur

Umstrittener Starregisseur Dieter Wedel ist tot
Das Landgericht München I wollte mitteilen, ob und wann es zum Vergewaltigungsprozess gegen Dieter Wedel kommt. Nun wird es keine Verhandlung mehr geben, der Regisseur ist im Alter von 82 Jahren gestorben.
DerSpiegel.de.kultur

Regisseur Dieter Wedel im Alter von 82 Jahren gestorben
gmx.net.magazin.de

Umstrittener Filmregisseur Dieter Wedel verstorben
Wedel startete in den 90ern mit „Der große Bellheim“ und „Der Schattenmann“ durch. Zuletzt gab es Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs
DerStandard.at.story

Österreich/ ORF
Warum das Aus für Gratis-Streaming für den ORF teuer werden könnte
Die Debatte um die GIS-Gebühren kommt zur absoluten Unzeit – und könnte letztlich dem ORF mehr schaden als nützen.
Kurier.at

„James Webb“-Teleskop: Nasa veröffentlicht erste Bilder – Spektakuläre Einblicke ins Universum
Schwaebische Post.de

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Unter’m Strich

Italien
Draghi will bleiben – unter Bedingungen
Italiens Premier Mario Draghi strebt eine Fortsetzung seiner bisherigen Regierung an – unter Bedingungen: Als Voraussetzung forderte er am Mittwoch in einer Rede vor dem Senat in Rom einen neuen „Vertrauenspakt“ unter den Parteien. Das sei der „einzige Weg, um zusammenzubleiben“, sagte er. Am Abend ist im Senat eine Vertrauensabstimmung über Draghis Regierung angesetzt.
https://orf.at/stories/3277076

Bregenz
Van der Bellen: Abhängigkeit von Russland „unerträglich“
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat heute Vormittag die 76. Bregenzer Festspiele feierlich eröffnet. In seiner Eröffnungsrede sprach er aber auch das drohende Energieproblem und den Ukraine-Krieg an und forderte die Regierung zum Handeln auf.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3165205/

Umweltschützer warnen
Kongo: Wirbel um Öl- und Gas-Pläne im Regenwald
https://www.krone.at/2764059

Putin und Erdogan bei Spitzentreffen im Iran – Syrien auf der Agenda
gmx.net.at

Österreich
Wenn das Land heute zur Primetime ÖFB-Frauen sieht
Krönt der Viertelfinal-Hit gegen Deutschland die TV-Quoten mit einer neuen Rekordmarke?
DiePresse.com

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 21. JULI 2022)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 21. JULI 2022)

Quelle: onlinemerker.com

BREGENZ IM WETTERPECH UND PREMIERENGLÜCK!

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Zuerst banges Warten. Hält das Wetter? Die Festspielleitung spielt auf Risiko und startet. Foto: Klaus Billand

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Nach einer Stunde erfolgt der Abbruch. Gefährliche Gewitter, ab in das Festspielhaus. Foto: Klaus Billand

BREGENZ/Festspiele: MADAMA BUTTERFLY – Premiere am 20. Juli 2022

 Eine gelungene Premiere trotz Unterbrechung

 Eine spannende Premiere wurde diese „Madama Butterfly“, da auf Italienisch gesungen, auf der Seebühne in Bregenz. Zuvor zog ein regenreiches Gewitter über die Spielstätte hinweg. Alle harrten gespannt aus, ob es losgehen könnte, die Regenpelerinen schon in der Tasche. Das tat es dann auch, mit einem leichten Zwischenschauer. Als dann aber die Blitze von Südwesten das Firmament erhellend näher rückten und man gewissermaßen noch die trockene Ruhe vor dem Sturm genoss, entschloss sich die Festspielleitung nach einer Stunde, auf dem See abzubrechen. Es sei angesichts der nahenden Gewitterfront nicht zu riskieren weiterzuspielen.

