Augustin Hadelich © Peter Meisel
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 16. JÄNNER 2026
Wien/Musikverein:
Die Symphoniker, der Operndirigent und der Meistergeiger (Bezahlartikel)
Augustin Hadelich begeisterte an der Seite der Wiener Symphoniker unter Alexander Soddy mit Prokofieff – und einer lässigen Zugabe. Die „Enigma-Variationen“ vergingen wie im Flug. Natürlich hing die Variation Nummer 9, „Nimrod“, noch bis weit nach dem Konzert im Ohr. Edward Elgar, dirigiert von einem Landsmann, erwies sich definitiv als hervorragende Wahl.
DiePresse.com.at
Die Symphoniker im Glück mit Elgar und einem Orchesterleiter aus Oxford
Im Wiener Musikverein erweckte der vielbeschäftigte Dirigent Alexander Soddy nicht nur die „Enigma-Variationen“ zu pulsierendem Leben. Er ist schon super. Einer, der das Orchester sofort auf Betriebstemperatur bringt, und das auch noch gut gelaunt. Am fulminantesten waren die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Alexander Soddy aber trotzdem am Schluss ihres Mittwoch-Konzerts im Musikverein: bei der letzten, der vierzehnten Enigma-Variation von Edward Elgar. Zuvor hatte der 43-jährige Dirigent die Folge von Charakterskizzen, die der Komponist hier über ausgewählte Freunde (und eine Bulldogge) geschaffen hat, in charmanter, prägnanter und sinnlicher Weise zu klingendem Leben erweckt.
DerStandard.at
Musikverein: Dieser polnische Pianist punktete nur bei Chopin (Bezahlartikel)
Rafał Blechacz mit Werken von Beethoven, Schubert und Chopin im Brahmssaal: Ein überraschend unausgeglichener Abend. Erst kürzlich hat der 40-jährige Rafał Blechacz seine jüngste Platteneinspielung herausgebracht: die Chopin-Mazurken. Drei davon hatte der überragende Sieger des Warschauer Chopin-Klavierwettbewerbs 2005 im Programm seines Wiener Recitals. Bedauerlicherweise nur drei, denn diese Stücke liegen diesem feinsinnigen Interpreten besonders, wie er am Beispiel des sehr unterschiedlich konzipierten dreiteiligen Opus 50 eindrucksvoll demonstriert hat.
DiePresse.com
Graz/Stefaniensaal
Jonas Kaufmann auf den Spuren der Romantik
Kritik. Jubel im Stefaniensaal: Tenor Jonas Kaufmann war nach zwölf langen Jahren endlich wieder einmal mit einem Liederabend in Graz. Mehr als 40 Liederabende hat der Pianist Helmut Deutsch im Grazer Stefaniensaal begleitet, der dritte mit Jonas Kaufmann war dem 80. Geburtstag des Wiener Ausnahmekönners im vergangenen Dezember gewidmet.
KleineZeitung.de
Ermanno Wolf Ferrari – oder: Kann ein Komponist zu spät kommen?
Am 12. Jänner sollte die Musikwelt den 150. Geburtstag von Ermanno Wolf Ferrari feiern. Sie tut es nicht, dann unsere Intendanten haben die einst so beliebten Werke aus den Augen verloren. Wolf Ferrari, der sei einfach „zu spät drangewesen“, heißt es.
DiePresse.com
Budapest
Rarität in Budapest: Wie Delibes die Sängerinnen glänzen lässt
Ein vergessener Erfolg, wiederbelebt: Mit Mélissa Petit an der Spitze wird Léo Delibes’ „Jean de Nivelle“, eine Comique mit Grand-Opéra-Schlagseite, zu charmanter Unterhaltung.
DiePresse.com
Salzburg
Vokale Virtuosität
Das Eröffnungskonzert der Mozartwoche am Donnerstag 22. Jänner stellt Ausschnitten aus Opern Mozarts Arien aus Opern von Monteverdi und Händel gegenüber. Es spielt das Danish Chamber Orchestra unter der Leitung von Ádám Fischer, Solistin ist die kanadische Mezzosopranistin Emily D’Angelo.
