DIE FREITAG-PRESSE – 28. MAI 2021

DIE FREITAG-PRESSE – 28. MAI 2021

Michèle Losier (Carmen) und Ensemble. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE – 28. MAI 2021

Wien
Spitzentöne: Im Laufschritt durch die Premierenwoche
Die Theater spielen wieder, den Kritiker jagt es von Termin zu Termin. Sogar im Fall des Misslingens ist man froh, wieder unter halbwegs gleichgesinnten Menschen zu sein.
https://www.news.at/a/im-laufschritt-durch-premierenwoche-12076611

Wien/ Kammeroper
„Tristan Experiment“: Ganz bewusst, höchste Lust
Günther Groissböcks Wagner-Projekt an der Wiener Kammeroper glückt auf allen Ebenen.
Wiener Zeitung

Günther Groissböck feierte sein Regiedebüt in der Kammeroper
Auch die Wiener Kammeroper, die kleine Dependance des Theaters an der Wien, ist nun mit der letzten Premiere der laufenden Spielzeit in den postcoronalen Aufführungsreigen eingestiegen: Dort, wo Starbass Günther Groissböck 1996 im Chor seinen ersten Bühneneinsatz hatte, stand für ihn nun ein weiteres Debüt an – das als Regisseur. Dafür hat sich der 44-Jährige mit Wagners „Tristan und Isolde“ gleich einen fetten Brocken ausgesucht und ihn zum „Tristan Experiment“ entschlackt.
https://www.vol.at/guenther-groissboeck-feierte-sein-regiedebuet-in-der-kammeroper/7002165

Tristan Experiment.
Nach 7 Monaten durfte das Theater an der Wien gestern Abend in der Wiener Kammeroper wieder vor Publikum spielen. Covid geschuldet mit Abstand besetzt, war der Abend ausverkauft.
https://radioklassik.at/tristan-experiment/

Konzentrierte Höchstleistung: Norbert Ernst als Tristan in der Kammeroper
Tenor Norbert Ernst steht nach monatelanger Bühnenpause mit einem der schwierigsten Parts der Opernwelt auf der Bühne. Im Interview erzählt er, was die Rolle so schwierig macht.
Bühne-Magazin

MuTh-Spielplan überschreitet 2021/22 vielfach Genregrenzen
Salzburger Nachrichten

Wien/ Staatsoper
Figaro auf der Vespa, Bartolo mit grünem Haar
„Der Barbier für Kinder“ amüsiert an der Wiener Staatsoper nicht nur das junge Publikum. Gesungen wird auf Deutsch – und hochqualitativ.
https://www.diepresse.com/5984102/figaro-auf-der-vespa-bartolo-mit-grunem-haar

Bayreuth
Bayreuther Festspiele: Mitarbeiter müssen wegen Corona in Container umziehen
Mitarbeiter der Bayreuther Festspiele müssen in Container umziehen. Das übergangsweise Auslagern der Arbeitsplätze ist Teil des Hygienekonzepts während der Corona-Pandemie.
Bayreuther Tagblatt

England macht auf. Senkrechtstart im Londoner Kulturbetrieb – bis zur nächsten Notlandung?
Vergangene Woche habe ich in London verbracht – und es war ein einziger Höhenflug. Mein „Gentlemen’s Club“, der legendäre Reform Club an der Pall Mall im Londoner „Clubland“ hat nach monatelanger, Covid-bedingter Schließung, endlich seine Pforten wieder geöffnet. Und so konnte ich erstmals wieder in den historischen Gästezimmern übernachten, um von hier aus mit neuem Elan in das aus dem Covid-Dornröschenschlaf erwachte Londoner Kulturleben einzutauchen.
Dr. Charles Ritterband berichtet
Klassik-begeistert.de

Offener Brief: Semperoper und Thielemann – (k)eine Verlängerung!
Dr. Brigitte Monstadt-Barthier, Kunsthistorikerin, und Olaf Barthier, Autor
Klassik-begeistert.de

ORF Radio-Symphonieorchester Wien: die Saison 2021/22
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210527_OTS0080/orf-radio-

Linz
Oö. Stiftskonzerte 2021: 11 Konzerte von 29. Mai bis 25. Juli
Diözeselinz.at

St. Margarethen
Serafin im Interview
Oper im Steinbruch: „Wenn nicht hier, wo dann?“
bvz.at

Ein Märchen voller Liebe & Grausamkeit im Steinbruch
In der Saison 2021 steht mit Giacomo Puccinis „Turandot“ ein herzergreifendes Melodrama auf dem Spielplan.
bvz.at

Neuhaus/Klausenbach
„Die lustige Witwe“
Die „Oper im Grünen“ ist heuer das sommerliche Highlight auf Schloss Tabor im südburgenländischen Neuhaus am Klausenbach.
bvz.at

München
Sturz aus der Vitrine
Die Bayerische Staatsoper spielt wieder: Aribert Reimanns „Lear“.
Die Zeit.de

Bochum
Ruhrtriennale heuer wieder vor Publikum
Festival soll von 14. August bis 25. September stattfinden, insgesamt 37 Produktionen und Projekte angesetzt.
Wiener Zeitung

Hamburg
Theater und Konzerthäuser öffnen in Hamburg
Donaukurier.de

Live aus der Staatsoper Hamburg
Georg Friedrich Händel: „Agrippina“ am Freitag, 28. Mai 2021, 18:30 bis 22:45 Uhr
https://www.ndr.de/kultur/sendungen/opernkonzert/Haendels-Agrippina-Live-aus

