DIE SAMSTAG-PRESSE – 16. JANUAR / JÄNNER 2021

DIE SAMSTAG-PRESSE – 16. JANUAR / JÄNNER 2021

Für Sie in den Zeitungen gefunden:
DIE SAMSTAG-PRESSE – 16. JANUAR / JÄNNER 2021

Der Intendant Ulrich Wilhelm und der Dirigent Sir Simon Rattle bei der Vertragsunterzeichnung am 3. Januar 2021, Foto: © BR

München
Simon Rattle hat deutsche Staatsbürgerschaft beantragt
Sir Simon Rattle ist ein Dirigent von Weltrang. In London hätte man ihn gern behalten. Nun geht er aber 2023 nach München. Zu Deutschland hat er ohnehin schon lange eine besondere Beziehung, die nun noch enger werden soll.
Münchner Abendzeitung

Stardirigent Simon Rattle will Deutscher werden
https://volksblatt.at/stardirigent-simon-rattle-will-deutscher-werden/

Liebesgrüße von Sir Simon
Dirigent Simon Rattle leitet künftig die BR-Symphoniker und nennt sie das weltweit „humanste“ Orchester. Er erklärt auch, warum er mit dem London Symphony Orchestra Schluss macht.
Sueddeutsche Zeitung

Am Beispiel Sir Simon Rattle: „Die Alten an die Front“. Der einzige kritische Kommentar weltweit zu Simon Rattles Berufung
Kommentar O-Ton / Michael S. Zerban

Wien
Peter Hacker: „Lockdown ist nicht weiter notwendig“
Trotz der neuen Virus-Mutation plädiert der Wiener Gesundheitsstadtrat für eine schrittweise Öffnung der Ostregion.
Kurier

Deutschland
Theater bleiben bis Ostern geschlossen. Die große Abwesenheit
Es hilft nichts, die Kultur bleibt im Lockdown, wer weiß wie lange noch. Aber wie viel Pause vertragen die Künste?
Tagesspiegel

Bayerische Theater bleiben bis Ende Februar geschlossen
Es war abzusehen: Beim Treffen zwischen Kunstminister Bernd Sibler und den Intendanten der Staatstheater wurde vereinbart, den Spielbetrieb vorerst nicht wieder aufzunehmen. Wie es ab März weitergeht, soll Mitte Februar beraten werden.
BR-Klassik.de

Dresden
Corona: Semper-Oper in Dresden bleibt bis Ende März geschlossen

Sachsens Staatstheater – Semperoper und Schauspielhaus in Dresden – bleiben wegen der Corona-Pandemie länger zu als bisher geplant.
Kurier

Österreich
Kulturveranstalter wollen vor mehr Publikum spielen können
Ein neuer Forderungskatalog der Opern-, Konzert- und Theaterhäuser an die Kulturpolitik.
Kurier

Österreich
Schulterschluss der großen Kulturveranstalter

Bundesweite Plattform von Theatern, Opern- und Konzerthäusern präsentiert Positionspapier zur Wiedereröffnung.
Wiener Zeitung

Linz
Kulturbranche bereitet sich auf eine Schließung bis März vor
OÖ- Landestheater-Geschäftsführer Thomas Königstorfer plant Freiluft-Aufführungen im Frühling und eine Verkürzung der Sommerpause.
Oberösterreichische Nachrichten

Epidemiologe über Festivals: «Für die zweite Jahreshälfte bin ich optimistisch»
Der Epidemiologe Marcel Tanner über die Aussichten, ob und in welcher Form im Sommer wieder Grossveranstaltungen stattfinden können.
Tagesanzeiger.ch

Von der Natur. Von der Natur einer Pandemie. Und überhaupt
Gedanken zu (noch) Verdrängtem.
http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=46FF24EF-0F49-1CDD-9F3F1C1D0EDA68E5

Krems
Aktuelles vom Ernst Krenek Institut und Forum in Krems
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210115_OTS0070/aktuelles

Berlin
Ultraschall Berlin 2021 – Festival für neue Musik (20. bis 24. Januar 2021) – Programmänderungen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Frankfurt
Puck im August
Ein Live-Stream mit Constantinos Carydis, Igor Levit und dem HR-Sinfonieorchester.
Frankfurter Rundschau

