Die FREITAG-PRESSE – 17. JULI 2020

Die FREITAG-PRESSE – 17. JULI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 17. JULI 2020

Angela Gheorgiu sang am Französischen Nationalfeiertag in der französischen Botschaft in Bukarest.
Foto: (c) Instagram

Wien
Rätsel um Quarantäne von Anna Netrebko nach Türkei-Urlaub
Gesichtet: Operndiva Anna Netrebko genießt die Tage in Wien, obwohl sie aus einem Land mit Reisewarnstufe 6 kommt.
Kurier

Wien
Opernstars beehren Wiener Garten-Festival
Jonas Kaufmann, Andreas Schager und Camilla Nylund treten bei „Theater im Park“ auf.
Wiener Zeitung

Niavarani holt hochkarätige Klassikstars für sein „Theater im Park“
Jonas Kaufmann, Camilla Nylund und Andreas Schager konnten für Liederabende auf der neuen Wiener Freiluftbühne verpflichtet werden.
Kurier

Wiener Kabarettbühnen fordern Überbrückungshilfe
https://www.derstandard.at/story/2000118752022/wiener-kabarettbuehnen

Herzogenburg/Stift
Wiederauferstehung des Oratoriums in Niederösterreich
Die Jahreszeiten – Joseph Haydn
https://www.meinbezirk.at/herzogenburgtraismauer/c-freizeit/die-jahreszeiten

Baden bei Wien
Mit „Funkenflug“ zum Beethoven-Jahr
17. „More Ohr Less“-Festival startet am Wochenende in Baden.
Wiener Zeitung

Berlin
Digitales „Festival of New Music“ in Berlin als Talkshow mit Musikeinspielungen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin
Klassik in Corona-Zeiten: Das Musikfest Berlin 2020 kann stattfinden
Auswärtige Gäste fehlen, aber die Berliner Orchester sind dabei – und viele Spezialisten für Zeitgenössisches: So sieht das modifizierte Programm aus.
Tagesspiegel

Musikfest Berlin findet trotz Corona statt – mit Einschränkungen

https://www.rbb24.de/kultur/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/07

München
Mit Herzenswärme gegen Widrigkeiten
Das BR-Symphonieorchester hat es seit dem Tod seines Chefdirigenten Mariss Jansons schwer mit seiner Planung, die Corona-Auflagen kommen noch hinzu. Trotzdem gibt es nun ein großes Konzert als Saisonabschluss.
Sueddeutsche Zeitung

Frankfurt
„Die Leute erwarten Zukunftsperspektiven“
Die freie Szene in Frankfurt vor dem Ruin, die Museen leer, die Buchmesse auf Abwegen: Fragen an Kulturdezernentin Ina Hartwig im Corona-Sommer
Frankfurter Allgemeine

Stuttgart
Valentin Schwarz holt Opernchor in die Innenstadt: Ein „Bühnenfreifestspiel“ für Stuttgart
https://www.swr.de/swr2/buehne/valentin-schwarz-holt-opernchoere-in-die-innenstadt-ein-buehnenfreifestspiel-fuer-stuttgart-100.html

Erfurt
DomStufen-Festspiele Erfurt: … und dann noch ein kleines Feuerwerk
Neue Musikzeitung/nmz.de

Straßburg
32-jähriger Aziz Shokhakimov wird Chefdirigent der Straßburger Philharmoniker
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/neuer-chef-der-strassburger

London
Wie BBC das Kult-Klassik-Spektakel «Proms» retten will
https://telebasel.ch/2020/07/16/wie-bbc-das-kult-klassik-spektakel

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Two Opera Companies Find New Resonance in the Seafaring Drama “Billy Budd’
The Observer

Wexford
Wexford Festival Opera goes online in series of free performances
https://www.irishtimes.com/culture/stage/wexford-festival-opera-goes-online

Berlin
Wagner in the Parking Lot as Opera Returns to Germany
https://www.nytimes.com/2020/07/15/arts/music/opera-germany-virus.html

Lugano
From Bach to Bartók: triumphs of inventiveness in Lugano’s new season
https://bachtrack.com/preview-lac-lugano-musica-2020-2021-season

Bologna
Teatro Comunale di Bologna Considers Next Season in Basketball Stadium
https://operawire.com/teatro-comunale-di-bologna-considers-next

London
ENO to stage world’s first live drive-in opera with outdoor La bohème at Alexandra Palace
https://www.standard.co.uk/go/london/arts/eno-drivein-la-boheme-opera

‚The nearest to God we get‘: stars pick the Beethoven work they cherish
The Guardian

The science for restarting live performance: Declan Costello
In the UK government’s June 23rd guidance which permitted the reopening of pubs, there was a bitter and unexpected blow to musicians: all live performance remained banned indefinitely.
bachtrack

Feuilleton
Opera Can No Longer Ignore Its Race Problem
As the industry rebuilds from the coronavirus pandemic, it must face long-simmering issues of representation.
https://www.nytimes.com/2020/07/16/arts/music/opera-race-representation.html

Verdi: where to start with his music
This week we turn to the Shakespeare of opera, a composer whose glorious gift for melodies and compassionate gaze celebrates life in all its variety
The Guardian

