Die SAMSTAG-PRESSE – 16. MAI 2020

Die SAMSTAG-PRESSE – 16. MAI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 16. MAI 2020

Rigoletto – Bregenzer Festspiele 2019
©anja koehler | andereart.de

Österreich
Kultur: Ab 29. Mai bis zu 100 Besucher möglich, Kinos ab 1. Juli offen
Kogler und Anschober: Ab 1. Juli Veranstaltungen bis zu 250 Besucher, ab 1. August unter Auflagen bis zu 1000 Besucher.
Kurier

Bregenzer Festspiele abgesagt
Die Corona-Abstandsregeln und Höchstgrenzen für Zuseher bei Kulturereignissen machen das Großereignis unrentabel und haben es erstmals seit der Gründung 1946 gekippt. Hotels in Vorarlberg angeblich in Insolvenzgefahr.
http://www.diepresse.com/5814221/bregenzer-festspiele-abgesagt

Bregenzer Festspiele vor der Absage
Wiener Zeitung

Salzburg
Abgespeckte Version: „Modifizierte Salzburger Festspiele scheinen möglich“
Im August soll es dennoch die „Jedermann“-Aufführungen geben. Das große Jubiläumsprogramm wird allerdings auf 2021 verschoben
Standard

Salzburger Festspiele mit Rumpfprogramm
Wiener Zeitung

Kulturstaatssekretärin Lunacek hat Rücktritt verkündet: „Konnte keine positive Wirkung erzielen“
Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) hat nach heftiger Kritik im Zuge der Hilfen für Kunst- und Kulturschaffende im Zeichen der Corona-Krise ihren Rücktritt verkündet. Sie mache den Weg für ihre Nachfolgerin frei, erklärte die Grün-Politikerin.
http://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/2000117500080/zahl-der-covid-19

Lunacek tritt zurück: „Keine Chance mehr“
Die grüne Kulturstaatssekretärin zeigte sich in einer persönlichen Erklärung nach heftiger Kritik zum Abschied selbstkritisch.
Wiener Zeitung

Lunacek tritt zurück: „Mir wurde keine Chance mehr gegeben“
Die grüne Staatssekretärin hatte in den vergangenen Tagen viel Kritik einstecken müssen. Bei ihrem Rücktritt gibt sie ihrer Nachfolgerin drei Wünsche mit.
Kurier

Lunaceks Rücktritt: Die Kultur braucht endlich eine starke Stimme
Ulrike Lunacek ist als Kulturstaatssekretärin gescheitert. Jetzt muss der Karren aus dem Dreck gezogen werden – und zwar schnell
Sie war die Falsche für den Job. Und das von Anfang an
Der Standard

Reaktionen aus der Kulturbranche zu Lunacek-Rücktritt
Die Kritik aus der Szene war laut, die Einschätzungen divergierten. Wie reagieren Kulturschaffende auf den plötzlichen Rücktritt der Staatssekretärin?
Der Standard

Österreichische Kulturstaatssekretärin tritt zurück
Der Unmut der österreichischen Künstler wurde von Tag zu Tag lauter, sie fühlten sich von der Regierung im Stich gelassen. Nun ist die Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek zurückgetreten.
Der Spiegel

Jonas Kaufmann mûrit son Maure
CD „Otello“
https://www.forumopera.com/cd/otello-jonas-kaufmann-murit-son-maure?fbclid

Arien aus dem Verismo: Piotr Beczala über Verismo und „Vinceró!“
Münchner Abendzeitung

Hinter dem Vorhang: Der Talk vom Gärtnerplatz
Die wöchentliche Online-Serie vereint eine unterhaltsame und informative Mischung aus Gesprächen mit hochkarätigen Gästen und musikalischen Darbietungen.
https://www.gaertnerplatztheater.de/de/video/hinterdemvorhang.html

Wer führt die Kultur aus der Krise?
Die Presse

Bregenzer Festspiele abgesagt
https://www.diepresse.com/5814221/bregenzer-festspiele-abgesagt

Derek Weber, Musikkritiker der SN, ist gestorben
Salzburger Nachrichten

Kultur und Coronakrise: Beruhigung mit der Gießkanne
Münchner Abendzeitung

„Oper Frankfurt zuhause“ wächst und wächst
Frankfurt Rundschau

Selbstreflexion mit Wagner-Häppchen
Werft die Operngläser weg!
Alexander Kluge dekonstruiert im Württembergischen Kunstverein das Musiktheater
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1136760.oper

