Die SAMSTAG-PRESSE – 26. Februar 2022

Die SAMSTAG-PRESSE – 26. Februar 2022

Friedenstaube am S-Bahnhof Hochdahl gestaltet vom Hochdahler Künstler Jan Masa

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 26. Februar 2022

München
Nach Mailand auch München: Ultimatum für Putin-Freund Gergiev
BR-Klassik.de

Auch Hamburgs „Elphi“ stellt Gergiev ein Ultimatum
Münchens Oberbürgermeister hat Putin-Freund Valery Gergiev mit Rauswurf gedroht. Nun äußerte sich auch Intendant Lieben-Seutter.
Hamburger Abendblatt

Festspielhaus Baden Baden erwartet Stellungnahme von Gergiev
http://www.musik-heute.de/23601/festspielhaus-erwartet-stellungnahme-von-gergiev/

Münchner OB setzt Putin-Freund ein Ultimatum
2014 unterstützte Waleri Gergijew die Annexion der Krim – nach dem russischen Angriff auf die Ukraine fordern Kollegen vom Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker, Stellung zu beziehen. Der Münchner OB droht sogar mit dem Rauswurf.
BR-Klassik.de

Nürnberg
Jonathan Darlington: Der Neue am Pult der Nürnberger Symphoniker
BR-Klassik.de

Hamburg
Penelope wartet auf den Bus
Gabriele Rossmanith übernimmt die Hauptrolle in „Penelope, Die“ an der Hochschule für Musik und Theater. Selbst die Kammersängerin kann das missglückte Regiekonzept von Maike Schuster nicht retten.
Die Welt.de

Gidon Kremer zum Geburtstag
Der Geiger aus Riga, der seinen Ruhm stets dazu nützte, sich für Unterdrückte und Unterschätzte zu engagieren, wird 75.
https://www.diepresse.com/6103902/gidon-kremer-zum-geburtstag

Wien
Wiener Festwochen: Eröffnung mit Schalko, Kruder & Dorfmeister
Wiener Festwochen (13. 5. bis 18. 6.): Rückkehr zur Normalität mit einem „Fest des Gesangs“ und einer Bar am Karlsplatz.
Kurier.at

Wiener Festwochen werden heuer „ein Festival des Gesanges“
Das „Requiem“ als Prolog im April, Hauptprogramm von 13. Mai bis 18. Juni.Wiener Festwochen werden heuer „ein Festival des Gesanges“
WienerZeitung.at

Jubiläum
Christian Kolonovits: „Ich habe vor nichts Angst“
Der gebürtige Rechnitzer Christian Kolonovits, Doyen der heimischen Musikwelt, feiert heute seinen 70. Geburtstag.
https://www.krone.at/2636217

Zwischen Ambros und Vivaldi: Christian Kolonovits ist 70
Christmas in Vienna und 100 Jahre Burgenland, die Scorpions und die Tiger Lillies, Jose Carreras und Wolfgang Ambros: Christian Kolonovits ist ein Mann mit vielen Facetten. Der Sohn eines kroatischen Vaters und einer ungarischen Mutter hat sich zu einem der erfolgreichsten Musikschaffenden Österreichs gemausert. Freitag feierte der Komponist und Arrangeur nun 70. Geburtstag.

https://volksblatt.at/zwischen-ambros-und-vivaldi-christian-kolonovits-ist-70/

Graz
Alles, was du liebst, ist dort…
Oper Graz / Morgen und Abend
DrehpunktKultur.com

Steirer des Tages: Opernfreund, ein Leben lang (Bezahlartikel)
Musikexperte, Musikliebhaber und Musiker Walther Neumann (78) ist der Präsident der Grazer „Opernfreunde“.
Kleine Zeitung.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Anna Netrebko & Yusif Eyvazov Cancel Concert, Release Joint Statement
operawire.com

News
Artists Condemn War & Show Solidarity with Ukraine
https://operawire.com/artists-condemn-war-show-solidarity-with-ukraine/