Rock/ Pop

Mattersburg-Bank: Nova-Rock-Veranstalter bangen um 34 Millionen
Gelder des Konzernveranstalters Barracuda sind von dem Skandal um die Commerzialbank betroffen. Mutterkonzern CTS Eventim beobachtet die Situation „sehr genau“.
Kurier

Sprechtheater

Wien
Tschauner Bühne im August 2020 geöffnet
https://www.glonaabot.at/einschlagige-artikel/tschauner-buhne-im-august

Augsburg
Neue Stelle für Digitale Entwicklung am Staatstheater Augsburg: „Liebessaffäre mit der Technik“
Virtual-Reality-Brille, Künstliche Intelligenz und Experimentieren mit neuen Medien – um die digitale Entwicklung auf seinen Bühnen voranzutreiben, hat das Staatstheater Augsburg einen neuen Posten geschaffen. „Projektleitung für Digitale Entwicklung“ – klingt sperrig, verschafft dem Haus aber in Sachen Digitales eine Vorreiter-Rolle im deutschsprachigen Raum.
BR-Klassik.de

Salzburg/ Straßentheater
Tumult auf der Chorus-Line
tatt des Thespis-Karrens kurvt ein VW-Bus über den Stiegl-Rasen und speit das Oktett in roten Overall-Outfits aus. Werbe-Film-Reif. Aufbau, Chanson, Aufwärmen. Man lässt sich Zeit, um in Schwung zu kommen. Das Salzburger Straßentheater als Commedia-Revue ist ein Wurf unter dem retrospektiven Motto Singen wir das Beste draus.
DrehpunktKultur

Neulengbach
Startschuss für den Neulengbacher Kultursommer
Niederösterreichische Nachrichten

Buch/ Literatur

Der Papst, der sich für die Kirche hielt
Im Buch „Der Unfehlbare“ zeigt der Kirchenhistoriker Hubert Wolf, wie eine konservative Revolution im 19. Jahrhundert unter einem schwachen Papst katholische Traditionen „erfand“ – auf die sich heutige Traditionalisten berufen.
Die Presse

Film

Berlin Alexanderplatz: „Der Film wird zu heftigeren Diskussionen führen“
1929 ist Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ erschienen. In der Film-Interpretation von 2020 ist der Held ein Flüchtling aus Afrika, der ins Drogenmilieu gerät. Regisseur Qurbani erzählt im Interview über den Vorteil der Corona-Verschiebung und große Fußstapfen.
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/07/berlin-alexanderplatz-kino

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Unter’m Strich

Bahnfahren zur Corona-Zeit
Als ich im Zug in Österreich nach der Maskenpflicht frage, ernte ich böse Blicke
Die Welt.de

Berlin
Historiker zum Streit um die Mohrenstraße: „Afrikaner verstehen die Debatte nicht“

Zuviel Emotionen und Betroffenheit, zu wenig Fakten: Historiker Ulrich van der Heyden kritisiert die Debatte um Straßenumbenennungen. Er fragt, wo das enden solle. Schließlich sei auch Adenauer im Vorstand der Deutschen Kolonialgesellschaft gewesen.
DeutschlandfunkKultur

Youtube bei Urheberrechtsverstoß nicht unmittelbar haftbar
Generalanwalt am EuGH legte Rechtsansicht vor.
Wiener Zeitung

Nach Bankenskandal: Der SV Mattersburg ist auf Tauchstation
Die Bundesliga wartet weiter auf Informationen, wie es bei dem Bundesligisten nun weitergeht.
Kurier

Mallorca macht Ballermann-Lokale dicht
„Wir wollen diese asozialen Touristen hier nicht“
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88236014/mallorca-schliesst

INFOS DES TAGES (FREITAG, 17. JULI 2020)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 17. JULI 2020)
Quelle: onlinemerker.com

DIE JAHRESZEITEN – am 8.8. in Eisenstadt, am 9.8. im Stift Herzogenburg

Andreas Schager, Daniela Fally, Günther Groissböck

KARTEN KAUFEN (für Herzogenburg)

Kartenvorverkauf für Schloss Esterházy
7000 Eisenstadt
+43(0)2682/63004-7600

Preise je Kategorie

Kategorie I: € 61,00
Kategorie II: € 53,00
Kategorie III: € 45,00
Kategorie IV: € 37,00
Kategorie V: € 27,00

Abos und Ermäßigungen

Karten sind auch im Ticketbüro pan.event, Esterhazyplatz 4 gegenüber Schloss Esterházy oder telefonisch unter +43 2682 65065 erhältlich.

