Die DONNERSTAG-PRESSE – 7. APRIL 2022

Die DONNERSTAG-PRESSE – 7. APRIL 2022

Foto: © SF / Marco Borrelli

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 7. APRIL 2022

Salzburg
Dirigent Christian Thielemann: „Sag niemals nie“ (Bezahlartikel)
Christian Thielemann leitet letztmals die Osterfestspiele Salzburg. Kehrt er als Gast zum Festival zurück?
SalzburgerNachrichten.at

Lena Belkina – Ich fühle mich sozusagen als ein „Soldat an der Kulturfront“
Interview mit der ukrainischen Mezzosopranistin Lena Belkina über Kunst in Zeiten der Bedrohung
Von Dr. Lorenz Kerschner
Klassik-begeistert.de

CD-Rezension
Power-Stimme aus der Ukraine: Oksana Dyka
In Questa Reggia
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Wien
Sopranistin Bengtsson im Porträt: Viele Rollen im Gepäck(Bezahlartikel)
Die Schwedin Maria Bengtsson stellt sich in Wien als Marschallin im „Rosenkavalier“ vor. Der „Presse“ erzählte sie, was sie an dieser Rolle und an Richard Strauss‘ Musik so liebt.
DiePresse.com

München
Urteil statt Aufschrei – Offener Brief von Krenek-Spezialist*innen zu „Jonny spielt auf“ in München
Die Inszenierung der Oper „Jonny spielt auf“ am Gärtnerplatztheater München hat zahlreiche Reaktionen hervorgerufen, bei der eine bestimmte Inszenierungsidee des Regisseurs Peter Lund im Fokus stand. Eine Gruppe von Krenek-Spezialist*innen hat sich nun mit einem offenen Brief an den Intendanten des Theaters, Josef Ernst Köpplinger, gewandt. Sie fordern, „Jonny spielt auf“ als wichtige Wegmarke der Musiktheater-Geschichte auf dem Spielplan zu belassen und dadurch weiteren Teilen der Öffentlichkeit – die Unterzeichnenden des „Offenen Briefes“ eingeschlossen – die Möglichkeit zu geben, sich damit auseinanderzusetzen.“ Wir dokumentieren den offenen Brief im Wortlaut.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Köln
Opernpremiere im Staatenhaus Die überfällige Ehrung eines Kölner Meisters
Elf Jahre lang, von 1929 bis 1940, arbeitete Michail Bulgakow an seinem Hauptwerk, dem Roman „Der Meister und Margarita“. Kurz nach der Vollendung starb er in Moskau, durch anhaltende Schikanen der stalinistischen Kulturbürokratie in einen frühen Tod getrieben.
KölnerStadtanzeiger

Ein Ereignis – und ein unterkomplexes Spektakel: York Höllers „Der Meister und Margarita“ in Köln
NeueMusikzeitung/nmz.de

„Mit Schönberg in die Seele blicken“: Der Blick in die Künstlerseele
Das Arnold Schönberg Center zeigt in der Ausstellung das breite Schaffen des Namenspatron.
WienerZeitung.at

Dirigent Riccardo Muti positiv auf Corona getestet
Der Maestro musste in Chicago mehrere Konzerte absagen. Er hat leichte Symptome.
Kurier.at

Mistelbach
So entstand Nitschs „Walküre“ in Bayreuth
Das nitsch museum in Mistelbach präsentiert erstmals einen Film der vollständigen Malaktion von Hermann Nitsch zu Richard Wagners semiszenischer „Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen 2021. Gezeigt wird der Film am kommenden Samstag.
https://noe.orf.at/stories/3150800/

Bern
Das Stadttheater Bern verliert sein Opernpublikum
«Folgen Sie uns!» Der Werbeaufruf für Bühnen Bern, ehemals Konzert Theater Bern, tönt verlockend. Florian Scholz ist angetreten, das Vierspartenhaus über die Berner Kantonsgrenzen hinaus zum Erfolg zu führen. Das ist auch bitter nötig: Der Verlust von 12’000 Besuchern in der Saison 2018/2019, allein in der Sparte Oper, wiegt schwer. Ein Blick auf die aktuellen Auslastungszahlen für Mozarts «Idomeneo» oder Debussys «Pelléas et Mélisande» bringt Ernüchterung. Im Schauspiel sieht es ähnlich düster aus. Die Erklärung des Hauses ist ausweichend.
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/198600/

