Die MITTWOCH-PRESSE – 9. Februar 2022

Die MITTWOCH-PRESSE – 9. Februar 2022

Theater an der Wien, Papagenotor. Foto: Peter M. Mayr

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 9. Februar 2022

Wien
Theater an der Wien verschiebt „Jenufa“
Corona-Welle wirbelt den Zeitplan durcheinander.
Auch das Theater an der Wien bleibt von der Omikron-Welle nicht verschont. Das Haus muss Corona-bedingt die für 16. Februar geplante Premiere von Leoš Janáčeks „Jenůfa“ auf den 19. Februar verschieben. Alle Karten, die bereits für die Vorstellungen vom 21., 24., 26. und 28. Februar erworben wurden, behalten ihre Gültigkeit. Karteninhaber der Vorstellung vom 16. Februar werden vom Kartenbüro persönlich für eine Umbuchung auf einen anderen Termin kontaktiert. (red)
Wiener.Zeitung.at

Wien
Freud schwebt über „Toter Stadt“
Wiederaufnahme von Korngolds Werk an der Wiener Staaatsoper
https://volksblatt.at/freud-schwebt-ueber-toter-stadt/

Musiktheater im Thrillerformat: „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold
Dirigent Guggeis setzte auf Hochspannung und Transparenz
Kurier.at

Innsbruck
Ist Salome Opfer oder Handelnde? (Bezahlartikel)
Angela Denoke, bisher als Sängerin berühmt, spürt als Regisseurin einer der größten Frauen der Literatur neu auf.
https://www.sn.at/kultur/musik/ist-salome-opfer-oder-handelnde-116692513

„Lohengrin“ an Oper Leipzig ohne Katharina Wagner
https://www.musik-heute.de/23522/lohengrin-an-oper-leipzig-ohne-katharina-wagner/

TTT: Vinylschätze 4 – Tempi passati – „Wohlgefallen“
nach 68 Jahren: Johann Sebastian Bach (1685-1750) (Bearb. L. Stokowski für Orchester)
Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 (orch. Stokowski)
Leoopold Stokowski, BBC Symphony Orchestra, 1954
Leopold Anthony Stokowski (* 1882/ † 1977 England)
https://www.takt1.de/video/player/181 Historischer Film mit Leopold Stokowski am Pult.

München
Abgekühlte Emotionen im Vitrinen-Ballett: Hoffmanns Erzählungen am Gärtnerplatztheater
bachtrack.de

München/ Bayerische Staatsoper
Impfen in der Oper
Piks mit Prunk: Im Königssaal der Bayerischen Staatsoper kann man sich nun ohne Termin impfen lassen.
Sueddeutsche Zeitung

Frankfurt
Mehr Platz nur in großen Häusern
Für kleine Theater ändert die neue Corona-Verordnung nichts
https://www.fr.de/rhein-main/mehr-platz-nur-in-grossen-haeusern-91287518.html

Tonträger
Der Mystizist und der Rationalist
Zwei CD-Boxen würdigen die Dirigentenlegenden Wilhelm Furtwängler und Erich Kleiber.
WienerZeitung

Video
Gespräch mit Hans Neuenfels und Ingo Metzmacher (2009)
swr.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Amsterdam
Giacomelli’s Merope resurrected by Andrea Marcon at the Concertgebouw
bachtrack.com

Parma
Anna Pirozzi, Marina Rebeka & Rosa Feola Highlight the 2022 Festival Verdi Season
operawire.com

Lissabon
Centro Cultural de Bélem 2022 Review:
Orphée Carla Caramujo & Susana Gaspar Shine in Brilliant Production of Glass Work
https://operawire.com/centro-cultural-de-belem-2022-review-orphee/

London
Irish National Opera: Bazajet, review: Vivaldi with pure energy – with a sting in its tail
inews.co/culture

Angela Gheorghiu interview: “You can’t have this gift and be like everybody else’ (Subscription required)
As she returns to Covent Garden, soprano Angela Gheorghiu talks talent, ‚ugly‘ operas and why she has been shunned by her home country
thetelegraph.co.uk