Leipzig
Wagner-Nationaldenkmal in Leipzig: Beginnt jetzt eine weltweite Puzzlesuche?
BR-Klassik.de

Geigerin Lisa Batiashvili: „Meine Geige ist wie ein zusätzliches Kind“
DeutschlandfunkKultur

Auf der Suche nach unbelasteten Räumen – Die Geigerin Franziska Pietsch im Portrait
Neue Musikzeitung/nmz.de

Hindemith-Preis 2021 geht an Mithatcan Öcal
https://www.kultur-port.de/news/16923-hindemith-preis-2021-geht-an

Unübersehbar #35 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 15.1. bis zum 21.1.2021
Neue Musikzeitung/nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Opéra National de Paris to Live Stream “Die Zauberflöte’
https://operawire.com/opera-national-de-paris-to-live-stream-die-zauberflote/

Joyce DiDonato Headlines Royal Opera House’s New January Streams
https://operawire.com/joyce-didonato-headlines-royal-opera-houses-new-january-streams/

New York
PROTOTYPE Festival 2021 Review: Times3 (Times x Times x Times)
https://operawire.com/prototype-festival-2021-review-times3-times-x-times-x-times/

Chicago
CSO cancels rest of season
https://chicagoclassicalreview.com/2021/01/cso-cancels-rest-of-season/

Austin
Q & A: Austin Opera’s Timothy Myers on What the Opera World Can Learn from Business in a COVID-19 Reality
https://operawire.com/q-a-austin-operas-timothy-myers-on-what-the-opera-world

Los Angeles
L.A. Opera, “Modulation’
Collaboration with Prototype Festival Explores Frontiers of Digital Music and Theater
https://www.independent.com/2021/01/14/l-a-opera-modulation/

Montreal
A poet at work: Rafael Payare makes a positive impression as the OSM’s next music director
bachtrack

Taipeh
Taiwan’s stunning new arts centre springs back to life
https://www.ft.com/content/c8b6ca75-3f03-45e5-b7c1-fc74f0c6f909

Recordings
A classical music comeback
What a resurgence of new recordings tells us about the music industry
https://world.wng.org/2021/01/a_classical_music_comeback

Britten Sinfonia gives Donizetti’s Il Paria its moment in the spotlight
https://www.ft.com/content/b1f5574c-5f14-4221-8de7-a1ec6c83914f

Albums of the week: J.T., Greenfields, Verklärte Nacht
https://www.theweek.co.uk/951682/albums-of-the-week-jt-greenfields-verklarte-nacht

Feuilleton
The Art of Operetta
Richard Bratby discovers that operetta – traditionally considered the poor relation of operatic works – is deceptively difficult to pull off, requiring musicians to dig beneath its polished surface in order to express hidden emotional depths
https://www.gramophone.co.uk/features/article/the-art-of-operetta

Ballett/ Tanz

The best ballet composers of all time
https://www.classical-music.com/features/composers/the-best-ballet-composers

Tokyo
National Ballet of Japan’s New Year Ballet creates a buzz with “Still Life” at the Penguin Café
bachtrack

Rock/ Pop

Millionen für Melodien: Der Run auf die Songrechte
Streaming hat sich vom Totengräber zum rettenden Engel der Musikbranche gewandelt und die Popmusik zeitloser gemacht. Nun reißen sich Investoren plötzlich um Rechte für alte Songs – und lösen eine Art Goldrausch aus.
Die Presse

Sprechtheater

Klagenfurt
Das Klagenfurter Ensemble plant für heuer sechs Premieren
Uraufführung von Alexander Widners „Belle Epoque“ soll am 24. Februar stattfinden.
Wiener Zeitung

Salzburg/ Off-Theater
Eine Subventionsabsage, die weh tut
Betroffene Gesichter ob einer schlechten Botschaft in einer für Theaterschaffende sowieso mehr als problematischen Zeit: Das OFF Theater Salzburg wird in diesem Jahr keine Bundesförderung erhalten. Der Fördergeber ortet fehlende Innovation bei Stückauswahl und Umsetzung.
DrehpunktKultur