Nun ist „Madama Butterfly“ wahrlich kein Stück für große Dimensionen, die gerade die Bregenzer Seebühne nahelegt und auch auszeichnet. Man denke nur an die großen Produktionen von „Rigoletto“, „Aida“ oder „Tosca“. Das leading team um Regisseur Andreas Homoki, Bühnenbildner Michael Levine und Kostümbildner Antony McDonald mit dem Licht von Franck Evin war sich dessen durchaus bewusst. Man sieht das Stück auch als „intimes Kammerspiel“, ist aber der Meinung, dass Puccinis großartige Musik es auf eine ganz andere Ebene hebt. Und diese – größere – Ebene haben sie mit einem riesigen weißlichen und gewellten Blatt Papier dargestellt, auf dem japanische Schriftzeichen und Naturandeutungen im typisch asiatischen Stil zu sehen sind, wie man ihn auch in chinesischen Darstellungen kennt. Auf diesem Blatt Papier wollen sie die Folgen einer globalisierten Welt darstellen, insbesondere wenn Kulturen wie die US-amerikanische, wo allein das Leistungsprinzip zählt, auf archaische wie die japanische trifft, wo Rang und Familie alles sind und die Tradition besonders stark wiegt. Das ist mit den dem japanischen Kabuki-Theater nachempfundenen Kostümen einerseits und einem sich von unten durch das Papierblatt bohrenden US-Flaggenmast mit dem auch weiterhin viele Szenen beherrschenden Stars and Stripes Banner gut gelungen. Dass hier die japanische Lebenswelt nicht akzeptiert wird, der Einbruch der US-Amerikaner in Person Pinkertons wie ein gewaltsamer Eingriff wirkt und letztlich auch zum Scheitern des Traumes von Cio-Cio-San führen muss, durch Heirat mit dem US-Amerikaner der paternalistischen Traditionsgesellschaft, in der sie nur als Geisha überleben konnte zu entkommen, nachdem ihr Vater sich per Harakiri das Leben nehmen musste, wird offenbar. Und dazu ist das für dieses Stück so ungewöhnliche Bühnenbild geeignet.

Was aber in ihm verloren geht, ist die feine Wahrnehmung der emotionalen Intensität im Umgang der Personen miteinander. Sie verloren sich allzu oft in diesem weiten und reaktiv konturlosen Bühnenbild, mussten zu lange Wege zurücklegen. Passende Mimik, ausgefeilte Personenregie und eine große Persönlichkeit der Akteure in der Authentizität ihrer Rolleninterpretation spielen gerade bei „Madama Butterfly“ eine ganz entscheidende Rolle. Es ist ein Glücksfall, dass sich das leading team für den Fall der Aufführung im Festspielhaus für eine semi-szenische Darstellung entschied, also mit Kostümen und voller schauspielerischer Aktion vor dem Orchester. Hier nun wurden auch diese starken Seiten des Meisterwerkes von Puccini schlagend offenbar! Und daran hatte die junge Usbekin Barno Ismatullaewaden entscheidenden Anteil. Sie war der Star des Abends und nahm das Publikum schon mit ihrer Aktion auf der Seebühne voll für sich ein, erst recht aber mit ihrem eindringlichen und auf jeder Note passenden Ausdruck Wert legenden Spiel. Sie wirkte tatsächlich wie eine japanische Geisha mit Tiefgang. Und eine liebevoll sich um ihr Kind sorgende Mutter. Und dann dieser wunderschöne, ja kostbare Sopran! Dunkel schattiert in der Mittellage, stets noch voll klingend im tiefen Register und mühelos jede Höhe sogar noch nuancierend erreichend. Und sie beherrscht allein mimisch die Bühne, auch wenn sie gar nicht singt. Das ist schlicht Weltklasse! Man hatte den Eindruck, dass Barno auch die anderen zu besonderer Leistung mitriss. Hier im Haus war das alles viel besser zu erleben als auf der relativ weit entfernten Seebühne.

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Copyright: Bregenzer Festspiele/ Anja Köhler

 Brian Mulligan war ein ebenfalls sehr emotional agierender Sharpless mit kraftvollem und ausdrucksstarkem Bariton. Annalisa Stroppagab eine hingebungsvolle, angesichts der Lage Cio-Cio-Sans schon depressiv wirkende Suzuki mit charaktervollem Mezzo. Auch Taylan Reinhardt als Goro konnte mit schöner Stimme und gutem Rollenspiel überzeugen. Gar nicht überzeugen konnte hingegen Edgaras Montvidas als Pinkerton mit einem unschönen Timbre, wenig Resonanz und tenoraler Klangfarbe und dazu noch mit zu viel Anspannung beim Singen. Man hatte oft den Eindruck, es ginge ihm in erster Linie um die Produktion der geforderten Töne und insbesondere Höhen. Ein gewisser Wermutstropfen in dieser ansonsten sehr guten Premiere, in der auch Omer Kobiljak als Yamadori Eindruck machte, Stanislav Vorobyov als Bonzo und Unnsteinn Árnason als kaiserlicher Kommissar aber unscheinbar blieben. Der kleine Riku Seewaldspielte ganz lieb Dolore, das Kind.