Hannover
Trotz Corona: Staatsoper Hannover plant Ur- und Erstaufführungen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Paris
Opernuraufführung in Paris: Ein Fest für Doña Música
Marc-André Dalbavie hat für die Pariser Oper Paul Claudels Monumentaldrama „Der seidene Schuh“ vertont.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-paris-claudel-1.5304469

Kopenhagen
Barbara Hannigan in Kopenhagen: Ende der Romantik
DeutschlandfunkKultur

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
10 Classical Concerts to Stream in June
The Met Orchestra’s return, an opera from Paris and a Philip Glass circus work are among the highlights.
https://www.nytimes.com/2021/05/27/arts/music/classical-music-streaming.html

München
Bayerische Staatsoper 2020-21 Review: “Die Walküre”, Act I
https://operawire.com/bayerische-staatsoper-2021-review-die-walkure-act-i/

Florenz
Teatro del Maggio Musicale Fiorentino 202-21 Review: Tosca In Concert
https://operawire.com/teatro-del-maggio-musicale-fiorentino-2021-review-tosca-in-concert/

London
BBC Proms 2021: Full concert listings
Your complete guide to this year’s BBC Proms, with all the programmes, artists and musicians scheduled to appear
https://www.classical-music.com/features/articles/bbc-proms-2021-full-concert-schedule/

BBC Proms: audiences return to the Proms in a celebration of live music
https://operatoday.com/2021/05/bbc-proms-audiences-return-to-the-proms-in-a-celebration-of-live-music/

Glasgow
Scottish opera returns with over 200 shows this summer
https://www.deadlinenews.co.uk/2021/05/26/scottish-opera-returns-with-over-200

New York
Met Stars Live in Concert: Three Divas
https://operatoday.com/2021/05/met-stars-live-in-concert-three-divas/

Met Opera’s Deal With Its Choristers Has Less Savings Than It Sought    The union that represents the company’s chorus members, among others, tentatively agreed to modest pay cuts, a reduction in ranks and a new health plan.
https://www.nytimes.com/2021/05/26/arts/music/met-opera-chorus-contract.html

Heartbeat-Opera
After Transforming Classics, an Opera Company Tries a Premiere Heartbeat Opera, known for radically adapting Bizet and Beethoven, is preparing to unveil its first original work: “The Extinctionist.”
https://www.nytimes.com/2021/05/26/arts/music/heartbeat-opera-extinctionist.html

Tel Aviv
Italian operatic tenor Francesco Meli arrives in Israel for one concert only
https://www.jpost.com/israel-news/culture/italian-operatic-tenor-francesco-meli

Ballett/ Tanz

Primaballerina Carla Fracci ist gestorben
Carla Fracci war lange Primaballerina an der Mailänder Scala. Sie tanzte mit Rudolf Nurejev, Vladimir Vasiliev und Mikhail Baryshnikow.
https://www.diepresse.com/5985502/primaballerina-carla-fracci-ist-gestorben

Budapest
Bartók battles his inner demons and stars in his own Budapest ballet
bachtrack

Sprechtheater

Wien/ Volkstheater
Bernhards „Theatermacher“ im Volkstheater: Drei Hitlers zum Anfang
Blutwursttag! Zum Einstand seiner Intendanz dreht Kay Voges Thomas Bernhards Stück durch den Fleischwolf. Wem’s schmeckt
Der Standard.at

Wien/ Akademietheater
Jagdgesellschaft“ im Akademietheater: Blutrausch im Borkenkäferwald
Lucia Bihler tunkt Thomas Bernhards Stück märchenhaft in Rote-Rüben-Saft: ein guter Zugriff, der aber nicht durchhält
Der Standard.at

Ausstellungen/ Kunst

Paris
Der Pariser Louvre erhält erstmals eine Direktorin: Laurence des Cars im Porträt
Die 54-jährige Kunsthistorikerin soll eines der meistbesuchten und größten Museen der Welt einem jüngeren Publikum erschließen
Der Standard.at

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Unter’m Strich

Deutschland
Schäuble warnte CDU vor Weg der Kurz-ÖVP
Im Showdown um die CDU/CSU-Kanzlerkandidatur spielte just die ÖVP eine Rolle – und zwar als „abschreckendes Beispiel“: Davon erzählt Robin Alexander im „Presse“-Gespräch, der im Buch „Machtverfall“ das Ende der Merkel-Ära ausleuchtet.
https://www.diepresse.com/5985222/schauble-warnte-cdu-vor-weg-der-kurz-ovp

Die Welt hat ein Recht auf neue Untersuchungen in Wuhan
Mit seiner Blockade einer wirklich unabhängigen Aufarbeitung der Pandemie schadet sich Peking selbst. Die US-Regierung nimmt das Geschenk dankbar an.
https://www.diepresse.com/5985697/die-welt-hat-ein-recht-auf-eine-neue-untersuchung-in-wuhan

INFOS DES TAGES (FREITAG, 28.MAI 2021)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 28. MAI 2021)

WIENER STAATSOPER: FOTOS DER „PREMIERE VOR PUBLIKUM“ CARMEN am 26.5.2021

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Michèle Losier (Carmen) und Ensemble. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Vera-Lotte Boecker (Micaela) und Dmytro Popov (José). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Erwin Schrott (Escamillo) und Ensemble. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
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 ORF : Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper am 3. Juni live-zeitversetzt in ORF III