Buch/ Literatur

Zwei neue Bücher vor Thomas Bernhards 90. Geburtstag
Am 9. Februar jährt sich der Geburtstag des 1989 verstorbenen Dichters Thomas Bernhard zum 90. Mal. Aus diesem Anlass erscheinen am Montag im Suhrkamp Verlag zwei sehr unterschiedliche Publikationen: Bernhards Halbbruder und Nachlassverwalter Peter Fabjan erinnert sich in einem trockenen „Rapport“ an „Ein Leben an der Seite von Thomas Bernhard“, der Wiener Zeichner Nicolas Mahler legt „Die unkorrekte Biografie“ Thomas Bernhards in 99 Bildern vor.
https://volksblatt.at/zwei-neue-buecher-vor-thomas-bernhards-90-geburtstag/

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Kultur-Lockdown: Virtuell zu den Bruegels des KHM spazieren
Das Kunsthistorische Museum hat seinen Bruegel-Saal für die Allgemeinheit im Netz geöffnet.
Wiener Zeitung

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Unter’m Strich

FFP2-Masken in Shops: Zeichen auf „Lockdown neu“
Wir gehen wohl schwer maskiert, aber vermutlich mit geöffnetem Handel ins Frühjahr. Die Verhandlungen zwischen Ländern und Bundesregierung laufen aber noch auf Hochtouren und dürften heute noch bis in die Nachtstunden andauern. Fix scheint bislang, dass der bestehende Lockdown bis nach den Semesterferien verlängert wird – allerdings in leicht abgeschwächter Form.
https://www.krone.at/2318955

Deutschland
Jetzt verspielt die Politik auch noch ihr größtes Pfund
Immer neue Regeln, immer neue Widersprüche, immer neue Ausnahmen: So geben die Regierenden weder Halt noch Hoffnung. Ein Kommentar.
Tagesspiegel

Belgien und Frankreich : 48.000 Euro Strafe für Homeoffice-Verweigerung
Tagesspiegel

Kann ich trotz Corona-Impfung andere anstecken?
Wer sich impfen lässt und glaubt, sich wieder so verhalten zu können wie vor Corona, der irrt. Nach wie vor gelten strenge Regeln, um andere nicht zu infizieren. Noch immer ist vieles unklar.
https://www.dw.com/de/kann-ich-trotz-corona-impfung

Deutschland
Grenzen zu – jetzt drohen Lieferengpässe
Lkw-Fahrer benötigen an der deutschen Grenze einen negativen Test, wenn sie aus Gebieten mit hohen Infektionszahlen kommen. Nun schlagen sie Alarm.
https://www.heute.at/s/grenzen-zu-jetzt-drohen-lieferengpaesse-100122822

Berlin
Planen die Berliner Grünen jetzt schon den Klima-Lockdown?
Die Grünen planen eine Stromversorgung, die Lücken aufweist. In der Folge würde es zur Stromknappheit im Winter und deshalb zur Rationierung kommen, kritisiert Gunnar Schupelius.
Berliner Zeitung

Erster Vorstoß deutschlandweit
Berlin plant eine Migrantenquote von 35 Prozent für die Verwaltung
Noch vor der Wahl im Herbst will Rot-Rot-Grün ein entsprechendes Gesetz verabschieden: Migrationshintergrund wird als positives Einstellungsmerkmal eingeführt
Tagesspiegel

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 16. JÄNNER 2021)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 16. JÄNNER 2021)

STREAMS METROPOLITAN OPERA: SONDRA RADVANOVSKY und PIOTR BECZALA am 23.1. live aus der Stadthalle Wuppertal

Metru

KAUFE KARTEN /Berechtigung, den Stream zu sehen

 

 

STREAMPROGRAMM FÜR KOSTENLOSE STREAMS

DIESE STREAMS SIND NUR AM ANGEGEBENEN TAG GÜLTIG. DURCH DIE ZEITVERSCHIEBUNG BEGINNEN DIE STREAMSABER  JEWEIS UM 24 H, ES EMPFIEHLT SICH ALSO, DEN STREAM AM FOLGETAG ANZUKLICKEN (DANN SIND SIE BIS 24 H IM RICHTIGEN PROGRAMM

 

WEEK 45

Monday, January 18
Bizet’s Carmen
Starring Anita Hartig, Anita Rachvelishvili, Aleksandrs Antonenko, and Ildar Abdrazakov, conducted by Pablo Heras-Casado. From November 1, 2014.

