Die MITTWOCH-PRESSE – 15. JULI 2020

Die MITTWOCH-PRESSE – 15. JULI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 15. JULI 2020

Foto: © Salzburg Touristik

Salzburger Festspiele: Großer Andrang auf freien Kartenverkauf
Innerhalb von 24 Stunden wurden über 5.000 Karten verkauft. Kaufmännischer Direktor: Für alle Produktionen gibt es noch Karten. Kein weiterer Corona-Fall
Der Standard

Festspiele starten freien Kartenverkauf
https://salzburg.orf.at/stories/3057701/

100 Jahre Festspiele. Berühmte Gäste in zehn Kapiteln
https://www.krone.at/2191419

Berlin
Von der Krise lernen. Berlins Kulturszene sortiert sich
Corona beschert die Möglichkeit zum Neueinstieg. Aber die Bedingungen für Künstler, Anbieter und Kultursuchende haben sich dramatisch geändert.
Berliner Morgenpost

Kleine Bühnen und Corona: „Das Wasser steht uns bis zum Hals“
Als am 15. Juni die vorsichtigen Lockerungen für den Theater-, Musik- und Kinobetrieb in Bayern in Kraft traten, sprach Münchens Kulturreferent Anton Biebl von der Stunde der kleinen Bühnen. Denn für Innenräume waren zum Ärger der großen Veranstalter anfangs nur maximal 50 Zuschauer vorgesehen. Doch was auf den ersten Blick als große Chance für die Kleinen aussah, hat auch eine Kehrseite.
BR-Klassik

Schweitzers Klassikwelt 9: Ein überraschender Opernabend
Warum ich Taormina nach einer Stunde wieder verlassen habe, ist mir heute nicht ganz klar. In Schlagern der Fünfzigerjahre des vorigen Jahrhunderts nach unsrem heutigen Geschmack kitschig besungen hatte ich mir diese Hügelstadt anscheinend anders vorgestellt. Ich setzte mich ins Auto und fuhr weiter und kam vom Regen in die Traufe, in die zweitgrößte Stadt Siziliens mit grauen Häusern und viel Lärm, nach Catania. Ich suchte ein Hotel auf, wo es durch einen hochoffiziellen Empfang gerade noch mehr Wirbel gab. Verdrossen und erschöpft schloss ich mich in mein Zimmer ein und gab mich einem „sonnellino“ hin.
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Österreich
Die Wiedererfindung der „Kulturnation“
Dass Österreich eine „Kulturnation“ ist, wird heute niemand infrage stellen. Es war in der berühmten „Stunde null“, dass man im Zugriff auf die Kultur eine besondere Chance erkannte.
https://orf.at/stories/3166707/

Niederösterreich
Auch dieser Sommer hat seine Bühnen
Open Air-Festivals von Lunz bis Retz, von Melk bis Litschau – Theater und Musik als Live-Erlebnis.
Kurier

Graz/ styriarte“
Allerlei Träumerei in der Grazer List-Halle
bachtrack

So seift man in der Steiermark Beethoven ein
Im Zyklus „SOAP“ bietet das Festival Meisterwerke in Kurzkonzerten gleich sechs Mal innerhalb von 48 Stunden an. Der künftige Symphoniker-Chef Andrés Orozco-Estrada dirigierte das erweiterte „Recreation“-Orchester und erklärte die „Pastorale“ zwischen den Sätzen.
Die Presse

Oberösterreich
Oö. Stiftskonzerte heuer als Festival-Wochenende
Ein Musikreigen zum Jahresregenten Beethoven findet heuer in verknappter Form zwischen 24. und 26. Juli in den Stiften Kremsmünster und St. Florian statt.
https://www.dioezese-linz.at/news/2020/07/14/ooe.-stiftskonzerte

St. Margarethen
St. Margarethen: Aufbau für „Turandot“
Die Produktion von Puccinis Oper „Turandot“ im Steinbruch St. Margarethen wurde bekannterweise auf nächstes Jahr verschoben. Im Steinbruch wird dennoch gearbeitet. Schon jetzt werden aus wirtschaftlichen Überlegungen viele Teile des Bühnenbildes für nächstes Jahr aufgebaut.
https://burgenland.orf.at/stories/3057732/