Mit Auftritten von Erwin Schrott, Nicole Car, Patricia Nolz, Andreas Schager, Martina Serafin, Kate Lindsey, Slávka Zámečníková und Diana Damrau

Wien (OTS) – Nachdem im vergangenen Jahr die Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper coronabedingt via ORF III Kultur und Information stattfand, stellen Staatsoperndirektor Bogdan Roščić, Musikdirektor Philippe Jordan sowie der Direktor des Wiener Staatsballetts Martin Schläpfer heuer ihre Pläne für die Saison 2021/22 im Rahmen einer Matinee auf der Hauptbühne des Hauses am Ring dem Publikum vor. Die Präsentation ist auch via ORF-Fernsehen zu erleben: zu Fronleichnam, am Donnerstag, dem 3. Juni 2021, live-zeitversetzt um 11.45 Uhr in ORF III.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen neben der Vorstellung des Spielplans Gespräche mit Regisseuren sowie mit Künstlerinnen und Künstlern. Darbietungen von Nicole Car, Diana Damrau, Kate Lindsey, Patricia Nolz, Martina Serafin, Slávka Zámečníková, Andreas Schager und Erwin Schrott sowie von Mitgliedern des Staatsopernorchesters, des Concentus Musicus Wien und des Wiener Staatsballetts sorgen außerdem für künstlerische Höhepunkte.
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WIENER STAATSOPER: »Opernlabor«: Musiktheater-Performance »Der letzte Tag« im Kulturhaus Brotfabrik

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Mitglieder der Gruppe »Opernlabor« bei einer Probe © Peter Mayr

#utopera: Wie wünschen wir uns die Zukunft? Und wie auf keinen Fall? Seit Oktober 2020 haben sich im partizipativen Musiktheaterprojekt »Opernlabor« 17 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 23 Jahren mit den Mitteln des Musiktheaters mit ihren dystopischen und utopischen Zukunftsvisionen auseinandergesetzt, Perspektiven zur Gegenwartsgesellschaft gemeinsam verhandelt und diese, inspiriert durch inhaltliche und musikalische Themen aus Verdis »Macbeth« und mit Unterstützung von Profis der Wiener Staatsoper und Superar, in eine eigene künstlerische Form gebracht. Entstanden ist eine eigens von den Jugendlichen geschriebene und komponierte Musiktheater-Performance, »Der letzte Tag«, die nun mit dem Bühnenorchester der Staatsoper im Ankersaal des Kulturhaus Brotfabrik zur Aufführung gebracht wird.

Zum Inhalt:
Zukunft: Wir schreiben das Jahr 2084. Empört wird sich hier nicht mehr! Die Proteste haben sich eingestellt. Durchgesetzt haben sich die Egoisten, Narzisstinnen und Realitätsverdränger mit ihrem »Alles wird gut!«-Mantra. Noch einmal kommt die Gesellschaft nun »an einem Tisch« zusammen, um den letzten Tag mit einem fulminanten Brindisi zu feiern. Denn: Alternativen gibt es nicht mehr und »ganz so arg kann’s eh nicht sein«, oder?

Vorstellungstermine im Ankersaal (Kulturhaus Brotfabrik, 1100 Wien)
Premiere: Freitag, 11. Juni 2021, 19.00 Uhr
Weitere Aufführungen: Samstag, 12. Juni 2021, 16.00 und 19.00 Uhr
Kostenlose Karten können über die Website der Wiener Staatsoper  gebucht werden.

Künstlerisches Team:
Projektleitung und Inszenierung: Krysztina Winkel (Wiener Staatsoper)
Musikalische Leitung: Johannes Mertl (Wiener Staatsoper)
Musikalische Gestaltung und Koordination Kooperation: Andy Icochea (Superar)

Ensemble: Zidan Darwish, Adele Daubner, Josefine Ebner, Igor Getmann, Magdalena Hoffmann, Nihat Kaya, Verena Lackner, Nika Lininger, Lucia Lohn, Jennifer Muhozi, Sara Muminovic, Mathias Müller, Laura Palden, Laura-Sophie Polzhofer, Jessica Sumetzberger, Elena Schäfer, Maryam Tahon

Eine Kooperation der Wiener Staatsoper und Superar.

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Einen Kosmos kreieren. Das Programm der Staatsoper Hannover für die Spielzeit 2021/22

Staatsoper Hannover (Opernhaus - Hannover, deutschland) | Opera Online - Die Website für Opernliebhaber
Staatsoper Hannover

Die Staatsoper Hannover, 2020 ausgezeichnet mit dem Oper! Award als Bestes Opernhaus, startet außergewöhnlich in die Spielzeit 2021/22: Mit einer Ballett-Uraufführung. Toda, Hebräisch für „danke“, ist eine Ode an das Leben. In seiner ersten abendfüllenden Neukreation mit Orchester in Deutschland greift der israelische Choreograf Nadav Zelner ein essentielles Motiv der Tanzkunst seines Heimatlandes auf – die Selbstentdeckung.