Enrique Mazzola legte mit den Wiener Symphonikern große musikalische Qualitäten an den Tag und kam insbesondere im Haus zu einer perfekten Harmonie mit den Sängern. Er gestaltete den musikalischen Teil mit viel Liebe zum Detail und exaktem Schlag und legte auch Wert auf die Hervorhebung der diversen Instrumenten-Soli. Der Prager Philharmonische Chor und der Bregenzer Festspielchortrugen ebenfalls zum musikalischen Erfolg bei.

Eine Szene auf dem See, der sicher noch andere gute gefolgt wären, bleibt im Gedächtnis. Der anmutige Gang der Frauen um Cio-Cio-San bei ihrem ersten – auch musikalisch – so reizvollen Auftritt von der Blattkante ganz oben rechts bis unten auf die Hauptbühne, natürlich mit den typischen roten Schirmchen. Dass war großes Theater, ja Musiktheater! Nach Barnos Harakiri verbrennt das Blatt – ein trauriges Ende der Geschichte, das so auch im Festspielhaus zu sehen war.

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Schlussapplaus. Foto: Klaus Billand

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Schlussapplaus mit Barno Ismatullaewa, dem Dirigenten Enrique Mazzola und den Symphonikern. Foto: Klaus Billand

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Verfügbar bis 20.08.2022

Hoffen wir, dass Petrus den Bregenzern in den kommenden Tage gnädiger gestimmt ist. Sie hätten es sich verdient! Obwohl die Landwirtschaft so auch ihre Freude hat…

Klaus Billand

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AKTUELLE MELDUNGEN ZU DEN MÜNCHNER OPERNFESTSPIELEN 2022

RICHARD-STRAUSS-SCHWERPUNKT ZU DEN MÜNCHNER OPERNFESTSPIELEN 2022

mün
Auch nach den beiden Festspiel-Premieren steht das Ende der diesjährigen Münchner Opernfestspiele lange nicht bevor: Gestern, 19. Juli 2022 eröffnete die Apollon Stufennacht mit einem Jazz meets Strauss Konzert den Richard-Strauss-Schwerpunkt der Münchner Opernfestspiele 2022. Im weiteren Verlauf des thematischen Rahmenprogramms folgen Vorträge renommierter Wissenschaftler:innen, musikalisch-szenische Tischgesellschaften mit Mitgliedern des Opernstudios und Gesprächsrunden. Am Donnerstag, 21. Juli 2022, 17 Uhr, findet bereits ab 16 Uhr vor der Vorstellung von Der Rosenkavalier ein Vortrag zum jüdischen Bassbariton Berthold Sterneck (1887-1943) statt. Am Samstag, 23. Juli 2022, 17 Uhr, und Mittwoch, 27. Juli 2022, 18 Uhr, vor den Vorstellungen von Capriccio, werden bei den so genannten Tischgesellschaften im Diskurs die Entstehungszeit des Werkes politisch beleuchtet. Mitglieder des Opernstudios präsentieren zur künstlerischen Diskussion Lieder des Komponisten und Texte sowie Vertonungen von Bertolt Brecht. Am Freitag, 22. Juli 2022, 19 Uhr, steht Die schweigsame Frau und am Donnerstag, 28. Juli und Sonntag 31. Juli 2022, ab je 17 Uhr, Die Frau ohne Schatten auf dem Spielplan.