Zürich
Oper Zürich: Bitte sehen Sie ein Bild auf dieser weissen Leinwand (Bezahlartikel)
Der Zürcher Komponist Stefan Wirth hat aus dem Bestseller «Das Mädchen mit dem Perlenohrring» ein Künstlerdrama gemacht.
NeueZürcherZeitung.ch

Rom
Ai Weiwei inszeniert in Rom Puccinis «Turandot» – als politisches Spektakel (Bezahlartikel)
NeueZürcherZeitung

Links zu englischsprachigen Artikeln

Royal Opera House announcing the 2022/23 Season
The Royal Opera House today announces its 2022/23 Season, unveiling a rich range of new work, world premieres and beloved revivals.
https://www.roh.org.uk/news/announcing-the-2022-23-season

Barcelona
Lise Davidsen, Sondra Radvanovsky, Saioa Hernández & Xabier Anduaga Lead Gran Teatre del Liceu’s 2022-23 Season
operawire.com

London
BWW Review: LA TRAVIATA, Royal Opera House
Angel Blue is unmissable in Richard Eyre’s much-loved production
broadwayworld.com

Annilese Miskimmon on ENO’s The Handmaid’s Tale: “I believe in making opera ordinary’
inews.co.uk.culture

Soprano on hold: Danielle de Niese on filming Poulenc’s La Voix humaine
bachtrack.com

A truthful Winterreise from Ian Bostridge and Angela Hewitt at Wigmore Hall
operatoday.com

Subtlety and precision from Igor Levit in Shostakovich at Wigmore Hall
bachtrack.com

New York
New York OperaFest Announces 2022 Slate
New York OperaFest has announced its 2022 edition which will kick off on April 15 and runs for two months and will be headlined by numerous companies.
https://operawire.com/new-york-operafest-announces-2022-slate/

Washington
Washington National Opera Announces 2022–2023 Season
Five Fully Staged Productions Will Include:Il Trovatore, Elektra, The Passion of Mary Cardwell Dawson, Blue, and La bohème.
broadwayworld.com

Boston
Andris Nelsons and the BSO make great contemporary music a calling card this season
https://www.wbur.org/news/2022/04/06/nelsons-bso-contemporary-music

Rudoi’s homegrown “Passion” misses musical transcendence in Boston Cecilia’s world premiere
bostonclassicalreview.com

Feuilleton
Should orchestras ditch concert dress and have a more casual dress code?
classicalmusical.com

Ballett/ Tanz

Ballet/Dance
No “I” in company: Ballet West ensemble shines in pairing of Robbins and Fonte
utahartsreview.com

Sprechtheater

Wien
Cyrano“ am Burgtheater: Platte Wortgefechte
Franz Pätzold rackert sich als Cyrano redlich ab, rund um ihn: routiniertes Stadttheater.
WienerZeitung.at

Cyrano am Burgtheater: Am Ende war das Wort
Kurier.at

Spaß, der rasch verpufft: Lily Sykes‘ „Cyrano“ am Burgtheater
Martin Crimps Neudichtung des Klassikers schlägt Hip-Hop-Töne an, verläuft sich in Lily Sykes‘ Regie aber spurlos
DerStandard.at

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Kunst Haus Wien: Peinliche „Neupositionierung“
Das „Kunst Haus Wien“ muss raus aus der Wien Holding. Die Neubesetzung der Leitung zeugt im günstigsten Fall von völligem Desinteresse an den dortigen Errungenschaften der vergangenen Jahre.
DiePresse.com

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Unter’m Strich

Neue Sanktionen Von Zement bis Wodka: EU wird Einfuhr aus Russland stoppen
Verboten werden: Einfuhr von Holz, Zement, Gummi, Chemikalien und Luxuslebensmittel wie Kaviar und Spirituosen wie Wodka
KleineZeitung.at

Geschäfte in Rupien und Rubel: Indien will Handel mit Russland intensivieren
Den Sanktionen des Westens schließt sich Indien nicht an. Stattdessen kündigt das Land an, verstärkt Waren aus Russland zu kaufen. Den russischen Außenminister freut es. Bei seinem Besuch in Neu-Delhi betont Lawrow die Freundschaft zwischen beiden Ländern.
https://www.n-tv.de/politik/Indien-will-Handel-mit-Russland-intensivieren