Tuesday, January 19
Donizetti’s Lucia di Lammermoor
Starring Anna Netrebko, Piotr Beczała, Mariusz Kwiecień, and Ildar Abdrazakov, conducted by Marco Armiliato. From February 7, 2009.

Wednesday, January 20
Bellini’s Norma
Starring Sondra Radvanovsky, Joyce DiDonato, Joseph Calleja, and Matthew Rose, conducted by Carlo Rizzi. From October 7, 2017.

Thursday, January 21
Verdi’s La Traviata
Starring Natalie Dessay, Matthew Polenzani, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Fabio Luisi. From April 14, 2012.

Friday, January 22
Puccini’s Tosca
Starring Hildegard Behrens, Plácido Domingo, and Cornell MacNeil, conducted by Giuseppe Sinopoli. From March 27, 1985.

Saturday, January 23
Massenet’s Manon
Starring Lisette Oropesa, Michael Fabiano, Carlo Bosi, Artur Ruciński, Brett Polegato, and Kwangchul Youn, conducted by Maurizio Benini. From October 26, 2019.

Sunday, January 24
Wagner’s Die Walküre
Starring Deborah Voigt, Eva-Maria Westbroek, Stephanie Blythe, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel, and Hans-Peter König, conducted by James Levine. From May 14, 2011.

 

 

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PLACIDO DOMINGO: 2021 BEGINS IN VIENNA

„Opera legend Plácido Domingo begins 2021 celebrating his 80th birthday on January 21 and performing the title role of Nabucco at the Wiener Staatsoper on January 22.

Plofr
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Von der Natur. Von Thomas Prochazka

Von der Natur einer Pandemie. Und überhaupt. Gedanken zu (noch) Verdrängtem.

Die Natur ist.
Nein, diese Formulierung ist kein Fehler. Die Natur ist. Sie ist weder Freund noch Feind. Nicht der Pflanzen, nicht der Tiere, nicht des Menschen. Sie ist…

…»Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz des Lebens zurückzutreten, dann muß ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig«, stellte der deutsche Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble im April 2020 unter ausdrücklichem Verweis auf das deutsche Grund­gesetz fest. Wolfgang Schäuble: ein Mann, der nach einem Attentat vom dritten Brustwirbel abwärts gelähmt ist und im Rollstuhl sitzt. Der also durchaus einer der gefährdeten Bevölkerungsgruppen zuzurechnen ist.

Die Philosophen werden Herrn Schäuble vehement widersprechen (müssen) — allein aus Berufsethos. Mir scheint, sie übersehen dabei eine Nebenbedingung: Daß der Einsatz unser (finanziellen) Mittel begrenzt ist.

Der Mensch wird der Natur mit Hilfe der COVID-19-Impfstoffe einige Leben abtrotzen.
Aber im Ende wird die Natur obsiegen. Das war schon immer so.

 http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=46FF24EF-0F49-1CDD-9F3F1C1D0EDA68E5

Thomas Prochazka
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Am Beispiel Sir Simon Rattle: „Die Alten an die Front“. Der einzige kritische Kommentar weltweit zu Simon Rattles Berufung

Kommentar O-Ton / Michael S. Zerban

Am 11. Januar hat der Bayerische Rundfunk voller Stolz bekanntgegeben, dass er den Dirigenten Simon Rattle als Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester gewinnen konnte. Offenbar hat bei dem öffentlich-rechtlichen Sender niemand die Peinlichkeit dieser Entscheidung bemerkt oder sie aber mit viel Süßholzgeraspel verniedlichen wollen. So oder so: 89 Cent sind selbst für diesen Sender zu viel.

