DIE MONTAG-PRESSE – 2. AUGUST 2021

DIE MONTAG-PRESSE – 2. AUGUST 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MONTAG-PRESSE – 2. AUGUST 2021

Plácido Domingo als Nabucco. Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Verona
Plácido Domingo bricht nach wie vor Rekorde
Die Arena von Verona wurde zwei Jahre nach der Jubiläums-Gala noch einmal zum Ort des Triumphs.
https://www.diepresse.com/6015473/placido-domingo-bricht-nach-wie-vor-rekorde

Salzburg
Vedova und Nono: Der Tyrann, der Terror und die Toleranz
Anlässlich der Neuproduktion von „Intolleranza 1960“ rollen die Salzburger Festspiele die Entstehungsgeschichte auf.
Kurier.at

Österreichischer Musiktheaterpreis
Mutter Courage
Von der „Mutter aller Festspiele“ ist in einer Presseaussendung die Rede – und für diese Mutter vergibt man im Rahmen des Österreichischen Musiktheaterpreises morgen Montag (2.8.) den Sonderpreis „für Courage und Ermutigung in der Pandemie“.
DrehpunktKultur

München/ „Tristan und Isolde“
Das Drama findet im Graben statt
Das besondere Ereignis ist, was Kirill Petrenko aus dem Graben hören lässt. Das jahrelang von ihm geleitete Bayerische Staatsorchester entwickelt unter seinem Dirigat einen sinnlichen Klangrausch, der zum eigentlichen Handlungsträger wird. Hier findet alle Leidenschaftlichkeit der Gefühle statt, welche die unterkühlt spröde Inszenierung Warlikowskis unterschlägt.
Die Übertragung wurde von einem inzwischen ziemlich zerzausten Thomas Gottschalk moderiert (wozu?), der für ausgiebige Fremdschäm-Momente sorgte.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Kulturgeschichte: Richard Wagner und Wien
In der Donau-Metropole konnten sich alle auf den Gesamtkünstler einigen: Neutöner und Deutschtümler, Bildungsphilister und Sozialrevolutionäre.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/klassik/2114374-Richard-Wagner-und-Wien.html

Wien
Geiger Rachlin: „Ab 25 geht’s nur noch bergab“
https://www.derstandard.at/story/2000128537531/geiger-rachlin-ab-25-gehts-nur-noch-bergab

Bayreuth
Sei Siegfried!
Es ist der zweite Pandemie-Sommer für die wichtigsten Klassikfestivals. Salzburg und Bayreuth trotzen Corona – und machen trotzig Kunst. Ein paar Probleme werden aber bleiben, wenn die Masken auf dem Grünen Hügel Geschichte sind.
https://www.welt.de/kultur/article232761261/Unterwegs-in-Salzburg-und-Bayreuth-Sei-Siegfried.html

Wagner-Festspiele 2021 : Die Innereien von Bayreuth (Bezahlartikel)
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/die-innereien-von-bayreuth-17461772.html

Bregenz
75 Jahre Bregenzer Festspiele: Zwei Kieskähne bedeuteten den Anfang
Kurier.at

Berlin/Schloss Britz
Da swingt der Drache
Giovanni Martinis „Don Quijote bei den Amazonen“ beim Festival Sommeroper Schloss Britz
Neue Musikzeitung/nmz.de

Musikgeschichte
100. Todestag von Enrico Caruso: Er war so schön phonogen
Tagesspiegel.de

Musikgeschichte
Gesang aus tiefem Brustkorb
Vor 100 Jahren starb der Tenor Enrico Caruso. Betrachtung eines Phänomens.
Wiener Zeitung

Musikgeschichte
Richard Wagner und Wien
In der Donau-Metropole konnten sich alle auf den Gesamtkünstler einigen: Neutöner und Deutschtümler, Bildungsphilister und Sozialrevolutionäre.
Wiener Zeitung