Frankfurt: Ein Requiem für die Toten der Pandemie
Rainer Pudenz, der Intendant der Frankfurter Kammeroper, plant auf dem Hauptfriedhof ein Requiem für die 70 Menschen, die in der Stadt bisher an Covid-19 gestorben sind.
https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-requiem-toten-pandemie-13831327.html

Stuttgart
Kurzarbeit am Staatstheater auch in der kommenden Saison
Stuttgarter Nachrichten

Oldenburg
Staatstheater: Viel Raum für Zuschauer und Ensemble
https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/kultur/staatstheater-spielplan

Karlsruhe
„Unser Spielplan ist ein Menü“: Vorhang auf, Saal leer
Uta-Christine Deppermann vom Badischen Staatstheater setzt auf eine neue Saison ohne Abstandsregeln, denn für sie hat Theater den Auftrag zu spielen.
https://www.n-tv.de/leben/Vorhang-auf-Saal-leer-article21869340.html

Klassik-Sternstunden aus England
Eine Box mit 109 CDs präsentiert den großen, vor 50 Jahren gestorbenen Dirigenten Sir John Barbirolli. Unübertrefflich war er im Konzert, aber auch in der Oper.
https://rp-online.de/kultur/eine-box-mit-109-cds-praesentiert-den-grossen-dirigenten

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
House music: classical critics‘ watching and listening picks
The Guardian

Premieres of Early Shostakovich Solo Piano Works Stream Around the World
https://www.sfcv.org/reviews/none/premieres-of-early-shostakovich

Peking Opera to debut on livestreaming under the shadow of coronavirus
https://www.globaltimes.cn/content/1194505.shtml

Berlin
Empty Space in a Land of Shadows: close of A Festival of New Music at the Pierre Boulez Saal
bachtrack

Turin
Teatro Regio di Torino Announces Reopening Concerts
https://operawire.com/teatro-regio-di-torino-announces-reopening-concerts/

London
BBC Proms 2020 highlights: our pick of the concerts this season
https://www.standard.co.uk/go/london/arts/bbc-proms-best-concerts

First Person: Royal College of Music Director of Programmes
Diana Salazar on a transformation in learning and teaching
https://theartsdesk.com/classical-music/first-person-royal-college-music

Korea
Classical music fests to bring live music back
This summer, classical music festivals in Korea will run under changed plans
https://www.koreaherald.com/view.php?ud=20200714000763

Perth
The Telephone (West Australian Opera)
Menotti’s one-act comedy may not be a masterpiece but feels distinctly relevant right now.
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/the-telephone

Feuilleton
INTERVIEW: Anne Sofie von Otter, in her own words
https://www.hollywoodsoapbox.com/interview-anne-sofie-von

Jacqueline – Luna Pearl Woolf Turns Celebrated Cellist’s Story Into an Opera
https://operawire.com/jacqueline-luna-pearl-woolf-turns-celebrated-cellists

Film/ TV

Wie rassistisch ist „Otto – der Film“?
In dem Film wird ein schwarzer GI als Sklave verkauft, auch das Wort Neger fällt. Für die Produktionsfirma ist das eindeutig Satire. Für einen Verein Schwarzer Menschen mangelt es an Rassismusverständnis.
https://www.diepresse.com/5839269/wie-rassistisch-ist-otto-der-film

Da lachen doch die Ottifanten
Rassismusvorwürfe gegen „Otto – der Film“
Seit Corona die Meldungslage nicht mehr ganz dominiert, ist ein Volkssport wieder im Kommen – das Kippen von Denkmälern. Gewiss, so ein Sockelsturz hat sein Recht, wenn eine Lichtgestalt (braunen) Dreck am Stecken hat. Es kann aber auch zur Hexenjagd geraten, und eine solche hat der Komiker Otto Waalkes zu gewärtigen. Der Vorwurf: „Otto – Der Film“ trage rassistische Züge.
Wiener Zeitung

