DIE MONTAG-PRESSE, 2. MÄRZ 2026

DIE MONTAG-PRESSE, 2. MÄRZ 2026

Foto: Svatopluk Sem, Vera-Lotte Boecker (c) Monika Rittershaus

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MONTAG-PRESSE, 2. MÄRZ 2026

Berlin/Staatsoper‘
Minimalistisch und poetisch in einem: Berlin krönt seinen Janáček-Zyklus mit „Das schlaue Füchslein“
Die größte Aufmerksamkeit galt der Berliner Staatskapelle, die vor wenigen Tagen als bestes Orchester mit einem Award der Zeitschrift „Oper!“ ausgezeichnet worden war. Ihr schöner, zu der böhmischen Musik passender warmer Klang und die Klasse jeder einzelnen Sektion war nicht zu überhören, farbenreich brachte sie die Partitur zum Leuchten. Seitens der dynamischen Gestaltung blieb allerdings noch Luft nach oben. Ted Hufmans Inszenierung wartet mit fantasiereichen Kostümen und virtuoser Akrobatik auf.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Wien/ Staatsoper
Die Zauberflöte“, mon amour: Eine Liebeserklärung an Mozarts Geniestreich
Oft belächelt, nie erreicht: Es hat einen Grund, warum die „Zauberflöte“ zur meistgespielten Oper der Welt zählt – und mit zu den besten zählt. Uraufgeführt 1791 und zu Recht auf den Spielplänen weltweit omnipräsent.
von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Frankfurt
Tatjana Gürbaca inszeniert in Frankfurt a.M. George Benjamins „Written on skin“
Sendung „Fazit“ . Audio von Jörn Florian Fuchs (8,03 Minuten)
deutschlandfunk.de

Wien/ MusikTheater an der Wien
„Opera seria“: Wien feiert große Bühnen-Persiflage
Manchmal braucht es die Persiflage, um auf den Grund der Kunst zu kommen. Und nirgendwo wüsste man das besser als in Wien. Dennoch geriet Leopold Florian Gassmanns bissige „Opera seria“ zum Opernbetrieb des späten 18. Jahrhunderts für ein Vierteljahrtausend in der Stadt an der Donau in Vergessenheit, bevor sie am Samstagabend im Theater an der Wien mit Bravour und unter großem Publikumszuspruch ihre Wiedergeburt feierte.
https://oe1.orf.at/artikel/726857/Opera-seria-Wien-feiert-grosse-Buehnen-Persiflage

„L’opera seria“ im Theater an der Wien: Eine sprühende Opernkarikatur (Bezahkartikel)
Florian Leopold Gassmanns vergnügliche Rarität „L’opera seria“ begeisterte und amüsierte das Publikum.
Kurier.at.opera.seria

„Die höchste Errungenschaft des menschlichen Geistes“?
Florian Leopold Gassmanns „L‘Opera seria“ wird im Musiktheater an der Wien von Regisseur Laurent Pelly, Maestro Christophe Rousset und dem famosen Sängerensemble mit so viel Verve, Leidenschaft und Selbstironie auf die Bühne gezaubert, dass sie als die derzeit beste Operninszenierung in ganz Wien gelten darf.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/musiktheater-an-der-wien-l-opera-seria-28-2-2026/

Das Theater an der Wien bringt ein barockes Musical in größter Vollendung
1769 wurde Gassmanns Oper in drei Akten im Wiener Burgtheater uraufgeführt. Das Stück ist eine authentische (bis heute offensichtliche) Parodie auf das allgemein übliche „Theaterleben“. Dabei wird kein Klischee ausgelassen. Eine Renommeeleistung vom grandiosen Regieteam und den exzellenten Sängern
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Wien/ Staatsoper
Simply the Best: Anna Netrebko in „Nabucco“ an der Wiener Staatsoper
Vor dem Haus gab es Proteste, drinnen demonstrierte die Austro-Russin ihre Kunstfertigkeit
DerStandard.at.story.netrebko.nabucco