„Die drei Wünsche“ – die Film-Oper von Bohuslav Martinů
https://deutsch.radio.cz/die-drei-wuensche-die-film-oper-von-bohuslav-martinu-8724393

Salzburg/ Festspiele
Igor Levit in Salzburg: Jubel für Heldensang und Totenklage
Der Pianist bekommt in Salzburg stehende Ovationen für Beethoven, Schubert und Prokofjew
Der Standard.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Palermo
Teatro Massimo di Palermo 2021 Review: Il Trovatore
https://operawire.com/teatro-massimo-di-palermo-2021-review-il-trovatore/

Aix-en-Provence
Q & A: Vilma Jää on Performing Markéta in Saariaho’s “Innocence” & her Dream of Reviving Finnish Folk Music Traditions
operawire.com

London
Heart & Hereafter: Elizabeth Llewellyn shines a lustrous light on the songs of Samuel Coleridge-Taylor
operatoday.com

Longborough
The Cunning Little Vixen, Longborough Festival Opera review – life, death and the menopause in the forest
theartsdesk.com

Chicago
Kalmar, Grant Park Orchestra members shine brightly in festival premieres
chicagoclassicalreview

Sydney
Opera Australia to flee Sydney to safeguard show
Opera Australia is preparing to make a dash from lockdown Sydney to Brisbane after receiving $4 million in federal assistance to help it survive its shattered winter season.
https://www.theage.com.au/culture/opera/opera-australia-to-flee-sydney-to-safeguard-show-20210730-p58eco.html

Feuilleton
From the Archives, 1921: The death of Enrico Caruso
https://www.smh.com.au/culture/music/from-the-archives-1921-the-death-of-enrico-caruso-20210728-p58dol.html

Recordings
Beethoven: Hammerklavier Sonata & Eroica Variations (Pierre-Laurent Aimard)
limelightmagazine.com

Sprechtheater

Salzburg
Buhlschaft Altenberger zur Glatze: „Im echten Leben nur Zuspruch“
Ihr Auftritt bei den Salzburger Festspielen erhält viel Lob – aber auch sexistische Kommentare. Die Schauspielerin über Haare, Redezeit, Geschlecht
Der Standard.at

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Unter’m Strich

Venedig
Große Kreuzfahrtschiffe aus Lagunen verbannt
Aus in Venedig: Seit Sonntag, den 1. August 2021, dürfen große Kreuzfahrtschiffe nicht mehr durch Teile der venezianischen Lagune fahren.
https://www.vienna.at/venedig-grosse-kreuzfahrtschiffe-verbannt/7079076

Tokio/ Olympische Spiele
Italiener Jacobs gewinnt Gold im 100-Meter-Sprint in 9,80 Sekunden
Silber geht an den US-Amerikaner Kerley und Bronze an den Kanadier de Grasse. Jacobs folgt damit Sprint-Legende Usain Bolt nach. Chinesin Gong Lijiao holt Gold im Kugelstoßen.
Der Standard.at

Mit wichtiger Botschaft bei Olympia: Saunders holt Kugelstoß-Silber mit „Hulk“-Maske
„Hulk“-Maske, gefärbte Haare und ein „Twerk“ vor der Kamera: US-Kugelstoßerin Raven Saunders gewann Silber in Tokio auf ihre besondere Weise.
Oe24.sport.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 2. AUGUST 2021)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (MONTAG, 2. AUGUST 2021)

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Copyright: Bayerische Staatsoper

Das waren Oper für alle und die Münchner Opernfestspiele 2021

Richard Wagners Tristan und Isolde markierte das Ende der Münchner Opernfestspiele 2021. Mit der letzten Vorstellung am 31. Juli, unter der Leitung von Kirill Petrenko und Jonas Kaufmann sowie Anja Harteros in den Titelpartien, verabschiedet sich auch Staatsintendant Nikolaus Bachler von der Bayerischen Staatsoper– nach insgesamt 150 Premieren und 7.350 Vorstellungen.
Tristan und Isolde wurde wie das Sonderkonzert Der wendende Punkt tags zuvor im Rahmen von Oper für alle auf die Großleinwand am Marstallplatz und auf STAATSOPER.TV übertragen.