London
LSO/Barbara Hannigan review – playing havoc with the balance of sympathies
The soprano and conductor takes on jarring dual role as she juxtaposes Strauss’s Metamorphosen with a multimedia version of La Voix Humaine
TheGuardian.com

Leeds
Opera North 2021 -22 Review: Alcina
A Dull Staging Overcome By Magical Singing
https://operawire.com/opera-north-2021-22-review-alcina/

New York
Wexford Festival Opera Celebrates 70th Anniversary With Debut New York Performance, April 14
broadwayworld.com

George London Foundation Competition Announces 2022 Finalists
operawire.com

New York City’s Heartbeat Opera Stages Beethoven’s Fidelio for the Black Lives Matter Movement
theviolinchannel.com

Chicago
Last concert for outgoing Chicago Symphony Chorus director Duain Wolfe will be an “Ode’ to his first chicagotribune.com

Pittsburgh
PSO bringing free Beethoven to science center, airport and more
postgazette.com

Recordings
5 Classical Music Albums You Can Listen to Right Now
Bruckner, Henze, Price, Schubert and a trailblazing cellist are among the recent highlights.
TheNewYorkTimes

Feuilleton
Stop the War (Between Us)
Can Art Bring Together What War Has Torn Apart?
https://operawire.com/stop-the-war-between-us/

The Essential Leontyne Price
https://www.sfcv.org/articles/feature/essential-leontyne-price

Sprechtheater

Festspiele Reichenau an der Rax. Ein Neustart mit sanftem Kurswechsel
Maria Happel kündigt vier Eigenproduktionen, neue Formate und sanften Kurswechsel an – Saison bis 6. August, allgemeiner Kartenverkauf startet am 28. März
KleineZeitung.at

Emir Kusturica wird Theaterchef der russischen Armee
Surreal? Nein, wahr: Ein Star der Kinowelt übernimmt Regie im Theater der russischen Streitkräfte. Und die Wiener Philharmoniker sind in Verlegenheit.
Die Presse.com

Medien/ TV

ORF
Krieg in der Ukraine: ORF kippt „Villacher Fasching“ & Co
Auch „Opernball-Quiz“ und die Faschings-„Millionenshow“ werden aus dem Programm genommen. ORF-Info-Sendungen stark gefragt
Kurier.at

EBU schließt Russland von Eurovision Song Contest aus
Die beispiellose Aktion ist eine Reaktion auf die Angriffe in der Ukraine. Am Donnerstag wurde noch an einer Teilnahme Russlands festgehalten.
Die Presse.com
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Unter’m Strich

Prekäre Ukraine-Lage
Putin bewegt sich: Offen für hochrangige Gespräche
Der russische Präsident Wladimir Putin ist laut chinesischen Angaben zu „hochrangigen Verhandlungen“ mit der Ukraine bereit. Das habe Putin nach Angaben des chinesischen Außenministeriums in einem Telefonat mit seinem Amtskollegen Xi Jinping am Freitag gesagt. „Russland ist bereit, hochrangige Verhandlungen mit der Ukraine aufzunehmen“, sagte Putin demnach. Das russische Präsidialamt bestätigte das laut russischer Agentur RIA Nowosti.
https://www.krone.at/2637390

Ukraine-Konflikt: Weitere Sanktionen gegen Putin und Lawrow angekündigt
Münchner Merkur

Politikwissenschaftler gibt Westen Mitschuld an Eskalation
„Der Westen hätte für die Ukraine einen ,ewigen‘ Neutralitätsstatus festschreiben können“, sagt Herfried Münkler.
Kurier.at

Europas Wirtschaft kann Krieg in der Ukraine und Sanktionen laut Ökonomen verdauen
Kurier.at

China spricht sich gegen westliche Sanktionen aus
Nach dem Einmarschs Russlands in die Ukraine hat sich China erneut gegen auf Moskau gerichtete Sanktionen ausgesprochen. „Ich möchte wiederholen, dass Sanktionen noch nie ein effektiver Weg waren, um Probleme zu lösen“, sagte Wang Wenbin, ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums heute. „Wir hoffen, dass die relevanten Parteien Probleme durch Dialog und Verhandlungen lösen können“, so der Sprecher weiter.
https://orf.at/stories/3249047/