…Ich möchte Rattle immer gern am Frühstücksbuffet treffen.  „Sag mal, schämst Du Dich nicht, als Rentner eine Stelle zu besetzen, die eine junge, hoffnungsvolle Fachkraft dringend braucht?“, würde ich ihn auf Englisch fragen. „Ist es mit der Geldmacherei jetzt nicht endlich mal genug?“, würde ich hinzufügen. Und es wäre mir egal, dass er sich beleidigt abwendet und eine Frau im Hintergrund krakelt: „Das ist der Maestro. Wissen Sie nicht, mit wem Sie reden?“ Doch. Ich weiß es. Jemand, der von sich behaupten darf, ein englischer Edelmann zu sein, aber die Gier nicht im Griff hat. Vielleicht, weil er zu alt ist.

Kommentar O-Ton / Michael S. Zerban

Michael S. Zerban

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Peter Schneeberger beim Kulturmontag des ORF

 Tiroler ab 1. Februar 2021 am Schirm

Wien (OTS) – Ab 1. Februar 2021 verstärkt ORF-Kulturjournalist Peter Schneeberger, seines Zeichens auch Leiter der aktuellen TV-Kulturberichterstattung und jüngst zum „Kulturjournalist des Jahres“ 2020 gewählt, das Moderationsteam des ORF-2-„kulturMontag“. Der gebürtige Tiroler wird – alternierend mit Clarissa Stadler – die um 22.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlte wöchentliche Live-Sendung präsentieren, die zu den erfolgreichsten Kulturformaten des deutschen Sprachraums zählt und sich regelmäßig mit aktuellen gesellschaftlichen und kulturpolitischen Fragen, wichtigen Hintergründen sowie neuen und anderen Sichtweisen auseinandersetzt. ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, der den „kulturMontag“ seit 2007 moderiert, wird für Sonderausgaben des Magazins weiterhin zur Verfügung stehen.

Peter Schneeberger: „Der ‚kulturMontag‘ ist das Flaggschiff der ORF-Kulturredaktion. Es freut mich sehr, diese bedeutende Sendung abwechselnd mit Clarissa Stadler präsentieren zu dürfen. Besonders das vergangene Jahr hat gezeigt, welch hohen Stellenwert das Magazin beim Publikum und bei Kulturschaffenden hat. Die Quoten sind gestiegen, und die Beiträge, Diskussionsrunden und Interviews stoßen auf breite Resonanz. Kultur ist für Österreich und den ORF von zentraler Bedeutung – und sie ist die Richtschnur meines Lebens, nichts bereitet mir beruflich mehr Freude, kein Thema interessiert mich mehr. Mit der Moderation des ‚kulturMontag‘ geht für mich ein Traum in Erfüllung.“

ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Als Präsentator des ‚kulturMontag‘ braucht man Wissen, Umsicht, Vielseitigkeit, Belastbarkeit, Feingefühl – und natürlich eine entsprechende Bildschirmpräsenz. All das bringt Peter Schneeberger in hohem Maße mit. Er ist nicht nur ein ausgewiesener Experte in Kulturfragen, er hat sich auch als Präsentator der ‚kulturzeit‘ in 3sat bestens bewährt. Ich freue mich, dass er unser Moderationsteam verstärkt und seine Kompetenz nun auch in den ‚kulturMontag‘ einbringt.“

Zur Person Peter Schneeberger

Peter Schneeberger wurde 1972 in Zell am Ziller / Tirol geboren und studierte von 1992 bis 1996 in Salzburg, Berlin und Wien Musikwissenschaften und Germanistik. Derzeit leitet er das Ressort „Aktuelle Kulturberichterstattung“ im ORF-Fernsehen und berichtet von den wichtigsten Opern- und Theaterpremieren. Von 2012 bis 2014 moderierte Schneeberger die „matinee“ am Sonntag in ORF 2, von 2017 bis 2020 war er ORF-Vertreter im vierköpfigen Moderationsteam des 3sat-Magazins „Kulturzeit“. Seit 2013 präsentiert der Kulturjournalist die Reihe „Orte der Kindheit“ und seit 2015 die Theaterübertragungen des ORF. Seine journalistische Ausbildung absolvierte der Tiroler im Nachrichtenmagazin „profil“, wo er von 1999 bis zu seinem Wechsel in den ORF 2009 als Kulturredakteur über die Opern- und Theaterbranche berichtete und Artikel über die großen Restitutionsfälle der Zweiten Republik sowie kulturpolitische Themen veröffentlichte. Neben seiner Arbeit bei „profil“ publizierte Schneeberger im Schweizer Wochenmagazin „Die Weltwoche“ sowie in der deutschen Tageszeitung „Die Welt“. Bei der vom Branchen-Magazin „Der Österreichische Journalist“ traditionell durchgeführten Wahl der „Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ wurde Peter Schneeberger im Dezember 2020 zum „Kulturjournalist des Jahres“ gekürt.
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MÜNCHEN: Live-Stream der Spielzeitpremiere von »Viktoria und ihr Husar« aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz

VIKTORIA UND IHR HUSAR Stückeinführung - YouTube

Januar 2021; Am 23. Januar 2021 wird die Operette »Viktoria und ihr Husar« in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger als Live-Stream aus dem Gärtnerplatztheater zu sehen sein. Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird dirigiert von Tobias Engeli, in den Hauptrollen sind die Gastsolisten Daniel Prohaska und Alexandra Reinprecht zu erleben. Der Live-Stream der Spielzeitpremiere in Kooperation mit der BR KulturBühne ist kostenfrei auf der Website des Theaters abrufbar.

Der ungarische Husarenrittmeister Stefan Koltay befindet sich nach dem Ersten Weltkrieg in russischer Kriegsgefangenschaft und wartet auf seine Hinrichtung. Doch es gelingt ihm die Flucht, und über Japan will er zurück in seine Heimat und zu seiner Geliebten Viktoria gelangen. Viktoria, die Koltay tot glaubt, ist mittlerweile jedoch die Gattin des amerikanischen Gesandten Cunlight, mit dem sie in Tokio lebt. Dort trifft das einstige Liebespaar wieder aufeinander.

Als am 21. Februar 1930 die Uraufführung von »Viktoria und ihr Husar« am Hauptstädtischen Operettentheater Budapest über die Bühne ging, war die große Operettenära bereits vergangen, Revue-Theater und Kinofilm hatten sich das Unterhaltungsmonopol gesichert. Mit
einer gekonnten Synthese zwischen Exotismus, ungarischem Kolorit, teils filmischer Dramaturgie und amerikanischen Jazz-Klängen gelang es Paul Abraham und seinen Librettisten Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda, die totgeglaubte Gattung neu zu beleben.

Operette
Musik von Paul Abraham
Libretto von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda
Aus dem Ungarischen des Emmerich Földes
Bühnenpraktische Rekonstruktion der Musik von Henning Hagedorn und Matthias Grimminger
Textfassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger
Adaptierte Fassung
Musikalische Leitung: Tobias Engeli I Regie: Josef E. Köpplinger I Choreografie: Karl Alfred Schreiner I Bühne: Karl Fehringer, Judith Leikauf I Kostüme: Alfred Mayerhofer I Licht: Josef E. Köpplinger, Michael Heidinger I Video: Meike Ebert, Raphael Kurig I Choreinstudierung: Felix
Meybier I Dramaturgie: David Treffinger

Besetzung:
Leutnant Petroff, Kosak und Lagerleiter in Sibirien: Gunther Gillian
Stefan Koltay, Husarenrittmeister: Daniel Prohaska
Janczy, sein Bursche: Josef Ellers
Unteroffizier Krutow, Lageraufseher: Uwe Thomsen
John Cunlight, amerikanischer Gesandter: Erwin Windegger
Gräfin Viktoria, seine Frau: Alexandra Reinprecht
Graf Ferry Hegedüs auf Doroszma, Viktorias Bruder: Peter Lesiak
O Lia San, Ferrys Braut: Julia Sturzlbaum
Riquette, Viktorias Kammerfrau: Katja Reichert
Bela Pörkölty, Bürgermeister von Doroszma: Stefan Bischoff
James, Butler von Cunlight: Alexander Bambach
Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Die Vorstellung wird um 19.00 Uhr live auf www.gaertnerplatztheater.de sowie www.br.de/kultur zu sehen sein und bis Montag, 25. Januar um 23.00 Uhr abrufbar sein
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“1° Concorso di Canto Lirico Virtuale SOI Scuola dell’Opera Italiana Fiorenza Cedolins “ second edition 2021