DER SPIELPLAN DER MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE 2022
Neben einem Festspielkonzert der Hermann-Levi-Akademie am Freitag, 22. Juli 2022, 20 Uhr, kehren unter anderem Marlis Petersen (Dienstag, 26. Juli 2022, 20 Uhr) und Jonas Kaufmann (Samstag, 23. Juli 2022, 20 Uhr) im Rahmen von zwei Festspiel-Liederabenden zurück an die Bayerische Staatsoper. Der finale Festspiel-Liederabend wird von Christian Gerhaher an der Seite von Anna Prohaska gestaltet. Sie singen aus dem Liederzyklus von Hugo Wolf am Freitag, 29. Juli 2022, 20 Uhr. Des weiteren finden Repertoire-Vorstellungen von beispielsweise Dmitri D. Schostakowitschs Die Nase, in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov am Mittwoch, 20.Juli 2022, 19 Uhr, statt.

STUFENBAR: KOOPERATION BAYERISCHE STAATSOPER MIT BAND BRASS FOR AFRICA
Am Freitag, 22. Juli 2022, 16.30 Uhr treten im Rahmen der Apollon Stufenbar, die Musiker:innen von Brass for Africa und OperaBrass der Bayerischen Staatsoper gemeinsam auf. Der Abend rund um die Verbindung der ugandischen Brass Musik mit den Blechbläsern des Bayerischen Staatsorchesters kommt der Kooperation LAB UGANDA Community Music Project (LUCM) des Münchner Vereins MUSIC CONNECTS e.V. zu Gute.

TERMINE STRAUSS-SCHWERPUNKT

GESPRÄCH: BERTHOLD STERNECK UND SEINE PARADEROLLE DES BARON OCHS
Do, 21.7.22, 16.00 Uhr
Rheingoldbar

TISCHGESELLSCHAFT
Sa, 23.7.22, 17.00 Uhr
Mi, 27.7.22, 18.00 Uhr
Gartensaal, Prinzregententheater

LIEDERABEND UND KONZERT

Im verbleibenden Verlauf der Münchner Opernfestspiele widmet sich Marlis Petersen an ihrem Festspiel-Liederabend am Dienstag, 26. Juli 2022, 20 Uhr, thematisch-musikalischen Seelenexpeditionen.
Bereits am Samstag, 23. Juli 2022, 20 Uhr, kehrt Jonas Kaufmann zurück an die Bayerische Staatsoper. Er präsentiert seine Winterreise.
Am Freitag, 29. Juli 2022, 20 Uhr, ist Christian Gerhaher mit Anna Prohaska auf der Bühne des Nationaltheaters mit Liederzyklen von Hugo Wolf zu erleben.

VERBLEIBENDE TERMINE MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE

OPER

CAPRICCIO
Mi, 20.7.22, 19.00 Uhr
Sa, 23.7.22, 18.00 Uhr
Mo, 25.7.22, 19.00 Uhr
Mi, 27.7.22, 19.00 Uhr
Prinzregententheater

DIE NASE (NOS)
Mi, 20.7.22, 19.00 Uhr
Nationaltheater

DIE SCHWEIGSAME FRAU
Fr, 22.7.22, 19.00 Uhr
Nationaltheater

LA BOHÉME
Mo, 25.7.22, 19.00 Uhr
Mi, 27.7.22, 19.00 Uhr
Sa, 30.7.33, 19.00 Uhr
Nationaltheater

DIE FRAU OHNE SCHATTEN
Do, 28.7.22, 17.00 Uhr
So, 31.7.22, 17.00 Uhr
Nationaltheater

KONZERTE

4. FESTSPIEL-KAMMERKONZERT: A FRIDAY NIGHT
Fr, 22.7.22, 20.00 Uhr
Cuvilliés-Theater

FESTSPIELKONZERT DER HERMANN-LEVI-AKADEMIE
Fr, 22.7.22, 20.00 Uhr
Prinzregententheater

5. FESTSPIEL-KAMMERKONZERT: ENGLISCHHORN TRIFFT FRENCH HORN
Do, 28.7.22, 20.00 Uhr
Cuvilliés-Theater

LIEDERABENDE

FESTSPIEL-LIEDERABEND: JONAS KAUFMANN
Sa, 23.7.22, 20.00 Uhr
Nationaltheater

FESTSPIEL-LIEDERABEND: MARLIS PETERSEN
Di, 26.7.22, 20.00 Uhr
Prinzregententheater