La bohème returns to ENO
https://operatoday.com/2022/02/la-boheme-returns-to-eno/

Imperial Beethoven and riddling Shostakovich from Beatrice Rana, Gianandrea Noseda and the LSO
bachtrack.com

Leeds
Tim Albery’s new Alcina for Opera North lacks magic in Leeds
bachtrack.com

Houston
BWW Review: Houston Grand Opera’s Pushes Boundaries in Mozart’s Exhilarating THE MAGIC FLUTE
broadwayworld.com

San Francisco
San Francisco Opera’s 99th Season Continues at The War Memorial Opera House in June
brooadwayworld.com

Recordings
Stephanie Blythe, Kathryn Lewek & Jonathan Tetelman Lead New CD/DVD Releases
operawire.com

Ballett/ Tanz

Linzer Landestheater trennt sich einvernehmlich von Tanzchefin
Die Compliance-Kommission spricht von einem „irreversibel“ zerstörten Verhältnis zur Kompanie.
WienerZeitung.at

Ballet / Dance
REVIEW: SF Ballet “Chasses’ Back into Opera House
goldengateexpress.org

Literatur

Gerhard Roth im Alter von 79 Jahren gestorben
Der Schriftsteller Gerhard Roth, einer der wichtigsten Autoren Österreichs, ist Dienstagabend im Alter von 79 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit in Graz gestorben.
https://steiermark.orf.at/stories/3142316/

Medien/ TV/ Film

Zwölf Oscar-Nominierungen für „Power of the Dog“ – und keine für Österreich
Die Presse.com

Oscars: Campions „Power of the Dog“ führt Nominiertenfeld an
Westerndrama setzte sich mit zwölf Gewinnchancen an die Spitze.
WienerZeitung.at

Song-Contest
Lum!x und Pia Maria vertreten Österreich beim Song Contest
Luca Michlmayr und Pia Maria werden Österreich in Turin vertreten. Präsentieren werden die beiden am 10. Mai den Song „Halo“.
Die Presse.com

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Unter’m Strich

»Sie wurde Königin auf dem Hochsitz eines Baumes, als sie Nashörnern beim Trinken zusah«
Am 6. Februar 1952 stirbt Englands König George VI., automatisch tritt Tochter Elizabeth die Nachfolge an. Die jedoch weilt in Afrika – und erfährt mit als letzte von ihrem Los. Rekonstruktion eines Schicksalsmoments.
DerSpiegel.de

Wie die katholische Kirche Priester zur Ehelosigkeit zwang
Selbst Kardinal Marx fordert jetzt die Abschaffung der Pflicht zur sexuellen Enthaltsamkeit für katholische Geistliche. Doch Hardliner mauern, als sei Kirche ohne Zölibat undenkbar. Wie alt ist die Vorschrift wirklich?
Der Spiegel.de

Österreich/ Innenpolitik
SPÖ zu „Gsindl“-Chat: „Entschuldigung nicht einmal das Papier wert“
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Deutsch will nun Nehammer in die Verantwortung nehmen.
Kurier.at

USA-Reise des Kanzlers: „Scholz wirkt auf Biden wie ein Naivling“
t-online.de

Ukraine/ Österreich
„Extrem besorgt“ – Ex-Kanzler in Schutzmontur
Außenminister Alexander Schallenberg reiste am Montag unmittelbar an die Kontaktlinie des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine.
https://www.heute.at/s/extrem-besorgt-ex-kanzler-in-kampfmontur-100188845

Österreich
Experten rücken von der Impfpflicht ab
Bekannte Virologen wie Norbert Nowotny zweifeln mittlerweile an der Sinnhaftigkeit der Impfpflicht. Sie sei nicht mehr notwendig.
https://www.heute.at/s/experten-ruecken-von-impfpflicht-ab-100188893

„Unkoordiniert“: Länder über Regeln für Impfpflicht-Befreiung verärgert
Die Presse.com