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ORF  „matinee“ (19.7.)„Die Schlösserstraße im Südburgenland“, Karajan-Porträt und „100 pieces – Salzburger Festspielgeschichte“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) – Die „matinee“ besucht am Sonntag, dem 19. Juli 2020, um 9.05 Uhr in ORF 2 zunächst „Die Schlösserstraße im Südburgenland“ und zeigt danach das feinfühlige Porträt „Karajan oder Die Schönheit wie ich sie sehe“ (9.30 Uhr) des Film- und Opernregisseurs Robert Dornhelm über den herausragenden Dirigenten Herbert von Karajan, der wie kaum ein anderer über Jahrzehnte die Geschicke der Salzburger Festspiele geprägt hat. Um 10.50 Uhr bietet eine weitere Ausgabe der transmedialen ORF-Archivreihe „100 pieces“ einen ebenso informativen wie unterhaltsamen Zugang zu 100 Jahren Salzburger Festspielgeschichte (Details zum ORF-Jubiläumsschwerpunkt unter presse.ORF.at). Davor bringt „Die Kulturwoche“ (10.25 Uhr) aktuelle Berichte und Tipps zum heimischen Kulturgeschehen. Den ORF-Kulturvormittag präsentiert Clarissa Stadler.

Die Schlösserstraße im Südburgenland (9.05 Uhr)

Im Südosten Österreichs befindet sich eine der burgen- und schlösserreichsten Gegenden Europas. Zum Schutz des Landes und zur Sicherung der Verkehrswege errichtet, wurden die südsteirischen und südburgenländischen Burgen bis ins 17. Jahrhundert in ihrer Wehrhaftigkeit ausgebaut. Die Schlösserstraße verbindet all diese Bauwerke, die mannigfaltige Geschichten erzählen: von bedeutenden Epochen der Vergangenheit, von der Beziehung zwischen Tradition und Moderne und von der einzigartigen Kultur der Landstriche, über denen sie thronen. Auf einer Fahrtstrecke von mehr als 350 Kilometern finden sich die Burgen von Güssing, Lockenhaus und Bernstein sowie das Schloss Tabor und das Schloss Rotenturm. Der filmische Streifzug von Alfred Ninaus entlang dieser Schlösserstraße blickt in die Vergangenheit der imposanten Bauwerke und ihres Umlandes, beleuchtet aber auch ihre Gegenwart und zeigt die Menschen, die die Burgen und Schlösser und das Land um sie herum mit Leben erfüllen.

Karajan oder Die Schönheit wie ich sie sehe (9.30 Uhr)

Herbert von Karajan
Herbert von Karajan. Foto: ORF/C.Major

In essayistischer Form erinnert der Film an eine der charismatischsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: Mit zahlreichen Ausschnitten beleuchtet das Porträt vor allem die musikalische Genialität Herbert von Karajans. So wie Karajan einst den angehenden Dirigenten Christian Thielemann aufforderte, „die Noten mit Leben zu füllen“, nutzte Regisseur Robert Dornhelm besonders die Musik, um Karajans Leben zu erzählen. Persönliche Erinnerungen Dutzender Zeitzeugen, von Helmut Schmidt über Anne-Sophie Mutter und René Kollo bis hin zu Simon Rattle, zeichnen ein Bild von Karajans imposanter Präsenz und veranschaulichen, wie er es bis heute noch – immerhin 31 Jahre nach seinem Tod – schafft, Menschen in seinen Bann zu ziehen. Der Film zeigt auch den fast grenzenlosen Perfektionismus des Musikers, der ihn von seinen Jugendjahren an leitete und antrieb. Dornhelms Film, in dem bewusst auf verbindende Texte verzichtet wird, ist keine Dokumentation im üblichen Sinn; er lebt von den Proben- und Konzertausschnitten, den Original-Statements Karajans und seiner Familie und von lange unter Verschluss gehaltenem, unveröffentlichtem Archivmaterial.

100 pieces – Salzburger Festspielgeschichte (10.50 Uhr)

„Die ganze Stadt ist Bühne“ – so formulierten die Gründerväter der Salzburger Festspiele – Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss – ihre kulturpolitische Intention. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums vermitteln kurzweilig aneinander gereihte Archivausschnitte einen nostalgischen Blick in die Geschichte eines der bedeutendsten Festivals für Oper, Schauspiel und Konzert. „100 pieces“ ist eine Kooperation zwischen ORF.at, ORF-TV-Kultur im Rahmen der ORF-2-„matinee“ und dem ORF-Fernseharchiv, die auch online auf ORF.at/100pieces präsentiert wird.
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Angela Gheorgiu sang am Französischen Nationalfeiertag in Paris


ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

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Die Touristen kommen schön langsam wieder nach Venedig

ZU INSTAGRAM
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HAYDN-REGION NIEDERÖSTERREICH

Ticket-Infos: www.haydnregion-noe.at/karten.html,, Tel. +43 (0)2164/2268, www.haydnregion-noe.at.
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BONN SCHICKT BEETHOVEN NACH BADEN

Mit einem Lächeln grüßt Bonn die Beethovenstadt Baden zum Beethoven Jubiläum


Beethovenfiguren. Copyright: Thomas Magyar

Bonn und Baden verbindet die große Nähe zu Beethoven. In Bonn ist Ludwig van Beethoven geboren und aufgewachsen, in Baden hat er viele Sommer verbracht.