Unübersehbar #3 – Streaming-Empfehlungen vom 15.5. bis zum 21.5.2020
Neue Musikzeitung/nmz.de

Preis der deutschen Schallplattenkritik: die Bestenliste 2/2020 ist erschienen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikel

Streams
10 Essential Ariadne auf Naxos Clips to Enjoy (At Home)
https://www.operanews.com/Opera_News_Magazine/2020/5/Departments/10

In Your Living Room: Opera
Clive Paget picks 18th and 21st century winners, and then puts three rings on it.
https://www.limelightmagazine.com.au/features/in-your-living-room-opera

Classical Music/Opera direct to home 11 – more phased returns to creative work
https://theartsdesk.com/classical-music/classical-musicopera-direct-home-11-more-phased

Classical Music Streaming the Week Of May 18–24
https://www.broadwayworld.com/bwwclassical/article/Classical-Music-Streaming

San Francisco Opera Announced Upcoming ‚Opera Is ON‘ Streaming Performances
https://www.broadwayworld.com/san-francisco/article/San-Francisco-Opera-Announced

Amsterdam
Amsterdam’s Oldest Classical Music Store Announces Closure After 178 Years
https://theviolinchannel.com/hampe-berkel-amsterdam-oldest-classical-music-store

Santa Fe
Robert K Meya on Opera and Optimism
What the future looks like for the Santa Fe Opera after the cancellation of its 2020 season
https://www.sfreporter.com/arts/opera/2020/05/14/robert-k-meya-on-opera-and-optimism/

Feuilleton
Opera in the Time of COVID: Brian Jagde, Star Tenor, Arts Ambassador & TV Binger
https://operawire.com/opera-in-the-time-of-covid-brian-jagde-star-tenor

Obituary
Oper Köln Baritone Claudio Nicolai Dies at 91
https://operawire.com/obituary-oper-koln-baritone-claudio-nicolai-dies-at-91/

Polish Composer and Holocaust Survivor Harry Bialor Dies, Aged 90
https://operawire.com/obituary-polish-composer-and-holocaust

Martin Lovett, Last Living Member of the Amadeus Quartet, Dies at 93
https://www.nytimes.com/2020/05/14/obituaries/martin-lovett-dead-coronavirus.html

Ballett/ Tanz

Wien
Ballett im Homeoffice: So trainieren die Staatsoperntänzer zu Hause
Davide Dato, Maria Yakovleva, Olga Esina und Co. verraten ihre Trainingspläne und was sie am meisten vermissen.
Kurier

Berlin
Vorwürfe gegen Leitung. Clearingstelle: Ballettschule ist hierarchisches System
Nach der Expertenkommission hat auch die Clearingstelle für Einzelfälle einen Zwischenbericht zur Staatlichen Ballettschule Berlin vorgelegt.
Berliner Zeitung

Sprechtheater

Zur Zukunft des Theaters: Die Lage ist dramatisch – machen wir ein Drama daraus!
Sueddeutsche Zeitung

Unter’m Strich

Falscher Doktortitel? Art-for-Art-Chef Axel Spörl tritt nach zehn Tagen im Amt zurück
Nachdem Ungereimtheiten in seinem Lebenslauf bekannt wurden, ist der neue Chef der Burgtheater-Tochtergesellschaft kurz nach seinem Amtsantritt zurückgetreten. Seine Dissertation findet er selbst nicht.
Die Presse

Amateur- oder Profitheater?
Wie ist das doch gleich mit dem Verursachen von Menschenaufläufen? Wenn Kabarettisten, Sänger und anderes Kultur-Gelichter die Szene betritt, ist Publikum nicht weit – und damit steigt die Ansteckungsgefahr bekanntlich ins Unermessliche. Drum darf man sich wohl seit einem Monat in Baumärkten und Gartencentern drängen, aber selbst die allerkleinste Kleinbühne muss dicht halten. Mit Politikern ist’s ganz was anderes. Die gelten wahrscheinlich als Laiendarsteller und dürfen deshalb seit Anfang Mai, so wie wir alle, wieder frei herumlaufen. Das geht, solange sie nicht Teil eines Amateurtheater-Ensembles sind. Dann griffe wieder die Zehn-Personen-Bestimmung.
DrehpunktKultur