DrehpunktKultur.at
Linz
Landesrechnungshof geht hart mit Oberösterreichs Kulturplan ins Gericht
Der Landeskultur GmbH fehlen Vorgaben zu Besuchszahlen, Erlösen oder strategischen Schwerpunkten. Hohe Ausgaben für Kulturgüterankauf werden bemängelt
DerStandard.at
Linz/Landestheater
Oper: Turandot im Musiktheater Linz
Am Samstag, den 17. Januar, feiert die Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini Premiere im Großen Saal des Musiktheaters Linz. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr und ist leider bereits ausverkauft. Weitere Vorstellungen sind für den 22. Januar sowie den 7., 12., 19. und 27. Februar geplant. Karten gibt es ab 20 Euro.
meinbezirk.at
Berlin
Eine Nacht ohne Morgen
An der Berliner Staatsoper Unter den Linden wurde Matthias Pintschers Oper »Das kalte Herz« uraufgeführt
nd-aktuell.de
Frankfurt
Erlesener Schubert-Liederabend mit Nikola Hillebrand an der Oper Frankfurt
kulturfreak.de
Liederabend mit Nikola Hillebrand – Die beflügelte Sohle
Ein reiner feiner Schubert-Liederabend mit Nikola Hillebrand
fr.de
Anfang und Ende: Finale des Telemann Projects in Frankfurt am Main
bachtrack.com/de
Regensburg
OPER! AWARDS 2026: Lebens- und Ehrenpreis geht an Jürgen Rose
Zahlreiche internationale Stars am 23. Februar 2026 im Theater Regensburg
kulturfreak.de
Eutiner Fetsspiele
Finito statt Feiern – Das Aus für die Eutiner Festspiele im Jubiläumsjahr
ndr.de
Kulturschock für Eutin: Festspiele vor dem Aus
der-reporter.de
Tonträger
Bitte nicht am Regler drehen! (Bezahlartikel)
Lieber die Ohren spitzen: Das Quatuor Diotima legt eine neue Aufnahme aller drei Streichquartette von Helmut Lachenmann vor. Sie ist in jeder Hinsicht vorzüglich.
FrankfurterAllgemeine.net
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
Not heartwarming: World premiere of Matthias Pintscher’s Das kalte Herz at the Staatsoper Berlin
seenandheard-international.com
Neapel
Ludovic Tézier & Marina Rebeka Lead Teatro San Carlo’s ‚Nabucco’
The Teatro San Carlo is set to present Verdi’s “Nabucco” in a production by Andreas Homoki. The production will be shown from Jan. 18 to 31, 2026 and will be conducted by Riccardo Frizza.
operawire.com
London
Royal Opera sees generation change as Jakub Hrůša and Speranza Scappucci come in
The Royal Opera in London is embracing a new era with Jakub Hrůša as music director and Speranza Scappucci as principal guest conductor
independent.co.uk
The Makropulos Affair review – Simon Rattle leads a sensational and thrilling semi-staging
The tension barely let up for two hours as Rattle led the London Symphony Orchestra and a commanding cast through this vital account of Janáček’s opera.
TheGuardian.com
Sir Simon Rattle and the LSO’s stunning concert performance of Janáček’s The Makropulos Affair
seenandheard-international.com
The Makropulos Affair, LSO, Rattle, Barbican review – illuminating a rich, strange score Marlis Petersen captures the infinite variety of Janáček’s 337-year-old heroine
theartsdesk.com
The Makropulos Affair — 337-year-old woman bemoans eternal life in immaculate Barbican concert (Subscription required)
Simon Rattle and the London Symphony Orchestra tune in to the twists and turns of the Janáček drama
ft.com
New York
Brooklyn Art Song Society gives rare cycles fresh life
newyorkclassical.review.com
Pittsburgh
Q & A: William Powers on His New Position as General Director of Pittsburgh Opera
operawire.com
Ballett / Tanz
Wien / Brut-Theater
Die Rückkehr der Schmusemenge als euphorische Solo-Performance
Uraufführung von Stefanie Sourials spritziger, aber auch ignoranter Soloperformance „Flashmob“ im Wiener Brut-Theater
DerStandard.at
Wien/Museumsquartier
Tanzshow „Viva la Vida“ in Wien: Frida Kahlo und die Feier des Lebens (Bezahlartikel)
So ist die bunte Tanzshow im Museumsquartier rund um die bekannte Künstlerin.