ZUM SPIELZEITHEFT
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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 27. MAI – 2. JUNI 2021

Chronik der Elektrotechnik - Rundfunk

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

27.5. MITRIDATE, RE DI PONTO (aus London, Aufnahme v. 26.6.2017) BBC 3-15 Uhr
29.5. LA JUIVE (aus Amsterdam, Aufnahme v. 12.9.2009) Radio 4Hilversum-19 Uhr
TRISTAN UND ISOLDE (aus New York, Aufnahme v, 3.10.2016) RNE Clásica Madrid-19 Uhr
OBERST CHABERT (aus Berlin, Aufnahme v. 26.3.2010) Deutschlandradio-19.05 Uhr
MANON (aus Paris, Aufnahme v. 29.2.2020) ORF Ö1-19.30 Uhr
HÄNSEL UND GRETEL (aus Glasgow, Aufnahme v. 19.12.2020) BBC 3-19.30 Uhr
DIDO UND AENEAS (aus Genf, Aufnahme v. 2.5.) Radio Suisse R.-20 Uhr
TOSCA (aus Wien, Aufnahme v. 13.12.2020) RAI 3-21.30 Uhr
30.5. LEAR (Live aus München) Bayern 4-18 Uhr
SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS (aus Mannheim, Aufnahme v. 22.5.) SWR 2-20.03 Uhr
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (aus Wien, Aufnahme v. 12.10.2020)
WDR 3-20.04 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clásica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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OPER ZÜRICH: DAS PROGRAMM IM JUNI. ABSCHIED UND AUFBRUCH

Dank der positiven Entwicklung konnte der Bundesrat heute eine weitere Erhöhung der zugelassenen Zuschauerinnen und Zuschauer in geschlossenen Räumen von 50 auf 100 Personen bekannt geben. Diese immer noch stark reduzierte Kapazität ermöglicht zwar noch keinen normalen Spielplan mit zahlreichen grossen Opern und Balletten, stärkt aber die Hoffnung und Zuversicht, dass die kommende Saison wieder ein Stück Normalität in den Spielplan und das Leben zurückbringt. Um die Vorfreude darauf zu geniessen, präsentiert das Opernhaus im Juni 2021, am Ende dieser von Corona geprägten Saison, ein vielseitiges Programm mit einer grossen Opernpremiere, dem letzten Konzert des amtierenden Generalmusikdirektors Fabio Luisi, ausserdem spannende Ballettabende, kleines aber feines Musiktheater, Liederabende und Konzerte für Kinder und Erwachsene. Mit der vierten Vorstellung von «Lucia di Lammermoor» am 30. Juni 2021 beenden wir diese Saison.

// OPER UND BALLETT

PREMIERE OPER «LUCIA DI LAMMERMOOR»

Eine neue «Lucia di Lammermoor» wird ab Juni 2021 die Zürcher Opernbühne betreten. Dank der Lockerungen können nun bei der Premiere von Donizettis tragischster Oper am Sonntag, 20. Juni, sowie bei drei weiteren Vorstellungen wieder 100 Zuschauer*innen im Opernhaus Platz nehmen. Alle anderen Opernfans können Lucias steinigen Weg bis in den Wahnsinn einige Tage später auf Arte Concert verfolgen. Der deutsch-französische TV Sender zeichnet die Premiere auf und wird sie ab Sonntag, 27. Juni auf ARTE Concert digital streamen und im Spätsommer im TV ausstrahlen. Die berühmte Wahnsinnsarie, eine der berührendsten Opernszenen überhaupt, ist für die Sängerin der Titelpartie musikalisch und darstellerisch eine immense Herausforderung. Für diesen künstlerischen Kraftakt konnte die russische Sopranistin Irina Lungu gewonnen werden. Als ihr Geliebter Edgardo wird der Publikumsliebling Piotr Beczała ans Opernhaus zurückkehren. Die Regisseurin Tatjana Gürbaca und die Dirigentin Speranza Scappucci zeichnen für die Regie und musikalische Leitung verantwortlich.

MUSIKTHEATER «DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN»

Die zwei Darsteller Ruben Drole und Martin Zysset sowie die sieben Musiker*innen der Philharmonia Zürich bewegen sich in Igor Strawinskys musiktheatralischem Meisterwerk «Die Geschichte vom Soldaten» zwischen Märchenerzählung, Schauspiel und Instrumentalkonzert. Die Inszenierung von Andreas Homoki, «die das Theater in einer guten Stunde Spielzeit mit Gewinn auf seine ureigensten Mittel zurückführt» (Die deutsche Bühne, 14.5.21) erzählt die Geschichte vom Pakt eines Soldaten mit dem Teufel und von der Kraft der Leben und Liebe spendenden Musik.

BALLETTABEND «WALKING MAD»

Am ersten Juni-Wochenende stehen drei weitere Vorstellungen des neuen, abwechslungsreichen Ballettabends «Walking Mad» auf dem Programm. Das Ballett Zürich und das Junior Ballett präsentieren sich in «Chamber Minds» von Edward Clug und der titelgebenden Choreografie des Schweden Johan Inger: «Hier leise Ironie, dort absurdes Theater. Hier abstrakter Tanz, dort eine Geschichte, die sich, kaum, dass sie sich zu entfalten beginnt, wieder auflöst. Zwei verschiedene Bewegungssprachen, die von jedem und jeder der Tänzer scheinbar mühelos und hochmusikalisch umgesetzt werden.» (NZZ, 03.05.21)