UEFA entzieht St. Petersburg das CL-Finale
Paris ist der neue Austragungsort
https://www.krone.at/2637093

Liebe Spiele, lasst mich endlich scheitern!
In den meisten Computerspielen bedeutet Scheitern: „Game over!“ Wer nicht gewinnt, der verliert – und versucht es nochmal von vorne, bis schließlich der Sieg errungen ist. Dabei kann es doch so viel Spaß machen, auf die Schnauze zu fallen!
wasted.de

Junge finden Gendern nervig
Das vorherrschende Vorurteil ist ja gerne: Nur bornierte, kryptosexistische Boomer sind noch gegen das Gendern in der deutschen Sprache. Oder ewiggestrige Machos. Oder alte weiße Männer. Nun zeigt eine Studie, dass das doch nicht so einfach ist wie im bequemen Schwarzweißdenken.
http://www.wienerzeitung.at/meinung/kommentare/2138678-Junge-finden-Gendern-nervig.html
26.02.2022
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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. FEBRUAR 2022)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. FEBRUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

BAYREUTHER FESTSPIELE 2022: DER SPIELPLAN STEHT FEST

bayr

Beginnzeit wie üblich 16 h, „Der fliegende Holländer“ und „Das Rheingold“  beginnen um 18 h

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MAILAND: PIQUE DAME. Sechs Szenenfotos

gefunden von Fritz Krammer

pio
ZU INSTAGRAM mit sechs Szenenfotos

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Wiener Festwochen 2022: Neu-Erfindung und freudvolle Sexualität

Die zweite musikalische Hälfte der Wiener Festwochen 2019 als ein  SENSITIVE–PUZZLE mit sozialen AspektenOnline Merker

Sehr sympathisch ist er, unser Chef der Wiener Festwochen, der Brüsseler Christophe Slagmuylder. Mit sanfter Stimme führt er in die bevorstehende Veranstaltungsreihe von 13. Mai bis 18. Juni ein: „Die Suche nach Strategien des Neuerfindens ist eines der diesjährigen Leitmotive. Viele der präsentierten Werke verweisen auf eine Gesellschaft, die nicht mehr dort ist, wo sie bisher war … aber auch noch nicht an einem neuen Ort. Wir müssen altbekannte Muster hinter uns lassen und neue erfinden. Wir brauchen Veränderung.“

Somit heißt es kühn zur Eröffnung des Festivals „Last Night on Earth“ am Rathausplatz. Als eine ‚Nacht, in der wir ins All tanzen.‘Überraschungen werden zu diesem wunderlichen Flug versprochen. Zuvor wird aber bereits am 1. April Romeo Castelluccis Version von Mozarts Requiem (Festwochen Coproduction, UA 2019 in Aix-en-Provence) als nicht-narratives Vokalstück im Museumsquartier zu sehen sein. Zu Höhepunkte unter den vierundzwanzig angebotenen Werken könnten werden: Philip Glass‘ „Einstein on the Beach„, „tumulus“ des französischen Choreografen Francois Chaignaud oder Ulla von Brandenburgs „Friede auf Erden„. Oder auch so manch anderes hier noch Unbekanntes unter den anspruchsvollen festwöchentlichen Werbeslogans wie ‘Freudvolle Sexualität und pluraleIdentität‘, ‚Prophezeiungen für eine gemeinsame Zukunft‘ oder auch ‚Lieder über Ende und Neuanfang‘. Um einen ordentlichen Neuanfang nach der Krise ist man jedenfalls bemüht.