Kurier.at
Sprechtheater
Wien/Rabenhof
Alles Künstler, alles Irre: „Pension Schöller“ im Rabenhof (Bezahlartikel)
In Ruth Brauer-Kvams Inszenierung des Lustspielklassikers „Pension Schöller“ wird virtuos geblödelt. Die Band überzeugt mit einer Twenties-Fifties-Melange.
DiePresse.com
Die Pension Schöller landet in den Roaring Sixties
Die legendäre „Pension Schöller“ zieht in den Wiener Rabenhof und feiert dort am Mittwoch Premiere: Ruth Brauer-Kvam inszeniert den Klassiker als wildes Musikstück. „Professor Schöller“ alias Florian Carove im Interview.
krone.at
Wien/Theater Drachengasse
Wie zeigt man sich dem Volk? Als Gleicher? Oder Ungleicher? (Bezahlartikel)
Valerie Voigt brachte „Staatsfragmente“ von Miroslava Svolikova, abendfüllend aufgeblasen, in der Drachengasse zur Uraufführung
Kurier.at
Auktion
Otto Schenks Nachlass wird am 26. Februar vom Dorotheum versteigert Etwa 400 Objekte wie Gemälde, Jugendstilvasen, ein Flügel oder auch Schenks Baskenmütze kommen online unter den Hammer. Besichtigung ist am 19. Februar
DerStandard.at
Rock/Pop/Unterhaltungsmusik
Schwere Vorwürfe: Star Julio Iglesias im Zentrum schwerer Missbrauchsvorwürfe
Der spanische Sänger Julio Iglesias (82) sieht sich schweren Anschuldigungen ausgesetzt. Zwei ehemalige Angestellte werfen ihm sexuelle Übergriffe und Demütigungen vor.
oe24.at
Film
Filmfestival
Österreich mit Beckermann und Ottinger bei der 76. Berlinale stark vertreten
Österreichische Filme sind heuer bei der Berlinale prominent vertreten. Neue Arbeiten von Ulrike Ottinger und Ruth Beckermann werden in der Sektion Berlinale Special mit Galas gezeigt, dazu kommen Weltpremieren von Adrian Goiginger und Sebastian Brameshuber.
DiePresse.com
Politik
Land gegen Geld: Diese Deals schufen die USA, wie wir sie kennen
Grönland kaufen? Territorien zu erwerben, ist für die USA nichts Neues. Bereits in der Vergangenheit haben US-Regierungen Millionen Quadratkilometer zum Schnäppchenpreis erstanden
Im 19. Jahrhundert wächst das Territorium der USA kräftig – dank einer Mischung aus Kriegen, Annexionen und Geschäften. Mehr als ein Drittel der heutigen Landfläche der USA gehen auf territoriale Zukäufe zurück. Fünf historische Investitionen:
geo.de
Neue (Un-)Ordnung: Die Welt als Spielfeld der Großmächte
War Venezuela nur der Anfang? Trump, Putin und Xi Jinping stecken ihre Einflusssphären ab. Verliert das Völkerrecht an Bedeutung und erlebt die Machtpolitik ein Comeback? Was bedeutet das für die NATO? Wem die Supermächte drohen und was sie sich davon erhoffen.
news.at
Message, Macht, Medien: Militärexperte Reisner ortet Vorphase zu Weltkrieg
„Message, Macht, Medien“, diesmal in der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. In der neuen Folge antwortet Oberst Markus Reisner vom Bundesheer auf Fragen, wie: Sind wir schon mitten im Weltkrieg? Ersetzt Propaganda klassische Panzer? War Öl der Grund hinter dem US-Angriff auf Venezuela? Und: Warum für den Heeres-Experten eine Verlängerung des Grundwehrdienstes in Österreich kommen muss!
krone.at
Österreich
Anfrage an den Bundeskanzler
Kosten für Klausur im „Luxus-Spa“ bringen FPÖ in Rage. Statt im Kanzleramt hat sich die Regierungsspitze in einem niederösterreichischen Hotel zur Klausur getroffen. Folge: eine FPÖ-Anfrage zu den Kosten.
heute.at
Deutschland
Grüne kritisieren Wirtschaftsministerin – Was ist dran an den Vorwürfen gegen Reiche?
Ein Geheimtreffen in Tirol und umstrittene Fördergelder: Die Vorwürfe gegen Wirtschaftsministerin Reiche sorgen seit Monaten für Kritik. Nun hat die CDU-Politikerin im Wirtschaftsausschuss ausgesagt.
tagesschau.de
Österreich/„Krone“-Kommentar
Ob Stocker und Babler so die Herzen erobern?