// KONZERTE UND LIEDERABENDE

ABSCHIED VON FABIO LUISI MIT DIGITALER INNOVATION

Das Philharmonische Konzert am Samstag, 19. Juni steht ganz im Zeichen des Abschieds und des Aufbruchs. Zum Spielzeitende wird Fabio Luisi nach neun Jahren seine Tätigkeit als Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich beenden. Nach zahlreichen herausragenden Dirigaten von Neuproduktionen, Wiederaufnahmen und Konzerten steht er ein letztes Mal als GMD am Pult der Philharmonia Zürich. Mit Bruckners 7. Sinfonie verlässt die Künstlerpersönlichkeit das Opernhaus, das er entscheidend mitgeprägt hat. Das Konzert kann von 100 Zuschauer*innen live im Opernhaus und von allen anderen Musikfans als Livestream audiovisuell auf der Website des Opernhauses verfolgt werden. Um den digitalen Zuhörer*innen ein vergleichbares Erlebnis wie den live Anwesenden zu ermöglichen, wendet das Opernhaus Zürich bei diesem Konzert erstmals eine aus dem Gaming-Bereich bekannte Audiotechnologie an. Als Zusatzangebot wird ein 3D-Sound übertragen, der den vollen Klang des Hauses auf die Kopfhörer bringt und den Hörer*innen den Eindruck vermittelt, mitten im Geschehen zu sein und Bruckners Siebte durch den 360-Grad-Ton intensiver zu erleben.

GALAKONZERT ZUM 60. DES INTERNATIONALEN OPERNSTUDIOS

Ausgerechnet in dieser von Corona geprägten Saison feiert das Internationale Opernstudio einen runden Geburtstag. Mit seinen nunmehr 60 Jahren gehört die Talentschmiede zu den ältesten seiner Art. Definitiv ein Grund zu feiern. Im Juni zeigen sich die jungen Talente auf der grossen Bühne des Opernhauses. Mit zwei Gala-Konzerten am Ende der Saison stellt sich der komplette Sängernachwuchs des Opernhauses dem Publikum vor. Gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester und unter der musikalischen Leitung von Adrian Kelly, der seit dieser Spielzeit auch Leiter des Opernstudios ist, bringen sie berühmte Arien, Duette und Ensembles aus Opern von Mozart, Donizetti, Rossini und Richard Strauss zu Gehör.

KONZERT MIT LA SCINTILLA

Am Dienstag, 29. Juni, wird das hauseigene Ensemble für historisch informierte Aufführungspraxis, das Orchestra La Scintilla, einen eigenen Konzertabend gestalten. Im Mittelpunkt von «Eine kleine Nachtmusik» stehen neben dem titelgebenden Werk weitere Serenaden und Divertimentos von Mozart sowie das Violinkonzert G-Dur von Joseph Haydn. Die Musikalische Leitung und der Solo-Violinenpart liegen in den Händen der ersten Konzertmeisterin des Orchesters, Hanna Weinmeister.

KINDERKONZERT «DER NUSSKNACKER FÜR KINDER»

In einer 45-minütigen Konzertversion für Kinder ab 5 Jahre stellen sich die jungen Mitglieder der Orchesterakademie mit dem «Nussknacker» von Piotr Tschaikowski vor. Unter der Leitung des Kontrabassisten Dieter Lange spielen die Musikerinnen und Musiker die beliebtesten Nummern dieses Klassikers. Die Geschichte von Marie und ihrem hölzernen Nussknacker, der nach und nach in ihrer Fantasie lebendig wird, erzählt Felix Bierich.

VOKALPROGRAMM «OPERA GOES FOLK»

In «Opera goes Folk» rückt die Mezzosopranistin Deniz Uzun das Volkslied in all seinen Facetten in den Mittelpunkt. Das Programm reicht vom volksliedhaften Kunstlied von Schostakowitsch zum Folklorismus mit Ravels «Chants populaires» bis zu madrigalartigen Liedern. Dabei unternimmt Deniz Uzun eine musikalische Reise von Frankreich über Spanien und Schottland nach Ungarn.

LIEDERABEND MIT MAURO PETER

Der aus Luzern stammende Tenor Mauro Peter gehört zu den gefragtesten Liedinterpreten seiner Generation. Vor knapp 10 Jahren gab er sein umjubeltes Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg und ist seither regelmässig auf den führenden europäischen Konzertpodien zu erleben. Am Montag, 28. Juni, gestaltet der gefragte Liedinterpret mit ausgewählten Liedern von Franz Schubert und Richard Strauss einen Abend im Opernhaus.

BLÄSERKONZERT BEI OPEN AIR-BRUNCH IM BERNADETTE

In entspannter Atmosphäre spielt das Opéra Brass Quintett der Philharmonia Zürich am 6. und 20. Juni ab 11 Uhr ungewöhnliche Arrangements und Bekanntes zum Brunch auf der Terrasse des Restaurants «Bernadette». Das Konzert ist kostenfrei, der Brunch à la carte. Plätze mit grossartiger Aussicht auf den Zürichsee und den Sechseläutenplatz können unter +41 44 268 64 64 oder www.bernadette.ch reserviert werden.

// TICKETS UND WEITERE INFORMATIONEN

Alle Tickets können online unter www.opernhaus.ch oder telefonisch unter +41 44 268 66 66 erworben werden. Aufgrund der reduzierten Platzkapazität durch die Corona-Schutzmassnahmen, ist die Ticketanzahl auf maximal 2 Karten pro Person begrenzt. Der Vorverkauf für Veranstaltungen vom 3. bis 13. Juni startet am Freitag, 28. Mai, 11 Uhr. Der Vorverkauf für alle folgenden Vorstellungen startet Montag, 7. Juni 2021, 11 Uhr.