Fußball Deutschland
Matthias Brandt über die Geisterspiele „Ich gucke davon keine Sekunde“
Fußball ohne Zuschauer – das ist für Schauspieler Matthias Brandt einfach nur traurig. Seine ganz persönliche Absage an die Geisterspiele
Tagesspiegel

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 16. MAI 2020)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 16. MAI 2020)

DIE ERSTE INDOOR-KULTUR-VERANSTALTUNG MIT PUBLIKUM  „NACH VORSCHRIFT“ AM FREITAG BEIM ONLINE-MERKER

Weltstar Günther Groissböck gab uns die Ehre und kämpfte dabei gleichzeitig für seine Berufskollegen!


Günther Groissböck, gegleitet von Univ. Prof. Dr. Alexandra Goloubitskaia (auch mit Maske) gab einen eineinhalbstündigen Liederabend. Das Pubikum, zahlenmäßig exakt nach Vorschrift, trug brav während des Konzerts den Mundschutz. Foto: Dr. Markus Vasek


Foto: Anneliese Gottwald


„Wotans Abschied“ in der Merker-Galerie – eine Sensation. Foto: Hiltrud Zehrl

Montag ist Günther Groissböck „Bahnbrecher“ im Staatstheater Wiesbaden – mit eben diesem Programm. Die „Szene“ ist ausgehungert, Medienprominenz hat sich angesagt!

ES TUT SICH WAS!

Unsere Online-Galerie steht Künstlern für Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung!

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Dringend notwendige Aufwertung des Staatssekretariats zu einem überparteilich und unabhängig besetzten Experten-Ministerium für Kunst und Kultur.

Der Rücktritt von Staatssekretärin Ulrike Lunacek und die darauffolgende Pressekonferenz von Vizekanzler Kogler sowie Gesundheitsminister Anschober festigt das Bild eines voll besetzten Flugzeuges, das aufgrund von Turbulenzen nicht mehr mittels Autopiloten geflogen werden kann. Umso katastrophaler, wenn sich herausstellt, dass der handelnde Pilot gar keinen Flugschein besitzt.

„Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen.“ (A. Schopenhauer)

Nach immer lauterer Kritik und unter zunehmendem Druck hat nun Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek am Freitag (15.05.) ihren Rücktritt erklärt. Die mangelnde Fähigkeit einer einzelnen Person darf aber nicht über ein fehlendes Management eines gesamten Ressorts hinwegtäuschen.

Die vergangenen Wochen haben die immanente Wichtigkeit verdeutlicht, ExpertInnen aus möglichst allen kulturellen Bereichen in die Erarbeitung von Verordnungen mit einzubeziehen und diese zu interdisziplinären Dialogen mit dem Gesundheitsressort einzuladen. Von den angeblich so vielen ExpertInnen-Gesprächen, die Frau Lunacek geführt haben soll, ist bezüglich möglicher Inhalte oder gar Beteiligter weitestgehend nichts an die Öffentlichkeit gedrungen. Um die Überforderung nicht publik zu machen, wurde offenbar auf die angebotene Mitarbeit von zahlreichen tatsächlichen ExpertInnen wohlweislich verzichtet.

Die Regierung unter Brigitte Bierlein hatte bewiesen, dass parteiunabhängige ExpertInnen trotz oder vor allem wegen ihrer politischen Außenseiterfunktion in der Lage sind, Ressorts gemäß jeweiliger Kernkompetenzen zu verwalten.

Kunst und Kultur dürfen in Zeiten wie diesen kein politischer Spielball einer Partei sein, der es offenbar in diesem Bereich an Hintergrundwissen und Vernetzung fehlt. Zu einem Verantwortungsbewusstsein hätte eine rechtzeitige Zuziehung von zahlreichen und genre-relevanten Persönlichkeiten ebenso gezählt, wie das Verhindern eines weiteren Hinauszögerns dringend notwendiger, umsetzbarer Lösungen aufgrund eines späten Rücktritts verbunden mit der zumindest offiziell ungewissen Nachbesetzung.