Neos stimmen nun doch gegen Impfpflicht-Verordnung
Der Hauptausschuss des Nationalrats beschließt mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Grünen die Impfpflicht-Verordnung
Kurier.at

Österreich
BMI-Chats 6: »Stopp den Vorgang, bis ich Klarheit habe!« – zackzack.at
https://zackzack.at/2022/02/08/bmi-chats-6-stopp-den-vorgang-bis-ich-klarheit-habe/

 

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. FEBRUAR 2022)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. FEBRUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

Asmik Grigorian als Manon Lescaut, 59€-Angebot Giselle, Diana Damrau ist Anna Bolena

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum!

Vergangenen Freitag fand die erste Vorstellung der Wiederaufnahme von Puccinis Manon Lescaut statt. In der Titelrolle gab Asmik Grigorian dabei ihr Rollendebüt am Haus. Der Saal jubelte: Die litauische Sopranistin machte diesen Abend sowohl mit ihrem Gesang als auch mit ihrer überragenden Darstellung zu einem echten Erlebnis.

Manon Lescaut ist noch zweimal zu sehen. Durch die neuen Zutrittsregelungen – KEIN Booster, KEIN PCR-Test mehr, nur noch 2G – ist auch ein spontaner Opernbesuch wieder möglich und besonders empfehlenswert!

Manon Lescaut: 7., 10., 13. Februar 2022

MANON LESCAUT

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Ein Ballett-Angebot für unsere Newsletter-Abonnent*innen! Zu Giselle um 59€ in den Kategorien 1-3

GISELLE DDato MYakovleva KHashimoto Damenensemble FOTO AshleyTaylor
Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

Ans Herz legen möchten wir Ihnen heute auch die kommende Serie des Handlungsballetts Giselle. Die von Elena Tschernischova für Wien geschaffene Choreographie zu dieser von Heinrich Heine überlieferten Sage rund um die geheimnisvollen Wilis, jenen jungen Frauen, die vor ihrer Hochzeit sterben müssen, weil ihre Liebe verraten wurde, zählt bis heute zu einer der wichtigsten »Visitenkarten« des Wiener Staatsballetts. In den toten Herzen der Wilis schlägt eine ungezähmte Tanzlust weiter. Als Geister verlassen sie nachts ihre Gräber und sollte sich ihnen in dieser Zeit ein Lebender nähern, so tanzen sie ihn zu Tode.
Das Wiener Staatsballett tanzt in verschiedenen Besetzungen: Mit Liudmila Konovalova und Maria Yakovleva sind in der Titelpartie zwei Erste Solotänzerinnen des Ensembles in einer ihrer Paraderollen zu erleben; mit großer Spannung schauen wir aber auch dem Rollendebüt von Solotänzerin Elena Bottaro als Giselle am 20. Februar entgegen.

Für alle kommenden Vorstellungen haben wir für Sie in den Kategorien 1-3 ein ermäßigtes Kartenkontingent zum Einheitspreis von 59€ reserviert. Wie Sie Ihre Karten online buchen, finden Sie untenstehend.

Giselle: 15., 17., 18., 20., 23. Februar 2022

Die Karten können online, unter Angabe Ihres Aktionscodes, gebucht werden:

• Wählen Sie auf wiener-staatsoper.at/spielplan-kartenkauf die von Ihnen gewünschte Vorstellung und klicken Sie auf »Karten kaufen«.
• Wählen Sie die gewünschten Plätze im Saalplan (max. 2 Plätze).
• Geben Sie im Warenkorb den Aktionscode wilis ein.
• Registrieren Sie sich auf culturall.com. Sollten Sie bereits Bundestheaterkund*in sein, loggen Sie sich bitte ein.
• Ihre Ermäßigung wird automatisch durchgeführt (sollte die Ermäßigung nicht durchgeführt werden, ist das Kontingent an ermäßigten Karten zu diesem Termin bereits ausgeschöpft!).
• Bitte wählen Sie print@home. Wir ersuchen Sie, Ihre Karte(n) bis einen Tag vor der Vorstellung auszudrucken.
• Bitte personalisieren Sie Ihre Tickets unter dem Menüpunkt Kundenservice/Besuchername ändern und geben Sie entsprechend den derzeitigen COVID-19-Vorgaben auch die Kontaktdaten Ihrer Begleitung an. Beachten Sie, dass Karten erst gedruckt werden können, wenn alle Besucher*innen erfasst wurden.
• Für Ihren Besuch in der Wiener Staatsoper benötigen Sie seit 5. Februar nur noch einen Nachweis über 2G (geimpft und genesen) sowie eine FFP-2-Maske. Nähere Details dazu finden Sie hier.