„Nabucco“: Anna Netrebko überstrahlt alles (Bezahlartikel)
Repertoire mit Starglanz: Anne Netrebko singt an der Staatsoper ihre erste Abigaille in Österreich. Unermüdlich protestiert ein Häuflein vor der Staatsoper, wenn Anna Netrebko angesagt ist, ebenso unermüdlich wird sie in Wien engagiert. Bis 8. März singt sie noch die Abigaille in Verdis „Nabucco“, im April kehrt sie für vier Vorstellungen als Floria Tosca zurück. Alle Aufführungen sind ausverkauft.
https://www.kleinezeitung.at/kultur/20636430/nabucco-anna-netrebko-ueberstrahlt-alles

Wien/ Staatsoper
Netrebko in „Nabucco“ an der Staatsoper: Zwischen Furie und Engel
Anna Netrebko singt zum ersten Mal in Verdis „Nabucco“ an der Wiener Staatsoper.
Kurier.at.nabucco-netrebko

Salzburg
Szenen einer Zerrüttung: Wie es zum Eklat bei den Salzburger Festspielen kam.  Bezahlartikel
Markus Hinterhäuser sollte bis 2031 das Festival leiten. Nun geht er vorzeitig ab. Was ist hier passiert? Eine Annäherung in sechs Szenen.
Kurier.at.salzburger.zerruetung

Visionen für Leipzig“
Chefdramaturgin Marlene Hahn: Die Oper als kulturelles Wohnzimmer der Stadt
Die Leipziger Oper könnte ein Ort sein, der nicht nur abends seine Türen öffnet, schreibt Chefdramaturgin Marlene Hahn in ihrer „Vison für Leipzig“. Einer Oper, die kein exklusiver Anlass ist, sondern ein selbstverständlicher Teil des städtischen Alltags.
LeipzigerVolkszeitung,de

Frankfurt/ Alte Oper
Hingabe pur: Anne-Sophie Mutter verzaubert mit dem London Philharmonic
Es gibt Abende in der Alten Oper, da spürt man schon beim Betreten des Saals eine besondere Erwartung. Vielleicht liegt es daran, dass man zwei Musikerinnen erwartete, die zwar unterschiedlichen Generationen angehören, aber denselben unbedingten Willen zur künstlerischen Wahrheit teilen. Wenn Anne-Sophie Mutter, die seit nunmehr fünf Jahrzehnten die Geigenwelt anführt, und die US-amerikanische Dirigentin Karina Canellakis erstmals gemeinsam auf Tournee gehen, dann ist das kein bloßes Schaulaufen des Veranstalters. Es ist eine Begegnung auf Augenhöhe, die den Staub von den Partituren klopft, ohne deren Würde zu verletzen.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Kaiserslautern
Dirigent Michael Schønwandt erklärt, wie er Musik vermittelt
Der Däne Michael Schønwandt ist seit Herbst 2025 erster Gastdirigent der Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Konstanze Führlbeck sprach mit ihm.
Rheinland.pfalz.de

Basel
Musiktheater: Walwerdung. Donnerstag, 19. März 2026 von 20:00 – 21:30 Uhr @ Gare du Nord
Ein musikalisch-theatraler Abend über das Mutterwerden und die Sehnsucht nach den sanften Giganten der Meere. Während in ihrem Bauch ein neuer Mensch heranwächst, verwandelt sich eine Frau in einen Wal.
Musiktheater: Walwerdung | BaselLive

Bremen/ St. Marien im Lilienthal/Klosterkirche
Ein berührendes Andersen-Märchen beeindruckt mit  a-cappella gesungener Passion
Es müssen nicht immer die großen Konzertsäle und renommierte Orchester sein: Musikalische Preziosen findet sich nicht selten auch in unspektakulärem Umfeld. Und dazu darf man getrost den Auftritt des 2023 gegründeten Solistenchores Bremen in der schmucken kleinen Klosterkirche St. Marien im nahe Bremen gelegenen Lilienthal zählen.Das ausschließlich aus professionellen Akteuren bestehende, 2023 gegründete Ensemble unter der künstlerischen Leitung des schwedischen Dirigenten Johannes Liedbergius setzt schwerpunktmäßig vor allem auf anspruchsvolle zeitgenössische A-cappella-Vokalmusik.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
Semyon Bychkov brillierte mit seinen Prager Musikanten (Bezahlartikel)
Im Konzerthaus demonstrierte die Tschechische Philharmonie en détail und en gros ihren Rang als führendes europäisches Traditionsorchester.
DiePresse.com.bychkov