Seconda Edizione del Concorso di Canto Lirico Virtuale SOI Scuola  dell'Opera Italiana Fiorenza Cedolins | OperaClick

The second edition 2021 of the „1st Online Classical Voice Competition SOI Scuola dell’Opera Italiana Fiorenza Cedolins“ interests Opera Singers, but also Composers, Directors, Costume Designers, Video-makers, Graphic Designers, because it competes with a real musical short film in all 5 Categories: Opera, Operetta, Zarzuela, Musical, Lied, which also includes the song of new composition.

The first edition was held from March to May 2020 when, at the beginning of the first lockdown due to pandemia, we had the intuition that the time had come to consider seriously and professionally the tools offered by the web, streaming, social networks and new technologies  so that the world of opera and young talents would not suffer a dramatic arrest in addition to the evident damage.

The purpose of the competition is to encourage the dissemination of Opera and  the “Canto Lirico” among artists and the public, through the use of the Facebook platform, where the videos of the first edition have been published, voted by the public and by the jury, and have exceeded 400,000 views and 35,000 votes expressed with over 15,000 shares.

Entire creative teams can also compete, for example singer/s, composer, poet, instrumentalists, director, photographer, costume designer, set designer, graphic designer … which together create a real short film, whose limits are only the lyrical vocal setting.

The best high definition videos will be broadcast on SKY Classica HD Channel 136 of the Television.

Here the essential info:

Registration open until February 18th.

Categories: opera, operetta, zarzuela, musical, lied/song also unpublished.

 Adults, no age limits.

Prizes: € 14,000 in cash and 27 special Awards from top international theaters, consisting of contracts, auditions, scholarships.

The Jury of this second edition, which I am honored to preside, is impressive in terms of level and number, and testifies to the seriousness, usefulness, innovative spirit and value of the Competition.

Great Jury, Awards and Competition announcement here below in the attachment.

Thank you if you would like to inform interested parties that to receive the entire call and all the instructions necessary to inscription, just write to

I wish everyone a peaceful New Year full of Harmony and Music.

Prof. Fiorenza Cedolins

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Musikfestival Steyr geht mutig in die neue Spielsaison

Huz

„Der Mann von La Mancha“ kämpft im Steyrer Schlossgraben gegen Windmühlen und bietet Covid-19 die Stirn. Tickets ab sofort über oeticket buchbar.

ZUM VIDEO

Steyr (LCG) – Von 22. Juli bis 8. August 2021 holt Intendant Karl-Michael Ebner den sagenumwobenen „Mann von La Mancha“ in den Steyrer Schlossgraben und setzt seinen Kampf gegen Windmühlen an insgesamt neun Abenden gewohnt spektakulär in Szene. Das Musical erzählt die Geschichte vom Schriftsteller Miguel de Cervantes und seinem Gehilfen, die im Gefängnis auf ihr Verhör durch die spanische Inquisition warten. Um das ihm entwendete Manuskript des Don Quixote zurückzugewinnen, inszeniert Cervantes seinen Roman mit den Gefängnisinsassen als Darsteller. Mit unerschütterlichem Idealismus, jedwede Realität verkennend, bekämpft er als Don Quixote de La Mancha alles Unrecht dieser Welt.

Tickets sind ab sofort auf oeticket.com buchbar. Weitere Informationen auf musikfestivalsteyr.at
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Jonas Kaufmann, Joyce DiDonato und Xavier Camarena in Madrid

Kadicam
ZU INSTAGRAM

Dazu gibt es ein sehr eindrucksvolles Interview-Video, wo die Situation der Künstler und die Bedeutung und Wirkung von Live-Musik betont wird.

Es ist auf

https://www.facebook.com/kaufmannjonas

https://www.facebook.com/teatroreal/

zu sehen. Leider kann ich keinen direkteren Link anbieten.

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