Die Münchner Opernfestspiele in Zahlen

An 38 Tagen der Festspiele mit rund 50 Veranstaltungen lag die Gesamtauslastung bei 99,27 Prozent der aktuell belegbaren Plätze. Bei den Opern- und Ballettvorstellungen im Prinzregententheater lag die Auslastung bei 99,45 Prozent. Es fanden Vorstellungen im Nationaltheater, dem Prinzregententheater sowie im Cuvilliés-Theater statt. Insgesamt wurden im Zeitraum von 24. Juni bis 31. Juli über 36.600 Karten verkauft.

Die Höhepunkte der Münchner Opernfestspiele 2021

Premieren
Die Premiere von Richard Wagners Oper Tristan und Isolde am 29. Juni 2021 stand unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko. In einer Inszenierung von Krzysztof Warlikowski sangen Jonas Kaufmann und Anja Harteros. Am 19. Juli 2021 feierte Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Idomeneo Premiere. Inszeniert von Regisseur Antú Romero Nunes, und mit einem Bühnenbild von Phyllida Barlow, dirigierte Constantinos Carydis in der intimen Atmosphäre des Prinzregententheaters.

Festspiel-Opernabende
Neben der Neuproduktionen der Spielzeit 20-21 standen zehn weitere Opern auf dem Festspiel-Programm: Klaus Florian Vogt, Simon Keenlyside und Lise Davidsen waren zum Beispiel in Richard Wagners Tannhäuser zu erleben. Marlis Petersen sang, unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko, in Richard Strauss’ Salome die Titelpartie. In Otello gab Anja Harteros die Desdemona. Kristine Opolais und Günther Groissböck waren in den Vorstellungen von Rusalka zu hören. Ludovic Tézier, Golda Schultz, Alex Esposito und Anne Sofie von Otter sangen in Le nozze di Figaro unter der musikalischen Leitung von Ivor Bolton.

Liederabende
Bei insgesamt fünf Liederabenden sangen Sonya Yoncheva, Matthew Polenzani, Ludovic Tézier, Erwin Schrott und Christian Gerhaher. Darüber hinaus trat das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper im Rahmen des Festspiel-Arienabends im Cuvilliés-Theater auf.

Ballett
Das Bayerische Staatsballett zeigte die Neukreation Heute ist Morgen sowie Der Schneesturm mit einer Choreographie von Andrey Kaydanovskiy und einer Komposition von Lorenz Dangel.

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Foto: Bayerische Staatsoper

In der Ausstellung Sphinx Opera griff Alexander Kluge die vergangenen 13 Jahre der Intendanz von Nikolaus Bachler künstlerisch auf. Er zeigte Inszenierungen, Gesichter und Stimmen, welche die Bayerische Staatsoper in dieser Zeit geprägt haben. Kluge näherte sich dem Kosmos Oper, indem er ihn in seine Elemente zerlegte und die entstandenen Versatzstücke sogleich wieder miteinander in Korrespondenz brachte oder mutig kurzschloss, an. Künstlerische Arbeiten von Katharina Grosse, Jonathan Meese und Georg Baselitz wurden mit den Videoarbeiten des Filmemachers zusammengeführt. Die Ausstellung öffnete am 24. Juni 2021.

Insgesamt 118.000 Zuschauer bei Oper für alle 2021

Die traditionellen Oper-für-alle-Veranstaltungen fanden 2021 erstmals an gleich drei Abenden statt, am 17., 30. und 31. Juli. Den Anfang machte eine konzertante Aida unter der Leitung des ehemaligen Generalmusikdirektors Zubin Mehta. Aufgrund der schlechten Witterung fand das Konzert nicht wie geplant auf dem Marstallplatz, sondern im Nationaltheater statt.