EU-Stopp für russische Kohle und Sanktionen gegen Putins Töchter
Allen voran dürfte es laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ die beiden Töchter Putins erwischen, Maria Putina und Katerina Tichonowa (manchmal werden sie in den spärlichen offiziellen Kreml-Biografien auch als Maria Ivanovna Putina und Katerina Tichonowna Schkrebnewna geführt, also nach ihren beiden Großmüttern benannt). Die beiden wurden 1985 und 1986 geboren, führen ein von der Öffentlichkeit abgeschirmtes Leben und entstammen Putins 2013 geschiedener Ehe mit einer früheren Aeroflot-Stewardess.
Die Presse.com

US-Sanktionen gegen Putin-Töchter und Lawrow-Familie
Keine neuen Investitionen in Russland; EU macht Druck in Richtung Gasimport-Embargo – und wird von Parlamentsvize Karas (gegen Regierungslinie) unterstützt
Kurier.at

Österreich
Totalschaden! Kogler-Chauffeur baut Crash beim Einparken
Vor zwei Wochen crashte der Chauffeur von Vizekanzler Werner Kogler mit dem Dienstwagen in ein geparktes Fahrzeug. Das berichtet die „Krone“.
Heute.at

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 7. APRIL 2022)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 7. APRIL 2022)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: HEUTE „DER ROSENKAVALIER“ mit Bengtsson, Losier, Alder; Groissböck, Eröd u.a.)

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Noch verfügbare Karten

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BÜHNE BADEN bei Wien : ABSAGE „ANATEVKA“ UND BENEFIZKONZERT

Aufgrund von Coronafällen im Ensemble sowie auch im technischen Mitarbeiterstab müssen leider die Vorstellungen von ANATEVKA am 8.4., 9.4. und 10.4. sowie das Benefizkonzert für die Ukraine am 10.4. abgesagt werden.

Der jeweilige Kartenpreis wird rückerstattet.
Informationen zur Rückerstattung gibt es im Kartenbüro unter Tel.: +43 2252 22522 bzw.
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BAYERISCHE STAATSOPER:  PREMIERE „LES TROYENS” AM 9. MAI 2022 //
CELEBRATING SIR PETER AM 5. JUNI 2022 //
DER APRIL AN DER BAYERISCHEN STAATSOPER

PREMIERE „LES TROYENS” AM 9. MAI 2022


Am Donnerstag, 9. Mai 2022, 17 Uhr, findet die Premiere von Hector Berlioz’s Grand opéra in fünf Akten Les Troyens im Nationaltheater in München statt.
Die Musikalische Leitung der Neuproduktion in der Spielzeit 2021–22 übernimmt Daniele Rustioni. Die Produktion wird von Christophe Honoré inszeniert, der damit sein Haus-Debüt gibt. In den Hauptrollen sind Gregory Kunde (Enée), Eve-Maud Hubeaux (Ascagne) und Sam Carl (Panthée) zu erleben.

CELEBRATING SIR PETER
Am Sonntag, 5. Juni 2022, 12 Uhr, veranstaltet die Bayerische Staatsoper zu Ehren von Sir Peter Jonas ein Konzert unter dem Titel Celebrating Sir Peter.
Unter der Musikalischen Leitung von Zubin Mehta, Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Mark Elder und mit Künstler:innen, die Sir Peter Jonas auf seinem Weg begleitet haben, erklingen Werke, die der ehemalige Intendant schätzte. Filmausschnitte aus seinen Jahren in München sowie eine Rede seiner Biografin Julia Glesner komplettieren die Festivität.
Der Erlös des Konzerts und die gesammelten Spenden gehen an die international tätige Nichtregierungsorganisation German Doctors.

WEITERE MELDUNGEN UND DER APRIL AN DER BAYERISCHEN STAATSOPER
Seit Sonntag, 3. April 2022, entfallen aufgrund eines neuen Bundesinfektionsschutzgesetzes die bisherigen Hygiene-Schutzmaßnahmen. Für alle Vorstellungen der Bayerischen Staatsoper müssen daher keinerlei Nachweise für den Besuch vorgezeigt werden. Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske entfällt ebenfalls mit der neuen Verordnung. Die Bayerische Staatsoper empfiehlt dennoch weiterhin das Tragen einer medizinischen Maske („OP-Maske“) oder FFP2-Maske im Haus und am Platz zum Schutz der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer Besucher:innen.

Im April kehrt neben Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail, mit Daniel Behle in der Titelpartie, die Inszenierung von Pierre Audi zu Richard Wagners Parsifal auf die Bühne des Nationaltheaters zurück. Im Bühnenbild von Georg Baselitz ist Christian Gerhaher in der Rolle des Amfortas zu erleben. Im weiteren Verlauf des Monats folgen Vorstellungen von Georg Friedrich Händels Agrippina und, in der Originalbesetzung der Premiere von 2022 sowie erstmals vor Publikum, Der Rosenkavalier von Richard Strauss.