FESTSPIEL-LIEDERABEND: CHRISTIAN GERHAHER & ANNA PROHASKA
Fr, 29.7.22, 20.00 Uhr
Nationaltheater

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OPER FRANKFURT: Liederabend Konstantin Krimmel, Ammiel Bushakevitz. Ein Foto

liederabend konstantin krimmel & ammiel bushakevitz (barbara aumueller) 09
Liederabend Konstantin Krimmel, Ammiel Bushakevitz. Foto: Barbara Aumüller

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Oberösterreichische Stiftskonzerte: Das war das sechste Wochenende

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Liebe Freundinnen und Freunde der OÖ. Stiftskonzerte,
man kann unsere Konzertreihe mit Fug und Recht als „Entdecker-Festival“ bezeichnen. Das vergangene Wochenende legte davon ein tolles Zeugnis ab.

Britische A-Capella-Kultur in Höchstform
Die Stiftskonzerte haben die prächtige Rokkoko-Kirche von Wilhering wiederentdeckt. Wie hervorragend sich die Akustik dieses Raumes für A-Capella-Musik eignet, konnten die begeisterten ZuhörerInnen am vergangenen Samstag erleben. VOCES8 füllten den Raum mit Tönen und Harmonien, die mühelos kamen und gingen. Jede Stimme für sich blieb transparent und doch mischte sich der Klang zu einem Ganzen, das zutiefst berührte. Das jugendliche Ensemble von drei Damen und fünf Herren wurde mit Standing Ovations gefeiert und mischte sich im Anschluss am Stiftshof noch unter die Besucher.
Ein besonderer Dank gilt auch unserem Konzertpatron, der Oberösterreichischen Versicherung, und unserem Generalsponsor der VKB-Bank.

Händel, Paris und St. Florian
Eine weitere Entdeckung der Stiftskonzerte ist das „Jupiter-Ensemble“ mit Lea Desandre und Iestyn Davies. Die jungen MusikerInnen, die sich in Paris während ihres Studiums kennengelernt und zu einem Ensemble gefunden haben, begeisterten mit einem Händel-Programm am Sonntagvormittag im Marmorsaal des Stiftes St. Florian. Thomas Dunford, ein herausragender Lautenist seiner Generation, animierte seine Freunde zu einem lebendigen Spiel und zu origineller Interpretation Händel’scher Arien. Ungemein aufmerksam eingebettet konnten die Mezzosopranistin und den Countertenor ihre stimmliche Fülle in allen Facetten entfalten. Das sympathische Ensemble wird man sich merken. Viel Applaus und ebenfalls Standing Ovations für ein Konzert, das aufgrund der Begeisterung des Publikums deutlich länger dauerte als geplant.

Das siebte Konzertwochenende

Musikalischer Rundgang
Freitag | 22. Juli 2022 | 19 Uhr
Stift Kremsmünster

Am Freitag startet um 19 Uhr der erste „Musikalische Rundgang“ im Stift Kremsmünster. In kleinen Gruppen lernen die BesucherInnen neue Räume des Stiftes kennen. Dort erwarten sie Musiker zu kurzen Konzerten. Freuen Sie sich auf die Harfenistin Elisabeth Plank, den Cellisten Adam Javorkai, die Multipercussionistin Aleksandra Suklar und das Barockensemble Infiammabile. Neue Klangerlebnisse in besonderen Räumen und dazu etwas Bewegung, was will man mehr?

Karten

Schubertiade
Sonntag | 24. Juli 2022 | 11:00 Uhr
Stift St. Florian, Sala Terrena

Am Sonntag, 24. Juli, erwartet Sie um 11 Uhr eine besondere Matinee in der Sala Terrena des Stiftes St. Florian. Die kleine Schubertiade unter dem Titel „Als gehörte ich gar nicht in diese Welt“ widmet sich dem Tondichter, der im Mai 1825 in St. Florian zu Gast war, auf außergewöhnliche Weise. Paul Gulda am Hammerklavier und Lorenz Duftschmid mit der Arpeggione tauchen zusammen mit Bariton Klemens Sander in das musikalische Werk Schuberts ein. Chris Pichler liest aus Briefen des jungen Schubert. In St. Florian findet sich übrigens die älteste Abschrift des „Forellenquintetts“.