Wien/ Musikverein
Anne Sophie Mutter und Karina Canellakis begeisterten im Musikverein
Das Gastspiel des London Philharmonic Orchestra wurde zum Triumph für beide Künstlerinnen und die Engländer
DerStandard.at.story.anne.sophie.mutter

Wien
Mozartverkäufer aus der Innenstadt verbannt
Nachdem sich die Beschwerden über die kostümierten Ticketverkäufer in der Wiener Innenstadt häufen, will die Stadt nun durchgreifen und die sogenannten Mozartverkäufer von den zentralen Orten des ersten Bezirks verbannen.
DiePresse.com.mozartverkäufer

Salzburg
Kritik „Eugen Onegin“ in Salzburg: Der Alltag ist doch ein Segen
In ihrer Inszenierung am Salzburger Landestheater zeigt Regisseurin Andrea Liedtke das Leiden russischer Romantiker unter ihren Idealen: Sie suchen das Abenteuer, finden sich aber selbst zu langweilig. Das ist optisch steril, aber inhaltlich sehr plausibel und zeitgemäß. Der Premierenbeifall zeigte: Das Publikum war überzeugt, auch von der musikalischen Gesamtleistung.
BR-Klassik.de.eugen.onegin

Grafenegg
Opernstar Elīna Garanča zeigt sich privat und wagt Neues: „Was habe ich zu verlieren?“ (Bezahlartikel)
Der Opernstar singt erstmals in Grafenegg „Klassik unter Sternen“. Und zeigt sich auch von privater Seite – denn ihr Leben sei schon lange von der Garanča bestimmt. Nun will Elīna auch vorkommen.
Kurier.at.kultur.elinagaranca

Berlin
The Power of Love?
Bei der Potsdamer Winteroper gibt es die Opernrarität „Zanaida“ von Johann Christian Bach als Neuinszenierung zu bestaunen. Eine lohnende Repertoirebereicherung: Johanna Soller hat die Kammerakademie Potsdam und das Vokalensemble hörbar inspiriert.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/potsdamer-winteroper-zanaida-27-2-2026/

Mein Freund, der Baum: „Zanaida“ bei der Potsdamer Winteroper (Bezahlartikel)
Zurückgewiesen in fremdem Land: Die diesjährige Potsdamer Winteroper zeigt das Drama einer jungen Frau, die zum Opfer fürstlicher Heiratspolitik wird.
Tagesspiegel.de.potsdamerwinteroper

„Zanaida“: Die verkaufte Braut für einen brüchigen Frieden (Bezahlartikel)
Potsdam. Die Potsdamer Winteroper bringt mit „Zanaida“ eine fast vergessene Oper von Johann Christian Bach in der Friedenskirche auf die Bühne.
BerlinerMorgenpost.de.zanaida

Karlsruhe
Wie Deutschland lernte, Händels Opern zu lieben (Bezahlartikel)
Gleich drei große Händel-Festivals gibt es in Deutschland, das erste ist im Gang: Über den Geburtsort der Händel-Renaissance, eine musikliebende DDR-Obrigkeit – und warum sich Karlsruhe vielleicht 2027 wieder lohnt.
DiePresse.com.haendelopern

Dessau
Sternstunde mit brasilianischer Opernentdeckung
Am Anhaltischen Theater Dessau gerät die europäische Erstaufführung der „Alma“ von Cláudio Santoro zum großartigen Wurf: eine Oper mit tonaler Originalität und dramatischen Überwältigungen.
concerti.de.europäische.erstaufführung

Wuppertal
Warum dreht sich Orpheus um? (Bezahlartikel)
Inklusive Bühnenkultur in neuer Qualität: „Orpheus & Eurydike“ frei nach Gluck in Wuppertal und anderswo
https://www.nmz.de/kritik/oper-konzert/warum-dreht-sich-orpheus-um

Tonträger
Nikolaus Harnoncourt: Eine große Jubiläumsbox
Eine „großartige Abenteurer‑Truppe“ – so hat Nikolaus Harnoncourt das Chamber Orchestra of Europe einmal genannt. Zum 10. Todestag von Nikolaus Harnoncourt erscheint jetzt eine CD‑Box, die diese gemeinsame Reise durch 30 Jahre Zusammenarbeit hörbar macht.
BR-Klassik.de.harnoncourt