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LONDON/ ROYAL OPERA HOUSE: Announcing the 2022/23 Season

Royal Opera House

The Royal Opera House today announces its 2022/23 Season, unveiling a rich range of new work, world premieres and beloved revivals.

https://www.roh.org.uk/news/announcing-the-2022-23-season

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Herzliche Einladung zur April-Soirée der Wiener Volksopernfreunde am

Freitag, dem 8. April 2022 ab 16:30 Uhr im Gasthaus Lechner, Wilhelm-Exner-Gasse 28, 1090 Wien

…und vielleicht schaut auch wieder der eine oder andere Überraschungsgast vorbei…

Aus Sicherheitsgründen und um den Corona-Auflagen gerecht zu werden bitten wir Sie um VORANMELDUNG mit einem kurzen e-mail an
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OPER GRAZ: Stückeinführungen vor den Vorstellungen
Sie müssen sich nicht gänzlich unvorbereitet in Ihren Abend an der Oper Graz stürzen, wenn Sie vor dem Vorstellungsbesuch keine Gelegenheit hatten, sich über das Stück Ihrer Wahl zu informieren. Unsere Dramaturg:innen agieren als „sprechende Opernführer“ und erläutern aus erster Hand anschaulich, informativ und kurzweilig alles Wissenswerte zu einem Stück, seiner Entstehungsgeschichte sowie zur aktuellen Inszenierung und den beteiligten Künstler:innen.

Im Galeriefoyer, direkt unter der Kuppel des Opernhauses, kann man sich so wunderbar auf das Kommende einstimmen und erhält durch die vielfältigen Informationen vielleicht sogar einen neuen Zugang zum Werk. Stückeinführungen werden zu allen Opern-, Operetten-, Musical- und Ballettvorstellungen auf der großen Bühne angeboten.

Die Stückeinführungen vor den Vorstellungen finden nun wieder jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Galeriefoyer statt!

Als zusätzliche Informationsquelle zu den Produktionen gibt es weiterhin die Reihe „Ohren auf!“: Mittels einer Audiodatei können Sie sich schon zu Hause auf Ihren Opernabend vorbereiten.
Kurz vor der Premiere finden Sie auf der Stückseite die vorbereitenden Gesprächen unserer Dramaturg:innen mit dem jeweiligen Leading-Team.

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SEBASTIAN CATANA RETURNS IN COPENHAGEN AS SCARPIA IN PUCCINI’S TOSCA

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Defined by critics as “authentically capable of instilling terror”, Romanian baritone Sebastian Catana returns to portray one of his most-acclaimed roles, Scarpia in Puccini’s Tosca, at the Royal Danish Opera House of Copenhagen, for three performances on April 13, May 8 and 22. He will play the role in the beautiful production signed by director Peter Langdal, that became a classic in the repertoire of the Royal Danish Opera. Maestro Paolo Carignani will conduct on April 13, while M° Robert Houssart will conduct the prestigious orchestra of the theatre on the other performances. Alongside Catana’s Scarpia, sopranos Maria Pia Piscitelli and Ann Petersen will share the title-role, while Niels Jørgen Riis will portray Mario Cavaradossi.

The baritone sang the role of Scarpia on some of the most important opera stages of the world, such as the Paris Opera, Rome Opera, Teatro La Fenice di Venezia, Teatro Massimo di Palermo (also on tour with this theatre in Tokyo, Nagoya and Osaka), Savonlinna Festival, Israeli Opera, Teatro Petruzzelli Bari, Opera Hong Kong.
Catana, who made his debut at the Royal Danish Opera in 2017 as Rigoletto, spoke about his awaited return to the capital of Denmark: «I’m absolutely looking forward to come back to the wonderful Copenhagen and with one of my favorite roles. Scarpia is a challenge for any baritone since it needs not only a great singer but a skilled actor as well, able to convey all the fine shades of this devastatingly charming personality.»

Catana’s further’s engagements for this season include his long-awaited house debut at the Teatro Colòn in Buenos Aires as Nabucco and his return at the Teatro Filarmonico di Verona with his acclaimed portrayal of Barnaba in Ponchielli’s La Gioconda.