Karten

Es ist eine Freude, dass die Oberösterreichischen Stiftskonzerte für herausragende junge Musikerinnen und Musiker immer mehr zu einer Heimat werden. Das macht die Stiftskonzerte ganz besonders. Und uns allen eine große Freude!

PS: Sollten Sie im Anschluss an die Konzerte in der Stiftsgaststätten von St. Florian oder Kremsmünster noch speisen wollen, empfehlen die Gastwirte eine rechtzeitige Reservierung.
Stiftskeller Fam. Till, St. Florian, 07224 890270
Stiftsschank Fam. Pettermann, Kremsmünster 07583 7555
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Schrammel.Klang.Festival 2022: zwei Wochenenden purer Musik-Genuss

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Copyright: Stephan Mussil

Mit einem fulminanten Konzert von Fanfare Ciocărlia, die das Herrenseetheater bereits 2018 in einen Dancefloor verwandelt hatten, ging das 16. Schrammel.Klang.Festival, das sich über zwei Wochenenden erstreckte, am Sonntag zu Ende. „Wir sind froh und dankbar“, so Festivalerfinder und -leiter Zeno Stanek, „dass trotz der schwierigen Zeiten und einem kühlen ersten Wochenende so viele Menschen zu uns nach Litschau an den Herrensee gekommen sind: an die 7.000 Besucher*innen konnten wir an den sechs Festivaltagen willkommen heißen. Fast so viele wie vor der Pandemie.“
Aus dieser Ausnahmesituation entwickelten sich vor zwei Jahren erste Impulse zur Anpassung des Schrammel.Klang-Konzeptes. Unter der Devise „Weniger ist mehr“ schuf Stanek mehr Platz und Ruhe in der Natur, indem er den Schrammel.Pfad musikalisch durch ein zweites Wochenende entschleunigte und somit den Besucher*innen mehr Gemütlichkeit anbieten konnte – vom Publikum mit viel Begeisterung und Zuspruch angenommen.
Künstlerische Highlights bei den heurigen Abendkonzerten waren Stubnblues, die außerhalb von Gamlitz nur in Litschau zu hören waren und die einen ausgewogenen Bogen von der Erinnerung an Willi Resetarits zur rasanten musikalischen Unterhaltung des Publikums u. a. unter Beteiligung von Insingizi, einem A-capella-Trio aus Zimbabwe, spannten. Ein ebenso überzeugtes „Ja zum Leben“ findet sich auch in den Melodien und Texten von BasBariTenori, die als A-capella-Formation aus dem kroatischen Burgenland für Gänsehaut-Momente sorgten – natürlich auch zusammen mit Ernst Molden, der im Anschluss an sein Konzert mit Percussionistin Maria Petrova den Abend im Gedenken an Willi Resetarits moderierte.
Mit viel Wortwitz und lautmalerischen Klängen rockten Philipp Lingg & Band am zweiten Wochenende die Bühne des Herrenseetheaters – ihnen waren Standing Ovations vergönnt. Ein besonderes „Parallelkonzert“ begeisterte das Schrammel.Klang-Publikum: Basierend auf einer zuerst experimentellen Idee von Karl Ritter musizierten die Neuen Wiener Concert Schrammeln gleichzeitig mit Hans Theessink & Band bei „Zwa wean ans“ – eindrucksvolle Hörerlebnisse inklusive, die demnächst in anderen Varianten auf weiteren Bühnen zu hören sein werden.
Neun Naturbühnen und zahlreiche Schmankerl-Hüttn fädeln sich rund um den Herrensee zum Schrammel.Pfad auf. Das Herzstück des Festivals bot wieder unzählige musikalische Hochgenüsse, von klassischen Formationen wie den „Bravour Schrammeln“ über das witzige Frauen-Duo „Die Duetten“ und jungen Ensembles wie „Belle Fin à coustic“ oder „Andyman“ bis hin zu bewährten Formationen wie „Kollegium Kalksburg“ oder „Wiener Brut“.