Am 30. Juli folgte das Konzert Der wendende Punkt und tags darauf Tristan und Isolde. Oper für alle fand wie immer bei freiem Eintritt dank der Unterstützung des langjährigen Partners BMW statt. Beide Abende wurden auf die Großleinwand am Marstallplatz übertragen, sowie auf STAATSOPER.TV live gestreamt.

Thomas Gottschalk führte am 31. Juli durch den Abend und traf in den Pausen beteiligte Künstlerinnen und Künstler zu Gesprächen. Zum Schlussapplaus gab es eine kleine Überraschung für Kirill Petrenko und Nikolaus Bachler: das Bayerische Staatsorchester sang und spielte „Muss i denn…“, sowie den Rosenkavalier-Walzer.

Aufgrund der pandemiebedingten Auflagen konnten an allen drei Abenden nur etwa 4000 Personen vor Ort sein. Die beiden Streams verbuchten zusätzliche 114.000 Zuschauer aus aller Welt.

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FACEBOOK: TRISTAN-FOTOMONTAGE „EINST UND JETZT“! 

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Originalfoto (links) Münchner Theatermuseum. Fotomontage Credit Berto Martínez
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Nikolaus Bachler: SPRACHEN DES MUSIKTHEATERS
Dialoge mit fünfzehn zeitgenössischen Regisseuren
320 Seiten, Verlag Schirmer / Mosel Literatur, 2021

bachlerbuch 22

Als Nikolaus Bachler, damals noch als „Klaus“ Bachler bekannt, seine Direktionsära am Wiener Burgtheater beendete, hinterließ er (zum allgemeinen Erstaunen) kein Buch, das seine Ära dokumentiert hätte, sondern einfach nur eine Menge DVDs mit Aufzeichnungen von Inszenierungen. Wenn Nikolaus Bachler nun (wie die Zeit vergeht!) auf seine 13 Jahre als Intendant der Bayerischen Staatsoper zurück blickt, gibt es ein Buch – aber auch nicht unbedingt das, was man erwartet hätte.

Keine bebilderte Chronik (mit Triumph-Kritiken-Zitaten), sondern einen quasi essayistischen Interview-Band. Bachler hat sich mit 15 Regisseuren, die in seiner Ära tätig waren, gesprächsweise auseinandergesetzt. Sie sind (nur wenige Namen fehlen) die Crème de la Crème des heutigen „Regietheaters“. Und das erweckt natürlich auch in hohem Maße das Interesse jener Opernfreunde, denen bei manchen Produktionen der Genannten die Haare zu Berg gestanden sind…

Unkonventionell ist schon die Einladung, von Albert Ostermaier „gedichtet“, eine poetische, kaum fassbare Träumerei über einen Mann in der Oper. Auch andere Erwartungen werden relativiert: Es geht, wie man an den Gesprächen bald merkt, nicht ausschließlich ums Inszenieren. 13 Männer und 2 Frauen, alle mit Ausnahme eines Choreographen in der Regie tätig (viele sowohl im Theater wie auch in der Oper unterwegs), erzählen auch sehr von sich, manchmal so persönlich, dass sie ihre Jugend ausführlich schildern, ihre Ängste, ihre Träume…

Weiterlesen in unserer BUCHRUBRIK

BACHLER-ZITATE ZUM DISKUTIEREN:

Nikolaus Bachler:
Hans Neuenfels hat einen klugen Satz gesagt: Ein Auto statt einer Kutsche auf der Bühne macht noch kein zeitgenössisches Theater.

Nikolaus Bachler:
Ich glaube nur eines: Nämlich, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis in die Werke eingegriffen wird, Das wird einer der nächsten Schritte sein. (….) Ich würde so gern noch eine Zeit erleben, in der wir in die Oper wirklich eingreifen. Stellen Sie sich die Reaktionen vor, wenn Don Carlos gespielt und etwas anderes hineingesetzt wird. Unglaublich wäre das.