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Auf einen Blick: Informationen zum Deutschen Chorfest 2022 in Leipzig

Deutsches Chorfest - Veranstaltungskalender Leipzig im

Alle vier Jahre lädt der Deutsche Chorverband (DCV) an wechselnden Austragungsorten zum Deutschen Chorfest ein. Nachdem das ursprünglich für 2020 geplante Fest pandemiebedingt entfallen musste, stehen nun vom 26. bis 29. Mai in Leipzig Chöre aller Genres und Besetzungen auf der Bühne – vom Kinderchor bis zum Männergesangverein, von der Kantorei bis zur Vocal Band.

Dabei steht das Deutsche Chorfest 2022 auch bewusst im Zeichen der Initiative „Jahr der Chöre“ des Deutschen Chorverbands.

Das bietet das Deutsche Chorfest 2022 ‐ Über 500 Konzerte an vier Tagen, darunter:

o 87 Wettbewerbskonzerte
o 44 Chorauftritte in sozialen Einrichtungen und Gottesdiensten
o 18 hochkarätige Festkonzerte sowie 40 Konzerte im Rahmen des Nachtklangs
‐ Rund 350 Chöre treten insgesamt beim Deutschen Chorfest auf, davon
o 50 mitwirkende Kinder‐ und Jugendchöre
o insgesamt sind rund 9.500 Sängerinnen und Sänger beteiligt

‐ Bespielt werden 27 Bühnen an 23 Hauptspielstätten:
Alte Börse, Altes Rathaus, Burgplatz mit SingBus‐Bühne; Clara‐Zetkin‐Park mit Open‐Air‐Bühne auf der AOK‐Wiese, Evangelisch Reformierte Kirche zu Leipzig, Felsenkeller,Friedenskirche, Gewandhaus zu Leipzig, Haus Leipzig, Kongresshalle am Zoo Leipzig,Kupfersaal, Leipziger Stadtbad, Markt mit Open‐Air‐Bühne, Michaeliskirche, Moritzbastei,Musikpavillon im Clara‐Zetkin‐Park, Neuapostolische Kirche – Gemeinde Leipzig‐Mitte,Nikolaikirche, Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli, Peterskirche, Philippuskirche, Schaubühne Lindenfels, Thomaskirche

‐ Sonderpublikation „Mitteldeutsches Chorbuch“: Zum Deutschen Chorfest 2020/2022

erschien bei Breitkopf & Härtel das Mitteldeutsche Chorbuch. Die Publikation, die alle
angemeldeten Chorfest‐TeilnehmerInnen (dank großzügiger Unterstützung der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Leipzig) eigens vorab erhalten, wird der
zentrale Repertoire‐Schatz für viele der Mitsingkationen.
Die Programmformate:
Tageskonzerte: Im Halbstundentakt werden die Konzertsäle und Kirchen der Stadt von den teilnehmenden Chören und Ensembles mit ihren individuellen Programmen bespielt – sämtliche Genres und Musikstile garantiert. Ein besonderer Fokus liegt bei diesem Chorfest auf den Konzerten der Kinder‐ und Jugendchöre. Der Eintritt zu den Tageskonzerten ist (bis auf wenige Ausnahmen) frei!

Wettbewerb: 74 Chöre stellen sich in insgesamt elf Kategorien (Alte Musik/Klassik,Folklore/Weltmusik, Gospel, Jazz/Pop, Romantik geistlich, Romantik weltlich, Show/Musical, Zeitgenössische Chormusik, Kinderchöre, Jugendchöre, Vocal Bands) in mehrheitlich zwei Schwierigkeitsgraden dem Wettbewerb. Den Juryvorsitz hat Prof. Reiner Schuhenn inne. Die SiegerInnen werden am 29. Mai ab 10.30 Uhr auf dem Markt gekürt. Der Eintritt zu allen
Wettbewerbskonzerten ist frei.

Infos: www.chorfest.de
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Wie viel Mozart braucht der Mensch?

Wie viel Mozart braucht der Mensch? / Bärenreiter Verlag

 Wie viel Mozart braucht der Mensch? Musik im Wertewandel. Hrsg. von Stephan Mösch. ISBN 978-3-7618-2343-9. Bärenreiter-Verlag 2022.
181 Seiten. € 19,95.