VORMERKEN! Der Termin für das 17. Schrammel.Klang.Festival 2023 ist bereits fixiert: 7.-9.7. & 14.-16.7.2023
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WIEN: Ausschreibung Msgr. Otto Mauer-Preis 2022

In Weiterführung der Anliegen Msgr. Otto Mauers (1907 – 1973), der durch sein Engagement für zeitgenössische Kunst und junge Künstler:innen internationale Anerkennung gefunden hat, verleiht der Otto Mauer Fonds Ende des Jahres zum zweiundvierzigsten Mal den Msgr. Otto Mauer-Preis für bildende Kunst (Malerei, Grafik, Skulptur, Objekte, Installationen und Neue Medien).

Der Preis ist mit € 11.000,- dotiert und mit einer Ausstellung der Preisträgerin/des Preisträgers im JesuitenFoyer (1010 Wien) sowie einer umfangreichen Pressearbeit verbunden. Im Interesse der Fortführung der Sammlung Otto Mauer im Dom Museum Wien beabsichtigt der Otto Mauer Fonds eine repräsentative Arbeit der Preisträgerin/des Preisträgers zu erwerben.
Höchstalter für Bewerber:innen auf 45 Jahre angehoben
Der Otto Mauer Fonds hebt das Höchstalter für Bewerber:innen zum Msgr. Otto Mauer Preis auf 45 Jahre an und trägt damit längeren Ausbildungswegen und etwaigen Karenzzeiten Rechnung.
Jury 2022
Die Jury für den Msgr. Otto Mauer Preis 2022 besteht aus Dorit Margreiter, Stella Rollig, Johanna Schwanberg, Maja Vukoje und Gustav Schörghofer SJ.

Einreichung I Voraussetzung I Unterlagen I Abgabetermin

In der Zeit von 10. – 12. Oktober 2022 besteht die Möglichkeit, Bewerbungen für den Preis, der eine Anerkennung für das bisher geschaffene Werk des prämierten Künstlers/der prämierten Künstlerin sein soll, einzureichen. Bewerben können sich österreichische StaatsbürgerInnen und italienische StaatsbürgerInnen deutscher Sprache, geboren in der Provinz Bozen, sowie Personen, deren ordentlicher Wohnsitz sich seit mindestens fünf Jahren in Österreich befindet. Die Bewerber:innen dürfen am 31. Dezember 2022 das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (d.h. Geburtsjahrgang 1978 und jünger); bewerben sich mehrere KünstlerInnen gemeinsam als Gruppe, so darf kein Mitglied dieser Gruppe dieses Alterslimit überschreiten. Jede Bewerbung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.
Einzureichen ist eine Dokumentation, die eine Beurteilung des bisherigen künstlerischen Schaffens ermöglicht (Kataloge, Fotos, Texte, Videos, keine Originalwerke) sowie ein Lebenslauf der Künstlerin/des Künstlers. Diese Unterlagen sind mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und der Aufschrift „Msgr. Otto Mauer-Preis 2022“ zu versehen und vom 10. – 12. Oktober 2022 in der Zeit von 10 – 13 Uhr und 16 – 17.30 Uhr abzugeben oder per Post einzusenden, wobei diese Sendungen spätestens am Mittwoch, den 12. Oktober 2022 eingelangt sein müssen.
Der Otto Mauer Fonds übernimmt keine wie immer geartete Haftung für die eingereichten Unterlagen. Die eingereichten Unterlagen bilden die Grundlage für die Beurteilung durch die Jury. Erscheint kein Werk als preiswürdig, so wird kein Preis verliehen.

Msgr. Otto Mauer-Preisträger:innen (1981 – 2021)
Bisher wurde der Msgr. Otto Mauer-Preis verliehen an:Alfred Klinkan (1981), Gottfried Mairwöger (1982), Erwin Bohatsch (1983), Erwin Wurm (1984), Gunter Damisch (1985), Franz West (1986), Gustav Troger (1987), Peter Kogler (1988), Brigitte Kowanz (1989), Christoph Luger (1990), Martin Walde (1991), Lois Renner (1992), Heimo Zobernig (1993), Tobias Pils (1994), Maria Hahnenkamp (1995), Otto Zitko (1996), Aglaia Konrad (1997), Gregor Zivic (1998), Manfred Erjautz (1999), Florian Pumhösl (2000), Michael Kienzer (2001), Dorit Margreiter (2002), Simon Wachsmuth (2003), Esther Stocker (2004), Jun Yang (2005), Bernhard Fruehwirth (2006), Ursula Mayer (2007), Isa Rosenberger (2008), Siggi Hofer (2009), Katrina Daschner (2010), Kamen Stoyanov (2011), Ralo Mayer (2012), Luisa Kasalicky (2013), Nilbar Güres (2014), Catrin Bolt (2015), Andreas Fogarasi (2016), Toni Schmale (2017), Anna Witt (2018), Alfredo Barsuglia (2019), Barbara Kapusta (2020) und Katrin Hornek (2021).
Die Dokumentation ist einzureichen bei:
Otto Mauer Fonds, p. A. Otto Mauer Zentrum, Währinger Straße 2-4, 1090 Wien