Christian Kern und Sebastian Kurz werden entgegen aller Spekulationen oder heimlicher Wünsche wohl nicht so bald oder eher nie mehr Bundeskanzler.
Bei allen Einwänden gegen die zwei Herren muss ihnen zugutegehalten werden, dass sie über eine im politischen Geschäft wichtige Gabe verfügen: Sie lieben es, über sämtliche Kanäle zur Bevölkerung zu reden. Und das weit über ihre zuletzt klein gewordenen Parteikreise hinaus. Diese Eigenschaft hat am Ende zwar weder Kern noch Kurz und auch nicht das Land weitergebracht, aber es gab eine Idee davon, was die beiden mit dem Land machen wollen. Unterhaltsam war es außerdem – das sind die beiden bis heute.
krone.at
Wirtschaft
Wien/Wirtschaftskammer
Familienbetrieb Wirtschaftskammer: Walter Rucks Angehörige machen Karriere
Der Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck kümmert sich um seine Angehörigen: Seine Söhne und seine Lebensgefährtin haben Funktionen in der Sozialversicherung, der ÖVP und der Wirtschaftskammer übernommen. Sind die Postenbesetzungen Teil eines größeren Plans?
profil.at
Österreich
Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sinkt auf 5 Prozent
Preis-Hammer bei der Regierungsklausur: Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel wird auf fünf Prozent sinken. Darauf hat sich die Regierung nach oe24-Informationen bei ihrer Klausur geeinigt, deren Ergebnisse zu Mittag vorgestellt wurden.
oe24.at
Sport
Standpunkt-Episode 11
Streif zu gefährlich? „Karrieren geboren und beendet“
In Kitzbühel werden Helden geboren. Am Fuße der Hausbergkante und Mausefalle zerschellen aber auch Träume. Ist die Streif zu riskant? Das anstehende Wengen-Wochenende startet traditionell den Countdown zum alljährlichen Hahnenkamm-Spektakel in Kitzbühel. Die Skiwelt fiebert den Rennen in der Gamsstadt entgegen. Mit dem besonderen Highlight: der Abfahrt auf der berüchtigten Streif.
heute.at
INFOS DES TAGES (FREITAG, 16. JÄNNER 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 16. JÄNNER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
HEUTE in der Wiener Staatsoper: IDOMENEO, Re di Creta von Wolfgang Amadeus Mozart
Text Giambattista Varesco
Sprache Italienisch
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Freitag 16. Jänner 2026 19:00 – 22:30, 2 Pausen Großer Saal
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
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Lebens- und Ehrenpreis geht an Jürgen Rose
Zahlreiche internationale Stars am 23. Februar 2026 im Theater Regensburg

Berlin – Der Bühnen- / Kostümbildner und Regisseur Jürgen Rose wird mit dem Lebens- und Ehrenpreis der OPER! AWARDS gewürdigt. Das teilte die Jury heute vorab in Berlin mit. Die Auszeichnung wird am 23. Februar 2026 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Theater Regensburg persönlich an Jürgen Rose überreicht.
Ebenso werden an diesem Abend die Preisträgerinnen und Preisträger der übrigen 19 Kategorien der OPER! AWARDS bekanntgegeben und persönlich geehrt. Erwartet werden neben weiteren internationalen Gästen u.a. Cecilia Bartoli, Jonathan Tetelman, Barrie Kosky, Christof Loy, Ermonela Jaho, Nadezhda Karyazina, Erin Morley und Miina-Liisa Värelä.
Die OPER! AWARDS sind Deutschlands einziger öffentlich verliehener internationaler Opernpreis. Er wird jährlich im Rahmen einer Preisverleihungs-Gala an die weltweit besten Künstler und Akteure auf und hinter der Bühne vergeben. Über die Awards in insgesamt 20 Kategorien entscheidet die Jury aus Fachjournalisten. Bewertungszeitraum ist spielzeitübergreifend das Jahr 2025. Das Gewinnerhaus des vergangenen Jahres war das Brüsseler Opernhaus La Monnaie / De Munt.