Nikolaus Bachler:
Ich habe nie einen Künstler an Mut gehindert. Aber mir sind die meisten Künstler zu wenig mutig. Trotzdem, wir machen weiter.

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IPG / Internationale Ignaz Joseph Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal/ NÖ
Geschätzte, liebe und treue Pleyel Verehrerinnen & Verehrer! Unser nächstes Konzert geben wir am 15.8.2021 um 19h unter dem Motto: „Wie ein Kirtag vor 200 Jahren“. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Liebe Grüße, Ihre IPG

HERZLICHE EINLADUNG
zum 486. Konzert
der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)
am So, dem 15. August 2021, 19.00 Uhr
am Pleyel – Bergl des Pleyel Kulturzentrums
unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Joanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
Erleben Sie mit großartigen KünstlerInnen ein Freiluftkonzert unter dem Motto: „Wie ein Kirtag vor 200 Jahren“ auf dem Pleyel-Bergl!
Die KünstlerInnen spielen wie anno dazumal auf historischem Instrumentarium!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

KÜNSTLER:
Andreas Helm (Ob 1), Agnes Glaßner (Ob 2),
Katharina Vass (Kl 1), Herbert Faltynek (Kl 2),
Edurne Santos Arrastua (Fg 1), Anne-Suse Enßle (Fg 2),
Johannes Beranek (Co 1), Dimitri Egorov (Co 2)

PROGRAMM:
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
Partia Nr. 6 in Dis-Dur
für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner, zwei Fagotte

Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Oktett-Partita Es-Dur für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner, zwei Fagotte

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Rondo, WoO 25, Es-Dur, 1793
für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte

PAUSE

Franz Vinzenz Krommer (1759-1831)
Oktett, Partita, Opus 79, Es-Dur
für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner, zwei Fagotte

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
Partia Nr. 1 in F-Dur
für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner, zwei Fagotte
Wir würden uns über Ihre Buchung sehr freuen!
Änderungen vorbehalten!
Ihre IPG

Erleben Sie einen unvergesslichen Pleyel-Tag in Ruppersthal! Von Mo bis Sa jeden Tag von 8h bis 14h köstliches Frühstück auf der Weinbergwiese oder im Bentonsaal, und jeden Tag spannende Museumsführungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihre IPG

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Die Domingos – 59. Hochzeitstag

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ZU INSTAGRAM

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VERONA: CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI

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ZU INSTAGRAM mit zwei weiteren Fotos

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Gegam Grigorian, Tenor mit Auftritten an großen Opernhäusern, mit seiner Tochter Asmik, die derzeit in Bayreuth und Salzburg Triumphe einfährt

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Gegam und Asmik Grigorian

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ORF  – „kulturMontag“ am 2. August: „Kaiserschmarrndrama“ im Kino, Bad Gasteins Renaissance, Romandebüt Marke Schmalz

Danach: Porträt „Orte der Kindheit“ und Spielfilm „Dolmetscher“ zum 75. Geburtstag von Peter Simonischek

Wien (OTS) – Der von Peter Schneeberger präsentierte „kulturMontag“ am 2. August 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 befasst sich u. a. mit dem Kult um die Romane und Verfilmungen von Rita Falks erfolgreicher Krimireihe rund um den niederbayerischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer, dessen jüngster Fall „Kaiserschmarrndrama“ Anfang August in die heimischen Kinos kommt. Dazu ist Schauspieler Simon Schwarz live zu Gast. Weiters widmet sich die Sendung u. a. der kulturellen wie architektonischen Renaissance von Bad Gastein und blickt auf das Romandebüt von Dramatiker Ferdinand Schmalz, der ebenfalls live im Studio zu Gast ist. Anschließend an das Magazin stehen anlässlich des 75. Geburtstags von Peter Simonischek ein Porträt der Reihe „Orte der Kindheit“ (23.30 Uhr) sowie die preisgekrönte Tragikomödie „Dolmetscher“ (0.00 Uhr), die als „Bester fremdsprachiger Film“ in der Oscar-Vorauswahl 2019 war, auf dem Programm.