Links in englischsprachigen Artikeln

Wien
She’s no basic britch
Samantha Hankey’s Composer is the standout in the Wiener Staatsoper’s episodically sublime Ariadne auf Naxos revival.
https://parterre.com/2026/02/28/shes-no-basic-britch/

Berlin
Berlioz was a magnificent ending to a magnificent Berlin Philharmonic Orchestra evening
seenandheard.international.com.orchestraevening

Amsterdam
Dutch National Opera Announces 2026 Opera Forward Festival
https://operawire.com/dutch-national-opera-announces-opera-forward-festival-2/

London
Piotr Anderszewski, Wigmore Hall review – long, and strong, goodbyes
A master pianist dives deep into the farewell moods of Brahms and Beethoven
TheArts.desk.com.wigmore

Adams reigns After the Fall of Ravel: Ólafsson, Philharmonia and Salonen at the Royal Festival Hall
seenandheard.international.com.adams reigns

Manchester
Così fan tutte- The Bridgewater Hall, Manchester
https://www.thereviewshub.com/cosi-fan-tutte-the-bridgewater-hall-manchester/

New York
Nelsons, Vienna Philharmonic stumble in Carnegie opener
NewYorkClassical.review

When joy becomes sometimes infectious
Lang Lang (Pianist), Vienna Philharmonic Orchestra, Andris Nelsons (Conductor)
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=17494

Sprechtheater

Wien/ Akademietheater
„Isidor“ im Akademietheater: Der strassenwaschende Jude (Bezahkartikel)
Der Roman von Shelly Kupferberg über das NS-Schicksal ihrer Familie sträubt sich gegen eine Dramatisierung. Philipp Stölzl wagte sie trotzdem.
https://kurier.at/kultur/isidor-im-akademietheater-der-strassenwaschende-jude/403136538

Akademietheater
Wiener Zeitgeschichte: Isidor in Teufels Händen
https://www.krone.at/4062443

Der legendäre Großonkel: Shelly Kupferbergs „Isidor“ am Wiener Akademietheater
DerStandard.at.story.isidor

Politik

Iran
Trump: „48 Anführer getötet“ ++ „Sie wollen reden“
Im Nahen Osten breitet sich ein neuer Flächenbrand aus! Israel hatte am Samstagmorgen gemeinsam mit den USA massive Luftschläge gegen den Iran gestartet. Das iranische Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei ist tot – und das verbliebene Regime schwor Rache und regierte mit enormen Gegenschlägen in der Region. Lesen Sie hier die aktuellen Ereignisse in unserem Liveticker.
https://www.krone.at/4062312

Militärexperte Feichtinger: „Die USA und Israel haben den engsten Führungskreis im Iran unterwandert“
Der Militärexperte Walter Feichtinger entwirft drei Szenarien, welchen Ausgang der Krieg im Iran nehmen könnte. Einen baldigen Sturz des Regimes hält er nach wie vor für unwahrscheinlich. Der Widerstand der Opposition im Iran sei nicht organisiert genug.
DiePresse.com.iran

Österreich
Benkos Sommerfest im Visier der Finanzermittler. Party mit Kurz und Co.
Was am 15. Juli 2017 als exklusives Sommerfest in der Villa Ansaldi am Gardasee inszeniert wurde, beschäftigt heute die Betrugsbekämpfer der Finanz. Sonderermittler prüfen, ob es sich tatsächlich um ein Firmenevent oder um eine private Geburtstagsfeier zu Benkos 40er handelte, bezahlt über die Signa.
https://www.krone.at/4060609

Kasperl der Woche: Kassenwart der Nation kam, aß und ging wieder
Eine kurze Geschichte, wie man die wahrhaft Mächtigen in diesem Staat verärgert. Unser Kasperl der Woche geht an Finanzminister Markus Marterbauer – wegen neunfacher Majestätsbeleidigung.
https://www.krone.at/4061775