Die scheinbar praktikable „Öffnung“ der Veranstaltungen ab 29. Mai geht in Ermangelung der Beantwortung der „Gretchenfrage“ nach der Adaption der Abstandsregel komplett an der Realität vorbei.Eine Obergrenze von 100, 250, 500 oder gar 1000 Besuchern löst die Problematik der wirtschaftlich sinnvollen Bestuhlung nicht. Eine Übersetzung der geltenden Gastronomieverordnung, die es 4 Menschen aus nicht demselben Haushalt ermöglicht, ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Mindestabstand gemeinsam zu tafeln, hätte 2 Minuten dieser einstündigen Pressekonferenz beansprucht und wurde nicht einmal angesprochen.

Dringend umzusetzen wäre daher die Aufwertung des glücklosen Staatssekretariats unter einem völlig hilflosen Minister und Vizekanzler zu einem

ÜBERPARTEILICHEN UND UNABHÄHNGIGEN EXPERTEN-MINISTERIUM FÜR KUNST UND KULTUR

Florian Krumpöck, Pianist, Dirigent und Intendant des Kultur.Sommer.Semmering 

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Bayerische Staatsoper: #BSOfürzuhause – 7. Montagskonzert mit einer Uraufführung

Bayerische Staatsoper: Okka von der Damerau im Montagskonzert ...
Copyright: Bayerische Staatsoper

Die Montagskonzerte der Bayerischen Staatsoper gehen in die 7. Runde und wurden bis dato fast 320.000 Mal angesehen, entweder live oder als Video-on-Demand. „Wir freuen uns, dass unsere Montagskonzerte so großen Anklang beim Publikum finden“, so Nikolaus Bachler. „Darüber hinaus sind wir schon mit anderen Formaten startklar, die es bald erlauben sollen, dass unser Publikum wieder ins Haus kommt – wenn auch anfangs in stark reduzierter Form.“

Das 7. Montagskonzert findet am 18. Mai 2020 im Live-Stream auf STAATSOPER.TV statt und präsentiert Werke von Clara und Robert Schumann und eine Uraufführung des Bayerischen Staatsballetts.

Erstmals gibt es auf STAATSOPER.TV ein Angebot für die ganz Kleinen: das Sitzkissenkonzert Momo, der kleine Zirkusjunge ist bis 8. August 2020 als Video-on-Demand erhältlich.

» 7. Montagskonzert

» Momo, der kleine Zirkusjunge als VoD

7. Montagskonzert auf STAATSOPER.TV

Mo, 18. Mai 2020, 20.15 Uhr
www.staatsoper.tv

Das ehemalige Opernstudio- und Ensemble-Mitglied Tareq Nazmieröffnet den Abend mit Gerold Huber am Klavier und singt ausgewählte Balladen nach Heinrich Heine von Robert Schumann sowie vier seiner Lieder op. 40. Außerdem stehen Jaques Iberts Chansons de Don Quichotte auf dem Programm.

Der zweite Teil des Konzertes widmet sich unter dem Titel Eine romantische Liebe den beiden Komponisten Clara und Robert Schumann. Die Schauspieler Katalin Zsigmondy und August Zirnerlesen ausgewählte Passagen aus dem Briefwechsel des Paares. Zwischen den Briefen interpretieren Verena-Maria Fitz an der Violine und Massimiliano Murrali am Klavier Robert Schumanns Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier a-Moll op. 105 und Clara Schumanns Drei Romanzen op. 22. Zu zwei ausgewählten Sätzen der Werke präsentiert das Bayerische Staatsballett außerdem eine Uraufführung: Henry Grey verkörpert auf den 1. Satz der Sonate Nr. 1 den jungen Robert Schumann, Kristina Lind auf die 2. Romanze Clara Wieck. Die Choreographien stammen von Dustin Klein.

Ab dem 20. Mai, 12.00 Uhr ist das Konzert für zwei Wochen als Video-on-Demand verfügbar. Das komplette Programm des 7. Montagskonzerts finden Sie hier.

Sitzkissenkonzert auf STAATSOPER.TV

MOMO, DER KLEINE ZIRKUSJUNGE
Pascal Dusapin
für Kinder von 4 bis 7 Jahren

90 Tage Video-on-Demand
Noch bis 8. August 2020, 11.59 Uhr kostenlos auf www.staatsoper.tv/momo verfügbar.

Momo liebt es über alles, zwischen den Zirkuswagen hin und her zu laufen und von einem auf den anderen zu springen. Am liebsten schaut er der Akrobatin Bettina zu, während sie übt …

Erstmals bietet die Bayerische Staatsoper ein Sitzkissenkonzert für Kinder von 4 bis 7 Jahren online auf STAATSOPER.TV an: Momo, der kleine Zirkusjunge von Pascal Dusapin mit dem Puppenspieler Lorenz Seib.