„Ein Lebensgesamtkunstwerk, das in keine Schublade passt. Fast sämtliche Gewerke hat dieser Künstler bedient, Bühne, Kostüme und Dramaturgie mit geschaffen für mehr als 300 Opern, Schauspiele, Ballette und Operetten, auch selbst Regie geführt. Sogar als Schauspieler trat er auf, in seinen Anfängen. Den Durchbruch erzielte er mit 25, mit Crankos Romeo und Julia in Stuttgart. Seinen Abschied nahm er mit Wagners Ring in Genf, mit 76. Stets traf er den Punkt, als Perfektionist im Team. Dafür wurde er geliebt, gefürchtet – und stilbildend für eine ganze Schülergeneration. Unzählige Bilder brennen für immer im Gedächtnis. Zum Beispiel: die bizarre Insektenwelt im Münchner Füchslein. Oder: das gefaltete, gekippte, trudelnde Haus des Daland in Bayreuth. Danke dafür, Jürgen Rose“, so die offizielle Laudatio der Jury der OPER! AWARDS.
gez. Ulrich Ruhnke
Jury-Vorsitzender der OPER! AWARDS
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Olympische Spiele mit La Cetra: Virtuose Wiederentdeckung
Domenico Cimarosa – L’Olimpiade als Schweizer & niederländische Erstaufführung

Am Donnerstag, 29. Januar, präsentiert das La Cetra Barockorchester Basel unter der Leitung von Andrea Marcon Domenico Cimarosas Oper L’Olimpiade als Schweizer Erstaufführung. In
der Martinskirche Basel wirken die hochkarätigen Solist:innen Jone Martínez (Aristea), Daniela Mack (Megacle), Olivia Vermeulen (Licida), Chelsea Zurflüh (Argene), Jorge Franco (Clistene) und Marcello Nardis (Aminta) mit. Am 31. Januar ist La Cetra Basel mit der niederländischen Erstaufführung von L’Olimpiade bei der NTR ZaterdagMatinee im Concertgebouw Amsterdam zu Gast.
L’Olimpiade erzählt von den Wirrungen rund um die olympischen Spiele: Megacle tritt für seinen Freund Licida an, um ihm die Hand der kretischen Prinzessin Aristea zu sichern. Es kommt zu Verwechslungen, Liebesgeständnissen und überraschenden Enthüllungen, bis sich die Konflikte schliesslich in Harmonie auflösen.
In der neuesten Edition von L’opera ritrovata widmet sich La Cetra Basel diesem Stoff in der Vertonung von Domenico Cimarosa (1749–1801) im klassischen neapolitanischen Stil. Das Libretto von Pietro Metastasio entstand 1733 in Wien für Antonio Caldara und war so erfolgreich, dass es von rund siebzig weiteren Komponisten vertont wurde.
Cimarosa ist heute vor allem für seine empfindsamen Instrumentalwerke sowie seine erfolgreichen opere buffe wie Il matrimonio segreto bekannt. Seine opere serie sind hingegen weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl auch L’Olimpiade damals ein riesiger europaweiter Erfolg war: Ausgehend von der mit berühmten Primadonnen und Kastraten besetzten Uraufführung 1784 im Teatro Eretenio in Vicenza wurde die Oper von Lissabon bis London gespielt.
Mit dieser Wiederentdeckung schliesst La Cetra Basel an die Aufführung von Antonio Vivaldis Version im Jahr 2018 an.
Ein Ausblick führt bereits auf das nächste Konzert der neuen Kammermusikreihe La Cetra da Camera in der stimmungsvollen Dorfkirche Kleinhüningen. Unter dem Titel «Love is cruel» widmet sich das Ensemble am 17. Januar den Prüfungen und bittersüssen Leiden der Liebe. Das Programm vereint Gesang, Flöten, Barockoboe, Harfe und Cembalo in Werken englischer und in England wirkender Komponisten. Musik von Händel, Purcell, Giuseppe Sammartini und Geminiani spannt dabei einen feinsinnigen Bogen zwischen Melancholie, Leidenschaft und Eleganz.
La Cetra Basel ist eines der profiliertesten Ensembles für Alte Musik in der Schweiz und eines der wichtigsten in Europa. Seit über 25 Jahren ist das Ensemble mit Leidenschaft dem Originalklang auf der Spur. Unter der Leitung des gefeierten Alte Musik-Experten Andrea Marcon deckt La Cetra Basel ein Repertoire von Renaissance bis Klassik ab und präsentiert sich sowohl
national als auch international mit Opern- und Konzertproduktionen.