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Unter’m Strich

Wien
Freude am Heldenplatz: Iraner feiern: „Schönster Tag meines Lebens“
Nach den Attacken auf und durch den Iran haben am Sonntag zahlreiche Menschen „den schönsten Tag“ gefeiert. Angesagt war die Versammlung am Ballhausplatz – und damit jenem Ort, an dem sich in der Vergangenheit fast wöchentlich Menschen versammelt hatten, um gegen das iranische Regime zu demonstrieren. Wohl aufgrund der zu erwartenden Menschenmenge wurde es dann doch der benachbarte Heldenplatz.
https://www.krone.at/4062537

Oberösterreich
Mit Sachleistungskarte. So viel Bargeld bleibt Asylwerbern pro Monat in OÖ
In Oberösterreich wurde die „Sozialleistungskarte“ für Personen in der Grundversorgung flächendeckend eingeführt. Der Missbrauch von Unterstützungsleitungen soll so minimiert werden. Nach 100 Tagen zieht der Soziallandesrat eine erste Bilanz.
https://www.krone.at/4061959

Wien/ Opernball
Zum Gruseln. Aufgedeckt: Das sind die Kasperln des Opernballs
Reich und schön, Champagner und Walzer, Gold und Prunk – all das ist der Opernball. Aber wie jedes Jahr gab es auch heuer eine kleine Ecke in der Staatsoper, einen winzigen Zugang zum Höllenschlund, vor dem sich modische Dunkelwesen versammelten – als wäre Stephen King der Organisator der Nacht. Da hätten wir Harald Glööckler, der seine komplette Perücken-Sammlung auf dem Kopf herumtrug – eine Marge-Simpson-Mähne, ähnlich der Komposthügel, die Großfußhühner zum Brüten bevorzugen.
Zum Gruseln – Aufgedeckt: Das sind die Kasperln des Opernballs | krone.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 2. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 2. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: Der Kartenverkauf für Mai wurde gestern gestartet

Gestern  um 10 Uhr startet der Verkauf für alle Vorstellungen im Mai. Sie können die Karten → online, aber auch in all unseren → Verkaufsstellen erwerben.

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PREMIERE: »LES PÊCHEURS DE PERLES«

Die letzte Opernpremiere dieser Saison bringt ein Werk von Georges Bizet, das hier im Haus noch nie zu sehen war: Les Pêcheurs de perles. Dirigent Daniele Rustioni und der Regisseur Ersan Mondtag werden dabei erstmals im Haus am Ring arbeiten. Dazu gibt es eine echte Starbesetzung: Juan Diego Flórez singt den Nadir, als Leïla ist Kristina Mkhitaryan zu hören und Ludovic Tézier als Zurga.

Termine Les Pêcheurs de perles
Premiere: 14. Mai 2026

  1. / 20. / 23. / 26. & 29. Mai 2026
    Wie immer gibt es vor der Premiere eine, von Staatsopern-Direktor Bogdan Roščić moderierte, Einführungsmatinee, welche für Sie, als Newsletter-Abonnentin/-Abonnent, kostenlos zu besuchen ist (geben Sie dazu bitte den Code Vormittag_NL bei der Buchung im Feld »Kundenkarte/Aktionscode« ein). 

    Termin → Matinee zu Les Pêcheurs de perles
    3. Mai 2026

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OPER FRANKFURT. Fotos aus der Premiere „WRITTEN ON SKIN von George Benjamin

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Bo Skovhus (Protector),  Elizabeth Reiter (Agnès). Foto: Barbara Aumüller

Premiere / Frankfurter Erstaufführung

Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Inszenierung: Tatjana Gürbaca
Bühnenbild, Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Silke Willrett
Dramaturgie: Maximilian Enderle

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Elizabeth Reiter (Agnès:), Bo Skovhus (Protector). Foto: Barabara Aumüller)

The Protector: Bo Skovhus
Agnès: Elizabeth Reiter
First Angel / The Boy: Iurii Iushkevich
Second Angel / Marie: Cecelia Hall
Third Angel / John: Michael McCown

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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Elizabeth Reiter (Agnès),  Iurii Iushkevich The Boy). Foto: Barbara Aumüller
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ORF: ERLEBNIS BÜHNE IM MÄRZ 2026

SO 8. 3. 2026
RISE! – KONZERT IM HAUS AM RING AM WELTFRAUENTAG UND EIN HOCH AUF NIKOLAUS HARNONCOURT!
11.30 Uhr
LIVE AUS DER WIENER STAATSOPER: RISE!