Das Wiener Problem, nach wie vor: Nur ganz wenige heimische Kulturschaffende, etwa der Schönberg-Chor, sind in diese Neu-Erfindung eingebunden. Wieder überwiegen internationale Namen, welch dem heimischen Publikum kein Begriff sind. Nochmals ein Aufruf von Slagmuylder: „Ein Verschränken künstlerischer Ausdrucksformen wird angestrebt – lassen wir uns vom Noch-Nicht-Formulierten überraschen.“ Und: „Wir laden das Publikum ein, gemeinsam Neuland zu betreten.“

Info: / www.festwochen.at

Meinhard Rüdenauer

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Für die Münchner Philharmoniker hat Oberbürgermeister Dieter Reiter heute folgende Entscheidung getroffen: Gergiev muss sich von Angriffskrieg distanzieren

ULTIMATUM Synonym-Lexikothek • ein anderes Wort für Ultimatum

(25.2.2022) Oberbürgermeister Dieter Reiter hat den Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev, aufgefordert, sich von der russischen Invasion der Ukraine zu distanzieren: „Ich habe gegenüber Valery Gergiev meine Haltung klargemacht und ihn aufgefordert, sich ebenfalls eindeutig und unmissverständlich von dem brutalen Angriffskrieg zu distanzieren, den Putin gegen die Ukraine und nun insbesondere auch gegen unsere Partnerstadt Kiew führt. Sollte sich Valery Gergiev hier bis Montag nicht klar positioniert haben, kann er nicht länger Chefdirigent unserer Philharmoniker bleiben.“

Das OB-Schreiben an Valery Gergiev hat folgenden Wortlaut:

„Die aktuelle Situation in der Ukraine beunruhigt mich zutiefst, die Ereignisse seit heute schockieren mich. Kiew ist Partnerstadt Münchens und ich habe mich öffentlich deutlich dazu positioniert:

‚Mit großer Bestürzung mussten wir alle zur Kenntnis nehmen, dass Russland jetzt einen offenen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt. Ich bin fassungslos über diesen barbarischen Akt des russischen Machthabers Putin, der seine nationalistischen Ziele mit aller Brutalität und ohne Rücksicht auf Menschenleben verfolgt. Diese schreckliche, völkerrechtswidrige Aggression muss schnellstmöglich gestoppt werden. Unsere Sorge gilt dabei ganz besonders unserer Partnerstadt Kiew, die, wie viele andere Orte in der Ukraine, bereits gezielt beschossen wurde. Selbstverständlich werden wir zivile und humanitäre Unterstützung zur Verfügung stellen, um das Leid der Menschen vor Ort bestmöglich zu lindern.‘

Gemeinsam mit den Orchestervertretern der Münchner Philharmoniker erwarte ich von Ihnen als Chefdirigent des Orchesters jetzt ein deutliches Zeichen der Distanzierung von den völkerrechtswidrigen Angriffen gegen die Ukraine, und damit ein klares Signal an die Stadtspitze, die Öffentlichkeit, die Musikerinnen und Musiker der Münchner Philharmoniker und ihr Publikum bis Montag, 28. Februar. Anderenfalls werden wir das Vertragsverhältnis als Chefdirigent beenden müssen.“

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OPER FRANKFURT: Für den Frieden – Solidarität mit der Ukraine

Seit Donnerstag greift Russland die Ukraine militärisch an. Unsere Solidarität gilt allen Menschen in der Ukraine, vor allem auch den ukrainischen Kolleg*innen hier bei uns an der Oper Frankfurt, die in dieser Ausnahmesituation unter enormer persönlicher Anspannung und privater Sorge weiterhin Kunst machen. Wir appellieren an alle Verantwortlichen, sich für den Frieden und ein baldiges Ende des Krieges einzusetzen.