»GISELLE«

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Wiener Staatsoper: Tenor Brian Jadge wirbt für den Kartenverkauf für „Manon Lescaut“ vor der Wiener Staatsoper

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ZU INSTAGRAM mit Kurz-Video
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Theater an der Wien verschiebt „Jenufa“: Corona-Welle bringt den Zeitplan total durcheinander.

Jenůfa (Theater an der Wien)

Auch das Theater an der Wien bleibt von der Omikron-Welle nicht verschont. Das Haus muss wegen mehrfacher Ansteckungen von Mitwirkenden die für 16. Februar geplante Premiere von Leoš Janáčeks „Jenůfa“ auf den 19. Februar verschieben. Alle Karten, die bereits für die Vorstellungen vom 21., 24., 26. und 28. Februar erworben wurden, behalten ihre Gültigkeit. Mit den Karteninhabern der Vorstellung vom 16. Februar wird vom Kartenbüro  für eine Umbuchung auf einen anderen Termin Kontakt aufgenommen.
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ELISABET STRID ist die SALOME am Bolshoi Theater Moskau in den Vorstellungen am 9. und 10. Februar 2022

Die schwedische Sopranistin sang diese Rolle bereits mit großem Erfolg an der Oper Leipzig, der Israeli Opera Tel Aviv und am Teatro Comunale di Bologna.

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Elisabet Strid, Foto: Agentur

Nächste Engagements führen sie als ELS in Die Schatzgräber an die Deutsche Oper Berlin, als ELISABETH in Tannhäuser, SIEGLINDE in Walküre, SENTA in Holländer und EVA in Die Meistersinger zu den Wagner-Festtagen der Oper Leipzig.

Die CHRYSOTHEMIS in Elektra wird sie mit dem Orchestra dell‘Accademia Nationale di Santa Cecilia unter der Leitung von Antonio Pappano singen sowie an der Königlichen Oper Kopenhagen.

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Linzer Landestheater trennt sich einvernehmlich von seiner bisherigen Tanzchefin

Die Compliance-Kommission spricht von einem „irreversibel“ zerstörten Verhältnis zur Kompanie.

Da die Anschuldigungen rein rechtlich keinen Entlassungsgrund ergeben hätten, kam eine eigens zu diesem Zweck gebildete Kommission zu dem Schluss, dass ein Miteinander in der Sparte Tanz nicht mehr möglich sei und empfahl die einvernehmliche Auflösung des Vertrages. Dem stimmten beide Seiten zu! .

Auslöser dürfte Corona gewesen sein. Die Zeit der geschlossenen Theater habe bei Tänzern, die im Gegensatz anderer Künstlerkollegen wesentlich kürzere Karriere hätten, zu Angst und Panik geführt.