Rückfragen zur Ausschreibung:
Natalie Sandner MA, Geschäftsführerin Otto Mauer Fonds
Otto Mauer Zentrum, Währinger Straße 2 – 4, 1090 Wien
T +43 1 51 552 – 5103
E-Mail:
www.otto-mauer-fonds.at
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ORF III am Donnerstag und Freitag: Schwerpunkt zum 25. Todestag von James Stewart mit zwei Hitchcock-Klassikern

 Außerdem: Krimi-Doppel „Inspector Barnaby“

Wien (OTS) – Am Donnerstag, dem 21. Juli 2022, zeigt ORF III Kultur und Information im Hauptabend eine Doppelfolge „Inspector Barnaby“. In „Die Druiden kommen“ und „Das Biest muss sterben“ begibt sich Neil Dudgeon als Ermittler auf Mördersuche. Am Freitag, dem 22. Juli, stehen anlässlich des 25. Todestags von Schauspiellegende James Stewart zwei Filmklassiker vom Meister des Suspense Alfred Hitchcock auf dem Programm: Sowohl in „Das Fenster zum Hof“ als auch in „Vertigo“ spielt Stewart die Hauptrolle.

Donnerstag, 21. Juli

ORF III zeigt im Hauptabend zwei Filme der „Inspector Barnaby“-Reihe aus dem Jahr 2011. In „Die Druiden kommen“ (20.15 Uhr) dreht sich alles um den Mord an dem Farmer Alex Preston, der auf dem Opfertisch in Crowcall Circle, einem uralten Steinkreis, erschlagen aufgefunden wird. Die Ermittlungen führen Barnaby (Neil Dudgeon) zu einem gestohlenen keltischen Schmuckstück.

Anschließend wird der Inspector in „Das Biest muss sterben“ (21.50 Uhr) mit einem Mord beim Apfelweinfest in Midsomer Abbas, das er selbst besucht, konfrontiert: In einem Weinfass schwimmt die Leiche des Steuerfahnders Peter Slim. Eine Spur führt zu einem uralten Ritus, den Pub-Besitzer Samuel Quested wiederaufleben lässt.

Freitag, 22. Juli

Anlässlich des 25. Todestags von James Stewart zeigt ORF III zwei Filme von Alfred Hitchcock mit der Schauspiellegende in der Hauptrolle.Um 20.15 Uhr steht „Das Fenster zum Hof“ aus dem Jahr 1954 auf dem Programm. Der Pressefotograf L. B. Jeffries (Stewart) ist aufgrund eines Beinbruchs auf den Rollstuhl angewiesen. Gelangweilt beobachtet er durch sein Teleobjektiv die Nachbarin im gegenüberliegenden Haus. Eines Tages glaubt er, Zeuge eines Mordes geworden zu sein. Jeffries‘ Freundin Lisa (Grace Kelly) durchsucht heimlich die Wohnung des Tatverdächtigen – und gerät dabei in tödliche Gefahr.

Um 22.10 Uhr folgt ein zweiter, 1958 entstandener Filmklassiker mit James Stewart. In „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“ soll Stewart als ehemaliger Polizist John Fergusson im Auftrag eines Freundes die suizidgefährdete Madeleine Elster (Kim Novak) überwachen. Wegen seiner Höhenangst kann er das Schlimmste aber nicht verhindern. Madeleine stürzt sich von einem Kirchturm in den Tod. Wenig später lernt Fergusson eine junge Frau kennen, die der Toten zum Verwechseln ähnlich sieht. Noch ahnt er nicht, dass er Opfer einer Intrige geworden ist.

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