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Christina Stürmer © Arne Mueseler;
Mariko Hara © RISE!
Rachelle Jeanty © RISE!
Ilia Staple © RISE!

Mit Christina Stürmer, Lidia Baich, Ilia Staple, Rachelle Jeanty, Lilian Klebow, Teresa Vogl u. m.
Wiener Staatsoper 2026
Am Weltfrauentag, dem 8. März, steht mit Christina Stürmer eine prominente Debütantin auf der Bühne der Wiener Staatsoper. Gemeinsam mit Star-Geigerin Lidia Baich, Staatsopern-Ensemblemitglied Ilia Staple und vielen weiteren Frauen wird die Wiener Staatsoper zur Bühne für weibliche Stärke, Solidarität und Zusammenhalt. Ein kulturelles Statement und ein
musikalisches Erlebnis, das verbindet!

20.15 Uhr
EIN HOCH AUF HARNONCOURT!
ORF III Eigenproduktion, Wien 2026
Zum 10. Todestag zeigt ORF III eine Hommage an den großen österreichischen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt!
Er hat die Musikwelt geprägt wie wenige andere: Nikolaus Harnoncourt ist als Musiker und als Mensch bis heute unvergessen! Gemeinsam mit seiner Frau, der Geigerin Alice Harnoncourt, hat er bewiesen, wie lebendig und packend Barockmusik sein kann, wie aufregend historische Instrumente klingen und wie man auch an bekannte Kunstwerke immer wieder neue Fragen stellen soll!
Barbara Rett präsentiert musikalische Höhepunkte aus seiner Laufbahn – von Mozart bis Gershwin, von der Oper bis zum Neujahrskonzert! Dazu erzählen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter wie Tobias Moretti und KS Michael Schade von Harnoncourts Bedeutung für ihr Leben. Dr. Franz Harnoncourt, der jüngste Sohn des Ehepaares, ist im Gespräch zu Gast.

VERANSTALTUNGSTIPP:
Das Bezirksmuseum Josefstadt lädt herzlich zur Eröffnung der Ausstellung:
DIE HARNONCOURTS UND DER CONCENTUS MUSICUS
Genaue Infos finden Sie hier:
https://www.bezirksmuseum.at/de/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-die-harnoncourts-und-der-concentus-musicus/

SO 15. 3. 2026
AUS DEM GOLDENEN SAAL: MUSIKALISCHE KOSTBARKEITEN MIT DEN WIENER PHILHARMONIKERN!
19.55 Uhr
KULISSENGESPRÄCH MIT VORSTAND DANIEL FROSCHAUER
Moderation Barbara Rett
Musikverein Wien 2026
Die Wiener Philharmoniker begeisterten im Musikverein Wien unter der Leitung von Dirigent Jakub Hruša mit einem ungarisch-tschechischen Programm. Barbara Rett und der Vorstand der
Wiener Philharmoniker eröffnen den Abend mit einem Gespräch über volksmusikalische Einflüsse in der Musik und Komponisten als Dirigenten!

20.15 Uhr
AUS DEM GOLDENEN SAAL: PHILHARMONISCHES KONZERT DER WIENER PHILHARMONIKER
Musikalische Leitung Jakub Hruša
Goldener Saal, Musikverein Wien 2025
Eine TV-Premiere: Unter der musikalischen Leitung von Jakub Hruša unternehmen die Wiener Philharmoniker einen Ausflug in die ungarisch-tschechische Musiklandschaft. Auf dem Programm: Zoltán Kodálys „Tänze aus Galanta“ – eine Sammlung von volkstümlich inspirierten Tänzen der Sinti und Roma aus der Gegend um Galanta. Außerdem: Antonín Dvoráks Symphonische Dichtung „Die Waldtaube“, Leoš Janáceks Rhapsodie für Orchester „Taras Bulba“ sowie Béla Bartóks Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“.
Der tschechische Dirigent Jakub Hruša ist seit kurzem Generalmusikdirektor des Royal Opera House Covent Garden in London und designierter Musikdirektor der Tschechischen Philharmonie. Mit höchster Präzision und gewaltiger Intensität begeisterte er das Publikum im goldenen Saal!