Daran sei die wohl extrem enge Beziehung im Team und zur Chefin, die als „sektenähnlich“ beschrieben wird, zerbrochen.
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DAS HEFT „DER NEUE MERKER“ – INHALTSVERZEICHNIS FEBRUAR 2022

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OPERNHAUS ZÜRICH/ NEWSLETTER:

Dialogues des Carmélites
Il turco in Italia Stephen Costello Don Giovanni Saisonbuch 22/23 kostenlos bestellen

Sehr geehrte Damen und Herren, Dialogues des Carmélites ist eines der beeindruckendsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts. Nach einem letzten «Salve Regina» werden zwölf Nonnen nacheinander unter der Guillotine hingerichtet. Francis Poulencs Oper feiert am 13. Februar in der Inszenierung von Jetske Mijnssen Premiere am Opernhaus. Für unterhaltsames Kontrastprogramm sorgt unsere Wiederaufnahme von Rossinis Il turco in Italia. Und verpassen Sie nicht die letzten Vorstellungen von Christian Spucks Musiktheater Monteverdi sowie Mozarts Don Giovanni.

Haben Sie sich ausserdem schon einmal gefragt, was es mit dem Fleischkäse-ähnlichen Gebäude neben dem Opernhaus auf sich hat? Wir verraten es Ihnen in der neuesten Episode von Was Sie schon immer über das Opernhaus wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.

… nie zu fragen wagten: Der Fleischkäs‘

fleisch
Film ab!

Es gibt im Grunde nur eine Sache, die Sie wissen sollten. Eine Sache, die den Fleischkäs‘ zu einer echten Besonderheit, ja fast schon legendär macht. Und die wäre: er steht neben dem Opernhaus Zürich!

Episode 14: Was Sie schon immer über den Fleischkäs wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.

Sie erhalten diesen Newsletter des Opernhauses Zürich an die E-Mail-Adresse Wenn Sie den Newsletter "Opernhaus Zürich" abbestellen möchten, klicken Sie bitte hier: Newsletter abbestellen">www.opernhaus.ch/stories

Dialogues des Carmélites Francis Poulenc — Im Zentrum von Francis Poulencs Oper Les Dialogues des Carmélites steht die junge Blanche de la Force, die seit ihrer Kindheit unter Angstattacken leidet und Zuflucht in einem Karmeliterkloster sucht. Als die Revolution in die Stille des Klosters einbricht und sich die Klosterfrauen für das Martyrium entscheiden, überwindet zuletzt auch Blanche ihre Todesangst und schliesst sich den Ordensschwestern an. Das Salve Regina singend, schreiten die Karmeliterinnen ihrer Hinrichtung durch die Guillotine entgegen. Poulencs Partitur ist soghaft, voll von lyrisch-intimen Momenten und hält mit Blanche (Olga Kulchynska) oder der alten Priorin (Evelyn Herlitzius) faszinierende Frauenrollen bereit. Dirigent dieser Neuproduktion ist Tito Ceccherini, der seine Kompetenz im Umgang mit modernen Partituren in Zürich bereits mit Ligetis Le Grand Macabre unter Beweis stellte, die Regie übernimmt Jetske Mijnssen, die zuletzt mit Hippolyte et Aricie einen grossen Erfolg feiern konnte.

Premiere am So, 13 Feb 2022
Vorstellungen vom 17 Feb bis 5 Mär 2022
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TTT: Vinylschätze 4 – Tempi passati –  „Wohlgefallen“

nach 68 Jahren:  Johann Sebastian Bach  (1685-1750) (Bearb. L. Stokowski für Orchester)
Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 (orch. Stokowski)

Leoopold Stokowski, BBC Symphony Orchestra, 1954

Man achte auf die beherrschte/ beherrschende Zeichengebung des Dirigent! Exakt, unaufgeregt, in sich ruhend – besonnen, ohne wild fuchtelndes „Show-Gehabe“

und auch damit in außerordentlicher Dynamik! Tempi passati!

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Leopold Anthony Stokowski (* 1882/ †  1977 England)

https://www.takt1.de/video/player/181  Historischer Film mit Leopold Stokowski am Pult.