Programme:
Domenico Cimarosa: L’Olimpiade – Opera ritrovata
Besetzung:
Daniela Mack – Megacle
Jone Martínez – Aristea
Olivia Vermeulen – Licida
Chelsea Zurflüh – Argene
Jorge Franco – Clistene
Marcello Nardis – Aminta
La Cetra Barockorchester Basel
Andrea Marcon | Leitung
Termine:
Donnerstag, 29. Januar 2026 | 19:00 Martinskirche, Basel, Schweiz
Samstag, 31. Januar 2026 | 13:30 NTR Zaterdag Matinee
Concertgebouw Amsterdam, Niederlande
Dauer ca. 2h45 inkl. einer Pause
La Cetra da Camera: «Love is cruel»
Besetzung:
Bettina Simon | Sopran, Barockoboe, Blockflöten
Céline Pasche | Blockflöten, Barockharfe
Irene Roldán | Cembalo
Termin:
Samstag, 17. Januar 2026 | 17:00
Dorfkirche Kleinhüningen
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Stiftung für das Landestheater Detmold gegründet

Fünf Stifter tragen den Aufbau eines nachhaltigen Förderfundaments
Zum 200-jährigen Bestehen des Landestheaters Detmold ist eine eigene Stiftung ins Leben gerufen worden: die »Stiftung für das Landestheater Detmold«. Initiiert wurde sie vom Verein der Theaterfreunde Detmold, der seit Jahrzehnten zu den tragenden Säulen der regionalen Theaterförderung zählt. Die Stiftung wurde am 28. Oktober 2025 errichtet und beim Jubiläumsfestakt Anfang November 2025 erstmals öffentlich vorgestellt. Sie bietet einen verlässlichen Rahmen, in dem auch größere Zuwendungen dauerhaft wirksam werden können.
Vorsitzender des Beirats ist Jürgen Wannhoff. Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Theaterfreunde verweist auf die Rolle des Vereins, der inzwischen über 700 Mitglieder zählt: »Mit der neuen Stiftung schenken wir dem Landestheater ein großes Stück Zukunftssicherung. Sie ist ein langfristig tragfähiges Fundament, damit Kunst und Kultur in Lippe auch für kommende Generationen lebendig bleiben.« Die Stiftung verfolgt das Ziel, das Landestheater ideell und materiell zu stärken. Dazu gehören die Förderung des Theaternachwuchses, Zuschüsse zu Produktionen, Investitionen in Gebäude und Ausstattung sowie Maßnahmen, die das öffentliche Interesse an Theater und Kultur weitertragen. Zustiftungen können damit gezielt und langfristig zum Erhalt und zur Entwicklung des Hauses beitragen.
Fünf Gründungsstifter haben das Startkapital von 50.000 Euro bereitgestellt: das Fürstenhaus zur Lippe, die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter, die Lippische Landesbrandversicherung AG sowie zwei weitere, nicht namentlich genannte Stifter. Aus Sicht der Theaterleitung entsteht damit eine neue Perspektive für kommende Jahre: »Die Gründungsstifter setzen ein Zeichen der Verbundenheit mit unserem Haus. Für den Theaterbetrieb entstehen damit langfristig neue Möglichkeiten – etwa bei Produktionen, Projekten oder in der künstlerischen Ausstattung«, sagt Stefan Dörr, kaufmännischer Geschäftsführer des Landestheaters und Mitglied des Beirats.
Die treuhänderische Verwaltung übernimmt die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe. Sie verantwortet die organisatorische Betreuung, die Verwaltung des Vermögens, die Vorbereitung der Beiratssitzungen und die Umsetzung der Beschlüsse. »Das Landestheater ist weit über die Grenzen Lippes hinaus ein kultureller Leuchtturm. Als Treuhänderin stellen wir sicher, dass Zustiftungen dauerhaft und zweckgebunden eingesetzt werden können. Damit entsteht eine stabile Struktur, die das Engagement vieler Beteiligter dauerhaft bündelt«, betont Dr. A. Heinrike Heil, Geschäftsführerin der Stiftung Standortsicherung und Mitglied des Beirats.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Einrichtungen können sich mit Zustiftungen an der weiteren Entwicklung beteiligen und damit zur dauerhaften Zukunftssicherung des Theaters beitragen. Zustiftungen erhöhen das Kapital der Stiftung und schaffen mit den daraus fließenden Erträgen eine verlässliche Grundlage für künftige Förderungen. Auskünfte erteilt Dr. A. Heinrike Heil unter Telefon 05231 621286 oder per E-Mail an .