—————

Unter’m Strich

Massenveranstaltungen haben Corona-Infektionen offenbar kaum beeinflusst
Tausende auf einer Party am Berliner Landwehrkanal mitten in der Coronakrise. Zehntausende bei Anti-Rassismus-Protesten in Hamburg, München und anderen Städten. Solche möglichen oder tatsächlichen „Superspreader-Events“ haben für breite Diskussionen gesorgt und Ängste vor einem neuen Massenausbruch geschürt. Doch was ist – mit dem Abstand von ein bis zwei Monaten betrachtet – daraus geworden? Hörerinnen und Hörer haben danach gefragt. Wir haben uns bei den Behörden umgehört.
Deutschlandfunk

Österreich
Gerald Pichowetz: Minus 20 Kilo plus ein Enkerl
Nach Herz-Op hat Gerald Pichowetz um 20 Kilo weniger, dafür aber einen zweiten Enkelsohn.
Kurier

Österreich
Umfrage: 70 Prozent der Österreicher orten Parallelgesellschaften
Integrationsministerin Raab will daher ein „Frühwarnsystem“. Noch stärker als Integrationsprobleme nehmen Wiener Probleme mit Drogen und Alkohol wahr.
Die Presse

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 15. JULI 2020)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 15. JULI 2020)

FREITAG START DES SOMMERFESTIVALS KITTSEE (bei Bratislava, an der Grenzen Burgenland/ Niederösterreich ) mit „WIENER BLUT“ (Operette von Johann Strauß)

Kittsee ist von Wien aus nicht weit, etwa 45 Autominuten, gute Straßenverbindung.

PREMIERE
24. Juli (Fr)
20:00 Tickets
25. Juli (Sa) 20:00 Tickets
26. Juli (So) 20:00 Tickets
28. Juli (Di) 20:00 Regen-
Ersatztermin
29. Juli (Mi) 20:00 Tickets
31. Juli (Fr) 20:00 Tickets

Es ist dies das erste Festival, das den Mut hat, zu starten (Zumindest das erste (nach Gars), von dem wir Kenntnis erlangt haben. Die Auflagen sind nicht leicht erfüllbar, sauteuer, kompliziert aber Sie dienen Ihrer Sicherheit.

Honorieren Sie den Mut der Veranstalter, auch das Publikum steht auf dem Prüfstand! Für uns, den Online-Merker, wird Dr. Manfred A. Schmid berichten

Auszug aus den Auflagen, die den Veranstaltern das Leben wirklich nicht erleichtern!

Achtung: Aufgrund der Corona-Bestimmungen und der zur Verfügung stehenden Tribünenkapazität mussten wir fast alle verfügbaren Plätze in 2er Gruppen aufstellen, die nur als solche, also gemeinsam, buchbar sind.
Es gibt auch Einzelplätze und 3er sowie 4er Gruppen, jedoch beschränkt.

In diesem Sinne würden wir uns sehr freuen, wenn Sie, falls Sie geplant hatten, zu dritt oder alleine zu kommen, eine weitere Person finden, die Sie begleitet, falls keine Einzelplätze oder 3er Gruppierungen mehr verfügbar sind.

Wir alle müssen anlässlich der Corona-Bestimmungen Lösungen finden,
Wir sind für Ihre Treue und Unterstützung mehr als dankbar!

ntendant Christian Buchmann
Künstlerische Leitung, Chefdirigent Joji Hattori
Orchester Festival-Orchester Kittsee
Produktionsleitung Melanie Wurzer
Regisseur, Abendspielleitung Dominik Am Zehnhoff-Söns
Co-Regisseurin, Abendspielleitung Barbara Spitzer
Choreografin, Tanz-Gesangsensemble Jessica Wurzer
Korrepetitor Gregor Hanke
Ausstattung und Bühnenbild-Consultant Manfred Waba