Ein nach außen sichtbares Zeichen für die Verbindung mit Bonn sind die beiden Beethoven-Statuen der Kunstaktion UNSER LUDWIG, die ab sofort vom Balkon des Kaiserhauses auf den Hauptplatz der Stadt Baden blicken. Die Statuen entstanden aus einer Bürgeraktion zum 250. Geburtstag des Komponisten, über 3000 wurden in einer mehrtägigen Kunstaktion auf einem öffentlichen Platz in Bonn gezeigt, um mit einem lächelnden Beethoven ein neues Beethoven-Bild in die Welt zu tragen. UNSER LUDWIG wurde vom Bildhauer Prof. Ottmar Hörl gestaltet und in Deutschland hergestellt. Anlässlich des Jubiläumsjahres wurden auch zwei Figuren von der Stadt Baden erworben.
Malte Boecker, Direktor des Beethovenhauses Bonn schickt Baden seine besten Wünsche: „Wir freuen uns nicht nur, dass zwischen diesen beiden authentischen Beethoven-Orten thematische Brücken geschlagen werden, sondern auch, dass das Beethoven-Haus Bonn die langjährigen Kooperationen durch die Bereitstellung zahlreicher Leihgaben unterstützen kann. Wir schätzen uns glücklich, gemeinsam das Leben, die Musik und das Wirken Beethovens zeitgemäß im 21. Jahrhundert zu vermitteln.“

In beiden Städten sind neben den Dauerpräsentationen auch Ausstellungen zum 250-Jahr-Jubiläum zu sehen, die den Komponisten und sein Werk aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Im Kaiserhaus Baden liegt der Fokus auf der Entstehung des Mythos Beethoven.
Baden konnte dafür auch einige Leihgaben aus Bonn für die Ausstellung im Kaiserhaus erhalten. Im Eingangsraum des Kaiserhauses in Baden begrüßt die Besucher der Nachguss der Büste von Naoum Aronson, die im Garten des Beethoven-Hauses in Bonn steht. Auch ein Stück des Fußbodens aus Beethovens Sterbezimmer im „Schwarzspanierhaus“ in Wien ist aus Bonn als Leihgabe nach Baden geschickt worden, weitere Objekte werden im Herbst folgen.
MYTHOS LUDWIG VAN

Die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden beschäftigt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Frage, wann und unter welchen Umständen der Mythos um Ludwig van Beethoven entstand und wie er sich im Lauf der Zeit verändert hat.
Die Ausstellung ist Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10.00 – 18.00 geöffnet und unter Beachtung der allgemeinen Corona-Sicherheitsmaßnahmen zu besichtigen.
kaiserhaus-baden.at

Bis 20. Dezember 2020

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Die Staatsoper Stuttgart in Kurzarbeit

Administration, Ensemble, Staatsopernchor und Staatsorchester sind ab sofort nach Möglichkeit in Kurzarbeit. Alle verbleibenden Termine des laufenden „Oper trotz Corona“-Programms finden wie geplant statt. Die Platzkapazitäten für den Beethoven-Zyklus werden erhöht.

Im Gegensatz zu vielen großen Theaterbetrieben in Deutschland und auch den kommunalen Theatern im Land, die vielfach bereits seit Ausbruch der Corona-Pandemie Kurzarbeit angemeldet haben, stand den Staatstheatern dieses Instrument bislang nicht zur Verfügung. Nachdem das Land Baden-Württemberg mit den zuständigen Gewerkschaften für die an den Staatstheatern Beschäftigten Tarifabschlüsse zur Kurzarbeit verhandelt hat, besteht ab sofort die rechtliche Grundlage, in allen Arbeitsbereichen der Staatstheater Kurzarbeit einzuführen. Auch die Staatsoper Stuttgart mit ihrer Administration, dem Sängerensemble, dem Staatsopernchor und dem Staatsorchester Stuttgart machen von diesem neuen Instrument Gebrauch: Das Solistenensemble und der Staatsopernchor werden zu großen Teilen noch diese Woche im Rahmen der Tarifverträge voll in Kurzarbeit gehen oder sind dies bereits. Beim Staatsorchester sowie bei der Administration der Staatsoper wird das Instrument der Kurzarbeit ebenfalls nach Möglichkeit angewendet.

Trotzdem finden alle übrigen Vorstellungen des laufenden „Oper trotz Corona“-Programms statt, das jedoch im Gegensatz zum üblichen Repertoirebetrieb deutlich eingeschränkt ist. Für die verbleibenden Aufführungen der Beethoven-Sinfonien in der Liederhalle konnten zusätzlich die Platzkapazitäten erhöht werden: Ab sofort sind zu den Plätzen im Parkett des Beethovensaals auch Sitze auf der Empore erhältlich. Damit sind nun wieder Karten für die seit Wochen ausverkauften Aufführungen erhältlich. Ebenfalls werden das „Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor“ Demo(kratie), die Soundinstallation Ceci n’est pas une première, die Gläserne Opernwerkstatt, die Filmpreview Quälend süße Einsamkeit und die Liedkonzerte im Mozartsaal wie geplant stattfinden. Auch die Sommerkonzerte im Park der Villa Reitzenstein zum Saisonabschluss am 25. Juli werden zur Aufführung kommen.