„Kaiserschmarrndrama“– Kinostart für neuen Eberhofer-Fall der Kultkrimis von Rita Falk

Es ist eine höchst skurrile, von schrulligen Figuren bevölkerte Welt, die Rita Falk seit 2013 mit ihren Krimi-Bestsellern rund um den niederbayerischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer geschaffen hat. Auch im Kino zieht die niederkaltenkirchnerische Community mit ihren trockenen wie schrillen Pointen ein Millionenpublikum in den Bann. Bayerisch-lakonisch wie zu den besten Zeiten von Helmut Dietl kommt nun mit „Kaiserschmarrndrama“ die bereits siebente Verfilmung der Erfolgsreihe auf die Leinwand. Mit einem bayerisch-österreichischen Ensemble gelingt es Regisseur Ed Herzog, den Duktus der Falk’schen Romanvorlagen in die Filmwelt zu transponieren. Er inszeniert höchst amüsante Kriminalstücke aus der bayerischen Provinz, denen dennoch nicht der schale Geschmack des Provinziellen anhaftet. Als kongeniales Ermittlerteam agieren wieder Sebastian Bezzel in der Rolle des Eberhofers und Simon Schwarz als dessen Ex-Kollege Rudi Birkenberger, der im neuen Fall im Rollstuhl sitzt und dem Eberhofer dafür die Schuld gibt. Simon Schwarz ist live zu Gast im Studio.

Renaissance für ehemaliges „Monaco der Alpen“ – Bad Gastein

Hotspot der High Society, elitäre Sommerfrische für Adel und Hautevolee – all das war Bad Gastein zur Jahrhundertwende. In den 1980er Jahren wurde es gänzlich still um die Salzburger Gemeinde – die veraltete Substanz der Architekturen, der Kurgeist waren nicht mehr zeitgemäß. Nicht umsonst diente ihr morbides Klima als Kulisse für David Schalkos kurios-komischen Roman „Bad Regina“. Mittlerweile ist wieder Bewegung in das Gasteinertal gekommen, das durch die Revitalisierung berühmter „Belle Époque“-Häuser sowie spannende Kunstprojekte auf sich aufmerksam macht. Beim „sommer.frische.kunst“-Festival in Bad Gastein stellt der neue „Jedermann“ Lars Eidinger sein fotografisches Talent unter Beweis und der einstige „Jedermann“-„Einspringer“ Philipp Hochmair gibt hier seine spezielle Version von Schillers „Werther“ zum Besten.

Schauergeschichten vom steirischen Showman – Ferdinand Schmalz’ Romandebüt

Dramatiker Ferdinand Schmalz legt mit „Mein Lieblingstier heißt Winter“ seinen kauzig-komischen wie raffinierten Debütroman vor. Darin begibt sich der 36-jährige Steirer und Bachmann-Preisträger von 2017, der mit bürgerlichem Namen Matthias Schweiger heißt, auf eine abgründige Tour quer durch die österreichische Gesellschaft. Wie bei seinen unkonventionellen Stücken hält er sich darin konsequent an die bevorzugte Kleinschreibung und besticht mit Skurrilität, Intelligenz und großem Sprachwitz. Mit einem Auszug daraus, der die philosophische Frage behandelt, ob von einem natürlichen Tod die Rede sein könne oder ob der Tod nicht per se ein gegen den Menschen gerichteter Gewaltakt sei, hat der Autor mit dem markanten Schnauzer und stets viel zu kleiner Kopfbedeckung den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Ferdinand Schmalz ist live zu Gast im Studio.