Fürst Ypsheim-Gindelbach, Premierminister von Reuß-Schleiz-Greiz Daniel Raschinsky
Balduin Graf Zedlau, Gesandter von Reuß-Schleiz-Greiz Roman Pichler
Gabriele, seine Frau Petra Halper-König
Graf Bitowski, Kutscher, Kellner Josef Krenmair
Demoiselle Franziska Cagliari, Tänzerin am Kärntnertor-Theater Kerstin Grotrian
Kagler, ihr Vater Karusellbesitzer Philipp Landgraf
Pepi Pleininger, Probiermamsell Nicole Lubinger
Josef, Kammerdiener des Grafen Raimund Stangl
Tanz- und Gesangsensemble Elisabeth Bohaumilitzky
Daniela Harbauer
Lilia Höfling
Sabrina Sonnberger
Katharina Theil
Richard Schmetterer
Michael Zallinger
_________________________________________________________________________

INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

MAILAND: NEUN FOTOS VOM „JUNGE SCALA-KONZERT“

ZU INSTAGRAM – mit 8 weiteren Fotos
___________________________________________________________

TONSÜCHTIG
Die Wiener Symphoniker von Innen
Ein filmisches Porträt von Iva Švarcová und Malte Ludin

Musik als Hochseilakt — zwischen Harmonie und Dissonanz, Triumph und Desaster: Der Kinodokumentarfilm TONSÜCHTIG erlaubt erstmals einen Blick hinter die Kulissen der Wiener Symphoniker, den Hütern des weltberühmten »Wiener Klangs«. Kinostart: 4. September 2020

Sie gelten als die Hüter des weltberühmten »Wiener Klangs«: die Wiener Symphoniker.

Der Kinodokumentarfilm TONSÜCHTIG von Iva Švarcová und Malte Ludin erlaubt erstmals einen Blick in das Innenleben des international renommierten Orchesters.

TONSÜCHTIG bricht auch eine Lanze für mehr »Frauenpower« in dieser — immer noch — männlich dominierten Welt: denn das nervenaufreibende Probespiel für die Stelle des Konzertmeisters kann eine Frau, Sophie Heinrich, gegen alle Konkurrenten für sich entscheiden.

Und wie lässt sich der legendäre »Wiener Klang« definieren? Er habe etwas »Sinnliches«, etwas »Leichtes«, meint Chefdirigent Philippe Jordan. Diesen Klang zu pflegen, das macht der Film deutlich, ist keineswegs »Anbetung der Asche«, sondern: »die Weitergabe des Feuers«.
____________________________________________________________________

HALLE /SAALE:  INFO ZUR VERTRAGSAUFLÖSUNG MIT FLORIAN LUTZ

„Die Theater, Oper und Orchester GmbH Halle und Herr Florian Lutz sind übereingekommen, den Dienstvertrag des künstlerischen Leiters der Oper Halle zum 31.07.2020 einvernehmlich aufzuheben.

Herr Lutz bleibt dem Haus verbunden und steht auch ohne finanzielle Bezüge weiterhin mit Rat und Tat bei der Realisierung des angekündigten Spielplans zur Verfügung: „Ich glaube, dass wir mit der Spielzeit 2020/21 auch trotz Corona eine wirklich spannende Saison auf den Weg bringen konnten, und freue mich sehr darauf, die zehn Opern- und Ballett-Premieren in der Oper Halle zu besuchen“ (Florian Lutz).“

___________________________________________________________________________

FRANKFURT: KAMMEROPER IM PALMENGARTEN: „Der glückliche Betrug einer Opernproduktion“ – Kein Sommer wie jeder andere

Corona Sommer 2020:  Aber wir spielen, wie versprochen! Und das wie immer im schönsten Opernhaus Frankfurts, dem Palmengarten. Wir spielen unter Beachtung aller Hygieneauflagen unter freiem Himmel, in kleinerer Besetzung, mit Abstand und somit leider verringertem Platzangebot – alles in allem so, dass für unser Publikum jegliche Gefährdung ausgeschlossen ist, außer vielleicht der, vom Opernbazillus angesteckt zu werden. Also: Vorhang auf und willkommen zum „Glücklichen Betrug einer Opernproduktion“ wie wir unser vergnügliches Sommerprogramm genannt haben.