Leopold Anthony Stokowski war ein englisch-amerikanischer Dirigent und Arrangeur Klassischer Musik, hat fast 40 Werke aus Bachs Katalog für das moderne Sinfonieorchester arrangiert, hier die gefeierte Toccata und Fuge in d-Moll. Er hat das Orgelwerk Bachs zu einem bombastischen Orchesterstück arrangiert und dirigiert es im Sinne seiner Bearbeitung: kraftvoll, interessante Tempiwechsel in den einzelnen Abschnitten. S. auch z. B. Walt Disney’s Fantasia

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AUGSBURG: »Das Ende der Schöpfung« feiert Premiere 

Szenisches Oratorium von J. Haydn & B. Lang

Augsburg, 08.02.22 In der Uraufführung des szenischen Oratoriums »Das Ende der Schöpfung« verbindet André Bücker Musik, Tanz und Schauspiel zu einem komplexen Gesamtkunstwerk über die Dialektik der schöpferischen und destruktiven Kräfte der Menschheit. Am Sonntag, den 10.04.22 feiert es seine Premiere im Staatstheater Augsburg im martini-Park.

Als Joseph Haydn sein Oratorium »Die Schöpfung« schrieb, das 1798 aufgeführt wurde, beschäftigte er sich darin mit der biblischen Schöpfungsgeschichte. Staatsintendant André Bücker nimmt dieses epochale Werk zum Ausgangspunkt für seine Betrachtung der Schöpfungsgeschichte, die, nach tausenden Jahren menschlicher Zivilisationsgeschichte, auch eine Geschichte der Zerstörung ist.

In den ersten beiden Teilen von Haydns Oratorium sind die Rezitative durch Szenen für drei Schaupieler:innen von Dietmar Dath ersetzt. Dath, erst kürzlich mit seinem letzten Roman »Gentzen« auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis vertreten, versteht es wie kein anderer Gegenwartsautor, politische Philosophie und Science-Fiction zusammenzudenken und in unkonventionelle Texte zu gießen. Seine hintersinnigen Texte für »Das Ende der Schöpfung« spielen durchaus komisch mit verschiedenen Schöpfungsbegriffen. Musikalisch werden Daths Texte und Haydns Musik durch einen musikalischen Live-Elektronik-Remix von Soundkünstler Jürgen Branz verbunden.

Der dritte Teil des Oratoriums – die Geschichte von Adam und Eva – wurde vom Österreicher Bernhard Lang neu komponiert. Er machte sich, in seiner, von vielen Preisen begleiteten, internationalen Karriere mit – von unterschiedlichsten musikalischen Genres geprägten – Kompositionen und seinen innovativen Überschreibungen bestehenden Materials einen Namen.

Vertont hat er hier ein Libretto von André Bücker, nach Texten von Lord Byron und Jean Paul. Darin verwandelt sich das naive, utopische Verständnis der Haydn’schen »Schöpfung«, in der die Menschen als Krone der Schöpfung verstanden werden, in eine gegenwartsaktuelle, dystopische Betrachtung des Menschen als Schöpfer und Zerstörer unserer Welt.

Was geschieht, wenn sich der menschliche Teil der Schöpfung dem Ende zuneigt? Gehen die Kultur, die Zivilisation oder das Leben an sich zu Grunde? Wer oder was überlebt, verwandelt sich, passt sich an? Das sind Fragen, die Bücker in seiner Inszenierung Das Ende der Schöpfung aufwirft.

In der spartenübergreifenden Besetzung sind jeweils drei Künstler:innen aus dem Gesangs- und Schauspielensemble beteiligt, außerdem eine Tänzerin. Mit dabei sind darüberhinaus der Opern- und Extrachor des Staatstheater Augsburg und die Augsburger Philharmoniker, beide in großer Besetzung.

»Das Ende der Schöpfung« | Szenisches Oratorium | So 10.04.22 18 Uhr | martini-Park

Szenisches Oratorium von Joseph Haydn & Bernhard Lang
Libretto
I. John Milton
II. André Bücker nach Lord Byron und Jean Paul
Dialoge Dietmar Dath
In deutscher Sprache

Musikalische Leitung: Ivan Demidov
Konzeption und Inszenierung: André Bücker

Detaillierte Besetzung und Aufführungstermine unter: Das_Ende_der_Schöpfung_UA
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