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Natürlich ist auch die Elbphilharmonie „auf Kurs“

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DUISBURG/ Deutsche Oper am Rhein. Tatjana Gürbaca inszeniert „Katja Kabanova“ von Leoš Janáček: Premiere am Samstag, 5. März 2022, im Theater Duisburg

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Foto: Per Appelgren

Die international erfolgreiche Regisseurin Tatjana Gürbaca arbeitet zurzeit im Theater Duisburg. Ihre Neuinszenierung von Leoš Janáčeks Oper „Katja Kabanova“ hat am Samstag, 5. März 2022, um 19.30 Uhr Premiere. Generalmusikdirektor Axel Kober hat die Musikalische Leitung. Beide sprechen am kommenden Dienstag, 1. März, um 18.00 Uhr in der Opernwerkstatt im Opernfoyer des Theaters über ihre Beschäfti­gung mit dem Stück. Im Anschluss an das Gespräch lädt Dramaturgin Bettina Auer das Publikum zum ersten Teil der Bühnenorchesterprobe ein. Der Eintritt ist frei.

Seine Erzählung sei „voll Musik aus der Tiefe des Herzens“, sagt Leoš Janáček über sein vor 100 Jahren – im November 1921 – uraufgeführtes Meisterwerk. Am Ufer der Wolga, irgendwo im Nirgendwo, fühlt sich die junge Katja Kabanova in der Ehe mit Tichon und im Haus ihrer Schwiegermutter gefangen. Ihre Suche nach Lebenssinn und Leidenschaft bricht sich in einer Affäre mit dem unverheirateten Boris Bahn, doch Katjas Drang nach Freiheit geht über die Ausweglosigkeit dieser Beziehung weit hinaus. „Katja ist nicht nur eine unglücklich Liebende, sie ist vor allem ‚die Fremde‘ in einer Kleinstadt“, sagt Tatjana Gürbaca, „sie ist jemand, die in eine Welt hineingeworfen wird, wo alle im Nirgendwo hängen und sich ihren Lebenssinn selbst suchen müssen. Katja findet ihn vor allem in der Natur: Es ist bemerkenswert, dass Janáček in seinem gesamten Werk so ein akzentuiertes, quasi-religiöses Verhältnis zur Natur beschreibt.“

In der unverwechselbaren Musiksprache Janáčeks debütiert Sylvia Hamvasi als Katja Kabanova. Matthias Klink gibt den in sich und seiner Familie gefangenen Ehemann Tichon – ebenfalls ein Rollendebüt. Renée Morloc ist als ihre Schwiegermutter Kabanicha der direkte Gegenpol zu Katja, Anna Harvey ihre Vertraute Varvara. Daniel Frank, hier zuletzt als Tristan zu erleben, kehrt als Boris auf die Duisburger Bühne zurück.

Die Neuproduktion entsteht im Schulterschluss mit dem Grand Théâtre de Genève: Nach der Premiere von „Katja Kabanova“ in Duisburg wird sich Tatjana Gürbaca in Genf mit Janáčeks Oper „Jenůfa“ beschäftigen, die später auch an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben sein wird.

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Reichenau – alles beim Alten

Eine, wie die Fotos zeigen, strahlende Maria Happel hat (wenn auch diesmal ohne Unterstützung der Landeshauptfrau) „ihr“ Programm für die Festspiele Reichenau verkündet. Von „Neustart“ war die Rede, aber sieht man genau hin, ist das Gebotene von 2022 eigentlich eine ziemlich lückenlose Fortsetzung dessen, was das Ehepaar Loidolt (deren Sturz aus höchsten Höhen in die Vergessenheit man sich gar nicht vorstellen mag) über Jahrzehnte hinweg erfolgreich gemacht hat.

Nämlich hauptsächlich Weltliteratur mit einem steten, nur geringfügig wechselnden Schauspieler-Ensemble und Regisseuren, von denen nichts Böses zu erwarten war. Es sind nur Kleinigkeiten geändert, und dass man aus den letzten Loidolt Planungen „Des Teufels General“ übernommen hat, wird sogar expressis verbis „als  Zeichen der Wertschätzung der früheren Festspiel-Ära des Ehepaars Loidolt“ gedacht. Schön, wenn jemand gute Manieren hat…