Das CAMPUS-Team hat dazu auch eine Malaktion ins Leben gerufen sowie ein Spielkonzept für ein eigenes Sitzkissenkonzert zu Hause: www.staatsoper.de/kinderangebot-fuer-zu-hause

Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München
Tel: 0049 – (0)89 – 21 85 10 21

Web: www.staatsoper.de

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Keine artgerechte Haltung für Opernsänger


Copyright: KS. Benedikt Kobel

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KOMISCHE OPER BERLIN:  Der Mai ist gekommen …

Entdeckungstour Nummer 5 - Lieblingsort: Die Komische Oper Berlin ...
… und das Opernhaus schläft. Nicht wirklich, es arbeitet trotzdem für sein Publikum!

… aber die Situation für die Theater und Opernhäuser, liebe Kolleg*innen, ist wie gehabt. Für Berlin gilt weiterhin, dass dort keine Veranstaltungen stattfinden dürfen. Und so schläft auch die Komische Oper Berlin für ihr Publikum.

Hinter den Kulissen arbeiten aber viele Bereiche des Hauses weiter, von der Kommunikation über künstlerische Planung und Theaterpädagogik bis hin zur Kostümabteilung. Unser digitales Angebot erneuert sich regelmäßig und im Juni werden wir voraussichtlich auch »raus« in die Stadt gehen! Auch unsere Opernkasse Unter den Linden ist seit 4. Mai wieder geöffnet, wenn auch mit leicht eingeschränkten Öffnungszeiten. Der Vorverkauf für die kommende Saison läuft, wir arbeiten an unterschiedlichen Szenarien, über die wir Sie informieren, wenn weitere konkrete Schritte feststehen.

Mit den besten Grüßen aus dem Homeoffice – bleiben Sie gesund!
Ihre Andrea Röber

Online-Spielplan
Ab Sonntag: »Die Perlen der Cleopatra«

Nach den digitalen Wiederaufnahmen von La Bohème und Jewgeni Onegin kehrt ab Sonntag, 19 Uhr, die Operetten-Erfolgsproduktion Die Perlen der Cleopatra mit Dagmar Manzel als Stream on demand zurück. Startschuss ist um 19 Uhr, der Stream wird dann einen Monat lang abrufbar sein.

Zwei weitere Termine stehen fest: Als nächster Stream on demand erscheint am 31. Mai Der Jahrmarkt von Sorotschinzi. Am 12. Juni folgt dann als digitale Premiere der bisher noch nie gezeigte Mitschnitt von Arnold Schönbergs Moses und Aron aus dem Jahr 2015.

Zum vollständigen Online-Spielplan

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Persönliche Stellungnahme von Dieter Hallervorden:


Dieter Hallervorden. Copyright: Hannes Caspar

Die Berliner AfD-Fraktion hat im Abgeordnetenhaus einen Antrag auf Wiedereröffnung der Theater gestellt, in dem sich die AfD ausführlich auf meine Vorschläge bezieht, die ich dem Kultursenator unterbreitet habe.

Auch wenn der Herr Kultursenator mich keiner Antwort für würdig hielt, möchte ich eines ganz deutlich klarstellen: Ich lasse mich nicht vor den Karren einer Partei spannen, die von politischer Kultur so viel versteht wie ein Friseur von der Fußpflege.
Applaus aus der AfD-Ecke wäre für mich ein falsches Signal an die Öffentlichkeit.