Spielplan im Juni 2021 PDF-Download
Spielplan im Juni 2021 online

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Saioa Hernández und Ferruccio Furlanetto probieren FORZA in Firenze, Dirigent Zubin Mehta

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BUCH: Manuela Miebach – „Im Feuersturm des Lebens“

Die 2. Werkausgabe wurde dieser Tage veröffentlicht und wird in 1 Woche auf allen Plattformen und auch im Buchhandel erhältlich sein. Band 2 Teil I. und II. ist auch mit vielen Farbabbildungen über Bühne und Film.

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Ein Leben für die Kunst! Auch im zweiten Teil ihrer Werk Ausgabe „Im Feuersturm des Lebens“ Band II. kann die Allroundkünstlerin Manuela Miebach auf den großen Fundus ihres zu Literatur verdichteten Lebens zurückgreifen. Neben den Beiträgen für und über das Theater ihrer Zeit, steht ihre Arbeit als Kulturjournalistin im Blickpunkt, unter anderem mit einem Essay über Henriette Sontag, die Nachtigall des Biedermeier. Weitere Beiträge über Marilyn Monroe und über die Freimaureroper „Die Zauberflöte“ geben einen interessanten Einblick in Entstehung und Werk.

Außerdem belebt sie die Szene mit satirischen, humorvollen Theaterstücken, erzählt eigene erlebte Anekdötchen aus ihrer Theaterzeit, plaudert Privates aus der Schatzkiste ihres so turbulenten, Film – und theaterreichen Lebens, und amüsiert mit unvergleichbarem Humor ihre Leserschaft. Vorhang auf, für „Die Bretter die die Welt bedeuten“. Ein unterhaltsamer Lesestoff für Jung und Alt, für alle Theaterbegeisterte, Musikliebhaber, Nostalgiker, für Fernsehmuffel, aber auch für den Laien, ein unvergleichbares Gesamtwerk das für die Nachwelt mit viel Herzblut geschrieben wurde!

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PRETORIA/ Südafrika: Anbei eine Besprechung eines Afrikaansen Liederabends, eine in Europa wenig bekannte aber interessante Kunstform.

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Die reizende ältere Dame auf dem Photo ist übrigens die in Wien bestens bekannte Kammersängerin Mimi Coertse.

AfriForum Theater  Pretoria   25.May 2012

 Das Afrikaanse Kunstlied entspricht dem Konzertlied wie – durchaus auch auf volkstümlichen Melodien aufbauend – im 19. Jahrhundert in Europa entwickelt und komponiert wurde. Im Zuge des Ringens, Afrikaans als Hoch- und Kultursprache anzuerkennen – bis in das 20. Jahrhundert war Holländisch (“Dutch”) Amtssprache neben Englisch – bemühten sich Komponisten mit Konzertliedern zu beweisen, dass sich Afrikaans sehr gut für musikalische Vorträge eignet.

Ein Pionier dieser Liedentwicklung war von der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts  an S le Roux Marais, dem diese Veranstaltung, organisiert von der „Genootskap vir die Handhawing van Afrikaans (GHA)“,  gewidmet war.  Themen dieser Liedgattung sind Naturszenen, melancholische und romantische Gefühle und Situationen, humoristische  Betrachtungen von Flora und Fauna und Wander- und Naturszenen.

Ihr sehr Geehrter ist nicht in erster Linie ein Liederfan, aber diese Darstellung beeindruckte. Es ist nie fehlgegangen etwas Neues aufzuspüren und zu erleben. Eine exclusive, intime und gefühlvolle Darstellung einer beachtenswerten Kunstform. Anina Wassermann und Loraine Hibbert , Sopran; Coert Grobbelaar, Tenor; Christiaan Snyman, Andries Aldrich und Drikus Schoeman, Bariton, beeindruckten alle mit einer intimen  und ausdruckstarken Interpretation dieser Lieder. Ein schöner, fast besinnlicher Abend.  Als ausser dem Programm Da capo trat Alida Stuurman auf,  die mit ihrer jungen Stimme aufhorchen liess. Rudolf Geldenhuis begleitete sicher und charmant am Piano . Ehrengast war die in Wien bestens bekannte Kammersängerin Mimi Coertse.

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AfriForum Theatre   Pretoria   25th of May 2012

The  Afrikaanse Kunstlied corresponds to the concert song as – also based on popular tunes – developed and composed in Europe in the 19th century. During the struggle to get Afrikaans recognized as full valued language –into the 20th century Dutch was official language beside English – composers tried to prove with this kind of “Kunstlied” that Afrikaans suits well for musical presentations.

From the 1st half of the 20th century on, one pioneer of these song developments had been S le Roux Marais to whom this event, organised by „Genootskap vir die Handhawing van Afrikaans (GHA)“  was dedicated. Themes of this kind of songs are scenes from nature, melancholic and romantic sentiments and situations, humorous views on plants and animals and scenes of wandering and nature.

Yours truly is not in the first line a fan of “Lieder” but this presentation impressed. It is never wrong to discover and experience something new. One exclusive, intimate and sensitive presentation of one remarkable form of art. Anina Wassermann and Loraine Hibbert, Soprano; Coert Grobbelaar, Tenor; Christiaan Snyman, Andries Aldrich and Drikus Schoeman, Baritone, all impressed  with an intimate and expressive interpretation of those songs. A beautiful, even reflective evening. With an out of regular encore Alida Stuurman entered who made an impression with her young voice.  Rudolf Geldenhuis accompanied  safe and charming on the piano. Guest of honour was the in Vienna well known Kammersängerin Mimi Coertse.