…Maria Happel wird mit Burgtheater-Kollegen Michael Maertens an mehreren Sonntagen ein literarisches Matinee-Programm geben und hat sich im übrigen einen besonderen Clou ausgedacht: Unter dem Titel „Alte Meister“ (in diesem Fall nicht von Thomas Bernhard) holt sie keine Geringeren als Peter Stein und Claus Peymann nach Reichenau, die flankiert von Hermann Beil, Klaus Pohl, Martin Schwab und Rudolf Buchbinder Anekdoten erzählen sollen. Mal sehen, wie die Herren da um ihre Positionen kämpfen…

Es ist, keine Frage, ein Loidolt-Programm, jetzt möge nur das Loidolt-Publikum (nach immerhin zweijähriger Pause) kommen und die bekannt saftigen Loidolt-Preise zahlen, dann ist im Reichenau der Maria Happel alles in Ordnung.

Zum APROPOS von Renate Wagner
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Der Schwedische Choreograf  Mats EK  Arbeitet wieder nach 20 Jahre mit die Norwegische National Ballett Kompagnie (Sonntag, 27.2.)

Mats Ek … og Brahms + Hun var svart (operaen.no)

27FEBTHE NORWEGIAN OPERA AND BALLET – BRAHMS; SHE WAS BLACK: MATS EK

EVENT DETAILS

Mats Ek has more than anyone put the Nordic countries squarely on the international dance map. He is now working together with the Norwegian National Ballet once again, 20 years after their last collaboration. The Norwegian National Ballet is now performing the dazzlingly colourful …and Brahms, as well as the ballet She was black, described as “an expressive explosion of movement and feeling”.

Mats Ek and the dancers of the Norwegian National Ballet have now further developed the ballet … and Brahms, featuring imaginative, colourful costumes with a playful reference to the classical tutu. … and Brahms is danced to Brahms’ dramatic and sweeping Violin Concerto in D major, with the Norwegian National Opera Orchestra’s concertmaster Guro Kleven Hagen as soloist.

“I dreamed about God last night…“What did he look like?”…”She was black!”. She was black was inspired by this dialogue from a Swedish revue. In the spirit of interpersonal relationships, the ballet shows some of the comical and intimate, yet dark situations that can arise in the field of tension between the private and the social. The music is “dark, energetic, raw and poetic” according to Ek, who choreographed She was black to Henryk Góreckí’s ‘Quasi una fantasia’, String Quarter No. 2.

Ana Laguna – one of the greatest dance artists of our time – has come to Oslo to stage the performance together with Ek. We promise a unique encounter with one of the world’s greatest living choreographers – and an evening with the Norwegian National Ballet and the Norwegian National Opera Orchestra!

jol

Musikalische Leitung/ Jonathan Darlington

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ANYTHING GOES kommt in die deutschen Kinos

Das Erfolgsmusical ANYTHING GOES wird am Sonntag, den 27. März und am Mittwoch, den 30. März für zwei Tage auf die deutschen Kinoleinwände kommen. Die Live-Aufnahme wurde im renommierten Londoner Barbican Theatre gedreht.

Karten sind ab dem 25. Februar 2022 unter anythinggoesmusicalcinema.com erhältlich.

Wenn die S.S. American in See sticht, werden Etikette und Konventionen über Bord geworfen. Auf dem Weg zur wahren Liebe wird die bunte Reisegesellschaft von singenden Matrosen in Atem gehalten, von kuriosen Verkleidungen und der guten altmodischen Erpressung. Die urkomische musikalische Reise über den Atlantik unter der Regie der mehrfach preisgekrönten Broadway-Regisseurin und Choreografin Kathleen Marshall enthält fröhlich-dynamische Kompositionen von Cole Porter, darunter „I Get A Kick Out of You“, „You’re the Top“ und das fulminante „Anything Goes“.

ANYTHING GOES ist das „musikalische Äquivalent dazu, ein Glas Champagner nach dem anderen zu schlürfen“ (★★★★★ The Times) und entführt das Publikum vom Kinosessel aus in das goldene Zeitalter der High Society auf den Meeren. Das Musical kam, zur Freude aller Musiktheaterfans, im November in die britischen Kinos. Als umsatzstärkster Event-Kinostart des Jahres 2021 erzielte der Film einen großartigen Erfolg an den Kinokassen.