Wie in einem Brennglas hat die Pandemie viele Gefährdungen unseres Kulturlebens aufgezeigt. Angesichts der Krisenerfahrung stellt sich die Frage dringlicher als je zuvor: Wieviel Mozart braucht der Mensch? Längst ist nicht mehr selbstverständlich, was Richard von Weizsäcker noch als unbezweifelbaren Befund formulierte: „Kultur ist der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.“

Mozart ist für die Essays dieses Buches gleichermaßen Ausgangs- und Zielpunkt. Natürlich steht er – über allen ästhetischen Anspruch hinaus – für kulturelle Werte, Bildung, Identität. Doch welchen Wert messen wir Kunst und Kultur bei? Wie verhält sich die Gesellschaft, wenn der Wohlstand in Gefahr gerät? Was bedeutet ästhetisches Erleben für unsere Orientierung? Musik kann ein (Über-)Lebensmittel sein, eine Zuflucht, eine Instanz, ein Auftrag – wenn wir es zulassen. Es geht um nichts Geringeres als unser Selbstverständnis.

Hochrangige Autoren und Autorinnen gehen diesen Fragen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven nach: der Literaturwissenschaftler Peter-André Alt (Unsere Kultur. Zur Ambivalenz eines Konzepts zwischen Ästhetik und Moral), die Komponistin Isabel Mundry (The other Mozart oder Das eine im anderen),  der Dirigent und Musikwissenschaftler Peter Gülke (Der ferne Mozart. Machen wir es uns mit ihm zu einfach?), der Manager Thomas Girst (Kultur: Pflicht für Politik, Kür für die Wirtschaft?), der Romanist Hans Ulrich Gumbrecht (Lässt sich der existenzielle Stellenwert von Mozarts Musik historisch erschließen? Eine Spurensuche) und der Theologe Christoph Markschies („Eine Kunst des Spielens“. Mozart und seine Bedeutung in unsicheren Zeiten).

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Staatstheater Cottbus: Premiere am Freitag, 8. April 2022, 19.30 Uhr, Kammerbühne
Deutsche Erstaufführung
ALZHEIM
Musiktheater in 50 Bildern von Xavier Dayer
Libretto und Text von Jürgen Berger nach Interviews in der Demenzstation in Baan Kamlangchay, Chiang Mai/Thailand
Am Freitag, 8. April 2022, 19.30 Uhr, hat in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus (Wernerstr. 60) das Musiktheater „Alzheim“ von Xavier Dayer, mit dem Libretto und Text von Jürgen Berger, Premiere.

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Sophie Klußmann und Susann Thiede; Ensemble (Fotos: Marlies Kross)

Es beschäftigt sich mit einem hochaktuellen Thema unserer Gesellschaft: Wie gehen wir mit Alzheimerkranken um, vor welchen Schwierigkeiten stehen Familien und Betroffene?
In einer einfühlsamen Klangsprache erzählt Komponist Xavier Dayer eine Geschichte vom Glück, loslassen zu können, und von der Akzeptanz der Vergänglichkeit. Regie führt Ludger Engels, am Pult steht Johannes Zurl.

Ohne die Tragik von Alzheimer verneinen zu wollen, findet Regisseur Ludger Engels eine Erzählweise, die komische wie berührende Momente zulässt und so der Katastrophe ihren Schrecken nimmt. Vor allem aber stellt er, so wie das Stück, die Frage nach einem adäquaten Umgang mit der unausweichlichen, weil unheilbaren Krankheit in unserer zunehmend überalternden Gesellschaft.
Das interdisziplinäre Musiktheater „Alzheim“ für Schauspieler*innen und Sänger*innen widmet sich den Erfahrungen von Menschen – Angehörigen wie Betroffenen – mit der am häufigsten auftretenden Demenzerkrankung Alzheimer. In verschiedenen Szenen und Stadien unterschiedlicher Lebensgeschichten entfaltet sich vor dem Publikum, wie  Erkrankte die Welt zunehmend anders wahrnehmen und Persönlichkeiten sich verändern. Alle Protagonisten wohnen oder ziehen im Laufe des Stückes als Gäste in ein spezialisiertes Pflegeheim in Thailand. Der zunehmenden Verzweiflung an Alltäglichem und der Überforderung im Umgang mit der Krankheit stehen die Ruhe, Akzeptanz und Zuwendung in einer Pflege gegenüber, die den Bedürfnissen der Erkrankten voll und ganz angepasst ist

Die nächsten Vorstellungen:
Donnerstag, 14. April; Donnerstag, 28. April; Samstag, 28. Mai; Mittwoch, 8. Juni 2022,
jeweils 19.30 Uhr
Karten
Nach Karten für die weiteren Vorstellungen kann im Besucherservice (im Großen Haus,
Schillerplatz 1, +49 355 7824 242) gefragt werden; Karten online überwww.staatstheatercottbus.de
Informatione

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