Intendant Viktor Schoner: „Eine Mehrheit der Mitarbeiter*innen der Staatsoper sind seit Abschluss der entsprechenden Tarifverträge in Kurzarbeit. Nach Abstimmung mit unserem Träger, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie der Geschäftsführung der Württembergischen Staatstheater sind wir übereingekommen, den Spielplan der kommenden Woche dennoch zu realisieren. Den überwältigenden Erfolg und den immensen Zuspruch unseres Publikums der vergangenen Monate sehen wir als Verpflichtung, alle noch anstehenden Programmpunkte bis 26. Juli 2020 umzusetzen. Als wirtschaftlich und künstlerisch Verantwortlicher für die Sparte Oper halte ich es für richtig und wichtig, die durch Corona entstandene budgetäre Schieflage konstruktiv anzugehen und das Instrument der Kurzarbeit nach Möglichkeit anzuwenden. Gleichzeitig ist es mir ein großes Anliegen, mit Fantasie und Spielfreude für unser Publikum da zu sein – gerade in diesen unsicheren Zeiten.“

Generalmusikdirektor Cornelius Meister: „Ich bin erleichtert, dass in zahlreichen Gesprächen ein Vorstellungsausfall abgewendet werden konnte. Nach den letzten vier Monaten, in denen die Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart viele hundert Aufführungen musiziert haben, wäre es eine Katastrophe, wenn wir künftig nicht nur durch ein Virus eingeschränkt wären, sondern uns auch zusätzliche Hürden am Musizieren hinderten. Denn das Publikum wird es im Herbst schmerzlich zu spüren bekommen, wenn wir dazu gezwungen wären, Aufführungen nicht zu spielen, obwohl wir dazu in der Lage wären. Weniger Kultur anzubieten, als möglich wäre, wird hoffentlich in niemandes Interesse sein.“

Das Programm für die erste Hälfte der Saison 2020/21 wird bei der Pressekonferenz am 22. Juli vorgestellt. Im Zeitraum September bis Dezember wird es durch Kurzarbeit wie durch die pandemiebedingten Einschränkungen zu Änderungen in der gewohnten Spielplanstruktur kommen.

Die Einführung von Kurzarbeit an den Staatstheatern Stuttgart ist eine Folge der Corona-Krise. Durch die Absage des regulären Spielbetriebs ab dem 13. März 2020 und der aufgrund der Hygiene-Vorgaben drastisch reduzierten Zuschauerkapazität im Ersatzspielplan sind deutliche Einbußen bei den Einnahmen entstanden. Allein im Opernhaus mit 1400 Plätzen sind 66 Opernvorstellungen und Konzerte entfallen. Um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie aufzufangen, haben die Staatstheater nun bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angemeldet und diese sofort für alle Bereiche des Hauses eingeführt.

Nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder im Mai den einzelnen Ländern den Abschluss von landesbezirklichen Tarifverträgen ermöglicht hat, hat sich das Land mit ver.di und dem dbb im Juni auf einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit für die Beschäftigten des Landes an den baden-württembergischen Staatstheatern (TV-Kurzarbeit Staatstheater BW) geeinigt, der am 1. Juli in Kraft getreten ist. Auch mit den Künstlergewerkschaften konnte man sich unter der Verhandlungsführung des Deutschen Bühnenvereins auf entsprechende Tarifverträge für die künstlerisch Beschäftigten verständigen, die rückwirkend zum 1. Juli gelten sollen. Das Land wurde in der Verhandlungsführung vom Geschäftsführenden Intendanten der Württembergischen Staatstheater Marc-Oliver Hendriks und dem Kaufmännischen Direktor des Badischen Staatstheaters unterstützt. Damit wurde die Grundlage für ein wichtiges Instrument gelegt, um abhängig von den weiteren Entwicklungen auf Herausforderungen in der Corona-Pandemie flexibel reagieren zu können.

Der Spielplan der kommenden Wochen:

Fr         17.07.20           21:00 – 22:00 Uhr

CECI N’EST PAS UNE PREMIÈRE

Klanginstallationen an der Fassade des Opernhauses

Opernvorplatz

Sa        18.07.20           19:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 7. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

21:00 – 22:00 Uhr

CECI N’EST PAS UNE PREMIÈRE

Klanginstallationen an der Fassade des Opernhauses

Opernvorplatz

So        19.07.20           11:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

 

13:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

18:00 Uhr

PREVIEW: QUÄLEND SÜßE EINSAMKEIT

– SECHS MUSIKFILME ÜBER GEFÜHLE IM AUSNAHMEZUSTAND

Opernhaus

19:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 7. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

 

Mo       20.07.20           19:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

 

Di         21.07.20           19:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

 

Mi        22.07.20           19:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

 

Fr         24.07.20           19:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 8. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr

BEETHOVEN-ZYKLUS: 8. SINFONIE

Beethovensaal

Karten wieder erhältlich

 

Sa        25.07.20           12:00 Uhr

  1. SOMMERKONZERT IM PARK:

TYPICAL BRASS

Mit Blechbläsern des Staatsorchesters Stuttgart

Park der Villa Reitzenstein

 

14:30 Uhr

  1. SOMMERKONZERT IM PARK:

SITZKISSENKONZERT: DAS LAMM, DAS ZUM ESSEN KAM

Für Kinder ab 3 Jahren und ihre Familien

Park der Villa Reitzenstein

 

16:30 Uhr

  1. SOMMERKONZERT IM PARK:

ES GRÜNT SO GRÜN…

Mit Esther Dierkes (Sopran), Björn Bürger (Bariton) und Götz Payer (Klavier)