SO 22. 3. 2026
DER NEUE „FIDELIO“ AUS DER WIENER STAATSOPER UND DAS KULISSENGESPRÄCH MIT DEN STARS DER PRODUKTION!
19.55 Uhr

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Franz Welser-Möst © Julia Wesely/Wiener Philharmoniker
Malin Byström © Peter Knisten
Nikolaus Habjan © Lukas Beck

KULISSENGESPRÄCH MIT BARBARA RETT: DER NEUE FIDELIO
Mit Franz Welser-Möst, Nikolaus Habjan &
Malin Byström
Moderation Barbara Rett
Wiener Staatsoper 2025
Zur Einstimmung auf die TV-Premiere der Neuinszenierung von Beethovens „Fidelio“ trifft Barbara Rett den Dirigenten FranzWelser-Möst, Regisseur Nikolaus Habjansowie die Sopranistin Malin Byström in der Wiener Staatsoper zum Gespräch.

20.15 Uhr
LUDWIG VAN BEETHOVEN: FIDELIO
Musikalische Leitung Franz Welser-Möst
Inszenierung Nikolaus Habjan
Mit Malin Byström, David Butt Philip u. v. m.
Chor & Orchester der Wiener Staatsoper
Wiener Staatsoper 2025
Erstmals in ORF III: Die mit Spannung erwartete Neuproduktion der laufenden Saison an der Wiener Staatsoper: Nikolaus Habjans Neuinszenierung des „Fidelio“!
Im Jubiläumsjahr der Wiedereröffnung dirigierte Franz Welser-Möst Beethovens Befreiungsoper, mit der das Haus am Ring vor 70 Jahren wieder im neuen Glanz erstrahlte. Malin Byström und David Butt Philip singen die Hauptpartien und werden von zwei Puppen begleitet, die ihre innersten Gefühle sichtbar machen …

SO 29. 3. 2026
TV-PREMIERE IN ERLEBNIS BÜHNE: MOZARTS MEISTERWERKE TOPAKTUELL AUS MADRID!
20.15 Uhr
OSTERKLÄNGE AUS MADRID
Musikalische Leitung Heinz Ferlesch
Sopran Maria Ladurner
Barucco Vokalensemble & Orchester
Auditorio Nacional de Música 2026
Topaktuell in ORF III: In einem einzigartigen Konzert in der spanischen Hauptstadt Madrid singt die junge österreichische Sopranistin Maria Ladurner gemeinsam mit dem österreichischen Barucco Vokalensemble & Orchester unter der Leitung von Heinz Ferlesch Mozarts Musik.
Auf dem Programm steht, neben dem Requiem und den Motetten „Exsultate, Jubilate“ und „Ave verum corpus“, auch Arvo Pärts „Da pacem Domine“ sowie eine Adaption von Bachs Choral „Komm, süsser Tod“. Maria Ladurner ist Preisträgerin des Biber-Wettbewerbs und gewann mit dem von ihr mitgegründeten Ensemble Mozaïque den 1. Preis und Publikumspreis des
Händelwettbewerbs Göttingen sowie des Wettbewerbs der Musikakademie Rheinsberg.

ÖSTERREICH AUF 3 SAT
SA 7. 3. 2026 20.15 Uhr
DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR

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Foto: Wiener Volksoper/ Barbara Palffy

Musikalische Leitung Ben Glassberg
Mit Anett Fritsch, Stephanie Maitland, Martin Winkler u. v. m.
Orchester & Chor der Volksoper Wien
Wiener Staatsballett
Volksoper Wien 2023
Otto Nicolais komisch-fantastische Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ aus der Volksoper Wien mit unzähligen Komplikationen, Verwicklungen und viel Humor. 2023 inszenierte erstmals die niederländische Regisseurin Nina Spijkers an der Volksoper. Für das Bühnenbild konnte Tony-Award-Gewinnerin Rae Smith gewonnen werden.