Der junge, charismatische russisch-israelische Dirigent Daniel Stratievski präsentiert an vier Abenden im Dialog mit dem Publikum Ungewöhnliches zum Thema Oper. Der Titel: „Wie schmeckt eine Oper?“ Danach folgt jeweils eine andere Darbietung mit verschiedenen Ensembles und Interpreten der Kammeroper.

Premiere: Samstag 01.08.2020
„Wie schmeckt eine Oper ?“  Ein interaktives Konzert mit Musik von Rossini bis Lortzing, Leitung: Daniel Stratievsky, mit Jana Degerodt, Thomas Peter, Ralf Simon, Ingrid El Sigai, Timon Führ.
Darauf folgend: „Lovesongs, Canzoni d´Amore, Liebeslieder! mit Timon Führ und Theodore Browne.

Mittwoch 05.08.2020
„Wie schmeckt eine Oper ?“  und darauf folgend: „Eine Operndämmerung“ – Meister Richard Wagner gibt sich die Ehre, mit Annette Fischer, Stanislav Rosenberg, Tobias Rüger.

Freitag, 07.08.2020
„Wie schmeckt eine Oper ?“ und darauf folgend: „Eine kleine Sehnsucht braucht jeder zum glücklich sein“ von Friedrich Hollaender mit Dzuna Kalnina, Stanislav Rosenberg, Tobias Rüger.

Freitag, 21.08.2020
„Wie schmeckt eine Oper ?“ und darauf folgend: Überraschungskonzert mit Werken aus Opern mit dem Ensemble

———————-
Darüber hinaus haben wir noch die Reihe „Konzertpodium“ etabliert:

Samstag, 08.08.2020
„Im Freien“
ein Abend über Nacht und Natur, Lieder von Franz Schubert mit Thomas Peter und  „Dichterliebe“ von Robert Schumann mit Ralf Simon und Stanislav Rosenberg am Klavier.

Mittwoch, 12.08.2020
Musiker des Orchesters der Kammeroper Frankfurt präsentieren Kammermusik von Bizet, Vivaldi, Beethoven u.a.

Freitag, 14.08.2020
„Und der grüne Mond schien durch das Dach“ Bertolt Brecht/Kurt Weill mit Annette Fischer, Stanislav Rosenberg, Tobias Rüger.

Samstag, 15.08.2020
 und Mittwoch, 19. 08. 2020
„Heute Abend, Lola Blau“
von Georg Kreisler mit Ingrid El Sigai, Stanislav Rosenberg

Beginn für alle Abende ist jeweils 20 Uhr      Die Programme werden ohne Pause gespielt.
Aufführungsort: Musikpavillon/ Orchestermuschel im Palmengarten
Eingang nur über: Bockenheimer Landstraße/Palmengartenstraße 11
Beim Eintritt in den Palmengarten besteht Maskenpflicht!
Keine Abendkasse !! Nur Vorverkauf über Frankfurt Ticket Tel: 13 40 400 oder Email: , 

Abseits dieser vergnüglichen Abende planen wir auch noch ein Konzert für die Frankfurter Coronatoten auf dem Hauptfriedhof.

Ihre Ansprechpartnerin für Vorberichte, Foto- und Endprobentermine: Franziska Kutschera, , Tel. 069-563445
Dies ist kein Sommer wie jeder andere. Aber die Kammeroper ist ja glücklicherweise auch keine Oper wie jede andere. Wir sehen und freuen uns, Sie im Palmengarten begrüßen zu dürfen.
_______________________________________________________________________

Ausblick: Staatstheater Braunschweig startet in die Spielzeit 2020/21 mit einem Theaterfest und einem großen Premierenwochenende

Gaslicht: Staatstheater Braunschweig
Ana Yoffe als Mrs. Bella Manningham, im Hintergrund Georg Mitterstieler als Mr. Jack Manningham und Larissa Semke als Nancy in Patrick Hamiltons »Gaslicht« (Premiere am 12.09.) – Foto: Joseph Ruben

Ein Theaterfest, drei Schauspiel-Premieren, eine Uraufführung des JUNGEN! Staatstheaters, das 1. Sinfoniekonzert und die Eröffnungsfeier der neuen Spielstätte Lokpark – so geht das Staatstheater Braunschweig nach den Theaterferien im September nach einem halben Jahr Zwangspause in die neue Spielzeit 2020/21.