Park der Villa Reitzenstein

19:30 Uhr

LIEDKONZERT: MUSIK NACH HEINRICH HEINE

Mit Stine Marie Fischer (Alt), Virginie Déjos (Klavier) und Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart

Mozartsaal

So        26.07.20           19:30 Uhr

LIEDKONZERT: MEHR ALS EIN HALBES LEBEN

Mit Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier)

Mozartsaal

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Zürich: FINALE – Die Corona-Woche der Höhepunkte – 4.-12. Juli 2020

Grossartiger Abschluss der Saison

Da mit dem Lockdown und danach bis zum Saisonschluss quasi alle Vorstellungen im Opernhaus Zürich ausfallen mussten, hat sich Intendant Andreas Homoki, als die ersten Lockerungen in Kraft traten, in verdankenswerter Weise sogleich etwas Originelles einfallen lassen. Eine gute Woche sind am Opernhaus durchwegs renommierte Solisten aufgetreten und haben uns allen mit sichtlicher Freude und grossem Engagement wunderbare Konzert-Erlebnisse beschert. Es schien sogar, dass die Freude auf beiden Seiten der Rampe irgendwie ganz besonders inspiriert hat, mit noch mehr Hingabe und Ernsthaftigkeit „der holden Kunst“ zu huldigen.

Der Rezensent hat drei dieser insgesamt neun Konzerte besucht, die hier kurz gewürdigt werden sollen.

Am 6. Juli gaben Sabine Devieilhe und Benjamin Bernheim einen Liederabend mit Werken aus dem vorwiegend französischen Sprachbereich. Nach Liedgruppen von Debussy und Duparc, jeweils von Sopran und Tenor dargeboten, kam schon der erste vokale Höhepunkt mit der von Sabine Devieilhe in perfektem Staccato und idiomatischer französischer Gesangs-Kultur gesungenen Glöckchenarie aus Delibes „Lakmé“. Benjamin Bernheim sang die Traumerzählung des Des Grieux aus Massenets „Manon“ mit gekonntem Changieren zwischen Voix-Mixte und Falsett-Tönen. Den Abschluss des ersten Teils bildete das Duett „Ange adorable“ aus „Roméo et Juliette“, ebenfalls von Massenet.

Nach der Pause betraten die beiden Solisten mit Liedern von Richard Strauss das Gebiet der deutschen Liedkunst. Wenn auch tadellos gesungen, so vermisste man doch die idiomatischen Farben der deutschen Vokale und somit auch ein wenig den Jugendstilzauber dieser Kompositionen. Es war fast „zu sauber“ gesungen, was aber sicher kein Nachteil ist. Mit dem in der französischen Version gesungenen Duett aus dem 1. Akt von Donizettis „Lucie de Lammermoor“ wurde der Abend triumphal beendet, woran beide Solisten in grosszügiger Weise Zugaben anschlossen. Mit dem „Tonight, Tonight“ aus Bernsteins „Westside Story“ setzten die beiden das Sahnehäubchen auf ein perfekt serviertes Feinschmecker-Diner! Die fabelhafte Carrie-Ann Matheson zauberte aus dem Flügel wahrlich unerhörte Klänge hervor, die die Solisten – eingebettet wie in Abrahams Schoss – wie auf Händen trugen.

Julie Fuchs | Ensemble & Gäste | Wiener Staatsoper
Julie Fuchs. Foto: Agentur/ Askonas Holt

Am 9. Juli gab dann eine hervorragend disponierte – und in einem eleganten Sommer-Cocktailkleid angetane – Julie Fuchs ein Recital mit Barockarien. Und wunderbar, dass „La Scintilla“, die Barockformation der Philharmonia Zürich, sie begleitete. Unter deren Chef Riccardo Minasi, der auch zur Geige griff, verstand man einmal mehr, was seinerzeit Nikolaus Harnoncourt, der eigentliche Initiant dieses Orchesters, mit „Klangrede“ meinte. Jede Phrase, jede Koloratur, wurde so zu einer Aussage. Ob es die verführerische Koketterie des Cleopatra in Händels „Giulio Cesare“ mit der Arie „Da Tempeste“ war oder die in ihrer Liebe verletzte Königin mit „Piangerò“ aus derselben Oper, immer war man gebannt dieser spannungsreichen Interpretation. Zwischen den Arien der Julie Fuchs spielte „La Scintilla“ Orchestersätze von Händel und Vivaldi. Julie Fuchs, die insgesamt sechs Arien sang, wusste mit passender Gestik, die auch nie zu viel wird, den Charakter der Figur, die sie gerade interpretierte, auch szenisch Glaubwürdigkeit verleihen. Das Publikum liess sich zu Bravostürmen hinreissen, was von den Ausführenden mit sage und schreibe vier Zugaben (Solo plus Orchester) belohnt wurde. Wir freuen uns, Julie Fuchs bald wieder in einer tollen Rolle am Opernhaus wieder begegnen zu dürfen!

Und zum Abschluss der „Finale“-Woche gab’s mit Camilla Nylund und Piotr Beczała, begleitet vom Corona-gemäss weit auseinandersitzenden Musikerinnen und Musikern der Philharmonia ein ausgesprochen geschmackvoll zusammengestelltes Operetten-Programm.