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Staatsoper Hannover: Opernball am 13. und 14. Februar

© Staatsoper Hannover
Gerne möchten wir Sie noch einmal auf den bevorstehenden Opernball 2026 der Staatsoper Hannover aufmerksam machen, der auch in diesem Jahr von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung präsentiert wird.
Unter dem Motto „PADAM!“, inspiriert von dem berühmten Chanson von Édith Piaf, verwandelt sich die Staatsoper Hannover am 13. und 14. Februar 2026 in ein funkelndes Paris zwischen Eleganz und Bohème, barocker Pracht und dem Lebensgefühl der 50er- und 60er-Jahre.
Der Opernball zählt zu den gesellschaftlichen Höhepunkten des hannoverschen Kulturkalenders und bietet seinen Gästen ein einzigartiges Zusammenspiel aus Musik, Tanz, Kulinarik und fantasievoll gestalteten Räumen. Stargast des Abends ist die Sängerin Katharine Mehrling. Um Mitternacht präsentieren die Tänzer*innen des Staatsballetts Hannover im Rahmen der Mitternachtsshow eine Choreografie von Goyo Montero.
Veranstaltungsdaten:
Opernball 2026 – PADAM!
Präsentiert von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ)
13. und 14. Februar 2026, Beginn: 20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
Staatsoper Hannover, Opernplatz 1, 30159 Hannover
Weitere Informationen & Pressematerial finden Sie auf der Website.
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Wien: Apostol Milenkov: „Amadeus_Reloaded: Jazz & more“

Hiermit lade ich Euch herzlichst ein zum neuen Projekt meiner Band DREAMERS, Vienna.
Wir spielen am Dienstag, 27.01., um 19:00 Uhr im Grinzinger Saal des Wiener Rathauskellers https://www.wiener-rathauskeller.at und ich würde mich sehr freuen Euch am Abend Persönlich begrüßen zu dürfen!
Mehr Informationen findet Ihr hier: https://www.oeticket.com/eventseries/amadeus-reloaded-jazz-more-4056438/?affiliate=B38
oder hier: https://fb.me/e/71enoAn0t
Falls Ihr die Gerichte des Rathauskellers kosten möchten, ist es eine Reservierung im Zierer-Salon vor oder nach dem Konzert notwendig.
Weitere Konzerte – am Do., 5.03., Ehrbar Saal, 1040 Wien und Do., 2.04, FEURIG Performing Stage, 1060 Wien.
Apostol Milenkov
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Köln/Schauspiel: „Baby, don’t give up“: Traudl Bünger talkt mit Mahmood Ahmed Malhi
Zum dritten Mal heißt es im Schauspiel Köln „Baby don’t give up!“. Nach Talks mit der Journalistin Gilda Sahebi („Verbinden statt Spalten“) und der Cum/Ex-Anklägerin und Finanzwendegeschäftsführerin Anne Brorhilker („Cum/Ex, Milliarden und Moral“) geht es der Autorin und Dramaturgin Traudl Bünger („Eisernes Schweigen“) in der dritten Ausgabe am Donnerstag, 29. Januar, um die Vision eines friedlichen Zusammenlebens. Ihr Gesprächspartner ist Mahmood Ahmed Malhi, Imam der Ahmadiyya-Gemeinde und Gründer des „Muslim Peace Cycling Club“. Im Dezember 2024 machte Malhi international Schlagzeilen, als er sich mit seinem Muslim Peace Cycling Club schützend vor den Kölner Dom stellte, um ihn von islamistischem Terror zu bewahren. Ende letzten Jahres wurde der Club mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet. Malhi spricht mit Traudl Bünger über seine Arbeit als Brückenbauer, seinen Glauben, seine Liebe zu Deutschland und zu Köln, aber auch über Erfahrungen mit Rassismus und darüber, wie sich die Gesellschaft in den letzten Jahren verändert hat. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr im Depot 2 auf dem Carlswerk-Gelände. Tickets gibt es an der Vorverkaufskasse in den Opernpassagen, unter www.splkln.de oder 0221/221-28400.