Zum Auftakt lädt das Staatstheater am Sonntag, den 6. September von 14 bis 21 Uhr zu einem Theaterfest für die ganze Familie ein. Auf den Bühnen im Großen und Kleinen Haus sowie auf dem Vorplatz erwartet die Besucher ein Programm mit Konzerten, Tanz, Ausblicken auf die neue Spielzeit, One-Minute-Shows, einem Such-Spiel, einer Tombola und vielem mehr – alles mit viel Liebe, aber dank Corona nicht so dicht wie in den Vorjahren und auf die notwendigen Abstandsregelungen hin organisiert. Der Eintritt ist frei, man benötigt aber für die einzelnen Programmpunkte Zählkarten, die ab 13 Uhr ausgegeben werden.

Am folgenden Wochenende 11. bis 13. September stehen gleich zwei Schauspiel-Premieren und eine Uraufführung auf dem Programm – am Freitag »Frankenstein« nach Mary Shelley um 19:30 Uhr im Großen Haus, am Samstag »Gaslicht« von Patrick Hamilton um 19:30 Uhr im Kleinen Haus sowie am Sonntag die Uraufführung »Clevergirl« von Hartmut El Kurdi um 16 Uhr im Lokpark, der neuen Spielstätte des JUNGEN! Staatstheaters.

Am 20. September gehört der ganze Sonntag dem Staatstheater. Um 11 Uhr gibt das Staatsorchester Braunschweig unter der Musikalischen Leitung von Srba Dinić das 1. Sinfoniekonzert der neuen Saison (Franz Schubert, »Große Sinfonie in C-Dur«; Erich Wolfgang Korngold, Violinkonzert D-Dur op. 35). Ab 13 Uhr feiert das JUNGE! Staatstheater ein Eröffnungsfest für die ganze Familie im Lokpark. Um 20 Uhr eröffnet die Premiere »Bouvard und Pécuchet« nach Gustave Flaubert das in ein »Analogicum« verwandelte Aquarium im Kleinen Haus. In dieser (analogen) Spiel- und Forschungsstätte werden in der Saison 20/21 Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und ihr Einfluss auf das Zusammenleben untersucht.

Alle Termine und Informationen unter www.staatstheater-braunschweig.de.

Der Vorverkauf für alle Vorstellungen im September und Oktober beginnt in diesem Jahr erst am 22. August, zunächst nur über die eigene Theaterkasse und das Kartentelefon (0531 1234 567) des Staatstheaters Braunschweig. So ist es möglich, mit dem Spielplan und den Kapazitäten der Zuschauersäle flexibel auf die jeweils geltenden Abstandsregelungen reagieren zu können.

www.staatstheater-braunschweig.de
___________________________________________________________________________