In Abwechslung mit reinen Orchesterstücken von Lehár und Johann Strauss boten beide Solisten gesanglich höchst Anspruchsvolles. Piotr Beczała sang von Kálmán „Komm, Zigány“ mit betörendem Stimmschmelz, um dann wieder bei Lehárs „Freunde, das Leben ist lebenswert“ aus dessen „Giuditta“ mächtig aufzutrumpfen. Seine Höhe ist wunderbar gerundet und die Mittellage steht dem verführerischen Schmelz eines Richard Tauber ins Nichts nach. Camilla Nylund, diese ausserordentlich vielseitige Sängerin, sang das Vilja-Lied aus Lehárs „Die lustige Witwe“ hinreissend und steigerte sich fabelhaft im Czardás der Rosalinde aus der Strauss’schen „Fledermaus“. Ihre Stimme hat einen edlen, kultivierten Klang, eine angenehme Mittellage, um dann mühelos mit Attacke  die extremen Spitzentöne strahlen zu lassen. Nach dem „Czardás“ entfachte die Künstlerin, die zudem fabelhaft anzusehen war, wahre Begeisterungsstürme. Nach vielen Arien beschloss den ersten Teil ein köstliches Uhrenduett aus der „Fledermaus“, während die grosse Duettszene zwischen Rosillon und Valencienne – „Lustige Witwe“ – diesem grossartigen Operettenabend die Krone aussetzte. Fabio Luisi waltete am Pult der prächtig aufspielenden Philharmonia seines Amtes, zwar etwas streng – er musste ja das Orchester auf gut zwanzig Metern Distanz der weit auseinander sitzenden Instrumentalisten zusammenhalten – aber eine Prise Wiener Schmäh hätte wohl nicht geschadet.

John H. Mueller    

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ORF III am Freitag: „So ein Theater“ mit Elfriede Ott und Fritz Muliar in der Josefstadt-Inszenierung „Vermischte Gefühle“

Außerdem: „Der Meisterboxer“ aus den Wiener Kammerspielen mit Kurt Sobotka und Marianne Schönauer =

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information lädt am Freitag, dem 17. Juli 2020, wieder zu einem Theaterabend voller humoristischer Höhepunkte. Die Reihe „So ein Theater“ präsentiert zum Auftakt um 20.15 Uhr Franz Moraks Inszenierung der Komödie „Vermischte Gefühle“, die 1995 im Theater in der Josefstadt aufgezeichnet wurde. Christine (Elfriede Ott) und Hermann (Fritz Muliar) sind langjährige Freunde. Beide haben ihre Ehepartner verloren und die Kinder sind längst aus dem Haus. Christine steht kurz davor, nach Florenz zu ziehen. Plötzlich überrascht Hermann sie mit dem Wunsch, sie heiraten zu wollen. Die zwei verwitweten Menschen finden einen Weg zu einem gemeinsamen Neubeginn und zeigen, dass Zuneigung und Zärtlichkeit in jedem Alter Spaß machen.

Danach steht die Verwechslungskomödie „Der Meisterboxer“ (21.50 Uhr) in einer Inszenierung von Peter Loos aus den Wiener Kammerspielen von 1985 auf dem Programm. Friedrich Breitenbach (Kurt Sobotka) gibt vor, Boxkämpfe zu bestreiten und regelmäßig zu trainieren, nur um den Diätvorschriften seiner Frau (Marianne Schönauer) zu entgehen. Doch als eines Tages der richtige Meisterboxer, zufällig ebenfalls mit den Namen Breitenbach, einen Kampf in der Stadt bestreiten soll, möchte die ganze Familie dabei sein. Friedrich möchte das auf jeden Fall verhindern.

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Performance series brings opera to elders and people experiencing homelessness

 Seattle Opera launches ‘Community Serenades’

 SEATTLE—Seattle Opera is launching a new performance series meant to bring joy to vulnerable community members. Community Serenades will bring an opera singer and pianist to perform in various settings for seniors and people experiencing homelessness. The artists will maintain a recommended distance and practice safety protocols, while residents listen from the safety of their homes/rooms or in large outdoor spaces. The first serenade, presented in partnership with Path with Art, is set for 3 p.m. on July 23 (weather dependent) outside of Plymouth Place. Featured performers include soprano Tess Altiveros and pianist Elisabeth Ellis.

“Seattle Opera remains resolute in service to our community, even during these challenging times,” said Seattle Opera General Director Christina Scheppelmann. “We hope our new initiative will bring healing, joy, and hope to our neighbors.”

Path with Art is also helping Seattle Opera bring performances to other social service organizations, and Seattle Opera is excited to be working with various retirement communities—to serve seniors who are deeply isolated during the pandemic. Eventually, the company hopes to perform for healthcare professionals and in Seattle-area neighborhoods.

As part of its collaboration with Plymouth Housing and Path with Art, Seattle Opera is spearheading efforts to collect food and hygiene supplies. The company is calling on its staff and audiences to provide donations and supply drop-offs at the Opera Center July 21-22.