„Ich bin begeistert, dass der Film unserer West End-Produktion von ANYTHING GOES in diesem Frühjahr in die Kinos kommt!“, freut sich Regisseurin und Choreografin Kathleen Marshall. „Ich freue mich sehr darauf, dem Kinopublikum diese wunderbare Musical-Komödie mit unserer Starbesetzung, dem großartigen Orchester und dem unglaublichen Kreativteam zu präsentieren.“

Während des 15-wöchigen Aufenthalts der Show am Theater im Sommer 2021 gefilmt und live in London vom Barbican präsentiert, bietet diese große neue Fünf-Sterne-Produktion der klassischen Musical-Komödie eine Star-Besetzung: Die Riege wird angeführt von der Broadway-Legende Sutton Foster, die ihre mit dem Tony Award ausgezeichnete Rolle als Reno Sweeney wiederaufnimmt, sowie dem dreifachen Olivier Award- und Tony Award-Gewinner Robert Lindsay (My Family) als Moonface Martin, der Evening Standard Theatre Award-Gewinnerin Felicity Kendal (The Good Life) als Evangeline Harcourt und der West End-Legende Gary Wilmot (Chicago) als Elisha Whitney.

ANYTHING GOES ist „eine fröhliche Wiederaufnahme“ (★★★★★ The Observer): eine herzerwärmende Romanze mit spektakulären Tanzeinlagen und einigen der einprägsamsten Songs des Musical-Theaters. Mit einer 50-köpfigen Besetzung und einem Ensemble, das zum Besten gehört, was die Londoner Bühne zu bieten hat (darunter stepptanzende Matrosen und ein großes Live-Orchester) reiht sich diese von den Kritikern gefeierte Produktion „sofort in das Pantheon der großen klassischen Musical-Revivals ein“ (Daily Telegraph).

Karten sind ab dem 25. Februar 2022 unter anythinggoesmusicalcinema.com erhältlich.

Die Kinosaison 2021/2022 des Royal Opera House

The Royal Ballet
DER NUSSKNACKER
Live: Donnerstag, 9. Dezember 2021, 20:15 Uhr | Zugabe: Sonntag, 12. Dezember 2021, 15 Uhr

The Royal Opera
TOSCA
Live: Mittwoch, 15. Dezember 2021, 20:15 Uhr | Zugabe: Mittwoch, 19. Januar 2022, 20:15 Uhr

The Royal Ballet
ROMEO UND JULIA
Sondervorstellung: Montag, 14. Februar 2022, 20:15 Uhr (Aufführung vom 3. Februar 2022) |
Zugabe: Sonntag, 20. Februar 2022, 15 Uhr

The Royal Opera
RIGOLETTO
Jubiläumsvorstellung: Donnerstag, 10. März 2022, 20:15 Uhr (Aufführung vom September 2021) | Zugabe: Sonntag, 13. März 2022, 15 Uhr

The Royal Opera
LA TRAVIATA
Live: Mittwoch, 13. April 2022, 19:45 Uhr | Zugabe: Sonntag, 17. April 2022, 15 Uhr

The Royal Ballet
SCHWANENSEE
Live: Donnerstag, 19. Mai 2022, 20:15 Uhr | Zugabe: Sonntag, 22. Mai 2022, 15 Uhr

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Weitere Informationen über die Kinosaison des Royal Opera House finden Sie unter: www.rohkinokarten.com

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Das Kulturzentrum des Athener  Flughafens präsentiert die Fotoarbeiten von (Athens Photo World) Verein, unterstützt seit 2019  durch die Stiftung Stavros Niarchos  mit dem Titel „Griechische Ziele“

Laufzeit der Ausstellung bis zum  24/7/2022

Ein Willkommen-Gruß der Hauptstadt Athen und der Regionen des gesamten  Landes  an ihre Besucher!