CD Box „LEGENDARY CONDUCTORS“ – ORFEO zum 40. Geburtstag

Hohe Schule der Dirigierkunst

Das renommierte Klassik-Label Orfeo öffnet zu seinem 40. Geburtstag seine wohlbestallten Archive und lässt daraus auf 10 CDs elf veritabel legendäre Pultstars zu Ton kommen. Neben der 2 CD umfassenden Orfeo – 40th Anniversary Edition (40 Ultimate Recordings) ist es die zweite Jubiläums-Box, mit der Musikbegeisterte aller Art wohl ihre Freude haben werden. Zur Erinnerung: Das Label Orpheus Classic Schalplatten und Musikfilm GmbH nahm 1980 seine Tätigkeit auf. Zuerst widmete man sich Raritäten aus der Opernwelt und seltenen Liedzyklen. Aber erst umfangreiche Bandübernahmen vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und historische Mitschnitte der Bayreuther und Salzburger Festspiele sicherten dem Label internationale Beachtung. Dafür standen die offiziellen Originalaufnahmen exklusiv zur Verfügung, die auch eine optimale Aufnahmequalität sichern. In den Achtzigern gab finanzielle Turbulenzen zu bewältigen, wie dies Salvatore Pichireddu im Vorwort offen anspricht. Die Neugründung als Orfeo International music GmbH ist aber bis heute erfolgreich. Aktuell stehen an die 1000 Aufnahmen, darunter zahlreiche Weltersteinspielungen, zur Verfügung. 

Daraus sorgfältig ausgewählt sorgen folgende legendäre Aufführungen für die richtige Geburtstagsstimmung. Natürlich waren sie allesamt schon einmal erhältlich und erfreuen sich bei Sammlern und Kennern ungebrochener Beliebtheit. 

Karl Böhm – Schubert: Symphonie Nr. 2; Strauss: Ein Heldenleben op. 40 – Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (29.9.1973)

Wolfgang Sawallisch – Bruckner: Symphonie Nr. 5 – Bayerisches Staatsorchester (1990/1991)

Carlos Kleiber – Beethoven: Symphonie Nr. 4 – Bayerisches Staatsorchester (3.5.1982)

Dimitri Mitropoulos – Prokofieff: Symphonie Nr. 5 – Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (9.7.1954)

Hans Knappertsbusch- Beethoven: Coriolan-Ouvertüre op. 62 – Wiener Philharmoniker (17.1.1954) ; Symphonie Nr. 3 – Wiener Philharmoniker (17.2.1962) 

Otto Klemperer – Brahms: Symphonie Nr. 3; Beethoven: Symphonie Nr. 7 – Wiener Symphoniker (8.3.1956)

Ferenc Fricsay – Tchaikovsky: Symphonie Nr. 6 – Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (24.11.1960)

Herbert von Karajan – Beethoven: Symphonie Nr. 9 (Lisa della Casa, Hildegard Rössel-Majdan, Waldemar Kmentt, Otto Edelmann; Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wiens, Wiener Symphoniker (25.6.1955)

Sergiu Celibidache – Liszt: Les Preludes; Brahms: Symphonie Nr. 1 (30.10.1952)

Sir John Barbirolli – Brahms: Symphonie Nr. 2; Vaughan-Williams: Symphonie Nr. 6 (10.4.1970)

Wilhelm Furtwängler – Bruckner: Symphonie Nr. 4 (29.10.1951)

Im Booklet gibt es eine kurzweilige Beschreibung einiger Sonderheiten aller elf Dirigenten von Jens F. Laurson. Fast alle Aufnahmen sind ereignishaft, besonders entzücken die Fünfte Bruckner in der spannungsgeladenen Interpretation des nach wie vor unterschätzten Wolfgang Sawallisch, natürlich die keines Kommentars bedürftige olympische Vierte Beethoven unter Carlos Kleiber, die großräumig angelegte „Eroica“ des Giganten Hans Knappertsbusch und ganz besonders (mein absoluter Favorit der Box) Tchaikovskys „Pathetique“ aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz 1960 unter dem fesselnden Dirigat des Ferenc Fricsay. Fricsay verbindet musikantisch gewebte große Bögen und einem elegant melancholischen Ton im Adagio mit der überwältigenden Rasanz im Allegro energico, die diejenigen von Teodor Currentzis in seiner zu Recht gelobten Aufnahme mit MusicAeterna noch übertrifft. Leider leidet die so schlank und fluide von Karajan dirigierte Neunte Beethoven unter einem ungeschlacht brüllenden Singverein und dem neben den Noten singenden Basssolisten. Wunderbar auch die von Barbirolli dramatisierte Sechste von Ralph Vaughan Williams. 

Aufnahmen für die einsame Insel. Empfehlung!

Dr. Ingobert Waltenberger

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.