SA 28. 3. 2026
20.15 Uhr
DAS MOZART-REQUIEM AUS DEM STADTTHEATER WIENER NEUSTADT
Musikalische Leitung Andreas Ottensamer
Mit Mezzosopran Kate Lindsey u.a.
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Konzertchor Interpunkt, Chorleitung Michael Schneider
Ein festlicher Abend mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich aus dem Stadttheater Wiener Neustadt: Unter der Leitung von Andreas Ottensamer erklingt das ergreifende Requiem in d-Moll KV 626, Mozarts unvollendetes Vermächtnis. Mit den Solistinnen und Solisten Christina Gansch, Kate Lindsey, Matthew Newlin, Alexander Grassauer, dem Konzertchor Interpunkt und den Tonkünstlern – ein Klangereignis voller Dramatik, Hoffnung und Transzendenz.

DAS GESAMTE MÄRZ-PROGRAMM AUF EINEN BLICK:

SA 7.3.2026 AUF 3SAT
20:15 DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR

SO 8.3.2026 IN ORF III
11:30 AUS DER WIENER STAATSOPER: RISE!
20:15 EIN HOCH AUF HARNONCOURT!
SO 15.3.2026 IN ORF III
19:55 KULISSENGESPRÄCH MIT DANIEL FROSCHAUER
20:15 AUS DEM GOLDENEN SAAL: MUSIKALISCHE KOSTBARKEITEN MIT DEN WIENER PHILHARMONIKERN

SO 22.3.2026 IN ORF III
19:55 KULISSENGESPRÄCH MIT BARBARA RETT: DER NEUE FIDELIO
20:15 LUDWIG VAN BEETHOVEN: DER NEUE FIDELIO

SA 28.3.2026 AUF 3SAT
20:15 MOZART-REQUIEM, STADTTHEATER WIENER NEUSTADT 2025
21:05 MOZART UND DIE VIOLINE

SO 29.3.2026 IN ORF III

20:15 OSTERKLÄNGE AUS MADRID
Programmänderungen vorbehalten.

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„DAS Margareten“: Performance und Kommunikation auf neuer Spielstätte! (28.2.2026)

Und noch eine neue Spielstätte in Wien bittet ihr spezielles Publikum zu Besuch und zur Mitgestaltung. Hinab in den Keller. Die Probebühne des Volkstheaters hat sich zuletzt hier im früheren stadtbekannten Sozialbau ‚Eisenbahnerheim‘, Margaretenstraße 166, direkt am Margaretener Gürtel, befunden. Das erwartete spezielle Publikum: Aufgeschlossene, nicht nur jüngere, für offene Kommunikation und Tanz & Tanz & Tanz … heute so etwas wie Performance. „DAS Margareten“ heißt es nun hier, und der Zusatz „Raum für lebendiges Theater“ lässt hoffen, dass sich unter Leitung der hingebungsvollen Initiatorin Nadja Puttner auch ein pulsierender Kulturplatz entwickeln wird.

„Metamorphosis“ hat es am Eröffnungsabend geheissen. Ganz lässig und hemdsärmelig. Noch nicht auf Perfektion ausgerichtet. Von eintönigem Elektrosound zur Einstimmung über das „Resumé“-Solo der Hausherrin Puttner und queeren Spaß und Nummern wie „Not Cool but(t) a Nice Bitch“ oder

„Unspoken / Brave Frogs“ – ja, man spricht hier Englisch, schämt sich offensichtlich des Dialektes so am Gürtel. Jede der Piecen ist auf eine ausdrucksstarke Körpersprache ausgerichtet. Als Schlussnummer hat sich die gerade freiwillig aus dem Opernballett ausgeschiedene Solotänzerin Rebecca Horner, eine der allerletzten Wienerinnen im hundertköpfigen Staatsballett, mit „Aulis“ und einer extrem düster-expressiven Prophetin Kassandra präsentiert. Gut aufgenommen wurden die Programmpunkte. Jetzt aber, für die Zukunft: Nadja Puttner und ihre Kollegin Jasmin Avissar rufen eindringlich zu Kommunikation und Mitgestaltung auf: „DAS Margareten soll ein Ort sein, an  dem Menschen aneinander auf Augenhöhe begegnen, voneinander lernen und gemeinsam gestalten. Ein Ort, an dem Theater wieder das wird was es im Keim ist: Ein zutiefst menschlicher Raum des Miteinanders.“

Info / www.dasmargareten.at

Meinhard Rüdenauer

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