HS
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Midsummer: Amazon.de: Musik

Die passende Musik zum Sommer

»On A Cold Winter’s Day«, das erste dhm-Album des Quadriga Consort, wurde ein Bestseller, und auch die weiteren Alben des Ensembles wurden für ihr besonderes Repertoire und die gelungene Interpretation überall gelobt: »Manche Lieder rühren zu Tränen, andere laden fast zum Tanzen. (…) Zeitlos schön.« (WAZ) Das österreichische Ensemble hat jetzt die passende Musik zum Sommer: Auf dem neuen Album sind Lieder und Instrumentalstücke aus Skandinavien und von den Britischen Inseln zum Thema Mittsommer zu hören. Die Mittsommernacht hat für die Menschen im Hohen Norden seit jeher eine besondere Bedeutung und wird mit lang überlieferten Bräuchen und stimmungsvollen Festen gefeiert. Das Quadriga Consort hat rund 20 traditionelle Lieder und Melodien aus Schweden, Dänemark, England, Irland und Schottland gefunden, teilweise wiederentdeckt, die auf diese ausgelassenen Feste und den nordischen Sommer Bezug nehmen. Eines davon ist »Idas sommarvisa«, ein bis heute in den schwedischen und deutschen Schulen äußerst beliebtes Lied, dessen Text von Astrid Lindgren stammt.

Die meisten Stücke auf dem Album sind vom Leiter des Ensembles und Cembalisten Nikolaus Newerkla für eine sechsstimmige Besetzung aus Blockflöten, Viola da Gamba, Perkussion und Cembalo und natürlich Gesang (Sophie Eder) arrangiert. Viele der ausgewählten instrumentalen Tänze tragen schon im Titel das Sommer-Thema wie der Reel »First Month of Summer« oder die Jigs »Green Meadows« und »The Lark in the Blue Summer Sky«. Mit »Uti vår hage« (In unserem Garten) erklingt auch ein altes schwedisches Volkslied, das durch den 1923 geschriebenen Chorsatz von Hugo Alfvén weltweite Berühmtheit erlangte. Der Text schildert den üppigen Pflanzenreichtum und das blühende Leben. »Vi elsker vort land« (Wir lieben unser Land), das 1885 von Holger Drachmann geschaffene Lied, gilt in Dänemark längst als das Volkslied zum Sonnenwendefest. Auch mit »Midsummer« gelingt Quadriga Consort ein stimmungsvolles, abwechslungsreiches und spannend instrumentiertes Album, welches den Hörer nicht nur im Sommer von langen Nächten träumen lässt.

  • Mina getter (Schweden); Mikaelidagen (Schweden); Maggie’s Secret (England); Pleasant Month of May (England); Poslka fran Hälleforsnäs (Schweden); Reel efter Ritäkt Jerk (Schweden); Vi elsker vort land (Dänemark); Tonight My Sleep will be restless/ The Last of the Light (Schottland); Idas sommarvisa (Schweden); Beautiful Leaves (England); Uti var hage (Schweden); The Midsummer’s Carol (England); Sovay, Sovay (England); The Lark in the blue Summer Sky (Irland); Den blodiga sonen (Schweden / Finnland); Puirt a beul (Schottland); As I walked out (England); Draherin O’Machree (Irland); Midsummer’s Eve (England); First Month of Summer (Reel) (Irland); Jig “Green Meadow” (Irland); Loch Lomond (Schottland)
  • Künstler: Quadriga Consort
  • Label: DHM, DDD, 2020
  • Bestellnummer: 10398470
  • Erscheinungstermin: 7.5.2021

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THEATER BREMEN: Premiere Musiktheater King Arthur – Teil 1

 Eine musiktheatrale Raumnahme / von Schorsch Kamerun nach Henry Purcell / Die barocke Semiopera „King Arthur“ als musiktheatrales Spektakel / Musikalische Leitung William Kelley, Live Elektronik PC Nackt, Regie Schorsch Kamerun, der auch auf der Bühne steht / Sänger*innen und Schauspieler*innen aus dem Theater Bremen-Ensemble mit Band, Chor und den Bremer Philharmonikern / Premiere ist am 10. Juni auf dem Goetheplatz, gespielt wird vom 10.- 13. Juni.

Leere Phrasen und leerstehende Wohnungen. Superwahljahr und Stadterneuerung. Wem gehört der Raum und wem sollte er gehören? Die Welt ist hyperkomplex und immer häufiger werden Angst und Panik geschürt… Doch was ist der Motor dieser oft populistischen Meinungsmache? Steckt dahinter „purer Narzissmus und Ehre, Geilheit und ökonomisches Interesse?“, fragt Schorsch Kamerun, Gründungsmitglied und Sänger der Hamburger Polit-Punk-Band „Die Goldenen Zitronen“.

Am Theater Bremen macht Kamerun, nicht nur Musiker, sondern auch Performer und Regisseur, nun Oper auf seine Weise – und in zwei Teilen: Auf dem Spielplan steht die barocke Semioper „King Arthur“ von Henry Purcell. Die handelt vom erbitterten Kampf König Arthurs mit dem Sachsenkönig Oswald von Kent, vom Behaupten von Schrecksensszenarien, die plötzlich als Legitimation für vorher Undenkbares dienen. Denn alles richtet sich nur noch auf ein Ziel: das Abwehren des „Anderen“. Die Erweiterung des eigenen Territoriums.