Dieter Hallervorden

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 ORF „Wir spielen für Österreich“: Fortsetzung der ORF-Konzertreihe mit „Mozart@home“ aus der Stiftung Mozarteum am 24. Mai in ORF III

Mit Auftritten von u. a. Rolando Villazón, Rudolf Buchbinder, Marianne Crebassa, Emmanuel Tjeknavorian und Cornelius Obonya

Wien (OTS) – Nach drei erfolgreichen Live-Konzerten in Kooperation mit der Wiener Staatsoper, der Volksoper Wien und den Vereinigten Bühnen Wien aus dem ORF RadioKulturhaus wird die von ORF III initiierte Reihe „Wir spielen für Österreich“ nun mit einem weiteren musikalischen Event der Extraklasse fortgesetzt. Unter dem Titel „Mozart@home“ steht am Sonntag, dem 24. Mai 2020, um 20.15 Uhr im Rahmen von „Erlebnis Bühne LIVE“ in ORF III und auf der Klassikplattform fidelio, ein glanzvolles Konzertereignis in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mozarteum Salzburg ganz im Zeichen des weltberühmten Komponisten und seiner Geburtsstadt Salzburg. Durch den Abend mit Auftritten hochkarätiger Künstlerinnen und Künstler, live-zeitversetzt aus dem prunkvollen Großen Saal des Mozarteums bzw. in Zuspielungen von bedeutenden Mozart-Schauplätzen, führen Startenor und Mozartwoche-Intendant Rolando Villazón (im Konzertsaal) und ORF-Kulturlady Barbara Rett.

Für gesangliche Darbietungen sorgen neben Rolando Villazón u. a. die mit der Mozartwoche und den Salzburger Festspielen eng verbundene französische Mezzosopranistin Marianne Crebassa, der gebürtige Salzburger Bariton Rafael Fingerlos und die US-amerikanische Sopranistin Andrea Carroll sowie der Bachchor Salzburg. Musikalischen Hochgenuss garantieren u. a. Starpianist Rudolf Buchbinder, Klarinettist Daniel Ottensamer, Hornist Radovan Vlatković, weiters Violinist Emmanuel Tjeknavorian und Pianist Julius Zeman, die gemeinsam auf Originalinstrumenten Mozarts spielen werden. Einen besonderen Auftritt hat der Schauspieler und langjährige Salzburger „Jedermann“ Cornelius Obonya, der in Mozarts Geburtshaus aus den berührenden Briefen Mozarts an Vater Leopold lesen wird.

Das Konzert wird als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand weltweit via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) bereitgestellt. Die Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) präsentiert den Abend ebenfalls live bzw. anschließend auf Abruf in der Klassithek. Zur Einstimmung auf das Konzert bietet fidelio allen Klassikfans einen umfangreichen Themenschwerpunkt zur Stiftung Mozarteum Salzburg u. a. mit Produktionen von der Salzburger Mozartwoche wie „T.H.A.M.O.S“ (2019) und „Pùnkitititi!“ (2020), aber auch Archivschätze wie etwa Händels Orgelkonzerte mit Karl Richter aus 1971. In 3sat ist das Konzert am Samstag, dem 8. August, (Uhrzeit wird noch bekanntgegeben) zu sehen.

ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „Ganz bewusst haben wir uns zu Beginn der Corona-Krise entschieden, trotz schwierigster Bedingungen gemeinsam mit unseren Kulturpartnern (Live-)Konzerte für unser Publikum zu produzieren und so das Bedürfnis nach dem intellektuellen Grundnahrungsmittel Kultur zu stillen. Der enorme Publikumszuspruch der ersten Konzerte unserer Reihe ‚Wir spielen für Österreich‘ hat gezeigt, dass gerade in Zeiten der Krise ein besonders hoher Bedarf an Live-Ereignissen aus Kunst und Kultur besteht. Daher erfüllt es mich mit großer Freude, dass ‚Wir spielen für Österreich‘ in Kooperation mit unseren Kulturpartnern in den Bundesländern eine Weiterführung erlebt. Unser erster musikalischer Exkurs führt in die Mozartstadt Salzburg, in den Konzertsaal der Stiftung Mozarteum Salzburg. Ich danke allen Beteiligten, allen voran Präsident Johannes Honsig-Erlenburg und Mozartwoche-Intendant Rolando Villazón, deren Engagement ein solch qualitatives Programm unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorkehrungen ermöglicht hat.“

Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg: „Wir freuen uns sehr, mit dem ORF ‚Wir spielen für Österreich: Mozart@home‘ bei uns in der Stiftung Mozarteum erstmals außerhalb von Wien umsetzen zu können. Das ist nicht nur ein besonderes musikalisches Lebenszeichen in unserer unsagbar konzertlosen Corona-Zeit. Das ist auch eine Botschaft an alle Menschen, mit der Musik Mozarts und den besonderen Eindrücken aus Salzburg den derzeit gar nicht erfreulichen Alltag ein wenig hinter sich zu lassen; zumindest auf die Dauer von Don Ottavios ‚Il mio tesoro‘ oder Mozarts verspielter Freude im 3. Satz seines Klavierkonzerts KV 595. Sie werden das Ihre finden!“

Mozartwoche-Intendant Rolando Villazón: „In dieser Zeit der großen Herausforderungen für uns alle ist es eine unbeschreibliche Freude für mich, die Musik Mozarts mit ihrer heilenden Kraft und Stärke zu den Menschen nach Hause zu bringen. Salzburg ist eine der wichtigsten Musikhauptstädte der Welt und in der Stiftung Mozarteum feiern wir den bedeutendsten Sohn der Stadt jeden Tag. Wir hoffen, dass wir den Menschen mit unserem Programm ‚Mozart@home‘ ein bisschen Licht schenken können. Wir können uns gerade nicht umarmen, aber in Mozarts Musik kommen wir dennoch alle zusammen. Und können gemeinsam lächeln.“

Pianist Rudolf Buchbinder: „Österreich ist nicht nur mein Heimatland, Österreich ist auch meine musikalische Heimat. Umso mehr ist es mir ein Anliegen, einen musikalischen Beitrag für unser Land in dieser besonderen Situation zu leisten. Mir selbst gibt Mozarts Klavierkonzert KV 595 stets Kraft und Trost. Mozarts Musik ist in Töne gegossener Humanismus, für mich das wichtigste Gut unserer Gesellschaft – nicht nur in Zeiten von Corona.“

Violinist Emmanuel Tjeknavorian: „Als der Komponist Hasse Mozart hörte, sagte er: ‚Dieser Knabe wird uns alle vergessen machen.‘ Das Wort ‚vergessen‘ möchte ich anders verwenden. Mit der Kraft von Mozarts Musik können wir gerade jetzt Leid und Not für wertvolle Augenblicke hinter uns lassen. Ich freue mich stets immens, auf Mozarts eigener und mir mittlerweile sehr vertrauter und geliebter Geige zu spielen. Mit diesem Instrument und der genialen Schöpfung habe ich die schöne Möglichkeit und Hoffnung, Menschen große Freude zu bereiten.“

Das Programm des Abends im Detail:

Den Abend im Großen Saal eröffnen Andrea Carroll, Marianne Crebassa und Rafael Fingerlos mit dem Terzett „Soave sia il vento“ aus dem Mozart-Da Ponte-Klassiker „Così fan tutte“. Bühnenauftritte folgen außerdem von Pianist Rudolf Buchbinder mit dem 3. Satz aus Mozarts letztem Klavierkonzert KV 595 und Marianne Crebassa mit Klarinettist Daniel Ottensamer und der Arie „Parto, parto“ aus der letzten Mozart-Oper „La clemenza di Tito“. Aus einem weiteren Meisterwerk der Mozart-Da Ponte-Trias, „Don Giovanni“, singen Rolando Villazón die Arie des Don Ottavio „Il mio tesoro intanto“ sowie Rafael Fingerlos und Andrea Carroll das Duett „La cì darem la mano“. Radovan Vlatković präsentiert einen Satz aus Mozarts Hornquintett KV 407, gefolgt vom 2. Satz aus dem berühmten Klarinettenquintett KV 581 mit Daniel Ottensamer.

Barbara Rett meldet sich u. a. vor dem Wohnhaus Mozarts, in dessen Tanzmeistersaal Emmanuel Tjeknavorian und Julius Zeman mit einer musikalischen Darbietung des Rondos aus der Haffner-Serenade KV 250 auf Mozarts Geige und Hammerklavier aufwarten. Weitere Schauplätze sind das Geburtshaus Mozarts, in dem Schauspieler Cornelius Obonya aus den berührenden Briefen Mozarts an Vater Leopold lesen wird, außerdem das Zauberflötenhäuschen im Bastionsgarten des „alten“ Mozarteums, das Mozart-Denkmal sowie der Mozartsteg.

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ONLINE-Merker INTERNATIONAL: MARYNA LOPEZ SINGT IM WIENERWALD DIE URAINISCHE HYMNE!

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