Community Serenades is just one example of how Seattle Opera has remained resilient during the pandemic: creating art in the new reality of social distancing, and taking action to help local communities. Seattle Opera has supported efforts to create face masks at the Opera Center, and later this August, will hold a blood drive with Bloodworks Northwest.

Members of the public can help ensure Seattle Opera’s future through the pandemic crisis—and support programming like Community Serenades—at seattleopera.org/give.

 Supply Drive Information to benefit Plymouth Housing:

Learn more about Plymouth Housing’s work to eliminate homelessness at plymouthhousing.org

Donation drop-off details:
10 a.m.—1 p.m.
Tuesday, July 21 and Wednesday, July 22
The Opera Center (363 Mercer St, Seattle) loading dock (off of Speight Jenkins Way next to Memorial Stadium)

Donations can also be directly shipped to:

Seattle Opera
c/o Plymouth Housing Donation
363 Mercer Street
Seattle, WA 98109

Shipment must arrive by Wednesday, July 22

Supplies needed:

  • Visa gift cards in any amount
  • Nonperishable food and personal care items included on this needs list
  • Window Fans
  • Door draft stoppers
  • 7- 10 gallon trash bags
  • Dish soap/dish sponges
  • Scrub brushes for dishwashing
  • Socks and underwear (adult sizes)
  • Noise-canceling headphones
  • Small vacuums for pet-owning residents
  • Disinfecting wipes
  • Household items such as coffee pots and microwaves
  • Entertainment items like clock radios, or portable DVD players

About Seattle Opera

Established in 1963, Seattle Opera is committed to serving the people of the Pacific Northwest with performances of the highest caliber and through innovative educational and engagement programs for all. Each year, more than 95,000 people attend Seattle Opera performances, and more than 400,000 people of all ages are served through school performances, radio broadcasts, and more. By drawing our communities together, and by offering opera’s unique fusion of music and drama, we create life-enhancing experiences that speak deeply to people’s hearts and minds. Connect with Seattle Opera on Facebook, Twitter, SoundCloud, and on 98.1 Classical KING FM.

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ORF : Auf zu neuen Ufern: ORF und ZDF entwickeln neue „Soko“ in Österreich

 „Soko Kitzbühel“ geht in die finale Staffel

Wien (OTS) – Bei der diesjährigen Koproduktionstagung haben sich ORF und ZDF gemeinsam darauf verständigt, die „Soko Kitzbühel“ mit der derzeit in Dreh befindlichen Staffel nach 20 erfolgreichen gemeinsamen Jahren zu beenden, um mit einer neuen Konstellation an einem anderen Ort frische Impulse im Programm und beim Publikum zu setzen. Es wird aber weiterhin in Österreich ermittelt: ORF und ZDF entwickeln gemeinsam mit dem „Soko Kitzbühel“-Produzenten Florian Gebhardt / Gebhardt Productions eine neue „Soko“ für einen österreichischen Standort.

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Mit der letzten Staffel von ,Soko Kitzbühel‘ geht eine Ära zu Ende. Es gilt von der längst laufenden Serie im ORF genauso Abschied zu nehmen wie von einem umwerfenden Team vor und hinter der Kamera. Jedem, jeder Einzelnen gilt von Herzen unser Dank für ihre Treue, Leidenschaft und ihr Talent. Sie haben ,Soko Kitzbühel‘ damit zu einem Meilenstein in der ORF-Serienlandschaft gemacht, der auf der Höhe des Erfolgs im Gedächtnis des Publikums bleiben wird. Wir werden den Spirit, der diese Serie geprägt hat und das tolle Grundkonzept in unsere neue Entwicklung mitnehmen und mit neuen Impulsen weiterführen. Ich freue mich darauf, nach 20 Jahren gemeinsam mit dem ZDF zu neuen Ufern aufzubrechen.“

Seit 20 Jahren ermittelt die „Soko Kitzbühel“ in der Gamsstadt zwischen Skiparadies und Jetset. Das erste Team bildeten Kristina Sprenger und Hans Sigl mit Ferry Öllinger, die von Anfang an tatkräftig von Andrea L’Arronge und Heinz Marecek unterstützt wurden. Nach Hans Sigl spielte Andreas Kiendl an der Seite von Kristina Sprenger, bis er von Jakob Seeböck abgelöst wurde. Seit Staffel 14 ermitteln Jakob Seeböck, Julia Cencig und Ferry Öllinger – und auch die beiden Hobby-Detektiv/innen stehen ihnen weiter mit Rat und Tat zur Seite.

Die „Soko Kitzbühel“ läuft seit 2001 im ORF und seit 2003 im ZDF. Die Dreharbeiten zur 20. und letzten Staffel dauern voraussichtlich noch bis Mitte Dezember 2020. Den Zuschauerinnen und Zuschauern bleibt die „Soko Kitzbühel“ mit neuen Folgen noch bis Ende 2021 im ORF erhalten.

Ein Gedanke zu „Die FREITAG-PRESSE – 17. JULI 2020“

  1. Angela Gheorghiu hat nicht in Paris gesungen, sondern in der französischen Botschaft in Bukarest. Steht alles in dem Text neben ihrem Instagram-Foto.

    Angelika Witt

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