Kamerun nimmt das ernst und den Goetheplatz ein: „Eine musiktheatrale Raumnahme“ ist seine Premiere von „King Arthur – Teil 1“ untertitelt: „Ich gebe mich selbst als starken Einzelnen / In einer Feindbildproduktion / Zünde lustvoll Nebelkerzen / Mit der sich Hektik erzeugen lässt.“ (Text von Schorsch Kamerun aus dem Song „Nützliche Katastrophen“ von Die Goldenen Zitronen, 2019)

Teil 2 von „King Arthur“ gibt es übrigens unter Kameruns Regie in der Spielzeit 22/23 – dann im Theater am Goetheplatz…

Schorsch Kamerun, Sänger und Theatermacher, wurde 1963 in Timmendorfer Strand geboren. Er ist Gründungsmitglied und Sänger der Hamburger Polit-Punk-Band „Die Goldenen Zitronen“. Zusammen mit Rocko Schamoni gründete er den „Golden Pudel Club“– einen ökonomisch unabhängigen Ort für Musik, Kunst und Performance. Seit 2000 schreibt und inszeniert Kamerun meist selbst geschriebene Stücke an großen Stadttheatern, u. a. am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, an den Münchner Kammerspielen und am Residenztheater München, an der Berliner Volksbühne, am Düsseldorfer Schauspielhaus, bei den Wiener Festwochen, am Schauspiel Stuttgart, an der Bayerischen Staatsoper, bei der Ruhrtriennale und am Theater Basel. Für sein WDR-Hörspiel „Ein Menschenbild, das in seiner Summe null ergibt“ erhielt er 2007 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. 2010/11 hatte er eine Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste in München inne. 2016 erschien sein Roman „Die Jugend ist die schönste Zeit des Lebens“ bei Ullstein. An der Staatsoper Stuttgart ist Schorsch Kamerun 2020/21 für die Inszenierung von „Verzauberte Welt“ verantwortlich und übernimmt zudem bei der zweiten Ausgabe des Konzertabends „Denk ich an Deutschland II“ im Stuttgarter Opernhaus die szenische Leitung.

Premiere am Donnerstag, dem 10. Juni 2021 um 21 Uhr auf dem Goetheplatz. Gespielt wird vom 10.-13. Juni, jeweils um 21 Uhr.

Der Vorverkauf für „King Arthur – Teil 1“ beginnt am 31. Mai 2021.

Musikalische Leitung:                  William Kelley
Live-Elektronik:                             PC Nackt
Regie:                                                  Schorsch Kamerun
Bühne:                                                Katja Eichbaum
Kostüm:                                             Gloria Brillowska
Chor:                                                    Alice Meregaglia
Licht:                                                  Christian Kemmetmüller
Dramaturgie:                                  Isabelle Becker, Theresa Schlesinger

Mit:    Marysol Schalit, Ulrike Mayer, Sunwoong Park, Christoph Heinrich, Annemaaike Bakker, Karin Enzler, Alexander Swoboda, Matthieu Svetchine, Siegfried W. Maschek, Schorsch Kamerun, PC Nackt


Chor des Theater Bremen
Studierende der HfMT Hamburg
Junge Akteur*innen
Es spielen die Bremer Philharmoniker
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WIEN/ TheaterArche: Jim Morrisons 50. Todestag am 3. Juli 2021

Produktionen – TheaterArche

PREVIEWS: 24. Juni, 1. Juli in der TheaterArche

Zum 50. Todestag von Jim Morrison (Todestag 3. Juli 1971) zeigen wir das Stück
PLAY MORRISON von Jürgen Kaizik in der Regie von Ines Kratzmüller.
Das Stück basiert auf dem Roman ICH UND DER ANDERE von Jürgen Kaizik, der im Jänner 21 im Braumüller Verlag erschienen ist.

PLAY MORRISON von JÜRGEN KAIZIK

playm

“Break on through to the other side!” 

Die „andere Seite“ als Alternative zu den banalen Zwängen des Alltags, zu unserer Unfähigkeit, intensiv und authentisch zu leben. Als sich Jim Morrison beinahe am Ziel fühlte, kostete es ihn das Leben – ein Schicksal das nicht wenigen jungen Künstlern und Künstlerinnen aus Vergangenheit und Gegenwart widerfuhr. Schon vor mehr als zweihundert Jahren hat der deutsche Dichter Hölderlin seine eigene Begegnung mit der „anderen Seite“ in Worte gefasst:

„Und sag ich gleich,
Ich sei genaht, die Himmlischen zu schauen,
Sie selbst, sie warfen mich tief unter die Lebenden
Den falschen Priester, ins Dunkel -“

Über dieses zwanghafte Scheitern eines Kultstars und Künstlers, der den Boden unter den Füßen verliert, hat Jürgen Kaizik einen Roman geschrieben: ICH UND DER ANDERE.
Fast gleichzeitig entstand das Theaterstück PLAY MORRISON, das uns das Schicksal Jim Morrisons unmittelbar miterleben lässt.
Auf ihn wartet aber der Gott der Götter, um Morrison – vielleicht doch noch – vor der Badewanne zu retten?

Ausnahmegespräche – Jürgen Kaizik im Gespräch mit Katja Gasser zum Roman
Infos hier
Tickets hier

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