Dokumentation „Orte der Kindheit – Peter Simonischek“ (23.30 Uhr)

Seine Kindheit verbrachte er im oststeirischen Markt Hartmannsdorf, die Mittelschulzeit im Internat in Sankt Paul im Lavanttal, wo er mehrfach im Schülertheater auftrat. Nach der Schule sollte Peter Simonischek – wie der Vater – Dentist werden. Heimlich meldete er sich an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz zur Schauspielausbildung an. Heute gehört er zu den Großen des deutschen Sprechtheaters und ist durch zahlreiche TV- und Filmauftritte einem breiten Publikum bekannt. Mit Peter Schneeberger begibt sich der charismatische Künstler auf Spurensuche und erinnert sich an seine Kindheit: seine Zeit als Ministrant, die Wanderungen mit dem Vater und die Sommerferien bei den Großtanten in Slowenien. Die Dokumentation gestaltete Ute Gebhardt.

„Dolmetscher“ (0.00 Uhr)

Im Rahmen der Berlinale 2018 uraufgeführt und als „Bester fremdsprachiger Film“ in der Vorauswahl für Nominierungen der Academy Awards 2019: Jubilar Peter Simonischek und Oscar-Preisträger Jiří Menzel begeben sich in Martin Šulíks – vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanziertem – Roadmovie auf die Spuren der NS-Vergangenheit. Nach einer überraschenden Entdeckung beschließt der 80-jährige Ali Ungár (Menzel) nach Wien zu reisen, um den mutmaßlichen Mörder seiner Eltern zur Rede zu stellen. Statt diesem findet er jedoch nur dessen Sohn, Georg Graubner (Simonischek), vor. Obwohl Georg sich sein Leben lang nicht mit seinem Vater oder dessen Vergangenheit beschäftigen wollte, weckt Ali doch sein Interesse, und die beiden begeben sich auf Spurensuche in die Slowakei. Was sie dabei über das Land, die Geschichte und sich selbst herausfinden, bringt die Männer, die absolut nichts gemeinsam zu haben scheinen, nicht nur einander sondern auch sich selbst näher.

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Royaler „ORF III Themenmontag“ zeigt ORF-III-Neuproduktion „Die Gärten der Queen“

 Außerdem: Zweiteiler „Die Kinder der Queen“ und „Elizabeth II. – Das Werden einer Königin“

Wien (OTS) – Dass sich die Geschichte des englischen Hochadels anhand der „Gärten der Queen“ nacherzählen lässt, zeigt die gleichnamige ORF III-Neuproduktion zum Auftakt des „ORF III Themenmontags“ am 2. August 2021. Anschließend widmet sich ein Doku-Zweiteiler den Kindern der Queen.

„Die Gärten der Queen“ (20.15 Uhr) gehören zum britischen Hochadel wie das Pferd zum Polospieler. Seit Jahrhunderten drückt sich das Selbstverständnis der englischen Upperclass auch durch ihre weitläufigen Parkanlagen und perfektionierte Gartenkunst aus. Nicht zufällig heißt der prominenteste Gärtner des Vereinigten Königreichs Prinz Charles. Auch den Royals liegt das Gärtnern im Blut, nicht zuletzt der Queen selbst. Gestalter Robert Pöcksteiner erzählt in dem neuen Film die Geschichte der Royals und des englischen Hochadels anhand ihrer Gartenanlagen. Er hat zu vielen Gärten nahezu unbeschränkten Zugang bekommen und die Anlagen mit der Drohne einzigartig eingefangen. Zu Wort kommen außerdem Adelsexpertinnen und -experten sowie Adelige selbst, die die Geschichten und Zusammenhänge beisteuern.

Auf die breite Öffentlichkeit wirkt das Leben der englischen Königsfamilie wie eine einzige große Seifenoper. Wie das Verhältnis der einzelnen Familienmitglieder zueinander tatsächlich ist, darüber gibt es oft nur Thesen und Gerüchte. In dem Zweiteiler „Die Kinder der Queen“ (ab 21.05 Uhr) trifft der britische Journalist und Präsentator Jeremy Paxman zahlreiche Kenner der Windsors, die intime Einblicke liefern. Der royale „ORF III Themenmontag“ schließt um 22.45 Uhr mit „Elizabeth II. – Das Werden einer Königin“.

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