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Die zweite Ausstellung  Eine Trachtensammlung des Griechisch-Amerikanischen Vereins ,gegründet im Jahr 1967  inspiration auch für die Aktuelle Mode!  bis 17/7/2022  

Beide Ausstellungen wurden Ermöglicht durch die Unterstützung und Koordination von Frau Mag. Chara Helen Mitsotakis, Zuständige für Kommunikationsarbeit und Kultur beim Athener Intern. Flughafen

Sie begrüßt die Besucher  In mehreren sprachen speziell auf Deutsch (Studium in München)

Die Ausstellungen sind bei freiem Eintritt zu besuchen!

 

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Photo credits: Ilias Georgouleas  

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Photo credits:  Ilias Georgouleas

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photo credits:  Ilias Georgouleas 

Frau Mag. Chara  Helen  Mitsotakis

Athens International Airport

Esther Hatzi

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Internationaler Frauentag: 30 Jahre Frauen- und Genderdokumentationsstelle an der Österreichischen Nationalbibliothek mit Führungen zu bedeutenden Frauen

Corporate Design - Österreichische Nationalbibliothek

Am Internationalen Frauentag am 8. März 2022 stellt die Österreichische Nationalbibliothek ihr frauen- und genderspezifisches Wissensportal Ariadne in den Fokus: www.onb.ac.at/forschung/ariadne-frauendokumentation.
Seit 30 Jahren sammelt, dokumentiert und digitalisiert das Portal als größte und wichtigste Servicestelle Österreichs frauenspezifische, geschlechtertheoretische und feministische Literatur und bereitet sie für eine breite Öffentlichkeit auf. Aus diesem Anlass bietet die Österreichische Nationalbibliothek am 8. März 2022 freien Eintritt und kostenlose Führungen zu dem Thema „Im Meer des Vergessens. Schriftstellerinnen zwischen Tradition und Moderne“ im Literaturmuseum sowie eine Spezialführung „Die sichtbaren und unsichtbaren Frauen des Prunksaals“ an.

Vor 30 Jahren setzte die Österreichische Nationalbibliothek mit der Frauen- und Genderdokumentationsstelle Ariadne und der ersten Datenbank zur Aufbereitung unselbständiger Literatur für die Frauen- und Geschlechterforschung neue Maßstäbe. Heute bereitet die Servicestelle den aktuellen und historischen Bestand dieses Gebietes mittels Literaturdokumentationen, feministischer Beschlagwortung und verschiedener Webportale wissenschaftlich auf und macht ihn mittels Volltext-Suche öffentlich zugänglich. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Verbreitung des Wissens über die historischen Frauenbewegungen und ihre Protagonistinnen. Ariadne ist nicht zuletzt auch durch die internationale Vernetzung ein Wegweiser im Labyrinth des frauen- und genderspezifischen Wissens sowie Inspiration und Gegenstand für den Diskurs.

Der Eintritt und die Führungen am Internationalen Frauentag im Literaturmuseum sind kostenlos und widmen sich schwerpunktmäßig österreichischen Schriftstellerinnen ab der Jahrhundertwende bis zur Nachkriegsliteratur, darunter Namen wie Veza Canetti, Mela Hartwig, Else Jerusalem und Wanda von Sacher-Masoch, die sich mit den wandelnden Geschlechterbeziehungen (Berufstätigkeit, Sexualität, Ehe, politische Rechte und Bildung) auseinandersetzten. Die Führung im Prunksaal zeigt anhand von sichtbaren und auch nicht sichtbaren Merkmalen eindrucksvoll die beständige und besondere Präsenz von Frauen über die Jahrhunderte in diesem Barockjuwel.

Einer besonderen Frau ist auch die aktuelle Online-Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek gewidmet: Die österreichisch-amerikanische Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin und Holocaust-Überlebende Ruth Klüger hätte Ende 2021 ihren 90 Geburtstag gefeiert. Eine facettenreiche Webausstellung erinnert an eine streitbare und engagierte Intellektuelle, deren Verhältnis zu ihrer Herkunftsstadt nie einfach war.

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